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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "unterordnung" = Rudelführer?



geloescht_22
23.05.2010, 07:33
hallo leute..

letztens habe ich einen "guten Ratschlag" gehört!:eek:
eine trainerin meinte zu einem aus ihrem kurs: wenn der hund nicht sofort im platz liegt wenn dus sagst dann erkennt er dich nicht als chef!

ich kanns mir ned vorstellen weil es viele hunde gibt die nicht in eine huschu gehen und trotzdem ein total normales leben führen...:D

was sagt ihr dazu.....

welche kriterien wären für euch die die euch zum chef machen?

deikoon
23.05.2010, 07:43
also ich bin nicht der Chef von meinem Hund, sondern der Leader - ich weiß immer wo es lang geht, hab alle Situationen im Griff, von mir gibts Fressi, mit mir wird gespielt, bei mir darf er sogar schlafen :D - er hat keinen Stress, verlässt sich auf mich (und ich mich auf ihn) - ich denke wir sind ein ziemlichs gutes Team ;)

Shonka
23.05.2010, 07:45
Ich beschränke mein "Chefin-Sein" auf die Arbeit. Daheim bin ich "die Mama, das Frauli und das Schatzi". Ich denke nicht, dass Hunde eine Chefin brauchen.

geloescht_22
23.05.2010, 07:46
glaubt ihr das was die "trainerin" verzapft?

deikoon
23.05.2010, 07:48
glaubt ihr das was die "trainerin" verzapft?

nein, ned wirklich - die wäre an einem Hund wie Deikoon verzweifelt - der hätte ihre Theorie in 2 Sek. in Luft aufgelöst :D :D :D

Shonka
23.05.2010, 08:03
glaubt ihr das was die "trainerin" verzapft?

Absolut nicht!

Tamino
23.05.2010, 08:17
Nehme an sie wollte damit sagen, wenn ein Hund einen Befehl des HH nicht sofort ausführt, erkennt er diesen nicht als Chef an.

:DHach ich liebe diese Vereinfachungen: HH=Chef, H= tja was eigentlich???

Mein Haariger beherrscht das langsamte Platz, das es gibt. Er guckt auch noch und auf seiner Stirn prangt ein "Wer? ich? jetzt? wirklich?"

aber er vertraut meiner Führung so sehr, dass er ohne Leine einen 1,5 Stunden Weg und Aufstieg inmitten von Rinderherden ohne jeden Streß und an mir orientiert, locker hinter sich bringt.

Da bin ich doch lieber kein Chef sondern eine verantwortungsvolle, geliebte Teamleaderin.

ZJD
23.05.2010, 09:36
hallo leute..

letztens habe ich einen "guten Ratschlag" gehört!:eek:
eine trainerin meinte zu einem aus ihrem kurs: wenn der hund nicht sofort im platz liegt wenn dus sagst dann erkennt er dich nicht als chef!
Das sich ein Hund nicht sofort ins Platz legt kann das viele Gründe haben. Es hat aber mit Sicherheit nichts damit zu tun ob ich der "Chef" bin. Selbst mein Hund der die GH3 hat geht manchmal nicht sofort ins Platz. Deswegen sind wir trotzdem ein gutes Team.

ich kanns mir ned vorstellen weil es viele hunde gibt die nicht in eine huschu gehen und trotzdem ein total normales leben führen...:D
Ich persönlich bin der Meinung, dass eine Hundeschule gut ist zu besuchen, aber nicht pflicht ist. Wenn ich mir manchmal so manchen Trainer anschaue, dann ist es oft besser wenn ich keinen Kurs besuche. Grundsätzlich für das normale Leben reicht es vollkommen aus das der Hund Sitz, Platz, Steh, Hier, Nein und Pfui kann (ist meine Meinung). Diese Kommandos kann ich durchaus auch meinen Hund selber beibringen. Dies setzt aber vorraus, dass ich mich mit dem Thema auseinander setzte und wirklich konsequent daran arbeite.

was sagt ihr dazu.....

welche kriterien wären für euch die die euch zum chef machen?

Ich würde mich nie als Chef von meinen Hunden bezeichnen. Ich bin das Frauli, die Fressensgeberin, die Schmusemama, der Schutzpatron und die Spielmama. Meine Hunde hören auf mich, weil Sie das wollen und nicht weil ich der "Chef" bin. Dies gilt im normalen Leben als auch am Platz.

saluki87w
23.05.2010, 09:48
also meine erste hündin hat mich bestimmt mega gut als "chefin", ich sag lieber führungsperson, anerkannt...aber sofort ins platz ging die auch nich...jedenfalls nich so, wie ich es mal bei hunden auf ner schutzdienstveranstaltung sah...

das sah aus, als wären die beine mit einmal weg, so schnell war der ganze hund am boden...

meine dagegen die is erst so millimeter für millimeter mit dem po gen boden gegangen, und wenn der angekommen war, gingen langsam die vorderläufe soweit nach vorne, dass die brust denn auch mal am boden ankam...

dafür konnte ich sie aus fast jeder entfernung ins platz bringen...find ich viel besser so...:D

chocolate
23.05.2010, 09:57
das sah aus, als wären die beine mit einmal weg, so schnell war der ganze hund am boden...



mein border war so einer, aber voll genommen hat er mich glaub ich sein ganzes leben lang nicht.

Rotzpippen88
23.05.2010, 10:01
Ich geh mit meinem Hund in keine Hundeschule und "platz" macht er nur, wenn der Boden nicht nass, nicht kalt, und nicht dreckig ist...

Ich bin auch nicht der Chef meines Hundes... sondern er is mein Hundepartner und ich sein Menschenpartner mit Beschützerinstinkt :o

Also nein, ich glaube nicht an das, was die Trainerin sagt...

Andrea J
23.05.2010, 10:04
meine Mausi geht super schnell ins Platz...aber deshalb ist sie noch lang nicht überzeugt davon das ich ihre Chefin bin..ich befürchte eher, sie sieht mich ganz pragmatisch als Futterspender auf 2 Beinen und als große Wärmeflasche im Winter :cool::D
Easy geht nicht so schnell ins Platz...und himmelt jeden Schritt an, den ich mach, fragt immer vorher, darf ich, bevor sie loslaufen will etc....hach..sie sieht in mir ihre absolute KÖnigin...:D:D:D, was mein Selbstbewusstsein enomr aufmöbelt..gggg...(Scherzerl)

Fakt ist, Hunde können z.B Schmerzen haben, wenn sie sich nicht schnell niederlegen wollen, Hunde können zuviel Stress haben, weil sie das Komando Platz falsch gelernt haben (mit zuviel Druck) und dann verzögern sich die Bewegungen vom Hund..es gibt immer einen Grund, warum ein Hund sich nicht schnell niederlegen will...für mich ist es eine Konfliktsituation, die den Hund am schnellen Ausführen hindert...

minela
23.05.2010, 10:07
Wenn's so wäre, wär ich die Chefin und ab und zu einfach nicht. . Ich seh es so dass mein scheißi manchmal
einfach keine Lust dazu hat, aber nach 2-3 sek strengen blick von mir, macht er es trotzdem. Und wenn ich merke dass er keine lust hat bzw dass wir nicht erfolgreich trainieren können, verschiebe ich das Training einfach, aber so dass er es nicht merkt dass er so seinen Willen kriegt ;)
also ich kenn Hunde die ziemlich lang in der hundeschule waren, und dann stell ich meinen Kleinen dazu, der auch noch mitten in der pubertät ist, und da find ich meinen viel braver. Es gibt leider viele hundeschulen in denen Blödsinn verzapft wird.
Vertrau einfach auf dein Gefühl, man sieht es eh selbst ob der Hund jz gerade keine Lust hat um zu trainieren oder ob er nicht gehorcht. .

saluki87w
23.05.2010, 10:55
mein border war so einer, aber voll genommen hat er mich glaub ich sein ganzes leben lang nicht.
aber krass sieht das schon aus, oder:D

aber lieber n langsames gemächliches platz, aber dafür sicher...und nen hund der mit vertraut, als n schnelles platz, und hundi is ängstlich oder macht was er will, wenn er vom hundeplatz runter is...:D:D

Rusty2007
23.05.2010, 11:33
Hm zu mir hat auch einmal ein "Trainer" gemeint, dass alle meine Hunde das PLATZ der Rasse entsprechend zu langsam ausführen....

Zu langsam der Rasse entsprechend????:eek:

Naja i hab mi dann nie mehr blicken lassen und achja meine Hundsis machen nach wie vor das PLATZ der Rasse entsprechend zu laaaangsam und ich hatte nie das Gefühl dass nun irgendein Hund auf die Idee gekommen wäre die Weltherrschaft an sich reißen zu wollen....

Und nochwas: ein Hund der die UO komplett beherrscht und auf dem Hupla einfach top is, kann zu Hause genauso mal versuchen sich seinem "Herren"(:eek:) oder seinem "Chef" zu widersetzen...

chocolate
23.05.2010, 11:33
zu meiner verteidigung oder seiner wie auch immer muss ich sagen platz war bei dem immer so, von beginn an.
auch aus grossen entfernungen, wenn mich wer gefragt hat wie ich ihm das beigebracht hab, hab ich immer gesagt das ist angeboren.

wollte damit sagen das es eigentlich nix mit der chefrolle zu tun hat. den nur weil ers schnell macht weil er angst hat, macht mich das nicht zum chef.
mein jetziger ruede arbeitet sehr ruhig, bei dem schaut das ganz anders aus, und bei dem hab ich sehr wohl das gefuehl das er sich von mir gern fuehren laesst.

