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  1. #916
    Super Knochen
    Avatar von Cato
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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von chess Beitrag anzeigen
    was findest du daran haltlos?

    hunde gehören wesentlich länger zum alltag und zur zivilisation der menschen als autos oder maschinen. sie wurden nicht jahrtausende unter verschluß gehalten, erst unsere immer mehr degenerierte einstellung zu tieren in den letzten jahrzehnten, welche im alltag überhaupt noch platz haben dürfen, macht sie zum "hobby".
    meine sind kein hobby sondern familienmitglieder für die ich mich nicht recchtfertigen will, nur weil sie öffentliche luft atmen.
    Da bin ich auch eher bei dir, und nicht bei Gabii. Hunde gehören schon seit quasi ewig und fast überall auf der Welt zur menschlichen Gesellschaft dazu, haben vielleicht sogar einiges zu ihrer Entwicklung beigetragen. Da ist es mAn durchaus angebracht, auch von Nichthundehaltern zu erwarten, dass sie ein paar Grundregeln lernen und Verhaltensweisen befolgen, bis zu einem gewissen Grad halt.

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  3. #917
    Super Knochen
    Avatar von Cato
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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von Gabii Beitrag anzeigen
    ich würde sogar noch weiter gehen. Raus aus der Zucht mit den übertriebigen Hunden. Ich hab selbst einen Rüden der schnell gaga wird in im Kopf (sorry Yuma, ich lüb dich trotzdem) ich weiß wie schnell da was kippen kann. Kein Hund hat mich bis jetzt soviel Energie und Zeit gekostet. Er hat ja spezielle prämierte Vorfahren, sein Vater war auch ein irgendwas in SD. Das braucht kein Mensch, es ist nur für die Hunde ein Stress Problem.
    Hm. Da sehe ich auch keinen zwingenden Zusammenhang. Das sind für mich „nervenschwache“ Hunde, die gehören nicht in die Zucht und schon gar nicht in die SD- Ausbildung. Aus eigener Erfahrung, die (sehr „triebige“) Hündin mit SCHH3 war die absolut zuverlässigste im Alltag. Eine Tochter war mindestens so gut wie sie, eine andere Tochter ungeeignet, die hatte aber auch zeitlebens gesundheitliche Probleme, die dazupassen. War trotzdem - bei uns - ein sehr menschenfreundlicher Hund. Sie war ein Stresshund, die anderen beiden bei aller Aufgeregtheit nicht! Wenn man ehrlich urteilt in der Zucht und in der Ausbildung, dann ist das sogar gerade eine sehr gute Selektionsmöglichkeit für sicheres Wesen.

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  5. #918
    Super Knochen

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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von chess Beitrag anzeigen
    erst unsere immer mehr degenerierte einstellung zu tieren in den letzten jahrzehnten, welche im alltag überhaupt noch platz haben dürfen, macht sie zum "hobby".
    Diese degenerierte Einstellung - in dem Fall hier gegenüber Hunden - hat allerdings ein immer größer werdender Anteil der Hundehalter zu verantworten und keineswegs die Nichthundehalter.
    Freiheit stirbt mit Sicherheit

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  7. #919
    Super Knochen
    Avatar von Sammy_joe
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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von sebulba Beitrag anzeigen
    Wenn ich Politiker wäre und hier mitlesen würde... Obwohl, ich müsste hier nicht mitlesen, ich müsste den Krieg nur jeden Tag erleben. Ich würde mich jedenfalls fragen, ob meine Maßnahmen ausreichen. Wenn Hundehaltung so eine Wissenschaft ist, wenn Hundehalter dringend geschult, ausgebildet und regelmäßig überprüft werden müssen und wenn das nicht irgendwelche Hundehasser sagen sondern Hundehalter selbst, also die, die es doch zumindest besser wissen müssten als Nicht-Hundehalter.....

    Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich froh, dass ich schon so alt bin. Dass ich noch wirkliche Hunde erleben durfte und hoffen kann, dass hier bei uns am Land der Kelch zumindest für mich und meine Hunde vorübergeht. Dass sich vielleicht nach den jetzigen noch ein Hund in meinem Leben ausgeht. Aber rechnen tu ich damit nicht mehr. Und weil ich schon noch ganz gern weitere Hunde hätte, wünsche ich mir dann, dass man um Wien und Hundeschulen und Stadthunde und deren komische Menschen einen hohen Zaun baut. Damit die uns in Ruhe lassen mit ihren lila Kühen und sonstigen komischen Vorstellungen von Natur und Leben. Weil das Theater tu ich einem Hund nicht an, das empfinde ich nämlich als verantwortungslos. Hunde brauchen Zeit und Platz und Freiheit. Dann werden sie gute Hunde. Ein Leben in der Stadt ist möglich, erfordert aber Menschen, die sich sehr viel mehr Mühe geben als Erwartungen zu haben.


    Fragt sich eigentlich niemand, warum streunende Bauernhunde und unkontrollierte Almhunde keine Kinder töten? … Bitte schnell darüber nachdenken und bei Bedarf schnell noch die letzten raren Exemplare fragen. Die sind nämlich gerade dabei, ausgerottet zu werden. Nicht von Politikern, nicht von ihrem harten Leben voller Pflichten, Rücksichten und Verantwortungen, nicht von "Vernachlässigung". Sondern von Hundehaltern, die mit ihren unverträglichen Leinenpöblern auf der Alm darauf bestehen, dass der verantwortungslose Hüttenwirt seinen "Tutnix" wegsperrt. Die es für verantwortungslos halten, dass der Hund alleine jeden Tag seine Kinder vom Bus abholt, weil Hund und Kinder allein geht ja gar nicht. Von Hundehaltern, für die es die größte Katastrophe ist, wenn ein Hund nicht angeleint ist und sein Halter den Haufen nicht in Plastik verpackt. Und das sag ich, obwohl meine momentanen Hunde viel an der Leine gehen und der Große in der Stadt zusätzlich mit Maulkorb. Nur: Mich macht es traurig. Traurig, dass sie es nicht lernen durften, weil ihre Vorbesitzer ihnen nicht den nötigen Raum gegeben haben. Und ich werde nie aufhören, an ihrer Freiheit zu arbeiten. Ich kann absolut nicht verstehen, wie man als Hundehalter für "mehr Regeln" sein kann. Und ich kann absolut nicht verstehen, wie man als Hundehalter nur den geringsten Zweifel daran haben kann, dass Hunde sehr viel friedfertiger sind als Menschen. Wir lassen sie nur nicht mehr.




    So ist das also wenn man von warmen Eislutschern respektive lila Kühen träumt. Wanderwege sind kein Privatgelände. Kühe sind nicht territorial. "Böse" Konfrontationen gibt es nur, wenn Menschen und Hunde sich nicht angemessen verhalten können. Und Bauern haben sehr wohl große Schwierigkeiten mit Hundehaltern, die ihre Hunde nicht von der Leine lassen. Weil Kühe wollen die Hunde vertreiben. Wenn die an der Leine nicht weglaufen können ist der dranhängende Mensch für die Kuh ein Kollateralschaden. Sind nur die Hundehalter, die sich dann im Recht fühlen, weil ihr Hund ja eh an der Leine = unter Kontrolle war. Bauern denken inzwischen durchaus darüber nach, Wanderwege zu sperren, weil sie die Verantwortung nicht mehr übernehmen können. Wundert mich nicht.


    Und natürlich muss niemand damit rechnen, von einem Hund angefallen zu werden. Das tun Hunde nämlich nicht. Und wenn sie es tun, dann weil sie keine andere Wahl mehr haben. Das liegt in meinen Augen also nicht an fehlender Kontrolle sondern an zu viel.
    Doch, Hunde gehören für mich als Hundehalter zum normalen Lebensrisiko. Zu einem der harmlosesten.
    Dein Post ist längst überfällig. Und sie begreifen es immer noch nicht das nicht der Hund gefährlich ist, sondern der Halter zu doof ist. Wir werden bestimmt eine weitere Fortsetzung zu lesen bekommen. Tief Luft holen und durch.
    "Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen !"
    Friedrich Schiller

  8. #920
    Super Knochen

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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von sebulba Beitrag anzeigen




    Und natürlich muss niemand damit rechnen, von einem Hund angefallen zu werden. Das tun Hunde nämlich nicht. Und wenn sie es tun, dann weil sie keine andere Wahl mehr haben. Das liegt in meinen Augen also nicht an fehlender Kontrolle sondern an zu viel.

