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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe! Hund knurrt mein Baby an!!



andrea
06.04.2004, 19:12
Hallo!

Ich hoffe, ihr könnt mir einen Rat geben. Meine Tochter ist jetzt 7 Monate alt und bis jetzt hat es nie Probleme mit meinem Dobermann (5,5 Jahre) gegeben. Er hat sie immer abgeschleckt. Ich hab ihm auch immer miteinbezogen damit er nicht eifersüchtig wird. Letztens aber als ich mit meiner Tochter hinter ihm herging - berührte sie dabei mit dem Fuss seinen Rücken - knurrte er meine Kleine richtig an und wollte schnappen. Ich riess sie dann hoch, sonst hätte er sie am Bein erwischt. Sowas ist uns noch nie passiert.

Ich merke es die letzten Tage schon, dass er sie zwar beachtet und auch lieb ist, aber trotzdem auf einmal immer mit Abstand. Er ist richtig eifersüchtig hab ich das Gefühl, dabei bezieh ich ihn wirklich immer mitein. Geh viel spazieren, spiele mit ihm und lob ihn viel wenn er lieb war zur Kleinen.

Ich hab meinen Hund wirklich total lieb und ihn von klein an, darum macht mich das jetzt so betroffen, weil ich nicht weiss wie ich umgehen soll damit.

lg
Andrea

veilchen
06.04.2004, 19:14
Hallo Andrea!

Ferndiagnosen sind immer schwer, deshalb würde ich dich bitten professionellen Rat bei einer seriösen (!) Hundeschule einzuholen.

LG, veilchen

Helga
06.04.2004, 19:21
Hallo!

Ich hoffe, ihr könnt mir einen Rat geben. Meine Tochter ist jetzt 7 Monate alt und bis jetzt hat es nie Probleme mit meinem Dobermann (5,5 Jahre) gegeben. Er hat sie immer abgeschleckt. Ich hab ihm auch immer miteinbezogen damit er nicht eifersüchtig wird. Letztens aber als ich mit meiner Tochter hinter ihm herging - berührte sie dabei mit dem Fuss seinen Rücken - knurrte er meine Kleine richtig an und wollte schnappen. Ich riess sie dann hoch, sonst hätte er sie am Bein erwischt. Sowas ist uns noch nie passiert.

Ich merke es die letzten Tage schon, dass er sie zwar beachtet und auch lieb ist, aber trotzdem auf einmal immer mit Abstand. Er ist richtig eifersüchtig hab ich das Gefühl, dabei bezieh ich ihn wirklich immer mitein. Geh viel spazieren, spiele mit ihm und lob ihn viel wenn er lieb war zur Kleinen.

Ich hab meinen Hund wirklich total lieb und ihn von klein an, darum macht mich das jetzt so betroffen, weil ich nicht weiss wie ich umgehen soll damit.

lg
Andrea

Hallo Andrea!

Kann Dir leider auch keinen Rat geben und schliesse mich Veilchens Meinung an - such' dir einen Profi!
Trotzdem weiss ich, dass du nicht allein mit dem Problem bist. Eine Bekannte von mir hatte ähnliche Probs. Als Baby hat ihr Hund das Kind beschützt, als es zu Krabbeln und zu Gehen anfing, er also das Kind als "Konkurrent" sozusagen in Augenhöhe wahrnehmen konnte, ging die Knurrerei los.
Die Bekannte hat Hilfe in einer Hundeschule gesucht und sie auch bekommen - es ist niemals etwas passiert, Hund und Kind (inzwischen 8 Jahre al) erfreuen sich bester Gesundheit und halten fest zusammen!

Helga

andrea
06.04.2004, 19:38
Danke für die schnellen Antworten!

Helga, was haben die in der Hundeschule so gemacht mit dem Hund, dass es auf einmal besser wurde mit der knurrerei. Ich meine was kann man den tun, damit sich die zwei verstehen. Kann man das in der Hundeschule lernen?? Oder ist er nicht richtig untergeordnet. Bisher dachte ich schon, dass er untergeordnet ist. Es gab auch mit anderen Kinder nie Probleme. Er hat sie immer akzeptiert, wobei er schon immer etwas brutaler war. Sprich er hat nicht so das Gefühl, dass man bei Kindern mehr aufpassen muss. Er ist sehr tolpatschig.