Rusty2007
23.05.2010, 11:42
zu meiner verteidigung oder seiner wie auch immer muss ich sagen platz war bei dem immer so, von beginn an.
auch aus grossen entfernungen, wenn mich wer gefragt hat wie ich ihm das beigebracht hab, hab ich immer gesagt das ist angeboren.

wollte damit sagen das es eigentlich nix mit der chefrolle zu tun hat. den nur weil ers schnell macht weil er angst hat, macht mich das nicht zum chef.
mein jetziger ruede arbeitet sehr ruhig, bei dem schaut das ganz anders aus, und bei dem hab ich sehr wohl das gefuehl das er sich von mir gern fuehren laesst.


Verteidigen muss sich hier niemand :D
Du, jeder Hund führt Komandos anders aus, weil einfach jeder Hund anders is und meiner Meinung hat das nicht unbedingt was mit der Rasse zu tun, sondern mit dem Wesen vom Hund...(und natürlich wie der HH is...)
Rusty is einfach genial beim Tricks ausführen, so schnell wie der Rolle usw macht mögen viele gar net daschaun, aber beim PLATZ, naja das macht er immer gaaaanz gemütlich (weils ja net so lustig is) und auch aus weiter Entfernung und aus der Bewegung heraus, muss er immer ein paar Schritte weiter laufen, bevor er sich entscheidet sich hinzulegen, aber für mich is es wichtig, dass er es macht und nicht wie....

saluki87w
23.05.2010, 11:44
Hm zu mir hat auch einmal ein "Trainer" gemeint, dass alle meine Hunde das PLATZ der Rasse entsprechend zu langsam ausführen....

Zu langsam der Rasse entsprechend????:eek:

Naja i hab mi dann nie mehr blicken lassen und achja meine Hundsis machen nach wie vor das PLATZ der Rasse entsprechend zu laaaangsam und ich hatte nie das Gefühl dass nun irgendein Hund auf die Idee gekommen wäre die Weltherrschaft an sich reißen zu wollen....

Und nochwas: ein Hund der die UO komplett beherrscht und auf dem Hupla einfach top is, kann zu Hause genauso mal versuchen sich seinem "Herren"(:eek:) oder seinem "Chef" zu widersetzen...
wenn ich daran denke, wie viele hund aufm platz hören wie ne eins...die perfekte UO hinlegen, dass jeder normale mensch vor neid fast platzen könnte...und die dann, wenn sie den platz verlassen, ziehn wie die ochsen, und die ohren auch nur zur deko tragen...

lieber etwas zu langsam, aber dafür immer und überall zuverlässig, als wie ne kanone, aber nur an einem bestimmten ort...:D

geloescht_22
23.05.2010, 11:45
finde ich auch...hat mich nur gewundert das das ein langjährige trainerin sagt:confused:

der der das gesagt bekommen hat ist dann voll angefressen vom platz gegangen....der hund folgt sonst sehr brav kann fast schon gedanken lesen (führt halt die kommandos ned so schnell aus) und die trainerin meint das er ned der rudelführer (ok sagen wir partner..:D)ist......

wie würdet ihr reagieren wenn ihr wisst das es bei eurem team keine rangordungsprobleme gibt und aber so angegangen werdets?

ich würde wahrscheinlich ihr einmal meine meinung sagen:D

saluki87w
23.05.2010, 11:46
entweder kommentarlos den platz verlassen, und nie wieder kommen, oder vorher kurz mal sagen, wie man darüber denkt, und dann kommentarlos platz verlassen und auf nimmer wiedersehen:D

Rusty2007
23.05.2010, 11:49
entweder kommentarlos den platz verlassen, und nie wieder kommen, oder vorher kurz mal sagen, wie man darüber denkt, und dann kommentarlos platz verlassen und auf nimmer wiedersehen:D


I war zu langsam, aber genau meine Meinung.

geloescht_22
23.05.2010, 11:50
jetzt einmal ein kleiner abschweifer...
woran erkennt man das ein hund einen nicht für voll nimmt?

das würd mich jetzt mal interessieren(hab dem hund mal ein bisserl zugeguckt)

saluki87w
23.05.2010, 12:05
also ich merk das jetz situativ an unserm spitz...
er ist 14 jahre, manchmal versagen die sinne wirklcih (hören oder gucken), aber manchmal kommt da auch alterstarrsinn dazu...

und dann find ich es immer besonders "toll", wenn ich ihn rufe, er schaut mich kurz an - er hat mich also definitiv gehört - und sich dann demonstrativ umdreht und weiter läuft...vllt sogar schneller wird, wenn ich hinter her will...:D
ich könnt dann immer heulen und lachen zu gleich...

so ähnlich letztens auch die halbschwester meiner münstidame und deren frauchen...
hund was gesehen, frauchen ruft, hund schaut kurz zurück, wägt ab...und läuft davon...
hat frauchen in dem moment echt nich für voll genommen, sondern die mittelkralle gezeigt...

ich glaube, viele hunde haben durchaus ein grundsätzliches problem, aber viele entscheiden auch situativ dass herrchen/frauchen mal grad nix zu melden haben...

AstridM
23.05.2010, 12:18
woran erkennt man das ein hund einen nicht für voll nimmt?


Ich kann mit so Aussagen wie: "als Chef anerkennen" oder "für voll nehmen" einfach nicht.

Ein Hund tut das, was jedes andere Lebewesen auch tut - er breitet sich zu seinen Gunsten aus und zwar so weit, wie eben möglich ist. Nicht weil er die Weltherrschaft an sich reissen will, sondern weil jedes Lebewesen auf dieser Welt es für sich selbst so angenehm wie möglich haben möchte.

Die Aussage dieser "Trainerin" ist völliger Topfen, aber das ist in dem "Geschäft" ja nicht unüblich... :rolleyes:

chocolate
23.05.2010, 12:21
na wenn ich rufe und herr hund nimmt sich noch die zeit zwei baueme zu markieren, hat er es nicht fuer so dringlich notwendig empfunden SCHNELL zu kommen, ich aber manchmal schon.

geloescht_22
23.05.2010, 12:55
Ich kann mit so Aussagen wie: "als Chef anerkennen" oder "für voll nehmen" einfach nicht.

Ein Hund tut das, was jedes andere Lebewesen auch tut - er breitet sich zu seinen Gunsten aus und zwar so weit, wie eben möglich ist. Nicht weil er die Weltherrschaft an sich reissen will, sondern weil jedes Lebewesen auf dieser Welt es für sich selbst so angenehm wie möglich haben möchte.

Die Aussage dieser "Trainerin" ist völliger Topfen, aber das ist in dem "Geschäft" ja nicht unüblich... :rolleyes:

das versteh ich ned so ganz :D wie sollte man dann einen hund deiner meinung nach "ausbilden"...(kann man das so sagen:D)

Tamino
23.05.2010, 14:44
das versteh ich ned so ganz :D wie sollte man dann einen hund deiner meinung nach "ausbilden"...(kann man das so sagen:D)


In dem man dem Hund beibringt - und zwar so, dass es Spaß und Freude bringt, die Bindung und das Vertrauen wachsen läßt - dass es für ihn gut ist und sich auszahlt vom HH führen zu lassen,

Und indem man sich selbst fragt, was brauchen mein Hund ich ich, wie leben wir, was für Anforderungen stelle ich an meinen Hund. Und indem man individuell auf die Eigenschaften, die Stärken und Schwächen des Tieres eingeht.

Da ich z.B. meinen Haarigen fast immer dabeihab und viel Bergsteigen geh, ist es mir weitaus lieber, er liegt auf einer Almhütte ohne Leine entspannt da, obwohl rundherum Rinder sind, zwei Hunde keifen und an den Leinen ziehen. Da kann er sehr gerne sein langsames Platz zelebrieren und noch schnell an einem Strauch riechen, dem ihn anlachenden Mann eine Bank weiter einen freundlichen Blick zuwerfen und ein wenig wedeln .

Von ZACKIG am Platz, hintrainieren auf eine Prüfung (samt 99 Punkten +goldener Waschmaschine) hab ich persönlich nichts, von einem glücklichen lässigen Begleiter, der sich in jeder Situation zu benehmen weiß und auch noch sehr wohl fühlt dabei, dagegen schon.

Rusty2007
23.05.2010, 14:57
Von ZACKIG am Platz, hintrainieren auf eine Prüfung (samt 99 Punkten +goldener Waschmaschine) hab ich persönlich nichts, von einem glücklichen lässigen Begleiter, der sich in jeder Situation zu benehmen weiß und auch noch sehr wohl fühlt dabei, dagegen schon.


