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  1. #46
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Martin, wie oft fütterst du?
    Mein Aaron erhält bis zu sieben Mal am Tag Futter. Bzw. mit Gutsis usw. dazwischen ja noch viel, viel öfter. (trotzdem ist er nicht dick)
    Aber ich muss sogar oft ganz zeitig am frühen Morgen (4 Uhr, 1/2 5 Uhr) aufstehen und ihm ein Stück Banane geben, da ich schon das verdächtige Schlecken höre. Nach der Banane schläft er weiter. Tue ich das nicht, habe ich das Nüchternerbrechen. Bei Blutbildern, die in der Früh gemacht werden sollen und wo er nüchtern sein soll, gab es schon öfter einen Anfall - weil er zu lange nüchtern war und mir der TA erklärte, dass auch eine Unterzuckerung hier Schuld sein könne. Auch die löse Anfälle aus.

    Ingrid....wie oft im Jahr hat Trojan nun einen Anfall? (so ungefähr) Häufen sie sich mehr oder nicht?

  2. #47
    Medium Knochen
    Avatar von tunixgut
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Zitat Zitat von faustusnight Beitrag anzeigen
    gibt es hier jemanden der einen epilepsiehund hat der keine medikamente braucht weil die anfälle zu selten sind?
    Ja hier, seit 8 Jahren - wir kommen ganz gut mit Stesolid über die Runden (bei mir ist aber immer wer zu Hause).
    Anfangs hatte sie Anfälle 4-5x im Jahr, wenn sie gestresst war, mittlerweile haben sich diese auf 2 Wochen vor der Läufigkeit eingependelt.
    Also haben wir glücklicher Weise nurmehr 2x im Jahr Anfälle.

  3. #48
    Super Knochen
    Avatar von faustusnight
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    AW: Diagnose Epilepsie

    wir sind auch immer zuhause,er hat bisher vier anfälle gehabt,der abstand war anfangs 3 monate,dann vier,und jetzt sieben monate.stesolid habe ich zuhause,habe es aber noch nie verwendet.seine anfälle dauern ca. ein bis zwei minuten,danach ist er wieder putzmunter.
    wie spielt sich das bei deiner hündin ab?
    l.g.ingrid

  4. #49
    Medium Knochen
    Avatar von tunixgut
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Naja, die Krämpfe sind tlw. schon sehr stark, dass es mit dem Stesolid etwas schwer wird (man mag den Hund ja nicht verletzen).
    Danach ist sie einen halben Tag erschöpft und will eigentlich nur kuscheln.
    Sonst waren die Anfälle so zwischen 2-5 Minuten - aber halt grauslich

  5. #50
    Anfänger Knochen

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    AW: Diagnose Epilepsie

    Hallo an alle,
    hallo Calimero + Aaron,

    das Futter war lange Zeit ein Experiment - da musste ich viel ausprobieren.
    Habe ihr Känguru Dosenfutter bestellt - die letzten Dosen habe ich dann dem Tierheim gebracht.
    Nun bekommt sie etwas Trockenfutter (Bosch Landente) und ca. 200 g Animonda Dosenfutter und mindestens 100 g Reis.

    Unterzuckerung war bisher nie ein Thema, da die letzten 3 Blutwerte unauffällig waren. Ich gehe gleich los und kaufe Bananen und habe ihr gerade eine Löffelspitze Honig gegeben. Das hat schon mal geklappt.

    Ich wäre froh, wenn wir von der hohen Dosierung Phenobarbital und Kaliumbromid runterkommen könnten.

    Danke für den Hinweis.

    Gruß

    Hundundich - Martin

  6. #51
    Super Knochen
    Avatar von faustusnight
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    AW: Diagnose Epilepsie

    was ist denn der auslöser bei ihr? beim trojan ist es immer ein äußeres ereignis,zweimal ein starker plötzlicher lärm,einmal eine rauferei mit einem rüden,(deshalb wurde er dann kastriert),und vor ein paar tagen war es eine katze die vorbeigelaufen ist wie er im tiefschlaf war.
    ich überlege ob es sinnvoll ist seine schilddrüse untersuchen zu lassen.hast du irgendeine untersuchung machen lassen?
    l.g.ingrid

  7. #52
    Super Knochen
    Avatar von Chimney
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen

    Martin, noch etwas...wann fütterst du? Schau einmal, ob sie nicht unterzuckert - auch das kann ein Auslöser für Anfälle sein.
    ein gesunder erwachsener Hund unterzuckert nicht, egal was und wann er frisst, das kommt nicht als Auslöser in Betracht.
    Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier.
    (William Shakespeare)

  8. #53
    Medium Knochen
    Avatar von tunixgut
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Zitat Zitat von faustusnight Beitrag anzeigen
    was ist denn der auslöser bei ihr? beim trojan ist es immer ein äußeres ereignis,zweimal ein starker plötzlicher lärm,einmal eine rauferei mit einem rüden,(deshalb wurde er dann kastriert),und vor ein paar tagen war es eine katze die vorbeigelaufen ist wie er im tiefschlaf war.
    ich überlege ob es sinnvoll ist seine schilddrüse untersuchen zu lassen.hast du irgendeine untersuchung machen lassen?
    Bei ihr wars einfach Aufregung, meistens sogar positive, die sie überfordert haben dürfte - ich hab mich davon aber nicht irritieren lassen, oder sie geschont, wenn ich wusste, wir machen was, was furchtbar aufregend ist, hab ich sicherheitshalber Stesolid dabeigehabt.
    Aber wie gesagt, seit ein paar Jahren hängen die Anfälle nurmehr mit der Läufigkeit zusammen.
    Ich hab sie halt deswegen nie kastrieren lassen, weil sie dann tlw. eh OPs hatte, wegen bösartigen Tumoren und wegen der Pankreatitis eh schon relativ geschwächt war.
    Und jetzt ist sie mit 14 sowieso schon zu alt

