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  1. #16
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    Ein Gefühl für Zeitabläufe, Abstraktion, das Lösen von Dingen aus ihrem Kontext
    Siehst du, darum geht es im zweiten Artikel. (kognitive Fähigkeiten des Hundes)

    Und ja... der Hund hat ein Gefühl für Zeitabläufe ("Hunde haben ein Verständnis von Zeit und Raum und erkennen darin auch Unterschiede oder Ähnlichkeiten" - Zitat aus dem Artikel).
    Weiters... "keinesfalls läuft das Lernen und Denken von Hunden nur über angeborenes Verhalten oder gar über die Klassische Konditionierung ab..."

    Der Hund ist KEINE Reiz-Reaktions-Maschine! Er ist - viel, viel, viel mehr!
    Sicher ist das abstrakte Denkvermögen begrenzt, also nicht so wie beim Menschen.
    Aber... naja, bitte... Artikel lesen! Da lernen Hunde Auto fahren....faszinierend!

  2. #17
    Super Knochen

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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    Zitat Zitat von jamie27 Beitrag anzeigen
    und wenn er ins bett kommt und mich ewig anschaut, weiss ich, er will zugedeckt werden
    Meine Hündin ist da weitaus unverschämter, die deckt sich nämlich selber zu

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  4. #18
    Super Knochen

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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen
    S
    Aber... naja, bitte... Artikel lesen! Da lernen Hunde Auto fahren....faszinierend!
    Über konditionierte Befehle, die haben keine Ahnung dass sie Auto fahren während sie Kommandos ausführen.... mein Hund kennt auch nicht den Unterschied zwischen einem Schwein und einem Elefanten, dennoch bringt er mir wenn ich sag bring das Schweindi ebensolches usw ....

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  6. #19
    Super Knochen
    Avatar von selina
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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen
    Siehst du, darum geht es im zweiten Artikel. (kognitive Fähigkeiten des Hundes)

    Und ja... der Hund hat ein Gefühl für Zeitabläufe ("Hunde haben ein Verständnis von Zeit und Raum und erkennen darin auch Unterschiede oder Ähnlichkeiten" - Zitat aus dem Artikel).
    Weiters... "keinesfalls läuft das Lernen und Denken von Hunden nur über angeborenes Verhalten oder gar über die Klassische Konditionierung ab..."

    Der Hund ist KEINE Reiz-Reaktions-Maschine! Er ist - viel, viel, viel mehr!
    Sicher ist das abstrakte Denkvermögen begrenzt, also nicht so wie beim Menschen.
    Aber... naja, bitte... Artikel lesen! Da lernen Hunde Auto fahren....faszinierend!
    Ich habe den Artikel nicht gelesen, ich werde es nachholen. Ich spreche Hunden nicht gewisse kognitive Fähigkeiten ab, nicht im Geringsten. Aber ich hüte mich einfach, aus meinen Alltagsbeobachtungen (pseudo-) wissenschaftliche Rückschlüsse zu ziehen. Genauso, wie ich nicht jedes Studienergebnis sofort hochemotional bewerte. Die Versuchsanordnungen für solche Erkenntnisse sind sehr, sehr aufwändig in der Gestaltung, wenn sie wirklich haltbar, reproduzierbar und nachbrüfbar sollen und haben mit Alltag recht wenig zu tun.
    Ergebnisse von solche Studien sind oft sehr faszinierend und aufschlussreich, sollten sicher auch überdacht oder verinnerlicht werden, aber im täglichen Leben brauchts dann auch wieder sehr oft einfach nur das richtige "Gspür", und das haben manche von haus aus, manche können es lernen und bei anderen hilft da auch der 100ste Artikel keinen Deut weiter...

    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

    Joachim Ringelnatz
    [URL="http://zitate.net/zitat:4604.html"][/URL]

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  8. #20
    Super Knochen

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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    Ich sehe eine große Gefahr darin das Zusammenleben mit Hunden zur Wissenschaft zu erheben .... ich hab einfach Spass mit meinen Hunden und Freude an ihnen mit allen ihren Vorzügen und auch mit ihren Defiziten

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  10. #21
    Super Knochen

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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    Zitat Zitat von selina Beitrag anzeigen
    Haben wir nicht schon gefühlte 20 Threads darüber diskutiert, dass klare Befehle für keinen Hund ein Martyrium, keine Diskriminierung (also der obige Vergleich ist zutiefst schauerlich) oder sonst irgendeine Unmenschlichkeit sind?

