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sabine86
18.12.2003, 19:12
hallo zusammen,
ich liebe pferde und ponys und finde reiten auch supi. nur bin ich vor 2 jahren mal fast gestorben als mich ein pferd abgeworfen hat. jetzt trau ich mich nicht merh dieses erlebnis kommt sofort wieder wenn ich ein pferd sehe. :(
jetzt bin ich aber vor kurzem bei meiner praktikumsstelle (wildpark) auf ein pony drauf gelegen. :D :rolleyes: das war schön.... und auch gar nicht so hoch!:o nunja jetzt frag ich mich natürlich ob ich den auch auf einem pony reiten könnte???:rolleyes:

Cleopatra
18.12.2003, 20:55
Wieso denn nicht??
Natürlich kannst du auf Ponies genauso reiten.

Lea
19.12.2003, 09:06
Hallo

Sie meint wahrscheinlich wegen dem Trauma 'Pferd Absturz'

Lg
Lea


Ps Von der Traglast eines Pony's ging es sicher, die sind meist zäher als Pferde ;)

Nicole
19.12.2003, 12:39
Ich glaub eher wegen der Größe und dem Gewicht, oder?


Von der Traglast eines Pony's ging es sicher, die sind meist zäher als Pferde
Kann man sicher nicht so allgemein sagen!

sabine86
19.12.2003, 17:37
ich hab mal gehört das man auf ponys nicht reiten kann weil das ihr rücken nicht aushält. aber wenn das natürlich ein schmarn ist ist es ja super! jetzt muss ich nur noch wo ponys finden auf denen man reiten darf. oje ich fürchte das wird wohl schwer...

Haflingerin
19.12.2003, 17:47
HI,
Aslo mein Pony hält das locker aus, ich bin 176cm und sie hat Schulterhöhe 143cm.
Es kommt auif die Rasse an Criollo, Dartmoorpony, Hafis, Fjord sind gute zähe Träger.
Wenn man die Mongolischen Pferde her nimmt die sind auch klein aber oho.
Alpenponys generell.
Wichtig ist das es gewichtlich zusammenpaßt.
Bei meinem Mädchen liegt das Limit bei max. 70 Kilogramm, alles andere ist zu schwer für sie.
Wenn Du in Wien bist können wir uns mal treffen, Ronja ist eine Seele von einem Pony, sie hat mir geholfen wieder Vertrauen zu einem Pferd auf zubauen, da ich selbst vorigen Winter einen schlimmen Reitunfall mit meinem früheren Pferd hatte.

sabine86
19.12.2003, 18:03
oh das ist aber ein super nettes angebot. :eek: ich würde ja gerne aber ich wohn in deutschland bei stuttgart:( :mad: son misst.... würde ich super gerne machen vielen dank!!!!
ich meinte keine haflinger oder island ponys sondern so richtig kleine. ich mach ja gerade ein praktikum im wildpark da hats auch drei ponys. echt süß den durfte ich schonmal die hufe putzen. vieleicht kann ich ja da mal aber ich glaub eher nicht die sind ja zum anschauen da und nicht zum reiten.

Haflingerin
19.12.2003, 18:07
Pony ist ja nur die Größenbezeichnung :)
Alles unter 145cm ist schon ein Pony.
Hafis werden da leider überschätzt, manche sind echt keine Gewichtsträger :(
Wie "groß" sind denn die Ponys die Du meinst ?

dimmi
19.12.2003, 18:17
ob du sie reiten kannst oder nicht, hängt davon ab, wie groß und schwer du bist. auch kleine ponies können geritten werden, allerdings nur von kleinen und leichten leuten bzw kindern.

ich z.b. (162cm/57kg) würde kein pony reiten, das kleiner ist als 120cm. ein shetty wäre für mich zu klein, isländer und hafis sind dafür ideal für mich.

