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  1. #61
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Ich kann nicht alles von ihm fernhalten was ein auslöser sein könnte
    Das kann man in der Regel sowieso nicht. Es gibt so viele Auslöser - du kannst nicht auf alle eingehen.

  2. #62
    Medium Knochen
    Avatar von tunixgut
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen
    Dazu:



    möchte ich heute etwas schreiben...


    Dieses "ausgefüllte Hundeleben" gibt es aber nur in manchen Momenten. Wo es dem Hund gut geht.
    Wenn es sich nurmehr auf "manche" Momente reduziert bzw. die schlechten Tage überwiegen, dann wüsste ich, wie ich mich zu entscheiden hab - so hart es klingt

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  4. #63
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Ist natürlich auch abgestuft. Ganz schlechte Momente gibt es, weniger schlechte, bessere und viel bessere. Ist auch nicht tageweise, eher stundenweise. Heißt, es kann ihm in der Früh noch relativ gut gehen, im Laufe des Tages nimmt das ab und am Abend ist er ein "Zombie-Hund".

  5. #64
    Super Knochen

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    AW: Diagnose Epilepsie

    Mich würde interessieren, ob du wenn du das Leben von Aaron als praktisch kaum mehr als ausgefülltes Hundeleben bezeichnest die Situation einfach nur schlecht redest oder wenn du über Freilauf bei der Ferienwohnung, Mäuse buddeln, Tricks üben, Hundefriseur etc die Situation schön redest ?


    Du wirst zugeben, dass du die Fories mit diesen widersprüchlichen Schilderungen verwirrst
    Freiheit stirbt mit Sicherheit

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  7. #65
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Eva, es gibt Beides. Mausi-Buddeln, mit Hundemädels herumtollen, lustig dahintraben, Tricks üben -
    aber auch Zombie-artiges Verhalten, Neben-sich-Sein, wie ein Uralthund dahintrotten, bzw. überhaupt stehenbleiben. Verwirrt sein (Phenobarbital wirkt leider nicht nur positiv auf's Gehirn), große Müdigkeit, Unsicherheit... all das gibt es auch.
    Kommt auf den Tag darauf an, auf die Stunde. Es kann vorkommen, dass es ihm in der Früh noch bestens geht und am Abend schlecht.

    Nur - solange es noch gute Stunden gibt, wo er herumtollt, wo er Freude am Leben hat - werden die schlechten Stunden in Kauf genommen. Ich jammere zwar ob der schlechten Stunden herum - aber wir müssen damit leben.

    Zur Überlegung, wann mit einer Medikamentengabe (bitte, wenn der Hund keine Serienanfälle hat, würde ich es mit Pexion probieren - nicht gleich mit Phenobarbital!) beginnen sollte...

    nicht zu früh und nicht zu spät. Ein Hund braucht nie eine regelmäßige Medikamentengabe, beim anderen Hund ist ein Zuwarten schlecht.
    Wir haben definitiv wegen der Fehldiagnose zu lang zugewartet - nun ist er nicht mehr einstellbar und wird weiter regelmäßig Anfälle haben.
    Jeder Anfall bereitet im Gehirn den Weg für weitere Anfälle vor. Dessen muss man sich bewusst sein.
    Man muss aber auch dazuschreiben, dass Antiepileptika recht wohl Nebenwirkungen haben - die sich im Gehirn auswirken, die sich im Verhalten, in der Denkleistung zeigen.

  8. #66
    Super Knochen

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    AW: Diagnose Epilepsie

    Wie ja eh bekannt, haben wir auch einen Epi Hund daheim, er ist allerdings perfekt eingestellt, Gott sei Dank und hat dadurch ein normales Hundeleben.
    Es hat gedauert bis er so gut eingestellt wurde und das war gar nicht lustig, da seine Anfälle sehr heftig und auch sehr häufig waren.

    Wir haben, gemeinsam mit unserer TÄ, vorab schon abgeklärt wo bei uns Schluss ist, hätten alle Medikamente nicht angesproche und seine Anfälle wären so geblieben, dann hätten wir den Schlussstrich gezogen.
    Denn dann hätte er kein Leben mehr gehabt, jeder Anfall tötet im Gehirn Zellen ab, jeder Anfall kostet enorm viel Kraft und Substanz und bei x Anfällen am Tag, wäre das definitiv kein Leben gewesen.

    Mittlerweile hat er sich an Phenobarbital gewöhnt, das dauert auch seine Zeit und lebt sehr gut damit.
    Er ist nicht mehr so belastbar wir vorher, kein Problem, aber sonst hat er sich nicht verändert.
    Wir wissen, dass wie einen kranken Hund haben, aber gut eingestellt, kann ein Epi Hund genauso alt werden wie ein anderer Hund.

