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  1. #31
    Super Knochen
    Avatar von Caro1
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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Zitat Zitat von SydneyBristow Beitrag anzeigen
    Wir brauchen so etwas nicht in Österreichs Kasernen. Ich wage sogar die These aufzustellen, dass wir überhaupt keine Zugriffshunde in Österreich brauchen. In Zeiten von moderner Technik sollten Tier- und Menschenschutz vorgehen.
    Zöllner sind auch Menschen die man manchmal schützen muss.... nicht selten, haben im Einsatz gut ausgebildete Zoll- und Drogenhunde das Leben der Zöllner schon gerettet...
    Geändert von Caro1 (20.11.2019 um 19:00 Uhr)
    „Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur.“
    (Kurt Tucholski)

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  3. #32
    Super Knochen
    Avatar von Cato
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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Ein Zugriffshund ist aber wieder was anderes als ein „normaler“ PDH.

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  5. #33
    Super Knochen

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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Zitat Zitat von Caro1 Beitrag anzeigen
    In Deutschland müssen auch heute noch alle Hunde im Staatsdienst eine Schutzhundeausbildung durchlaufen, weil im Schutzdienst, Nasenarbeit und auch in der Unterordnung gearbeitet wird.. erst in den weiteren Ausbildungen folgt dann das Stöbern und „Durchsuchen von Verstecken“, was den Unterschied ausmacht.. sorry, da habe ich mich falsch ausgedrückt, weil auch Zoll- und Drogenhunde als „Hilfsmittel“ gegen Menschen eingesetzt werden…
    Vermutlich ist es in Österreich nicht anders…
    Ich versteh den Sinn dahinter nicht- es gibt doch so viele tolle Hunde, die auf Nasenarbeit spezialisiert sind. Wieso müssen die erst eine Schutzhundeausbildung machen, für die sie möglicherweise gar nicht geeignet sind? Da nimmt man sich doch viele Möglichkeiten

  6. #34
    Profi Knochen

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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Ich wusste bis zu diesem Vorfall nicht, dass es eigens ausgebildete "Zugriffshunde" gibt. Und frage mich auch ob das nötig ist. Und was jetzt eigentlich der Unterschied zu gewöhnlichen Schutzhunden ist.

  7. #35
    Super Knochen
    Avatar von jamie27
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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Zitat Zitat von Radetzky Beitrag anzeigen
    Ich versteh den Sinn dahinter nicht- es gibt doch so viele tolle Hunde, die auf Nasenarbeit spezialisiert sind. Wieso müssen die erst eine Schutzhundeausbildung machen, für die sie möglicherweise gar nicht geeignet sind? Da nimmt man sich doch viele Möglichkeiten
    MÜSSEN sie nicht! schon mal geschrieben, eine Nachzucht von mir macht die Ausbildung
    in Deutschland als Drogen und Waffenspürhund.

    Ich lebe an der grenze zu Italien/ Slowenien/Österrech. Auch hier sind Hundeführer unterwegs.
    Diese Hund ehaben die Schutzausbildung. Je nach Einsatzgebiet sind unterscheiden sich die Ausbildungen.
    Auch 3 Kundschaften von mir sind im Zoll bzw als Grenzschutzgänger tätig. Alles Hundeführer..
    Daher weiß ich es aus erster Hand


    Harmakhis Wisdom Nsoah
    Rhodesian Ridgeback

  8. #36
    Super Knochen
    Avatar von angie52
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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Zitat Zitat von Krambambuli Beitrag anzeigen
    Ich wusste bis zu diesem Vorfall nicht, dass es eigens ausgebildete "Zugriffshunde" gibt. Und frage mich auch ob das nötig ist. Und was jetzt eigentlich der Unterschied zu gewöhnlichen Schutzhunden ist.
    Nötig wahrscheinlich schon. So weh das einem als Tierliebhaber tut …. Einem Menschen kann man befehlen: Waffe weg! Ein Hund agiert, wie er es gelernt hat.
    Den Menschen zu schützen, steht eben höher als alles andere, und das ist auch richtig so. Diese Einsatzkräfte verhelfen uns allen zu einem einigermaßen sicheren Leben. Sich selbst mit Hunden zu schützen steht ihnen aufgrund ihrer gefährlichen Arbeit mM nach zu.
    Warum dann diese Hunde einen der "Guten" angegriffen haben, erklärt sich aber trotzdem nicht. Denn ich denke schon, dass sie da unterscheiden können.
    LG Eva

