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  1. #16
    Super Knochen
    Avatar von Caronna
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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von asta1 Beitrag anzeigen
    und was sagt es aus, dass Hunde schon immer Getreide bekamen?
    Steht im Artikel... sie haben dadurch genetisch die Möglichkeit erworben Getreideprodukte besser zu verwerten als der Wolf.
    Wo der Wolf läuft, wächst der Wald

    Grüße aus der Eifel
    Caronna

  2. #17
    Super Knochen

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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von Caronna Beitrag anzeigen
    oder umgekehrt? es ist mitlerweile nachgewiesen das Alergien mit der Sauberkeit zunehmen, mit der Hygiene.
    Aufgefallen ists als festgestellt wurde das in der Ex DDR an den dreckichsten Orten viel weniger Allergien aufgetreten sind. auch mit Spritzmitten war die DDR nicht zimperlich.
    Ohne Hygiene und Sauberkeit gab es vor wenigen Jahrzehnten noch eine enorme Sterblichkeit bei Gebärenden, Neugeborenen, Kindern, Alten und Kranken. Wer tot ist, kann natürlich keine Allergie haben.

    Die Gegend um Halle/Bitterfeld/Wolfen war schon zu DDR-Zeiten berühmt/berüchtigt für ihre kranken Kinder, die neben Atemwegserkrankungen AUCH an allerhand Hautkrankheiten und Allergien litten.

    Und ohne "Spritzmittel" ist ein Großteil der Ernte nicht für die menschliche Ernährung verwendbar. Google mal nach Mutterkorn, DON und ZEA - alles Pilze oder deren Toxine, die früher zu epidemieartigem Siechtum und Tod geführt haben, dank "Pestiziden" aber komplett aus der Wahrnehmung der Konsumenten als Hochrisiko verschwunden sind.

    So einfach schwarzweiß ist das leider alles nicht!

  3. #18
    Super Knochen
    Avatar von frau kleinwolf
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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von Caronna Beitrag anzeigen
    Steht im Artikel... sie haben dadurch genetisch die Möglichkeit erworben Getreideprodukte besser zu verwerten als der Wolf.
    Bezieht sich der Wuff-Artikel auch auf die Anfang des Jahres in "Nature" veröffentlichte Studie? Das Thema war ja damals auch schon in allen mögliche Medien.
    War da nicht auch der Schluss drinnen, dass verstärkt jene Wölfe "domestizierbar" waren, die eben besser als ihre Artgenossen in der Lage waren, Getreide zu verarbeiten? Also ein Wolf der Getreide gut verträgt und sich somit von menschlichen Essensresten ganz gut ernähren kann, wird eher eine Symbiose mit den Menschen eingehen, als einer, der von Getreide "nix hat".
    Also dass die Fähigkeit, Getreide als Nahrungsmittel nutzen zu können nicht unbedingt nur ein Resultat der Domestikation war, sondern womöglich sogar Voraussetzung dafür?

  4. #19
    Super Knochen
    Avatar von cyrano84
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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von Andrea J Beitrag anzeigen
    ganz sicher nicht, die haben sicher keinen Genmais, Weizen und Roggen im Hundefutter
    aber auch kein Fleisch aus Massentierhaltung *ironieoff*

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  6. #20
    Super Knochen
    Avatar von Caronna
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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von Vesta Beitrag anzeigen
    Und ohne "Spritzmittel" ist ein Großteil der Ernte nicht für die menschliche Ernährung verwendbar. Google mal nach Mutterkorn, DON und ZEA - alles Pilze oder deren Toxine, die früher zu epidemieartigem Siechtum und Tod geführt haben, dank "Pestiziden" aber komplett aus der Wahrnehmung der Konsumenten als Hochrisiko verschwunden sind.
    na, na, na... mach mal halblang! Die Biobauern kommen ohne Spritzmittel aus. Mutterkorn wird nach ner Zeit unwirksam derwegen darf kein frisch geernteter Roggen verarbeitet werden.
    Wir haben mal nachgefragt, Mutterkorn wird aufgekauft von der Pharmaindustrie, hatten mal was im Getreide (Bioroggen). Ein Apotheker bescheinigte uns das es unbedenklich ist.
    Außerdem, wie soll gegen Mutterkorn gespritzt werden?
    Wo der Wolf läuft, wächst der Wald

