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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundesportverein stellt Schutzhundeausbildung ein



Ilselore
20.02.2001, 18:28
Liebe Hundereunde,

hoffentlich findet dieses Beispiel Nachahmer.

...Das aggressive Verhalten von Hunden bei der ohnehin rückläufigen chutzhundeausbildung habe viele friedlich gesonnene Schnupperer von einem Eintritt in den Verein abgeschreckt.
Sinn und Zweck des HSV, der sich von anderen Hundevereinen unterscheide, seien die Erziehung von Vierbeinern zu friedlichen und verträglichen Familienhunden und die Rückkehr zur Grunderziehung von Hunden.
Denn von Schutzdienstausbildungen hat der Verein "die Nase voll", weil bei jeder Übungsstunde habe erklärt werden müssen, warum Hunde jenseits des Polizei- und Zolldienstes in Ärmelschoner und Handschuhe
bissen.

Ilselore

Der ganze Artikel steht im Hunde-Info-Forum

Sandra
22.02.2001, 00:27
Hallo Ilselore!

Ich weiß ehlich nicht was Du daran gut findest, wenn ein Abrichteplatz den Schutzdienst einstellt. Gerade in der heutigen Zeit haben unsere Hunde oft nicht mehr den benötigten Auslauf und gerade da können sich die Hunde richtig auspowern.
Die Schutzhundearbeit besteht aus 3 Teilen, der Unterordnung, der Fährtenarbeit und der Schutzarbeit. D.h. der Hund hat nach einer SchH-Prüfung eine sehr gute Ausbildung und umso besser die Ausbildung eines Hundes ist, umso sicherer ist er für seine Umwelt.
Das ist auch die Meinung von Experten, wenn Du mir nicht glaubst, kann ich Dir ein Gutachten diesbezüglich zukommen lassen.
Du kannst 3 Stunden mit Deinem Hund spazieren gehen, aber dieser wird nicht so ausgepowert sein, wie nach einer Schutzarbeit. Natürlich kannst Du mit Deinem Hund auch Agility machen, aber der Gehorsam durch die SchH-Prüfung ist sicherlich höher.
Für mich spricht das nicht für den Platz, wenn dieser die Schutzarbeit einstellt.
Sieh Dir mal die Plätze an die sogen. Familiehunde ausbilden!! - meistens wird eine BGH-A abgelegt, was soviel bedeutet, daß man danach halbwegs mit seinem Hund an der Leine gehen kann. Vielleicht machen danach noch einige eine BGH 1 Prüfung, aber mit dieser kommst Du noch lange nicht an eine SchH-Unterordnung ran.
Laß Dir das mal durch den Kopf gehen!

Grüße Sandra

Helga
22.02.2001, 06:52
Hallo Sandra!
Ich bin mit Ilselore einer Meinung; es ist der breiten Öffentlichkeit heutzutage nur schwer zu vermitteln, was gut daran ist, wenn Privatpersonen das Recht eingeräumt wird, dass ihre Hunde "Menschen attackieren" und sei es nur unter Ausnutzung des Beutetriebs. Wenn der Gebrauchshundesport in seiner bisherigen Form mit Zustimmung einer breiten Öffentlichkeit aktiv weiter betrieben werden soll, dann müssen sich die Organisationen Gedanken darüber machen, wie sie den Teilnehmerkreis wesentlich einschränken. Besonders wichtig ist die Frage, was mit den Hunden passiert, die andressiert, aber nicht zuverlässig ausgebildet sind. Die Vereine dürfen sich nicht täuschen lassen - die Frage der "Unversehrtheit des Menschen" ist ein zentrales, öffentliches Anliegen.
Und um den Hund "auszupowern" gibt es viele andere, für das Team Mensch/Hund reizvollere Aufgaben. Und weil Du die Unterordnung ansprichst, in vielen Ländern ist Obidience, diese sehr umfassende Prüfung von Gehorsam und Unterordnung bereits an erster Stelle.
lt
Helga

schnofl
22.02.2001, 08:11
hallo sandra!
es ist schön zu diesem leidigen thema wieder ein vernünftiges posting zu lesen.
@helga:gefährliche hunde sind nicht oder nur mangelhaft ausgebildete gebrauchshunde diese haben ab einem gewissen alter zuhause meist die einrichtung samt familie zerbissen und unterstützen damit dann die "gehirntumorstatistig" der tierärzte.
grüße schnofl

Helga
22.02.2001, 08:39
Hallo Schnofl!
Du wirst mir doch nicht ernsthaft erzählen wollen, dass alle Gebrauchshunde, mit denen nicht Schutzhundesport betríeben wird, bösartig werden? Ich habe in den langen Jahren, in denen ich einen Hund führe, viele BesitzerInnen - auch von Gebrauchshunde-rassen kennenlernen dürfen, die gut sozialisierte und keinesfalls aggressive Hunde waren, trotzdem sie KEINE Schutzhundeausbildung hatten. Eine meiner Freundinnen hat vor langen Jahren (der Hund ist inzwischen hochbetagt gestorben) mit Schutz angefangen, musste jedoch abbrechen, weil bei der Hündin schwere HD ausgebrochen ist - sie war bis zu ihrem Tod ein ausgesprochen liebes, sanftes Tier!! Was geschieht deiner Meinung nach mit Hunden, die wie oben geschildert, nicht zum Schutz geeignet sind - nach Deiner Theorie werden die alle aggressiv??!!
Fakt ist doch, dass der Schutzdienst, die "Krone der Gebrauchshundeausbildung" in der Öffentlichkeit heiss umstritten ist!
Und ich bin der Meinung, in wir in einer Zeit, in der die Hundhaltung durch Gesetze erschwert, ja fast unmöglich gemacht wird
gut daran täten, umzudenken. Die "Berufe" des Hundes sind heute einfach andere, als sie noch vor 10 oder 20 Jahren waren, dass müssen auch die "Ideologen" der Schutzhundeausbildung einsehen!

Sandra
22.02.2001, 17:59
Hallo Ilselore!

Das Wort "Schutzarbeit" ist veraltet, wenn man es statt dessen "Suchen und Spielen" nennen würde, wären ein paar Nichthundekenner nicht so negativ eingestellt. Warum sollte mich mein Hund schützen - Tatsache ist wohl, daß ich in der heutigen Zeit meinen Hund schützen muß.
Damit man nicht angepöbelt wird, läßt man seinen Hund am Platz auspowern, denn dort sollten Leute mit Hundeverstand sein.
Zu Obidience: Ist sicher toll, aber reine Unterordnung, ohne daß der Hund seinen Beutetrieb (laufen usw.) nachgeben kann ist nichts für mich und auch nichts für meine Hund. Ich habe mehrere Hund, mit einer mache ich Unterordnung, mit der anderen Breitensport und mit dem Rüden "Suchen und Spielen" (Schutzarbeit) - und keiner meiner Hunde ist aggressiv, und der Rüde ist noch der friedlichste von allen.
Nach jeder Schutzarbeit steht er in der Menschengruppe und läßt sich streicheln!
Wie gesagt, nehmen wir für Schutzarbeit ein anderes Wort und keiner wird sich beschweren.

Grüße Sandra

Ilselore
22.02.2001, 23:44
Halo Sandra,
"Sinn und Zweck des HSV, der sich von anderen Hundevereinen unterscheide, seien die
Erziehung von Vierbeinern zu friedlichen und verträglichen Familienhunden und die
Rückkehr zur Grunderziehung von Hunden."

Diese Handlungsweise des HSV sehe ich als sehr positiv an. Züchten wir verträgliche Familienhunde und bilden wir sie in einer soliden Grunderziehung aus, dann haben wir Hunde, mit denen wir problemlos durch Dick und Dünn gehen können.

"Ich weiß ehlich nicht was Du daran gut findest, wenn ein Abrichteplatz den Schutzdienst einstellt." hast Du geschrieben, liebe Sandra.

Wenn ich das Wort Abrichteplatz schon lese,
ist das Mass meiner Tolleranz sofort erreicht.
Dressieren oder Bändigen, das ist der Job von Tierbändiger, diese Menschen bändigen Raubkatzen und Bären.
Sollen Hunde auf diesen Plätzen gezähmt oder gebändigt werden? Das ist doch wohl weit verfehlt. Eine artgerechte Ausbildung, die von sach- und fachkundigen Lehrern durchgeführt wird, ist völlig ausreichend für einen Hund.

Gruss
Ilselore

Helga II
23.02.2001, 07:21
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Wenn ich das Wort Abrichteplatz schon lese,
ist das Mass meiner Tolleranz sofort erreicht.
Dressieren oder Bändigen, das ist der Job von Tierbändiger, diese Menschen bändigen Raubkatzen und Bären.
Sollen Hunde auf diesen Plätzen gezähmt oder gebändigt werden? Das ist doch wohl weit verfehlt. Eine artgerechte Ausbildung, die von sach- und fachkundigen Lehrern durchgeführt wird, ist völlig ausreichend für einen Hund.

[/quote]

Hallo Ilselore,
Du sprichst mir aus der Seele. Mir dreht sich der Magen um, wenn Hundebesitzer mit Ausdrücken wie "Abrichten", "Unterordnung" u.ä. um sich werfen. Alles militant, auf Drill, Gehorsam (sonst setzt es was?), am Kursplatz möglichst laut und zackig, Kopf des Hundes exakt auf Kniehöhe,...

Ich habe meine Hunde "erzogen" mit den Lernmethoden, die auch in der Kindererziehung angewendet werden. Klappt wunderbar! (Bloß folgen meine Hunde besser als die meisten Kinder in der Umgebung)

Ich würde allen Hundebesitzern die Bücher von Roger Mugford empfehlen - Hundeerziehung 2000. Wäre noch besser vor Anschaffung des Hundes.


[Dieser Beitrag wurde von Helga II am 23. Februar 2001 editiert.]

Hans Mosser
23.02.2001, 07:56
Hallo Helga II. Ich stimme Dir in Vielem zu. Es gibt die unterschiedlichsten Ausbildungsmethoden, die zum Ziel führen, Mugford ist da sicher ein großer Vorreiter gewesen und man hat mich noch vor 6 Jahren ausgelacht, als ich meinen Hund mit dem Wissen aus Mugfords Büchern erzogen habe. Es gibt neben den Methoden Mugfords auch viele andere gute Methoden und Tipps, etwa von Weidt, Baumann, Fischer, Dildei usw. Diese Sachen beginnen sich ja endlich auszubreiten auf Österreichs Ausbildeplätzen, nicht jedoch auf den "Abrichteplätzen", die es leider mehrheitlich noch gibt. Ihr habt ja keine Ahnung, wie man auf mir und dem WUFF-team herumhackt wegen unserer ständigen Kritik an den brutalen Dressurmethoden auf den immer noch meisten österr. "Abrichteplätzen". Das ist schon richtig, daß man diese Plätze nicht "Ausbildungs- oder Hundeplätze" nennt, das sind brutale Abrichteplätze, die zu Recht den Namen tragen, den sie sich selbst geben. Und es wird sie zumindest noch so lange geben, solange es noch Hundehalter gibt, die ihren Vierbeiner beim Hundetrainer abgeben, um ihm nach dem Wochenende gut erzogen zurückzubekommen.

schnofl
23.02.2001, 08:11
ich habe mir gestern die neue wuff zugelegt und muss voll freude festellen das ein herr namens rene sagarra,laut wuff portrait ebenfalls in einem sicherheitsdienst tätig,zum problem hundeausbildung eine beinahe idente meinung vertritt wie ich sie in einem posting vor einigen tagen kundtat. wie kommt es nur dazu das alle menschen die entweder beruflich mit hunden arbeiten oder im hundesport aktiv sind keine ahnung von hunden haben und leute die mit ihren hunden gerade mal eine runde um den block schaffen alles wissen?
leserbrief zur blattlinie:ich bin ebenfalls der meinung das sich die wuff kaum noch vom deutschen BILD einer zeitung unterscheidet und habe zu diesem thema bereits nach der fci-wm stocker. einen sehr ausführlichen leserbrief geschrieben der jedoch nie veröffentlicht wurde.als leser der ersten stunde finde ich es schade wenn sich eine gute idee verliert (die berichterstattung über "kampfhunde" ist in ordnung).

schnofl
23.02.2001, 08:22
lieber hans!
ich kann mich noch gut daran erinnern wie vor jahren auf einem platz im süden von wien ein gebildeter mann vor seinem hund der beim ablegen aufgestanden ist panikartig vor seinem flüchten wollte.ich muss noch anmerken das ich dafür durchaus verständniss hatte da ihn der hund ja bereits am parkplatz gebissen hatte.ich habe das gefühl das ich nicht der einzige bin dem das hier bekannt vorkommt halte solche sachen aber für kontraproduktiv und appeliere daher an die ehrlichkeit der menschen.
nette grüße schnofl

p.s.der hund wurde nach dr.roger mugford erzogen-eh klar

[Dieser Beitrag wurde von schnofl am 23. Februar 2001 editiert.]

[Dieser Beitrag wurde von schnofl am 23. Februar 2001 editiert.]

Helga II
23.02.2001, 08:39
Hallo Hans,
Ich habe vor über 8 Jahren mit meinem ersten Hund auf einem "Abrichteplatz" gesehen, wie man einem 45-kg-Hund einen Leinenruck gibt, daß es ihn aushebt und ihm für mehrere Minuten die Luft wegbleibt.
Auf diesem Platz wollten sie mit meinem ersten Hund unbedingt gleich mit "Schutz" anfangen, obwohl er noch nicht einmal Grundbegriffe beherrschte. Ich hatte ihn 1 Monat vor Kursbeginn aus dem Tierheim geholt, er war 11 Monate alt.
Meinen Gino mußte ich kurz später wegen extremer Aggression (gegen mich gerichtet!) einschläfern. Ich trauere diesem Hund heute noch nach, weil ich denke, wenn ich damals bessere Unterstützung gehabt hätte und ich nicht ohne Nachzudenken alles mitgemacht hätte, was damals so üblich war, wäre es nicht zu den Angriffen meine Hundes gekommen.
Ich habe daraus gelernt und meinen zweiten Hund (heute 7 1/2) selbst erzogen.
Für alle, die einen "ordentlichen" DSH haben, bin ich "unten durch", weil mein Hund anstatt eines Kettenhalsbandes ein Brustgeschirr hat. Deswegen durfte ich damals am SVÖ-Platz auch keinen Welpenkurs mit ihm machen (nur mit Kettenhalsband!)