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  10. #37
    Super Knochen
    Avatar von Cato
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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Zitat Zitat von Radetzky Beitrag anzeigen
    Ich versteh den Sinn dahinter nicht- es gibt doch so viele tolle Hunde, die auf Nasenarbeit spezialisiert sind. Wieso müssen die erst eine Schutzhundeausbildung machen, für die sie möglicherweise gar nicht geeignet sind? Da nimmt man sich doch viele Möglichkeiten
    Müssen sie eh nicht, wie Jamie schon schrieb.

    Meistens ist es so, wie Caro es beschreibt, Grundausbildung mit allem und dann für jeden Hund noch eine Spezialisierung dazu, wenn er sich dafür eignet. Da nehmen sie die klassischen Rassen, bei der Polizei in AT halt hauptsächlich Belgier und immer noch ein paar DSH. Früher auch Schnauzer, Dobermann, Boxer sogar. Beim Bundesheer mehr Rottweiler. Für Spezialaufgaben nehmen sie aber auch spezielle Hunde, die, weil sie nicht zu den klassischen „Schutzhundrassen“ gehören und für sowas gar nicht geeignet wären, diese Ausbildung auch nicht machen.

  11. #38
    Super Knochen
    Avatar von Caro1
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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Zitat Zitat von Radetzky Beitrag anzeigen
    Ich versteh den Sinn dahinter nicht- es gibt doch so viele tolle Hunde, die auf Nasenarbeit spezialisiert sind. Wieso müssen die erst eine Schutzhundeausbildung machen, für die sie möglicherweise gar nicht geeignet sind? Da nimmt man sich doch viele Möglichkeiten
    Es geht ja nicht nur um die Nasenarbeit, da muss alles passen, damit die Hunde für „ihre“ Aufgaben geeignet sind…. Nachfolgend mal der Ablauf, bis ein Hund zum Zollhund wird, weil sich nicht jeder Hund eignet und für die Ausbildung alle Voraussetzungen mitbringen muss…

    Phase 1: Teamfindung
    - Zollhundetrainer sucht Zollhund
    - 4- bis 6-wöchige Kennenlern-Zeit
    - 3-tägiger Eignungstest an der Zollhundeschule, bei Bestehen Ankauf des Hundes

    Phase 2: Ausbildung zum Schutzhund
    - 3 Wochen Vorbereitungslehrgang für Zollhunde
    - 5 Wochen Zollhundeausbildung (Gehorsam, Nasenarbeit, Schutzdienst)

    Ausbildung zum Spürhund
    -2 Wochen Gehorsamlehrgang (entfällt beim Schutzhund, siehe oben)
    - 5 Wochen Spürhundlehrgang („passives Anzeigeverhalten“)
    - 5 Wochen Vertiefungslehrgang Spürhunde

    Phase 3: Weiterbildung
    - regelmäßige Auffrischungslehrgänge an der Zollhundeschule
    - weiterhin: kontinuierliche Betreuung vor Ort durch die Zollhundetrainer

    Quelle: file:///C:/Users/Caro/Downloads/2015_1_2.pdf

    Die Hunde werden dann individuell als Drogen-, Tabak-, Bargeld- oder Sprengstoffspürhund eingesetzt. Als Diensthunde werden ausser dem belg. und deutschen Schäferhund, Bouvier des Flandres, Boxer, Dobermann, Hovawart, Rottweiler, Riesenschnauzer und Airedale-Terrier eingesetzt.. wobei der belg. Schäfer überwiegend zum Einsatz kommt….