    Lg Selina


    Na geh, sei net so garstig. Du glaubst wirklich, dass ein Hund, der

    mit positiver Bestätigung, viele Freude und Spaß an der Aktion ein verlässliches "HIER" lernt, das ihm jede Menge Freilauf und einen entspannten, gelassenen HH beschert

    nicht viiiiiieeeel unglücklicher ist, als ein Hund

    dem höflich gesagt wird:

    "Spatzilein, komm bitte ganz nah zu mir, ich weiß zwar Du möchtest weiter auf der Wiese laufen und ich kann Dir jetzt auf die Schnelle meinen Wunsch nicht erklären, aber das hole ich selbstverständlich, sobald wir daheim sind, in ruhiger und entspannter Atmosphäre nach und dann wirst Du den Grund verstehen"

    und der nach 5 Jahren noch immer nicht weiß, "worum er gebeten wird" und daher an der Leine hängt

    ?

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  12. #22
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    Also bitte - darum geht es doch gar nicht! Natürlich ist öfter einmal ein "Ein-Wort-Satz" wie "Hier!" notwendig. Hilfreich.
    Wir waren vorletzte Woche im Lesachtal, gingen mit Aaron auf die Connyalm (Obertilliach). Auf dem Weg dorthin - Aaron ging an der langen Schleppleine, sah ich plötzlich mitten am Weg etwas liegen. Mein erschrockenes, striktes "Steh und bleib!!!!!!" hat Aaron sekundenschnell befolgt. Das ist sicher nicht immer so, dass er so brav folgt. Hier aber ließ ihn etwas in meiner Stimme, samt dem "Kommando" sofort reagieren.
    Mein Mann, der von hinten nachkam, regte sich noch auf, was ich denn hätte.
    Aber dann war auch er erschrocken... denn das hier lag auf dem Weg:



    Da wär ein Satz zuviel gewesen!


    Aber sonst..... was bitte spricht dagegen, dem Hund mehr Fähigkeiten zuzutrauen, als nur Ein-Wort-Sätze zu verstehen?

    Noch einmal... das ist so, als ob ich mit einem Ausländer nur mit Zweiwortsätzen, die noch dazu grammatikalisch falsch angeordnet sind ("Du putzen, viel putzen!") sprechen würde.
    Der versteht schon, wenn ich in ganzen, richtigen Sätzen mit ihm rede.
    Natürlich werde ich meine Körpersprache zu Hilfe nehmen. Werde deutlich sprechen, die Worte, die er kennt, hervorheben.

    Aber ich wehr mich halt dagegen - gegen diese Einstellung... der Hund kann eh nix, der versteht nur Kommandos, deshalb soll man so mit ihm reden.

  13. #23
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    Zitat Zitat von EvaJen Beitrag anzeigen
    Über konditionierte Befehle, die haben keine Ahnung dass sie Auto fahren während sie Kommandos ausführen.... mein Hund kennt auch nicht den Unterschied zwischen einem Schwein und einem Elefanten, dennoch bringt er mir wenn ich sag bring das Schweindi ebensolches usw ....

    Nein, so kam das eben nicht rüber im Artikel. Das war keine "Dressur".

  14. #24
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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    [quote=calimero+aaron;2510375]Also bitte - darum geht es doch gar nicht! Natürlich ist öfter einmal ein "Ein-Wort-Satz" wie "Hier!" notwendig. Hilfreich.

    Aber sonst..... was bitte spricht dagegen, dem Hund mehr Fähigkeiten zuzutrauen, als nur Ein-Wort-Sätze zu verstehen?

    Noch einmal... das ist so, als ob ich mit einem Ausländer nur mit Zweiwortsätzen, die noch dazu grammatikalisch falsch angeordnet sind ("Du putzen, viel putzen!") sprechen würde.
    Der versteht schon, wenn ich in ganzen, richtigen Sätzen mit ihm rede.
    Natürlich werde ich meine Körpersprache zu Hilfe nehmen. Werde deutlich sprechen, die Worte, die er kennt, hervorheben.

    Aber ich wehr mich halt dagegen - gegen diese Einstellung... der Hund kann eh nix, der versteht nur Kommandos, deshalb soll man so mit ihm reden.[/quote]

    "bin ich dafür, doch mehr mit dem Hund zu reden, als so Einwortsätze. Sitz und Platz wär aus dem Grund für mich nicht genug. Kann man vielleicht damit vergleichen, wie manche Leute mit Ausländern reden... "Du putzen!"
    Natürlich ist es so, dass zuerst einmal einzelne Wörter verstanden werden. Aber dann - im Kontext - mit Körpersprache - wird mehr verstanden. "


    Du gehst, wie so oft, von Deiner Annahme aus, nur ist die völlig falsch.

    KEIN HH hier, dessen Hund gut erzogen ist, Kommandos wie SITZ PLATZ STEH HIER gut befolgt

    geht davon aus, dass ein Hund "nur Kommandos" versteht, das hat auch NIEMALS irgendwer gesagt.

