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  1. #31
    Super Knochen

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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Zitat Zitat von Cato Beitrag anzeigen
    Diesen Vorschlag finde ich ja noch vernünftiger als eine Versicherungslösung.
    https://tirol.orf.at/news/stories/2968744/

    Gesetz ändern, „typische Risiken auf eigene Gefahr“.

    Sprich, wer über eine Weide geht, setzt sich den Kühen auf eigene Gefahr aus. Morsche Brücken oder einstürzende Geländer gehören aber nicht zu den typischen Gefahren, um die muss sich der Grundbesitzer weiterhin kümmern.

    Und da dazu dann noch eine „kleinere“, dadurch günstigere Versicherung, um eventuelle restliche Klagerisiken abzudecken. Wenn zB jemand klagt mit dem Argument, die angreifende Kuh hätte sich nicht normal, sondern völlig unerwartet aggressiv verhalten.
    Kann man nur unterschreiben und früher habe ich eigentlich angenommen, dass es eigentlich sowieso so ist. Nur durch die Ereignisse in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass es anders ist.



  2. #32
    Super Knochen
    Avatar von Sammy_joe
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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Zitat Zitat von Ken&Barbie Beitrag anzeigen
    Sprich, wer über eine Weide geht, setzt sich den Kühen auf eigene Gefahr aus.
    Die grelle grüne Farbe ist ganz schlecht lesbar und es blendet stark.
    "Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen !"
    Friedrich Schiller

  3. #33
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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Zitat Zitat von Ken&Barbie Beitrag anzeigen
    Mich wundert es ehrlich gesagt nicht, dass Verbote geplant sind. Ich bin ebenfalls gerne mit meinen Hunden wandern, aber ich bin mir nicht zu schade, große Umwege zu gehen.

    Leider führen sich viele Wanderer - egal ob mit oder ohne Hund - auf, als ob ihnen die Welt gehört. Ich sehe es bei uns im Waldviertel, speziell Leute aus der Stadt, die nur im Urlaub in der Natur unterwegs sind. Da wird quer durch die Felder gegangen, mitten durch den Wald (neben den Wegen) gegangen und sogar über abgesperrte Weiden marschiert. Früher hatten wir unser Haus nicht komplett eingezäunt, da sind die Urlauber in unseren offensichtlichen Privatgarten gegangen und haben unsere Blumen gepflückt.

    Es wird oft einfach nicht mehr das Hirn eingeschaltet. Wäre ich Bauer, würde ich alles daran setzen, dass ich niemanden mehr über meine Alm lassen muss. Und noch eines, Mutterkuhhaltung ist keine neuzeitliche Erfindung.
    Hallo, bin ganz bei Dir und Basam und schliesse mich Euren Beiträgen an.

    Ja es ist so man müsste auch einmal das "HIRN" einschalten vorausgesetzt man hat eines

    Lg Amanda

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  5. #34
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    https://derstandard.at/2000099353975/Kuh-Urteil-Nach-der-Pfeife-der-Bauern

    Ein Posting dazu möchte ich hervorheben:

    (von "daselektron" - anscheinend ein Insider)

    Es gibt auf jeder Alm und auf jedem Bauernhof irgendwann einmal Problemkühe die den ganzen Sommer im Stall bleiben, und es gibt auch Problemkühe die so rabiat sind dass sie irgendwann beim Metzger landen.
    Das war schon immer so, und wird so sein. Dieser Bauer hat wie man hört in dieser Herde mindestens eine Problemkuh gehabt und das über einige Saisonen.
    Wenn deswegen diese arme Frau sterben musste, ist es nur recht und billig dass der Bauer zur Verantwortung gezogen wird.
    Der Wirt der Alm hatte den Bauer oft genug darauf hingewiesen, und musste immer mal wieder einschreiten und Kühe mit der Mistgabel vertreiben.

    Die Alm mit der gut Geld verdient wird, gehört ja auch dem Bauer.

    Anscheinend wurde dieser Bauer über etliche Saisonen darauf hingewiesen, dass seine Kühe Menschen angriffen. Ob mit oder ohne Hund spielt jetzt keine Rolle. Gab sichtlich mindestens eine Kuh, die überreagiert hat, mehr als nervös war.


    Natürlich verhalten sich Touristen auch oft falsch, führen sich auf, usw. Nur - alles auf die "pösen" Touristen abwälzen, oder gar auf die Hunde, geht auch nicht.

    Beides ist schuld.... Touristen, die nicht mehr wissen, wie man sich in der Natur benimmt und dann auch Bauern, die meinen, dass ein Miteinander nicht notwendig ist.