So sehe ich das auch . Man muss sich als Mensch überlegen, was möchte ich von meinem Hund...
Man muss lernen einen Weg zu finden um zu komunizieren, Vertauen aufzubauen und Altagssituationen gemeinsam zu lösen, ohne dass es für mich noch für meinen Hund ein Stress bedeutet.
DU als Mensch bist sowieso IMMER der Stärkere, der entscheidet, wann es Fressen gibt, wann gespielt wird und wann hund sich beruhigen soll, alleine das müsste für jeden "normal sozialisierten und erzogenen" Hund reichen, um zu verstehen, dass es angenehmer ist und mehr Spaß macht, das zu machen, was von ihm verlangt wird.
Kein Hund ärgert mit Absicht seinen Besitzer oder macht als Trotz ewas Falsches oder Gemeines,
ein Hund versucht nur selbst die Kontrolle zu übernehmen, wenne er der MEinung ist, er müsse es, weil sein Mensch dazu zu schwach is.

chocolate
23.05.2010, 15:46
DU als Mensch bist sowieso IMMER der Stärkere, der entscheidet, wann es Fressen gibt, wann gespielt wird und wann hund sich beruhigen soll, alleine das müsste für jeden "normal sozialisierten und erzogenen" Hund reichen, um zu verstehen, dass es angenehmer ist und mehr Spaß macht, das zu machen, was von ihm verlangt wird.

das glaubst du? was ist ein "normal sozialisierter hund", respektive "erzogener" hund fuer dich?

Shonka
23.05.2010, 15:51
Man kann diese Unterordnungsdinge aber auch einfach ganz lustig "spielen", dann hat kein Hund ein Langeweileproblem damit.

Hier sollte der Lou unter starker Ablenkung (seine "Geschwister" haben Bälle und sausen herum) liegen bleiben und dann schnell herkommen :D

http://www.youtube.com/watch?v=HKbWyeXk7v4

Und hier sollte der Bertie "platz" unter Ablenkung machen :D

http://www.youtube.com/watch?v=Km9tgy438xA

Tamino
23.05.2010, 16:22
Man kann diese Unterordnungsdinge aber auch einfach ganz lustig "spielen", dann hat kein Hund ein Langeweileproblem damit.



:D:D Ich bau Übungen prinzipiell, der Haarige ist 6,5 Jahre alt, immer mal dazwischen ein und er liebt das auch jetzt noch sehr.

Machte ich beim Wien-Marathon , direkt in der Hauptallee samt Läufern, Menschenmengen, Live-Musik und Hunden. (Auf dem nicht belaufenen Wiesen direkt daneben natürlich) . Interessiert ihn nicht weiter, wenn ich sag "mach ma was?" gibts Bussis und er wartet immer noch ganz gespannt, was so kommt. Dazwischen schauen gehen und klatschen, da merk ich richtig, wie er das Absitzen und "gut Benehmen" genießt, einfach weil es ein sehr enges und vertrauensvolles Miteinander ist.

Shonka
23.05.2010, 16:31
:D:D Ich bau Übungen prinzipiell, der Haarige ist 6,5 Jahre alt, immer mal dazwischen ein und er liebt das auch jetzt noch sehr.

Machte ich beim Wien-Marathon , direkt in der Hauptallee samt Läufern, Menschenmengen, Live-Musik und Hunden. (Auf dem nicht belaufenen Wiesen direkt daneben natürlich) . Interessiert ihn nicht weiter, wenn ich sag "mach ma was?" gibts Bussis und er wartet immer noch ganz gespannt, was so kommt. Dazwischen schauen gehen und klatschen, da merk ich richtig, wie er das Absitzen und "gut Benehmen" genießt, einfach weil es ein sehr enges und vertrauensvolles Miteinander ist.

Das glaub ich sofort! Für unsere Hunde ist das auch kein Druck, sondern eben "spielen". Warum sollten die das nicht mögen? Die Videos sind von heut, als wir eben ein bissl spielen waren. Hier noch meine fast 11-jährige Hündin, die auch dem etwas wilderen Spiel durchaus nicht abgeneigt ist :D Im Hintergrund quietscht der Lou, weil er nicht gleich mitspielen durfte. War allerdings ohne Leine, der Bub. Es wurde ihm nur gesagt, dass "jetzt die Quendy dran ist" :D

http://www.youtube.com/watch?v=FGVyxaJ12RM

Und Chefin bin ich trotzdem keine...

Rusty2007
23.05.2010, 17:25
das glaubst du? was ist ein "normal sozialisierter hund", respektive "erzogener" hund fuer dich?

ein hund der keine schlechten erfahrungen mit menschen machen musste (oder allgemein keine schlechte Erfahrung), einer der bei den Menschen mitleben darf, dem man auf unterschiedliche Situationen vorbereitet hat, einer der NIE Gewalt erfahren musste, trotzdem aber liebevoll, aber (und) mit Konsiquenz an die Regeln des Miteinander herangeführt wird und wurde, ein Hund, der gerne zusammen mit seinem Menschen (oder und mit den anderen Hunden/Tieren) lebt, ein Hund der artgerecht ausgelastet und ernährt wird, ein Hund, der gelernt hat seinem Besitzer zu vertrauen....... (diese Liste könnte man noch einiges hinzufügn)...

Ja das bedeutet für mich "normal sozialisierter und erzogener" Hund.
Da Problem ist nur, dass dahinter meistens oder immer sehr viel Arbeit vonseiten des Menschen steckt und dass das ganze nicht immer so einfach, als es zu schreiben geht, ist vielen auch nicht bewusst.
Man muss einfach auf den Hund eingehen und ihn verstehen zu lernen.
Und ich kenne wirklich keinen einzigen Hund, der unter solchen (für mich selbstständigen) Umständen lebt und aufwächst, der einfah grundlos versucht seinen Besitzer zu sekieren...

Rusty2007
23.05.2010, 17:31
@ Shonka: deine Videos sind einfach suuuuper, so a tolle und vor allem lustige Rasselbande hast du da

Und ja auch wir machen oft UO-Spiele, und es is immer toll zu sehen, wie anstrengend es für Hund is, unter Ablenkung was zu machen und wie stolz Hund dann immer is, wenn er es dann schafft z.B. liegen zu bleiben, auch wenn andere Hundsis das Frisbee oder was auch immer hinterher düsen

Tamino
23.05.2010, 17:32
:D



Und Chefin bin ich trotzdem keine...

:D:D herrlich!

Ich auch nicht, Führerin ist aber auch abartig.

Rusty2007
23.05.2010, 17:35
Ich bin auch keine Chefin für Hundsis, aber die Königin für sie....

Nicht umsonst verbeugt sich Shadow immer ganz höflich vor seine Königin :D:D:D

Tamino
23.05.2010, 17:38
ein hund der keine schlechten erfahrungen mit menschen machen musste (oder allgemein keine schlechte Erfahrung), einer der bei den Menschen mitleben darf, dem man auf unterschiedliche Situationen vorbereitet hat, einer der NIE Gewalt erfahren musste, trotzdem aber liebevoll, aber (und) mit Konsiquenz an die Regeln des Miteinander herangeführt wird und wurde, ein Hund, der gerne zusammen mit seinem Menschen (oder und mit den anderen Hunden/Tieren) lebt, ein Hund der artgerecht ausgelastet und ernährt wird, ein Hund, der gelernt hat seinem Besitzer zu vertrauen....... (diese Liste könnte man noch einiges hinzufügn)...

Ja das bedeutet für mich "normal sozialisierter und erzogener" Hund.
Da Problem ist nur, dass dahinter meistens oder immer sehr viel Arbeit vonseiten des Menschen steckt und dass das ganze nicht immer so einfach, als es zu schreiben geht, ist vielen auch nicht bewusst.
Man muss einfach auf den Hund eingehen und ihn verstehen zu lernen.
Und ich kenne wirklich keinen einzigen Hund, der unter solchen (für mich selbstständigen) Umständen lebt und aufwächst, der einfah grundlos versucht seinen Besitzer zu sekieren...

:D JA.

Bis auf den Anfang:

Der Haarige verbrachte ein Jahr in einem Keller, hatte Panik vor Mensch und Tier. Wies, als ich ihn mit 1,5 Jahren nahm schwere Schlagspuren, offene Wunden von Hundebissen auf. Fast verhungert, kein Fell, Beulen voller Eiter am ganzen Körper.

Allerdings bringt er eine supertolle Veranlagung mit und hat sich mit einem solchen Willen und einem so großen Herzen das Leben erobert und genießt es derart, dass ich immer noch jeden Tag erstaunt bin, wozu Hunde fähig sind.

Rusty2007
23.05.2010, 17:42
:D JA.

Bis auf den Anfang:

Der Haarige verbrachte ein Jahr in einem Keller, hatte Panik vor Mensch und Tier. Wies, als ich ihn mit 1,5 Jahren nahm schwere Schlagspuren, offene Wunden von Hundebissen auf. Fast verhungert, kein Fell, Beulen voller Eiter am ganzen Körper.

Allerdings bringt er eine supertolle Veranlagung mit und hat sich mit einem solchen Willen und einem so großen Herzen das Leben erobert und genießt es derart, dass ich immer noch jeden Tag erstaunt bin, wozu Hunde fähig sind.

Jaaaa supertoll, dann hast DU ihm wieder das Vertrauen geschenkt!!!!
Ich wollt nur erklären, was für mich "normal erzogen" bedeuet...und da gehört ein Leben im Keller sicher nicht dazu, aber nochmals: echt toll, dass ein Hund,der so schlechte Erfahrungen machen musste, wieder oder neu gelernt hat zu vertrauen

Tamino
23.05.2010, 18:39
Jaaaa supertoll, dann hast DU ihm wieder das Vertrauen geschenkt!!!!
Ich wollt nur erklären, was für mich "normal erzogen" bedeuet...und da gehört ein Leben im Keller sicher nicht dazu, aber nochmals: echt toll, dass ein Hund,der so schlechte Erfahrungen machen musste, wieder oder neu gelernt hat zu vertrauen


:):D Hab verstanden.