    Ich würd mal locker sagen: alle hier sprechen mit ihren Hunden, alle hier wissen, dass ein Hund sehr sehr viel versteht, Worte, Körpersprache, Nuancen der Stimme etc etc

    nur Du unterstellst immer wieder, dass HH, deren Hunde lernen, verlässlich ein Kommando zu befolgen, ihre Hunde nur als Empfänger dieser KOmmandos sehen und das ist schlicht nicht wahr.

    Sichtlich kannst DU zwischen "Hund lernt Kommando" und "HH lebt mit Hund" und den sehr unterschiedlichen Abläufen nicht unterscheiden....die meisten HH schon.....

    es bedarf keines Vergleiches mit "Ausländern"...der ist sowas von unangebracht.....

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  16. #25
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    KEIN HH hier


    Wie immer...

    es geht aber bitte nicht nur um die Leute, die HIER schreiben!
    Es gibt noch immer Hundetrainer, die der Ansicht sind, dass ein Hund nur über Ein-Wort-Sätze trainiert werden sollte. So wie es noch genug Hundehalter gibt, die diese Ansicht vertreten.
    Und die NICHT hier im Forum schreiben...

  17. #26
    Super Knochen
    Avatar von jamie27
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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    Zitat Zitat von EvaJen Beitrag anzeigen
    Meine Hündin ist da weitaus unverschämter, die deckt sich nämlich selber zu
    na die bewegt sich wenigstens, meiner lässt sich bedienen ..männer eben
    sumsum deckt sich auch selber zu ...


    Harmakhis Wisdom Nsoah
    Rhodesian Ridgeback

  18. #27
    Super Knochen
    Avatar von OldHag
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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen

    Wie immer...

    es geht aber bitte nicht nur um die Leute, die HIER schreiben!
    Es gibt noch immer Hundetrainer, die der Ansicht sind, dass ein Hund nur über Ein-Wort-Sätze trainiert werden sollte. So wie es noch genug Hundehalter gibt, die diese Ansicht vertreten.
    Und die NICHT hier im Forum schreiben...
    Um welchen HH geht es dann, die die nicht hier, wirst nicht missionieren können.

    Der Herr Milan hat übrigens ein ganzes Repertoire von Fiep-, Maunz und Grunztönen gehabt und er war sehr geduldig dabei, uns seine Sprache beizubringen. Wobei ich immer das Gefühl hatte, die war speziell auf die dummen Menschen abgestimmt, deren geistige Fähigkeit nun mal leider nicht dazu ausreicht, die feinen Nuancen von Mimik, Körperhaltung und Bewegung zu verstehen, die jeder Hund beherrscht.
    Außerdem konnte er lautlos brüllend an meinem Bett stehen, wenn er nachts raus musste und ich habe das immer gehört - wachgucken haben wir das genannt
    Mit einer Weisheit, die keine Träne kennt, mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht, und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt, will ich nichts zu tun haben.

    Khalil Gibran (1883 - 1931)

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  20. #28
    Super Knochen

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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    Zitat Zitat von calimero+aaron Beitrag anzeigen

    Wie immer...

    es geht aber bitte nicht nur um die Leute, die HIER schreiben!
    Es gibt noch immer Hundetrainer, die der Ansicht sind, dass ein Hund nur über Ein-Wort-Sätze trainiert werden sollte. So wie es noch genug Hundehalter gibt, die diese Ansicht vertreten.
    Und die NICHT hier im Forum schreiben...
    Jööööösssaaaasssss

    wir diskutieren hier miteinander....niemand mag HH, die ihren Hund NUR als Befehlsempfänger sehen...darüber braucht doch nicht geredet werden....

    Und JA

    um einem Hund ein SITZ zu lehren gibt es EIN WORT, das macht es dem Hund nämlich sehr viel leichter zu verstehen, zu verknüpfen, zu lernen...

    NIEMAND verwendet EIN Wort um ein Lebewesen herabzuwürdigen,

    alle verwenden ein Wort um es dem Hund (oder sonst einem Tier) zu erleichtern.... und um damit im Fall des Falles einen Zeitgewinn zu haben

    und nein, ich degradiere - niemand degradiert - meinen Hund nicht zum Befehlsempfänger wenn ich am Schluss eines Ballspiels "TASCHE" sage und er den Ball in den Rucksack legt

    für das Gefühlsleben eines Hund ist es nämlich absolut egal, ob man liebevoll "Tasche" sagt, oder "bitte würdest Du den Ball in die Tasche legen", er lernt es einfach leichter, wenn man ihn nicht vollquasselt, sondern er EIN Signalwort verküpfen lernt.....