    Ganz wichtig ist, einen wirklich guten TA zu haben und nicht zu spät mit den Medikamenten zu beginnen.
    LG Ingrid

  9. #67
    Super Knochen
    Avatar von faustusnight
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    AW: Diagnose Epilepsie

    wie alt war dein hund bei seinem ersten anfall?
    l.g.ingrid

  10. #68
    Super Knochen

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    AW: Diagnose Epilepsie

    Zitat Zitat von faustusnight Beitrag anzeigen
    wie alt war dein hund bei seinem ersten anfall?
    Ca. 8,5 Jahre, jetzt ist er über 11 Jahre alt!
    LG Ingrid

  11. #69
    Super Knochen

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    AW: Diagnose Epilepsie

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen

    Zu Chimneys Aussage möchte ich noch etwas schreiben... sie hat eh dazugeschrieben, dass ein "normaler" Hund nicht unterzuckert...

    Viele Epi-Hunde sind eben nicht "normal". Jeder Stress - und ein leerer Magen kann Stress sein - lt. meinem TA also "Unterzuckerung" (wer weiß, welche Faktoren bei einem Epi Hund bezüglich Stoffwechsel noch mitspielen?) kann einen Anfall auslösen. "Gesund" sind Epi-Hunde auch nicht. Bei vielen gibt es mehr Symptome, dass es nicht normal abläuft - hier gehören Allergien, Magen-Darmprobleme usw. dazu.
    Mein Aaron erhält bis zu sieben Mal am Tag Futter. Bzw. mit Gutsis usw. dazwischen ja noch viel, viel öfter. (trotzdem ist er nicht dick)
    Aber ich muss sogar oft ganz zeitig am frühen Morgen (4 Uhr, 1/2 5 Uhr) aufstehen und ihm ein Stück Banane geben, da ich schon das verdächtige Schlecken höre.
    Die Magen-Darm-Probleme kriegt dir absolut JEDER erwachsene Hund, der 7x täglich gefüttert wird....

    Mein Tierarzt würde dir sagen: Sind Sie wahnsinnig, der ganze Organismus kommt ja niemals zur Ruhe und die Bauchspeicheldrüse dreht durch. ZWEIMAL täglich wird gefüttert und dazwischen gibts NICHTS. Auch keine Keksi, Hunde brauchen nicht dauernd mit Leckerli geschoppt werden.

    Das "nüchterne" Schlecken machen meine auch - wenn die Fütterungszeit naht. Dann bilden sie natürlich Magensekrete, weils schon ans Fressen denken. Dies ist der sogenannte cephale Teil der Verdauung...
    Und ich hab die ärgsten Fresssäcke, die nach Einschätzung des Tierarztes kein Sättigungsgefühl besitzen. Die sind fast immer hungrig - und je mehr ich fütterte, desto mehr organischen Stress hätten sie.

    Und JA, wenn ich die normale Fütterungszeit auslasse, weil Entwurmung oder Blutbild ansteht, dann kanns schon sein, dass sie erbrechen. Weil wir haben ja gelernt, wann die Futterglocke klingelt und frei nach Herrn Pavlov laufen wir inwändig über.
    (Wir freuen uns über 53 und 54 beim stocknüchternen Test auf Zucker...)

    Den Teufel werd ich tun und ihnen nachts Bananenstückerl geben. Ich käme nie mehr zur Ruhe.

    Vielleicht wäre deinem Hund nicht andauernd schlecht, wenn er an fixe Fütterungszeiten gewöhnt würde?
    Geändert von Lykaon (19.07.2015 um 19:45 Uhr)

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  13. #70
    Super Knochen
    Avatar von SydneyBristow
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Zitat Zitat von Lykaon Beitrag anzeigen
    Die Magen-Darm-Probleme kriegt dir absolut JEDER erwachsene Hund, der 7x täglich gefüttert wird....

    Geh Schmarrn.

    Da müssten die ganzen Intensivpatienten ja alle krepieren, die mehrmals täglich in kleinen Portionen (an)gefüttert werden (oft auch über Sonde, oft nach Darm-OPs).

    Wer die bessere Einsicht hat, darf sich nicht scheuen, unpopulär zu werden.


    Winston Churchill

  14. #71
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Seit er öfter gefüttert wird, gibt es keine Magen-Darmprobleme mehr. Nur mehr, wenn er eben zu lange nüchtern ist oder nach einem Anfall. Seit der oftmaligen und selbstgekochten Fütterei und seit der Gabe von Antiepileptika ist die Magen-Darmproblematik eigentlich mit den oben genannten Ausnahmen (also nach einem Anfall z.B. - da kann es vorkommen, dass er speibt) Geschichte.
    Auch das Bananenstück in der Früh verhindert die Nüchternspeiberei.

