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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein Husky rennt in der Hundeschule dauernd weg!



Sibirianhusky_L
04.09.2007, 13:16
Meine Huskyhündin ist beim Freilaufen ein echter Problemfall. Wir sind jetzt schon zwei Mal in den BGH1 Kurs gegangen und noch immer ohne Erfolg.

Bei der ersten BGH_1 Prüfung ist sie mir sofort weggerannt, als ich sie von der Leine gelassen habe und ist gleich mit dem liegenden Hund spielen gegangen!
Beim zweiten Mal hab ich dan mit ihr die BGH_A Prüfung gemacht. Ok, sie hat um einen Punkt die bestNote verpasst. Ich bin desswegen auch sehr stolz auf sie:rolleyes:.
Nur, wir machen jetzt schon seit dem Winter beim Breitensport mit und da ist es noch immer eine Katastrophe bei der Unterordnung.
Anders ist es bei den Lauf und Springparcoursen! Bei dem Slalom, Hürden und Hindernissparcour kann ich sie sogar von der Leine lassen und sie folgt auf jedes Wort:p Aber ohne eine gute UO können wir nicht beim Turnier mitmachen.:(

Ich habe es sogar schon mit der langen Leine (10m) versucht, aber sobald sie merkt, dass sie keine mehr hat, lauft sie quer über den Übungsplatz und lässt sich nicht mehr leicht einfangen. Ich befürchte, dass sie mal nen anderen Hund angreift oder so, daweil er an der Leine ist. Man weiß ja nie.
Ich arbeite sehr viel mit ihr und versuche eine bessere Bindung zwischen uns aufzubauen, aber ich vertraue ihr nicht mehr beim abliegen, oder Freilaufen.
Sie ist auch mitlerweile schon 2 Jahre, aber dessto mehr geht sie auf Konkurenzsuche in der Hundeschule.
Ich wollte jetzt eigentlich schon in den BGH_2Kurs, nur das kann ich daweil noch streichen.

Bitte um Hilfe und wenn möglich von einer Husky-erfahrenen Person.
Danke, im vorraus

Wautzi
04.09.2007, 15:33
Hi einen Husky habe ich nicht, aber eine NordischeMischung:) - deshalb kenne ich das Problem mit dem Davonlaufen sehr gut :cool:.
Gerade bei meiner letzten BGH1 Prüfung ist mein Hund quer über den Platz zu dem Hund gelaufen der gerade abliegen musste (nun ja er stand und das war wohl schon Grund genug).
Ich habe vor einiger Zeit mit dem Clickertraining begonnen und nach einigen Rückschlägen und vielen Fehlern von mir gelernt wie ich nun effektiv trainieren kann.
Erstens habe ich (immer wenn es geht) verschiedene Qualitäten von Leckerlis bei mir - Käse Wurst und Trofu. Somit kann ich unterschiedliche "Leistungen" dem Grad entsprechend belohnen.... Nordische suchen immer einen Grund um etwas zu tun - fehlt dieser so wird eine Übung nicht gemacht...

Wenn du mit der Schleppleine arbeiten willst musst du darauf achten, dass die Leine IMMER drauf bleibt - egal ob im Garten, beim Einkaufen oder Spazieren gehen ... die Schleppleine muss, sobald ihr gemeinsam das Haus verlässt drauf!
Sie wird dann stückweise gekürzt - also abgeschnitten - bis zum Schluss nur noch ein kleines Stück übrig bleibt .... dann erst ist das Thema Schleppleine beendet! Die Leine nur fallweise rauf zu geben bringt nicht wirklich viel....

Konzentrationsübungen helfen auch, dass der Hund aufmerksamer wird - sich auf dich einstellt.

Ansonsten muss dir bewusst sein, dass sich nordische Hunde nicht wie Schäfer "dressieren" lassen - egal wann auch immer sind sie für eine Überraschung gut... das macht diese Rassen für mich so interessant und ich lerne täglich von meinem Wautzi :D

dani599
04.09.2007, 15:52
Schreib mal Husky hier im Forum an, sie kann dir weiterhelfen sie ist Züchterin!:)

Hab zwar einen Husky-mix aber ich kann dir leider nicht weiterhelfen.:o

Sibirianhusky_L
04.09.2007, 16:02
Danke! Das mit der Schleppleine ist ne tolle Idee! Könnte ich mal versuchen.
Das mit den Leckerlis hab ich auch. Für Breitensport bekommt sie Würstl und sonst auch verschiedene Arten von Leckerlis (also nach dem Erfolg gemessen).
Nun, ich (und natürlich meine Familie) haben uns auch diese Rasse aus ähnlichem Zweck ausgesucht. Sie haben nen eigenen Willen und wenn sie dich "akzeptieren" kann ne tolle Freundschaft endstehn. Sie haben einen eigenen Willen und das ist auch gut so!
Die Lea hat immer so komische Phasen: ein paar Wochen ist sie besser als ein Schäferhund und dann überwiegend schlimmer als irgend ein Hund in der Hundeschule. Leider bekommt sie die schlächte Phase immer in der Prüfungszeit. Ist das normal mit den Phasen?

Ich habe mich "sozusagen" schon damit abgefunden, aber ich habe Angst, dass sie, wenn sie entwischt, einen anderen Hund angreift der auch gerade UO macht. Ich glaube die UO ist für sie einfach nur langweilig. Im Breitensport kann ich sie von der Leine lassen, weils lustig für sie ist und sie auch total super folgt.

Das ist gut zu wissen, mit dem Grund das sie was machen. Ich dachte das das nur bei ihr ist, da sie fast alles nua für Leckerlis machen will. Z.B im Garten, wenn sie kommen soll, schaut sie zuerst einmal ob es sich "lohnt" zu kommen.
Leider verstehen ein paar Trainer, die ich bis jetzt gehabt habe nicht, dass ein Husky nicht= andere Hunde ist.
Gut zu hören das noch jemand das gleiche Problem (weglaufen) bekämpft.

Läuft dein Hund dir noch immer weg, oder hast du es geschafft es ihm/ihr abzugewöhnen? Danke noch einmal für die Antwort und LG

Sibirianhusky_L
04.09.2007, 16:06
Schreib mal Husky hier im Forum an, sie kann dir weiterhelfen sie ist Züchterin!:)

Hab zwar einen Husky-mix aber ich kann dir leider nicht weiterhelfen.:o
Danke, ich glaube ich hab sie schon bei der Ausstellung getroffen!
LG

Arlije
04.09.2007, 16:14
Sie haben nen eigenen Willen und wenn sie dich "akzeptieren" kann ne tolle Freundschaft endstehn.
Leider verstehen ein paar Trainer, die ich bis jetzt gehabt habe nicht, dass ein Husky nicht= andere Hunde ist.



Kannst du mir die Stellen näher erklären, wie du das meinst?? :)

Ich denke, Uschi wird hier schon antworten ;)

Sibirianhusky_L
04.09.2007, 17:30
Kannst du mir die Stellen näher erklären, wie du das meinst?? :)

Ich denke, Uschi wird hier schon antworten ;)
Hey!
Naja, des mit dem eigenen Willen hab ich so gemeint wie ichs gschrieben hab, sie habn nen eigenen Willen: Sie machen auch eigene Dinge... naja, es ist schwer zu erklären wie ich es gemeint hab. Ok, des mit dem akzeptieren, hab ich eher gemeint: wenn du ihnen klar machst das du das Herrli bist und nicht er/sie. Tut mir leid hab schnell geschriebn, da hab ich auf solche Sachen nicht so sehr geachtet.

Und des zweite war: Naja, fast alle Trainer bei denen wir schon waren (Welpenkurs, Junghundkurs, erstes Mal BGH_1, zweites Mal BGH-1 und Breitensport....die ganzen sind wir schon durchgegangen!) kommen mit einem Husky nicht klar: die eine war viel zu sanft und hat alles durchgehen lassen (manchmal muss man eben ein bisschen strenger sein, wenn der Hund blödsinn macht z.B: mit nem anderem Hund spielen geht), einer wollte ihr mal die Meinung sagen, als sie weggerannt ist, aber auf der Schleppleine war. Aber durch Gewallt kommt man bei einem Husky überhaupt nicht weiter! Im Jugendkurs hamma pech mit dem Trainer ghabt: der war nämlich eher für Kampfhunde und hat mit uns nie was richtiges gemacht. Und einer versuchte zu vermeiden, irgendwie bei dem Problem "Weglaufen" zu helfen.

Wir sind noch auf keinen Trainer gestoßen, der sich ein bisschen mit Huskys ausgekannt hat, ist auch nicht üblich: ein Husky in der Hundeschule.
Dafür trainier ich mit ihr allein, da ist sie meistens auch brav. Nua, wenn a Hund da ist, interessiert sie sich mehr für ihn, als für mich!
Meistens!
Ok, LG

deikoon
04.09.2007, 18:34
Schließ mich dan anderen an: schreib der Uschi (Husky) - wenn Dir wer helfen kann dann Sie ;)

Biggi & Felix
05.09.2007, 06:08
... und da ist es noch immer eine Katastrophe bei der Unterordnung.

... Ich arbeite sehr viel mit ihr und versuche eine bessere Bindung zwischen uns aufzubauen, aber ich vertraue ihr nicht mehr beim abliegen, oder Freilaufen

... Ich wollte jetzt eigentlich schon in den BGH_2Kurs, nur das kann ich daweil noch streichen.

Nun, ich (und natürlich meine Familie) haben uns auch diese Rasse aus ähnlichem Zweck ausgesucht. Sie haben nen eigenen Willen und wenn sie dich "akzeptieren" kann ne tolle Freundschaft endstehn. Sie haben einen eigenen Willen und das ist auch gut so!

Leider bekommt sie die schlächte Phase immer in der Prüfungszeit.

Ich glaube die UO ist für sie einfach nur langweilig. Im Breitensport kann ich sie von der Leine lassen, weils lustig für sie ist und sie auch total super folgt.

Leider verstehen ein paar Trainer, die ich bis jetzt gehabt habe nicht, dass ein Husky nicht= andere Hunde ist.


So, hier mal alles zusammengefasst, wo ich mir dann echt denke: WARUM "musst" du unbedingt weitermachen mit den BGHs oder Trainern, die anscheinend kein Verständnis / Fachwissen über Huskies haben :confused:
WARUM sekkierst du deinen Husky weiter mit dem ganzen Zeugs, anstatt dass du lieber an der Bindung arbeitest:confused: WARUM bietest du deinem Husky nicht interessante Beschäftigungen statt der ungeliebten UO:confused:
Du schreibst ja selbst, dass du dich für diese Rasse entschieden hast, weil sie nicht so führig sind und dass dir klar ist, dass sie für sich sinnlose Befehle nicht machen wollen :rolleyes:, also lass es doch einfach mit den Prüfungen und mach nur noch das, was euch BEIDEN Spaß macht ;)

Biggi
05.09.2007, 07:23
@ Sibirianhusky, ich versteh auch nicht so ganz warum die UO Prüfungen sooooo wichtig sind.
Meine Leni ist ein Mix aus Malamut und großem Münsterländer, sie hat aber nur Malamutgene in sich. Die Erziehung war nicht so leicht und ich hab mit ihr UO Übungen (immer nur ein paar Minuten) gemacht, aber in keiner HS. Ich hab halt immer versucht ihr das zu bieten was ihr Spaß macht und das war bei ihr halt "nur" wandern. Aber seit ein paar Jahren ist sie ganz narrisch darauf mich im Wald zu suchen wenn ich mich verstecke. Das hat die Bindung sehr gefördert.