vielleicht fällt es dir leichter, auf islandpferden zu reiten. sie sind nicht ganz so klein wie shetties aber doch kleiner.

nora
19.12.2003, 21:10
eins sollte man auch nicht vergessen: je kleiner das pony desto schneller bist du (unfreiwillig) unten! vor allem bei ganz kleinen ponys hast du im ernstfall null halt! und gerissener sind sie meist auch....
wenn du wieder reiten willst, dann würde ich die pferdewahl nicht von der größe abhängig machen sondern vom charakter! also wenn du ein pferd findest, zu dem du vertrauen aufbauen kannst dann nix wie rauf! wurscht ob shire oder shetti!

Haflingerin
21.12.2003, 13:54
Ich muss aber dazu sagen das die Größe schon eine Rolle spielt, bei einem kleinen Pferd hat man nicht so einen riesen Respekt da man denkt: da fall ich eh nicht weit, bei einem großen Pferd siehts da schon anders aus, da sieht man runter und denkt sich: puh is das hoch.
Ideal wäre ein nicht zu großes ruhiges Pferd.
Bei mir ist mein Mädl' genau richtig, da ich weis, wenn sie buckeln, bocken, steigen würd fall ich nicht weit und im Endeffekt is sie ja wie ein riesiger Hund, die Vorstellung alleine hilft schon ruhiger und selbstsicherer zu sein.
Bei meinem Samstagspferd (von einem Bekannten) siehts ganz anders aus, dessen STM ist 177cm und obwohl er alt ist (22 Jahre) und eigentlich total geländesicher, verlä0ßlich hab' ich vor ihm eine heiden Angst wenn er mal ein bißchen schneller läuft als sonst.

nora
21.12.2003, 14:24
auf haflingern hat man aber doch einen wesentlich besseren halt als auf "normalen" ponys! und von großpferden fliegt man zwar höher aber man kommt besser auf als bei einem pony! wenn dich ein pony abladet knallst du so auf, wie du abgeflogen bist und von einem großpferd kannst du dich viel besser abrollen und der gleichen!
ich hab mir eigentlich noch nie wirklich was "arges" getan beim reiten aber die einzigen etwas gröberen verletzungen hatte ich immer von ponys! und ich bin hauptsächlich großpferde geritten! darunter auch echte riesen! und mich hats auch ordentlich oft gepfeffert! also ist genug großpferdeflugerfahrung da!;)

und ich sagte ja auch, dass es auf den charakter des pferdes/ponys ankommt! wenn deine hafistute so ein "vertrauenspferd" ist und dein pflegepferd nicht, dann kann man das ja trotzdem nicht auf alle hafis/großpferde umlegen! es gibt halt so wie auch bei den hunden in jeder rasse/größe solche und solche! und nur weil ponys klein sind, ist es nicht zwangsläufig leichter mit ihnen...

Haflingerin
21.12.2003, 14:55
Es geht ja jetzt net darum von welchem Pferd ich leichter runterknall, ich kann nur sagen, das mir bei kleinen Pferden sprich Ponies nie was passiert ist und das bei meinem "Riesen" ich mir einen Reitunfall zugezogen hat der sich gewaschen hat.
Es ist so, das ich seit 9 1/2 Jahren mit Problempferden trainiert habe, sowohl am Boden als auch als Bereiter.
Irgendwan trifft man auf seinen Meister in meinem Fall wars mein eigenes Pferd und der war net ohne.
Theoretisch wollte ich überhaupt nie wieder reiten, aber ohne Pferd is auch blöd.
Wegen Hafis und Halt, die sind entweder so breit das Dich nicht fixieren kannst, haben meist keinen Widerrist oder sind so schmal (wie meine) das man erst recht keinen Halt hat.
Mir taugen da persönlich die Warmblüter mehr da die angenehmer gebaut sind.
Hattest Du schon mal einen echt argen Unfall ?
Das Schlimme sind ja nicht die körperlichen "Schäden" sondern der seelische Schaden, wenn ich daran denk wo ich überall durch die Gegend geflogen bin, aber das letzte Mal war so einschneidet das ich echt so eine Heiden Angst vorm Reiten gehabt hab', die Angst is noch da wird aber von Mal zu Mal weniger.
Auf ein großes Pferd steig ich gar nicht mehr rauf, und das Samstagpferd reite ich ja auch nicht mehr, einfach weil er hoch ist.