Ich werde auf alle Fälle mal bei der Hundeschule anrufen und vorbeischauen.
Danke nochmal
Andrea

Helga
06.04.2004, 19:43
Danke für die schnellen Antworten!

Helga, was haben die in der Hundeschule so gemacht mit dem Hund, dass es auf einmal besser wurde mit der knurrerei. Ich meine was kann man den tun, damit sich die zwei verstehen. Kann man das in der Hundeschule lernen?? Oder ist er nicht richtig untergeordnet. Bisher dachte ich schon, dass er untergeordnet ist. Es gab auch mit anderen Kinder nie Probleme. Er hat sie immer akzeptiert, wobei er schon immer etwas brutaler war. Sprich er hat nicht so das Gefühl, dass man bei Kindern mehr aufpassen muss. Er ist sehr tolpatschig.

Ich werde auf alle Fälle mal bei der Hundeschule anrufen und vorbeischauen.
Danke nochmal
Andrea

Hallo Andrea!
Ist eine gute Gelegenheit mal wieder mit meiner Bekannten zu plaudern und nachzufragen, wie sie's damals gemacht hat;
Ich weiss nur, dass es super geklappt hat!

lg
Helga

ET01
06.04.2004, 19:44
ich denke auch, daß es damit zusammenhängt, daß die kleine jetzt zu laufen anfängt und er darauf reagiert.

rat kann ich dir auch keinen wirklichen geben, außer daß du dem hund halt spüren lasst, daß er immer noch wichtig ist und geliebt wird.

agilitytrainer
06.04.2004, 20:19
Hallo Andrea!

ich würde an deiner Stelle "Herbst" ein mail oder pn schreiben
ich glaube DU musst deinen Hund verstehen lernen....mit der veränderten Situation
glaube Herbst kann dir da sicher helfen

andrea
07.04.2004, 08:32
Hallo!

Danke nochmal für die Antworten. Momentan sieht es wieder so aus, als ob er wieder der liebe normale Hund ist. Er geht wieder zu ihr hin und will sie abschlecken.
Kann es sein, dass es vielleicht auch mit der Läufigkeit zu tun hat. Er ist diese Tage total komisch gewesen. Unser Nachbarhündin ist nämlich momentan läufig.

lg
Andrea

annas
07.04.2004, 10:31
möglicherweise spielt die läufigkeit der nachbarshündin eine gewissen rolle,aber ich glaube das problem liegt schon zuhause.das kind dringt immer mehr in dem umkreis des hundes ein,bisher lag es irgendwo,war aber nicht so aktiv und wurde nicht als störung empfunden.jetzt beginnt es sich am boden zu bewegen,kommt von sich aus in die nähe des hundes,seines spielzeigs,seines fressens und ist eine störung oder gar bedrohung oder der hund ist einfach nur unsicher was er mit dem neuen "ding" jetzt machen soll.ich würde mich eingehend beraten lassen (hundeschule,TA,tierpsychologe).
es kann gefährlich werden die gründe außerhalb zu suchen,also bitte such dir hilfe :) ich hoffe das klingt jetzt nicht böse,aber ich hatte bei meinem ersten kind genau diese situation.

Herbst
07.04.2004, 11:36
Grüß dich Andrea,

Ich versteh, dass du besorgt bist.

Ich habe folgende Fragen an dich:

Kannst du den Hund in der nächsten Zeit vor dem Kind schützen?
Damit es nicht zu Unmutsäußerungen kommt - die dann zu gefährlichen Drohungen für das Kind werden, wenn sich aus der Sicht des Hundes nichts ändert.
Hunde sollten nicht unbeaufsichtigt mit Kindern unter 10 Jahren zusammen sein müssen. Weil Reaktionen des Hundes für Kinder gefährlich werden können.