    Ich stimme dir zu einem großen Teil zu. aber nicht diesem letzten Absatz. Natürlich hast du Recht, normalerweise fallen Hunde keine Leute an, und doch kommt es vor. zwar ist das allerhöchstens ein Anteil im Promillebereich, aber der ist halt doch beängstigend. Und wenn ich mir nur die Vorfälle in Österreich, die tödlich ausgegangen sind, anschaue, dann sehe ich immer wieder dieselbe Rassen, und es ist keineswegs passiert, weil die Hunde keine Wahl mehr hatten. Da geht etwas ganz grundsätzlich schief.

  9. #921
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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von Cato Beitrag anzeigen
    Da bin ich auch eher bei dir, und nicht bei Gabii. Hunde gehören schon seit quasi ewig und fast überall auf der Welt zur menschlichen Gesellschaft dazu, haben vielleicht sogar einiges zu ihrer Entwicklung beigetragen. Da ist es mAn durchaus angebracht, auch von Nichthundehaltern zu erwarten, dass sie ein paar Grundregeln lernen und Verhaltensweisen befolgen, bis zu einem gewissen Grad halt.
    ich erwarte mir von nichthundehaltern eigentlich nur zwei dinge - daß sie meine hunde nicht ungefragt bedrängen und angreifen wollen und keine kracher 2m neben uns abschiessen, sonst können sie durchs leben gehen wie sie wollen. ich kenn eh die schwächen meiner hunde, da braucht keiner sein joggen unterbrechen oder die straßenseite wechseln.

    und ich bin auch nicht für mehr regeln, ich denke viele die hier dafür sind, meinen daß eher als kompromiss und entgegenkommen an ihre von den medien aufgescheuchte umwelt und die politik, die ja bei so vorfällen automatisch unter druck ist.
    mir fehlt in den ganzen diskussionen immer der aspekt, das sich niemand für das ganze klientel interessiert, die sich egal was kommt, weiter an nichts halten werden.
    die ihre listenhundewelpen aus dubiosesten quellen beziehen, kaum rausgehen damit sie nicht auffliegen. kaum ist der hund ein jahr wird selber vermehrt, wenn er nicht vorher schon abgegeben wurde und bis zu einem jahr auf 3-4 besitzer kommt.

    auf FB wimmelt es von solchen "käufern" die nur den satz "was kostet er" rausbringen. man sollte sich mal am hundemarktplatz österreich umschauen, eine unsägliche seite

    aber das alles schon an der wurzel anzugehen ist wohl nicht möglich, außer es gäbe wirklich eine eigene abteilung für "illegales hundewesen" oder so...und die ganzen unbeteiligten bürger würden halt aufschreien wenn viel steuergeld dafür ausgegeben würde.
    aber alleine über diverse wurfanzeigen, die da behördlich genauer unter die lupe genommen werden könnten, ließe sich der leidensweg von vielen hunden abkürzen bevor sie auf grund der umstände dann irgendwann mal auffällig werden, weil in ihren bisherigen leben einfach nichts artgerecht war.

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  11. #922
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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von EvaJen Beitrag anzeigen
    Diese degenerierte Einstellung - in dem Fall hier gegenüber Hunden - hat allerdings ein immer größer werdender Anteil der Hundehalter zu verantworten und keineswegs die Nichthundehalter.
    sehe ich nicht so, da man sie eigentlich mittlerweile in allen lebensbereichen findet, die mit hunden garnichts zu tun haben.

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  13. #923
    Super Knochen
    Avatar von Sammy_joe
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    AW: Hund beißt Kleinkind

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    Gerade auf meiner Facebook Chronik.
    "Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen !"
    Friedrich Schiller

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  15. #924
    Super Knochen

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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von chess Beitrag anzeigen
    ich erwarte mir von nichthundehaltern eigentlich nur zwei dinge - daß sie meine hunde nicht ungefragt bedrängen und angreifen wollen und keine kracher 2m neben uns abschiessen, sonst können sie durchs leben gehen wie sie wollen. ich kenn eh die schwächen meiner hunde, da braucht keiner sein joggen unterbrechen oder die straßenseite wechseln.