Also würd ich meinen, daß Du halt nur das machen solltest was Deinem Hund spaß macht. Die UO kann sie ja eh schon und mehr braucht sie doch nicht.
Das ist jetzt keine Kritik in dem Sinne, aber vielleicht ein kleiner Denkanstoß :)

LG Biggi

Sibirianhusky_L
05.09.2007, 10:16
@ Sibirianhusky, ich versteh auch nicht so ganz warum die UO Prüfungen sooooo wichtig sind.
Meine Leni ist ein Mix aus Malamut und großem Münsterländer, sie hat aber nur Malamutgene in sich. Die Erziehung war nicht so leicht und ich hab mit ihr UO Übungen (immer nur ein paar Minuten) gemacht, aber in keiner HS. Ich hab halt immer versucht ihr das zu bieten was ihr Spaß macht und das war bei ihr halt "nur" wandern. Aber seit ein paar Jahren ist sie ganz narrisch darauf mich im Wald zu suchen wenn ich mich verstecke. Das hat die Bindung sehr gefördert.

Also würd ich meinen, daß Du halt nur das machen solltest was Deinem Hund spaß macht. Die UO kann sie ja eh schon und mehr braucht sie doch nicht.
Das ist jetzt keine Kritik in dem Sinne, aber vielleicht ein kleiner Denkanstoß :)

LG Biggi
Naja, ok, ihr habt eigentlich recht. Aber an der Leine geht sie echt total super und manchmal ist sie auch mit den besten Leckerlis bestechlich, dass sie auch ohne Leine geht. Da ist sie (wie oben gesagt) sogar besser als irgend ein Schäferhund und himmelt einen die ganze Zeit an. Nua, beim Abliegen und so, wenn andere Hunde (aus nem anderen Kurs) gerade gehn, düst sie mir ohne nachdenken davon!
Naja, der Grund für die Unterordnung ist, wegen dem Breitensport. Ich möcht mit ihr auf ein Turnier gehn (irgendwann einmal), weil sie super beim laufen ist, nua so kann ichs echt vergessen.
Und Spaß macht ihr die Unterordnung nur beim Breitensporttrainer, weil er uns echt auf Trab hällt und alles lustig macht und immer schnell. Nur eben beim Freilaufen und abliegen hab ich sie dan immer an der Leine.
Die anderen tun eine Übung die ganze Stund, oder fast.
Soll ich etwa eurer Meinung auf Agility wechseln? Da ist ja fast ka Unterordnung, oder? Und Spaß macht es die ganze Zeit...
Naja, ich weiß nicht...

Habt ihr vielleicht Tipps, wie ich meinem Hund klar mache, das ich interessanter sein soll, als irgendwelche Hunde?
Danke , trotzdem den letzten beiden Einträgen

*dani*
05.09.2007, 12:41
Also was ich jetzt mal auf die Schnelle da herauslesen kann:



Aber an der Leine geht sie echt total super und manchmal ist sie auch mit den besten Leckerlis bestechlich, dass sie auch ohne Leine geht.

Leckerlis sollte man immer zum Belohnen und nicht zum Bestechen verwenden...d.h. sie sollte eine Übung auch dann mitmachen wenn du kein Leckerchen in der Hand hast. Du solltest für deinen Hund kein Futterautomat , sondern eher ein "Glücksspielautomat" (ok is ein bissl blöd ausgedrückt :)) sein. Es findet ein Austausch statt: Du machst etwas für mich, und wenn du es gut machst dann bekommst du etwas von mir. Das ist hier: http://www.hovawart-info.de/hovawart.html etwas weiter unten echt super erklärt!

Dein Hund ist doch erst 2 Jahre alt und hat damit die heißgeliebte Rüpelphase schon hinter sich, trotzdem wird er dich und deine Autorität immer wieder auf die Probe stellen.

Du schreibst dass sie bei den schnelleren Sachen die ihr Spaß machen super gut mitmacht - folglich ist sie dabei motiviert. Für euch beide wäre es dann wichtig die richtige Motivation zu finden. Spielt sie denn gerne? Hast du schon mal versucht mit einem Spielzeug als Motivation zu arbeiten? Wenn sie brav Fuß geht bekommt sie z.B. ihren Ball geworfen...;)

Mein Hundi war in der Hundeschule auch immer als Wirbelwind unterwegs und hat alle anderen Hunde zum Spielen eingeladen - und heute ist sie echt super "brav"...also mach dir nichts draus, das wird schon!



Ich befürchte, dass sie mal nen anderen Hund angreift oder so, daweil er an der Leine ist. Man weiß ja nie.

???? Wieso denkst du das? Ist dein Hund anderen Artgenossen gegenüber aggressiv? Aus welchem Grund sollte sie einen anderen Hund sonst angreifen?

Da dein Hund auch oft nicht auf dich achtet bzw. dich ignoriert wenn du etwas von ihm willst ist bei euch wahrscheinlich auch die Rangordnung nicht 100%ig geklärt (sind alles reine Vermutungen, ich kenn euch beide ja nicht ;))...daran würde ich auch arbeiten! Denn den anderen komplett ignorieren wenn der etwas von einem will - dass darf sich nur der Ranghöhere erlauben!

Mach mit ihr doch vielleicht auch ein paar Übungen wo du sie (zuerst angeleint, später ohne Leine) bei Fuß nimmst und mit ihr Achterkreise gehst (so dass der Hund innen läuft) - und immer wenn sie sich auf dich konzentriert belohnst du sie mit einem Leckerchen oder ihrem Spielzeug oder so.

Wie siehts denn sonst so bei euch aus? Zu hause irgendwelche Probleme? Oder beim Spazierengehen? Darf der Hund da frei laufen? Wenn ja - wie gut hört sie da auf dich? Wäre echt super wenn du diese Fragen noch beantworten könntest :)!

Sibirianhusky_L
05.09.2007, 15:41
Hey, werd mal versuchen jedes Thema durchzu gehen, welches du angeschrieben hast:
1.) Leckerlis: Bei der ersten Antwort, ganz oben ist es gut beschrieben: "Nordische suchen immer einen Grund um etwas zu tun - fehlt dieser so wird eine Übung nicht gemacht..."
Wenn sie herrausfindet, dass da kein Leckerli in der Hand ist, bin ich für sie meistens uninteressant. (Ich schreib immer meistens hin, weil sie manchmal echt nenn tollen Tag hat und alles super macht). Das mit dem Glückspielautomaten hast du super gesagt!
Ich weiß das man nen Hund nicht bestechen sollte, eigentlich sollte er doch froh sein, dass ich mich mit ihr beschäftige! Nur sie ist ein verwöhnter Züchterhund, dem es immer gut geht und nie vernachlässigt wurde, oder so. Desswegen tanznt alles nach ihrer Nase: " Hab ich heute lust mich mal zu bemühen und aufzupassen, oder geh ich mit den anderen spielen?" Naja, so genau ist es nicht...

2.) Ja, sie versucht immer ihre Grenzen aus.
3.)Naja, sie spielt schon geren, aber eher Bringspiele und sie ist nicht so scharf auf Spielzeug. Ziehspiele spielt sie eigentlich nur zuHause, in der HS verliert sie oft schnell das Interesse. Desswegen arbeite ich viel mit Leckerlis. Hab aber schon öfters versucht ihr das abzugewöhnen, dass sie nach jeder Übung ein Leckerli bekommt. Geht für eine Zeit und dann müssma wieder von vorn arbeiten.

4.) Ja, sie ist sehr dominant und es gibt nen weißen Schäfer mit dem sie mal fast gefetzt hat und der ist bis jetzt imer im parallel Kurs gewesen. Desswegen habe ich viel Angst, dass sie rüberläuft und zum fetzten anfängt. Hab bis jetzt immer Glück gehabt, dass sie jemand einfangen konnte.
Naja, mitlerweile ist sie eigentlich schon so weit, dass sie wegläuft und wenn ich sie ca.3 Mal rufe wieder herkommt.
Einmal ist sie weidergekommen und sofort hat sie ein Leckerli bekommen. Das hat sie aber mit ihrer kleinen "Ausbruchrunde" verknüpft. Von dahin ist sie auf oft einmal abgedüst, hat ne Runde gemacht und ist weider zurück, in der Hoffnung belohnt zu werden.

5.) Ja, dass stimmt mit der Rangordnung. Sie hat sich bis jetzt glaub ich noch keinen richtigen Ranghöchsten ausgesucht. Meine Mutter wandert sehr viel mit ihr und ich geh mit ihr in die Hundeschule und trainiér mit ihr und natürlich mach ich auch andere Sachen mit ihr. Sie macht keine Anzeichen wer für sie der Alpha ist.

6.) Nein, zu Hause haben wir eigentlich keine Probleme, im Gegenteil! Im Garten folgt sie einwandfrei! Und ist immer motiviert, sogar als ich auf nen anderen Hund aufpassen musste und er bei uns war, folgte sie super! Hab viele Übungen mit den beiden gemacht.
Spazierengehen: Da gibt es auch keine Probleme, da sie immer auf ner langen Leine ist. Manchmal lass ich sie auch von der Leine, wenn ich wirklich weiß, dass sie gehorcht. Diese Tage genieße ich besonders. Wir können sie ja leider nicht von der Leine lasse, da ihr Jagdtrieb dann erwachen würde und sie wegrennen würde. Leider kann ich das nur aus früherer Erfahrung sagen, da ich sie schon lange nicht, auf einer Nichteingezäumten Wiese oder neben einem Wald freigelassen habe.
Außerdem könnte sie zu anderen Hunden gehen und sie könnten zum fetzen anfangen. Dann bin ich schuld, da ich meinen Hudn von der Leine gelassen habe, obohl man das nicht darf.

Ok, sorry, dass ich so viel geschrieben hab und danke für deine Antwort!
LG von mir und der Lea

juka
05.09.2007, 17:00
Hey, werd mal versuchen jedes Thema durchzu gehen, welches du angeschrieben hast:
1.) Leckerlis: Bei der ersten Antwort, ganz oben ist es gut beschrieben: "Nordische suchen immer einen Grund um etwas zu tun - fehlt dieser so wird eine Übung nicht gemacht..."
Wenn sie herrausfindet, dass da kein Leckerli in der Hand ist, bin ich für sie meistens uninteressant. (Ich schreib immer meistens hin, weil sie manchmal echt nenn tollen Tag hat und alles super macht). Das mit dem Glückspielautomaten hast du super gesagt!
Ich weiß das man nen Hund nicht bestechen sollte, eigentlich sollte er doch froh sein, dass ich mich mit ihr beschäftige! Nur sie ist ein verwöhnter Züchterhund, dem es immer gut geht und nie vernachlässigt wurde, oder so. Desswegen tanznt alles nach ihrer Nase: " Hab ich heute lust mich mal zu bemühen und aufzupassen, oder geh ich mit den anderen spielen?" Naja, so genau ist es nicht...