Bist du in der Lage durch deine Anwesenheit Entspannung für eine unangenehme Situation des Hundes zu erreichen?
Ich denke da nicht an Kommandos oder Gesten, sondern an Stimmungsübertragung (z.B. durch dein Verständnis, durch deine Zuversicht etwas verändern zu können)
Orientiere dich an Gesten des Hundes, bei denen er dir signalisiert, dass die Situtation jetzt für ihn beklemmend und unangenehm ist.
Bei so einer geringen Erregung, kann man die Erfahrung des Hundes bereichern. Ein Hund der Spielraum hat eine Situation selbst zu verändern, wird nicht in eine Situation kommen, in der er droht.
=> Drohverhalten ist für mich ein Hinweis für ein bestehendes Problem

Kannst du dir vorstellen deinem Kind sicheren Umgang mit deinem Hund vorzuzeigen?
Zeig deinem Kind, die Auswirkung auf folgende Situationen
- angespannte / entspannte Körperhaltung
- direkter Blick in die Augen, direkter Blick auf Körper / Blick abwenden
- schnelle unberechenbare Bewegungen / langsame Bewegungen
- auf den Hund zugehen / wegdrehen, stehenbleiben
- ängstlich zappeln / stehenbleiben, am Boden schauen
- stopp ärgerlich, ängstlich / stopp mit Bestimmtheit, mit Zuversicht

Achte auf alle Veränderungen für deinen Hund, viele kleine Streßfatkoren, können eine ähnlich heftige Reaktion bewirken, wie eine starke.
Vielleicht sind viele kleine Einflüsse heikler, weil der Hund einer heftigen Situation ausweichen kann.
Die Situationen des Alltags verändern hingegen die Reizschwelle und somit das für dich vorhersehbare Verhalten!!

viel Erfolg für Veränderungen deiner heiklen Lage

Herbst

annas
07.04.2004, 12:39
hallo herbst!
der dritte punkt ist aber leider noch lange nicht umsetzbar,da das kind erst 7 monate ist! :(

Herbst
07.04.2004, 13:08
hallo herbst!
der dritte punkt ist aber leider noch lange nicht umsetzbar,da das kind erst 7 monate ist! :(

Stimmt,

ich hab's aus zwei Gründen reingeschrieben.

- kleine Kinder lernen im täglichen Umgang mit Hunden; da hat ein zuversichtliches Verhalten aller eine wichtige Auswirkung für die Zukunft

- ich hoffe, anderen Lesern mit ähnlichen Problemen eine Anregung geben zu können.

lg Grüße

Herbst

andrea
07.04.2004, 13:59
Hallo Herbst!

Danke für deine ausführliche Antwort! Ich werde niiieee mein Kind und Hund alleine in einem Raum lassen, das würde ich bei einer Katze auch nicht tun. Alleine schon der Gedanke, dass ein 48 kg Hund auf die Hand vom Baby draufsteigt!!!! Nein ich werde auf alle Fälle ihr den richtigen Umgang gleich beibringen von klein an. Wir üben ja schon das richtige streicheln :-) Das mag er übrigens total gerne wenn die Kleine ihn streichelt.

Ja ich bin in der Lage den Hund durch bestimmte Worte zu beruhigen wenn er angespannt ist, wie vielleicht alle anderen auch. Das mach ich auch immer wenn er nervös wird wegen der Kleinen. Da beruhigt er sich sehr schnell.

Ich werde auf alle Fälle bei der Hundeschule anrufen. Heute hab ich niemanden erreicht. Ich hoffe nur dass alles gut wird, und er die Kleine als Familienangehörige akzeptiert.

Nochmals danke!
Andrea

Herbst
07.04.2004, 14:03
Wie geht es dem Hund?
Verhält der Hund sich an unterschiedlichen Orten anders?
Hat die Anwesenheit anderer Personen einen Einfluss?
Welche Möglichkeiten der Entspannung gibt es für den Hund?
Welche Bezugspersonen können bei Kind-Hund-Begegnung helfen - wo wird's schlimmer?
Gibt es Zeiten, wo der Hund besonders reagiert (nach Training, beim Fressen, nach Streiten, nach einem intensiven Spiel, ...)

Beurteile das Verhalten des Hundes
- in welchen Situationen sich der Hund entspannen kann,
- bei welchen Ereignissen er unruhig ist
- und in welchen Situationen dein Hund sein Umfeld fixiert - also kontrolliert.

Ordne Verändertes Verhalten des Hundes zu
# Wahrnehmung des Hundes (Geräusche, Bewegungen, ...) und
# Ereignisse (Spielen, Fressen, Hundebegegnungen, Anwesenheit Anderer, ...)

