Hallöchen liebe User,

ich war lang nicht hier, aber aus aktuellem Anlass melde ich mich mal wieder.

wie oben schon geschrieben geht es um Scharlach beim Hund.
Vor ca. 2 Wochen hatte sich meine 5-Jährige Tochter im Kiga mit Scharlach angesteckt. Sie bekam Antibiotika und es ging ihr schnell wieder gut.
Nun beobachtete ich vor 2 Tagen eine plötzliche Verhaltensveränderung bei meiner kleinen Tüpfelhyäne.
Jaimy ist normalerweise (trotz ihrer inzwischen fast 11 Jahre) ein agiler und fitter Hund. Doch an diesem Abend verhielt sie sich zunehmend apathisch, verweigerte das Futter, hielt plötzlich ihren Kopf seltsam schräg und wirkte insgesamt verkrampft.
Am nächsten Morgen wurde es nicht besser, sie mochte nicht raus gehen oder überhaupt aufstehen. Weiterhin kein Futter angenommen, nichts getrunken....nur verkrampft wirkend da gelegen und immer wieder gezittert.
Bin dann natürlich zum Tierarzt.
Fest gestellt wurde ein verlangsamter Herzschlag, geschwollene Mandeln, sowie Schmerzen im Bereich der Blase. Ansonsten war nichts zu finden.
Die TÄ fragte dann nach möglichen Erkrankungen in der Familie (Erkältung oder ähnliches) und ich nannte die Scharlach-Infektion meiner Tochter.
Nach der Urinuntersuchung forcierte sich die Vermutung.

Wir müssen jetzt noch die Ergebnisse des Abstrichs abwarten (sollten Montag da sein), aber ich weiß nun:

Hunde können sich mit Scharlach anstecken, und sie können auch ihre Menschen anstecken. Es scheint selten, aber es ist möglich.

Wollte euch das nur mitteilen, da ich dazu im Netz keine Aussagen gefunden hab. Denke kann nicht schaden, das zu wissen

LG Andi