    Ich finde, Diensthunde haben ihre Berechtigung und sind auch zum Schutz ihrer HF wichtig, nur im privaten Bereich, sollte der Schutzdienst verboten werden. Keine Privatperson braucht einen im Schutzdienst ausgebildeten Hund.. Meine Meinung…

    Aus dem Beitrag geht auch hervor, wie schwer es ist einen geeigneten Hund zu finden, die auch erst nach Eignung gekauft werden..

    „Immer wieder
    braucht es mehrere
    Anläufe, bis ein Zollhundeführer den passenden Hund findet
    und wir das Okay für
    den Ankauf geben.“



    Wobei man hierzu:

    Zitat Zitat von Caro1 Beitrag anzeigen
    Phase 1: Teamfindung
    - Zollhundetrainer sucht Zollhund
    - 4- bis 6-wöchige Kennenlern-Zeit
    - 3-tägiger Eignungstest an der Zollhundeschule, bei Bestehen Ankauf des Hundes

    noch sagen muss, dass das keine Welpen sind, die zum Zollhundetrainer kommen und zur Eignung getestet werden, sondern Hunde, die bereits 1-2 Jahre alt und schon im Schutzdienst geführt, eine Grundausbildung haben…
    Geändert von Caro1 (21.11.2019 um 19:42 Uhr)
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  12. #39
    Super Knochen
    Avatar von frau kleinwolf
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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Zur Ausbildung der Hunde beim Österr. Bundesheer: http://www.bundesheer.at/cms/artikel.php?ID=10215

  13. #40
    Super Knochen

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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Zitat Zitat von Cato Beitrag anzeigen
    Müssen sie eh nicht, wie Jamie schon schrieb.

    Meistens ist es so, wie Caro es beschreibt, Grundausbildung mit allem und dann für jeden Hund noch eine Spezialisierung dazu, wenn er sich dafür eignet. Da nehmen sie die klassischen Rassen, bei der Polizei in AT halt hauptsächlich Belgier und immer noch ein paar DSH. Früher auch Schnauzer, Dobermann, Boxer sogar. Beim Bundesheer mehr Rottweiler. Für Spezialaufgaben nehmen sie aber auch spezielle Hunde, die, weil sie nicht zu den klassischen „Schutzhundrassen“ gehören und für sowas gar nicht geeignet wären, diese Ausbildung auch nicht machen.
    Zur Grundausbildung österr. Diensthunde der Polizei:

    Jeder Polizei-Diensthund wird zum Schutz- und Stöberhund ausgebildet, je nach Bedarf und Eignung des Hundes gibt es die Spezialausbildungen Suchtmittel, Sprengstoff, Brandmittel, Spezialfährte, Leichen- und Blut sowie Banknoten- und Dokumente.
    Quelle: Landespoldion Wien

    Die praktische Grundausbildung deckt die Ausbildung und Führung des Junghundes ab. Im Alter von 15 bis 18 Monaten werden die Junghunde im Grundkurs als Schutz- und Stöberhunde ausgebildet. Etwa ein halbes Jahr später werden je nach Bedarf Hunde, die sich während der Grundausbildung durch besondere Fähigkeiten ausgezeichnet haben, zu einer Spezialausbildung einberufen. Die Ausbildung der Hunde erfolgt in einem Dualsystem, das heißt, dass jeder Polizeidiensthund die Ausbildung zum Schutz- und Stöberhund durchlaufen muss.
    Quelle: Bundesministerium f. Inneres

  14. #41
    Super Knochen
    Avatar von Caro1
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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Zitat Zitat von frau kleinwolf Beitrag anzeigen
    Zur Ausbildung der Hunde beim Österr. Bundesheer: http://www.bundesheer.at/cms/artikel.php?ID=10215
    Was bei euch das Bundesheer ist in Deutschland die Bundeswehr, bei beiden Ländern unterscheiden sich die Ausbildungen der Hunde nicht.. Wie es auch bei den Polizeihunden keinen Unterschied gibt... das gleiche beim Zoll, den gibt es auch in Deutschland und auch dort ist die Ausbildung der Hunde die gleiche wie in Österreich (beim Zoll speziell die Spürhunde)... Somit egal welches Land, die Ausbildungen unterscheiden sich nicht...
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  15. #42
    Super Knochen