Versuche wichtige Ereignisse, die immer wieder vorkommen so zu verändern, dass der Hund kein auffälliges Verhalten zeigt.
Orientiere dich an Gesten des Hundes, die zeigen dass er beeindruckt wird (Beschrieben von Turid Rugaas, "Calming Signals")

Ich habe gute Erfahrungen gemacht, wenn ich auf eine leichte Reaktion des Hundes, mit bewußtem, ruhigem Handeln dem Hund vermittle, dass mich diese Situation nicht beunruhigt. (ich unterscheide dies ganz stark mit dem Ignorieren, hier kann es zu Frustreaktionen kommen)
So hat der Hund die Gelegenheit, sich für diese Situation zu orientieren.
Ich gehe davon aus, dass die Sicherheit des Hundes wächst.
Grundlage für so eine Entwicklung sehe ich in einer Beziehung, in der dein Hund dir vertraut. Deshalb lege ich so viel Augenmerk auf eine gefestigte Hunde-Mensch-Beziehung.

*) Mögliche Ursachen für Missverständnisse:

Wenn die Unruhe eines Hundes einen Menschen stört, ist das für einen Hund durch die Körpersprache zu erkennen. Das hat Auswirkungen auf die Reaktion des Tieres.
Wenn der Besitzer ein für ihn unangenehmes Verhalten des Hundes abstellen will, ohne auf die Ursachen einzugehen. (Dialog in kleinen Schritten - kann eine gewünschte Veränderung besser begleiten - als die Mitteilung des gewünschten Ziels durch ein Kommando!)
Ein Hund reagiert auf Schlüsselreize - es kann sein, dass so ein Reiz aus einer vergangenen Erfahrung des Hundes ein für den Menschen unvorhersehbares Verhalten bewirkt (Gerüche, Geräusche, Bewegungen, Orte, ähnliche Persönlichkeiten, ....)
Das sichere Verhalten eines Hundes durch Training, ermöglicht keine Vorhersage für das ganze Leben - das wäre für das Überleben des Tieres ungünstig.
Ein vorhersehbares Verhalten, kann sich in einer Situation mit veränderten Wahrnehmungen verändern. Deshalb wird das gewünschte Verhalten des Hundes durch viele Wiederholungen und durch verändern der Umgebung erreicht.

akela1
07.04.2004, 14:28
was auch ein grund sein kann:


vielleicht hat dein baby den hund mal gezwickt oder ihm anders wehgetan, ohne dass du es bemerkt hast. kinder in dem alter können noch nicht abschätzen, wie stark sie sind. und ich weiß das aus erfahrung, auch wenn du immer ein auge auf kind und hund hast, kann dir das entgehen.

ehrlich gesagt, ich glaube das wächst sich raus. denn mit der zeit wird dein kind von dir ja lernen, wie es mit dem hund umgehen soll und auch der hund wird lernen mit dem kind umzugehen. da der hund der überlegenere dem baby ist würde ich dir raten jetzt noch schärfer zu beobachten um in einer brenzligen situation eingreifen zu können.

ich würde hund und kind nicht wirklich voneinander trennen, sonst kannst du im schlimmsten fall genau das gegenteil von dem erreichen, was du gerne hättest.
ich würde nur in zukunft besser aufpassen und wenn der hund nochmal schnappt, dann musst du ihm klar machen, dass familienmitglieder nicht gebissen werden.

und das kind versteht das noch nicht, da liegt es an dir, dass du dem hund ein bisserl freiraum lässt und ihm bei bedarf das kind vom leib hällst.

ps: wenn das baby erst mal gehen kann, dann ist das meistens das alter wo sie situationen herausfordern. meine nichte hat in dieser zeit besonders das getan, was wir ihr verboten haben, da war auch hunde schlagen und zwicken dabei. da musst du dann genau aufpassen, denn da ist die gefahr am größten, dass der hund schnappt oder sich wehrt.


lg

Herbst
07.04.2004, 14:43
Kind und Hund: Dreamteam oder tickende Zeitbombe?
Vor- und Nachteile des Zusammenlebens von Kind und Hund,
Gefahrenvermeidung, Verantwortung der Eltern

Vortrag wird von Mag. Heidrun Krisa gehalten und findet
Freitag, 28. Mai 2004
von 18.00 20.00 Uhr
in Eischer´s Kronenstüberl,
Neustift am Walde 87
1190 Wien,

Kosten: jeweils 5,-/Person

Für aktuelle KursteilnehmerInnen sind die Vorträge
Bestandteil des Kurses und daher nicht extra zu bezahlen!