dimmi
21.12.2003, 19:18
ich kann islandpferde empfehlen. ich bin zwar weit davon entfernt zu sagen, dass sie irgendwie leichter zu reiten sind als andere aber es gibt in jedem mir bekannten reitstall mindestens 2 echt super schulpferde die lieb sind und sonst nix.

Candy&Chilli
21.12.2003, 20:21
Möchte dazu nur folgendes sagen:

Bina uch 8 Jahre regelmäßig geritten.
habe auch imemr die schwierigen Pferde bekommen.
Mein vorletztes Mitreitpferd hatte Stockmas 184!!! und war die Seele eines Pferdes. Auf dem wäre ich auch mit verbundenen Augen geritten.
Er hat absolut nie gebuckelt, ist nie gestiegen, wenn es ihm zu blöd war, ist er einfach rückwärts gegangen, dass war seine Art aufzumucken.
mehr nicht.

Auf ihm hätte sich jeder super sicher gefühlt. Vor allem war er wie jedes Warmblut toll gebaut, udn man hatte super sicheren Halt.
Kein unangenehmes Gefühl.

Meine letzte Mitreitgelegenheit war ne VA-Araber Stute, klein aber oho, das passte zu ihr. Wenn die nciht mehr wollte fing sie an zu steigen dass es sich gewaschen hatte. Buckeln und durchgehen probierte sie sowieso dauernd.

bin also auch der Meinung dass ein kleines Pferd vielleicht Sicherheit vermittelt, mit der Sicherheit ists aber oftmals weither.

Bin davon überzeugt, dass je kleiner umso mehr flausen im Kopf.
Zumindest spricht keiens meiner reiterlebnisse in den 8 Jahren dagegen.

Lg Alessa

P.S. jeder Anfang ist schwer nach einem Unfall. Aber ich würde dann genau solche Pferde reiten vor denen ich Angst habe. Ich mein, wenn ich nen Unfall in nem großen Mercedes hatte, fahre ich dann auch nicht mehr nur nen Smart, weil dieses Auto kürzer ist,.....

Blöder Vergleich, ich weiß, aber im prinzip ist es so. Es ist immer falsch sich in falscher Gewissheit zu wiegen.

dimmi
21.12.2003, 20:28
da kann ich nicht uneingeschränkt zustimmen.

ich kenne viele pferde, groß wie klein, lieb wie verrückt. im großen und ganzen sind die kleinen gerissener als die großen.

ich finde aber, dass gerissenheit nicht unbedingt ein nachteil ist. es kommt wie beim hund aus die art des trainings an, ob das pferd für oder gegen den reiter arbeitet. ein hochintelligentes pferd für den reiter arbeitend ist das beste was dir passieren kann.

es kommt leider oft vor, dass im hundetraining alles mit pos. motivation etc erarbeitet wird aber geritten wird noch immer gegen das pferd.

nora
21.12.2003, 20:41
ich seh das auch so wie dimmi! es gibt in jeder größe solche und solche! und ich denke, dass isis "anders" sind, weil sie auch anders gehalten werden und, weil die reiterei auch anders ist! die dürfen mehr pferd bleiben! denk ich zumindest...hab ja eigentlich noch nicht so viel mit isis zutun gehabt...

dimmi
21.12.2003, 20:44
ja dürfen sie meistens ;) aber auch nur meistens. ich meine auch gar nicht, dass sie besser geeignet sind, aber ich kenne nur isihöfe, wo sie brave pferde haben.