    Grüße aus der Eifel
    Caronna

  7. #21
    Super Knochen
    Avatar von Caronna
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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von frau kleinwolf Beitrag anzeigen
    B
    War da nicht auch der Schluss drinnen, dass verstärkt jene Wölfe "domestizierbar" waren, die eben besser als ihre Artgenossen in der Lage waren, Getreide zu verarbeiten?
    den Artikel kenn ich nicht! Gebe aber zu bedenken das der Wolf sich den Menschen schon angeschlossen hat als er nicht sesshaft war, und sich zu großen Teilen von der Jagd ernährte.
    erst später wurde er sesshaft und auch der Mensch stieg hauptsächlich auf Getreide um, das musste der Hundwolf dann mitziehen
    Wo der Wolf läuft, wächst der Wald

    Grüße aus der Eifel
    Caronna

  8. #22
    Super Knochen
    Avatar von frau kleinwolf
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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Die ganze Studie hab ich auch nicht gelesen, konnte mich nur erinnern, schonmal was zu der Thematik gehört zu haben.

    Hier der Link zum Abstract des Nature-Artikels:
    http://www.nature.com/nature/journal...ture11837.html
    (der gesamte Artikel ist leider kostenpflichtig)

    und hier eine Zusammenfassung aus der Süddeutschen Zeitung:
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/ev...rass-1.1582744

    Was ich ja angesichts dieser Studie doch recht witzig finde ist, dass es Leute gibt die tatsächlich behaupten "ein Hund kann überhaupt kein Getreide verarbeiten" und sich dann auf den Wolf berufen und darauf, dass sich "der Verdauungsapparat mit der Domestizierung nicht verändert hat".....


    PS: Es soll bitte jeder seinem Hund füttern was diesen gesund erhält und für den Hundebesitzer vertretbar ist!

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  10. #23
    Super Knochen
    Avatar von asta1
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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von Caronna Beitrag anzeigen
    Steht im Artikel... sie haben dadurch genetisch die Möglichkeit erworben Getreideprodukte besser zu verwerten als der Wolf.
    und was bringt dieses wissen wenn sie es besser verwerten können als ein wolf? viele vertragen es trotzdem nicht und warum wollte man es füttern?
    Liebe Grüße
    Asta

  11. #24
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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von cyrano84 Beitrag anzeigen
    aber auch kein Fleisch aus Massentierhaltung *ironieoff*
    genau...die fangen sich ihre Ratten etc. selber....dürfen meine Hunde übrigens auch

  12. #25
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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von asta1 Beitrag anzeigen
    und was bringt dieses wissen wenn sie es besser verwerten können als ein wolf? viele vertragen es trotzdem nicht und warum wollte man es füttern?
    Viele Rohfütterer geben eh Getreide zum Futter, wenn der Hund es verträgt, würde ich auch, da es meine nicht verträgt, kriegt sie eben keines...fertig...würde mir billiger kommen, wenn ich Haferflocken und Sterz füttern könnte...

  13. #26
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    AW: Artickel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von Sticha Georg Beitrag anzeigen
    Sorry ................. ARTIKEL

    Was halte ich davon? Obwohl ich diese Meinung schon seit JAHREN kolportiere, glauben viele HH noch immer an die Geschichte Fleischfresser. Naja die Barfer fördern dies ja mit irrwitzigen Argumenten.