Helga II
23.02.2001, 08:52
Lieber Schnofl,
Ich glaube das Problem der Leute von "Hundesportvereinen" ist einfach, daß sie zum Teil mit ihren Ausbildungsmethoden noch in den 40-er oder 50-er-jahren steckengelieben sind und keinesfalls von ihren althergebrachten Methoden abweichen wollen. Sie betrachten "Abrichten" als Sport und die Hunde gehören zu den nötigen Utensilien und werden dementsprechend behandelt, wenn sie nicht wunschgerecht "funktionieren".
Zum Glück gibt es bei den Ausbildnern inzwischen genügend Nachwuchs, der aufgeschlossener ist.
Trotzdem stimmt es mich traurig, wenn ein Verein damit wirbt, daß bei ihnen jetzt auch mit "sanften Methoden" (im Gegensatz wozu bisher?) gearbeitet wird.

Wenn du die WUFF mit der Bild-Zeitung vergleichst, bist du wahrscheinlich einer der Leser, der nur bunte Bilder gucken kann und den Text dazwischen nicht versteht (so wie die Zielgruppe der Bildzeitung). Du hast anscheinend gar nichts begriffen.

charly
23.02.2001, 09:29
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Helga:
Hallo Sandra!
Ich bin mit Ilselore einer Meinung; es ist der breiten Öffentlichkeit heutzutage nur schwer zu vermitteln, was gut daran ist, wenn Privatpersonen das Recht eingeräumt wird, dass ihre Hunde "Menschen attackieren" und sei es nur unter Ausnutzung des Beutetriebs. Wenn der Gebrauchshundesport in seiner bisherigen Form mit Zustimmung einer breiten Öffentlichkeit aktiv weiter betrieben werden soll, dann müssen sich die Organisationen Gedanken darüber machen, wie sie den Teilnehmerkreis wesentlich einschränken. Besonders wichtig ist die Frage, was mit den Hunden passiert, die andressiert, aber nicht zuverlässig ausgebildet sind. Die Vereine dürfen sich nicht täuschen lassen - die Frage der "Unversehrtheit des Menschen" ist ein zentrales, öffentliches Anliegen.
Und um den Hund "auszupowern" gibt es viele andere, für das Team Mensch/Hund reizvollere Aufgaben. Und weil Du die Unterordnung ansprichst, in vielen Ländern ist Obidience, diese sehr umfassende Prüfung von Gehorsam und Unterordnung bereits an erster Stelle.
lt
Helga[/quote]

Hi,

Du hast Recht, Hunde und Halter im SchH-Sport sollten besonders hohe Anforderungen erfüllen. Du hast auch recht, der Teilnehmerkreis sollte weit mehr eingeschränkt werden, als bislang üblich. Du hast auch ein wenig recht, dass die Verbände noch mehr in dieser Richtung durchsetzen sollten, einige Unterverbände des VDH in D tun das schon im weit größeren Maß als einige andere. Das lässt hoffen.
Nicht akzeptieren würde ich allerdings ein grundsätzliches Verbot des SchH-Sportes, wobei ich die Betonung bewusst auf Sport lege.

Allerdings muss ich mich fragen, ob dieser HSV, welcher jetzt verkündet keinen SchH-Sport mehr anzubieten, vorher mit Brutalomethoden gearbeitet hat, ob sie vorher nicht Hund und Halter auf Eignung überprüft haben? Wenn ja, dann erscheint mir diese Kehrtwende doch ziemlich pharisäerhaft. Es gibt durchaus eine Reihe mir bekannter Hundesportvereine, die es verstanden haben, Agility, Turnierhundesport und SchH-Sport unter einen Hut zu bringen. Ich kenne einige überwiegend THS betreibende Vereine, die gerne SchH-Sportvereine besuchen, um z.B. mangelnde Kenntnisse im Bereich Unterordnung/Fährte zu ergänzen, einfach um die Palette der Möglichkeiten zu erweitern. Zeigt das nicht, dass es durchaus nicht so sein muss, dass SchH-Sportvereine immer nur brutal abrichten? Vor einigen Jahren hatte ich als SchH-Sportler einige Vorbehalte gegen das neu aufkommende Agility, mittlerweile hat sich das gelegt, ich akzeptiere deren Hobby, finde sogar einige Dinge klasse und habe kein Problem damit, meinen Hund auch in dieser Disziplin hin und wieder Spaß und Freude zu verschaffen, erwarte aber auch umgekehrt akzeptiert zu werden und nicht mit Allgemeinplätzen wie SchH-Sport Brutalosport belegt zu werden. Genauso wenig wie die sogenannten Kampfhundehalter in einen Pott mit den wirklich Kriminellen geworfen werden möchten.

Noch ein Nachtrag: Was denken sich eigentlich Hundehalter dabei, die auf solch brutale Ausbilder treffen eigentlich dabei, dies erst eine ganze Zeit mitzumachen? Wieso nehmen sie nicht ihren Hund und suchen gleich in der ersten Minute, wenn sie das feststellen das Weite? Dann würde sich das Problem solcher Abrichteplätze schneller lösen, als man glaubt.

Und noch etwas: ich hatte oben die Besuche von THS-Sportlern in SchH-Vereinen angesprochen. Ob ihr es glaubt oder nicht, die waren echt verwundert, wie viel Spiel in unsere Ausbildungsstunden einfliesst, wie freudig unsere Hunde mit uns gehen. Zumindest für meinen Verein kann ich sagen, wir brauchen keine Lind-Art, um mit unseren Hunden zu spielen und diese dadurch zu motivieren, wir machen das schon seit langem. Je nach persönlichem Temparemet des einzelnen Teams, der eine etwas besser, einigen fällt es etwas schwerer.

[Dieser Beitrag wurde von charly am 23. Februar 2001 editiert.]

Helga
23.02.2001, 09:31
Hallo Helga II, Hans und Ilse!
ich schliesse mich euren Meinungen voll an! Es gibt leider noch viel zu viele "Ideologen" unter den Abrichtern, die die alles neue ablehnen, ja sogar bitterböse auf Menschen sind, die es wagen, Fragen zu stellen; in mir keimt der Verdacht, dass solchen Leuten vielleicht die Phantasie fehlt, auf jeden Hund individuell einzugehen und sie bloss Muskelkraft haben???
Übrigens: auch bei den sogenannten "Tierbändigern" hat schon ein Umdenken eingesetzt und es wird immer mehr von Brachialgewalt (Gottlob) im Umgang mit dem Tier abgegangen, viele davon haben sich in einer Interessensgemeinschaft "Tierlehrer" zusammengetan und arbeiten ehrlich daran, viele "Sünden" aus der Vergangenheit nicht mehr zu machen. Denselben Trend gibt es bei den Pferdesportlern
Nur Hunde "brauchen" anscheinend noch harte Methoden in der Ausbildung - warum nur?
Eine Bemerkung zu Schnofl sei mir noch gestattet:
Eh klar: "Gebrachshunde", die keine Schutzhundeausbildung genossen haben und vielleicht gar nach Mugford ausgebildet wurden, werden alle böse! Und Leute, die ihre Hunde lediglich als Familienhunde halten, verstehen nichts von Hundehaltung - Super!
Und - wenn Dir am WUFF soviel nicht gefällt, warum liest Du es dann noch immer??
Helga

Helga II
23.02.2001, 11:51
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von charly:

Noch ein Nachtrag: Was denken sich eigentlich Hundehalter dabei, die auf solch brutale Ausbilder treffen eigentlich dabei, dies erst eine ganze Zeit mitzumachen? Wieso nehmen sie nicht ihren Hund und suchen gleich in der ersten Minute, wenn sie das feststellen das Weite? Dann würde sich das Problem solcher Abrichteplätze schneller lösen, als man glaubt.
[/quote]

Hallo Charly,
Stell dir vor, du holst dir deinen ersten Hund aus dem Tierheim. Du hast dich schon informiert, wo es in deiner Nähe Kursplätze gibt und meldest dich dann dort an.
Eigentlich erwartest du, daß dort Leute sind, die z.T. schon seit Jahrzehnten Hundeausbildung machen und auch dir und deinem unerzogenen Racker helfen können. Als Neuling mußt du dir am Anfang viel sagen lassen. Du machst Dinge mit, weil du denkst, die werden schon wissen, wovon sie reden. Wo doch jeder dieser Ausbildner selbst einen so wohlerzogenen Hund hat.
Erst wenn du deinen Hund besser kennenlernst, merkst du, worauf er reagiert und fängst vielleicht langsam zu denken an. Das ist dann meist der Zeitpunkt, wo viele Hundebesitzer in Frage stellen, ob es wirklich nötig ist, daß man seinem Hund derart laute Kommandos erteilt. Der Hund hört doch wesentlich besser als wir. Du mußt selbst den Knackpunkt erreichen, wo du sagst: Warum tu ich meinem Hund das an?
Dazu kommt: Alle anderen machen auch mit.
Das ist aber vorwiegend eine Sache von Erfahrung und Mitdenken. Und sag auf einem solchen Kursplatz bloß nicht, daß du mit irgendeiner ihrer Methoden nicht einverstanden bist. Du als Anfänger kannst denen doch niemals das Wasser reichen.

Also dir Problematik ist: Du hast zuwenig Erfahrung, um deinen Hund selbst zu erziehen, bist klug genug, Hilfe in Anspruch zu nehmen, gerätst aber an die falschen Leute.
Viele haben dann nicht die Courage oder sind zu bequem, während des laufenden (bereits bezahlten) Kurses auf einen besseren Platz (den du erst mal suchen mußt) zu wechseln.

Lupo
23.02.2001, 11:56
Mit Verwunderung lese ich hier einzelne Argumentationen. Auch in anderen Foren ist es mir schon aufgefallen, das die Hundeplätze in Österreich anscheinend immer noch "Abrichteplätze" genannt werden, der Hund zum "Schutzhund" abgerichtet wird und anscheinend reichlich viel brutalität vorherrscht! Das stimmt mich nachdenklich!
Hier in Deutschland gibt es vielleicht noch ganz vereinzelt alte Ausbilder die mit Stumpfen um Mund und Cordhose über den Platz laufen und von Abrichten und Schutz sprechen! Hier fährt man mit seinem Hund zum Ausbildeplatz und bildet ihn zum Sporthund für eine Vielseitigkeitsprüfung aus, nutzt dabei seine natürlichen Triebe unterstützt durch positive Motivation und gibt ihm evtl. Korrekturen. Das funktioniert jedoch nur wenn Hund und Halter die entsprechenden physischen wie psychischen Vorraussetzungen mitbringen!!
Wenn jedoch die so allseits beliebten Familienhunde ihren Bestitzern bereits seit 2 Jahren auf der Nase rumtanzen, dazu noch die unglücklichsten Konstellationen wie eine alte Dame und ein Rottwelier, brauche ich nicht mehr mit postiver Motivation anfangen wenn er sich auf alles was 4 Beine hat stürzt! Dann ist Schadensbegrenzung angesagt, und das möglichst schnell. Dann muß ich diesen Hund "unterordnen" damit nicht noch schlimmeres passiert und die alte Dame sich wieder auf die Straße traut.Und das muß dann leider Gottes auch mal mit Zwangsmaßnahmen passieren! Schade schade das so viele Leute immer erst zu uns kommen wenn es zu spät ist und sich dann auch noch beschweren wir wäre "brutal"! Hätte ihr Hund beizeiten seine Grenzen aufgezeigt bekommen, statt sich "frei entwickeln" zu dürfen, hätte der Hund, der Besitzer und wir jetzt wesentlich weniger Probleme!
Ich bilde übrigens alle meine Hunde als Sporthund aus, nach Dildei! Aber diese Methode kann ich nicht bei einem erwachsenen, verzogenen Hund in der Hand eines unerfahrenen stoseligen Hundehalters anwenden! Bis Herr und Hund diese Methode beherrschen und effektiv anwenden, ist mindestens der Hund schon alt geworden!
Gruß Lupo

Spike
23.02.2001, 12:50
Hallo Lupo,

ob in Österreich oder Deutschland, es gibt scheinbar keinen Unterschied. Auch in Deutschland herrschen diese Methoden vor.
Es ist eher die Ausnahme einen guten Platz zu finden der nicht "abrichtet", in dem die Hunde nicht angebrüllt werden. Ich musste das leider oft genug fetsstellen. Besonders die SV Plätze in Deutschland haben (leider) keinen guten Ruf.

Ich denke schlechte Plätze gibt es überall, ob nun Deutschland oder Österreich, ich kann nur hoffen das sich die Situation verbessert.

Helga beschrieb das Problem ganz gut. Als Neuling, bzw. wenn du deinen Hund noch nicht gut kennst, verlässt du dich auf die Aussagen von langjährigen "hundemenschen". Was nun gut oder schlecht für seinen Hund ist, sollte jeder selbst herausfinden. Die Arbeit auf dem Platz lohnt sich allemal, man muß ja auch schließlich nicht alles machen was einem vorgeschwärmt wird.

Lieben Gruß

charly
23.02.2001, 12:56
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Helga II:
Hallo Charly,

Also dir Problematik ist: Du hast zuwenig Erfahrung, um deinen Hund selbst zu erziehen, bist klug genug, Hilfe in Anspruch zu nehmen, gerätst aber an die falschen Leute.
Viele haben dann nicht die Courage oder sind zu bequem, während des laufenden (bereits bezahlten) Kurses auf einen besseren Platz (den du erst mal suchen mußt) zu wechseln.
[/quote]

Das ist doch genau das Problem, erst der Hund und dann erst überlegen, und wenns schwierig wird, aufgeben oder bequem mitmachen, was andere einem vorlullen.

Tut mir leid, aber das ist keine Entschuldigung für Dummheit. Da soll man sich doch wirklich nicht wundern, wenn auch von seiten vieler Hundehalter gefordert wird, dass, bevor jemand einen Hund anschafft (auch wenn es mit den besten Absichten geschieht einer armen Kreatur aus dem Tierheim zu helfen), beweisen sollte, dass er sich ausreichend Gedanken im Vorfeld gemacht hat. Wie kann man so unüberlegt handeln, holt sich einen womöglich noch großen älteren Hund, wo man doch bei etwas überlegen im Vorfeld, wissen könnte, das kann schwierig werden. Und sei es nur, dass man körperlich gar nicht in der Lage ist, 40 Kilo zu bändigen.