  15. #72
    Anfänger Knochen

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    AW: Diagnose Epilepsie

    Hallo an alle,

    Calemero hatte mich im letzten Beitrag noch einmal erwähnt, betr. Dosierung.

    Die Anfälle sind ja nur max. 2 Minuten + ungefähr 5 Minuten Benommenheit;
    zwischen 4 Tagen und einem Monat Abstand.
    Danach merkt man ihr nichts mehr an.

    Es gibt bei uns eine neue Entwicklung: in der letzten Woche hatte meine Hündin wieder 2 Anfälle.

    Als ich im Februar vom Tierarzt zur Tierklinik gewechselt bin, wollte ich damals eigentlich schon zu einem Neurologen. Bin da aber nie angekommen, sondern wurde seither von der Notfall- Tierärztin betreut.

    Als am Freitag der 2. Anfall kam, wollte ich nun keine halben Sachen mehr machen und habe die Klinik gewechselt - dieses Mal zu einer Neurologin.

    Volles Programm: Ultraschall, röntgen, Blutuntersuchung und heute noch MRT und Hirnwasserentnahme. Vor der heutigen Untersuchung hatte ich die meiste Angst.
    Naja, ich wollte mir aber auch nicht in einigen Monaten den Vorwurf machen, nicht alles versucht zu haben.
    Da während der MRT- Narkose auch Zahnstein entfernt werden sollte, fiel
    zu allem Überfluss auf, dass ein Backenzahn zerbrochen war, der dann extrahiert werden musste.

    Statt erhoffter Senkung der Dosierung, muss ich nun noch 1/4 Tablette Kaliumbromid mehr geben.

    Diagnose: idiopathische (ererbte) Epilepsie - mein Stammtierarzt hat dies bereits zu Beginn vor 9 Monaten festgestellt.

    Nun sitz ich hier und könnte nur noch heulen.

    Gruß

    Hundundich - Martin

  16. #73
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Na geh! Das ist besch....eiden! Martin, bei Kaliumbromid musst du auf's Salz aufpassen, kein Salz oder Salzhältiges geben!
    Ja - komm ins Epilepsie Netzwerk! Dort findest du so viel Wissenswertes, Trost, Ansprache und gaaaaaanz viel Gleichgesinnte, Erfahrungsaustausch - sämtliche Themen, die mit Epilepsie zu tun haben.

  17. #74
    Anfänger Knochen

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    AW: Diagnose Epilepsie

    Hallo Calimero,

    danke für die Antwort. Außerhalb der 10 Min. Epilepsie ist sie quicklebendig.
    Nun, noch von der Narkose benommen, röchelt und spuckt sie nur.

    Ich wollte alles richtig machen und habe vermutlich viel falsch gemacht.

    Das mit dem Salz hat mir die Neurologin heute auch gesagt - mir fällt nur ein, dass sie 1x in der Woche einen Schinkenknochen bekam (der wohl auch für den gebrochenen Zahn verantwortlich ist).
    Mal ganz naiv: ist in Dosen- oder Trockenfutter auch Salz enthalten?
    Auf den Etiketten ist das nicht ausgewiesen.

    Gruß


    Hundundich - Martin

  18. #75
    Super Knochen
    Avatar von faustusnight
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    AW: Diagnose Epilepsie

    du sollst deinem hund nur keine besonders salzhaltige leckereien füttern.ein normales dosenfutter oder trockenfutter ist sicher in ordnung.
    wie alt ist denn dein hund?
    ich versteh daß du besorgt bist und wie sehr man direkt auf den nächsten anfall wartet,mir geht es genauso,und das kann keiner nachempfinden der nie einen epileptischen hund hatte.
    ich dachte früher auch was sich die leute da antun wegen ein paar anfällen die man relativ gut in den griff bekommen kann.ich dachte echt,ist ja kein weltuntergang,der hund kann steinalt werden,bekommt er halt tabletten,die tun ja nicht weh.ich habe falsch gedacht,man hat anfangs keine ruhige minute,man beobachtet den hund 24 stunden am tag,man hat einen panische angst daß wieder ein anfall kommt.
    ich hab mich natürlich in allen möglichen foren registriert,aber für mich war das noch mehr stress.also geh ich nichtmehr in diese foren,mir hilft das absolut nix,ich schreibe nur hier.
    l.g.ingrid

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