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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Zitat Zitat von Tamino Beitrag anzeigen
    Zur Grundausbildung österr. Diensthunde der Polizei:

    Jeder Polizei-Diensthund wird zum Schutz- und Stöberhund ausgebildet, je nach Bedarf und Eignung des Hundes gibt es die Spezialausbildungen Suchtmittel, Sprengstoff, Brandmittel, Spezialfährte, Leichen- und Blut sowie Banknoten- und Dokumente.
    Quelle: Landespoldion Wien

    Die praktische Grundausbildung deckt die Ausbildung und Führung des Junghundes ab. Im Alter von 15 bis 18 Monaten werden die Junghunde im Grundkurs als Schutz- und Stöberhunde ausgebildet. Etwa ein halbes Jahr später werden je nach Bedarf Hunde, die sich während der Grundausbildung durch besondere Fähigkeiten ausgezeichnet haben, zu einer Spezialausbildung einberufen. Die Ausbildung der Hunde erfolgt in einem Dualsystem, das heißt, dass jeder Polizeidiensthund die Ausbildung zum Schutz- und Stöberhund durchlaufen muss.
    Quelle: Bundesministerium f. Inneres
    Danke, dann stimmt meine Info ja doch.

  16. #43
    Super Knochen
    Avatar von Cato
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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Diensthunde gibt es aber nicht nur bei der Polizei, sondern auch bei der Zollwache. Und diese Spezialspürhunde meinte ich, Bargeld, Artenschutz, Drogen etc.

    (Natürlich gibt es Drogenspürhunde auch bei der Polizei, das sind dann wieder jene mit klassischer Grundausbildung)

  17. #44
    Super Knochen
    Avatar von jamie27
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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Zitat Zitat von Cato Beitrag anzeigen
    Diensthunde gibt es aber nicht nur bei der Polizei, sondern auch bei der Zollwache. Und diese Spezialspürhunde meinte ich, Bargeld, Artenschutz, Drogen etc.

    (Natürlich gibt es Drogenspürhunde auch bei der Polizei, das sind dann wieder jene mit klassischer Grundausbildung)
    So ist es, danke


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  18. #45
    Super Knochen
    Avatar von Caro1
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    AW: Todesbisse in Kaserne

    Zitat Zitat von Cato Beitrag anzeigen
    Diensthunde gibt es aber nicht nur bei der Polizei, sondern auch bei der Zollwache. Und diese Spezialspürhunde meinte ich, Bargeld, Artenschutz, Drogen etc.

    (Natürlich gibt es Drogenspürhunde auch bei der Polizei, das sind dann wieder jene mit klassischer Grundausbildung)
    Das schrieb ich bereits, dass es nicht nur Polizeihunde, sondern auch bei der Bundeswehr/heer und dem Zoll Hunde gibt, die speziell ausgebildet werden.. Hierbei ging es darum, dass die Ausbildung der Hunde keinen Unterschied macht, ob sie in Österreich oder in Deutschland ausgebildet werden..

    Zitat Zitat von Caro1 Beitrag anzeigen
    Was bei euch das Bundesheer ist in Deutschland die Bundeswehr, bei beiden Ländern unterscheiden sich die Ausbildungen der Hunde nicht.. Wie es auch bei den Polizeihunden keinen Unterschied gibt... das gleiche beim Zoll, den gibt es auch in Deutschland und auch dort ist die Ausbildung der Hunde die gleiche wie in Österreich (beim Zoll speziell die Spürhunde)... Somit egal welches Land, die Ausbildungen unterscheiden sich nicht...
    Und natürlich werden die Hunde dann je nach Anforderung, ob bei der Polizei, Bundeswehr/heer oder dem Zoll, speziell weiter ausgebildet, nur die Grundausbildung, und dazu gehört auch der Schutzdienst, ist bei allen gleich...
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