    Und sollten die Barfer nun "auf mich hinhaue3n wollen", sei Ihnen gesagt, dass ich ein gut geflochtenes Schild aus Getreide zur Abwehr mitführe.
    wenn du dich ein bissl mit Rofüttern auseinander setzten würdest, dann würdest du wissen, das auch Leute die Roh füttern Getreide dazu geben, wenn der Hund es verträgt und gesund genug dafür ist...
    Das der Hund schon immer Getreide bekommten hat, heißt übrigens noch lange nicht, das es gesund für den Hund ist...Athrose und andere Gelenksprobleme kommen ja schließlich nicht vom Weihnachtsmann

    Die Hunde von früher gingen selbstständig auf die Jagd, haben also auch geügend Fleisch abbekommen, unsere jetztigen Hunde müssen das fressen, was man ihnen in den Napf haut

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  15. #27
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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    OT Mutterkorn ist natürliches LSD OT/ENDE

  16. #28
    Super Knochen
    Avatar von deikoon
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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von Andrea J Beitrag anzeigen
    genau...die fangen sich ihre Ratten etc. selber....dürfen meine Hunde übrigens auch
    meiner darf es nicht, aber die Grätzn machst trotzdem.....
    Manuela mit Eragon Greekman => die "Ratte" und Unicorn => Frl. Duracell
    Meine Hunde können ALLES.....wenn sie wollen
    *ACHTUNG: Rechtschreibfehler kümmern mich nicht......ich schreib FREESTYLE*

  17. #29
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    AW: Artickel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von Andrea J Beitrag anzeigen
    Das der Hund schon immer Getreide bekommten hat, heißt übrigens noch lange nicht, das es gesund für den Hund ist...Athrose und andere Gelenksprobleme kommen ja schließlich nicht vom Weihnachtsmann
    Nein, die kommen von angeborenen Fehlern, ganz so wie bei uns Menschen auch. Außerdem von Verletzungen und schlicht von einem Leben, das länger als 5 Jahre (Hund) oder 40 Jahre (Mensch) dauert.

    Den 12jährigen wilden Waldwolf gibt es nämlich nicht.

    Zitat Zitat von Andrea J Beitrag anzeigen
    Die Hunde von früher gingen selbstständig auf die Jagd, haben also auch geügend Fleisch abbekommen, unsere jetztigen Hunde müssen das fressen, was man ihnen in den Napf haut
    Komm aus deinen Waldwolf-Träumen und interessiere dich mal ein bisschen für Geschichte.

    Die Hunde von früher lagen an der Kette, oftmals wurden ihnen auch die Sehnen der Hinterläufe durchschnitten, um sie beim Hof zu halten.

    Beachte das berühmte Cave Canem-Mosaik, es zeigt dir einen Hund "von früher" an seiner heimatlichen Kette. Dieser Hund war durchaus kein Einzelfall. Glückliche Jagdhunde des Herrschers lebten im Zwinger.

    Bauernhunde wurden aus dem Schweinekübel gefüttert, Herrenhunde erhielten eine Suppe mit sehr hohem Getreideanteil.

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  19. #30
    Super Knochen

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    AW: Artikel in Wuff zur Geschichte der Hundeernährung

    Zitat Zitat von Caronna Beitrag anzeigen
    na, na, na... mach mal halblang! Die Biobauern kommen ohne Spritzmittel aus. Mutterkorn wird nach ner Zeit unwirksam derwegen darf kein frisch geernteter Roggen verarbeitet werden.
    Wir haben mal nachgefragt, Mutterkorn wird aufgekauft von der Pharmaindustrie, hatten mal was im Getreide (Bioroggen). Ein Apotheker bescheinigte uns das es unbedenklich ist.
    Außerdem, wie soll gegen Mutterkorn gespritzt werden?
    Dafür wird ein erheblicher Teil der Ernte nicht für Ernährungszwecke freigegeben. Ich habe größten Respekt vor Biobauern, die es schaffen, ohne Einsatz von Chemie marktfähige Ware zu produzieren - bis auf einen sehr kompetenten promovierten Betriebsleiter tummeln sich aber bei uns mehr "verkrachte Existenzen" auf diesem Gebiet, die statt mit Ökonomie mit Ideologie zu wirtschaften versuchen.

    Du hast recht, speziell gegen Mutterkorn kann nicht gespritzt werden. Deswegen mußten wir letztes Jahr einige Tonnen Weizen zum Verfeuern abgeben. Gegen Fusariosen gibt es aber genug Fungizide.

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