    Rücksichtnahme auf beiden Seiten - so könnte es gehen. Aber das ist wohl nur ein Wunschtraum - Realität ist es leider nicht.

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  7. #35
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    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Zitat Zitat von Tamino Beitrag anzeigen
    Gefällt auch mir. Allerdings müsste diese Regelung spezifiziert werden.

    Wenn - wie im Anlassfall - z.B. der Postbote auf dem Roller auf dem öffentlichen Weg - oder sonst ein Lieferant für's Gasthaus - von Kühen attackiet wird, muss es für diverse Menschen ges. festgeschriebene absolut eindeutige Ausnahmeregelungen geben.
    Ich würde unterscheiden - handelt es sich um eine öffentliche Straße oder einen (privaten) Weg, der als Wanderweg über eine (private) Alm führt. Im Anlassfall war es eine öffentliche Straße.

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  9. #36
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    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    https://tirol.orf.at/news/stories/2969033/

    Ich konnte den Artikel von Florian Klenk im Falter leider nicht lesen, aber er dürfte hier genau recherchiert haben.

    Zeugen: Mehrmals agressives Verhalten der Kühe
    Zum Unglückszeitpunkt gab es den Zaun noch nicht. Zeugen gaben dem „Falter“ gegenüber an, dass dem Bauern schon damals klar sein müsste, dass seine Tiere aggressiv waren. Sie hätten bereits zuvor Wanderer attackiert, der Hüttenwirt habe deswegen oft mit dem Bauern gestritten. Gegenüber Florian Klenk bestritt der Anwalt des Bauern das, der Bauer habe nichts von der Gefahr gewusst. Der „Falter“ listete allerdings zwei Vorfälle mit den Kühen des Bauern vor dem tödlichen Vorfall auf, wonach der Hüttenwirt Kühe in gefährlichen Situationen mit Gästen vertreiben musste.
    Mit einem Elektrozaun oder Glocken an den Kühen wäre das nicht passiert, hält der Richter in der Urteilsbegründung fest. Der Bauer habe von der touristischen Nutzung der Gegend und auch von seinen offenbar aggressiven Kühen gewusst. Jetzt müsse die nächste Instanz entscheiden, ob es sich wirklich um ein „Skandalurteil“ handle oder um die „präzise richterliche Feststellung“, dass Landwirte für ihren Betrieb haften, so der „Falter“.

    Sichtlich gab es mehrmals Streit zwischen dem Hüttenwirt und dem Bauern und Fälle, wo Menschen attackiert wurden.

    Leider dürfte es sich hier um das bekannte "Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht" gehandelt haben. Bis die deutsche Touristin tot getrampelt wurde.

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  11. #37
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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Wenn dem wirklich so gewesen wäre und es hätte vorher schon soooo gefährliche Situationen gegeben, dann frage ich mich wirklich, wieso hat der Hüttenwirt nicht Anzeige erstattet? Dann müsste die Schuld ja sogar aufgeteilt werden, wenn schon vorher bekannt war, dass es so ist und niemand hat dies angezeigt!

    Ich finde das alles generell als absoluten Blödsinn. Im Nachhinein gibt es immer wieder welche, die es ja schon immer gewusst haben und genauso immer wieder welche, die sofort auf diesen Zug aufspringen.

    Eigenverantwortung müsste Vorrang haben und die Alm ist kein Streichelzoo. Habe ich Bedenken wg. den Tieren auf der Alm, dann frage ich zuerst einmal auf den Gemeinden/Hotel usw. nach, welche Tiere wo sind, gehe eben woanders oder drehe vielleicht sogar um. Wo bitte ist das Problem? Es ist echt zum Schämen, wie sich der Mensch verhält.



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  13. #38
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    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Also, ich gehe einmal davon aus, dass die den Fall bearbeitenden Juristen sich diesen genau angesehen haben und nicht so ins Blaue urteilten. Der Hüttenwirt wird wohl keine Anzeige erstattet haben - so rasch ist man ja mit Anzeigen im Normalfall nicht. (ja, ich weiß, es gibt so ein paar Kaliber, die sofort nach dem Rechtsanwalt rufen.... soll aber eigentlich nicht der Normalfall sein - besonders, wenn es z.B. den Nachbarn betrifft, oder jemand, mit dem man - umgebungsmäßig - zusammenlebt)
    Es wird im Ort bekannt gewesen sein - aber ehrlich - jemand, der sofort seinen Mitmenschen oder gar Nachbarn anzeigt - den finde ich auch nicht so toll. Man wird vielleicht mit dem Bauern geredet haben, aber gleich Anzeige? Ist eher nicht, bzw. vielleicht nur in manchen Dörfern üblich. (wo schon alle untereinander zerstritten sind und sich gegenseitig mit Anzeigen bekriegen - ja, gibt es....)

