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  1. #31
    Super Knochen

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    AW: Mit dem Hund richtig spielen - den Hund auslasten

    Zitat Zitat von jamie27 Beitrag anzeigen
    genau so ist es. Ich habe 6 Hunde. Wenn ich die Hunde einfach " Wild " leben lassen würde - dann gute nacht.
    Auch wir müssen alle hunde hundegrecht fördern - alles mit maß und ziel.
    Sie lieben es mit uns was zu unternehmen, ob zughundesport, breitensport, ZOS usw..
    aber auch sich in ihre höhlen einzuggraben und den ganzen tag faulenzen :-)

    Und auch spannendes gibts bei uns -
    mantrailing im bunkermuseum - auf einem freigelände von 11.400 m² - zwischen panzer, haubitzen und schützengraben
    trailen wir mit den Hunden . Das macht ernorm viel spass :-)

    und Dojo, jemand er so beschränkt wie du ins einer welt lebt, kann man auch nichts
    erklären usw...
    Mittlerweile bin ich überzeugt, das du keinen funken ahnung hast, was überhaupt
    ein hund ist, braucht und wozu du - sollte das überhaupt stimmen - eine hast/hattest
    Was das "Hundedasein" - Spiel Spaß, Beschäftigung, Abwechslung angeht, bin ich voll Deiner Meinung.

    Was "keinen Funken Ahnung" betrifft, sehe ich das ein wenig anders.

    Ich denke, dieses alle Erkenntnisse Ablehnen und Leugnen hat auch damit zu tun, dass man dann die eigene Meinung nicht ändern muss, sich Fehler, Unzulänglichkeiten, falsche Sichtweisen nicht eingestehen muss und sich nicht mit der Tatsache konfrontieren muss, dass man dieses und jenes schlicht falsch gemacht hat, und vieles sehr viel besser hätte machen können.

    Vor Jahren war die Einstellung i.S. Bedürfnisse des Hundes ja eine völlig andere, hält man daran fest, war man - quasi - immer ganz toll

    hält man daran nicht fest, wird man unweigerlich mit den eigenen Unzulänglichkeiten konfrontiert....

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  3. #32
    Profi Knochen
    Avatar von Ladywulf
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    AW: Mit dem Hund richtig spielen - den Hund auslasten

    Meine Hündin ist meine Ersthündin. Klar liest man da viel am Anfang. Jetzt ist sie 9 Jahre alt. Viele hier haben wesentlich mehr Jahre Hundeerfahrung.

    Aber selbst in diesen 9 Jahren hat sich schon so viel geändert bzw. in der Erforschung getan!

    Ich bin jetzt auch niemand der sobald eine neue Erkenntnis heraus komtm sofort alles ältere verteufelt, aber ich lese gern Neues um dann darüber nach zu denken wie ich zu diesen neuen Erkenntnissen stehe und was davon ich für mich gut und richtig empfinde und es umsetze und was nicht.

    Aber einfach nur zu sagen: Was "soundsoviele Jahre gemacht wurde, muss auch weiter richtig sein" und sich Neuem völlig zu verschließen, kann nicht gut sein. Genau wie ich der Meinung bin, dass es keinen Hundetrainer auf dieser Welt gibt, der auf jede Frage die richtige Antwort hat. Oder keine Erziehungsmöglichkeit die für alle Hunde und Hundehalter passt. Vielleicht gibt es auch einen Hund den Spielen gar nicht interessiert und einfach nur seine Runde gehen will. Aber das als "Allgemein gültig" hin zu stellen ist sicher falsch.


    Meine Pflegi war anfangs so ein Hund der nicht spielen wollte. Sie kannte das einfach nicht. Sie kannte überhaupt nix was Spaß macht. Sie kannte nur stupiges Leine gehen. Nicht mal normales Laufen kannte sie. Kein Spielzeug, keine schnellen Bewegungen, dafür Schläge und Tritte. Ein Spielzeug heben um es zu werfen empfand sie als Angriff auf ihr Leben, lief weg und versteckte sich oder woltle den Werfer attackieren. Je länger sie bei uns war, um sio mehr hat sie gemerkt, dass sie in Zukunft all das nicht mehr zu fürchten hat und begann dann gaaaaaanz zaghaft zu spielen. Zuerst ein scheues Pfoteln, dann ein Kuscheln und schlussendlich wurde ein sanftes "raufen" daraus. Spielzeuge kannte sie gar nicht. Zum Schluss gefiel ihr dann doch ein kleiner Ball. Kein anderer, nur der eine. Aber das alleine zeigt, dass es ein Zeichen von Wohlfühlen ist wenn ein Hund sich zu spielen traut. Weg vom geducktem Leben in Angst, hin zu einer Ausgelassneheit und zu einem "mit dem Menschen zusammen Spaß haben". Schöne Zeit zusammen genießen.
    Zum Glück konnte meine Pflegi sehr viel von meiner Hündin lernen und so Vertrauen fassen. Davor hatte sie einfach nur Angst vor allem und jedem. Dazu hatte sie gelernt, dass sie alles vor dem sie Angst hat attackieren muss, damit es weg geht. Fremde Menschen, fremde Hunde, Autos, Motorräder, Fahrräder, Skateboards, die U-Bahn,... alles wurde attackiert. Nur meiner Hündin hat sie irgendwie sofort vertraut. Es hat gedauert, aber sie wurde ein wunderbarer Hund. Leider starb sie vor 2 Jahren. Sie fehlt mir immer noch sehr ob wohl sie nicht einmal mein eigener Hund war.

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