Allerdings mache ich auch einigen Tierheimen da einen ganz großen Vorwurf, dass sie da nicht besser überlegen. Vor einigen Jahren war bei uns ein junges Mädel (ca 16-17). Die hatte wohl mit Einverständnis der Eltern einen großen Hund aus dem Tierheim erhalten, obwohl die hätten wissen müssen, dass dieses Tier arge Probleme mit anderen Hunden hatte und teilweise auf Menschen aggressiv reagiert. Wie können die davon ausgehen, dass ein junges Mädel in der Lage ist, diesen Hund einigermaßen sicher zu führen. Trotz unseres Angebotes zu helfen, war es ihr einfach zu mühsam zu lernen. Den Eltern war es total egal, wie sie mit dem Hund zurecht kommt. Wie Du schon richtig sagst, bequem. Obwohl, in diesem besonderen Fall war es für Hund und Halter auch sicherer, das Tier wieder ans Tierheim zurückzugeben.

Helga II
23.02.2001, 19:42
Hallo Charly,
Ich hatte von Kind auf im Bekanntenkreis sehr viel mit Hunden Kontakt, bin auch viel mit bereits erzogenen Hunden spazieren gegangen, habe Bücher gelesen und mich auf jede mir mögliche Weise informiert, bevor ich mir 45 kg Hund aus dem Tierheim holte.
Ich war keine 16, sondern bereits über 30 und gewohnt, Verantwortung mit allen Konsequenzen zu übernehmen.
Du kannst dir sicher sein, daß ich diesem Hund körperlich gewachsen war - nicht nur Männer haben Kraft. Der Hund wurde mir im Tierheim wärmstens empfohlen - er sei als Ersthund optimal geeignet. Und das, obwohl das Tierheim wußte, dass die 2 Vorbesitzer vom halbwüchsigen Rüden "bedroht" wurden und wegen der Kinder Angst bekamen.
Als ich merkte, dass der Hund bereits bei Kleinigkeiten aggressiv reagierte, hatte ich ihn bereits. Mein Gedanke war, mit Hilfe einer Hundeschule das Problem in den Griff zu bekommen. Zurückgeben wäre vergleichbar gewesen mit Verantwortung abschieben. Denn Leute, die wirklich Hundeerfahrung haben, wissen, wieviel Mühe die Erziehung eines solchen Hundes kostet. Die holen sich lieber einen Welpen vom Züchter als einen Problemhund aus dem Tierheim. Ich fürchtete also, der nächste, der ihn aus dem Tierheim holt, erfährt dieselbe Geschichte wie ich und hat nicht die Kraft und Ausdauer. Was bringt es dem Hund wohl, wenn er monatlich den Besitzer wechselt. Ich habe mich nach den ersten Beissvorfällen von Hundetherapeuten in der Schweiz beraten lassen, jeder sagte, es wäre das beste, den Hund einzuschläfern, er wäre bereits massiv gestört. Er wäre eine Gefahr und unzuverlässig.
Daher habe ich ihn nach dem zweiten Beissvorfall schweren Herzens einschläfern lassen.
Das zu dem Thema. Ich lasse mir keinesfalls vorwerfen, ich hätte mich nicht vorher informiert. Ich kann mit dem einem Hund Kurse machen, der nächste reagiert ganz anders. Das kann man nicht voraussagen. Also kann ich mich in dieser Hinsicht vorher nicht ausbilden. Und die Art der Ausbildung, die es vor 8 Jahren gab, kann man vergessen. Das hat die Situation nur verschlimmert.
Was schlägst du vor, sollte man noch alles machen?
lg Helga II


[Dieser Beitrag wurde von Helga II am 23. Februar 2001 editiert.]

Sandra
25.02.2001, 00:27
Auf welchen Plätzen seid ihr denn, wenn dort überall nur Brutalmethoden herrschen?
Ich hatte auch vor Jahren meinen ersten Hund, und ich habe mir einige Plätze angesehen und danach entschieden auf welchen Platz ich etwas mit meinen Hund mache. Auch heute ist es noch so, daß ich verschiednene Plätze besuche und dort mit meinen Hund arbeite. Von dressieren kann doch keine Rede sein, ich habe einen Kameraden an der Leine und keinen Tanzbären! Und es gibt Hund mit viel Temperament und Trieb und die keine Aggression zeigen, warum sollte ich mit so einem keinen Hund SchH-Sport machen? Wenn ich eine "Schlaftablette" an der Leine habe, werde ich dies doch kaum tun.
Ich muß einen Hund individuell ausbilden, denn kein Hund ist gleich, oder ist für alle Sportarten geeignet. Ich kann nicht alle Hunde nach Dr. Mugford ausbilden, oder alle mit "Druck" ausbilden, man sollte selber wissen was man an der Leine hat.
Ich habe 3 Hund und jeder wurde anders ausgebildet. Außerdem was soll das sein, eine Ausbildung zum Familienhund? Meine Hunde leben alle in der Familie, auch der Hund der zur SchH-Prüfung ausgebildet wird.
Ich kann jederzeit beweisen, daß der Hund nach der Schutzarbeit zu jedermann freundlich ist, denn nach jeder Schutzarbeit steht er in einer Menschengruppe und wird gestreichelt - und alle leben noch!
Ich kann nicht alle Abrichteplätze in einen Topf werfen, sowie ich nicht alle Hunde, alle Menschen usw. in einen Topf werfen kann.
Der SchH-Sport ist ein Spiel mit den Hund, ob ich ihm jetzt auf den Schutzärmel beißen lasse, oder auf eine Beißwurst oder auf einen Fetzen oder auf einen Kong, ist doch egal.
Viele machen Unterordnung mit einer Beißwurst, zur Bestätigung darf der Hund doch auch auf die Beißwurst beißen, also warum sollte ich ihm nicht auf den Schutzarm beißen lassen. Wenn ich einen triebstarken Hund habe, wo soll er sich denn heute noch austoben. In Wien in Zukunft mit Leine und Beißkorb - mit dem armen Kerl kann ich ja nicht einmal mehr Ball spielen!?!?!
Überlegt einmal - aber ich könnte doch auf einen geeigneten Platz den Hund beim SchH-Sport austoben lassen. In der heutigen Zeit, wo die Hunde schon so eingeengt werden, muß ich ihnen doch irgendwo die Möglichkeit bieten um sich auszutoben zu können. Vielleicht ist er für Breitensport, Agility usw. nicht geeignet, aber vielleicht für einen SchH-Sport. Es gibt ja viele größere, und schwerer Rassen die nicht so fürs laufen und springen geeignet sind.

Malinois
25.02.2001, 11:24
Hallo Helga,

ich habe bin erst jetzt auf diese Diskussion gestoßen. Dabei ist es besonders eine Bemerkung von Dir, die mir aufgefallen ist. Da diese Frage immer wieder von Schutzhundesportgegnern aufgeworfen wird, fand ich es gut, daß Du auch gleich selber die Antwort gegeben hast.

Am 22. Februar 2001 um 06:52 Uhr stelltest Du die alles entscheidende Frage:
"Besonders wichtig ist die Frage, was mit den Hunden passiert, die andressiert, aber nicht zuverlässig ausgebildet sind."

Damit wolltest Du vermutlich andeuten, daß es sich bei diesen Hunden um wandelnde Zeitbomben handelt.

Doch noch am selben Tag, nur ca. 1,5 Stunden später gabst Du die Antwort.
Du schriebst am 22. Februar 2001 um 08:39 Uhr:
"Eine meiner Freundinnen hat vor langen Jahren (der Hund ist inzwischen hochbetagt gestorben) mit Schutz angefangen, musste jedoch abbrechen, weil bei der Hündin schwere HD ausgebrochen ist - sie war bis zu ihrem Tod ein ausgesprochen liebes, sanftes Tier!!"

Wo also siehst Du ein Problem wenn eine Schutzhundeausbildung abgebrochen wird? Vermutlich ist das im Falle Deiner Freundin etwas ganz anderes.
Die ist ja Deine Freundin und deshalb nicht so unzuverlässig wie alle anderen Schutzhundesportler.

Grüße Helmut

Helga
25.02.2001, 12:10
Hallo Helmut!
Tut mir leid, wenn in meinem posting etwas missverständlich formuliert war:
1. Habe ich auf das posting von Schnofl reagiert, in dem er sagt: gefährliche Hunde sind nicht- oder nur teilweise ausgebildete Hunde, die die Wohnung zerlegen, der Familie gefährlich werden....
2. Habe ich nicht nötig, jemanden, der immer verantwortungsbewusst mit seinen Hunden umgegangen ist, zu verteidigen, dass sie meine Freundin ist, ist in diesem Fall wohl eher zweitrangig. Es ist wohl müssig zu erklären, dass diese Hündin hätte Schutz gehen sollen, aber bereits in ersten paar Übungsstunden der Ausbildung Schmerzen bekommen hat, sich dabei die HD herausstellte und die Ausbildung deshalb abgebrochen wurde.
Was ich sagen will - und ich bleibe bei meiner Meinung - Schutzhundesport ist nicht jedermanns Sache und sollte wenn, dann einem kleinen Kreis von wirklichen Könnern (nicht jenen, die sich nur dafür halten!!!) vorbehalten bleiben!
Und mit den Gefahren eines vorzeitigen Abbruchs der Ausbildung wollte ich sagen, dass viele, (vielleicht weil sie es super finden), nicht auf die jeweiligen Fähigkeiten des Hundes eingehen, eine solche Ausbildung anfangen, sich dann überfordert fühlen, abbrechen und einen halbausgebildeten Hund haben, der sehr wohl zu einer gefährlichen Waffe werden kann.
z.B. ich habe anl. eines Hundekurses ein junges Mädchen mit einer Schäferhündin kennengelernt; eine absolut nervöse Hündin, die sich sofort mit Gebrüll auf jeden Hund stürzte, der ihr nahe kam, die keinen Moment ruhig an der Leine sein konnte. Sie war auch nicht fähig, auf den Hund in irgendeiner WEise einzuwirken. Dieses Mädchen wollte unbedingt die Schutzhundeausbildung mit ihrer Hündin machen,weil ihr jemand eingeredet hat, sie kriegt damit die Nervosität, Hektik und Angriffslust der Hündin in den Griff. Ich frage mich manchmal, welche Karriere diese beiden wohl eingeschlagen haben??
Helga

Malinois
25.02.2001, 13:36
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Helga:

Was ich sagen will - und ich bleibe bei meiner Meinung - Schutzhundesport ist nicht jedermanns Sache und sollte wenn, dann einem kleinen Kreis von wirklichen Könnern (nicht jenen, die sich nur dafür halten!!!) vorbehalten bleiben!
[/quote]

Da stimme ich mit Dir überein. Allerdings liest sich hier so mancher Beitrag etwas anders. Da wird eine generelles Verbot des Schutzhundesportes verlangt. Das käme vom Prinzip her, einem generellen Verbot von Kampfhunden gleich.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>

Und mit den Gefahren eines vorzeitigen Abbruchs der Ausbildung wollte ich sagen, dass viele, (vielleicht weil sie es super finden), nicht auf die jeweiligen Fähigkeiten des Hundes eingehen, eine solche Ausbildung anfangen, sich dann überfordert fühlen, abbrechen und einen halbausgebildeten Hund haben, der sehr wohl zu einer gefährlichen Waffe werden kann.
[/quote]

Da sollte man mal bei den Ausbildnern ansetzen. Da liegt vieles im Argen. Wenn ein Ausbildner verantwortungsbewußt mit den Leuten arbeitet, dann sollte diesbezüglich keine Gefahr bestehen. Wenn ich mit jemanden arbeite, dann kann er jederzeit die Ausbildung abbrechen, ohne daß sein Hund gefährlicher ist, als vor Beginn der Ausbildung. Es kann höchstens sein, daß er etwas besser folgt.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>

z.B. ich habe anl. eines Hundekurses ein junges Mädchen mit einer Schäferhündin kennengelernt; eine absolut nervöse Hündin, die sich sofort mit Gebrüll auf jeden Hund stürzte, der ihr nahe kam, die keinen Moment ruhig an der Leine sein konnte. Sie war auch nicht fähig, auf den Hund in irgendeiner WEise einzuwirken. Dieses Mädchen wollte unbedingt die Schutzhundeausbildung mit ihrer Hündin machen,weil ihr jemand eingeredet hat, sie kriegt damit die Nervosität, Hektik und Angriffslust der Hündin in den Griff. Ich frage mich manchmal, welche Karriere diese beiden wohl eingeschlagen haben??
[/quote]

Eine Schutzhundeausbildung kann hier aber tatsächlich Sinn machen. Im Schutzdienst wird der Hund unter definierten Bedingungen in eine Situation versetzt, in der er dazu neigt seinem Hundeführer zu entgleiten, d.h. der HF hätte in nicht unter Kontrolle. Dabei lernt der Hundeführer aber, seinen Hund auch in diesen Situationen zu kontrollieren. Es soll natürlich auch in der Ausbildung nicht soweit kommen, daß der Hund tatsächlich nicht mehr unter Kontrolle des HF steht. Deshalb sollte man sich da immer vorsichtig an die Grenzen herantasten. Den Hund einfach nur anhetzen und dann später schauen, wie man ihn wieder von seinem Trip runterkriegt ist natürlich falsch.
Ich gebe zu, das ist der Idealzustand, der oftmals nicht erreicht wird. Das ist aber nicht dem Schutzhundesport generell anzulasten.
Gerade Dein Beispiel dieser Hundeführerin zeigt doch, daß es keiner Schutzhundeausbildung bedarf, um einen unkontrollierbaren Hund zu haben. Das Mädchen stand doch noch vor der Schutzhundeausbildung. Ich bin überzeugt davon, daß eine gute Schutzhundeausbildung dem Mädchen und ihrem Hund sicher geholfen hätte.