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  15. #39
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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen
    Also, ich gehe einmal davon aus, dass die den Fall bearbeitenden Juristen sich diesen genau angesehen haben und nicht so ins Blaue urteilten. Der Hüttenwirt wird wohl keine Anzeige erstattet haben - so rasch ist man ja mit Anzeigen im Normalfall nicht. (ja, ich weiß, es gibt so ein paar Kaliber, die sofort nach dem Rechtsanwalt rufen.... soll aber eigentlich nicht der Normalfall sein - besonders, wenn es z.B. den Nachbarn betrifft, oder jemand, mit dem man - umgebungsmäßig - zusammenlebt)
    Es wird im Ort bekannt gewesen sein - aber ehrlich - jemand, der sofort seinen Mitmenschen oder gar Nachbarn anzeigt - den finde ich auch nicht so toll. Man wird vielleicht mit dem Bauern geredet haben, aber gleich Anzeige? Ist eher nicht, bzw. vielleicht nur in manchen Dörfern üblich. (wo schon alle untereinander zerstritten sind und sich gegenseitig mit Anzeigen bekriegen - ja, gibt es....)
    Na wenn Du das sagst ...



  16. #40
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    Avatar von Sammy_joe
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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen
    Also, ich gehe einmal davon aus, dass die den Fall bearbeitenden Juristen sich diesen genau angesehen haben und nicht so ins Blaue urteilten.
    Darauf würde ich mich heute nicht mehr verlassen.

    Zitat Zitat von Ken&Barbie Beitrag anzeigen
    Na wenn Du das sagst ...
    Nichts ist unmöglich, im Zweifel für Brigitte
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  17. #41
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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Zitat Zitat von Ken&Barbie Beitrag anzeigen
    Wenn dem wirklich so gewesen wäre und es hätte vorher schon soooo gefährliche Situationen gegeben, dann frage ich mich wirklich, wieso hat der Hüttenwirt nicht Anzeige erstattet? Dann müsste die Schuld ja sogar aufgeteilt werden, wenn schon vorher bekannt war, dass es so ist und niemand hat dies angezeigt!

    Ich finde das alles generell als absoluten Blödsinn. Im Nachhinein gibt es immer wieder welche, die es ja schon immer gewusst haben und genauso immer wieder welche, die sofort auf diesen Zug aufspringen.

    Eigenverantwortung müsste Vorrang haben und die Alm ist kein Streichelzoo. Habe ich Bedenken wg. den Tieren auf der Alm, dann frage ich zuerst einmal auf den Gemeinden/Hotel usw. nach, welche Tiere wo sind, gehe eben woanders oder drehe vielleicht sogar um. Wo bitte ist das Problem? Es ist echt zum Schämen, wie sich der Mensch verhält.
    Eigentlich hatten die Zeugen, und das waren einige, ja keinen Grund die Unwahrheit zu sagen, sie haben ja nichts davon. Dem Pächter, sprich Wirt, ist gesetzlich sicher keine Schuld zuzuweisen.

    Ich bin da irgendwie im Zwiespalt. Auf der einen Seite: gehe ich über eine bestückte Alm, trage ich das Risiko.

    Andererseits muss man schon beachten, das ist keine Alm im Nirgendwo, sondern ein regelrechter Touristen hot spot. In der nächsten Umgeben gibt es 6 Gasthäuser mit über 1000 Sitzplätzen. Und es ging ja auch nicht um die kleinen Wanderwege, die dort münden, sondern nur um das Stück "Gemeindestraße".

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  19. #42
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Tamino, danke!

    Sehe ich auch so... ist das ein Wanderweg, so quer über eine Alm, sollten Wanderer/Touristen wissen, wie man sich verhält und benimmt. Aber das hier war anders. Da ist ja niemand quer durch's "Gemüse" gelatscht, sondern befand sich (noch dazu anscheinend war der Hund im Fuß auf der abgewandten Seite der Frau - angeleint - was ja - außer im Notfall - sein soll.) auf einer frequentieren Straße, die sichtlich öffentlich war. Und genau hier dürfte es schon öfter zu Vorfällen gekommen sein.
    Ich mein, im Idealfall hätte man sich absprechen sollen - wie kann man die Kühe von den Menschen trennen, gibt es eine andere Möglichkeit, die Kühe anderswo weiden zu lassen - kann der Bauer hier finanziell unterstützt werden? Das hätte ja vorher geschehen können (nachher hat er das Stück ja anscheinend doch eingezäunt). Möglicherweise hat der Bauer auf stur geschaltet (und vielleicht war das auch mit ein Grund, weshalb das Urteil so ausfiel)?