:D;)Was heißt Königin? GÖTTIN, wenn er wieder 2x guckt ob wirklich ER sitzen soll, erinnere ich ihn dran, dass "die Göttin gesprochen hat".

Und ja, verbeugen kann er sich schließlich auch vor der Göttin, wo komma ma denn da hin.:D

geloescht_22
23.05.2010, 19:18
In dem man dem Hund beibringt - und zwar so, dass es Spaß und Freude bringt, die Bindung und das Vertrauen wachsen läßt - dass es für ihn gut ist und sich auszahlt vom HH führen zu lassen,

Und indem man sich selbst fragt, was brauchen mein Hund ich ich, wie leben wir, was für Anforderungen stelle ich an meinen Hund. Und indem man individuell auf die Eigenschaften, die Stärken und Schwächen des Tieres eingeht.

Da ich z.B. meinen Haarigen fast immer dabeihab und viel Bergsteigen geh, ist es mir weitaus lieber, er liegt auf einer Almhütte ohne Leine entspannt da, obwohl rundherum Rinder sind, zwei Hunde keifen und an den Leinen ziehen. Da kann er sehr gerne sein langsames Platz zelebrieren und noch schnell an einem Strauch riechen, dem ihn anlachenden Mann eine Bank weiter einen freundlichen Blick zuwerfen und ein wenig wedeln .

Von ZACKIG am Platz, hintrainieren auf eine Prüfung (samt 99 Punkten +goldener Waschmaschine) hab ich persönlich nichts, von einem glücklichen lässigen Begleiter, der sich in jeder Situation zu benehmen weiß und auch noch sehr wohl fühlt dabei, dagegen schon.

seh ich genauso....
nur wie kann man das einer trainerin erklären das das ned stimmt?
vorallem als "unwissender Hundeführer":D:cool:

lg

orthos
23.05.2010, 19:37
um ehrlich zu sein glaub ich nicht, dass du ihre meinung ändern kannst - egal was du sagst! v.a. wenn sie schon jahrelang hundetrainerin ist (und sich offenbar auf diesem gebiet trotzdem nicht am laufenden hält...) wird sie auf ihrer meinung beharren....:(
schade für die hunde, die bei ihr einen kurs besuchen und alles so hinnehmen wie sie es sagt! Gut, dass du etwas skeptisch bist ;). Super, dass du dir gedanken drüber machst und nachfragst! :D:D

AstridM
23.05.2010, 20:00
das versteh ich ned so ganz :D wie sollte man dann einen hund deiner meinung nach "ausbilden"...(kann man das so sagen:D)


Eigentlich ganz einfach:

Wenn mein Chef mir nicht sagt, was im Job meine Aufgaben sind, wann ich Pause habe, ob ich privat telefonieren oder Internet surfen oder auch den Firmendrucker benutzen darf und auch nicht sagt, was nicht gestattet ist, werde ich es nicht wissen und folglich irgendwann automatisch einen Faux-Pass begehen (als Mensch habe ich aber natürlich die Möglichkeit vorher zu fragen, wenn ich mir unsicher bin - Hund kann das nicht, da er nicht unsere Sprache spricht).

Wenn mein Chef launisch ist und heute möchte, dass ich eine Aufgabe so erledige, es morgen genau umgekehrt wünscht und am Tag darauf wieder ganz anders, werde ich es ihm nicht Recht machen können, weil ich keinen Anhaltspunkt dafür habe, was und wie er es genau wünscht.

Wenn mein Chef zudem immer nur meckert, wenn ich etwas nicht nach seinen Vorstellungen erledigt habe, mir aber umgekehrt niemals sagt, wenn ich etwas gut gemacht habe, werde ich ebenfalls nicht eindeutig wissen, was und wie er es möchte und zudem bald höchst demotiviert sein.

Wenn mein Chef seinen Mitarbeitern gestattet, in der Mittagspause 10 Minuten privat im Internet zu surfen, werde ich das auch ausnutzen. Irgendwann wird möglicherweise der Zeitpunkt kommen, wo ich (durch Zufall, weil ich nicht auf die Zeit geschaut habe oder weil ich einfach grad nichts zu tun habe oder einen schlechten Tag habe oder weil es vielleicht aus welchem Grund auch immer grade nötig ist) länger als 10 Minuten surfe. Wenn ich dann drauf komme, dass die Regel des Chefs zwar lautet: 10 Minuten pro Tag, aber niemand darauf schaut und es keinerlei Konsequenzen hat, wenn ich diese 10 Minuten nicht einhalte, werde ich (je nach Typ Mensch) wahrscheinlich öfters mal länger als 10 Minuten surfen.

Und genauso ist es beim Hund oder jedem anderen intelligenteren Lebewesen:

Wenn ich meinem Hund nicht zeige, welches Verhalten erwünscht ist und welches nicht, kann er es nicht wissen.

Wenn ich von meinem Hund erwarte, dass er ein bestimmtes Verhalten heute so, morgen umgekehrt und übermorgen ganz anders ausführt, wird er sich nie richtig verhalten können.

Wenn ich meinem Hund immer nur "Nein" und "Pfui" und "Aus" sage, wenn er etwas falsch macht, ihn aber nicht lobe, wenn er etwas gut macht oder sich richtig verhält, wird er sich nicht richtig verhalten können, weil er gar nicht weiß, was richtig ist (sondern nur, was nicht richtig ist) und zudem bald demotiviert sein.

Und wenn ich meinem Hund sage: Couch ist tabu, aber nichts dagegen unternehme, wenn er dennoch drauf springt, wird er sie logischerweise auch weiter benützen - einfach weils funktioniert.

Ich finde, es ist ein großer Unterschied, ob ich eine unerwünschte Verhaltensweise meines Hundes darauf zurück führe, weil er mich nicht für voll nimmt und sich selbst für den Chef hält und ihn somit zu einem sich mehr oder weniger mutwillig falsch verhaltenden Lebewesen mache oder ob ich anerkenne, dass er einfach ein fühlendes Wesen mit Bedürfnissen ist, die er natürlich - so weit wie möglich zufrieden stellen möchte. Niemand verzichtet freiwillig oder ohne Grund auf Annehmlichkeiten. Niemand kann sich richtig verhalten, wenn er gar nicht weiß, was richitg ist. Und niemand will sich richtig verhalten, wenn richtiges Verhalten keine positiven Konsequenzen oder zumindest Resonanz bringt.

Meinst du mit Ausbildung im Sinne von richtigem Verhalten im Alltag oder meinst du damit irgendwelche Hundeplatzübungen und Tricks? Wobei es eigentlich keinen Unterschied macht. Ich überlege mir, was ich von meinem Hund möchte, ich lobe und bestätige ihn, wenn er erwünschtes Verhalten zeigt, ich ignoriere soweit möglich unerwünschtes Verhalten oder zeige dem Hund, was er stattdessen machen kann oder trainiere ihm ein mit der ursprünglichen Handlung unvereinbares Verhalten an oder bestätige die Abwesenheit des unerwünschten Verhaltens und in seltenen Fällen hab ich ein Abbruchsignal. Ich versuche, für meinen Hund eindeutig zu sein und - je nach Hund - muss ich mal konsequenter oder kann auch mal etwas nachlässig sein.

Ich brauche keine absurden Regeln wie vor dem Hund essen, über ihn drüber pinkeln, immer vor ihm laufen oder ihn ja nicht auf die Couch lassen, sondern pflege eine auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen aufgebaute Beziehung zu meinen 4-Beinern und behandle sie ganz einfach wie Lebewesen.

Im Bezug auf die Übung Platz: zuerst lerne ich meinem Hund die Übung, belohne ihn dafür, dass er es überhaupt macht. Wenn ich mir wirklich sicher bin, dass er die Übung verstanden hat (und dazu gehört, dass er sie auch an unterschiedlichen Orten und mit wachsender Ablenkung ausführt), kann ich - wenn es mir wirklich wichtig ist (und mir ist nichts wichtig, nur weil es irgendein Trainer oder irgendeine Prüfungsordnung so sagt) und immer unter Beachtung des Hundes (kann er es überhaupt aufgrund seines Alters, des Körperbaus, ver momentanen Verfassung - auch Hunde können mal einen schlechten Tag haben und ein schnelles Platz ist sicher nichts, was immer und unter allen Umständen klappen muss...), indem ich ihn einfach nur mehr bestätige, wenn er für das Platz statt 5 Sekunden 4 Sekunden braucht. Aus 4 Sekunden werden 3 usw... Zusätzlich könnte man - je nach Hund - z.B. auch mit Spiel arbeiten (z.B. aus dem Spiel heraus - wenn dem Hund z.B. seine Balli wichtig ist, wird er lernen - je schneller ich liege, desto schneller fliegt es wieder).