Ich habe eine Hündin, die alle Stufen der Schutzhundeausbildung durchlaufen hat. Es macht ihr enormen Spaß. Sie ist absolut menschenfreundlich und mit anderen Hunden sehr verträglich. Wenn ich mit ihr spazieren gehe, bleibt nicht nur Leine und Maulkorb, sondern auch das Halsband zu Hause. Sowas brauche ich nicht, weil meine Hündin auch ohne diese Hilfsmittel sehr gut zu kontrollieren ist. Wenn man meine 3 jährige Tochter fragt, wer ihr bester Freund ist, dann sagt sie "Kira", das ist der Name meiner Hündin. Meine Hündin wäre ohne Schutzhundesport genauso ein freundlicher verträglicher Hund, aber sie müßte auf eine Menge Spaß verzichten.
Ein Hund, der ein sicheres Wesen hat, wird durch die Schutzhundeausbildung nicht zur Bestie. Ein Hund, der verhaltensgestört ist, ist es mit oder ohne Schutzhundeausbildung.

Was mich stört: Hier wettern immer wieder mal Leute über den Schutzhundesport, die davon genau so viel Ahnung haben, wie eine Kuh vom Fahrradfahren.
Besonders in Zeiten, wo Hundebesitzer zusammenhalten sollten, ist es mir unverständlich, daß der eine auf dem anderen herumhackt.
Niemand wird gezwungen Schutzhudesport zu betreiben. Wer es nicht mag, soll es bleiben lassen. Er soll aber diejenigen in Ruhe lassen, die mit ihren Hunden dabei Spaß haben. Die Anzahl der Opfer, die durch Hunde aus dem Schutzhundesport gebissen werden, übersteigt mit Sicherheit nicht die Anzahl der Opfer durch sogenannte Kampfhunde. Bei den "Kampfhunden" sind sich die meisten Hundebesitzer hoffentlich einige, daß es abzulehnen ist, auf einzelene Rassen loszugehen. Die selben Leute, die hier eine Rassendiskriminierung verurteilen, finden nichts dabei, gegen Schutzhundesportler zu Felde zu ziehen. Das macht mich irgendwie betroffen. Hier wird nach dem Florianiprinzip vorgegangen. Der durchschnittliche sportlich geführte Schutzhund ist mit Sicherheit nicht gefährlicher als der durchschnittliche AmStaff.
Es gibt sogar AmStaffs, die im Schutzhundesport geführt werden. Auch diese Hunde sind in der Regel ganz normale, freundliche Zeitgenossen.
Hier fällt mir ein ganz spezielles Beispiel ein: Der WUFF Redaktionshund Toni. Alle die ihn kennen, wissen, daß er ein sehr freundlicher Hund ist. Ich weiß, daß Toni auch mehr oder weniger unregelmäßig Schutz trainiert (ich hatte schon das Vergnügen mich von ihm beissen zu lassen). Selbst diese unregelmäßige Arbeit hat Toni nicht zu einem gefährlichen Monster werden lassen. Spricht zum einem für die vernünftige Art, wie sein Herrchen mit ihm arbeitet und zum anderen natürlich für Toni.
Auf jeden Fall aber zeigt es, daß Schutzhundesport nicht pauschal zu verurteilen ist.

Grüße Helmut

Lupo
25.02.2001, 16:50
Besonders in Zeiten, wo Hundebesitzer zusammenhalten sollten, ist es mir unverständlich, daß der eine auf dem anderen herumhackt.
Niemand wird gezwungen Schutzhudesport zu betreiben. Wer es nicht mag, soll es bleiben lassen. Er soll aber diejenigen in Ruhe lassen, die mit ihren Hunden dabei Spaß haben.

Danke Helmut!

Der durchschnittliche sportlich geführte Schutzhund ist mit Sicherheit nicht gefährlicher als der durchschnittliche AmStaff.
Moment, damit würdest Du dem durchschnittlichen Staff bereits eine durchschnittliche Aggression unterstellen!

Es gibt sogar AmStaffs, die im Schutzhundesport geführt werden. Auch diese Hunde sind in der Regel ganz normale, freundliche Zeitgenossen.

Eben, als lebendes Beispiel meine Am. Stafford Hüdnin, 10 jahre alt, Schutzhundprüfung 3, und den erforderlichen Wesenstest in Niedersachsen mit Bestpunktzahl bestanden! Im Gegensatz zu einigen "Familienhunden"! Komplettes Gutachten, für die die es interessiert unter www.hundeverstand.de (http://www.hundeverstand.de)

Auf jeden Fall aber zeigt es, daß Schutzhundesport nicht pauschal zu verurteilen ist.

Stimme ich die 100% ig zu!

Meine Erfahrung: Die größten Schutzhundgegner habe ich bisher bei denen angetroffen, die entweder noch nie Schutzdienst gemacht haben, oder es mit einem Hund machen wollten der dafür nicht geeignet war und deshalb vom Ausbilder nicht angenommen wurden!

Gruß Lupo


[Dieser Beitrag wurde von Lupo am 25. Februar 2001 editiert.]

Malinois
25.02.2001, 18:48
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Lupo:
Der durchschnittliche sportlich geführte Schutzhund ist mit Sicherheit nicht gefährlicher als der durchschnittliche AmStaff.


Moment, damit würdest Du dem durchschnittlichen Staff bereits eine durchschnittliche Aggression unterstellen!
[/quote]

Das stimmt nicht. Nichts dergleichen habe ich geschrieben.
Außerdem hat Aggression nicht unbedingt was mit Gefährlichkeit zu tun.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Meine Erfahrung: Die größten Schutzhundgegner habe ich bisher bei denen angetroffen, die entweder noch nie Schutzdienst gemacht haben, oder es mit einem Hund machen wollten der dafür nicht geeignet war und deshalb vom Ausbilder nicht angenommen wurden!
[/quote]

Ja, so habe ich das bisher auch kennengelernt.

Grüße Helmut



[Dieser Beitrag wurde von Malinois am 25. Februar 2001 editiert.]

charly
26.02.2001, 12:33
[QUOTE]Original erstellt von Helga II:
[Das zu dem Thema. Ich lasse mir keinesfalls vorwerfen, ich hätte mich nicht vorher informiert. Ich kann mit dem einem Hund Kurse machen, der nächste reagiert ganz anders. Das kann man nicht voraussagen. Also kann ich mich in dieser Hinsicht vorher nicht ausbilden. Und die Art der Ausbildung, die es vor 8 Jahren gab, kann man vergessen. Das hat die Situation nur verschlimmert.
Was schlägst du vor, sollte man noch alles machen?
lg Helga II

Wieso fühlst Du Dich mit meinem posting gemeint? Du selbst hast das Thema Bequemlichkeit angesprochen. Und nur diesen Aspekt habe ich zum Ausgangspunkt meines postings genommen. Und deutliche Kritik an dem von mir geschilderten Fall an das Tierheim habe ich ja wohl ganz klar formuliert.

Da ich weder Dich noch irgendeinen Deiner Hunde persönlich kenne, steht es mir gar nicht zu, Dich persönlich zu kritisieren.

Übrigens was das Thema Ausbildung vor acht Jahren angeht, zu Beginn meiner Laufbahn innerhalb eines Vereins und das ist mittlerweile 15 Jahre her, habe ich schon mit Spiel und Bestätigung ausgebildet. Die viel gepriesene "softe" Welle, scheint so ganz neu nicht zu sein, nur verdienen sich z.Zt. einige damit eine goldene Nase und lassen sich auf diese Methoden sogar ein Copyright eintragen und preisen es als ganz neuen Weg an, um Kurse für ein horrendes Geld zu geben (und das sind nicht unbedingt die Verbände und auch nicht unbedingt Hundeschulen, die da abzocken und sich nen Glorienschein aufsetzen. Dennoch werde ich im Mai einige Hunderter "opfern", um mir so ein Paradebeispiel der viel gelobten Hundelehrer der neuen Art mal ganz aus der Nähe anzusehen. Aber das nur mal so am Rande.).

Grüße

charly

Sandra
26.02.2001, 22:09
Es freut mich, daß es doch noch Menschen gibt die mich verstehen und die auch wissen, daß umso höher die Ausbildungsstufe eines Hundes sprich (z.B. SchH-3)desto sicherer ist er für seine Umwelt.

Lupo
28.02.2001, 18:58
Hi Malinois,
na dann sind wir uns ja mal wieder einig! ;-))

Gruß Lupo

S_M
02.09.2006, 14:31
Hallo an Alle hier schreibenden!

Also ich betreibe schon über 30 Jahre Hundesport SH1 SH2 SH3 FH usw

und keiner meiner Hunde obwohl Schutzdienst ausgebildet war hat jemals einen Menschen GRUNDLOS attakiert.

Ich finde des alles dummes Geschwätz

Weil:

1. Ein Hund nur so gut sein kann wie sein Besitzer
2. Ein Hund nur so schlecht sein kann wie sein Besitzer
3. Ein Hund nur so böse sein kann wie sein Besitzer
4. Ein Hund nur so gefährlich sein kann wie sein Besitzer

Ich kann aus jedem Hund eine Bestie machen wenn ich will denn ich weiß wie es geht aber DAS kann ich sicherlich nicht mit einem Schutzhund ausgebildeten Hund machen, Weil diese Hunde Wissen was sie tun und vorallem Wann sie es tun dürfen, DENN NIEEEE OHNE KOMMANDO, außer in Extremsituationen wo der Hund spürt das GEFAHR im Anzug ist, der Adrenalinausstoß seines Herrchens macht Ihn aufmerksam das sein Herrli Angst hat. siehe Spürnase Geruchsinn

Schaut euch mal Filme an die mit versteckter Kamara gedreht wurden wie man aus einem lammfrommen Hund eine Bestie macht die alles Beist was sich bewegt dann könn ma hier weiter diskutieren über solches Thema.
Ich sah solche Filme, alles andere als Schutzdienst..... die Hunde wurden auf lebende an den Füßen aufgehängte Kälber gehetzt bis das Kalb zerstückelt war wie sagt man: !!!!!!!!!mmmmmmmmmmmmmm lecker!!!!!!!!
DAS sind diese Hunde von denen die Streatbeginnerin geredet hat aber kein normal abgerichteter Schutzhund mit Schutzdienst würde so etwas tun von sich heraus.

Ich für meinen Teil werde sicherlich nicht auf einen Hundeplatz gehn wo KEIN Schutzdienst ist sonst kann i mir glei nen Yorki kaufen der bekommt vom Angreifer nen Tritt und i lieg in der Gerichtsmedizin.

Liebe Grüße
S_M

DrWyshnegradsky
02.09.2006, 14:35
Hihi, schau mal aufs Datum, der Thread ist 5 Jahre alt ;)

blackysfrauli
02.09.2006, 14:38
Hihi, schau mal aufs Datum, der Thread ist 5 Jahre alt ;)

5 1/2 sogar :D

@s_m
den letzten satz find ich ziemlich seltsam :o

SnoopDog1977
02.09.2006, 14:51
5 1/2 sogar :D

@s_m
den letzten satz find ich ziemlich seltsam :o

Damit wollte er wahrscheinlich nur ausdruecken, dass ein guter Hundeplatz eben auch Schutz anbietet ;)

Und mit nem Yorki braucht man ja wohl nicht an Schutz denken :D

*duckUndRenn* :D

S_M
02.09.2006, 15:27
oups na aufs datum hab i nit geschaut

aber wenn schon mal wer online ist
wohn nu seit 4 jahre in wien und such nach einem hundesportverein wo ich alles machen kann also alle ausbildungen absolvieren kann die es so gibt auch die sogenannte schutzdienst- schutzhundeausbildung weiß da wer wo man sowas findet??

habe zwar schon bei einigen nachgefragt aber komm da nit mit die wollen jahresbeitrag für mitglieder find i ja noch ok ne aufnahmegebühr find i auch noch ok ist auch in deutschland so aber jeden kurs einzeln belegen und zahlen des is jo wucher
sicher für anfänger aber ka profi zahlt für was was er eh schon kann normalerweise brauch i ka platz um an hund auszubilden durch die menschengruppe gehn kann i an jeder straße in jedem park apportieren kann i auf der ebene auch hürde nimm i an baum halt schutzdienst da muß ich dann auf den platz
war zwar über 10 jahre vigurant also schutzdiensthelfer aber würd ja nit meinen hund selber vigurieren sfg

über infos wär i sehr dankbar

glg
S_M

Gelöscht_45
02.09.2006, 15:30
Ich für meinen Teil werde sicherlich nicht auf einen Hundeplatz gehn wo KEIN Schutzdienst ist sonst kann i mir glei nen Yorki kaufen der bekommt vom Angreifer nen Tritt und i lieg in der Gerichtsmedizin.

Liebe Grüße
S_M

Ach so du brauchst einenHund zur Verteidigung? Siehts duich kann mich selbst verteidigen drum brauche ich auch keinen Hund mit Schutzausbildung. genau solche Aussagen sind es die Vorurteile schüren.
lg Uschi & Rudel

S_M
02.09.2006, 15:30
Damit wollte er wahrscheinlich nur ausdruecken, dass ein guter Hundeplatz eben auch Schutz anbietet ;)

Und mit nem Yorki braucht man ja wohl nicht an Schutz denken :D

*duckUndRenn* :D


na i hab des so gemeint:
warum hält man sich an großen hund wenn ich ihn nur brauch um irgendwelche breitensport oder agility zu machen wenn er mich doch nicht beschützt und nit weiß warum er ein maul hat wenn er es ja nit weiß wie er es einsetzen soll und nur nebendran steht oder sich hinterm baum versteckt wenn ich überfallen werde und zuschaut wie mi einer kalt macht.
dann kann i mir ja glei an yorki kaufen der frisst wenigstens nit soviel sfg aber beschützen kann er mi a nit

Neufi
02.09.2006, 15:32
Tja, nur leider hast in Wien an öffentl. Orten Beißkorb oder Leinenverpflichtung. Also bleibt dir dann nur noch die HuZo für div. Übungen. Irgendwie auch wertlos, oder?