2.) Ja, sie versucht immer ihre Grenzen aus.
3.)Naja, sie spielt schon geren, aber eher Bringspiele und sie ist nicht so scharf auf Spielzeug. Ziehspiele spielt sie eigentlich nur zuHause, in der HS verliert sie oft schnell das Interesse. Desswegen arbeite ich viel mit Leckerlis. Hab aber schon öfters versucht ihr das abzugewöhnen, dass sie nach jeder Übung ein Leckerli bekommt. Geht für eine Zeit und dann müssma wieder von vorn arbeiten.

4.) Ja, sie ist sehr dominant und es gibt nen weißen Schäfer mit dem sie mal fast gefetzt hat und der ist bis jetzt imer im parallel Kurs gewesen. Desswegen habe ich viel Angst, dass sie rüberläuft und zum fetzten anfängt. Hab bis jetzt immer Glück gehabt, dass sie jemand einfangen konnte.
Naja, mitlerweile ist sie eigentlich schon so weit, dass sie wegläuft und wenn ich sie ca.3 Mal rufe wieder herkommt.
Einmal ist sie weidergekommen und sofort hat sie ein Leckerli bekommen. Das hat sie aber mit ihrer kleinen "Ausbruchrunde" verknüpft. Von dahin ist sie auf oft einmal abgedüst, hat ne Runde gemacht und ist weider zurück, in der Hoffnung belohnt zu werden.

5.) Ja, dass stimmt mit der Rangordnung. Sie hat sich bis jetzt glaub ich noch keinen richtigen Ranghöchsten ausgesucht. Meine Mutter wandert sehr viel mit ihr und ich geh mit ihr in die Hundeschule und trainiér mit ihr und natürlich mach ich auch andere Sachen mit ihr. Sie macht keine Anzeichen wer für sie der Alpha ist.

6.) Nein, zu Hause haben wir eigentlich keine Probleme, im Gegenteil! Im Garten folgt sie einwandfrei! Und ist immer motiviert, sogar als ich auf nen anderen Hund aufpassen musste und er bei uns war, folgte sie super! Hab viele Übungen mit den beiden gemacht.
Spazierengehen: Da gibt es auch keine Probleme, da sie immer auf ner langen Leine ist. Manchmal lass ich sie auch von der Leine, wenn ich wirklich weiß, dass sie gehorcht. Diese Tage genieße ich besonders. Wir können sie ja leider nicht von der Leine lasse, da ihr Jagdtrieb dann erwachen würde und sie wegrennen würde. Leider kann ich das nur aus früherer Erfahrung sagen, da ich sie schon lange nicht, auf einer Nichteingezäumten Wiese oder neben einem Wald freigelassen habe.
Außerdem könnte sie zu anderen Hunden gehen und sie könnten zum fetzen anfangen. Dann bin ich schuld, da ich meinen Hudn von der Leine gelassen habe, obohl man das nicht darf.

Ok, sorry, dass ich so viel geschrieben hab und danke für deine Antwort!
LG von mir und der Lea

ich glaube, da mißverstehst du bezüglich Rangordnung etwas gründlich!
ein Hund darf sich den Ranghöchsten nicht selbst aussuchen! Natürlich trachtet er danach, dass er derjenige ist.
Es gibt Ranghöhere als er selbst es ist, und denen hat er zu folgen. Du darfst die Entscheidung doch nicht dem Hund überlassen!
Für einen Hund muss die Rangordnung glasklar sein - und immer wieder eingeübt werden, weil jeder Hund im Laufe der Zeit versucht, in der Rangordnung eine Stufe höher zu klettern, bis er selbst der Boss ist. soweit darf es nicht kommen.

JanieB
05.09.2007, 17:11
Mach dir einfach etwas weniger Stress!

Wenn euch beide Breitensport Spaß macht, dann bleibt doch dabei! Wenn ihr bei diesem Trainer die UO auch gefällt - umso besser.

Die Turniere werden dann schon von alleine kommen, wenn ihr beide soweit seit. Wäre es so schlimm für dich, wenn das erst in 2 Jahren sein würde?

Vielleicht spürt sie ja auch den Druck von dir, dass du die UO nicht "zum Spaß" machst, sondern nur hinter dich bringen willst um endlich Turniere gehen zu können. Ganz ehrlich, wenn es dir sooo wichtig wäre, dass du große Erfolge einheimst, hättest du dich möglicherweise für eine andere Rasse entschieden ;) .

Ich würde dir also raten, deinen Ehrgeiz hinter dir zu lassen und einfach nur gemütlich dahintrainieren, einfach nur wegen der gemeinsamen Beschäftigung, und ohne "höheres Ziel". Die Turnierreife wird dann schon irgendwann kommen.

Übrigens: Du hast natürlich Recht, dass nordische Hunde generell eher eigenständiger sind, aber ich würde nicht zu viel auf die Rasse schieben, sonst dürften auch keine Terrier, Molosser, andere nordischen Rassen,... eine BGH-1 Prüfung schaffen. ;)

JanieB
05.09.2007, 17:30
:confused:
Im Laufe der Zeit habe ich, unter anderem mit Hilfe des WUFF Forums, gelernt, dass ein Hund als Partner anzusehen ist, der zwar natürlich nach gewissen Regeln (ähnlich wie in anderen Partnerschaften) leben muss, aber dennoch kein Untergebener oder Befehlsempfänger ist.

Zudem habe ich gelernt, dass Hunde Kommandos vor allem deswegen (freudig) ausführen, weil sie gelernt haben, dass es schön ist und es sich lohnt. Auch wenn es mal nur ein kurzes Lob ist, hätte es auch ein Jackpot sein können. In diesem Zusammenhang habe ich oft von dem Beispiel gehört, dass es viele Menschen gibt, die jahrzehntelang Lotto spielen mit der Hoffnung auf einen Jackpot.

Wenn ein Hund mal nicht folgt, dann sollte man - so war hier oft genug zu hören - zuerst den Fehler bei sich selbst suchen, überlegen, ob die Ablenkung vielleicht zu groß für den jeweiligen Ausbildungsstand war, vielleicht hat man auch wiedersprüchliche Signale für den Hund ausgesendet, bei sensiblen Hunden zu viel Druck ausgeübt, der Hund war überfordert, etc...

Das alles hat mir im Umgang mit meinem Hund sehr geholfen!
Und jetzt lese ich hier:


[...]
Es gibt Ranghöhere als er selbst es ist, und denen hat er zu folgen. Du darfst die Entscheidung doch nicht dem Hund überlassen!
Für einen Hund muss die Rangordnung glasklar sein - und immer wieder eingeübt werden, weil jeder Hund im Laufe der Zeit versucht, in der Rangordnung eine Stufe höher zu klettern, bis er selbst der Boss ist. soweit darf es nicht kommen.

Immer gut, wenn es zu einem Thema mehrere Ansätze gibt, sonst wären Diskussionen denkbar langweilig, aber dennoch war ich gerade etwas verwundert.

Nasti
05.09.2007, 21:32
ich empfehle DRINGENDST einsteigerliteratur.....damit dieses bescheuerte rangordnungsgequatsche aufhört..

Wautzi
06.09.2007, 12:20
Mach dir einfach etwas weniger Stress!


Ich würde dir also raten, deinen Ehrgeiz hinter dir zu lassen und einfach nur gemütlich dahintrainieren, einfach nur wegen der gemeinsamen Beschäftigung, und ohne "höheres Ziel". Die Turnierreife wird dann schon irgendwann kommen.

... genau dort möchte ich auch nochmal anschließen... Nimm etwas Druck von deinem Hund weg. Schraube deinen eigenen Ehrgeiz nach gaaaaaaaaanz unten und du wirst sehen dein Hund ist mit Begeisterung dabei.

Ich habe aufgehört mich aufzuregen wenn mein Hund in der HuSchu davon läuft. Kommentarlos hole ich sie zurück - ohne schreien, ohne Schimpf - danach bleibt sie entweder an der Leine oder ich gebe sie für einige Minuten ins Auto - das ist "Strafe" genug.
Ich habe gelernt mit den "komischen" Blicken anderer Hundetrainer umzugehen, denn es ist mein Hund mit seinen Eigenheiten - pasta!

Schau dich um und versuche Clickertraining mit ihr zu machen - das wirkt - richtig durchgeführt - wahre Wunder.

Mir ist noch das Beispiel "Abliegen" eingefallen... ich auf einem Tunier und habe mit einer Goldibesitzerin darüber gesprochen, dass mein Wautzi immer aufgestanden ist - bei den letzten drei Tunieren jedesmal... Sie hat mir vom selben Problem berichtet und dann schon fast stolz gemeint, dass sie und ihr Trainer den Goldi dann am Halsband aufgehängt hätten und ihm mal richtig gezeigt wo es lang geht :mad: Ich war entstetzt über solches Verhalten!
Nun ich habe das Problem anders gelöst - habe ein paar dieser kleinen Katzenfutterdöschen besorgt und meinen Wautzi so lange liegen lassen wie ich gewusst habe es funktioniert (das waren zu beginn 3 Minuten - das war drinnen mehr aber auf keinen Fall)... dann bin ich hin und als Belohnung gab es dieses Katzenfutter.... Dann habe ich mich langsam auf die 5 Minutenmarke ran gearbeitet - diese Übung habe ich nicht zu oft gemacht, weil ja das KaFu etwas gaaaanz besonderes bleiben sollte... Jetzt mache ich es so, dass sie noch immer etwas mehr Leckerlis bekommt - aber das Döschen nur noch am Tag vor einem Tunier - am besten auf dem Platz wo das dann stattfindet.... Mein Hund bleibt liegen wie ein Stein :D....

Das ganze Alphagerede ist besser zu vergessen - du bist kein Hund und das weiß deine auch ganz genau! Wichtig ist, dass deine Körperhaltung zu deinem Entfinden passt - das kannst du gut üben. Wenn du im Soldatenschritt zu deinem Hund hinmaschierst und ihn eigentlich loben willst kennt er sich nicht aus! - Am besten du besorgst dir ein Buch über Körpersprache beim Menschen und achtest (zu beginn) genau auf deine Haltung - dann kann sich dein Hund besser an dir orientieren und wenn sie weiß was du willst und das deuten kann, ist ein weiterer Schritt getan....

Als Tipp kann ich dir noch geben - trainiere eher kurz und mehrmals oder versuche so abwechslungreich wie möglich zu trainieren - eine Stunde UO hat keinen Sinn! 3 Minuten Fuß gehen... danach versuche ihr ein Kunstück bei zu bringen (mit clicker ;)) und danach 3 mal Wendungen geübt....

lg Wautzi

juka
06.09.2007, 12:32
:confused:
Im Laufe der Zeit habe ich, unter anderem mit Hilfe des WUFF Forums, gelernt, dass ein Hund als Partner anzusehen ist, der zwar natürlich nach gewissen Regeln (ähnlich wie in anderen Partnerschaften) leben muss, aber dennoch kein Untergebener oder Befehlsempfänger ist.

Zudem habe ich gelernt, dass Hunde Kommandos vor allem deswegen (freudig) ausführen, weil sie gelernt haben, dass es schön ist und es sich lohnt. Auch wenn es mal nur ein kurzes Lob ist, hätte es auch ein Jackpot sein können. In diesem Zusammenhang habe ich oft von dem Beispiel gehört, dass es viele Menschen gibt, die jahrzehntelang Lotto spielen mit der Hoffnung auf einen Jackpot.