geloescht_22
24.05.2010, 07:39
um ehrlich zu sein glaub ich nicht, dass du ihre meinung ändern kannst - egal was du sagst! v.a. wenn sie schon jahrelang hundetrainerin ist (und sich offenbar auf diesem gebiet trotzdem nicht am laufenden hält...) wird sie auf ihrer meinung beharren....:(
schade für die hunde, die bei ihr einen kurs besuchen und alles so hinnehmen wie sie es sagt! Gut, dass du etwas skeptisch bist ;). Super, dass du dir gedanken drüber machst und nachfragst! :D:D

danke...gestern hat doch tatsächlich "meine" trainerin auch mit so nem schwachsinn begonnen nur weil mein schäfer (:D) nicht sofort platt wie eine flunder war!! und dass ich die plicht habe das alphatier zu machen (was ich laut ihrer aussage natürlich nicht mache) und leute die das ned können sollten sich keinen hund nehmen.:mad:

ich war so angfressen! nur weil er sich am platz anders verhält hat sie nicht das recht mich als total schlechter hundehalter darzustellen! daheim folgt er super (beim spazieren gehen hört er sofort:kann ihn sogar von einem hund mit dem er spielen mag ca 2 meter davor auch wieder abrufen,...) mittlerweile is mir die lust am training auch vergangen und ich glaube das merkt er:D

sie meint ich solle ihm doch mal ein kräftiges ruckerl geben das verträgt er schon. ich bin aber der meinung 1. das es schädlich ist 2. nicht nötig ist wenn es mit leckerlis und balli geht!

so jetzt hab ich mal dampf abgelassen.....

orthos
24.05.2010, 08:09
:eek::eek::eek:
"deine" trainerin ist echt noch vom "alten schlag"....

offensichtlich ist es ja ganz eindeutig so, dass ihm draußen das training spaß macht und er super folgt und in der hundeschule ist er (wahrscheinlich allein schon durch die schlechte stimmung) nicht sooo motiviert... vielleicht brauchst du ja gar keine hundeschule?? ;)
oder du kannst eine finden die euch beiden spaß macht? :p

mach einfach, was dir dein bauchgefühl sagt! ich bin sicher, du wirst die richtige entscheidung für deinen hund und dich treffen!! :):D

lg verena

Tamino
24.05.2010, 08:17
danke...gestern hat doch tatsächlich "meine" trainerin auch mit so nem schwachsinn begonnen nur weil mein schäfer (:D) nicht sofort platt wie eine flunder war!! und dass ich die plicht habe das alphatier zu machen (was ich laut ihrer aussage natürlich nicht mache) und leute die das ned können sollten sich keinen hund nehmen.:mad:

ich war so angfressen! nur weil er sich am platz anders verhält hat sie nicht das recht mich als total schlechter hundehalter darzustellen! daheim folgt er super (beim spazieren gehen hört er sofort:kann ihn sogar von einem hund mit dem er spielen mag ca 2 meter davor auch wieder abrufen,...) mittlerweile is mir die lust am training auch vergangen und ich glaube das merkt er:D

sie meint ich solle ihm doch mal ein kräftiges ruckerl geben das verträgt er schon. ich bin aber der meinung 1. das es schädlich ist 2. nicht nötig ist wenn es mit leckerlis und balli geht!

so jetzt hab ich mal dampf abgelassen.....

:D:eek: Und mit RECHT!!!

Ich "weiß" ja, warum ich HuSchu meide wie die Pest.;)
An Deiner Stelle würde ich keinesfallsa mehr hingehen.
So wie Du schilderst, ist das weder für Dich noch für Deinen Hund akzeptabel.

Wärs nicht so ärgerlich, wärs ja köstlich, kling nämlich wie in einem schlüpfrigen Film

:D "Mach das Alphatier":D

So ein Quatsch aber auch.

orthos
24.05.2010, 08:34
Wärs nicht so ärgerlich, wärs ja köstlich, kling nämlich wie in einem schlüpfrigen Film

:D "Mach das Alphatier":D




HAHAHAHA - na super, danke!!! jetzt hab ich immer eine "schweinische" assoziation wenn mir jemand mit "alpha" kommt....!!! :D:D
aber dann kann ich wenigst lachen, statt mich zu ärgern!! ;)

geloescht_22
24.05.2010, 08:41
Ich "weiß" ja, warum ich HuSchu meide wie die Pest.;)
An Deiner Stelle würde ich keinesfallsa mehr hingehen.
So wie Du schilderst, ist das weder für Dich noch für Deinen Hund akzeptabel.

Wärs nicht so ärgerlich, wärs ja köstlich, kling nämlich wie in einem schlüpfrigen Film

:D "Mach das Alphatier":D


:D

nur das blöde is ja nur weil ich ein schäfer hab muss der ja perfekt folgen und so:rolleyes::mad:....daher werde ich in der nähe so schnell keine neue finden die liebevoll und konsequent ist.
hab mir auch schon überlegt nicht mehr hin zu gehen (hab eh schon auf druck der trainerin die A gemacht...war so unter druck das das so eine schlechte prüfung war und ich grad noch durch bin:mad:) aber ich kenn sie halt schon seit ich mit der nachbarshündin dort war (vor ca 3 jahren)und am anfang war sie auch ur nett aber jetzt wird sie immer komischer: is nur auf prüfungen aus und so aber was nützen mir "dämliche " prüfungen im alltag?

meiner meinung nach sollte eine hundeschule dazu da sein hunde dem alltagsleben anzupassen und nicht einfach nur stur auf eine prüfung zutrainieren.ja sitz,platz usw sind zwar schon sinnvoll aber wo braucht man perfektes bringen mit vorsitzen und so?

mal sehen wie es sich weiterentwickelt....werde noch mal hingehen und dann überlege ichs mir nochmal wie oft ich hingehe

Rusty2007
24.05.2010, 08:47
:D

nur das blöde is ja nur weil ich ein schäfer hab muss der ja perfekt folgen und so:rolleyes::mad:....daher werde ich in der nähe so schnell keine neue finden die liebevoll und konsequent ist.
hab mir auch schon überlegt nicht mehr hin zu gehen (hab eh schon auf druck der trainerin die A gemacht...war so unter druck das das so eine schlechte prüfung war und ich grad noch durch bin:mad:) aber ich kenn sie halt schon seit ich mit der nachbarshündin dort war (vor ca 3 jahren)und am anfang war sie auch ur nett aber jetzt wird sie immer komischer: is nur auf prüfungen aus und so aber was nützen mir "dämliche " prüfungen im alltag?

meiner meinung nach sollte eine hundeschule dazu da sein hunde dem alltagsleben anzupassen und nicht einfach nur stur auf eine prüfung zutrainieren.ja sitz,platz usw sind zwar schon sinnvoll aber wo braucht man perfektes bringen mit vorsitzen und so?

mal sehen wie es sich weiterentwickelt....werde noch mal hingehen und dann überlege ichs mir nochmal wie oft ich hingehe

Ganz ehrlich???
I würd da net lange herumüberlegen,
wenn du ja e selbst schon genervt bist, der Hund nicht motiviert is, weil er scheinbar überhaupt keinen Spaß hier hat...Warum willst du deinem Hund diesen Stress überhaupt aussetzen?

geloescht_22
24.05.2010, 08:50
Ganz ehrlich???
I würd da net lange herumüberlegen,
wenn du ja e selbst schon genervt bist, der Hund nicht motiviert is, weil er scheinbar überhaupt keinen Spaß hier hat...Warum willst du deinem Hund diesen Stress überhaupt aussetzen?

ja du hast recht..hab ned so recht durchdacht das mein schatzi stress hat:eek:

wenn ich nimma hingehe kann ich ihn so "erziehen" das er ins familienleben passt:D

lg und danke an alle antworter

chocolate
24.05.2010, 08:53
also den hund ans alltagsleben anpassen musst schon du, das wirst du in der huschu nicht lernen. was wuerdest du dir erwarten?
korrigiert mich, aber in den meisten huschus wird nach pruefungsordnung gearbeitet oder? die meisten hh moechten eine pruefung machen zumindest ist es bei uns so und wollen dafuer vom trainer so gut als moeglich vorbereitet werden.
bei mehreren hunden kann man nicht auf jeden einzelnen eingehen, da jeder hund anders, also wird das hergenommen was seit hundert jahren bei allen hunden mehr oder weniger funktioniert hat.
ich hab noch nie eine pruefung gemacht, hatte aber auch damit nie ein problem mit den trainern. bin immer mit den andren mitgelaufen, weil fuer mich das arbeiten unter ablenkung z.b. nirgends sonst moeglich war, aber es stoert keinen und keiner zwingt mich zu irgendwas.
wieso haben so viele hh das gefuehl sie werden bevormundet?

geloescht_22
24.05.2010, 09:12
also den hund ans alltagsleben anpassen musst schon du, das wirst du in der huschu nicht lernen. was wuerdest du dir erwarten?

ich meine nur das teile der prüfung eigentlich im alltagsleben unnötig sind...

korrigiert mich, aber in den meisten huschus wird nach pruefungsordnung gearbeitet oder? die meisten hh moechten eine pruefung machen zumindest ist es bei uns so und wollen dafuer vom trainer so gut als moeglich vorbereitet werden.