LG
Susanne

S_M
02.09.2006, 15:32
Ach so du brauchst einenHund zur Verteidigung? Siehts duich kann mich selbst verteidigen drum brauche ich auch keinen Hund mit Schutzausbildung. genau solche Aussagen sind es die Vorurteile schüren.
lg Uschi & Rudel


i red ja nit von selbstverteidigung im normalfall kann ich mich schon selbst verteidigen nur was tu ich wenn einer mit waffe kommt messer usw hm der hund kommt von unten außerhalb der schußlinie oder stichlinie

blackysfrauli
02.09.2006, 15:32
Damit wollte er wahrscheinlich nur ausdruecken, dass ein guter Hundeplatz eben auch Schutz anbietet ;)

Und mit nem Yorki braucht man ja wohl nicht an Schutz denken :D

*duckUndRenn* :D

nicht nur die guten :o

yorki beim schutz würd ich persönlich schon gern sehen, sicher ur witzig :D

trotzdem finde ich den satz "sonst kann i mir glei nen Yorki kaufen der bekommt vom Angreifer nen Tritt und i lieg in der Gerichtsmedizin" seltsam.

S_M
02.09.2006, 15:35
Tja, nur leider hast in Wien an öffentl. Orten Beißkorb oder Leinenverpflichtung. Also bleibt dir dann nur noch die HuZo für div. Übungen. Irgendwie auch wertlos, oder?

LG
Susanne


hm HuZo hm was issen des??

hm also ich hab meinen hunden nur in öffis beißkorb an nit beim spazieren gehn meine schäferhündin wird sogar agressiv wenns an hund mit beißkorb sieht wenn er ka beißkorb anhat ist sie a lämmchen
beißkorb ist meist an der waffe des hundes in dem fall kopf fang zähne

Andreas MAYER
02.09.2006, 15:35
trotzdem finde ich den satz "sonst kann i mir glei nen Yorki kaufen der bekommt vom Angreifer nen Tritt und i lieg in der Gerichtsmedizin" seltsam.
Ich find nicht nur den Satz seltsam. :rolleyes:

Gelöscht_45
02.09.2006, 15:36
i red ja nit von selbstverteidigung im normalfall kann ich mich schon selbst verteidigen nur was tu ich wenn einer mit waffe kommt messer usw hm der hund kommt von unten außerhalb der schußlinie oder stichlinie

Stimmt und dafür braucht jedereinen ausgebildeten Hund der sofort zubeissen kann-kopfschttel- Ich habe lange in Wien gelebt konnte mich immer selbst verteidigen und habe unausgebildete Hunde die oh Wunder mich auch verteidigt haben bei einem Überfall und das obwohl es angeblich Hunde ohne Schutz und Wachtrieb sind.

Übrigens schon mal was von Selbstverteigung gehört? Messer ist mit gewissen Kampftechniken kein Problem. Bei Schusswafe hilft dir auch ein Schutzhund nichts wenn du Pech hast. Ich finde Leute die sich Hunde zum Schutz halten als Feiglinge die ihre Eigenverantwortung auf andere abschieben. Wiederspricht sich wenn man bedenkt das der Mensch der Rudelführer sein sollte DER DEN Hund verteidigt.
mfg Uschi & Rudel
mfg Uschi & Rudel

Andreas MAYER
02.09.2006, 15:37
meine schäferhündin wird sogar agressiv wenns an hund mit beißkorb sieht wenn er ka beißkorb anhat ist sie a lämmchen
Dann würd ich ihr ebenfalls einen Maulkorb anziehen. Denn das könnte Dir in der Großstadt öfters passieren. :rolleyes:

Andrea J
02.09.2006, 15:37
:) du bist da ein bisschen auf den falschen Dampfer, wenn ein Hund Ärmelarbeit macht, heißt das noch lange nicht, dass er dir hilft, wenn du in Gefahr bist und umgekehrt, es gibt genügend Hunde, die absolut nicht für Ärmelarbeit geeignet sind, aber in brenzligen Situationen nach vor gehen.

Polizeihunde, die auf den Täter gehen, werden anders ausgebildet als Sporthunde, die Ärmelarbeiten machen :)

S_M
02.09.2006, 15:37
nicht nur die guten :o

yorki beim schutz würd ich persönlich schon gern sehen, sicher ur witzig :D

trotzdem finde ich den satz "sonst kann i mir glei nen Yorki kaufen der bekommt vom Angreifer nen Tritt und i lieg in der Gerichtsmedizin" seltsam.


naja yorki sah i no nit aber mein onkel hatte nen zwergschnautzer wenn man auf besuch war durft man sich nur bewegen wenn man die genehmigung vom zwergschnautzer hatte ich hatte mal nicht gewartet auf seine genehmigung und er hing mir am dicken rollkragen meines pullovers aber da war ich nicht die einzige er hatte schon mehrfach den postboten sowie sogar polizeibeamte aus hof und haus vertrieben, ab auf die bäume gggg

blackysfrauli
02.09.2006, 15:38
na i hab des so gemeint:
warum hält man sich an großen hund wenn ich ihn nur brauch um irgendwelche breitensport oder agility zu machen wenn er mich doch nicht beschützt und nit weiß warum er ein maul hat wenn er es ja nit weiß wie er es einsetzen soll und nur nebendran steht oder sich hinterm baum versteckt wenn ich überfallen werde und zuschaut wie mi einer kalt macht.
dann kann i mir ja glei an yorki kaufen der frisst wenigstens nit soviel sfg aber beschützen kann er mi a nit

ich hab selbst nen großen hund und mach mit ihm nur agility :rolleyes: gibt auch leute die einen großen hund auch deswegen nehmen weil sie einfach einen großen hund haben wollen, weil er ihnen besser gefällt. und, beschützen kann er mich auch ohne schutzhundeausbildung (haben schon eine sit gehabt wo mir ein paar komische typen nachgekommen sind, blacky hat sich umgedreht, geknurrt und ein paar mal gebellt und weg warens)

S_M
02.09.2006, 15:39
Dann würd ich ihr ebenfalls einen Maulkorb anziehen. Denn das könnte Dir in der Großstadt öfters passieren. :rolleyes:

hm i wohn ja nit in der stadt i wohn ja da wo sich die stätter nit hintraun gggg
21. bez.

Andrea J
02.09.2006, 15:39
naja yorki sah i no nit aber mein onkel hatte nen zwergschnautzer wenn man auf besuch war durft man sich nur bewegen wenn man die genehmigung vom zwergschnautzer hatte ich hatte mal nicht gewartet auf seine genehmigung und er hing mir am dicken rollkragen meines pullovers aber da war ich nicht die einzige er hatte schon mehrfach den postboten sowie sogar polizeibeamte aus hof und haus vertrieben, ab auf die bäume gggg

Nun ein unerzogener Hund, das find ich gar nicht witzig, zum Glück nur ein kleiner Hund, stell dir mal das ganze mit einem Rotti oder Dobermann vor.

Gelöscht_45
02.09.2006, 15:39
hm HuZo hm was issen des??

Bis ein nettes Tröllchen ;)



hm also ich hab meinen hunden nur in öffis beißkorb an nit beim spazieren gehn meine schäferhündin wird sogar agressiv wenns an hund mit beißkorb sieht wenn er ka beißkorb anhat ist sie a lämmchen
beißkorb ist meist an der waffe des hundes in dem fall kopf fang zähne


Du dann würde ich sagen deine Hündin hat einen ordentlichen Schaden, erzieh sie besser. Mit welchem Recht zeigt sie Agressionen einem Hund gegenüber der sich an die Gestze hält? das heißt nun mal in Wien entweder Leine oder Beißkorb.
lg Uschi & Rudel

Andreas MAYER
02.09.2006, 15:40
Bei Schusswafe hilft dir auch ein Schutzhund nichts wenn du Pech hast. Ich finde Leute die sich Hunde zum Schutz halten als Feiglinge die ihre Eigenverantwortung auf andere abschieben. Wiederspricht sich wenn man bedenkt das der Mensch der Rudelführer sein sollte DER DEN Hund verteidigt.
Danke, Uschi!

http://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/f040.gifhttp://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/f040.gifhttp://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/f040.gifhttp://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/f040.gifhttp://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/f040.gif

LG, Andy

SnoopDog1977
02.09.2006, 15:40
:) du bist da ein bisschen auf den falschen Dampfer, wenn ein Hund Ärmelarbeit macht, heißt das noch lange nicht, dass er dir hilft, wenn du in Gefahr bist und umgekehrt, es gibt genügend Hunde, die absolut nicht für Ärmelarbeit geeignet sind, aber in brenzligen Situationen nach vor gehen.

Polizeihunde, die auf den Täter gehen, werden anders ausgebildet als Sporthunde, die Ärmelarbeiten machen :)

Danke :)

Mein Ruede hat keine Schutzausbildung - hat mir aber schon oft in "brenzligen Situationen" geholfen und wuerde auch nie jemand fremden auf unser Grundstueck lassen :)

@ Husky:
Ich finde schon, dass man sich einen Hund auch zum "Schutz" nehmen kann.
Oder zB einen Hund als Wachhund, der Grund u Boden bewacht :)
Jeder Hunde braucht eine Aufgabe ... ;)

S_M
02.09.2006, 15:41
:) du bist da ein bisschen auf den falschen Dampfer, wenn ein Hund Ärmelarbeit macht, heißt das noch lange nicht, dass er dir hilft, wenn du in Gefahr bist und umgekehrt, es gibt genügend Hunde, die absolut nicht für Ärmelarbeit geeignet sind, aber in brenzligen Situationen nach vor gehen.

Polizeihunde, die auf den Täter gehen, werden anders ausgebildet als Sporthunde, die Ärmelarbeiten machen :)

ja das stimmt wohl nicht jeder hund egal ob groß oder klein ist dafür geeignet

Gelöscht_45
02.09.2006, 15:41
hm i wohn ja nit in der stadt i wohn ja da wo sich die stätter nit hintraun gggg
21. bez.

Auch dort gelten die gleichen Gesetze.
lg Uschi & Rudel

Andreas MAYER
02.09.2006, 15:42
Bis ein nettes Tröllchen ;)
Scheint mir auch so. :o

Du dann würde ich sagen deine Hündin hat einen ordentlichen Schaden, erzieh sie besser. Mit welchem Recht zeigt sie Agressionen einem Hund gegenüber der sich an die Gestze hält? das heißt nun mal in Wien entweder Leine oder Beißkorb.
lg Uschi & Rudel
Bingo. :)

LG, Andy

SnoopDog1977
02.09.2006, 15:42
ja das stimmt wohl nicht jeder hund egal ob groß oder klein ist dafür geeignet

Also es ist sicherlich NICHT JEDER Hund fuer VPG (um mal ein anderes Wort als "Schutz" zu verwenden) geeignet ;)

Oops, *falschGelesen* - oder je nachdem wo man einen Beistrich/Punkt setzt ;)

P.S:
Ich wusst vor 2 Jahren auch nicht was ne "HuZo" ist ;-)
Nur deshalb ist er sicherlich noch kein Troll ;-)

Gelöscht_45
02.09.2006, 15:42
Danke, Uschi!

http://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/f040.gifhttp://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/f040.gifhttp://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/f040.gifhttp://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/f040.gifhttp://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/f040.gif

LG, Andy

Jaaa mehr davon*gg*
lg Uschi & Rudel

blackysfrauli
02.09.2006, 15:43
hm i wohn ja nit in der stadt i wohn ja da wo sich die stätter nit hintraun gggg
21. bez.

gehört auch zur stadt :rolleyes:
wo bitte im 21.? bin am we immer dort :rolleyes:

Gelöscht_45
02.09.2006, 15:45
@ Husky:
Ich finde schon, dass man sich einen Hund auch zum "Schutz" nehmen kann.
Oder zB einen Hund als Wachhund, der Grund u Boden bewacht :)
Jeder Hunde braucht eine Aufgabe ... ;)

Klar kann man das, aber sei mir nicht böse, wenn jeder so denkt bräuchten wir lauter Wachhunde. Ich lasse es mir einreden wenn man ein Haus hat mit z.B wertvolen Möbeln usw. Aber ansonsten muss nicht jeder einen Schutzhund haben. Und AUfgabe? Wie gesagt eigentlich wiederspricht es sich wenn Rudelführer sich hinter sein Rudel stellt und sich von ihm verteidigen lässt, ist nicht besonders artgerecht meiner Meinung nach. Aufgaben gibt es mehr als genug für Hunde.
mfg Uschi & Rudel

S_M
02.09.2006, 15:46
Bis ein nettes Tröllchen ;)




Du dann würde ich sagen deine Hündin hat einen ordentlichen Schaden, erzieh sie besser. Mit welchem Recht zeigt sie Agressionen einem Hund gegenüber der sich an die Gestze hält? das heißt nun mal in Wien entweder Leine oder Beißkorb.
lg Uschi & Rudel


hm seit wann halten sich hunde an die gesetze die von menschen gemacht wurden
ich sah no keinen hund der sich den beißkorb freiwillig selber anzog

ganz im gegenteil sie hat keinen schaden denn menschen gegenüber wird sie nicht aggressiv und auch ansonten keinem tier egal welcher rasse
egal ob groß oder klein
sie läßt sich eher beißen als das sie sich wehrt, zumindest von kleinen hunden
sogar ist sie zärtlich hasen gegenüber und auch entenküken krabbeln über sie hinweg da wirds a nit aggressiv
sie hat zwar keine ausbildung weils schutzdienstmäßig den ärmel nit mag aber ich könnt sie jederzeit als rettungshund oder baywatchhund einsetzen ohne jegliches trainig würde sie opfer finden
also wo soll sie nen schaden haben, nur weils menschen aus der donau hilft weils das gefühl hat sie ertrinken???

S_M
02.09.2006, 15:47
gehört auch zur stadt :rolleyes:
wo bitte im 21.? bin am we immer dort :rolleyes:

nähe scn bin i daheim

SnoopDog1977
02.09.2006, 15:49
Klar kann man das, aber sei mir nicht böse, wenn jeder so denkt bräuchten wir lauter Wachhunde. Ich lasse es mir einreden wenn man ein Haus hat mit z.B wertvolen Möbeln usw. Aber ansonsten muss nicht jeder einen Schutzhund haben. Und AUfgabe? Wie gesagt eigentlich wiederspricht es sich wenn Rudelführer sich hinter sein Rudel stellt und sich von ihm verteidigen lässt, ist nicht besonders artgerecht meiner Meinung nach. Aufgaben gibt es mehr als genug für Hunde.
mfg Uschi & Rudel

Ich finde es eigentlich selbstverstaendlich, dass mein Hund fremde Personen meldet und gegebenenfalls nicht auf den Grund laesst!
Denn niemand hat ungefragt was auf meinem Grund verloren - selbst schuld wenn er gebissen wird (natuerlich unter der Voraussetzung, dass man Warnschilder am Zaun hat: "Freilaufender Hund" - das Schild "bissiger Hund" zaehlt vor Gericht nicht - bzw die Versicherung zahlt dann nicht!
Hab mich zu diesem Thema bereits mehrfach erkundigt!)