nora
21.12.2003, 20:50
ja leider auch nicht überall! aber zumindest öffter als andere pferde! hab das mit dem bravsein jetzt auch nicht wegen dem was du geschrieben hast gemeint! sondern einfach allgemein!
sie sind halt großteils einfach ausgeglichener...

dimmi
21.12.2003, 20:55
sie sind halt großteils einfach ausgeglichener... naja, wer den ganzen tag draussen steht und mit freunden spielen kann, kann auch ruhiger arbeiten und ist ausgeglichener.

dass so viele pferde so brav sind obwohl sie ständig wider ihre natur allein in einem käfig eingesperrt sind, ist genauso ein wunder, wie dass so wenige hunde beissen.

nora
21.12.2003, 21:02
Original geschrieben von dimmi
naja, wer den ganzen tag draussen steht und mit freunden spielen kann, kann auch ruhiger arbeiten und ist ausgeglichener.

ja, das meinte ich vorher, dass das eben an der haltung liegt! weil jeder weiß, dass isis in einen laufstall ehören! aber alle anderen pferderassen ja natürlich nicht...:rolleyes:


dass so viele pferde so brav sind obwohl sie ständig wider ihre natur allein in einem käfig eingesperrt sind, ist genauso ein wunder, wie dass so wenige hunde beissen.


das haben wir gestern eh besprochen!;)

Aquarius&Rudel
21.12.2003, 21:29
...könnt ich z.B. nicht in einen Offenstall stellen...er ist ein Quarter und sein Winterfell ist nicht grad sehr dicht und lang was halt an der Rasse liegt und daran das ers nicht gewohnt ist...
...aber er steht in seinem eigenen, schönen großen Paddock, mit lieben Pferdenachbarn, die er immer freundlich begrüßt :)
Früher stand er (da hat er noch nicht mir gehört) fast die ganze Zeit in der Box...ich glaub man kann sich vorstellen wie unausgeglichen er da war...ich find sowas absolut nicht okay...da kann von artgerechter Pferdehaltung echt keine Rede sein... :mad:

dimmi
21.12.2003, 21:59
nicht immer ist der offenstall das gelbe vom ei.
bei uns stehen zwar pferde aller rassen im offenstall - ohne probleme - die hochblütigeren stehen bei regen und schneesturm freiwillig im stall. dennoch ist er nicht für alle geeignet.

aber 23h/tag box ist m.e. tierschutzrelevant.

Haflingerin
23.12.2003, 00:54
Also ich muss sagen wir sind bunt gemischt, bis jetzt hatten wir vom Tunierpferd bis zum "normalen" Freizeitpferd alle möglichen Pferde und kein einziges hatte Probs'.
Winterfell, mein Traki hatte z.B. fast keines, Ronja dagegen ist ein wahrer Teddybär.
Keine Ahnung welcher Dummkopf auf die hirnverbrannte Idee kam Pferde in eine Box zu sperren ?!?!?
Kühe und ander Nutztiere werden gerade mal nachts wenn überhaupt (Alm) in einen Stall gesperrt.
Ausnahme schweine die hab' ich bis jetzt noch nie im Freien gesehen.
Pferde von Box - Offenstall immer von Frühjahr - Spätsommer sonst ist die Zeit zum umstellen verdammt knapp.
Außerdem kommt es auf den Stall an, denn das was ich an Offenstall gesehen habe ist ein Schlammfeld das eingezäunt ist mit einem mehr oder weniger guten Schupfen, naja.
Bei uns z.B. gibt es isolierte Windgeschützte Boxen, thermostatgeregelte Selbstränken, TTa System Gummimatten, Bretterboden, Naturboden, ein Kiesbett eine Wettergeschützte Heuraufe bei der die Pferde soviel Heu fressen können wie sie wollen (permantent at libidum), es wird hochwertiges Stroh (Futterstroh) eingestreut, Salzleck-, Mineralsteine sind überall.
Die Pferde leben in Gesellschaft mit zeigen und einem Schaf.
Ab Frühjahr gibts dann zusätzlich bis im Herbst die Weide.
Mein Pferd würde ich nie wieder anders unterbringen wollen, selbst mein Trakehner fand es super, obwohl bei ihm das VB durchschlug hatte er mit den Wetter und den Temperaturen keine Probs.
Für Sozialgestörte Pferde bzw, Verhaltens gestörrte Pferde ist eine Paddockhaltung sicher das Bessere, hatten wir auch mal.