Ja schon aber es ist ein unterschied ob du das willst oder ob du nach einem halben jahr training "gezwungen wirst" diese und jene prüfung zu machen

bei mehreren hunden kann man nicht auf jeden einzelnen eingehen, da jeder hund anders, also wird das hergenommen was seit hundert jahren bei allen hunden mehr oder weniger funktioniert hat.

ja schon aber wir sind eine gruppe von 5 leuten und wenn seit anfang an diese methode ned funktioniert und ich mir praktisch sowieso alles selbst beibringen muss für was hab ich dann ein trainer?

ich hab noch nie eine pruefung gemacht, hatte aber auch damit nie ein problem mit den trainern. bin immer mit den andren mitgelaufen, weil fuer mich das arbeiten unter ablenkung z.b. nirgends sonst moeglich war, aber es stoert keinen und keiner zwingt mich zu irgendwas.
wieso haben so viele hh das gefuehl sie werden bevormundet?
ja klar ablenkung is wichtig aber ich geh mit ihm auch sonst wo hin und üb mit ihm dort weil nach einer zeit ist das ja keine ablenkung mehr

was soll das wieder heißen??

chocolate
24.05.2010, 09:25
ich hab jetzt schon einige male gelesen...der trainer sagt ich soll das so machen, moecht ich aber nicht. muss man dann wirklich die huschu verlassen? oder wird es einem ermoeglicht es in seinem tempo zu arbeiten?

ZJD
24.05.2010, 09:44
:D

nur das blöde is ja nur weil ich ein schäfer hab muss der ja perfekt folgen und so:rolleyes::mad:....daher werde ich in der nähe so schnell keine neue finden die liebevoll und konsequent ist.
hab mir auch schon überlegt nicht mehr hin zu gehen (hab eh schon auf druck der trainerin die A gemacht...war so unter druck das das so eine schlechte prüfung war und ich grad noch durch bin:mad:) aber ich kenn sie halt schon seit ich mit der nachbarshündin dort war (vor ca 3 jahren)und am anfang war sie auch ur nett aber jetzt wird sie immer komischer: is nur auf prüfungen aus und so aber was nützen mir "dämliche " prüfungen im alltag?

meiner meinung nach sollte eine hundeschule dazu da sein hunde dem alltagsleben anzupassen und nicht einfach nur stur auf eine prüfung zutrainieren.ja sitz,platz usw sind zwar schon sinnvoll aber wo braucht man perfektes bringen mit vorsitzen und so?


Leider Gottes sind viele Hundeschulen auf Prüfungen aus, weil es hier um Ihr Ansehen geht. Aber auch sehr häufig sind die Leute selber Schuld. Sorry, aber selbst wenn die Trainerin sagt das ich zur Prüfung antreten soll, ich mich aber selber noch nicht bereit dazu fühle, dann trete ich nicht dazu an.

Grundsätzlich finde ich es aber nicht so schlecht mal eine Prüfung zu machen. Denn gerade bei Prüfungen leiden viele Leute unter extremen Stress und sind furchtbar nervös. Hier sieht man dann oft sehr deutlich wie gut die Bindung zum Hund ist.

Über die Sinnhaftigkeit lässt sich manchmal streiten, aber es ist durchaus nicht schlecht wenn dein Hund gewisse Dinge kann die bei Prüfungen verlangt wird. Fußgehen kann z.b. helfen wenn du an fremden Hunden vorbei mußt, da er beim korrekten Fußgehen sich auf dich konzentrieren muß und nicht auf den fremden Hund schaut. Das korrekte Bringen ist zwar Schwachsinn was das Vorsitzen anbelangt, allerdings ist es doch super wenn er dir das Spielzeug zurück bringt. Was ist wenn dein Hund irgendeinen Kadaver gefunden hat, durch das Bringen sollte er auch ein auslassen auf deinen Befehl kennen. Dies kann dir hier durchaus hilfreich sein. Auch ist es nicht schlecht wenn dein Hund auf die Entfernen ein korrektes Steh, Sitz und Platz ausführen kann. Oder was ist wenn du deinen Hund für kurze Zeit ablegen mußt und kurz weggehen mußt. Ist es hier nicht wesentlich hilfreicher wenn dein Hund ein Ablegen kann?

Es mag jetzt wirklich über die Sinnhaftigkeit diskutiert werden, aber es gibt durchaus Dinge in der Prüfungsordnung die ich im Alltag durch aus benötige.


also den hund ans alltagsleben anpassen musst schon du, das wirst du in der huschu nicht lernen. was wuerdest du dir erwarten?
Sorry, aber ich kenne sehr wohl einige Hundeschulen die nicht auf Prüfungen gehen, sondern auch Kurse anbieten, wo es um die Alltagsdinge geht. Aber selbst wenn ich auf eine Prüfung gehe, sollte ich die Sachen im Alltag trainieren.
korrigiert mich, aber in den meisten huschus wird nach pruefungsordnung gearbeitet oder? die meisten hh moechten eine pruefung machen zumindest ist es bei uns so und wollen dafuer vom trainer so gut als moeglich vorbereitet werden.
Jein. Im Welpenkurs und im Junghundekurs sollte noch der Alltag im Vordergrund stehen. Sollte hier schon auf Prüfungen trainiert werden, dann kann ich nur sagen Händer weg. Wie oben aber geschrieben, nicht jede Hundeschule trainiert für Prüfungen.
bei mehreren hunden kann man nicht auf jeden einzelnen eingehen, da jeder hund anders, also wird das hergenommen was seit hundert jahren bei allen hunden mehr oder weniger funktioniert hat.
Da stimme ich dir zu. Allerdings halte ich persönlich nichts von Hundeschulen wo 30 Hunde mit 2 Traineren stehen und es somit eine Massenabfertigung gibt.
ich hab noch nie eine pruefung gemacht, hatte aber auch damit nie ein problem mit den trainern.
Wie schon gesagt, es sollte die Prüfung nicht an erster Stelle stehen, sonder defintiv der Spass am gemeinsamen Arbeiten.
bin immer mit den andren mitgelaufen, weil fuer mich das arbeiten unter ablenkung z.b. nirgends sonst moeglich war, aber es stoert keinen und keiner zwingt mich zu irgendwas.
wieso haben so viele hh das gefuehl sie werden bevormundet?

ZJD
24.05.2010, 09:50
ich hab jetzt schon einige male gelesen...der trainer sagt ich soll das so machen, moecht ich aber nicht. muss man dann wirklich die huschu verlassen? oder wird es einem ermoeglicht es in seinem tempo zu arbeiten?

Es kommt jetzt drauf an was der Trainer von dir möchte. Wenn ein Trainer meint ich solle die Arme beim Fußgehen locker runterhängen lassen, dann ist das für mich völlig okay. Ein Trainer sollte mich ja beim Training auch korregieren und mir sagen, was ich besser machen könnte. Wenn aber ein Trainer sagt ich solle mal kurz an der Leine zupfen (Leinenruck), dann würde ich definitiv überlegen, ob ich in der richtigen Hundeschule bin. Grundsätzlich sollte der Trainer auf dich und deinen Hund eingehen und somit bestimmt Ihr auch das Tempo eures Trainings. Leider werden aber immer mehr die Kurse zur Massenabfertigung.

Billy06
24.05.2010, 10:01
Ich würd nicht mehr hingehen. Hundeschule sollte doch euch beiden Spaß machen, ihr solltet mir Freude hingehen.
Wir waren auch in einer Hundeschule, in der sie uns zu den Prüfungen gezwungen haben, mit Sätzen wie: nur so kann man eine gute Bindung erreichen, dafür sind Prüfungen da.
Wir waren dann auch schon ganz blöd im Kopf und haben ihre Methoden zum Teil schon angenommen :(

Ihr könnt ja auch ohne Hundeschule gemeinsam arbeiten und ich wette, dass dann viel mehr weiter geht als jetzt :)

Tamino
24.05.2010, 13:57
also den hund ans alltagsleben anpassen musst schon du, das wirst du in der huschu nicht lernen. was wuerdest du dir erwarten?
korrigiert mich, aber in den meisten huschus wird nach pruefungsordnung gearbeitet oder? die meisten hh moechten eine pruefung machen zumindest ist es bei uns so und wollen dafuer vom trainer so gut als moeglich vorbereitet werden.
bei mehreren hunden kann man nicht auf jeden einzelnen eingehen, da jeder hund anders, also wird das hergenommen was seit hundert jahren bei allen hunden mehr oder weniger funktioniert hat.
ich hab noch nie eine pruefung gemacht, hatte aber auch damit nie ein problem mit den trainern. bin immer mit den andren mitgelaufen, weil fuer mich das arbeiten unter ablenkung z.b. nirgends sonst moeglich war, aber es stoert keinen und keiner zwingt mich zu irgendwas.
wieso haben so viele hh das gefuehl sie werden bevormundet?

Es gibt sie schon die HuSchu, die alltagstaugliches Training machen. Smokey hat das mal so herrlich beschrieben.

Was Du da geschrieben hast ist allein schon Grund genug, niemals auf einen derartigen Platz zu gehen.

Ich beobachte mindestens 1x pro Woche, wie in einer HuSchu wunderbar am Platz gearbeitet wird und dann...Tor auf..Tor zu, knurrende, bellende in den Leinen hängende Hunde, Maulkorb rauf, wüstes Geschimpfe...einschließlich "gehns da weg mit ihrem Hund" und das nach dem BGH 2 Kurs.. aber wers möchte...