Und was ist schon "artgerecht"? :p ;)


PS Und ich habe keine wertvollen Moebel im Haus :D

Gelöscht_45
02.09.2006, 15:52
Hi

hm seit wann halten sich hunde an die gesetze die von menschen gemacht wurden
ich sah no keinen hund der sich den beißkorb freiwillig selber anzog


Stimmt dafür bist du als Rudelführr zuständig. Wenn dir da snicht passt zieh in die Einöde wo dir kein Mensch begegnet. Z.B nach Alaska wo der nächste Nachbar Kilometer entfernt wohnt, aber nicht nach Wien.



ganz im gegenteil sie hat keinen schaden denn menschen gegenüber wird sie nicht aggressiv und auch ansonten keinem tier egal welcher rasse
egal ob groß oder klein


Wenn sie einem Hund gegenüber agressiv wird dessen Halter sich an Gesetze hält, bzw.der eben aus gewissen Gründen einen Beißkorb trage muss- dann hat dein Hundeinen Schaden, Obwohl Schuld bist du denn du lässt ihn ja gewähren.


sogar ist sie zärtlich hasen gegenüber und auch entenküken krabbeln über sie hinweg da wirds a nit aggressiv

Wunderbar, meine fressen Hasen wennich nicht dabei bin. Daher ommen sie zu keinen wen ich nicht da bin und fertig. So was nennt man Verantwortung.


sie hat zwar keine ausbildung weils schutzdienstmäßig den ärmel nit mag aber ich könnt sie jederzeit als rettungshund oder baywatchhund einsetzen ohne jegliches trainig würde sie opfer finden

Sehr schön, gewöhn ihr aber zuerst die Agressivität Beißkorbtragenden Hundne gegeüber ab, wäre wichtiger wenn man in einer Stadt wohnt.


also wo soll sie nen schaden haben, nur weils menschen aus der donau hilft weils das gefühl hat sie ertrinken???

Ach toll sie rettet Leute die nicht gerettet werden wollen? Fällt unter Belästigung, wow dein Hund ist echt gut erzoegn :(
mfg uschi & Rudel

S_M
02.09.2006, 15:55
Hi


Stimmt dafür bist du als Rudelführr zuständig. Wenn dir da snicht passt zieh in die Einöde wo dir kein Mensch begegnet. Z.B nach Alaska wo der nächste Nachbar Kilometer entfernt wohnt, aber nicht nach Wien.



Wenn sie einem Hund gegenüber agressiv wird dessen Halter sich an Gesetze hält, bzw.der eben aus gewissen Gründen einen Beißkorb trage muss- dann hat dein Hundeinen Schaden, Obwohl Schuld bist du denn du lässt ihn ja gewähren.



Wunderbar, meine fressen Hasen wennich nicht dabei bin. Daher ommen sie zu keinen wen ich nicht da bin und fertig. So was nennt man Verantwortung.



Sehr schön, gewöhn ihr aber zuerst die Agressivität Beißkorbtragenden Hundne gegeüber ab, wäre wichtiger wenn man in einer Stadt wohnt.



Ach toll sie rettet Leute die nicht gerettet werden wollen? Fällt unter Belästigung, wow dein Hund ist echt gut erzoegn :(
mfg uschi & Rudel

und werd sicher nit in die einöde ziehn nur mal klargestellt
na i seh im 21. niemanden mit beißkorb weder menschen noch tiere denn manchen menschen gehört eher ein beißkorb denn menschen sollten wissen was sie tun aber da gibts ja schon an film drüber menschen wissen nicht was sie tun sonst bräucht man keinen beißkorb

Gelöscht_45
02.09.2006, 15:56
Hi

Ich finde es eigentlich selbstverstaendlich, dass mein Hund fremde Personen meldet und gegebenenfalls nicht auf den Grund laesst!

Damit sind sie von einem ausgebildetem wachhund noch weit entfernt. Ich ahbe in meinem Rudel auch einen dem ich das bellen beigebracht habe wenn wer kommt, ganz einfach weil es praktisch ist. Obwohl alle eindeutig sagen die anderen Hunde die stilldastehen und sie nur anstarren sind ihnen unheimlicher als der bellende Hund ;)



Denn niemand hat ungefragt was auf meinem Grund verloren - selbst schuld wenn er gebissen wird (natuerlich unter der Voraussetzung, dass man Warnschilder am Zaun hat: "Freilaufender Hund" - das Schild "bissiger Hund" zaehlt vor Gericht nicht - bzw die Versicherung zahlt dann nicht!
Hab mich zu diesem Thema bereits mehrfach erkundigt!)


Stimmt, bei uns kann man in den Vorgarten, geht man weiter steht überall freilaufende Hund eusw. also wer da weitergeht-selber Schuld-obwohl eh nix passieren würde, traut sich eh keiner.


Und was ist schon "artgerecht"? :p ;)

Nun ich kann meine Hunde soartgerecht wi emöglich halten. Rudel=mind. zwei Hunde, artgerecht füttern usw. und vor allem ihre natürlichen Veranlagungen akzeptieren und da stellt sich nun Mal nicht das Rudel VOR den Rudelführer.



PS Und ich habe keine wertvollen Moebel im Haus

ich auch nicht ;).aber wertvolle Hunde ;)
lg Uschi & Rudel

Neufi
02.09.2006, 15:58
sie hat zwar keine ausbildung weils schutzdienstmäßig den ärmel nit mag aber ich könnt sie jederzeit als rettungshund oder baywatchhund einsetzen ohne jegliches trainig würde sie opfer finden


Siehst!

Ich mag auch keine Ärmel und schon gar nicht schutzdienstmäßig - schmeckt so eckelhaft:D , hat auch vl schon ein anderer im Maul gehabt:rolleyes:

Baywatch an der blauen Donau:rolleyes: - a nit schlecht:eek: , aber bitte nur mit rotem Badeanzug:cool:

Und Opfer gibts überall, fragt sich nur obs wirklich Opfer sind:cool:

LG
Susanne

Gelöscht_45
02.09.2006, 15:59
und werd sicher nit in die einöde ziehn nur mal klargestellt

dann hast du dich an die geltenden Gesetze zu halten.


na i seh im 21. niemanden mit beißkorb weder menschen noch tiere denn manchen menschen gehört eher ein beißkorb denn menschen sollten wissen was sie tun aber da gibts ja schon an film drüber menschen wissen nicht was sie tun sonst bräucht man keinen beißkorb

Wir reden gerade nicht über Menschen sondern über Hunde die vom Halter als Waffe missbracuht werden. Wenn die Halter ihren Hund an der Liene führen braucht er keinen Beißkorb, läuft er frei braucht er Beißkorb auße rin Hundezonen. Ganz einfache Sachlage und nur weil andere Gesetze brechen muss ich es nicht auch tun. Was denkst du warum Hundehalter so verschrin sind.
lg uschi & Rudel

S_M
02.09.2006, 16:00
smiles na des weiß i nit aber so mancher fühlt sich ja dann wie an hahn im korb schau mal i wurde gerettet der ruft glei die zeitung an das er auf seite 1 steht gggg

S_M
02.09.2006, 16:02
dann hast du dich an die geltenden Gesetze zu halten.



Wir reden gerade nicht über Menschen sondern über Hunde die vom Halter als Waffe missbracuht werden. Wenn die Halter ihren Hund an der Liene führen braucht er keinen Beißkorb, läuft er frei braucht er Beißkorb auße rin Hundezonen. Ganz einfache Sachlage und nur weil andere Gesetze brechen muss ich es nicht auch tun. Was denkst du warum Hundehalter so verschrin sind.
lg uschi & Rudel
na klar nette i seh aber auch andere hunde frei umherlaufend besitzer in der näh und haben auch kan beißkorb an warum sollt ich meinem hund nen beißkorb drauf machen wenns andere a nit tun???

Gelöscht_45
02.09.2006, 16:03
smiles na des weiß i nit aber so mancher fühlt sich ja dann wie an hahn im korb schau mal i wurde gerettet der ruft glei die zeitung an das er auf seite 1 steht gggg

Ehrliche Antwort?Wenn dein Hund mich retten will wenn ich schwimmen geh, dann weise ich dich genau ein Mal darauf hin den Hund abzurufen.. Wenn nicht lauf wenn ich aus dem Wasser komm,denn ich brauche keinen Hund um mich durchzusetzen ;), denn der arme Hund kan nix dafür wenn Herrchen ihn nicht erziehen kann. Und dann gibt demeine aufs Aug ders verdient nämlich das Herrchen.
lg Uschi & Rudel

Neufi
02.09.2006, 16:03
na klar nette i seh aber auch andere hunde frei umherlaufend besitzer in der näh und haben auch kan beißkorb an warum sollt ich meinem hund nen beißkorb drauf machen wenns andere a nit tun???


Und wenn alle anderen die Brücke runter hüpfen, dann springst du auch:rolleyes:?

Aber i weiß eh: Bist ja schon mal gerettet worden:rolleyes:, nit?

LG
Susanne

Gelöscht_45
02.09.2006, 16:05
na klar nette i seh aber auch andere hunde frei umherlaufend besitzer in der näh und haben auch kan beißkorb an warum sollt ich meinem hund nen beißkorb drauf machen wenns andere a nit tun???´

Stimmt wenn z.B drei das Gesetz brechen kann ich es ja auch tun*kopfschüttel*

Wie schon gesagt gena solche Hundehalter wie du führen dazu dass Hund und Halter in Großstädten unbeliebt sind. Womöglich räumst du auch den Hundekot nicht weg usw. ist ja net notwendig nicht wahr :(

Und ich denke doch du bist ein Troll
lg uschi & Rudel

Gelöscht_45
02.09.2006, 16:06
Und wenn alle anderen die Brücke runter hüpfen, dann springst du auch:rolleyes:?

Aber i weiß eh: Bist ja schon mal gerettet worden:rolleyes:, nit?

LG
Susanne

Klar wenn darunter Wasser ist rettet ihn eh sein Hund ;)
lg Uschi & Rudel

Neufi
02.09.2006, 16:11
Klar wenn darunter Wasser ist rettet ihn eh sein Hund ;)
lg Uschi & Rudel


Aber vl war damals bei S M kein Wasser darunter und deshalb seine etwas eigenartige schreibweise hier:D


LG
Susanne

blackysfrauli
02.09.2006, 16:15
ich glaub, jetzt hat er sich getrollt weil ihr so gemein ward :eek: :D

Neufi
02.09.2006, 16:20
ich glaub, jetzt hat er sich getrollt weil ihr so gemein ward :eek: :D



Nagehhhhhhhhhh, das tätat ma jetzt aber leid, nit:rolleyes:

Außerdem: Wer in Wuff will oder kommt, muß mitlerweile einen gewissen Härtetest bestehen:D

LG
Susanne

blackysfrauli
02.09.2006, 16:22
Nagehhhhhhhhhh, das tätat ma jetzt aber leid, nit:rolleyes:

Außerdem: Wer in Wuff will oder kommt, muß mitlerweile einen gewissen Härtetest bestehen:D

LG
Susanne

njo, nachdem dera in meina näh wohnt hät ich scho no gern a foto gsehn damit i was wann i den bladen schnappn und rennen solltat :p

Neufi
02.09.2006, 16:28
njo, nachdem dera in meina näh wohnt hät ich scho no gern a foto gsehn damit i was wann i den bladen schnappn und rennen solltat :p


Naja, das Hündchen sollt ja eh ganz nett sein, rettet ja eh div. Leute:p und wenn S_M so denkt und spricht wie hier im Forum, erkennst es von aller Weite:D - keine Angst also;)

LG
Susanne

cora57
02.09.2006, 16:35
i red ja nit von selbstverteidigung im normalfall kann ich mich schon selbst verteidigen nur was tu ich wenn einer mit waffe kommt messer usw hm der hund kommt von unten außerhalb der schußlinie oder stichlinie:mad: zuviel kommisar rex geschaut ?:mad:

dalhome
02.09.2006, 16:43
@S_M:
Na, wenn Du schon Vigurant warst, ist natürlich alles anders:D :D :D

Grüsse,
Valerie

cora57
02.09.2006, 16:44
Klar kann man das, aber sei mir nicht böse, wenn jeder so denkt bräuchten wir lauter Wachhunde. Ich lasse es mir einreden wenn man ein Haus hat mit z.B wertvolen Möbeln usw. Aber ansonsten muss nicht jeder einen Schutzhund haben. Und AUfgabe? Wie gesagt eigentlich wiederspricht es sich wenn Rudelführer sich hinter sein Rudel stellt und sich von ihm verteidigen lässt, ist nicht besonders artgerecht meiner Meinung nach. Aufgaben gibt es mehr als genug für Hunde.
mfg Uschi & Rudel
;) zum schutz genügt schon meistens der lärm was der hund macht .
wenn die bösen sich dadurch nicht ablenken ,lassen wir es wahrscheinlich auch für den hund eng werden .

cora57
02.09.2006, 16:48
Nagehhhhhhhhhh, das tätat ma jetzt aber leid, nit:rolleyes:

Außerdem: Wer in Wuff will oder kommt, muß mitlerweile einen gewissen Härtetest bestehen:D

LG
Susanne;) ;) wie recht du hast ich bin heute noch verängstigt ;)

Gelöscht_45
02.09.2006, 16:48
Hi


;) zum schutz genügt schon meistens der lärm was der hund macht .