    es kommt nämlich auf den TON an, freundlich ist OK, unfreundlich ist nicht OK, auch wenn's ein Satz mit 3 Beistrichen ist

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  22. #29
    Super Knochen
    Avatar von deikoon
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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    @Tamino

    also "bitte Tasche" könntest schon sagen, du unhöfliche Person du

    ehrlich, ich muss ja mittlerweile echt lachen, was Brigitte so schreibt......ich kann mir richtig bildlich vorstellen, wie sie den Aaron volltextet, wenn sie möchte das er sich hinsetzt
    Manuela mit Eragon Greekman => die "Ratte" und Unicorn => Frl. Duracell
    Meine Hunde können ALLES.....wenn sie wollen
    *ACHTUNG: Rechtschreibfehler kümmern mich nicht......ich schreib FREESTYLE*

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  24. #30
    Super Knochen
    Avatar von calimero+aaron
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    AW: Wie soll mein Hund lernen? Oder doch besser - WAS?

    Zitat Zitat von OldHag Beitrag anzeigen
    Um welchen HH geht es dann, die die nicht hier, wirst nicht missionieren können.

    Der Herr Milan hat übrigens ein ganzes Repertoire von Fiep-, Maunz und Grunztönen gehabt und er war sehr geduldig dabei, uns seine Sprache beizubringen. Wobei ich immer das Gefühl hatte, die war speziell auf die dummen Menschen abgestimmt, deren geistige Fähigkeit nun mal leider nicht dazu ausreicht, die feinen Nuancen von Mimik, Körperhaltung und Bewegung zu verstehen, die jeder Hund beherrscht.
    Außerdem konnte er lautlos brüllend an meinem Bett stehen, wenn er nachts raus musste und ich habe das immer gehört - wachgucken haben wir das genannt
    Es geht um eine Diskussion über den, bzw. die Artikel!
    Das hier ist doch kein geschlossenes Forum, quasi ein "Exklusivzirkel von "sowieso wissenden Hundehaltern". Hier lesen viele Leute mit - sicher auch solche, die nicht mitschreiben, möglicherweise auch solche, die annehmen, dass ein Hund nur Ein-Wort-Sätze versteht und dass ein Hund nur über Reiz-Reaktion zu konditionieren ist (ich denke, ein Hundetrainer von mir war derartiger Ansicht, zumindest hatte es den Anschein...).

    Das mit dem Herrn Milan.... find ich toll! Ich selbst bin ja ein Mensch, der da liebend gern darauf eingeht - auf diese unterschiedlichen Lautäußerungen. Da gibt es vom Aaron so ein Quietschen - ich interpretiere es so in der Art: "Ja, so ist es!" - Und genau das antworte ich auch darauf. Nur halt in Menschensprache.

    Ich bin überzeugt, wirklich voll überzeugt - dass es ganz einfach super ist/wäre... wenn Mensch Hundesprache samt Mimik, Körperhaltung, Körpersprache usw. lernt - aber auch, wenn Hund Menschensprache lernt!
    Ein gegenseitiges Aufeinandereingehen....

    Manuela, Aaron wird nicht vollgetextet...auch bei mir gibt es diese Einwortsätze. Aber... es gibt auch Anderes!
    Wenn ich z.B. Gutsi verstecke... dann brauch ich nur einen Satz zu sagen..."Ja, wo ist denn das Gutsi?" und der Aaron saust los! Ja, sicher gibt es auch manchmal ein "Such!"
    Aber ich bin total überzeugt, dass er auch ganze Sätze versteht!

    Das ist wie bei einer Fremdsprache... du brauchst nicht immer jedes Wort zu verstehen, um den Inhalt, die Aussage dennoch zu verstehen.
    Oft mit Hilfe der Körpersprache...werde nie vergessen, wie ich mich in Rhodos blendend mit einer griechischen Oma unterhalten habe...ich kein Griechisch, sie kein Deutsch oder Englisch - dennoch hab ich ihr vom Prater in Wien erzählen können! Ein paar Wörter (auch aus dem Wörterbuch) - "Wien" hat sie verstanden, zufällig war in dem griechischen Dorf gerade ein Fest mit ein paar Schaustellern, mit einer Art Riesenrad...

    Das passt jetzt zu den kognitiven Fähigkeiten.... Hund kann einen Zusammenhang von Körpersprache, Mimik und Wörtern herstellen! Natürlich versteht er nicht den ganzen Satz - jedes Wort. Aber die Aussage - das versteht er sehr oft wohl!

    Ich weiß, da kommt schon wieder die "innere Lehrerin" in mir durch...
    natürlich ist es für den Hund leichter, wenn ich ihm mit einem Wort alles mitteile.... aber er KANN mehr lernen! Davon bin ich überzeugt!

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