    und ich bin auch nicht für mehr regeln, ich denke viele die hier dafür sind, meinen daß eher als kompromiss und entgegenkommen an ihre von den medien aufgescheuchte umwelt und die politik, die ja bei so vorfällen automatisch unter druck ist.
    mir fehlt in den ganzen diskussionen immer der aspekt, das sich niemand für das ganze klientel interessiert, die sich egal was kommt, weiter an nichts halten werden.
    die ihre listenhundewelpen aus dubiosesten quellen beziehen, kaum rausgehen damit sie nicht auffliegen. kaum ist der hund ein jahr wird selber vermehrt, wenn er nicht vorher schon abgegeben wurde und bis zu einem jahr auf 3-4 besitzer kommt.

    auf FB wimmelt es von solchen "käufern" die nur den satz "was kostet er" rausbringen. man sollte sich mal am hundemarktplatz österreich umschauen, eine unsägliche seite

    aber das alles schon an der wurzel anzugehen ist wohl nicht möglich, außer es gäbe wirklich eine eigene abteilung für "illegales hundewesen" oder so...und die ganzen unbeteiligten bürger würden halt aufschreien wenn viel steuergeld dafür ausgegeben würde.
    aber alleine über diverse wurfanzeigen, die da behördlich genauer unter die lupe genommen werden könnten, ließe sich der leidensweg von vielen hunden abkürzen bevor sie auf grund der umstände dann irgendwann mal auffällig werden, weil in ihren bisherigen leben einfach nichts artgerecht war.
    Stimm ich Dir voll zu.

    Ich fände es auch gut, wenn Kinder "praxisbezogene Unterrichtseinheiten" i.S. Umgang mit Tieren bekommen. Das betrifft aber eben auch Katzen, "man geht nicht einfach hin und hebt eine Katze hoch", detto andere Kleintiere, man rennt nicht direkt hinter einem Pferd über den Reitweg , man klettert nicht über den Zaun in eine Weide ... und und und...

    nur klingt das völlig anders, als

    "• Dafür sorgen, dass jeder Bürger – nicht nur Hundebesitzer– lernt, wie man mit Hunden umgeht und wie man vermeiden kann, von Hunden verletzt zu werden. Diese Schulung sollte verbindlich bereits in frühester Jugend beginnen. So wie Kinder bereits im Kindergarten lernen, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält, sollten sie auch den richtigen Umgang mit anderen potentiellen Gefahren lernen. „Der Feind, den man kennt, ist kein Feind mehr“, heißt es."

    Ich hab Verständnis dafür, dass Eltern, dass Nicht-HH bei einer derartigen Forderung mit Abwehr reagieren .

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  17. #925
    Super Knochen
    Avatar von Sammy_joe
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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von Tamino Beitrag anzeigen
    Ich hab Verständnis dafür, dass Eltern, dass Nicht-HH bei einer derartigen Forderung mit Abwehr reagieren .
    Bei Erwachsen ja, Eltern nein denn gerade Kinder sind diejenigen, die täglich ihre Umwelt/Umfeld entdecken. Du hast wohl keine Kinder?
    Geändert von Sammy_joe (09.11.2018 um 14:39 Uhr)
    "Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen !"
    Friedrich Schiller

  18. #926
    Super Knochen
    Avatar von Caro1
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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von Radetzky Beitrag anzeigen
    Und wenn ich mir nur die Vorfälle in Österreich, die tödlich ausgegangen sind, anschaue, dann sehe ich immer wieder dieselbe Rassen, und es ist keineswegs passiert, weil die Hunde keine Wahl mehr hatten. Da geht etwas ganz grundsätzlich schief.
    Wie aber doch bereits bekannt ist, war der eine Fall vermutlich ein Schäferhund und kein Rottweiler... Brigitte hatte den Link eingestellt... somit, zwei Rassen auf der Liste und zwei Rassen nicht... Somit kannst du nicht immer wieder die selbe Rasse sehen...
    „Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur.“
    (Kurt Tucholski)

  19. #927
    Super Knochen
    Avatar von Gabii
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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von sebulba Beitrag anzeigen
    Wenn ich Politiker wäre und hier mitlesen würde... Obwohl, ich müsste hier nicht mitlesen, ich müsste den Krieg nur jeden Tag erleben. Ich würde mich jedenfalls fragen, ob meine Maßnahmen ausreichen. Wenn Hundehaltung so eine Wissenschaft ist, wenn Hundehalter dringend geschult, ausgebildet und regelmäßig überprüft werden müssen und wenn das nicht irgendwelche Hundehasser sagen sondern Hundehalter selbst, also die, die es doch zumindest besser wissen müssten als Nicht-Hundehalter.....

    Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich froh, dass ich schon so alt bin. Dass ich noch wirkliche Hunde erleben durfte und hoffen kann, dass hier bei uns am Land der Kelch zumindest für mich und meine Hunde vorübergeht. Dass sich vielleicht nach den jetzigen noch ein Hund in meinem Leben ausgeht. Aber rechnen tu ich damit nicht mehr. Und weil ich schon noch ganz gern weitere Hunde hätte, wünsche ich mir dann, dass man um Wien und Hundeschulen und Stadthunde und deren komische Menschen einen hohen Zaun baut. Damit die uns in Ruhe lassen mit ihren lila Kühen und sonstigen komischen Vorstellungen von Natur und Leben. Weil das Theater tu ich einem Hund nicht an, das empfinde ich nämlich als verantwortungslos. Hunde brauchen Zeit und Platz und Freiheit. Dann werden sie gute Hunde. Ein Leben in der Stadt ist möglich, erfordert aber Menschen, die sich sehr viel mehr Mühe geben als Erwartungen zu haben.


    Fragt sich eigentlich niemand, warum streunende Bauernhunde und unkontrollierte Almhunde keine Kinder töten? … Bitte schnell darüber nachdenken und bei Bedarf schnell noch die letzten raren Exemplare fragen. Die sind nämlich gerade dabei, ausgerottet zu werden. Nicht von Politikern, nicht von ihrem harten Leben voller Pflichten, Rücksichten und Verantwortungen, nicht von "Vernachlässigung". Sondern von Hundehaltern, die mit ihren unverträglichen Leinenpöblern auf der Alm darauf bestehen, dass der verantwortungslose Hüttenwirt seinen "Tutnix" wegsperrt. Die es für verantwortungslos halten, dass der Hund alleine jeden Tag seine Kinder vom Bus abholt, weil Hund und Kinder allein geht ja gar nicht. Von Hundehaltern, für die es die größte Katastrophe ist, wenn ein Hund nicht angeleint ist und sein Halter den Haufen nicht in Plastik verpackt. Und das sag ich, obwohl meine momentanen Hunde viel an der Leine gehen und der Große in der Stadt zusätzlich mit Maulkorb. Nur: Mich macht es traurig. Traurig, dass sie es nicht lernen durften, weil ihre Vorbesitzer ihnen nicht den nötigen Raum gegeben haben. Und ich werde nie aufhören, an ihrer Freiheit zu arbeiten. Ich kann absolut nicht verstehen, wie man als Hundehalter für "mehr Regeln" sein kann. Und ich kann absolut nicht verstehen, wie man als Hundehalter nur den geringsten Zweifel daran haben kann, dass Hunde sehr viel friedfertiger sind als Menschen. Wir lassen sie nur nicht mehr.




    So ist das also wenn man von warmen Eislutschern respektive lila Kühen träumt. Wanderwege sind kein Privatgelände. Kühe sind nicht territorial. "Böse" Konfrontationen gibt es nur, wenn Menschen und Hunde sich nicht angemessen verhalten können. Und Bauern haben sehr wohl große Schwierigkeiten mit Hundehaltern, die ihre Hunde nicht von der Leine lassen. Weil Kühe wollen die Hunde vertreiben. Wenn die an der Leine nicht weglaufen können ist der dranhängende Mensch für die Kuh ein Kollateralschaden. Sind nur die Hundehalter, die sich dann im Recht fühlen, weil ihr Hund ja eh an der Leine = unter Kontrolle war. Bauern denken inzwischen durchaus darüber nach, Wanderwege zu sperren, weil sie die Verantwortung nicht mehr übernehmen können. Wundert mich nicht.