Stimmt,unsere staren wie gesagt fast nur-das ist angeblich noch furchteinflößender.


wenn die bösen sich dadurch nicht ablenken ,lassen wir es wahrscheinlich auch für den hund eng werden .
lg Uschi & Rudel

Alae
02.09.2006, 17:01
Du dann würde ich sagen deine Hündin hat einen ordentlichen Schaden, erzieh sie besser. Mit welchem Recht zeigt sie Agressionen einem Hund gegenüber der sich an die Gestze hält? das heißt nun mal in Wien entweder Leine oder Beißkorb.
lg Uschi & Rudel

Zum Sado Maso sag ich jetzt mal nix, sonst werd ich ausfallend :mad:

Aber sag mal Uschi, Wuzzn hat Angst vor Hunden die Beißkörbe tragen, läuft weg und schreit teilweise beängstigend... hat sie jetzt auch nen ordentlichen Schaden in deinen Augen :confused:

Gelöscht_45
02.09.2006, 17:05
Aber sag mal Uschi, Wuzzn hat Angst vor Hunden die Beißkörbe tragen, läuft weg und schreit teilweise beängstigend... hat sie jetzt auch nen ordentlichen Schaden in deinen Augen :confused:

Nun normal ist das Verhalten nicht und ich würde zum Wohle des Hundes-sie hat ja pansiche Angst was sicher sehr stressig ist für sie- an dem Problemarbeiten und sie desensibilisieren.

Aber im Gegensatz zu einem Hund der agressiv reagiert schadet sie sich nur selber. Also gefährdet sie niemanden anderen und es´ist ok. Wie gesagt am Problem würde ich trotzdem arbeiten, das Hundsi ist ja voll arm,außer du wohnst so das du fast nie Beißkorbträgern begegnest? Ich nehme an sie selbst reagiert auch panisch wenn sie einen Beißkorb tragen sòll? Wei0 man warum? Vorgeschichte?
lg Uschi & Rudel

Alae
02.09.2006, 17:11
Sie ist nicht gut Freund mitn Beißi, aber sie hat keine Angst davor. Von weitem gehts auch bei Fremden Hunden, aber sie mags überhauptnicht wenn ein Hund mit Beißi riechen kommen möchte. Vor allem wenns so ein Eisengestell ist und in verbindung mit nem großen Hund. Kann mir lebhaft vorstellen dass das für den Zwergenhund sehr bedrohlich aussieht... find ja ich schon dass diese Beißis gemein aussehen ;)

cora57
02.09.2006, 17:15
Sie ist nicht gut Freund mitn Beißi, aber sie hat keine Angst davor. Von weitem gehts auch bei Fremden Hunden, aber sie mags überhauptnicht wenn ein Hund mit Beißi riechen kommen möchte. Vor allem wenns so ein Eisengestell ist und in verbindung mit nem großen Hund. Kann mir lebhaft vorstellen dass das für den Zwergenhund sehr bedrohlich aussieht... find ja ich schon dass diese Beißis gemein aussehen ;)dann darf sie bubi garnicht sehen

Alae
02.09.2006, 17:20
dann darf sie bubi garnicht sehen

Sowieso nicht, der ist zu wild für die Alte :D

cora57
02.09.2006, 17:23
Sowieso nicht, der ist zu wild für die Alte :D:D bubi ist so wild wie ich :D

Alae
02.09.2006, 17:36
:D bubi ist so wild wie ich :D

Na da bin ich aber froh dass ich deine Tochter bin :eek: Da bleib ich von der wildheit verschont :p

cora57
02.09.2006, 17:42
Na da bin ich aber froh dass ich deine Tochter bin :eek: Da bleib ich von der wildheit verschont :p:rolleyes: freche göre:rolleyes:

Andrea J
02.09.2006, 18:30
:rolleyes: freche göre:rolleyes:


Wie der Herr, so is Gescherr :rolleyes: :rolleyes: :D

Andreas MAYER
02.09.2006, 20:52
:D bubi ist so wild wie ich :D
Wunschdenken! *lol* Ganz so jugendlich wild wie der Bubi wirkst aber wirklich nimma! :p :D *duckundrenn*

LG, Andy

smoky
04.09.2006, 05:32
na i hab des so gemeint:
warum hält man sich an großen hund wenn ich ihn nur brauch um irgendwelche breitensport oder agility zu machen wenn er mich doch nicht beschützt und nit weiß warum er ein maul hat wenn er es ja nit weiß wie er es einsetzen soll und nur nebendran steht oder sich hinterm baum versteckt wenn ich überfallen werde und zuschaut wie mi einer kalt macht.
dann kann i mir ja glei an yorki kaufen der frisst wenigstens nit soviel sfg aber beschützen kann er mi a nit

ein stofftier wäre ev. noch besser für dich - engagiere doch einen securityman für dich - der ist für sich selbst verantwortlich - aber du für deinen hund - nicht er für dich :( :(

smoky
04.09.2006, 05:35
naja yorki sah i no nit aber mein onkel hatte nen zwergschnautzer wenn man auf besuch war durft man sich nur bewegen wenn man die genehmigung vom zwergschnautzer hatte ich hatte mal nicht gewartet auf seine genehmigung und er hing mir am dicken rollkragen meines pullovers aber da war ich nicht die einzige er hatte schon mehrfach den postboten sowie sogar polizeibeamte aus hof und haus vertrieben, ab auf die bäume gggg

und das findest super-
naja IQs gibt auch unter......:o

cora57
04.09.2006, 09:30
und das findest super-
naja IQs gibt auch unter......:o:rolleyes: so eine böse rüdin,;) ich glaube wir müssen wieder an der uo arbeiten .:)

Andreas MAYER
04.09.2006, 13:26
:rolleyes: so eine böse rüdin,;) ich glaube wir müssen wieder an der uo arbeiten .:)
Sie wird Dich mit ihrer Peitsche schon zu züchtigen wissen. Damit Du auch weißt: Dein Platz ist unter ihren Stiefeln. ;) :D

cora57
04.09.2006, 13:30
Sie wird Dich mit ihrer Peitsche schon zu züchtigen wissen. Damit Du auch weißt: Dein Platz ist unter ihren Stiefeln. ;) :D
:confused: was regt mich mehr auf nutella oder stiefel:confused:

Atti
04.09.2006, 16:45
Ich habe nicht alle Beiträge gelesen ( nur die ersten). Ich finde auch, das der Hund ein Sympathieträger in der heutigen Zeit sein sollte, und eben nicht den brüllenden Helfer und den sich festbeissenden Hund braucht.

Gerade heute, da der Hund doch vielen Menschen Angst oder Unbehagen bereitet, braucht man solche Sportarten nicht wirklich.

Und Abrichteplatz........das Wort sagt doch schon alles......Man kann ja alles andere wie gehabt weiter machen und viele Hunde bieten doch auch ein wunderbares Verhalten für Obedience an........ich persönlich schaue mehr zu einem Halter auf, der Obedience mit positiver Bestärkung gut trainiert hat, als zu einem Halter, der SchHu -Ausbildung macht ;)

forintos
05.09.2006, 06:14
Ich habe nicht alle Beiträge gelesen ( nur die ersten). Ich finde auch, das der Hund ein Sympathieträger in der heutigen Zeit sein sollte, und eben nicht den brüllenden Helfer und den sich festbeissenden Hund braucht.

Gerade heute, da der Hund doch vielen Menschen Angst oder Unbehagen bereitet, braucht man solche Sportarten nicht wirklich.

*gääähn* - die Diskussion hatten wir schon des öfteren ;)

Robbie
05.09.2006, 08:02
:confused: was regt mich mehr auf nutella oder stiefel:confused:
Falsch formuliert, Walter, was erregt dich mehr?:D:D

SnoopDog1977
05.09.2006, 10:45
Ich habe nicht alle Beiträge gelesen ( nur die ersten). Ich finde auch, das der Hund ein Sympathieträger in der heutigen Zeit sein sollte, und eben nicht den brüllenden Helfer und den sich festbeissenden Hund braucht.

Gerade heute, da der Hund doch vielen Menschen Angst oder Unbehagen bereitet, braucht man solche Sportarten nicht wirklich.

Und Abrichteplatz........das Wort sagt doch schon alles......Man kann ja alles andere wie gehabt weiter machen und viele Hunde bieten doch auch ein wunderbares Verhalten für Obedience an........ich persönlich schaue mehr zu einem Halter auf, der Obedience mit positiver Bestärkung gut trainiert hat, als zu einem Halter, der SchHu -Ausbildung macht ;)


Und nur weil gewisse Leute dann "Angst" haben sollte man eine so tolle Hundesportart wie VGP einstellen???

Ich finde es eher traurig, dass in der heutigen Gesellschaft der Hund nur als "liebes, Kuscheltier" dargestellt wird (siehe div. Werbungen mit Golden, Bernern ect... :( ) .

Ein Hund ist immer noch ein TIER und gehoert meiner Meinung nach entsprechend gefoerdert und behandelt.

Und ist sicherlich kein Kinder/Partnerersatz - wie leider fuer so viele Menschen :rolleyes:

PS Und ich schaue mir lieber Schutz oder Ring an - macht irgendwie mehr Spass :D

Andreas MAYER
05.09.2006, 11:29
Ein Hund ist immer noch ein TIER und gehoert meiner Meinung nach entsprechend gefoerdert und behandelt.
Trotz des Wortes "gefördert" stößt mir dieser Satz irgendwie sauer auf. :(

Und ich schaue mir lieber Schutz oder Ring an - macht irgendwie mehr Spass
Als was? :confused:

staffi
05.09.2006, 12:24
Tja, da hat man(n)'s mit soka's wieder leicht.
Die brauchen weder zu bellen noch zu knurren, die brauchen einfach nur "da zu sein" :D
Ob mich meine Mimi verteidigen würde: keine Ahnung, ich habs noch nie drauf ankommen lassen und werds auch nicht.
Schutz oder nicht Schutzarbeit: mit einem völlig überdrehten, auf 180 Grad triebigen Mali, eher nicht (Anm.: weil mir hier der Hunde leid täte). Und mit einem 60 kg Berner der sich im lockeren Trab auf den Helfer stürzt, eher auch nicht (Anm.: weil mir hier der Schutzhelfer leid täte, das Gesabbere beim Gebäll hält ja keiner aus :D ).
Ob ich Schutz generel ablehne, für mich schon und ich kenne etliche Leute im Schutz wo es mir lieber wäre sie würden keinen Schutz machen. Aber, ausreden kannst du es ohnehin keinen und das es auch hier erheblichste Unterschiede bei der Ausbildung gibt, logisch!
lg
staffi

elBernardo
05.09.2006, 15:29
Tja, da hat man(n)'s mit soka's wieder leicht.
Die brauchen weder zu bellen noch zu knurren, die brauchen einfach nur "da zu sein" :D

l

och, da braucht man nichtmal nen soka, ein grosser schwarzer berner reicht auch - die meisten glauben eh, dass es ein rotti ist und wechseln schnell die straßenseite:p (vor allem wenn der berner geschoren ist:D )

SnoopDog1977
05.09.2006, 16:03
Trotz des Wortes "gefördert" stößt mir dieser Satz irgendwie sauer auf. :(

Als was? :confused:


Wieso?
Weil ich einen Hund wie ein Tier behandel?

Mit "gefoerdert" habe ich gemeint: es ist egal welche Hundesportart man betreibt - hauptsache der Hund ist dafuer geeignet, er ist gesund und es macht Hund u Besitzer SPASS :)

Zum Zuschauen finde ich Schutz halt spannender als andere Sportarten.

Jedem wies gefaellt ;)

Andreas MAYER
05.09.2006, 16:38
Wieso? Weil ich einen Hund wie ein Tier behandel?
Wahrscheinlich. Ich versuche halt, Hunde wie Lebewesen mit Bedürfnissen und Gefühlen zu behandeln. Sie sind für mich eben nicht "nur Tiere". :o

LG, Andy

BalouBär
05.09.2006, 16:41
Wahrscheinlich. Ich versuche halt, Hunde wie Lebewesen mit Bedürfnissen und Gefühlen zu behandeln. Sie sind für mich eben nicht "nur Tiere". :o

LG, Andy
nicht so zimperlich bitte.....:rolleyes:
tiere sind lebewesen mit bedürfnissen und gefühlen, und ich denke das weiß SnoopDog auch ;)

cora57
05.09.2006, 16:47
Weil ich einen Hund wie ein Tier behandelt?
hühner in der legebatterie werden auch wie tiere gehalten:mad:
der hund ist zwar ein tier .
aber ist er nicht auch unser freund, mit herz und seele?er soll doch keine maschine sein .;)

cora57
05.09.2006, 16:49
nicht so zimperlich bitte.....:rolleyes:
tiere sind lebewesen mit bedürfnissen und gefühlen, und ich denke das weiß SnoopDog auch ;)es zu wissen ,und sie danach zu behandeln sind doch zwei welten;)

Robbie
05.09.2006, 17:18
es zu wissen ,und sie danach zu behandeln sind doch zwei welten;)
Ich staune,Walter ich muß dir schon wieder aus ganzem Herzen recht geben, besonders im vorliegenden Fall!
LG Jens

cora57
05.09.2006, 17:28
Ich staune,Walter ich muß dir schon wieder aus ganzem Herzen recht geben, besonders im vorliegenden Fall!
LG Jens:eek: ich glaube ich bekomme bald zu viele freunde :D
ich war schon immer ein weichling, mit tieren .
wahrscheinlich bin ich zu menschen härter als zu tieren.
den ein tier ist abhängig vom menschen wenn er sich eines ausgesucht hat.

und umso mehr man ein tier versteht umso artgerechter kann ich es behandeln .

den selbst das tier versucht sich auf uns einzustellen manchmal mehr als es :rolleyes: der mensch versucht.:rolleyes:

BalouBär
05.09.2006, 17:32
hühner in der legebatterie werden auch wie tiere gehalten:mad:
das ist eine einfache redewendung. :rolleyes: nur weil SnoopDog sagt dass sie ihren hund wie ein tier behandelt sagt das nichts darüber aus, wie sie ihren hund hält. (und mein gott, das gehört hier nicht zum eigentlichen thema...)

der hund ist zwar ein tier .
aber ist er nicht auch unser freund, mit herz und seele?er soll doch keine maschine sein .;)
seh ich das auch so, haben aber weder SnoopDog noch ich behauptet. meinen hund bezeichne ich trotzdem als tier (ja - ich gebe es zu :rolleyes: :p ) und trotzdem ist er mein freund....;)

gleich mit dem satz "Ich versuche halt, Hunde wie Lebewesen mit Bedürfnissen und Gefühlen zu behandeln. Sie sind für mich eben nicht "nur Tiere"" zu kommen, finde ich kleinlich und unangebracht :cool:

und damit keine missverständisse entstehen - S_M's posts finde ich überaus merkwürdig und lächerlich :rolleyes:

lg, nina

Shonka
05.09.2006, 20:12
Ich fürcht mich schon vor dem Moment, wo ich meinen Hunden sagen muss, dass sie Tiere sind...Vielleicht versuch ichs, wenn sie ganz entspannt in meinem Bett am Rücken liegen? :D

Robbie
05.09.2006, 20:31
Ich fürcht mich schon vor dem Moment, wo ich meinen Hunden sagen muss, dass sie Tiere sind...Vielleicht versuch ichs, wenn sie ganz entspannt in meinem Bett am Rücken liegen? :D
Wart halt noch, bis sie wenigstens ein bißchen älter sind:D

cora57
05.09.2006, 20:34
Wart halt noch, bis sie wenigstens ein bißchen älter sind:D:D :D :D

Robbie
05.09.2006, 20:37
Wahrscheinlich. Ich versuche halt, Hunde wie Lebewesen mit Bedürfnissen und Gefühlen zu behandeln. Sie sind für mich eben nicht "nur Tiere". :o

LG, Andy
Konrad Lorenz hat gesagt:" Es gibt Menschen,es gibt Tiere und es gibt Hunde".