Größe, je unsicherer Du bist desto lockerer sitzt Du am Pferd, daher meinte ich das ein kleines sicheres Pferd besser ist.
Übrigens mich kriegen keine 10 Pferde auf ein "großes" Pferd mehr rauf.
Ich bekomme wirkliche Todesangst wenn das Pferd auch nur einen Zucker macht und das tu ich mir nicht an, denn ich muss niemanden was beweisen und wenn ich bis an mein lebensende auf Ponies reiten muss weil ich mir was Größeres nicht zutraue dann ist das so, find das nicht so schlimm.
Nebenbei, meine Freundin hatte einen Unfall mit ihrem Auto und ist seitdem niemals mehr autogefahren, weil sie einfach zu große Angst hat und das schon seit 4 Jahren, mir kommt des blöd vor weil ichs nicht machen würde, aber wenn ich es mit miener Angst vor großen Pferden vergleiche kann ich es verstehen.

Cleopatra
23.12.2003, 22:18
Ich bin 10 Jahre lang geritten. (Der Grund warum ich aufgehört hab, ist aber kein Sturz oder irgendwas in der Richtung, sondern einfach kein Geld.)
4 Jahre lang bin ich fast nur in Polen geritten. Auch wenn ich nur 2 Tage keine Schule hatte (z. Bsp. Samstag frei) bin ich hingefahren. Freitag nach der Schule weg und Montag Früh wieder zurück.

Dort gab es zwar keinen Offenstall, sondern einen ganz normalen, aber die Pferde waren trotzdem sehr viel draußen. Im Sommer waren sie nur zum Fressen drinnen und zu Mittag (einfach, weil es da zu heiß war). Den Rest des Tages waren sie draußen. Auch in der Nacht. Also ca. 21 bis 22 Stunden pro Tag.
Im Winter waren sie nur Tags über draußen, in der Nacht m Stall.
Und zwar alle Pferde. Die kleinen, die großen, egal welches Fell. Alle Pferde. In vielen Ställen ist es ja so, dass nur die Privatpferde raus kommen. Die Schulpferde garnicht oder kaum.
Dort waren die Schulpferde zu 100% gleichberechtigt. In allen Punkten. Also auch hier.
Ich finde, dort hatten die Pferde es super. Wenn man keinen Offenstall hat, ist das die ideale Lösung, finde ich.


Zu der Größe: Natürlich kann man nicht alle in einen Topf werfen. Weder bei Hunden, noch bei Pferden, noch bei allen anderen Lebewesen.

Aber man kann schon sagen, dass auch ich die Erfahrung geacht habe, dass große Pferde oft ruhiger sind als Ponies.
Ponies haben es oft faustdick hinter den Ohren.
Aber ich kenne natürlich genauso große Pferde, die oft durchgingen etc...
Aber so im Großen und Ganzen, waren es doch eher die Ponies.
Und ich hab auch schon schlimme Stürze hinter mir. Glücklicherweise ist mir aber nie was Schlimmes passiert. Schlimme Verletzungen oder so.

Ich finde, Sabine, du solltest nicht sagen: Ich suche ein kleines Pferd um wieder anzufangen, und meine Angst zu überwinden. Sondern, dass du ein braves und ruhiges Pferd suchst.

