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  1. #46
    Super Knochen
    Avatar von Cato
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    AW: Was tun bei tauben Ohren im Jagdfieber?

    Lieber Sali, ein richtig schnell hetzender Hund mit Schleppleine am BG, das ist schon gefährlich genug. Aber eine 10-20 Meter Leine am HB dran, das ist nicht nur theoretisch lebensgefährlich für den Hund. Die Dinger haben es nämlich so an sich, gerne mal irgendwo hängen zu bleiben

  2. #47
    Super Knochen
    Avatar von Sali
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    AW: Was tun bei tauben Ohren im Jagdfieber?

    Zitat Zitat von Cato Beitrag anzeigen
    Lieber Sali, ein richtig schnell hetzender Hund mit Schleppleine am BG, das ist schon gefährlich genug. Aber eine 10-20 Meter Leine am HB dran, das ist nicht nur theoretisch lebensgefährlich für den Hund. Die Dinger haben es nämlich so an sich, gerne mal irgendwo hängen zu bleiben
    Das Problem ist wohl, wie ich eine lange Schleppleine benutze. Ich persönlich gar nicht, in heiklen Gebieten gehen und gingen meine Hunde an einer 8m -flex. Das gibt genügend Spielraum, zumal wenn ein erzogener Hund dort, wo es "ungefährlich" ist frei laufen kann. Ist auch nicht ideal - ich hab es erlebt, dass meine vorige Hündin, die nur sehr bedingt wildsicher war, so vehement nach einem Bock abgesprungen ist, dass sie mir die Flex aus der Hand gerissen hat. Und dann mit dem Griff der flex an einem Ast hängen geblieben ist. Auch nicht ohne, blieb aber folgenlos. Einen Hund im Wald an einer 20m Leine laufen lassen ist in Punkto handling ebenfalls problematisch. Ja und was die Gefährlichkeit der Kette anlangt. Du bist ja auch schon Jahrzehnte dabei und wirst Dich vielleicht erinnern, wie das in den Siebziger Jahren noch gehandhabt wurde. Brustgeschirr war bestenfalls beim Fährten oder Ziehen und - selten- im Schutztraining überhaupt ein Thema. Ansonsten nur Kette, meist auf Zug. Gewaltige Leinenrucks alltäglich - heute natürlich ein nogo. Auswirkungen auf die Gesundheit der Hunde? Ich kenne keine Statistiken von seinerzeit, weiß aber, das das überhaupt kein Thema war. Von meinen damaligen Hunden kann ich nur sagen, dass sie 11 bis 14 Jahre wurden und keiner an Schäden, die durch Kettenhalsung entstanden wären, gelitten hat oder verstorben ist. Heute sieht man das natürlich ganz anders und es hat sich, u.a. durch neue Ausbildungsmethoden, alles zum Besseren gewendet. Und das ist auch gut so. Extreme - in welcher Richtung immer - sind abzulehnen, ansonst muss jede/r seinen Weg finden.

  3. #48
    Super Knochen
    Avatar von Cato
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    AW: Was tun bei tauben Ohren im Jagdfieber?

    Schleppleinentraining macht man ja, um mit den nicht ganz hoffnungslosen Fällen Freilauf allgemein und womöglich auch Abrufbarkeit bei Wildsichtung zu üben. Da kann es dann auch vorkommen, dass die Leine tatsächlich fallen gelassen und nachgeschleppt wird. Die dann am Halsband festzumachen, ist ungefähr so absurd und gefährlich, wie wenn ein Bergsteiger sich am Hals sichern würde, leicht überspitzt ausgedrückt. Für mich eigentlich völlig klar.

    Halsband geht nur mit 3 - maximal 5 m Leine, und die nicht als Schleppleine eingesetzt, sondern gehalten, und im Ernstfall vorausblickend kürzer genommen, damit der Hund eben nicht ungebremst ins Ende brettert. So oder ähnlich wirst du das wsl gehandhabt haben und somit auch Schäden bei deinen Hunden vermieden haben.

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