Mit Bevormundung hat das nichts zu tun wenn TrainerInnen

Leinenruck anordnen, den Alpha sehen wollen, fordern, dass ängstliche Hunde härter angefaßt werden müssen, damit sie endlich folgen,

für einen Trainer ist es meiner Meinung unabdingbar sehr wohl über jeden Hund individuell informiert zu sein und zu beobachten, sonst wird einTraining ev. großen Schaden anrichten.

chocolate
24.05.2010, 14:37
ich hab jetzt schon einige jahre hunde am buckel, hab mich hoffentlich weiterentwickelt, die trainer in meiner huschu sind nette leute, einige etwas eingefahren, ein paar junge maedels, alle sehr engagiert.
kennen definitv keinen hund so richtig, wenn einer besonders auffaellt versuchen sie mit hh gemeinsame ansaetze zu finden.
wird da leinenruck gefordert mach ich einfach keinen........es wird auch verlangt die hunde staendig zu loben, fuer mich ist das zulabbern moechte ich nicht.
aber deshalb muss ich DIESE huschu nicht verlassen, 1 gibts bei uns fast nix und wie oben beschrieben "brauch" ich die ablenkung der hunde.
das hab ich mit bevormundung gemeint, entweder du machst es so oder du gehst, ist es so?

Ariva
25.05.2010, 13:24
Das halte ich für einen absoluten Blöpdsinn, wie kommen solche unwissenden Menschen zu diesem Beruf? Muss man da etwa keine Prüfungen machen?

Tamino
25.05.2010, 15:31
Das halte ich für einen absoluten Blöpdsinn, wie kommen solche unwissenden Menschen zu diesem Beruf? Muss man da etwa keine Prüfungen machen?

Nein, weder Ausbildung noch Prüfung.

Manche Vereine machen für ihre TrainerInnen Ausbildung und Prüfung, allerdings ist beides von diesem Verein festgelegt.

Ansonsten: man lasse sich ein Schild "schneidern" , mit dem Aufdruck "Trainer", oder "Fachfrau für problematische Hunde", oder was auch immer, und los gehts, soferne man zahlungswillige Intgeressenten findet.

geloescht_22
25.05.2010, 18:39
ich hab jetzt schon einige male gelesen...der trainer sagt ich soll das so machen, moecht ich aber nicht. muss man dann wirklich die huschu verlassen? oder wird es einem ermoeglicht es in seinem tempo zu arbeiten?

am anfang schon nur dann machts immer weniger spaß, hund machts weniger spaß dann wird man noch angeschwatzt das das und das nicht passt (ich meine so sachen wie: er nimmt dich ned ernst, oder jetzt gib ihm mal ein ruckerl....). ich arbeite eh in meinem tempo weil scchneller gehts halt ned wenn mein schatzi die zeit braucht dann kriegt er die:D


Leider Gottes sind viele Hundeschulen auf Prüfungen aus, weil es hier um Ihr Ansehen geht. Aber auch sehr häufig sind die Leute selber Schuld. Sorry, aber selbst wenn die Trainerin sagt das ich zur Prüfung antreten soll, ich mich aber selber noch nicht bereit dazu fühle, dann trete ich nicht dazu an.

Grundsätzlich finde ich es aber nicht so schlecht mal eine Prüfung zu machen. Denn gerade bei Prüfungen leiden viele Leute unter extremen Stress und sind furchtbar nervös. Hier sieht man dann oft sehr deutlich wie gut die Bindung zum Hund ist.

Über die Sinnhaftigkeit lässt sich manchmal streiten, aber es ist durchaus nicht schlecht wenn dein Hund gewisse Dinge kann die bei Prüfungen verlangt wird. Fußgehen kann z.b. helfen wenn du an fremden Hunden vorbei mußt, da er beim korrekten Fußgehen sich auf dich konzentrieren muß und nicht auf den fremden Hund schaut. Das korrekte Bringen ist zwar Schwachsinn was das Vorsitzen anbelangt, allerdings ist es doch super wenn er dir das Spielzeug zurück bringt. Was ist wenn dein Hund irgendeinen Kadaver gefunden hat, durch das Bringen sollte er auch ein auslassen auf deinen Befehl kennen. Dies kann dir hier durchaus hilfreich sein. Auch ist es nicht schlecht wenn dein Hund auf die Entfernen ein korrektes Steh, Sitz und Platz ausführen kann. Oder was ist wenn du deinen Hund für kurze Zeit ablegen mußt und kurz weggehen mußt. Ist es hier nicht wesentlich hilfreicher wenn dein Hund ein Ablegen kann?

Es mag jetzt wirklich über die Sinnhaftigkeit diskutiert werden, aber es gibt durchaus Dinge in der Prüfungsordnung die ich im Alltag durch aus benötige.

ja leider sind die auch nur auf porüfungen aus. grundsätzlich find ichs auch ned schlecht was gelernt wird aber im prinzip is es ja egal (nehmen wir wieder das bringen) ob ers perfekt vorsitzt und und und oder ob ers einfach herbringt und es auslässt, jeder wie er mag....

Tamino
25.05.2010, 18:44
am anfang schon nur dann machts immer weniger spaß, hund machts weniger spaß dann wird man noch angeschwatzt das das und das nicht passt (ich meine so sachen wie: er nimmt dich ned ernst, oder jetzt gib ihm mal ein ruckerl....). ich arbeite eh in meinem tempo weil scchneller gehts halt ned wenn mein schatzi die zeit braucht dann kriegt er die:D



ja leider sind die auch nur auf porüfungen aus. grundsätzlich find ichs auch ned schlecht was gelernt wird aber im prinzip is es ja egal (nehmen wir wieder das bringen) ob ers perfekt vorsitzt und und und oder ob ers einfach herbringt und es auslässt, jeder wie er mag....

:D:D Im Alltag, wenns an quietschenden Kindern vorbeigeht, an knurrenden Hunden, im Gasthaus, im Wohnhaus....
huch, da "bringt" das perfekte "Bring" noch dazu rein gar nichts.

frenchbully17
27.05.2010, 12:05
Es ist einfach so, je besser der Hund gehorcht, umso sicherer fühlt man sich auch als Hundehalter. Mein Hund bleibt problemlos unangeleint Platz vor zum Beispiel einem Geschäft und er bleibt Platz, bis ich wiede draussen bin. Die Leute mögen solche Hunde, haben keine Angst und ich habe es ganz selten erlebt, dass mich irgendjemand mit hundefeindlichen Meldungen angegangen ist.
Der Hund kann seine Freiheiten haben, wo er andere nicht stört, im Garten, beim Spazieren im überschaubaren Gelände, in dem sich nicht Horden von Skatern, Joggern und Mammis mit Kindern aufhalten.
Ein gut abgerichteter Hund dient nur seiner eigenen Sicherheit, der des Halters und der Mitmenschen.

Ich lese mir manchmal diverse Beiträge zu verschiedenen Themen durch und fände es ausgesprochen mühsam, einen unverträglichen Hund zu haben, der auch noch schwer abzurichten ist - wie dieser Rotti beispielsweise aus dem einen Thema "Probleme beim Gassigehen".
Obwohl selbst Hundehalter, habe ich es auch nicht gerne, wenn irgenwelche riesigen Hunde oder bissige kleine "Keifn" auf mich oder meinen Hund zugestürmt kommen, der Halter Meter weiter hinten, der Hund außer Kontrolle - das muss und soll einfach nicht so sein - wir müssen uns, gerade im städtischen Bereich, einfach mit so vielen Dingen arrangieren, weil so viele Interessen aufeinander treffen.

Vielleicht sollte man bei der Rassenauswahl auch daran denken, dass ein leicht erziehbarer Hund einfach weniger Probleme verursacht und bei aller Hundeliebe: der Hundehalter bleibt immer der "Chef" - oder wer will Angst vor seinem eigenen Hund haben?

akina1
27.05.2010, 12:43
[


ich hab jetzt schon einige male gelesen...der trainer sagt ich soll das so machen, moecht ich aber nicht. muss man dann wirklich die huschu verlassen? oder wird es einem ermoeglicht es in seinem tempo zu arbeiten?

..wenn der schüler aber ohnedies weiss was er möchte, und das nicht das gleiche ist, wie der trainer sagt, plädiere ich eigentlich schon dafür, zu gehen. weil es ist das verschwenden von trainerzeit. in der gleichen zeit kann der trainer nämlich sinnbringende arbeit mit einem schüler leisten der sich am trainer orientieren möchte und ehrlich in eine huschu zu gehen um unter ablenkung zu arbeiten ist eine klitzekleine ausrede, weil das kann ich auch in einer hundezone machen.

und wenn auch schon erwähnt wird, dass man für den trainer nur ein schild braucht, dann sollte man auch erwähnen, dass die trainer in den vereinen in ihrer freizeit am platz stehen und dafür nicht bezahlt werden. dass hiesse aber für mich auch der trainer hat für mich das recht zu entscheiden ob er mit einem schüler, der ohnedies schon alles weiss, arbeiten möchte.

chocolate
27.05.2010, 12:59
ich wohn in einer gegend da müsste ich kilometer weit zur nächsten hz fahren, so trainiere ich 2-3 mal in der woche, einmal mit organisierter gruppe oder eben in der huschu.

ansonsten bekämen meine hunde nix als wald und wiese zu sehen.

und keiner der trainer hat ein problem das ich nun schon mit den mittlerweile 4 hund zu ihnen komme, ich red ihnen nicht drein und sie mir auch nicht.