Denn, es kann die passieren, dass du dich auf ein Ponysetzt, und nicht zurecht kommst.
Genauso wie dir das bei einem Pferd passieren kann.

Aber es kann auch sein, dass du dich auf ein Pony setzt, dass genau richtig für dich ist.
Und auch hier: Es kann auch sein, dass du solch ein Pferd findest.

Aber gib nicht auf! Wenn du die Möglichkeit hast weiterzureiten, dann nütze sie! Du kannst dir garnicht vorstellen, wie gern ich noch reiten würde, und wie sehr es mir abgeht...

dimmi
24.12.2003, 02:22
@hafi: ich kenne einige schweine, die im freien leben. die haben eine eigene weide und lieben es natürlich! schweine werden idealterweise auch im offenstall gehalten. mit viel stroh zum einbetten und einem windgeschützten unterstand kein problem. oder besser: ideal.

Haflingerin
24.12.2003, 10:06
Wo gibts die ?
Ist das auf einen Biobauernhof ?
Selbst bei den Streichelzoos sind die "normalen" Schweine meist eingesperrt.
Würde ich mir gerne einmal ansehen wie ein Offenstall für Schweine aussieht bzw. ein "Freilaufgehege", das gibts nicht mal in Schönbrunn.
Oder gibts eine HP dazu ?
So etwas hätte ich gerne für meine HP, bin mir sicher das das viele Leute nicht wissen das es so etwas gibt.
bei Wildschweinen und Hängebauchschweinen ist das eigentlich normal, aber beim normalen Hausschwein hab' ich das noch nie gesehen und würde mich echt freuen wenn ich mir sowas in Natura ansehen könnt:)

dimmi
24.12.2003, 18:00
tja, die schweine, die ich persönlich bewirtschaftet habe, haben einen stall und sind nur tagsüber draussen. die schweine, von denen ich gehört habe, dass sie einen offenstall haben, wohnen irgendwo in deutschland. tja...

nora
24.12.2003, 18:26
thomas D hat doch zwei schweine in einem offenstall! aber alle die brav hundkatzemaus schauen wissen das ja eh..:D

Haflingerin
24.12.2003, 19:49
Deutschland Mist.
Zeizt das es so etwas auch in Österreich gibt *gg*

dimmi
24.12.2003, 23:42
genau nora, das htte ich ganz vergessen ;)

ok hafi, kauf dir 2 schweine und mach einen schweinchen-offenstall (jaaaaaaa, ich liebe die grunzetiere!!)

Haflingerin
24.12.2003, 23:55
2 Schweine, das haben wir im Stall, ich dachte Du meinst eine echte Schweinefarm (nennt man das so ?) wo viele Schweindln rumrüffeln, so wie am Kahlenberg die Wildschweinrotte.

dimmi
25.12.2003, 02:16
achsoooo.... übrigens waren die weideschweine tatsächlich auf einem biohof. ich hab mal dort gearbeitet - war eine tolle zeit

Haflingerin
25.12.2003, 02:18
Nebenbei, das nenn ich Themenwechsel *BG* vom pony zum Weideschwein, wie das geht :D

nora
25.12.2003, 02:24
Original geschrieben von dimmi
achsoooo.... übrigens waren die weideschweine tatsächlich auf einem biohof. ich hab mal dort gearbeitet - war eine tolle zeit

praktikum von der steinerschule?;)

dimmi
25.12.2003, 23:38
Original geschrieben von nora
praktikum von der steinerschule?;) klaro. ich wär am liebsten dort eingezogen

salomon
26.12.2003, 12:00
na bei euch kenn ich mich ja nicht mehr aus- vom Pony zum Weideschwein? na wie ging denn das ? *gg*