  9. #54
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    Avatar von faustusnight
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    AW: Diagnose Epilepsie

    wow,ist ja ein schönes alter
    ich hab mich anfangs bemüht jeden stress vom trojan fernzuhalten,aber das geht sowieso nicht.ich möchte ihn nicht unter einen glassturz stellen.und ich kann nicht alles von ihm fernhalten was ein auslöser sein könnte.da würde ich wahnsinnig werden,und der hund auch.
    gibst du das stesolid gleich am anfang des anfalls,oder wartest du ob es sich von allein beruhigt?
    l.g.ingrid

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  11. #55
    Medium Knochen
    Avatar von tunixgut
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Ich gebe es sobald sie zu krampfen anfängt.
    Ich seh das auch so - lieber ein ausgefülltes Hundeleben, bevor ich den Hund ewig lang unter den Glassturz stelle und sie gar kein Leben hat.

  12. #56
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    Avatar von faustusnight
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    AW: Diagnose Epilepsie

    und sie hatte erst mit sechs jahren den ersten anfall? der trojan war 18 monate beim ersten anfall.ist dein hund das bild vom avatar? ein schäferhund?
    l.g.ingrid

  13. #57
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    Avatar von tunixgut
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Zitat Zitat von faustusnight Beitrag anzeigen
    und sie hatte erst mit sechs jahren den ersten anfall? der trojan war 18 monate beim ersten anfall.ist dein hund das bild vom avatar? ein schäferhund?
    Ist zwar auch mein Hund, aber Epilepsie hat meine Älteste Border Collie/Münsterländer Mix.
    Ja die Anfälle kamen erst sehr spät, wobei ich natürlich nicht ausschließen kann, dass sie nicht eventuell schon ganz leichte vorher hatte, die ich einfach nicht bemerkt hatte.
    Das erste Mal hatte ich es bemerkt, dass sie in der Früh nur schlapp war und nichtmal auf die Couch kam, da hatte ich meine Mutter gebeten, während ich arbeiten bin, auf sie zu schauen (damals hatte ich nur einen Hund und noch keine rundum Betreuung, während ich arbeiten war).
    Dass es Epilepsie ist, haben wir erst drei Anfälle später bemerkt.

    Man muss aber dazu sagen, dass sie wirklich bei fast allen Krankheiten aufgezeigt hat.
    Da sie sich aber dadurch nicht unterkriegen lässt und allen Umständen zum Trotz alles überlebt hat, lasse ich mich davon auch nicht narrisch machen


    Das ist die Maus

  14. #58
    Super Knochen
    Avatar von faustusnight
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    AW: Diagnose Epilepsie

    süß ist die maus ,ist das foto aus letzter zeit? sie sieht so jung aus :-)
    l.g.ingrid

  15. #59
    Medium Knochen
    Avatar von tunixgut
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    AW: Diagnose Epilepsie

    vor zwei Jahren aufgenommen, ihre Hose ist ein bissal grauer geworden, ansonsten sieht sie auch heute noch so aus

  16. #60
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Diagnose Epilepsie

    Dazu:

    lieber ein ausgefülltes Hundeleben, bevor ich den Hund ewig lang unter den Glassturz stelle und sie gar kein Leben hat.
    möchte ich heute etwas schreiben...


    Dieses "ausgefüllte Hundeleben" gibt es aber nur in manchen Momenten. Wo es dem Hund gut geht.
    Ich weiß nicht, ob es an der Erkrankung selbst liegt oder an den Medikamenten - wenn du einen Hund hast, der wie ein Uralt-Opa dahinschleicht, minutenlang nur am Platz steht und schaut, der wie dement wirkt (nicht immer!), dann ist es egal, was du tust.
    Martin hat geschrieben, dass er von der hohen Antiepileptika Gabe herunterkommen möchte....ist heikel.
    Auf der einen Seite hast du recht wohl die Auswirkungen der Antiepileptika - besonders, wenn mehr als ein Medikament gegeben wird und das noch in hoher Dosierung. Du hast nicht mehr den Hund, den du einmal hattest. (das kannst du immer wieder lesen, ich sauge mir das nicht aus den Fingern)
    Auf der anderen Seite... ich habe nun eben wegen dieser Nebenwirkungen versucht, bei Aaron nur ein winziges Stückchen vom Phenobarbital (er erhält eine halbe Tablette in der Früh und eine am Abend, samt der dreimaligen Levetiracetamgabe am Tag) wegzulassen - der Effekt war, dass er nach 14 Tagen gekrampft hat, nun aber schon nach wenigen Tagen danach und das an zwei Tagen hintereinander. Also wieder die normale Dosis von einer halben Tablette und einen - manchmal - "Zombie"-Hund.

    Zu Chimneys Aussage möchte ich noch etwas schreiben... sie hat eh dazugeschrieben, dass ein "normaler" Hund nicht unterzuckert...

    Viele Epi-Hunde sind eben nicht "normal". Jeder Stress - und ein leerer Magen kann Stress sein - lt. meinem TA also "Unterzuckerung" (wer weiß, welche Faktoren bei einem Epi Hund bezüglich Stoffwechsel noch mitspielen?) kann einen Anfall auslösen. "Gesund" sind Epi-Hunde auch nicht. Bei vielen gibt es mehr Symptome, dass es nicht normal abläuft - hier gehören Allergien, Magen-Darmprobleme usw. dazu.

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