Tamino
27.05.2010, 15:15
Es ist einfach so, je besser der Hund gehorcht, umso sicherer fühlt man sich auch als Hundehalter. Mein Hund bleibt problemlos unangeleint Platz vor zum Beispiel einem Geschäft und er bleibt Platz, bis ich wiede draussen bin. Die Leute mögen solche Hunde, haben keine Angst und ich habe es ganz selten erlebt, dass mich irgendjemand mit hundefeindlichen Meldungen angegangen ist.
Der Hund kann seine Freiheiten haben, wo er andere nicht stört, im Garten, beim Spazieren im überschaubaren Gelände, in dem sich nicht Horden von Skatern, Joggern und Mammis mit Kindern aufhalten.
Ein gut abgerichteter Hund dient nur seiner eigenen Sicherheit, der des Halters und der Mitmenschen.

Ich lese mir manchmal diverse Beiträge zu verschiedenen Themen durch und fände es ausgesprochen mühsam, einen unverträglichen Hund zu haben, der auch noch schwer abzurichten ist - wie dieser Rotti beispielsweise aus dem einen Thema "Probleme beim Gassigehen".
Obwohl selbst Hundehalter, habe ich es auch nicht gerne, wenn irgenwelche riesigen Hunde oder bissige kleine "Keifn" auf mich oder meinen Hund zugestürmt kommen, der Halter Meter weiter hinten, der Hund außer Kontrolle - das muss und soll einfach nicht so sein - wir müssen uns, gerade im städtischen Bereich, einfach mit so vielen Dingen arrangieren, weil so viele Interessen aufeinander treffen.

Vielleicht sollte man bei der Rassenauswahl auch daran denken, dass ein leicht erziehbarer Hund einfach weniger Probleme verursacht und bei aller Hundeliebe: der Hundehalter bleibt immer der "Chef" - oder wer will Angst vor seinem eigenen Hund haben?

:) Ich geb Dir recht, ein gut erzogener Hund ist schlicht wunderbar und erspaart viele Problöeme mit der Umwelt.

Aber dazu bedars es nicht der Aufforderung "den Alpha" raushängen zu lassen.

Und 100% Gehorsam am Platz, gtarantiert nicht mal 25% Gehorsam draußen.

geloescht_22
27.05.2010, 18:36
ja seh ich genau so...

finde es auch gut erzogene hunde zu haben bzw zu sehen. aber es geht um die art wie man zudem gekommen ist...:eek:

aber das hat ja garnix mit der eingangsfrage zu tun:D

Tamino
27.05.2010, 18:47
ja seh ich genau so...

finde es auch gut erzogene hunde zu haben bzw zu sehen. aber es geht um die art wie man zudem gekommen ist...:eek:

aber das hat ja garnix mit der eingangsfrage zu tun:D

:DNa ja, bei weiter Auslegung...

schließlich geht "man" zur HuSchu um Unterstützung bei der Erziehungsarbeit zu haben, Kontrolle, ob mans richtig macht etc, Fehlerkorrektur und und und.

Wenn man dann lernt, dass Erziehung und die UO gehört ja absolut dazu, dass man durch "Leinenruckerl" und "Alpha raushängen lassen" der Rudelchef wird...na servas.:D

Carlos'Mum
29.05.2010, 09:42
Chef...Rudelführer...alles solche Schlagwörter in der Hundehaltung die eigentlich schon derart veraltet sind, dass es schon weh tut.
Bin ich als Hundehalter Teil des Rudels? Bin ich Hund um überhaupt Teil des Rudels sein zu können...Oder anders: Ist der Hund mein Untertan, mein ANgestellter, dass ich mich als Chef bezeichnen kann?
In zig Jahren hat sich zwischen Mensch und Hund eine Art Coexistenz entwickelt, in der Hunde sich mehr und mehr dem Menschen angenähert haben, sich ihm in vielerlei Hinsicht angepasst haben. Diese Anpassung beinhaltet auch, dass sich der heutige Haushund in das soziale Familiengeflecht seines Menschen einfügt und dort seine Position findet...manche mögen das auch als "Rang" bezeichnen...
Bei "schwachen", inkonsequenten Menschen bei denen sich der Hund nicht auf die Sicherheit dieses Familiengeflechts verlassen kann, kommt es vor, dass der Hund zu seiner eigenen Sicherheit einen der oberen "Ränge" belegt. Wenn er sich nicht auf seine Menschen verlassen kann, diese nicht im Stande sind ihm die soziale Sicherheit, eine gewisse, positive Art der Routine zu gewähren, dann muß er eben selbst darum schauen....
Traurig, wenn heutzutage immer noch die Meinung vorherrrscht, dass man Hunde (die eine derart hohe Sozialkompetenz haben, dass manch Mensch sich ein Scheibchen davon abschneiden könnt) mit den angesprochenen Leinenrucklern, Dominanzgehabe etc.. "erziehen" kann... wenn überhaupt dann entspreche das eher einer Art Unterwerfung als Erziehung.
Und wo ich bei Dominanzgehabe bin: WIeder so ein Schlagwort... Aber wie definiert sich dieses denn bittesehr? Vor allem in Bezug auf den Menschen?
Der Beginn aller Hundehaltung und Hundeerziehung sollte doch vielmehr das bereits angesprochene Vertrauen sein, dass der Hund mir ohne Zwang und "Dominanz" entgegenbringt. EIn guter Hundehalter ist in den AUgen seines Hundes sicher nicht dominant sondern viel eher weise. Weise, da er den Tagesablauf koordiniert, weil er den Hund vor Gefahren schützt, weil der Hund weiß, was er von seinem Menschen zu erwarten hat. Das ist auch der Grund warum sich die Hunde uns anschließen, warum sie befolgen, was wir von ihnen erwarten. Nicht aus Angst, sondern weil sie den Menschen für seine Kompetenz schätzen und froh darüber sind, nicht selber die Stellung des "ewig Wachsamen" innehaben zu müssen, nicht selber alles regeln müssen.
Aber was muß man dafür tun? Fair sein! Auch einmal von seinem hohen "Chefsessel" runter auf den Hund zugehen... Auch der hat einmal schlechte Tage... ja mei...Hund ist doch auch nur ein Mensch...
Man kann so einfach mit seinem Hund kommunizieren, ganz ohne negative Körperlichkeit, ja sogar ohne Worte... eine Art der Bindung entsteht...einer der größten Schritte in der Hundehaltung....der aber einfacher nicht sein kann... und wieder hat der Hund gelernt, dass ich als Leader vertrauensvoll bin und auch seine Bedürfnisse und Befindlichkeiten von mir wahrgenommen und respektiert werden.
Als Resultat kann ich mit einem Hund rechnen, der nicht permanent hinterfragt, sondern weiß, dass von mir gestellte Anforderungen für ihn leicht zu bewältigen sind und dass diese auch für ihn positiv sind.
Werde ich aber mit Leinenreissen, Unterwerfen usw... nie erreichen... zumindest nie sicher, da der Hund sich durch diverse Ausbildungsmethoden derart in negativen Stress versetzt, dass jedwede Vertrauensbasis schnell futsch ist und der Hund wieder "allein" ist.
Ich hab so ein Prachtbeispiel von Hund daheim...ehemaliger TH-Hund. Vertrauen in den Menschen....nöööö. Er hatte null Interesse an uns. Respekt vor nichts und niemandem und dabei gleichzeitig wahnsinnig unsicher sodass er immer mal wieder leicht zu kippen drohte. Anknurren und defensives Drohen standen an der Tagesordnung. Dominantes Chefgetue meinerseits hätte zur Folge gehabt, dass er sich tatsächlich bedroht gefühlt hätte und ein ANgriff zu erwarten gewesen wäre...
Mittlerweile "kämpfen" wir uns seit 9 Monaten durch mit dem Ergebnis, dass er nichts toller findet, als mit "seinen" Menschen zu spielen oder auch mal kuscheln (undenkbar noch vor wenigen Monaten). Dabei ist nicht immer alles "Hutschigutschi"... ist es ja unter Hunden auch nicht.... ab und an steht auch ein Donnerwetter an, wenn der jugendliche Übermut Überhand nimmt..Aber nach jedem Unwetter scheint auch wieder die Sonne...wieder eine Art der Beständigkeit auf die sich Hund verlassen kann
Wir besuchen auch die HuSchu und er läuft freudig wedelnd mit, stellt sich den AUfgaben und hat sichtlich Freude beim Erfüllen dieser. Ohne Ruckeln oder Humanic...DAs funktioniert einzig über die Vertrauensbasis die wir mittlerweile haben, darüber dass ich ihn versuche zu "lesen" und ihm auf spielerische Art zeige was ich von ihm will. Das geht soweit, dass er neue Aufgaben in windeseile lernt. Gestern hat er in 10 Minuten verstanden was das Kommando "Hier" (mit Vorsitz, also lt. Prüfungsordnung) bzw. "Bring" für ihn heißt. Es heißt für ihn nämlich, dass er der beste, tollste Hund überhaupt ist und sein Platz in unserem Familiengeflecht sicher ist...und das ist alles was er will.

Schöne Grüße, CM

AstridM
29.05.2010, 10:38
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