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  1. #1
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    Verhaltenstherapie aus dem Futternapf?

    Untertitel:

    "Der Einfluss der Ernährung auf das Verhalten des Hundes."

    Ein ausgezeichneter Artikel - wünschenswert wäre noch eine erweiterte Ausführung (wo findet sich z.B. dieses "Alpha Casozepin" usw? - Googelt man, findet man dann, in welchem Zusatzmittel es sich befindet...).

    Natürlich ist von "Behandlungen" auf eigene Faust abzuraten. Aber gemeinsam mit dem eigenen Tierarzt (der wahrscheinlich von der Möglichkeit, dass die Ernährung das Verhalten beeinflusst, noch nie gehört hat..) das Passende zu suchen - das wäre doch gut.

  2. #2
    Super Knochen
    Avatar von Chicha
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    AW: Verhaltenstherapie aus dem Futternapf?

    wobei so gut wie jeder Tierarzt natürlich nur die von ihm verkauften Futtermarken rät und alles andere (speziell Rohfütterung) fürchterlich schlecht und ungesund ist....
    Liebe Grüsse von Monika und ihrem kleinen Zoo

  3. 1 User gefällt dieser Beitrag


  4. #3
    Super Knochen
    Avatar von Sticha Georg
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    AW: Verhaltenstherapie aus dem Futternapf?

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen
    Untertitel:

    "Der Einfluss der Ernährung auf das Verhalten des Hundes."

    Ein ausgezeichneter Artikel - wünschenswert wäre noch eine erweiterte Ausführung (wo findet sich z.B. dieses "Alpha Casozepin" usw? - Googelt man, findet man dann, in welchem Zusatzmittel es sich befindet...).

    Natürlich ist von "Behandlungen" auf eigene Faust abzuraten. Aber gemeinsam mit dem eigenen Tierarzt (der wahrscheinlich von der Möglichkeit, dass die Ernährung das Verhalten beeinflusst, noch nie gehört hat..) das Passende zu suchen - das wäre doch gut.
    NACHWEISLICH propangiere ich dies seit 15 Jahren , und verwende dieses Wissen in der Problemhundetherapie bzw Hundeausbildung.

    Schön das man dieses Thema nun auch aufgreift.

    Geändert von Sticha Georg (08.11.2014 um 08:42 Uhr)
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  5. #4
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Verhaltenstherapie aus dem Futternapf?

    Monika, ich denke nicht, dass Rohfütterung, so es der Hund verträgt, schlecht ist. Im Gegenteil.
    Nur - man sollte die Fütterung auf den Hund -und hier vor allem auch - auf dessen Verhalten einstellen.
    Also ein spezielles Getreide - je, nach Bedarf. Im Artikel wurde ja Mais gebracht....Vor- und Nachteile.
    Hinsichtlich der unterschiedlichen Fleischarten, also Rind, Huhn, Geflügel, Fisch, Wild - auch hier wäre es schön, welche Fleischart was bewirken kann. Und bei welchem Hund.
    Dann...welche Teile vom Rind oder Huhn z.B. haben welche Substanzen und damit welche Wirkung?

    Ich möchte jetzt nur ein Beispiel geben... Aaron verträgt Hühnerfilet sehr gut, das fettere Fleisch vom Bügerl hingegen nicht. Da denkt man doch....Hendl ist Hendl?
    Ist es anscheinend nicht.

    Georg.... bist du da auch hinsichtlich Selbstkochen, bzw. Barf bewandert oder nur Fertigfutter?

  6. #5
    Super Knochen
    Avatar von Rotti1307
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    AW: Verhaltenstherapie aus dem Futternapf?

    @Georg
    Vielleicht könntest du uns (mich) an deinem Wissen etwas teilhaben lassen. Interessiert mich sehr das Thema.

  7. 1 User gefällt dieser Beitrag


  8. #6
    Super Knochen
    Avatar von Sticha Georg
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    AW: Verhaltenstherapie aus dem Futternapf?

