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  1. #1
    Neuer Knochen

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    Futtermittelunverträglichkeit - die Zahnpflege leidet darunter

    Hallo,

    bei meinem Hund kam es leider im Alter von etwa 6 Monaten zu einer Futtermittelunverträglichkeit. Von da an wird er auch gebarft. Im Moment bin ich noch dabei mittels Ausschlussdiät herauszufinden, worauf er wirklich alles reagiert. Mit Sicherheit verträglich ist derzeit nur Kaninchen. Früher hat er oft einen Rindergelenksknorpel oder ganze, rohe Rinderohren mit Fell oder auch alles mögliche andere zum Kauen für die Zahnpflege bekommen. Das ist nun leider sehr eingeschränkt. Am Kaninchen ist nicht wirklich viel dran, worauf er kauen könnte. Für ein Ohr (egal ob roh oder getrocknet) braucht er maximal 30 Sekunden, für einen rohen Kaninchenkopf nicht mehr als 1-2 Minuten. Leider sieht man bereits jetzt leichte Zahnsteinbildung und der Hund riecht auch etwas aus dem Maul. Das war früher, als er noch alles gefressen hat, nicht so.

    Von den ganz harten Dingen wie diesen Hirschgeweihstücken, die momentan so in Mode sind, halte ich nicht so viel, da ich der Meinung bin, dass diese viel zu hart und eher zahnschädigend sind auf Dauer.
    Was könnte ich sonst tun in Richtung Zahnpflege? Bin für jeden Vorschlag dankbar.

    LG

  2. #2
    Super Knochen

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    AW: Futtermittelunverträglichkeit - die Zahnpflege leidet darunter

    Na ja, es kommt drauf an, was er verträgt. Wie schaut es mit Pferd aus?



  3. #3
    Junior Knochen
    Avatar von Ivys Frauchen
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    AW: Futtermittelunverträglichkeit - die Zahnpflege leidet darunter

    Ich habe für Ivy eine Kauwurzel gekauft, weil sie immer Stecken fressen wollte. Die sind nicht ganz so hart wie Hirschgeweih, nur leider werden im Geschäft ziemlich große Wurzelstücke verkauft. Je nach dem, wie klein dein Hund ist, könnten die Dinger zu groß und damit uninteressant sein.
    Zur Not gibt es auch so Stoff-Fingerlinge, mit denen man dem Hund die Zähne putzen kann. Das mach ich ab und an bei Ivy und es funktioniert recht gut.

  4. #4
    Junior Knochen

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    AW: Futtermittelunverträglichkeit - die Zahnpflege leidet darunter

    Hallo

    Déin Beitrag ist schon etwas her, viellecht kann ich dir aber doch mit meiner Antwort helfen. Ja Futterunverträglichkeiten und Zahnfplege, da hat der Zahnstein schon gut Chancen zu entstehen. Nur ich habe gelesen, dass auch das Trockenfutter Beläge auf den Zähnen hinterlässt. Mein Hund stank sehr, durfte und konnte auch nicht alles fressen, musste mir also was einfallen. Hab halt im Netz gesucht und einen Beitrag http://www.hundebibel.de/royal-canin...telallergiker/gefunden, wo es sowohl um Hundenahrung für Allergiker geht, als auch um Vermeidung von Zahnstein, Zahnpflege bei Hunden.
    Vielleicht hilft dir das auch wenn verspätet doch noch ein bißchen

    LG

  5. #5
    Super Knochen

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    AW: Futtermittelunverträglichkeit - die Zahnpflege leidet darunter