Wenn ein Hund mal nicht folgt, dann sollte man - so war hier oft genug zu hören - zuerst den Fehler bei sich selbst suchen, überlegen, ob die Ablenkung vielleicht zu groß für den jeweiligen Ausbildungsstand war, vielleicht hat man auch wiedersprüchliche Signale für den Hund ausgesendet, bei sensiblen Hunden zu viel Druck ausgeübt, der Hund war überfordert, etc...

Das alles hat mir im Umgang mit meinem Hund sehr geholfen!
Und jetzt lese ich hier:



Immer gut, wenn es zu einem Thema mehrere Ansätze gibt, sonst wären Diskussionen denkbar langweilig, aber dennoch war ich gerade etwas verwundert.

Liebe JanieB, du brauchst nicht verwundert sein, denn du hast mich einfach mißverstanden.
Ich beziehe mich einzig und allein auf diesen Satz. Zitiere nochmals:

Ja, dass stimmt mit der Rangordnung. Sie hat sich bis jetzt glaub ich noch keinen richtigen Ranghöchsten ausgesucht. Meine Mutter wandert sehr viel mit ihr und ich geh mit ihr in die Hundeschule und trainiér mit ihr und natürlich mach ich auch andere Sachen mit ihr. Sie macht keine Anzeichen wer für sie der Alpha ist.

Der Hund weiß IMHO nicht, was er tun soll, ist hin- und hergerissen, wahrscheinlich bekommt er von verschiedenen Leuten verschiedene Kommandos. Er wird verwirrt sein, dadurch gestresst.
Ich meinte, dass es in diesem Fall besser wäre, wenn der Hund sich an einem Menschen wirklich orientieren kann.
Und, bei aller Liebe und "Partnerschaft" mit dem Hund... er muss wissen, wo und wie er sich an seinem Menschen orientieren kann. Und das kann man ihm mit Liebe, Geduld und Verständnis beibringen! Ich bin gegen jede Art von harter Erziehung, falls du das gemeint haben solltest! Und dass der Hund sich orienten können muss, hat nun mal auch etwas mit Rangordnung zu tun, ich habe das nicht negativ gemeint und bewerte es auch nicht über.

*dani*
06.09.2007, 12:41
:confused:
Im Laufe der Zeit habe ich, unter anderem mit Hilfe des WUFF Forums, gelernt, dass ein Hund als Partner anzusehen ist, der zwar natürlich nach gewissen Regeln (ähnlich wie in anderen Partnerschaften) leben muss, aber dennoch kein Untergebener oder Befehlsempfänger ist.

Zudem habe ich gelernt, dass Hunde Kommandos vor allem deswegen (freudig) ausführen, weil sie gelernt haben, dass es schön ist und es sich lohnt. Auch wenn es mal nur ein kurzes Lob ist, hätte es auch ein Jackpot sein können. In diesem Zusammenhang habe ich oft von dem Beispiel gehört, dass es viele Menschen gibt, die jahrzehntelang Lotto spielen mit der Hoffnung auf einen Jackpot.

Wenn ein Hund mal nicht folgt, dann sollte man - so war hier oft genug zu hören - zuerst den Fehler bei sich selbst suchen, überlegen, ob die Ablenkung vielleicht zu groß für den jeweiligen Ausbildungsstand war, vielleicht hat man auch wiedersprüchliche Signale für den Hund ausgesendet, bei sensiblen Hunden zu viel Druck ausgeübt, der Hund war überfordert, etc...

Das alles hat mir im Umgang mit meinem Hund sehr geholfen!
Und jetzt lese ich hier:


Zitat:
Zitat von juka http://www.wuff-online.com/forum/images/buttons/viewpost.gif (http://www.wuff-online.com/forum/showthread.php?p=1171124#post1171124)
[...]
Es gibt Ranghöhere als er selbst es ist, und denen hat er zu folgen. Du darfst die Entscheidung doch nicht dem Hund überlassen!
Für einen Hund muss die Rangordnung glasklar sein - und immer wieder eingeübt werden, weil jeder Hund im Laufe der Zeit versucht, in der Rangordnung eine Stufe höher zu klettern, bis er selbst der Boss ist. soweit darf es nicht kommen.

Immer gut, wenn es zu einem Thema mehrere Ansätze gibt, sonst wären Diskussionen denkbar langweilig, aber dennoch war ich gerade etwas verwundert.


Super geschrieben und erklärt :) !



ich glaube, da mißverstehst du bezüglich Rangordnung etwas gründlich!
ein Hund darf sich den Ranghöchsten nicht selbst aussuchen! Natürlich trachtet er danach, dass er derjenige ist.
Es gibt Ranghöhere als er selbst es ist, und denen hat er zu folgen. Du darfst die Entscheidung doch nicht dem Hund überlassen!
Für einen Hund muss die Rangordnung glasklar sein - und immer wieder eingeübt werden, weil jeder Hund im Laufe der Zeit versucht, in der Rangordnung eine Stufe höher zu klettern, bis er selbst der Boss ist. soweit darf es nicht kommen.

Stimmt auch - teilweise ;) (aus meiner Sicht)! Es gibt sicherlich auch Hunde die sich gleich an der richtigen Stelle im Familienverband einordnen und auch nie das Bedürfnis haben ihre eigene soziale Position nach oben hin zu verändern. Wenn die "Rangordnung" / Einordnung für den Hund nicht klar ist, dann wird er sich nie zu 100% sicher und wohl fühlen können und wird damit ständig verunsichert (mal darf er etwas, dann wieder nicht; mal macht Herrchen/Frauchen einen auf "Chef",...).
Will jetzt hier aber keine "Rangordnungsdiskussion" vom Zaun brechen...:)



Hey, werd mal versuchen jedes Thema durchzu gehen, welches du angeschrieben hast:
1.) Leckerlis: Bei der ersten Antwort, ganz oben ist es gut beschrieben: "Nordische suchen immer einen Grund um etwas zu tun - fehlt dieser so wird eine Übung nicht gemacht..."
Wenn sie herrausfindet, dass da kein Leckerli in der Hand ist, bin ich für sie meistens uninteressant. (Ich schreib immer meistens hin, weil sie manchmal echt nenn tollen Tag hat und alles super macht). Das mit dem Glückspielautomaten hast du super gesagt!
Ich weiß das man nen Hund nicht bestechen sollte, eigentlich sollte er doch froh sein, dass ich mich mit ihr beschäftige! Nur sie ist ein verwöhnter Züchterhund, dem es immer gut geht und nie vernachlässigt wurde, oder so. Desswegen tanznt alles nach ihrer Nase: " Hab ich heute lust mich mal zu bemühen und aufzupassen, oder geh ich mit den anderen spielen?" Naja, so genau ist es nicht...

Also arbeitest du über Bestechung - und bist damit für deinen Hund ein allezeit verfügbarer Futterspender, nicht wirklich wichtig und eindeutig jemand bei dem sich der Hund darüber einordnet. Der ranghöhere im Rudel kontrolliert die Ressourcen wie Futter, Spielzeug oder z.B. auch die besten Schlafplätze; er bestimmt wer was zu welchem Zeitpunkt bekommt.
Wenn du weiter etwas erreichen möchtest, dann muss die Bestechung mit Leckerchen aufhören - ansonsten wirst du da nicht weit kommen! Ein Leckerchen soll dem Hund verdeutlichen: "DAS hast du echt super gemacht! Ich bin stolz auf dich!" und nicht "Mach das bitte bitte doch für mich - dann kriegst du das was ich hier habe..."
Wenn du weiterhin mit Leckerchen arbeiten möchtest, dann nur ohne Bestechung. Übe doch mit deiner Hündin zu hause im Garten, nimm das Leckerchen ruhig in die Hand und lass sie z.B. Fuß gehen. Dann bleibst du mal stehen, sie muss sich hinsetzen, dann gehst du weiter, bleibst wieder mal stehen usw. Dazwischen bekommt sie dann einmal das Leckerchen, und du lobst sie natürlich und zeigst ihr WIE toll du ihr Verhalten findest. Wenn sie dich uninteressant findet und abhaut und auf rufen oder so nicht wieder herkommt - dann keine Bestechung, ignorier sie komplett und geh weg. Kein Mitarbeiten = kein Leckerchen und damit keine Aufmerksamkeit. Gleichzeitig solltest du aber vielleicht ganz von vorne anfangen, mit der Leine gehen und bei Unaufmerksamkeit ganz viele Wendungen einbauen - du bist Rudelführer, also bestimmst DU wo's langgeht. Erst wenn sie dir an der Leine mehr Aufmerksamkeit schenkt und immer mitarbeitet kannst du anfangen ohne Leine zu arbeiten ;).
Zeig ihr, dass nicht alles nach ihrer Nase tanzt, sondern nach deiner!



2.) Ja, sie versucht immer ihre Grenzen aus.

Wie genau sieht dass denn aus?
Wo schläft sie denn daheim - bei dir im Bett? Darf sie aufs Sofa (mit/ohne Erlaubnis)? Wer bestimmt denn bei euch wann ihr spazieren geht?



3.)Naja, sie spielt schon geren, aber eher Bringspiele und sie ist nicht so scharf auf Spielzeug. Ziehspiele spielt sie eigentlich nur zuHause, in der HS verliert sie oft schnell das Interesse. Desswegen arbeite ich viel mit Leckerlis. Hab aber schon öfters versucht ihr das abzugewöhnen, dass sie nach jeder Übung ein Leckerli bekommt. Geht für eine Zeit und dann müssma wieder von vorn arbeiten.

Beim Spielen wichtig: Du beendest das Spiel, also hör auf mit ihr zu spielen bevor sie das Interesse daran verliert. Kannst die Bringspiele ja auch super beim Üben einbauen: Zuerst brav Fuß gehen, du hältst den Ball (oder halt etwas anderes zum Werfen) in der Hand. Wenn du stehen bleibst muss sie sich hinsetzen, dann gibst du sie frei und wirfst.
Wie ist sie denn beim Spielen? Eher grob? Kannst du ihr das Spielzeug jederzeit wegnehmen?



4.) Ja, sie ist sehr dominant und es gibt nen weißen Schäfer mit dem sie mal fast gefetzt hat und der ist bis jetzt imer im parallel Kurs gewesen. Desswegen habe ich viel Angst, dass sie rüberläuft und zum fetzten anfängt. Hab bis jetzt immer Glück gehabt, dass sie jemand einfangen konnte.
Naja, mitlerweile ist sie eigentlich schon so weit, dass sie wegläuft und wenn ich sie ca.3 Mal rufe wieder herkommt.
Einmal ist sie weidergekommen und sofort hat sie ein Leckerli bekommen. Das hat sie aber mit ihrer kleinen "Ausbruchrunde" verknüpft. Von dahin ist sie auf oft einmal abgedüst, hat ne Runde gemacht und ist weider zurück, in der Hoffnung belohnt zu werden.

Woraus schließt du dass sie dominant ist? Und rufen würde ich nicht so oft - max. zwei Mal, dann gehst du sie kommentarlos holen und wiederholst die Übung einfach. Wenn sie jedoch brav wiederkommt, dann lass sie vorsitzen, dann in Grundstellung gehen und DANN erst bekommt sie ihr Leckerchen.
Wegen der anderen Hunde würde ich mir nicht allzu viele Gedanken machen...wenn sie merkt dass du unsicher bist wird sie erst recht denken dass da etwas nicht stimmt ;)!