Keine Anmeldung erforderlich.

Wir empfehlen, ca. 15 Minuten vorher zu kommen,
um einen Platz zu sichern.

Kommen Sie bitte ohne Hund!

Karin1
11.04.2004, 17:43
Wir haben 11 Hunde und 4 Kinder.
2 davon sind noch sehr klein, meine jüngste Tochter ist gerade 1 jahr und fängt an zu gehen.

Ich habe folgende Beobachtung gemacht:
Als mein Sohn noch im Krabelalter war und er in Augenhöhe der Hunde kam, änderten sie ihr Verhalten ihm gegenüber. Sie, die immer lieb und freundlich waren und ihn abschleckten und schauen kamen, wenn er schrie, fühlten sich auf einmal in seiner Nähe nicht mehr "sicher". Sobald er sie irgendwo berührte kam ein leises Knurren, so wie die Hundemütter bei ihren Welpen machen, wenn etwas passiert, daß sie nicht für richtig halten.
Als er gehen lernte, war es wieder selbstverständlich für die Hunde auf meinen Sohn aufzupassen, wenn er stürzte waren sofort ein paar von ihnen da um ihn abzuschnüffeln. Er streichelte sie und küßte sie. Dazu muß ich sagen, daß mein Sohn nicht gerade sanft mit ihnen umgegangen ist, Ohren ziehen und am Fell hochziehen war eigentlich normal, die Hunde gingen dann immer mit leisem Knurren einfach von ihm weg. Heute ist er 4 Jahre und die Hunde gehorchen dem kleinen Mann genauso wie mir oder meinem Mann. Es ist irgendwie komisch anzuschauen, wenn der kleine Stöpsel sagt, Platz, geh weg, runter da ..... und sie gehorchen - sie haben ihn voll akzeptiert.

Meine kleine 1jährige Tochter ist ein sehr sanftes Kind. Die Hunde werden ALLE von ihr gestreichelt und geküßt, nie reißt sie an deren Ohren oder am Fell. Meine Hunde lieben sie über alles, aber ich glaube, daß wenn sie älter ist, weniger Autoriät gegenüber den Tieren haben wird, als mein Sohn.

Ich habe meine Hunde immer, wenn sie geknurrt haben gesagt, brav sein passiert ja nix ist alles in Ordnung. Komm geh auf Deinen Platz. Und dies mit ruhiger Stimme.

Außerdem hab ich sie auch nie mit meinen Kindern allein gelassen, man weiß ja trotzdem nie!

sandypascal
27.06.2008, 19:30
hallo , habe seit heute einen 10 jährigen kromforländer aus dem tierheim , er ist zucker süss und total brav , aber er ist total auf mich fixiert , niemand darf in meine nähe , er hat heute beim spazieren gehen meinen 3 jährigen sohn in die hand gezwickt weil ich sie gehalten habe ....auch als wir zu hause waren habe ich (Bogus) hund seinen neuen platz gezeigt , und als wir eine zeit zu hause waren bekam ich immer mehr angst , ich kochte , lies bogus und meinen sohn nie aus den augen , doch bogus kam immer wenn ich grad irgendwie zu meinen sohn zu ging oder mit ihm sprach !!! bogus schaute so als würde er beissen wollen .... ich habe bogus immer gleich zu mir gerufen um ihn von meinen sohn abzulenken !!!!auch als mein sohn in der badewanne sass , schaute ich öffters nach bogus kam wieder , was soll ich machen ???

Sturkopf
27.06.2008, 19:39
Hallo!
Was haben sie dir im Tierheim erzählt, wie er auf Kinder reagiert?
lg
Jasmin

sandypascal
27.06.2008, 19:49
Hallo!
Was haben sie dir im Tierheim erzählt, wie er auf Kinder reagiert?
lg
Jasmin
kam meine antwort ??lg sandra


er sei sehr frauen bezogen !!!!! er lässt nicht nur meinen sohn nicht zu mir sondern eigentlich darf niemand in meine nähe !!!!