    Zitat Zitat von Rotti1307 Beitrag anzeigen
    @Georg
    Vielleicht könntest du uns (mich) an deinem Wissen etwas teilhaben lassen. Interessiert mich sehr das Thema.
    Gerne - allerdings werde ich hier im Forum keine Diskussionen/Belehrungen/Wissensweitergaben führen, da in der Vergangenheit solche Diskussionen immer ausgeartet sind.

    Was ich allerdings anbieten kann ist unverbindlich bei mir vorbeizukommen, damit ich mir den Hund anschauen kann. Anschließend nehme ich mir auch gerne die Zeit, mein Wissen rund um das Zusammenspiel zwischen Ernährung und Verhalten weiterzugeben.

    Ratschläge machen nur dann Sinn, wenn sie auf den Hund und seine Verhaltensweisen abgestimmt sind.
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  9. #7
    Super Knochen
    Avatar von Rotti1307
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    AW: Verhaltenstherapie aus dem Futternapf?

    @Georg
    Ich schick dir eine PN.

  10. #8
    Super Knochen
    Avatar von Chicha
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    AW: Verhaltenstherapie aus dem Futternapf?

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen
    Monika, ich denke nicht, dass Rohfütterung, so es der Hund verträgt, schlecht ist.
    Du hast im Eingangspost geschrieben, dass man das mit dem TA besprechen soll und daher meine Antwort, dass bei denen sowieso nur das von Ihnen verkaufte Trofu in den Himmel gehoben wird!
    Liebe Grüsse von Monika und ihrem kleinen Zoo

  11. #9
    Medium Knochen
    Avatar von Jogiwolf
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    AW: Verhaltenstherapie aus dem Futternapf?

    Zitat Zitat von Sticha Georg Beitrag anzeigen
    Gerne - allerdings werde ich hier im Forum keine Diskussionen/Belehrungen/Wissensweitergaben führen, da in der Vergangenheit solche Diskussionen immer ausgeartet sind.

    Was ich allerdings anbieten kann ist unverbindlich bei mir vorbeizukommen, damit ich mir den Hund anschauen kann. Anschließend nehme ich mir auch gerne die Zeit, mein Wissen rund um das Zusammenspiel zwischen Ernährung und Verhalten weiterzugeben.

    Ratschläge machen nur dann Sinn, wenn sie auf den Hund und seine Verhaltensweisen abgestimmt sind.
    Ach das würd mich auch interessieren...nur leider so weit weg
    An Zorn festhalten ist wie Gift trinken und erwarten, dass der andere dadurch stirbt. - Buddha

  12. #10
    Super Knochen

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    AW: Verhaltenstherapie aus dem Futternapf?

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen
    Untertitel:

    "Der Einfluss der Ernährung auf das Verhalten des Hundes."

    Ein ausgezeichneter Artikel - wünschenswert wäre noch eine erweiterte Ausführung (wo findet sich z.B. dieses "Alpha Casozepin" usw? - Googelt man, findet man dann, in welchem Zusatzmittel es sich befindet...).
    http://www.vetion.de/focus/pages/FTe...t=577&farbe=ts

    Du kannst dir natürlich chemisches Zubehör kaufen und den von dir gewünschtem Wirkstoff daheim aus der Magermilch extrahieren...
    Oder du kaufst das Ergänzungsfuttermittel.

    dass die *Fütterung ihres Hundes mit rohem Fleisch (also bei sehr hohem Eiweiß*gehalt der Nahrung) zu einer verstärkten Aggressivität und/oder Aktivität ihres Hundes geführt habe.
    Diese "Erkenntnis" ist so ewig alt, die kenne ich noch aus meiner Kindheit.
    Damals hieß es, man solle einem Hund kein Rohfleisch geben, denn davon würde er "bissig", außerdem übertrüge er Krankheiten und würde vermutlich Nierenprobleme kriegen. Zu diesen Gerüchten kam es, weil Jagdhunde, die zum Großteil mit Wildabfällen ernährt wurden (also gebarft) öfter diese Probleme zeigten.
    Natürlich liegt weder "Bissigkeit" noch Nierenprobleme per se am Rohfleisch (Parasitengefahr schon), sondern an unvernünftig hohen Fleischmengen und fehlender Bedarfsberechnung.