  20. #43
    Super Knochen

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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen
    Tamino, danke!

    Sehe ich auch so... ist das ein Wanderweg, so quer über eine Alm, sollten Wanderer/Touristen wissen, wie man sich verhält und benimmt. Aber das hier war anders. Da ist ja niemand quer durch's "Gemüse" gelatscht, sondern befand sich (noch dazu anscheinend war der Hund im Fuß auf der abgewandten Seite der Frau - angeleint - was ja - außer im Notfall - sein soll.) auf einer frequentieren Straße, die sichtlich öffentlich war. Und genau hier dürfte es schon öfter zu Vorfällen gekommen sein.
    Ich mein, im Idealfall hätte man sich absprechen sollen - wie kann man die Kühe von den Menschen trennen, gibt es eine andere Möglichkeit, die Kühe anderswo weiden zu lassen - kann der Bauer hier finanziell unterstützt werden? Das hätte ja vorher geschehen können (nachher hat er das Stück ja anscheinend doch eingezäunt). Möglicherweise hat der Bauer auf stur geschaltet (und vielleicht war das auch mit ein Grund, weshalb das Urteil so ausfiel)?
    Die strafrechtliche Voruntersuchung wurde ja schon vor Jahren eingestellt. Zivilrechtlich gilt logischerweise eine völlig andere Beweiswürdigung.

    Dass Medien, Kammern etc nur zu gerne auf den Zug aufgesprungen sind, ohne die Sachlage wirklich zu kennen, ohne die Urteilsbegründung zu kennen, die Sache so dargestellt haben, als müsste jetzt jeder Bauer auf jeder Alm hunderte Kilometer Zaun ziehen, um nicht von Urteilen in den Ruin getrieben zu werden, liegt wahrlich nicht in der Verantwortung eines Gerichtes, das ein Einzelurteil gefällt hat.

    Die Verquickung (Massen)-Tourismus + Landwirtschaft ist dort ja nicht zu leugnen. Gondel , diverse Gasthäuser auf relativ engem Raum,etc.....

    Nebenbei bemerkt, der betroffene Bauer vermietet Apartments an Feriengäste -profitiert also sehr wohl vom Tourismus - und bietet ein Shuttleservice auf die Alm zum Almfrühstück an.....

    ganz sicher sind diese Fakten, wie auch die Tatsache, dass dies nicht die erste besorgniserregende Situation war in die Urteilsfindung eingeflossen...

    interessant ist ja auch, dass ganz schnell nach dem Urteil das Stück Gemeindestraße eingezäunt wurde: Der Tourismusverband der Gemeinde hat die Kosten mitgetragen.....

  21. #44
    Super Knochen
    Avatar von Sali
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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Interessant wäre der volle Wortlaut des Urteils - nur daran könnte man sich eine fundierte Meinung bilden. Was bisher bekannt ist, deutet aber schon in eine gewisse Richtung. Dass die Politik auf diesen Zug aufgesprungen ist, darf angesichts der Bedeutung der Bauern für eine Regierungspartei nicht wundern. Was auf den ersten Blück für die österreichische Rechtssprechung ungewöhnlich scheint ist die Höhe der Entschädigung. Aber wie gesagt, man müsste die Grundlagen des Urteils im Detail kennen.

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  23. #45
    Super Knochen

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    AW: Verbot von Hunden auf Almen

    Zitat Zitat von Sali Beitrag anzeigen
    Interessant wäre der volle Wortlaut des Urteils - nur daran könnte man sich eine fundierte Meinung bilden. Was bisher bekannt ist, deutet aber schon in eine gewisse Richtung. Dass die Politik auf diesen Zug aufgesprungen ist, darf angesichts der Bedeutung der Bauern für eine Regierungspartei nicht wundern. Was auf den ersten Blück für die österreichische Rechtssprechung ungewöhnlich scheint ist die Höhe der Entschädigung. Aber wie gesagt, man müsste die Grundlagen des Urteils im Detail kennen.
    Ja die Begründung für den Spruch ist wichtig.

    Ich hab ja auch im 1. Moment sofort gedacht: wo gibt's denn so was, die Bauern können doch nicht...... allerdings hatte ich auch -aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen, die Art Tourismus wie dort in Tirol liegt mir nicht , die hoch gelegene Alm + Hütte in der Einschicht mit 4 Stunden Angehweg vor Augen..... und nicht den Schuppen am Berg mit Fahrservice bzw. Gondel, wo's Sekt zum Frühstuck gibt....

    Ich denke i.S. Sicherheit und Zugeständnisse an die Sicherheit der Touristen sind da schon Unterschiede zu machen

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