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  1. #16
    Super Knochen

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    AW: Wenn Wuffi stirbt: - Von kind*gerechter Ver*ab*schiedung bis zum Präparator

    meine großen Tiere habe ich alle beim TA gelassen...die kleinen habe ich im Garten begraben....
    Für mich ist der Körper nur eine Hülle, wenn die Seele gegangen ist....

    Meine Kinder waren bei 3 Hunden und bei 3 Katzen, bei Meeris und Kaninchen mit dem Tod konfrontiert...ich habe immer ehrlich mit ihnen gesprochen...sie wussten immer, wann es einem Tier nicht gut geht..etc.
    Sie haben es immer sehr gut verarbeitet, wir haben zusammen geweint und getrauert, aber sie haben auch gelernt, dass das Leben weiter gehen muss...
    Wir sprechen viel über unsere verstorbenen Tiere...anfangs mit viel Trauer..mit der Zeit können wir auch wieder lachen, wenn wir über Dummheiten oder Eigenheiten erzählen...die wir mit ihnen erlebt haben...

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  3. #17
    Super Knochen
    Avatar von PeCi
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    AW: Wenn Wuffi stirbt: - Von kind*gerechter Ver*ab*schiedung bis zum Präparator

    Ich musste ja erst im Dezember meine Kira gehen lassen. Meine Tochter war zu dieser Zeit nicht hier, ich habe ihr aber vorher schon gesagt, dass sie sich von Kira verabschieden soll, da sie bald sterben wird. Wir haben auch vorher schon viel darüber gesprochen, dass Kira halt schon sehr alt ist und irgendwann die Zeit kommen wird, wo sie gehen wird.
    Wir hatten aber leider schon öfters die "Gelegenheit" über den Tod zu sprechen, da uns schon einige Menschen und Tiere verlassen haben. Ich dürfte es aber richtig gemacht haben (die Erklärung, dass der Tod zwar sehr traurig für die Hinterbliebenen ist, aber etwas ganz natürliches ist, was zum Leben einfach dazu gehört), denn inzwischen ist meine Tochter (8 Jahre ;-) ), die mich tröstet
    Bei Kira hat sie zb. gesagt: Ach Mama, sei nicht traurig. Kira war ja schon sehr alt und es geht ihr jetzt wieder gut.
    Lg Angela & Shaki & Buddy

  4. #18
    Super Knochen
    Avatar von Chaya
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    AW: Wenn Wuffi stirbt: - Von kind*gerechter Ver*ab*schiedung bis zum Präparator

    Ich denke, bzw. ich für mich selber empfinde es so, dass Kinder mit der Sterbesituation ganz anders umgehen, als wir Erwachsenen... sie haben generell ein anderes Empfinden, was solche Dinge betrifft, manchmal wünsche ich mir, das auch noch so zu können.

    Aber je älter man wird, desto öfter muss man sich mit dem Thema auseinandersetzen und verliert wichtige Menschen und Tiere und das machts nicht leichter, denn an sowas kann man sich nicht gewöhnen.
    LG Martina, Oskar, (Otho& Emir& Danazwergerl im Herzen)

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  6. #19
    Anfänger Knochen

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    AW: Wenn Wuffi stirbt: - Von kind*gerechter Ver*ab*schiedung bis zum Präparator

    Also ich fand das schon als Kind extrem schwierig und es hat mich auch schon da total getroffen. Allerdings bin ich in der Hinsicht ohnehin sehr sensibel.
    Damit rechnen muss man im Prinzip immer, aber auch wenn der Hund alt ist will man dem einfach nicht ins Auge sehen.
    Für mich ist es jedesmal sehr schlimm.
    Besser wurde es aber immer, wenn dann ein neuer Hund da war.
    Ich habe auch oft gelesen man solle sich vorher einen Zweithund holen, aber das würde ich nicht übers Herz bringen. Irgendwie denke ich dann der alte Hund weiß das ihn ein neuer ablöst und denkt ich möchte ihn nicht mehr. Irgendwie würde es mir das Herz zerreißen, weil ich den alten Hund dann nicht mehr so verbunden wäre bzw. weil er dann denken könnte er wird nicht mehr so geliebt.
    ...ist etwas schwer auszudrücken, aber ihr versteht sicher was ich meine.

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  8. #20
    Profi Knochen

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    AW: Wenn Wuffi stirbt: - Von kind*gerechter Ver*ab*schiedung bis zum Präparator

    Ich denke, der Tod gehört zum Leben. Am Anfang ist die Geburt, am Ende der Tod. Das ist so. Ich denke Kinder können das verstehen, wenn man sie entsprechend an die Situation heranführt, dabei ist es egal, ob es sich um einen totkranken Menschen oder ein Tier handelt. Man sollte sie nie belügen, aber auch nicht überfordern. Je nach Alter des Kindes sollte man erklären, was da passiert bzw. kommen wird.

    Den Tod haben wir aus unserem Bewusstsein verbannt. Leider. Deshalb haben wir auch große Schwierigkeiten mit diesen Fragen umzugehen. So gibt es keine Rituale mehr, man vermeidet das Gespräch darüber, man verdrängt, wo man kann.

    Unsere Hunde sind in ihrem Zuhause auf ihrem Lieblingsplatz gestorben. Bei unserer Hündin kam der TA zu uns, unser Rüde ist von allein eingeschlafen. Beide Hunde haben wir noch über Stunden hier gehabt, auch, damit sich unsere Hündin Frieda verabschieden konnte, was sie auch getan hat. Sie ist zu Bonny gegangen, hat sie beschnuppert, sich immer wieder mal zu ihr gelegt. Nachdem Beppo gestorben war, hat sie sich ganz eng an ihn geschmiegt. Die zwei hatten eine innige Beziehung zueinander. Sie war auch dabei, wenn wir sie beerdigt haben, so wusste sie ganz genau, wohin wir ihre Freunde bringen...sie hat sie nie gesucht.
    GlG Jutta

    Die Zeit heilt alle Wunden, den Verband liefert der Alltag. (Sprichwort)

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