Biggi
28.06.2008, 07:04
auch auf die Gefahr hin, daß man mich jetzt nicht versteht, aber in diesem Fall würde ich den Hund ins TH zurückgeben. Das wäre mir zu gefährlich.

LG Biggi

Exilim
28.06.2008, 07:50
Bei aller Liebe zum Hund, aber auch mir wäre es zu gefährlich.
Mit einem kleinen Kind, hast du ja auch möglicherweise nicht die Zeit über Monate dran zu arbeiten.?
Besser du gewöhnst einen Hund aus dem Tierheim erstmal durch gemeinsame Spaziergänge an euch, und bringst ihn dann immer zurück ins Heim, als Pate zB.
Wo hast ihn denn her, welche Rasse? (hab die Rasse übersehen gehabt :-)
Tut mir zwar leid für den Wuff, aber wennst so ein schlechtes Gefühl bei ihm hast, würd ich ihn zurückbringen.
Wenn du meinst, kannst du die Situation, auch von einem wirklich guten Trainer einschätzen lassen, evtl. ist was zu machen. So auf die Entfernung ists schwer zu sagen.:(

pinkSogg
28.06.2008, 07:51
Du hast ihn ja erst 2 Tage! Vielleicht ist da einfach noch zu wenig vertrauen da, dass er jetzt bei EUCH lebt. Dass er auf Frauen bezogen sei, muss ja nicht gleich heißen dass er auf alles und jeden eifersüchtig ist.

Ich würde öfter von mir aus seine Nähe suchen (damit er garnicht in die Versuchung kommt, zu dir kommen zu müssen) und ihn abblocken, wenn er sich zwischen dich und deinen Sohn bzw. jmd andren stellt oder sich sonstwie unhöflich verhält. Dafür natürlich umso mehr beachtung und lob, wenn er brav und höflich ist.

Mein Hund eifert auch gerade ein bisserl aber in der Situation schieb ich sie einfach von mir weg und strafe sie mit verachtung. Meistens setzt sie sich dann einfach hin und wartet, bis sie mit schmuseeinheiten dran ist ;)

Biggi
28.06.2008, 08:30
Du hast ihn ja erst 2 Tage! Vielleicht ist da einfach noch zu wenig vertrauen da, dass er jetzt bei EUCH lebt. Dass er auf Frauen bezogen sei, muss ja nicht gleich heißen dass er auf alles und jeden eifersüchtig ist.

Ich würde öfter von mir aus seine Nähe suchen (damit er garnicht in die Versuchung kommt, zu dir kommen zu müssen) und ihn abblocken, wenn er sich zwischen dich und deinen Sohn bzw. jmd andren stellt oder sich sonstwie unhöflich verhält. Dafür natürlich umso mehr beachtung und lob, wenn er brav und höflich ist.

Mein Hund eifert auch gerade ein bisserl aber in der Situation schieb ich sie einfach von mir weg und strafe sie mit verachtung. Meistens setzt sie sich dann einfach hin und wartet, bis sie mit schmuseeinheiten dran ist ;)

ich finde diese Idee sehr gut von Dir, aber der Hund hat schon mal den Sohn gezwickt und da sollte man schon andere Massnahmen treffen. Finde ich halt.
Meiner Meinung nach ist das doch etwas riskant. Man kann ja nicht ununterbrochen aufpassen und wenn dann wirklich was passiert, was dann ?

Vielleicht klingt mein Vorschlag den Hund wieder zurück zu geben etwas hart, aber besser jetzt gleich als abwarten.

Man kann ja den Hund dann, wenn man ihn wirklich möchte, aus dem TH zum spazieren gehen holen und dann versuchen eine Bindung zwischen Kind und Hund aufzubauen. Vielleicht funktioniert das.

LG Biggi

pinkSogg
28.06.2008, 09:01
Man kann ja den Hund dann, wenn man ihn wirklich möchte, aus dem TH zum spazieren gehen holen und dann versuchen eine Bindung zwischen Kind und Hund aufzubauen. Vielleicht funktioniert das.

LG Biggi

Den Vorschlag find ich auch gut.