dimmi
26.12.2003, 20:36
musst halt alles lesen *grins*

es ging so: pony-haltung-offenstall-tierhaltung generell-weideschweine

Snoopy15
30.04.2004, 21:56
Ich würde Fjordpferde empfehlen, natürlich muss man trotzdem auf charakter sehen. aber die sind meistens sehr ruhig und gutmütig, und sehr groß sind die meisten auch nicht! Ich reite zur zeit 2 fjordis und das eine würde keiner fliege was zuleide tun! Ich glaube das hat noch nie gebuckelt oder ist gestiegen unter dem reiter! Zumindest hab ichs nicht gesehn und ziemlich klein ist sie auch, und das 2. ist auch ruhig und gutmütig obwohl es erst 4 Jahre ist, ist es extrem brav! Also ich könnte diese ruhigen pferde nur empfehlen, weil man auch sehr gut vertrauen aufbauen kann mit ihnen!
glg Bernadette

Gothic
01.05.2004, 01:03
Also mal mein Teil zum Thema Ponys. Habe selbst welche gehalten, seit meiner Jugendzeit.
Klar kann man Ponys reiten, ob sie nun besser oder schlechter zu reiten sind liegt hier, meiner Erfahrung nach, eher an der Ausbildung. Die leider oft bei kleineren Ponys oft nicht vorhanden ist.

Mein letztes Pferd war ein 128 cm hoher Dülmener Wildbahn Hengst (Wodan), welchen ich selbst ausgebildet habe.
Er ist einfach klasse beim reiten, auch in der Gruppe mit Stuten. Letzten Sommer hat er mit dem Sohn (9. Jahre) meiner Bekannten seine erste Rally gemeistert (5. Platz).
Als ich ich (1,65 groß, ca. 50 Kg) ihn bekam haben alle gelästert, viel zu klein, Hengst und noch roh. Zu allem überdruß noch ein Dülmener, die sind böse, stur und können nix.
Hat alles nicht gestimmt und ich würde immer wieder einen kleinen Hengst aus dem Merfelder Bruch nehmen. Dieses erste Lebensjahr in einer Herde wie dort, prägt einfach ein hervorragendes Sozialverhalten und einen unbeschreiblichen Charakter.
Man muss halt nur in Kauf nehmen sich ein Wildpferd nach Hause geholt zu haben, dass erstmal vorsichtig an den positiven Kontakt mit Menschen gewöhnt werden muss.
Am Ende hatte ich ein super Pferd fürs Gelände, welches sich für kein Hindernis zu schade war. Das beste sind seine Gänge, hoch Kadenziert mit leichtem Bügelgang, wie ein Andalusier mit Tendenz zu Pass und Tölt. Gegen aller Erwartung stellte er sich als ein wandelndes Sofa heraus, draufsetzen und genießen.

Aber auch die anderen die ich hatte, und das waren alle Ponys, bis auf einen Pflegling aus schlechter Haltung. Dies war ein russischer Vollblut Hengst.

Die anderen waren:
Jo, ein Angloaraber-Haflinger Mix. War mein erstes Pferd aus schlechter Haltung und wirklich nicht einfach.

Nico, Deutsches Reitpony. Was mich an ihm am meisten störte waren die sportlichen weiten und austrainierten Gänge, find ich gerade für Wander- und Distanzritte super unbequem.

Hauth-en-Arwen, Irish Tinker Pony Stute. Die hat wieder die von mir so beforzugten Kadenzierten Aufwertsbewegungen welche einfach super bequem sind. Dafür auch ein Rennteufel.

Zur Sache Pony oder Großpferd ist meine Entscheidung fürs Pony bzw. Kleinpferd gefallen. Denn ich finde ein kleineres und kompakteres Pferd einfach viel bequemer für mich als Geländerreiter mit ein wenig Dressur Anlage die ich lieber alleine Zuhause genieße als auf dem Turnierplatz.

Auch tendiere ich mehr zu einem Quatrat Pferd als einem im Rechtecktyp und da findet sich halt auch ne Menge im Pony Bereich.