    Zitat Zitat von Gitte1968 Beitrag anzeigen
    Hallo

    Déin Beitrag ist schon etwas her, viellecht kann ich dir aber doch mit meiner Antwort helfen. Ja Futterunverträglichkeiten und Zahnfplege, da hat der Zahnstein schon gut Chancen zu entstehen. Nur ich habe gelesen, dass auch das Trockenfutter Beläge auf den Zähnen hinterlässt. Mein Hund stank sehr, durfte und konnte auch nicht alles fressen, musste mir also was einfallen. Hab halt im Netz gesucht und einen Beitrag http://www.hundebibel.de/royal-canin...telallergiker/gefunden, wo es sowohl um Hundenahrung für Allergiker geht, als auch um Vermeidung von Zahnstein, Zahnpflege bei Hunden.
    Vielleicht hilft dir das auch wenn verspätet doch noch ein bißchen

    LG
    Ja, ist schon länger her, aber.... Wer ist denn an der schwachsinnigen Seite schuld?

    Hauptbestandteile sind Kohlenhydrate und Zucker. Das ist genau das, was die Kritiker um den Hype des angeblich neuen hydrolisierten Hundefutters bemängeln. Das Futter muss versüßt werden, damit es überhaupt gefressen werden kann. Im Grunde besteht dieses Futter nur aus Inhaltsstoffen, die man einem gesunden Hund nie und nimmer geben würde.
    Hier wird ein RC-Futter bemängelt, dessen Hauptbestandteil REIS ist. No na ned enthält es reichlich Kohlehydrate. So ein Reiskörndl hat ja theoretisch einen Embryo zu versorgen, bis er selbst photosynthetisieren kann.

    Und was entsteht bei der Photosynthese? Jaaaaa.... genauuuu...Mitarbeitsplus..... ZUCKER entsteht dabei. Traubenzucker nämlich - und daraus baut das Reis- oder sonstige Pflanzerl dann Stärke auf, lagert diese in den Wurzeln und dereinst in den Samen für die nächste Generation... Und so weiter in Ewigkeit, Amen.

    Und Kohlehydrate heißen, wie man aus der Schule wissen könnte, Saccharide. Mono-, Di- und Oligosaccharide schmecken süß und wir nennen sie Zucker. Riesige Polysaccharid-Moleküle schmecken nicht süß. Außer, wir kauen am Semmerl herum. Dann zerlegt die Amylase im Speichel die Stärke in kleinere Zuckermoleküle und, o Wunder, wir nehmen Süße war.

    Man sollt meinen, jeder leidlich intelligente 12jährige hätte diesen zentralen Vorgang in der Natur alsbaldig überrollt. Aber auf öko-esoterischen Hundefutterseiten schreiben Leute, die sogar von der Baumschule flögen.

    Das wär mir jetzt gänzlich neu, dass Hunde freiwillig keinen Reis fressen würden. Da frage mensch doch mal in Asien, wovon dort die Hunde seit Jahrhunderten hauptsächlich leben.

    Zum Semmeln und Brot stehlen hab ich meine Hunde auch noch nie zwingen müssen. Das Türkenbrot, das ich grad kauft hab, lagert in 2, 5 Metern Höhe auf einem Regal. Dort erwischt er´s garantiert nicht, der Klau, der gierige.

    Also von wegen, Kohlehydrate seien künstlich zugesetzte Lockstoffe.
    Und sie sind auch nicht unnatürlich, sondern Hunde fressen sie freiwillig, gerne und können sie normalerweise gut verwerten.

    An dem Hypoallergenicfutter könnt ich höchstens kritisieren, dass mein doofer Hund das Hendlfleisch verträgt, aber den Reis nicht. Da Intoleranzen etwas höchst Subjektives sind, kann man schwer DAS Antiallergiefutter für alle allergischen Hunde designen. Es dürfte so nicht vermarktet werden, weil die Aussage unrichtig ist.

    @TE:
    Du kannst die Zähne putzen.
    Du kannst die Veggie-Dent-Streifen versuchen.
    Du kannst Luffa-Spielzeug versuchen. Bei dem bin ich mir allerdings unsicher, erstens ob es nicht die Zähne schädigen kann und zweitens, ob die doch recht toxische Luffa in dieser Form wirklich ungiftig ist.

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