Verstehe schon dass das riskant ist, aber ich glaube nicht, dass er dem Zwerg wirklich etwas tun wollte (ich behaupte das mal ganz keck aus der Entfernung - hab ja keine ahnung was und wie's bei denen zu Hause wirklich ist!)

Natürlich sollte man im Zweifelsfall nicht warten, bis etwas passiert ist.

Aber ein "Schnappen" finde ich jetzt persönlich nicht sooooooo dramatisch (auch nicht schön, aber davon geht doch die welt wirklich nicht unter, oder?).

Immer natürlich unter dem Gesichtspunkt, dass die Motivation hinter diesem "Schnapper" war, dass er Fraulis aufmerksamkeit für sich beansprucht hat und nicht grundsätzlich etwas gegen den Sohn hat!

Wenn wirklich eine Abneigung gegen Kinder vorliegt, dann würde ich auch keine Sekunde warten.

Wetterhexe
28.06.2008, 09:19
Vielleicht klingt mein Vorschlag den Hund wieder zurück zu geben etwas hart, aber besser jetzt gleich als abwarten.

Man kann ja den Hund dann, wenn man ihn wirklich möchte, aus dem TH zum spazieren gehen holen und dann versuchen eine Bindung zwischen Kind und Hund aufzubauen. Vielleicht funktioniert das.

LG Biggi

Ich finde deinen Vorschlag gut. Auch mal von der anderen Seite betrachtet - nicht nur der Hund muß sich ja an das Kind gewöhnen sondern auch umgekehrt. Ein hundeunerfahrener Dreijähriger und ein auf eine Einzelperson fixierter Hund sind eine brisante Mischung. Kinder in dem Alter neigen, dazu sich über Verbote auch mal hinweg zu setzen, um das "warum" dahinter zu ergründen, in dem Fall wäre das sicher für beide Seiten nicht gut. Außerdem muß auch der Sohn erst lernen, die Aufmerksamkeit der Mutter mit jemand anderem zu teilen.
Ich frage mich auch, ob ein Hund schon nach einem Tag auf eine Person so fixiert sein kann oder ob dahinter nicht mehr steckt ?

sandypascal
30.06.2008, 17:49
er ist ein kromforländer !!! antwort auf die frage welche rasse er sei !!! bogus (hund) ist schon total an uns gewöhnt die letzten tage waren echt toll er akzeptiert meinen sohn genau wie mich und meinen freund auch schon er schmust schon mit uns allen !!!! er geht nach 4 tagen schon bei fuss , ohne leine ( wartet alle 2 meter auf uns oder mich ) geht super gerne schwimmen und am liebsten geht er rad fahren wahnsinn mit seinen 10 jahren noch sooo sportlich !!!! ich glaube als er nach meinen sohn geschnappt hat bzw es war nicht schnappen es war nur ........ wir waren gassi , ich hielt die hand meines sohnes und bogus drehte sich um sah mich an und streckte die zunge nach der hand meines sohnes ,,,, es war kein zwicken kein beissen es war keine ahnung es war der erste tag dass bogus bei uns war er wollte mich vielleicht für ihn alleine haben oder schauen wer an erster stelle steht das kind oder er .....aber jetzt ist es super mein sohn kommt gut mit bogus zu recht und umgekehrt auch !!!! also ich bin echt glücklich mit dem hund er ist echt toll .....
liebe grüsse sandra

Sturkopf
30.06.2008, 19:55
Hey, das ist ja super!:)
lg
Jasmin

Sandra&kati
04.07.2008, 06:48
Das sind tolle Nachrichten, ich freu mich für euch. :) Weiterhin alles gute und viel Freude mit eurem wuffi. :)

Asta
04.07.2008, 19:19
Ich habe fast das gleiche Problem. Meine Schwester hat eine Tochter im Alter von 15 Monaten. Alles ist ok, bis jemand die kleine plötzlich hoch nimmt oder weiter gibt.
Mein Hund, drei Jahre, schießt dann auf die Person die sie nehmen will hin. Beißt zum Glück aber nicht. Ich schimpfe dann immer sofort mit ihr.
Hat jemand eine Ahnung, wie man da richtig reagieren kann? Oder vielleicht einen Präventationsvorschlag??

LG