    Und natürlich muss niemand damit rechnen, von einem Hund angefallen zu werden. Das tun Hunde nämlich nicht. Und wenn sie es tun, dann weil sie keine andere Wahl mehr haben. Das liegt in meinen Augen also nicht an fehlender Kontrolle sondern an zu viel.
    Doch, Hunde gehören für mich als Hundehalter zum normalen Lebensrisiko. Zu einem der harmlosesten.
    äh du belehrst hier die falsche. Aber das hast du ja schon öfters gemacht. Mein Hund darf Hund sein. Er geht auch, wenn wir in die Innenstadt müssen soweit es geht ohne Leine. Er hat ebenso wie Evas Hund/Hunde noch nie einen MK gebraucht. Ausser als Junghund beim TA.
    Und die lila Kühe passen auch nicht. Ich bin am Bauernhof aufgewavhsen, verbringe jede freie Minute in der Natur, baue mein eigenes Bio Gemüse an...also bitte nicht böse sein, wenn ich mir den Schuh nicht anziehe.
    Und bei den Nicht Problemen der Bauern meinte ich mit dem Gesetz, weil es sehr wohl Privatgründe sind.
    "Hundeliebe sollte nicht nur den eigenen Hund betreffen"

    an "seltsamer" Rechtschreibung ist das Tablett schuld

  20. #928
    Super Knochen

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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von Caro1 Beitrag anzeigen
    Wie aber doch bereits bekannt ist, war der eine Fall vermutlich ein Schäferhund und kein Rottweiler... Brigitte hatte den Link eingestellt... somit, zwei Rassen auf der Liste und zwei Rassen nicht... Somit kannst du nicht immer wieder die selbe Rasse sehen...
    Nein, vermutlich war es nicht der Schäfer ( bzw. Mali, weiß ich nicht mehr genau), das war eine Nebelkerze, die der Experte des Rottweilerklzbs geworfen hat, angebliche Insiderinformationen, die aber nie geliefert wurden.

  21. #929
    Super Knochen

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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von Caro1 Beitrag anzeigen
    Wie aber doch bereits bekannt ist, war der eine Fall vermutlich ein Schäferhund und kein Rottweiler... Brigitte hatte den Link eingestellt... somit, zwei Rassen auf der Liste und zwei Rassen nicht... Somit kannst du nicht immer wieder die selbe Rasse sehen...
    Das stimmt nicht.

    Nur weil ein Mensch behauptet, dass es nicht der Rottweiler war, wird das nicht zur Wahrheit.
    Der ermittelnden Staatsanwaltschaft wurde ein anonym gegebener Hinweis überbracht, mit der Behauptung, dass nicht der Rottweiler das Kind getötet hat. Die Ermittlungen in dieser Richtung brachten keinerlei Ergebnis.

    Abgesehen davon, das würde bedeuten, dass die betroffenen Eltern sowie die Großmutter noch während sie um das Leben des Kindes bangten und nach der traumatisierenden Todesnachricht in der Lage waren, ein Konstrukt aus Lügen aufzubauen, dem eigenen Hund die tödliche Attacke in die Schuhe zu schieben und diesen einschläfern zu lassen.

    Ich finde das würdelos. Es wurde nie auch nur ein Beweis erbracht und trotzdem wird den Eltern und der Großmutter auch noch Jahre nach dem tragischen Unglück ein derartiges Verhalten unterstellt.

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  23. #930
    Super Knochen
    Avatar von Gabii
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    AW: Hund beißt Kleinkind

    Zitat Zitat von Radetzky Beitrag anzeigen
    Nein, vermutlich war es nicht der Schäfer ( bzw. Mali, weiß ich nicht mehr genau), das war eine Nebelkerze, die der Experte des Rottweilerklzbs geworfen hat, angebliche Insiderinformationen, die aber nie geliefert wurden.
    genau und geworfen wurde sie um von den Rottis abzulenken.
    Es ist immer noch der gleiche Stand 4 Rotti u 1 Goldie.

    Wie Selbulba schreibt das die Hunde keine Wahl hatten....der in Salzburg ist ohne jeden Zwang über den Zaun gesprungen...der Fall Amelie...er wurde nicht bedrängt oder gereizt, er wurde gar nicht beachtet...
    "Hundeliebe sollte nicht nur den eigenen Hund betreffen"

    an "seltsamer" Rechtschreibung ist das Tablett schuld

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