5.) Ja, dass stimmt mit der Rangordnung. Sie hat sich bis jetzt glaub ich noch keinen richtigen Ranghöchsten ausgesucht. Meine Mutter wandert sehr viel mit ihr und ich geh mit ihr in die Hundeschule und trainiér mit ihr und natürlich mach ich auch andere Sachen mit ihr. Sie macht keine Anzeichen wer für sie der Alpha ist.

Alle menschlichen Familienmitglieder sind ranghöher als der Hund - und wer ranghöher ist der muss sich auch so benehmen! Weißt du wie sich ranghöhere Familienmitglieder verhalten? Zähl doch mal auf was du darüber so denkst!



Spazierengehen: Da gibt es auch keine Probleme, da sie immer auf ner langen Leine ist. Manchmal lass ich sie auch von der Leine, wenn ich wirklich weiß, dass sie gehorcht. Diese Tage genieße ich besonders. Wir können sie ja leider nicht von der Leine lasse, da ihr Jagdtrieb dann erwachen würde und sie wegrennen würde. Leider kann ich das nur aus früherer Erfahrung sagen, da ich sie schon lange nicht, auf einer Nichteingezäumten Wiese oder neben einem Wald freigelassen habe.

Ist eine lange Leine eine Flexileine oder eine Schleppleine? Es ist gut dass du sie nicht frei laufen lässt wenn sie nicht folgt :) - aber ihr solltet auf jeden Fall daran arbeiten!
Mach doch während dem Spazierengehen auch verschiedene Übungen: Lass sie mal Fußgehen, mal zu dir herkommen oder etwas Suchen - das festigt die Bindung und außerdem lernt sie dadurch auch!



Außerdem könnte sie zu anderen Hunden gehen und sie könnten zum fetzen anfangen. Dann bin ich schuld, da ich meinen Hudn von der Leine gelassen habe, obohl man das nicht darf.

Wie reagiert denn deine Hündin wenn sie andere Hunde sieht/ihnen begegnet? Weißt du vielleicht, was Beschwichtigungssignale sind und wie diese eingesetzt werden?

Schreib mir ruhig noch ein bisschen mehr von euch, dann tu ich mir da leichter und kann mir eher vorstellen was euch helfen könnte ;)!

Sibirianhusky_L
06.09.2007, 12:49
Wow, ok. Ich werd mich echt bemühen zu jeder Antwort etwas zu sagen.
1.) Ich mache die UO meiner Hündin so gut es geht zum Spaß, rede mit ihr, freu mich wenn sie was tolles macht, locke sie, spiele zwischendurch auch mit ihr (eher mit laufen kombiniert, da ihr das viel Spaß mcht). Ich versuche mich interessant zu machen.
Nun, ds mit der Bestechu8ng hab ich vielleicht ein bisschen blöd vormuliert. Ich tue eigentlich dass, was ihr gesagt habts: Übung, und dann als Belohnung Leckerli. Aber wenn das lange so geht, werden die übrigen Hunde interessanter für sie.

2.) Rangordnung: Ja, sicher. Die ganze Familie muss über ihr stehen, aber wir sind nicht so hart mit ihr.
Manche Regeln gibts: Ihr Futter kommt nach unserem, Sie darf nicht aufs Sofa, Sie muss ihr Spielzeug hergeben, wenn wir es nehmen wollen (dass überhauopt KEIN PROBLEM ist)
Ihre Schlafstellen haben wir ihr eigentlich auch zugeteit, oder gezeigt: Ihren rießigen Hundepolster, wo sie gern liegt, ist im Wohnzimmer und sie schläft im Schlafzimmer meiner Eltern unterm Bett, da dass sehr praktisch war, als sie noch ein Welpe war. Sie konnten sich mit dem Nacht gassi gehen immer abwechseln.

3.) Das mit dem Üben im Garten ist überfüssig, da sie im Garten alles perfekt macht. Da ist auch keine Ablenkung. Aber irgendwo am Anfang habe ich auch geschrieben, dass bei uns ein Spielgefährte zum Aufpassen war und sie alle Übungen super gemacht hat. Da ist sie nicht einmal beim Abliegen aufgestanden.
Also müsste ich auf ner Hundewiese mit ihr arbeiten, aber da eine in meiner Nähe gerade geschlossen wurde, wird dass sehr schwer sein, da es keine mehr in der Nähe gibt.

4.)Wir haben uns in der Familie aufgeteilt, wann wer mit ihr spazieren geht.

5.)Beim Spielen tu ich genau dass, was die Chrissi geschreiben hat: Ich beende das Spiel, nur das das Spiel in der Hundeschule nur 1/2 Minute dauert. Sie ist nicht grob beim Spielen und gibt es auch her, wenn man es verlangt, wenigstens bei mir. Mein Vater hat beim Spielen eher Angst, dass sie schnappt und daher nützt sie das auch aus.

6.)Nun, dass stimmt das ich bei anderen Hunden schon ein wenig unsicher geworden bin, weil ich ihr nicht mehr so viel vertraue.
Ich merke doch wenn ein Hund dominant ist und sie ist es. Alle müssen sich bei ihr unterordnen, wenn sie auf die Hundespielwiese kommt. Das ist auch sehr typisch für Huskys. Naja, sie findet auch öfters Freunde, nur die sind öfters Rüden und fast alle, die größer sind als sie und mit längerem Fell.
Manchmal schnappt sie aber auch nach Rüden.
Es läuft so ab: Wenn wir spazieren gehen und ein Hund entgegen kommt, frag ich zuerst, ob es ein Rüde oder ne Hüdin ist, dann lass ich ihr mehr Leine, da sie, wenn dei Leine gestrafft ist, angespannter ist. Nun, und dann seh ich sofort, wenn sie mit dem Schwanzerl zum wedeln anfängt ist alles ok, wenn sie sich anspannt, ruf, oder nimm sie sofort zurück, da sie dann warscheinlich zuschnappt.

7.)Eine lange Leine ist für mich ne Schleppleine, bei ner Flexileine, sag ich auch Flexileine.

8.) Ja, ich weiß was Beschwichtigungssignale sind. Hab das Buch "Calming Signals" gelesen. Ich merke auch sofort, wenn meine Hündin beschwichtigt.
Z.B: Der andere Hund, auf den wir aufgepasst ahben (auch ein Husky) hat unsere Katzen gejagt und dann ist die Lea entgegen gekommen und hat zum Beschwichtigen angefangen. War echt herzig, wie sie die Katzen verteidgt hatte.

Ok, hoffe ich konnte alle Unklarheiten beantworten.
Danke für eure Mühe! LG

JanieB
06.09.2007, 14:11
Anscheinend gibt es im Alltag keinerlei Probleme mit der Hündin, die irgendwie auf "Rangordnungprobleme" hindeuten.

Auch dass es mehrere Bezugspersonen gibt sollte für die Rangordnungstheorie kein Problem sein, denn der Hund sollte sich ohnehin an letzter Stelle befinden, da ist es doch egal, ob er jetzt von Alpha oder vom Beta geführt wird, wenn er selbst der Omega ist. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich hier nicht so gut auskenne.

@juka: Freut mich zu lesen, dass unsere Meinungen über Hundeerziehung gar nicht so unterschiedlich ist! Ich bin möglicherweise etwas sensibel, weil ich vor Kurzem von einer Ex-Schäferhundezüchterin des "alten Schlags" genau solche Aussagen gehört habe:

"Ein Hund hat (dem Ranghöheren) zu folgen" und " [...] weil jeder Hund im Laufe der Zeit versucht, in der Rangordnung eine Stufe höher zu klettern, bis er selbst der Boss ist. soweit darf es nicht kommen."

Ihr ist es nach einigen Aussagen vor allem darum gegangen, dass die Hunde parieren und erreicht wurde das leider mit nicht allzu freundlichen Methoden.

juka
06.09.2007, 14:20
4.)Wir haben uns in der Familie aufgeteilt, wann wer mit ihr spazieren geht.


siehst du, das genau habe ich gemeint!
Wenn nicht alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen, wenn nicht alle die gleichen Kommandos geben bzw. diese auch durchgeführt werden, kennt sich der Hund überhaupt nicht aus, es verwirrt ihn nur, und das bedeutet Stress pur.
Wenn die 1. Person dem Hund eine klare Linie mit liebevoller Konsequenz gibt, dann wird der sich daran orientieren können.
Wenn die 2. Person es nicht genauso macht, dann wird es ihn verwirren, wieso er bei Person 1 ein für ihn klares Kommando bekommt, von Person 2 aber nicht.
Wenn dann vielleicht auch noch eine 3. Person teilnimmt, dann verwirrt ihn das vollends.

Tiffymama
06.09.2007, 14:54
4.)Wir haben uns in der Familie aufgeteilt, wann wer mit ihr spazieren geht.


siehst du, das genau habe ich gemeint!
Wenn nicht alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen, wenn nicht alle die gleichen Kommandos geben bzw. diese auch durchgeführt werden, kennt sich der Hund überhaupt nicht aus, es verwirrt ihn nur, und das bedeutet Stress pur.
Wenn die 1. Person dem Hund eine klare Linie mit liebevoller Konsequenz gibt, dann wird der sich daran orientieren können.
Wenn die 2. Person es nicht genauso macht, dann wird es ihn verwirren, wieso er bei Person 1 ein für ihn klares Kommando bekommt, von Person 2 aber nicht.
Wenn dann vielleicht auch noch eine 3. Person teilnimmt, dann verwirrt ihn das vollends.

also mir hat meine trainerin erklärt, dass hunde sehr wohl zwischen den einzelnen personen unterscheiden können, was sie bei wem dürfen und was nicht...
ich mein ich versuch auch meinem freund und meiner mama nahezulegen was ich für kommandos verwende, aber gewisse dinge gibts wo meine mama etwas völlig anderes zu meinem hund sagt als ich, die tiffy aber trotzdem weiß was gemeint is...
ich denke halt, das die einzelnen personen immer bei dem bleiben sollten was sie gesagt haben und nicht jedesmal was anderes verwenden...

lg
tiffymama

Sibirianhusky_L
07.09.2007, 12:24
also mir hat meine trainerin erklärt, dass hunde sehr wohl zwischen den einzelnen personen unterscheiden können, was sie bei wem dürfen und was nicht...
ich mein ich versuch auch meinem freund und meiner mama nahezulegen was ich für kommandos verwende, aber gewisse dinge gibts wo meine mama etwas völlig anderes zu meinem hund sagt als ich, die tiffy aber trotzdem weiß was gemeint is...
ich denke halt, das die einzelnen personen immer bei dem bleiben sollten was sie gesagt haben und nicht jedesmal was anderes verwenden...

lg
tiffymama
Dieser Meinung bin ich auch. Man kann nicht kontrollieren, wer was beim Spaziergang macht. Ich hab es allerdings schon mal versucht, bei jedem Familienmitglied einmal mit zu gehen, beim Spaziergang und schaun, welche Unterschiede es gibt. Ich hab auch jedem gesagt was vielleicht besser zu machen wäre, aber dauernd kontrollieren kann man das doch nie!
Sie ist ein Familienhund und hat gut gelernt damit umzugehen, dass jeder anders mit ihr tut. Natürlich sollen die Befehle gleich bleiben:z.B:. Sitz soll bei jedem "Sitz" heißen und sollte auch bei jedem ausgeführt werden. Bei mir muss sie, wenn ich "Sitz" sage sich auch hinsetzen, es bnicht einfach überhören. Bei meinem Papa z.B sagt er es, aber sie tut es nicht und er kümmert sich auch nicht drumm, dass sie es macht.