    ;-) Ich gebe einem Hund kein Rohfleisch, weil ich dadurch die Verbreitung von Parasiten begünstigen und andere Menschen in ihrer Gesundheit oder ihrem wirtschaftlichen Erfolg schädigen könnte.

    Ich füttere nach tierärztlicher Berechnung und wiege die Zutaten ab.

    Ich weiß, dass mein Futter einen niedrigen, "nierenschonenden" Eiweißgehalt hat und dass ich es auch dann erstmal unverändert weiter füttern dürfte, wenn die Maya wirklich ein altersbedingtes Nierenproblem kriegen sollte. Hab ich vor Jahresfrist eigens nachgefragt.
    Der Hund hat derzeit unauffällige Nierenwerte und ist nun etwa 11 Jahre alt.

    Ich bin schon dank Merlin sensibilisiert auf den Problemkreis "Pankreas" und würde nie auf die Idee verfallen, große Mengen minderwertiges, tierisches Fett zu füttern. Keinen Rindertalg, keine getrockneten Ohren...Nie, nimmer, nicht.
    Selbstverständlich nur gute Öle (Fandler), was sonst. Meine eigenen Haare sind auch viel besser geworden.

    Dann...welche Teile vom Rind oder Huhn z.B. haben welche Substanzen und damit welche Wirkung?

    Ich möchte jetzt nur ein Beispiel geben... Aaron verträgt Hühnerfilet sehr gut, das fettere Fleisch vom Bügerl hingegen nicht. Da denkt man doch....Hendl ist Hendl?

    Du sagst doch selbst, das "Bügerl" ist fetter als das Filet?
    Dein Hund verträgt das Fett nicht. Das Brustfleisch ist sehr mager, das "Bügerl" nicht.

    Bitte sowas weiß man doch.
    Der Großteil aller älteren Hunde hat eine sensible Bauchspeicheldrüse, und nicht gar so wenige Hunde sind auch in der Jugend empfindlich gegen Fett.
    Schäferhunde sind ganz arg betroffen (Merlin...), angeblich auch Setter, Welsh Terrier weiß ich nicht. Aber dein Hund hat sicherlich "Hier" geschrieen.

    Am Blutbild sieht man das nicht unbedingt und immer. Bei Merlin war das Blutbild normal, aber wehe wehe er bekam Fett. Hühnerfilet konnte er gelegentlich haben, Keule keinesfalls. Normalerweise ein Pankreas-Diätfutter.
    Loki braucht keine spezielle Diät, aber ich bin vorsichtig mit dem Fett. Wenig Fett und gutes Fett.

    Hühnerfleisch ist das minderwertigste Fleisch am Markt. Und gerade an der Fettqualität merkt man eben, mit welchem Mist diese Tiere gefüttert werden.

    Probier doch mal irgendein kleineres Wild (Hasen-/Kaninchenjunges, Fasan, Hohltauben...), das wird meistens toll vertragen.
    Da der Herr Gemahl eh jagern geht, kommst du sicher billiger dran als ich.

  13. #11
    Super Knochen
    Avatar von asta1
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    AW: Verhaltenstherapie aus dem Futternapf?

    gute Ernährung soll ja auch den menschen beeinflussen. genauso wie ein gutes Umfeld.
    ich hab bis heute keine Erklärung dafür warum der Hund als außerirdisches leben angesehen wird - dabei lebt gerade dieser so eng mit uns zusammen....
    Liebe Grüße
    Asta

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