Ich will damit sagen, dass sie genau weiß wer am Ende der Leine ist und sich dementsprechend auch verhällt. Es ist ähnlich wie in der Schule, bei einem Lehrerer darfst du im Unterricht trinken, beim anderen nicht. Man muss sich auch daran gewöhnen.

Nach dir: Juka, dürfte also nur eine Person mit dem Hund spazieren gehen und alles machen. Wie soll den das in einer Familie funktionieren, außerdem haben wir uns aufgeteilt, weil eine Person unmöglich so viel Zeit hat drei Mal täglich mit dem Hund eine Stunde spazieren zu gehen. Ich glaube das, das Aufteilen sehr gut klappt und es da auch keinerlei Probleme gibt.
LG

Kurenai
07.09.2007, 18:54
Es dürfen natürlich schon verschiedene Leute mit dem Hund gehen, allerdings sollten sich alle an die gleichen Regeln halten, bzw mit denselben Mitteln erziehen und die gleichen Kommandos geben.

Sibirianhusky_L
08.09.2007, 16:52
Es dürfen natürlich schon verschiedene Leute mit dem Hund gehen, allerdings sollten sich alle an die gleichen Regeln halten, bzw mit denselben Mitteln erziehen und die gleichen Kommandos geben.
Naja, natürlich bemühe ich mich, dass jeder gleiche Kommandos gibt. Aber ich bin eher die Erzieherin in der Familie, beim Hund. Ich geh mit ihr Hundeschule und trainier sie auch. Die anderen gehen lieber mit ihr spazieren.
Ich glaube nicht das unser Spaziersystem ein Problem ist und es funktioniert sehr gut.
LG

*dani*
08.09.2007, 17:02
1.) Ich mache die UO meiner Hündin so gut es geht zum Spaß, rede mit ihr, freu mich wenn sie was tolles macht, locke sie, spiele zwischendurch auch mit ihr (eher mit laufen kombiniert, da ihr das viel Spaß mcht). Ich versuche mich interessant zu machen.
Nun, ds mit der Bestechu8ng hab ich vielleicht ein bisschen blöd vormuliert. Ich tue eigentlich dass, was ihr gesagt habts: Übung, und dann als Belohnung Leckerli. Aber wenn das lange so geht, werden die übrigen Hunde interessanter für sie.

Wie redest du mit ihr? Durchgehend, zwischendurch mal oder nur wenn du willst dass sie etwas ausführt?
Das du dich freust wenn sie etwas gut gemacht hast ist schon mal super - damit bestärkst du sie in ihrem Verhalten.
Wie versuchst du, dich interessant zu machen? Wie verhältst du dich dabei und wie reagiert sie darauf? Wenn deine Hündin auf laufen gut reagiert, dann belohn sie doch mal dadurch dass ihr nach gut gemachter Übung gemeinsam eine Runde lauft!
Wie lange übt ihr denn so...mehrere Minuten, halbe Stunde, Stunde?



2.) Rangordnung: Ja, sicher. Die ganze Familie muss über ihr stehen, aber wir sind nicht so hart mit ihr.
Manche Regeln gibts: Ihr Futter kommt nach unserem, Sie darf nicht aufs Sofa, Sie muss ihr Spielzeug hergeben, wenn wir es nehmen wollen (dass überhauopt KEIN PROBLEM ist)
Ihre Schlafstellen haben wir ihr eigentlich auch zugeteit, oder gezeigt: Ihren rießigen Hundepolster, wo sie gern liegt, ist im Wohnzimmer und sie schläft im Schlafzimmer meiner Eltern unterm Bett, da dass sehr praktisch war, als sie noch ein Welpe war. Sie konnten sich mit dem Nacht gassi gehen immer abwechseln.

Seid ihr konsequent in der Einhaltung der Regeln? Oder darf sie doch mal zwischendurch aufs Sofa oder so? Was meinst du mit ihr seid nicht so hart mit ihr?
Das mit den Schlafstellen habt ihr gut gelöst - wo schläft sie denn in der Nacht? Wandert sie durchs Haus oder hat sie einen fixen Schlafplatz?
Noch was: Angenommen dein Hund möchte etwas von dir (Leckerchen, Futter, Spaziergang,...) - bekommt er es dann auch? Wie reagiert sie, wenn sie mal etwas nicht bekommt?



3.) Das mit dem Üben im Garten ist überfüssig, da sie im Garten alles perfekt macht. Da ist auch keine Ablenkung. Aber irgendwo am Anfang habe ich auch geschrieben, dass bei uns ein Spielgefährte zum Aufpassen war und sie alle Übungen super gemacht hat. Da ist sie nicht einmal beim Abliegen aufgestanden.
Also müsste ich auf ner Hundewiese mit ihr arbeiten, aber da eine in meiner Nähe gerade geschlossen wurde, wird dass sehr schwer sein, da es keine mehr in der Nähe gibt.

Ok, passt - trotzdem würde ich zwischendurch im Garten üben, wo alles super funktioniert, dass motiviert deine Hündin und ihr beide werdet sicherer und routinierter in den einzelnen Übungen.
Hat sie dass mit dem Aufstehen beim Abliegen eigentlich schon von Anfang an gemacht, oder gabs da Zeiten wo sie ganz brav liegen geblieben ist? Was macht ihr denn in der Hundschule sonst noch so? Dürfen die Hunde spielen?



5.)Beim Spielen tu ich genau dass, was die Chrissi geschreiben hat: Ich beende das Spiel, nur das das Spiel in der Hundeschule nur 1/2 Minute dauert. Sie ist nicht grob beim Spielen und gibt es auch her, wenn man es verlangt, wenigstens bei mir. Mein Vater hat beim Spielen eher Angst, dass sie schnappt und daher nützt sie das auch aus.

Wird in der Hundeschule das Spielen in die Übungen mit eingebaut oder ist das anders? Wieso wird nur 1/2 Minute gespielt?
Wie nützt sie das bei deinem Vater aus? Hat sie schon mal geschnappt oder jemanden gebissen?



6.)Nun, dass stimmt das ich bei anderen Hunden schon ein wenig unsicher geworden bin, weil ich ihr nicht mehr so viel vertraue.
Ich merke doch wenn ein Hund dominant ist und sie ist es. Alle müssen sich bei ihr unterordnen, wenn sie auf die Hundespielwiese kommt. Das ist auch sehr typisch für Huskys. Naja, sie findet auch öfters Freunde, nur die sind öfters Rüden und fast alle, die größer sind als sie und mit längerem Fell.
Manchmal schnappt sie aber auch nach Rüden.
Es läuft so ab: Wenn wir spazieren gehen und ein Hund entgegen kommt, frag ich zuerst, ob es ein Rüde oder ne Hüdin ist, dann lass ich ihr mehr Leine, da sie, wenn dei Leine gestrafft ist, angespannter ist. Nun, und dann seh ich sofort, wenn sie mit dem Schwanzerl zum wedeln anfängt ist alles ok, wenn sie sich anspannt, ruf, oder nimm sie sofort zurück, da sie dann warscheinlich zuschnappt.

Ist da mal etwas passiert mit anderen Hunden? Hat sie schon mal einen gebissen? Wie verhält sie sich wenn sie auf andere Hunde trifft (knurren, Ohren aufstellen, groß machen, an der Leine ziehen, fixieren,usw....also Körpersprache)? Macht das einen Unterschied in ihrem Verhalten wenn sie auf eine andere Hündin trifft?
Ich würde an deiner Stelle (wenn du unsicher bist) keinen Kontakt mit anderen Hunden erlauben solange beide an der Leine sind. Durch deine Unsicherheit wird auch deine Hündin angespannter (Stimmungsübertragung) und schätzt die Situation gleich ganz anders ein. Wenn du der Meinung bist dass sich dein Hund und der fremde Hund treffen dürfen (schnuppern, spielen,...), dann lass sie von der Leine und häng sie dann wenn der andere Hund wieder weg ist an. Willst du aber nicht dass die zwei sich beschnuppern, dann nimm sie bei Fuß. Beschreib doch mal wie sie reagiert wenn du sie bei Fuß nimmst und denn Kontakt mit dem anderen Hund verbietest :)!



8.) Ja, ich weiß was Beschwichtigungssignale sind. Hab das Buch "Calming Signals" gelesen. Ich merke auch sofort, wenn meine Hündin beschwichtigt.
Z.B: Der andere Hund, auf den wir aufgepasst ahben (auch ein Husky) hat unsere Katzen gejagt und dann ist die Lea entgegen gekommen und hat zum Beschwichtigen angefangen. War echt herzig, wie sie die Katzen verteidgt hatte.

Wie hat sie denn beschwichtigt als sie die Katzen verteidigt hat? Sich über die Nase geschleckt, weggeschaut, geschnüffelt...? Mein Hunde verteidigt auch unsere Katzen gegenüber anderen Hunden :)!
Setzt deine Hündin die Beschwichtigungssignale auch ein wenn du mit ihr übst oder wenn ihr auf einen anderen Hund trefft?



Zitat:
Zitat von Tiffymama http://www.wuff-online.com/forum/images/buttons/viewpost.gif (http://www.wuff-online.com/forum/showthread.php?p=1172151#post1172151)
also mir hat meine trainerin erklärt, dass hunde sehr wohl zwischen den einzelnen personen unterscheiden können, was sie bei wem dürfen und was nicht...
ich mein ich versuch auch meinem freund und meiner mama nahezulegen was ich für kommandos verwende, aber gewisse dinge gibts wo meine mama etwas völlig anderes zu meinem hund sagt als ich, die tiffy aber trotzdem weiß was gemeint is...
ich denke halt, das die einzelnen personen immer bei dem bleiben sollten was sie gesagt haben und nicht jedesmal was anderes verwenden...

lg
tiffymama

Dieser Meinung bin ich auch. Man kann nicht kontrollieren, wer was beim Spaziergang macht. Ich hab es allerdings schon mal versucht, bei jedem Familienmitglied einmal mit zu gehen, beim Spaziergang und schaun, welche Unterschiede es gibt. Ich hab auch jedem gesagt was vielleicht besser zu machen wäre, aber dauernd kontrollieren kann man das doch nie!
Sie ist ein Familienhund und hat gut gelernt damit umzugehen, dass jeder anders mit ihr tut. Natürlich sollen die Befehle gleich bleiben:z.B:. Sitz soll bei jedem "Sitz" heißen und sollte auch bei jedem ausgeführt werden. Bei mir muss sie, wenn ich "Sitz" sage sich auch hinsetzen, es bnicht einfach überhören. Bei meinem Papa z.B sagt er es, aber sie tut es nicht und er kümmert sich auch nicht drumm, dass sie es macht.

Dein Papa ist total inkonsequent ;)! Versuch doch mal allen klar zu machen dass sie den Hund nur zu etwas auffordern sollen wenn sie auch sicher sind dass er es ausführt bzw. die Aufforderung durchsetzt!
Find ich cool das du dich so um deinen Hund bemühst und bei den Spaziergängen mit den anderen gehst und so :) - was sind denn da für Unterschiede zu bemerken? Gibts da vielleicht auch jemanden in deiner Familie, der den Hund frei laufen lassen kann und dem er 100% folgt?



Ich will damit sagen, dass sie genau weiß wer am Ende der Leine ist und sich dementsprechend auch verhällt. Es ist ähnlich wie in der Schule, bei einem Lehrerer darfst du im Unterricht trinken, beim anderen nicht. Man muss sich auch daran gewöhnen.

Stimmt genau :cool:!



Nach dir: Juka, dürfte also nur eine Person mit dem Hund spazieren gehen und alles machen. Wie soll den das in einer Familie funktionieren, außerdem haben wir uns aufgeteilt, weil eine Person unmöglich so viel Zeit hat drei Mal täglich mit dem Hund eine Stunde spazieren zu gehen. Ich glaube das, das Aufteilen sehr gut klappt und es da auch keinerlei Probleme gibt.

Ihr geht dreimal täglich eine Stunde mit dem Hund spazieren :eek:? Woah, wie macht ihr denn das? Ich gehe mit meinem Wirbelwind jeden Tag 1-2 Stunden spazieren...
Ich finde das total ok dass ihr euch die Spaziergänge so aufteilt - wieso nicht?
Wie sieht denn euer Tages-/Wochenplan in Sachen Aktivität mit dem Hund aus (also spielen, Hundeplatz,usw. ....wann und wie lange?) ?

Hat dich dein Hund eigentlich schon mal angeknurrt, anders bedroht oder dich gebissen? Hast du das Gefühlt dass der Hund ausgelastet ist oder eher zu viele Energien hat?

So *puh mach*...langer Beitrag :)! Freu mich schon auf deine Antwort!

Thalassa
08.09.2007, 19:11
Soviel ich weiß, brauchst du mit einem Husky in keine Hundeschule zu gehen - das wird nichts bringen, denn die sind auf Laufen gezüchtet, und nicht auf Unterordnung. Gewisse Dinge kannst du ihm sicherlich beibringen, aber ich würde das nicht in einer Hundeschule tun, denn dann wirst du immer nur frustriert sein, weil dein Hund ständig aus dem Rahmen fällt.
Freu dich einfach an deinem Hund, und nütze seine Qualitäten so gut es geht für dich - wenn er gerne läuft, würde ich mit ihm laufen gehen. Was glaubst du, wie fit dich das macht! :D

Tiger222
08.09.2007, 19:25
Fühle mit dir:rolleyes:Meine Mom hat einen Afghanen u. ich eine Neufihündin. Sie geht in der Früh mit beiden spazieren, ich den Rest des Tages. Und ich weiss genau, dass sie bei mir folgen müssen, bei ihr ist es nicht immer so.

Beim Afghanen ist es genauso, wenn sie frei rennt, ist sie soooo stur.

Mir gefällt Breitensport besser, weil es mit Laufen verbunden ist u. nicht nur Geräte allein. Meinem Neufi gefällts auch besser, weil es keinen Steg u. Wippe gibt. Sie ist halt doch ein kleiner Angsthase. :p

Muss aber dazu sagen, der Afghane war nie in der Hundeschule.

Ich wünsche dir alles Gute u. viel Erfolg mit deinem Hund. Darfst net vergessen, sie ist 1. kein Schäferhund u. 2. noch sehr jung.

Alex




Naja, natürlich bemühe ich mich, dass jeder gleiche Kommandos gibt. Aber ich bin eher die Erzieherin in der Familie, beim Hund. Ich geh mit ihr Hundeschule und trainier sie auch. Die anderen gehen lieber mit ihr spazieren.
Ich glaube nicht das unser Spaziersystem ein Problem ist und es funktioniert sehr gut.
LG

Sökibär
08.09.2007, 21:15
@Thalassa

Leider ist dieser Irrglaube, dass Du einen Husky nicht erziehen kannst, noch immer weit verbreitet. Es ist natürlich klar, dass es Rassen gibt, mit denen Du im Hundesport mehr erreichen wirst. Ich wurde in meinen Anfängen in der Hundeschule immer belächelt, genauso wie ich immer auf Turnieren belächelt wurde, wenn ich mit meinen Huskies an den Start ging. Auch die drei Welpen aus meinem ersten Wurf haben ihre BGH mit Bravour bestanden und trainieren mit Leidenschaft mit ihren Besitzern am Hundeplatz.

Also, by the way, des Huskie´s Leben besteht nicht nur aus Laufen, denn ein exzellenter Leaddog muß die gelernten Kommandos perfekt ausführen, sonst hat der Musher bald ein Problem mit seinem Gespann!:D:D:D

Hier ein Foto von Nakuro bei einem Turnier, darunter sein Sohn Shadow bei der Vereinsmeisterschaft in Ebreichsdorf. Auch einem Nordischen kann UO Spaß machen...
http://img262.imageshack.us/img262/1926/prfung2qu8.jpg (http://imageshack.us)
http://img262.imageshack.us/img262/7903/vmschft050061vq1.jpg (http://imageshack.us)

Tiger222
08.09.2007, 21:24
http://img262.imageshack.us/img262/1926/prfung2qu8.jpg (http://imageshack.us)
http://img262.imageshack.us/img262/7903/vmschft050061vq1.jpg (http://imageshack.us)


WOW! Tolle Bilder. Da sieht man, dass es dem Hund richtig Spaß macht:D

Alex

vusel
09.09.2007, 02:47
4.)Wir haben uns in der Familie aufgeteilt, wann wer mit ihr spazieren geht.


siehst du, das genau habe ich gemeint!
Wenn nicht alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen, wenn nicht alle die gleichen Kommandos geben bzw. diese auch durchgeführt werden, kennt sich der Hund überhaupt nicht aus, es verwirrt ihn nur, und das bedeutet Stress pur.
Wenn die 1. Person dem Hund eine klare Linie mit liebevoller Konsequenz gibt, dann wird der sich daran orientieren können.
Wenn die 2. Person es nicht genauso macht, dann wird es ihn verwirren, wieso er bei Person 1 ein für ihn klares Kommando bekommt, von Person 2 aber nicht.
Wenn dann vielleicht auch noch eine 3. Person teilnimmt, dann verwirrt ihn das vollends.

Das ist nach meiner Erfahrung vollkommener Schmarrn.
ein Hund weiss sehr wohl, wo er was wie beim wem darf soll muss.....
Unsre Hunde sind nicht so bescheuert wie wir immer annehmen....

Mein Vater zum Beispiel liebt Jasko heiss und innig.
Von ihm bekommt er Leckerli einfach so....
Bei ihm darf er an der Leine ziehen....

Wenn es mal soweit ist, dass Jasko für einen halben Tag bei meinem Vater ist, bekommt er ein eigenes Geschirr und eine eigene Leine ... und er weiss.. DA darf ich ziehen...

Und dieses ganze Rangordnungs- und Dominanzgeschwafel wenn ich schon wieder lesen muss... ich dacht eigentlich, wir sind über das Niveau schon hinaus??

Sibirianhusky_L
09.09.2007, 14:51
@Thalassa

Leider ist dieser Irrglaube, dass Du einen Husky nicht erziehen kannst, noch immer weit verbreitet. Es ist natürlich klar, dass es Rassen gibt, mit denen Du im Hundesport mehr erreichen wirst. Ich wurde in meinen Anfängen in der Hundeschule immer belächelt, genauso wie ich immer auf Turnieren belächelt wurde, wenn ich mit meinen Huskies an den Start ging. Auch die drei Welpen aus meinem ersten Wurf haben ihre BGH mit Bravour bestanden und trainieren mit Leidenschaft mit ihren Besitzern am Hundeplatz.

Also, by the way, des Huskie´s Leben besteht nicht nur aus Laufen, denn ein exzellenter Leaddog muß die gelernten Kommandos perfekt ausführen, sonst hat der Musher bald ein Problem mit seinem Gespann!:D:D:D

Hier ein Foto von Nakuro bei einem Turnier, darunter sein Sohn Shadow bei der Vereinsmeisterschaft in Ebreichsdorf. Auch einem Nordischen kann UO Spaß machen...
http://img262.imageshack.us/img262/1926/prfung2qu8.jpg (http://imageshack.us)
http://img262.imageshack.us/img262/7903/vmschft050061vq1.jpg (http://imageshack.us)
Ja, da kann ich mich nur anschließen, die Bilder sind echt super! Dem Husky muss das ja richtig gefallen! Was für eine Art von Turnier war den das?
Geht mir genauso! In meiner Hundeschule ist meine Hündin der einzige Husky. Manche sagen sogar, dass man aus ihr nichts machen kann. Aber wenn sie dann sehen, wie brav sie an der Leine geht und andere Sachen super macht, ändern sie ihre Meinung schnell.
Ja, das denke ich mir auch oft, mit dem Musher, da müssen doch die Hunde auch Kommandos befolgen.
LG

Sibirianhusky_L
09.09.2007, 14:53
Das ist nach meiner Erfahrung vollkommener Schmarrn.
ein Hund weiss sehr wohl, wo er was wie beim wem darf soll muss.....
Unsre Hunde sind nicht so bescheuert wie wir immer annehmen....

Mein Vater zum Beispiel liebt Jasko heiss und innig.
Von ihm bekommt er Leckerli einfach so....
Bei ihm darf er an der Leine ziehen....

Wenn es mal soweit ist, dass Jasko für einen halben Tag bei meinem Vater ist, bekommt er ein eigenes Geschirr und eine eigene Leine ... und er weiss.. DA darf ich ziehen...

Und dieses ganze Rangordnungs- und Dominanzgeschwafel wenn ich schon wieder lesen muss... ich dacht eigentlich, wir sind über das Niveau schon hinaus??
Bei meinem Papa, darf die Lea auch ziehen und eigentlich tun was sie will.
Ein Hund ist sehr anpassungs fähig, also geht das ganz gut.
Toll, das noch jemand meiner Meinung ist.
LG

Shicassy
09.09.2007, 16:40
Das ist nach meiner Erfahrung vollkommener Schmarrn.
ein Hund weiss sehr wohl, wo er was wie beim wem darf soll muss.....
Unsre Hunde sind nicht so bescheuert wie wir immer annehmen....

Mein Vater zum Beispiel liebt Jasko heiss und innig.
Von ihm bekommt er Leckerli einfach so....
Bei ihm darf er an der Leine ziehen....

Wenn es mal soweit ist, dass Jasko für einen halben Tag bei meinem Vater ist, bekommt er ein eigenes Geschirr und eine eigene Leine ... und er weiss.. DA darf ich ziehen...

Und dieses ganze Rangordnungs- und Dominanzgeschwafel wenn ich schon wieder lesen muss... ich dacht eigentlich, wir sind über das Niveau schon hinaus??

Also, erstmal Danke Biene!:D wieder mal... Kann an dieser Stelle mal wieder "das Alpha-Syndrom" von Anders Hallgren empfehlen!:rolleyes:

Und zum Husky-Problem: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Nordische im Allgemeinen stoische Wiederholungen totaaaal ätzend finden und dann auch recht schnell abschalten! Das heisst also: Übungseinheiten kurz halten, Abwechslung reinbringen und das gewünschte Verhalten auf jeden Fall belohnen...Denn so ein Hund will ja schliesslich auch wissen wofür er arbeitet!;) Worauf Hund dann letztenendes am meisten steht muss man einfach rausfinden! Für meine alte Huskyhündin war es das größte, wenn sie zur Belohnung buddeln durfte( war dann allerdings eher am Ende einer Übungseinheit angebracht, weil sie es einfach zu toll fand:rolleyes:)!

Lg, Tanja

Sibirianhusky_L
09.09.2007, 21:00
Also, erstmal Danke Biene!:D wieder mal... Kann an dieser Stelle mal wieder "das Alpha-Syndrom" von Anders Hallgren empfehlen!:rolleyes:

Und zum Husky-Problem: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Nordische im Allgemeinen stoische Wiederholungen totaaaal ätzend finden und dann auch recht schnell abschalten! Das heisst also: Übungseinheiten kurz halten, Abwechslung reinbringen und das gewünschte Verhalten auf jeden Fall belohnen...Denn so ein Hund will ja schliesslich auch wissen wofür er arbeitet!;) Worauf Hund dann letztenendes am meisten steht muss man einfach rausfinden! Für meine alte Huskyhündin war es das größte, wenn sie zur Belohnung buddeln durfte( war dann allerdings eher am Ende einer Übungseinheit angebracht, weil sie es einfach zu toll fand:rolleyes:)!

Lg, Tanja

Nun, in der Hundeschule kann man leider nicht so viel Abwechslung reinbringen, da man bei größeren Gruppen länger warten muss, bis man drankommt und sonst bestimmt der Trainer doch die Stunde. Natürlich kann ich bitten, dass ich kurz was anderes mit ihr machen kann, aber das geht auch nicht immer. Ich versuche so einfach Abwechslung rein zu bringen, ohne was besonderes zu machen.
Pausen gibts szischen durch (wegen dem warten) viele.
Natürlich belohne sie ich auch, aber nicht nur mit Leckerlis, sondern auch mit reden und Streicheleinheiten.
Sie steht besonders auf den Breitensportparcour, desswegen lass ich sie manchmal nach dem BGH-Kurs springen, da freut sie sich total! Leider darf meine nirgendwo buddeln, auch wenn sie gern Wühlmäuse und andere Tiere ausgräbt.
LG

Shicassy
09.09.2007, 22:38
Nun, in der Hundeschule kann man leider nicht so viel Abwechslung reinbringen, da man bei größeren Gruppen länger warten muss, bis man drankommt und sonst bestimmt der Trainer doch die Stunde. Natürlich kann ich bitten, dass ich kurz was anderes mit ihr machen kann, aber das geht auch nicht immer. Ich versuche so einfach Abwechslung rein zu bringen, ohne was besonderes zu machen.
Pausen gibts szischen durch (wegen dem warten) viele.
Natürlich belohne sie ich auch, aber nicht nur mit Leckerlis, sondern auch mit reden und Streicheleinheiten.
Sie steht besonders auf den Breitensportparcour, desswegen lass ich sie manchmal nach dem BGH-Kurs springen, da freut sie sich total! Leider darf meine nirgendwo buddeln, auch wenn sie gern Wühlmäuse und andere Tiere ausgräbt.
LG

Dann würd ich sagen ist die Gruppe einfach zu groß! Wenn ihr mehr rumsteht als was tut würd ich mich auch langweilen!;) Darf sie nur in der HS nicht buddeln( versteh, wenn die nicht wollen, dass ein Hund das Grundstück umdekoriert;)) oder generell nicht?

Sibirianhusky_L
10.09.2007, 09:45
Dann würd ich sagen ist die Gruppe einfach zu groß! Wenn ihr mehr rumsteht als was tut würd ich mich auch langweilen!;) Darf sie nur in der HS nicht buddeln( versteh, wenn die nicht wollen, dass ein Hund das Grundstück umdekoriert;)) oder generell nicht?
Bei uns zu Hause dürfte sie auch nicht buddeln, aber sie tut es trotzdem ab und zu. Z.B:. Kauknochis, Paprika oder sonsiges Obst für spätere Zeiten eingraben...
Aber sie hat schon ein bisschen gelernt, dass das nicht erwünscht ist.
Naja, in der Hundeschule sind wir jetzt 2mal in die BGH-1 gegeangen und desswegen waren es viele. Das ist immer so. Jetzt haben wir es doch noch geschafft in den BGH-2 Kurs zu kommen und da sind sicher weniger Teilnehmer.
Nun, wir mussten, bei manchen Übungen, schon lang warten. Die Trainerin wollte einfach mal in zwei bis dreier Gruppen sehen woran sie noch arfbeiten musste, desswegen warscheinlich.
LG

Andrea J
15.09.2007, 19:05
Ich würde einfach solange mit Leine arbeiten, bis das zu 100 % sitzt, dann mit langer Leine, die am Boden nachgezogen werden kann, dann irgendwann mal mit einem ganz dünnen Schnürl nur zur Absicherung usw.

Kurze Sequenzen etc. wurden eh schon vorgeschlagen

Sibirianhusky_L
16.09.2007, 20:22
Ich würde einfach solange mit Leine arbeiten, bis das zu 100 % sitzt, dann mit langer Leine, die am Boden nachgezogen werden kann, dann irgendwann mal mit einem ganz dünnen Schnürl nur zur Absicherung usw.

Kurze Sequenzen etc. wurden eh schon vorgeschlagen
Nun, mit der Leine geht sie schon ganz prima, mit der langen Leine....naja, da spürt sie das da was drann ist und geht desswegen brav und am Donnerstag hab ichs in der Hundeschule mit einem Schnürl probiert und es hat geklappt!!! Es woa a richtiger Erfolg! Sie ist so brav Fuß gegangen, wie an der Leine. Das war echt toll, und liegen ist sie auch geblieben. Naja, vielleicht nur ein super toller Tag...wer weiß.
LG

Sibirianhusky_L
01.11.2007, 16:53
Hey, das Huskyproblem ist jetzt so gut wie gelöst!
Wir gehen jetzt in den BGH2- Kurs und sie ist wieder ganz die alte! Sie bleibt jetzt immer ganz brav liegen, sitzen oder stehen und ich kann so weit weg gehen wie ich will. Im apportieren und voranlaufen ist sie auch schon klasse und es macht ihr immer mehr Spaß. Das einzige was wir noch zu verbessern versuchen ist, wenn sie frei Fuß geht, dass sie nicht immer nen Meter neben mir geht sondern näher bei mir ist. Das geht daweil noch nicht ganz, aber es wird sicher noch.
Am Ende vom November haben wir dan die BGH-1 Prüfung und da werden wir dan sehen, ob sich die arbeit ausgezahlt hat.
Danke für alle Antworten und Bemühungen!

Rotti2009
06.11.2007, 16:23
http://img262.imageshack.us/img262/1926/prfung2qu8.jpg (http://imageshack.us)


und wenn ich mich recht erinnere dann hast du dieses Turnier gewonnen oder????:D

Sibirianhusky_L
07.11.2007, 16:04
Wer?:confused:

Isetta
07.11.2007, 16:53
Wer?:confused:

ich nehme mal an Sökibär ;)

Sibirianhusky_L
07.11.2007, 22:27
Ja, war mir aber net sicher :p

Rotti2009
08.11.2007, 15:16
ja Sökibär.....ich war ja damals dabei. Weiss nur nicht obs der 1Platz war oder nur ein anderer Stockerlplatz aber sie war super....

Sökibär
08.11.2007, 17:23
@ Schmuserotti

;)Shadow hats gewonnen mit 97. Nakuro hat damals die Sitzübung verschmießen, darum "nur" 93 oder so. Aber mit seinen damals zehn Jahren macht das nichts!!!

LG
Silke

Sibirianhusky_L
08.11.2007, 18:27
Wow, das ist ja echt toll! Gratulation! Was für ein Turnier war das?

Sökibär
08.11.2007, 19:01
das war die Vereinsmeisterschaft in Ebreichsdorf.

LG
Silke

juka
10.11.2007, 21:26
Dieser Meinung bin ich auch. Man kann nicht kontrollieren, wer was beim Spaziergang macht. Ich hab es allerdings schon mal versucht, bei jedem Familienmitglied einmal mit zu gehen, beim Spaziergang und schaun, welche Unterschiede es gibt. Ich hab auch jedem gesagt was vielleicht besser zu machen wäre, aber dauernd kontrollieren kann man das doch nie!
Sie ist ein Familienhund und hat gut gelernt damit umzugehen, dass jeder anders mit ihr tut. Natürlich sollen die Befehle gleich bleiben:z.B:. Sitz soll bei jedem "Sitz" heißen und sollte auch bei jedem ausgeführt werden. Bei mir muss sie, wenn ich "Sitz" sage sich auch hinsetzen, es bnicht einfach überhören. Bei meinem Papa z.B sagt er es, aber sie tut es nicht und er kümmert sich auch nicht drumm, dass sie es macht.

Ich will damit sagen, dass sie genau weiß wer am Ende der Leine ist und sich dementsprechend auch verhällt. Es ist ähnlich wie in der Schule, bei einem Lehrerer darfst du im Unterricht trinken, beim anderen nicht. Man muss sich auch daran gewöhnen.

Nach dir: Juka, dürfte also nur eine Person mit dem Hund spazieren gehen und alles machen. Wie soll den das in einer Familie funktionieren, außerdem haben wir uns aufgeteilt, weil eine Person unmöglich so viel Zeit hat drei Mal täglich mit dem Hund eine Stunde spazieren zu gehen. Ich glaube das, das Aufteilen sehr gut klappt und es da auch keinerlei Probleme gibt.
LG

nein so habe ich das nicht gemeint. Ich meine, dass es in der Familie abgesprochen werden sollte, welche Kommandos gegeben werden, damit der Hund nicht verwirrt wird. IMHO: ein Hund lernt durch Verknüpfung (wie wir ja alle wissen:D;)). Er lernt ein Kommando und verknüpft es mit einer bestimmten Handlung, die er tun soll. Ich glaube nicht, dass der Hund das Kommando immer mit der Persovor einer Handlung, die er tun soll, ein anderes Kommando (oder Sichtzeichen!) bekommt, dann verwirrt ihn das. Wenn ich für "Bleib" die flache Hand hoch halte, dann weiß er, was er tun soll. Wenn er aber plötzlich "bleib" hört und dafür das Sichtzeichen für "Platz" (flache Hand gerade gehalten) bekommt, wird er sich nicht auskennen, und das hat mit der Person nichts zu tun.

Sibirianhusky_L
12.11.2007, 17:25
Natürlich muss das abgesprochen werden, aber ich glaube es ist bei den meisten Familien so (wenigstens ist es bei meiner so), dass sich einer mehr mit dem Hund beschäftigt - hinsichtlich auf Training, Unterordnung, Hundeschule... und die anderen machen sich nicht viel draus. Z.B: Ich glaub kaum das mein Bruder oder mein Vater je einmal "Platz" gesagt haben. Sie gehen nur mit dem Hund raus und spielen vielleicht mit ihr. Desswegen verlangen sie diese Kommandos auch nicht von ihr, weil sie sich einfach nicht darum kümmern.
Naja, es stimmt natürlich was du sagst und das ist völlig klar. Der Hund wäre doch sonst sehr arm dran, wenn jder was anderes zu dem Kommando meint.