Jodli
05.09.2006, 20:38
Ich fürcht mich schon vor dem Moment, wo ich meinen Hunden sagen muss, dass sie Tiere sind...Vielleicht versuch ichs, wenn sie ganz entspannt in meinem Bett am Rücken liegen? :D

hehe, gut dass ich das nicht machen muss. Mein Mops ist so ziemlich alles und wenn ich dem das aufzählen muss, dann schläft der tief und fest bis ich fertig bin *gg*

Und wenn das nicht wirkt dann leg ich halt ein paar Leckerlies raus. Dann hört sie eh nichts:D

elBernardo
05.09.2006, 20:46
Wahrscheinlich. Ich versuche halt, Hunde wie Lebewesen mit Bedürfnissen und Gefühlen zu behandeln. Sie sind für mich eben nicht "nur Tiere". :o

LG, Andy

Ein Huhn hat auch Gefühle:rolleyes: und ist auch ein Lebewesen.

und ja, meine Hunde sind auch Tiere, was denn sonst? :confused:


Ich fürcht mich schon vor dem Moment, wo ich meinen Hunden sagen muss, dass sie Tiere sind...Vielleicht versuch ichs, wenn sie ganz entspannt in meinem Bett am Rücken liegen? :D

ich mich auch, was meinst, ist die Fanny mit fast zwei Jahren alt genug zur Aufklärung?

Andreas MAYER
05.09.2006, 21:00
Konrad Lorenz hat gesagt:" Es gibt Menschen,es gibt Tiere und es gibt Hunde".
Der Spruch gefällt mir. :)


Ein Huhn hat auch Gefühle:rolleyes: und ist auch ein Lebewesen.
Ja, natürlich. Leider behandeln viele Menschen Tiere grundsätzlich als "Nutztiere". Aber emotional stehen mir Hunde einfach näher. :)

LG, Andy

elBernardo
05.09.2006, 21:02
Ja, natürlich. Leider behandeln viele Menschen Tiere grundsätzlich als "Nutztiere". Aber emotional stehen mir Hunde einfach näher. :)

LG, Andy

mir auch. aber manchmal denk ich mir schon, dass es pervers ist: ich esse hühnergeschnetzeltes(ich ess eh selten fleisch) und nachher liegt hundi in meinem bett und ich gebe paar hundert euro beim tierarzt aus und mache mir gedanken, weil hundi zwei stunden allein bleiben musste:rolleyes:

Andreas MAYER
05.09.2006, 21:10
aber manchmal denk ich mir schon, dass es pervers ist: nachher liegt hundi in meinem bett
Das ist pervers. :rolleyes: :D *duckundrenn*

elBernardo
05.09.2006, 21:12
Das ist pervers. :rolleyes: :D *duckundrenn*

aha...

cora57
05.09.2006, 21:13
Zitat von Andreas MAYER http://www.wuff-online.com/forum/images/buttons/viewpost.gif (http://www.wuff-online.com/forum/showthread.php?p=803962#post803962)
Aber emotional stehen mir Hunde einfach näherkein lebewesen hat es sich aussuchen können als was es geboren wird.


elBernardo[QUOTE][ich esse hühnergeschnetzeltes(ich ess eh selten fleisch)/QUOTE]leider bin ich zu schwach um auf fleisch zu verzichten, ich bewundere menschen die es schaffen keines mehr zu essen.

elBernardo
05.09.2006, 21:16
ich bewundere menschen die es schaffen keines mehr zu essen.

nur müsste man dann vegan leben, denn für die eier werden die männlichen küken auch umgebracht, die milchkühe u. legehühner werden geschlachtet, usw. es ist schwierig:o

aber das ist jetzt schon total OT.

Andreas MAYER
05.09.2006, 21:18
aha...
;) :D

cora57
05.09.2006, 21:21
nur müsste man dann vegan leben, denn für die eier werden die männlichen küken auch umgebracht, die milchkühe u. legehühner werden geschlachtet, usw. es ist schwierig:o

aber das ist jetzt schon total OT.da hast du schon recht . es geht eigentlich darum wie diese tiere leben müssen nur weil sie halt anders geworden sind.

Isetta
05.09.2006, 21:23
na i hab des so gemeint:
warum hält man sich an großen hund wenn ich ihn nur brauch um irgendwelche breitensport oder agility zu machen wenn er mich doch nicht beschützt und nit weiß warum er ein maul hat wenn er es ja nit weiß wie er es einsetzen soll und nur nebendran steht oder sich hinterm baum versteckt wenn ich überfallen werde und zuschaut wie mi einer kalt macht.
dann kann i mir ja glei an yorki kaufen der frisst wenigstens nit soviel sfg aber beschützen kann er mi a nit

also net bös sein - aber die Einstellung find ich von vorn bis hinten seltsam. :rolleyes:

Aber bitte, jeder wie er kann ;)

Gruß
Nicole

elBernardo
05.09.2006, 21:27
also net bös sein - aber die Einstellung find ich von vorn bis hinten seltsam. :rolleyes:

Aber bitte, jeder wie er kann ;)

Gruß
Nicole

sei doch nicht so untolerant:D

ich denke ausserdem, dass (fast) jeder hund seinen besitzer im ernstfall verteideigen würde, auch wenn er "Nur" ein agility-hund ist. auch ein border collie hat zähne:D

Andreas MAYER
05.09.2006, 21:31
auch ein border collie hat zähne:D
Aber nicht so lange, wie sein Herrchen in der Nacht. :cool:

cora57
05.09.2006, 21:33
Aber nicht so lange, wie sein Herrchen in der Nacht. :cool::eek: ich hoffe du beisst dir dabei nicht auf die zunge:eek:

elBernardo
05.09.2006, 21:36
Aber nicht so lange, wie sein Herrchen in der Nacht. :cool:

du meinst du hast ein taschenmesser dabei?:)

Mariella&Mogli
05.09.2006, 21:40
Ach...sogar mein kleiner Stinker hat mir bis jetzt diese netten Gang-Jugendlichen abends vom Hals gehalten. Ein kurzes Knurren am Rande genügt schon. Da brauchts kein Riese sein....

Und sonst...keifen und schreien und fauchen und zicken und treten und beissen...ach, das kann ich selbst auch. Vor allem wenn jemand meinem Hundi was wollen würd. ;)

Andreas MAYER
05.09.2006, 21:44
Vor allem wenn jemand meinem Hundi was wollen würd. ;)
Wer Dich sieht, will nur mehr was von Dir. ;) :)

LG, Andy

Andreas MAYER
05.09.2006, 21:45
du meinst du hast ein taschenmesser dabei?:)
Nö. :cool:

Isetta
05.09.2006, 21:46
Der Spruch gefällt mir. :)


Ja, natürlich. Leider behandeln viele Menschen Tiere grundsätzlich als "Nutztiere". .........

LG, Andy

Warum; weil sie mit ihren Hund Schutzdienst machen :confused: :cool: ?

Andreas MAYER
05.09.2006, 21:53
Warum; weil sie mit ihren Hund Schutzdienst machen :confused: :cool: ?
Nein. Das hat mit mit der Art und Weise zu tun, wie mit den Hunden umgegangen wird. Im täglichen Leben UND/ODER in der Ausbildung (egal welche Sparte - auch im Agility passiert genügend Schei*e). :)

Schließlich rechtfertigen nicht wenige Hunde"sportler" Gewalt im Training damit, daß der Hund zu Hause ja im Bett läge (Dorli, damit bist jetzt nicht Du gemeint!!!). :o :(

LG, Andy

Isetta
05.09.2006, 22:04
Nein. Das hat mit mit der Art und Weise zu tun, wie mit den Hunden umgegangen wird.


sorry, das hab ich dann falsch verstanden :o ..........



Schließlich rechtfertigen nicht wenige Hunde"sportler" Gewalt im Training damit, daß der Hund zu Hause ja im Bett läge .....

DEN Zusammenhang versteh ich jetzt nicht wirklich, aber ok - es ist schon spät..........

Odie
05.09.2006, 22:09
ich denke ausserdem, dass (fast) jeder hund seinen besitzer im ernstfall verteideigen würde, auch wenn er "Nur" ein agility-hund ist. auch ein border collie hat zähne:D

Naja, da wäre ich mir bei unseren nicht so sicher, ich rechne eigentlich nicht damit, dass mir mein Hund in so einem Fall aktiv helfen würde. Sein Abschreckungspotential als grosser Hund ist aber sicher gegeben. Schutzausbildung braucht der Hund dafür aber nicht, da reicht schon das "gefährliche" Aussehen.
Ansonsten ist die Argumentation von S_M ja eher der Erheiterung dienlich, und seid doch ehrlich: das Yorki-Argument, sowie dass der Hund bei einem bewaffneten Angriff "von unten außerhalb der schußlinie oder stichlinie" kommt, sind doch echt zum Zerkugeln. Daran habe ich sicher noch länger meinen Spaß...
(@S_M: solltest Du kein Troll sein und das ernst meinen, entschuldige ich mich für die unhöfliche Formulierung, empfehle Dir aber, Deine Argumentationslinie nochmal zu überdenken...)

@Tierdiskussion: Es kommt ja nicht darauf an, ob man seinen Hund als Tier bezeichnet, sondern wie man mit dem Tier umgeht. Wenn das rücksichtsvoll geschieht, dann ist an der Bezeichnung nichts auszusetzen. (Wobei mich aber der Originalsatz mit dem TIER auch gestört hat, und zwar lustigerweise aus genau dem entgegengesetzen Grund, den Andy genannt hat: ich finde eher, es läßt sich daraus lesen, dass SnoopDog der Ansicht ist, man sollte Hunde, eben weil sie Tiere sind, artgerecht behandelt und fördern [im Gegensatz zu Menschen...]. Ist mir aber klar, dass das nicht so gemeint gewesen sein kann; zeigt aber, wie leicht man was hineinliest...)

lG, Odie

Andreas MAYER
05.09.2006, 22:20
DEN Zusammenhang versteh ich jetzt nicht wirklich, aber ok - es ist schon spät..........
Ich auch nicht. *lol*

Ich höre aber in Diskussionen über die Art des Trainings immer wieder zur Rechtfertigung - wenn (Stark)-Zwang angewendet wird - daß dies gar nicht so schlimm sei, da es nur im Training geschähe und es dem Hund zu Hause dafür ja so gut gehe und er über alle Maßen geliebt würde. :rolleyes: :o

LG, Andy

Mariella&Mogli
05.09.2006, 22:32
Wer Dich sieht, will nur mehr was von Dir. ;) :)

LG, Andy


Oh...:o ...ehm...danke...

Und genau dafür hab ich ja meinen Killer - der hält die allzu Aufdringlichen ab. *g*

So...genug OT...bin schon weg...tschuldigung...

Bonsai
06.09.2006, 09:08
Ich fürcht mich schon vor dem Moment, wo ich meinen Hunden sagen muss, dass sie Tiere sind...Vielleicht versuch ichs, wenn sie ganz entspannt in meinem Bett am Rücken liegen? :D
Ich versuch das Enana auch immer wieder schonend beizubringen, dass sie eigentlich ein Hund ist, aber ich glaube, davon hält sie gar nichts. :D Sie lebt lieber weiter als Mischung aus Baby, Katze und Afferl. :D

lg
Bonsai

SnoopDog1977
06.09.2006, 09:26
Wahrscheinlich. Ich versuche halt, Hunde wie Lebewesen mit Bedürfnissen und Gefühlen zu behandeln. Sie sind für mich eben nicht "nur Tiere". :o

LG, Andy


Auch ich behandel meinen Hund entsprechend.

Aber fuer mich ist ein Hund trotzdem "nur" ein Tier und kein Menschenersatz/Freund/Partner ect...
Ich bin fuer sein Wohlbefinden verantwortlich - aber das schliesst nicht ein, dass er in meinem Bett schlaeft :rolleyes: ;) :D
Aber was ist schon "artgerecht"? :cool:
Weiss nicht ob es "artgerecht" ist wenn ein "Wolf" in einem warmen Bett schlaeft :D
(wobei meiner sicherlich auch bei mir im Bett schlafen wuerde - aber nicht wg. dem "Bett ansich" sondern, weil er in meiner Naehe sein moechte ;) )

Shonka
06.09.2006, 09:30
Ich versuch das Enana auch immer wieder schonend beizubringen, dass sie eigentlich ein Hund ist, aber ich glaube, davon hält sie gar nichts. :D Sie lebt lieber weiter als Mischung aus Baby, Katze und Afferl. :D

lg
Bonsai

Mittlerweile haben wir uns, glaub ich, schon gegenseitig assimiliert - ich weiß nicht recht, vielleicht stellen wir inzwischen schon eine eigene Art dar...:confused:

Bonsai
06.09.2006, 09:34
Mittlerweile haben wir uns, glaub ich, schon gegenseitig assimiliert - ich weiß nicht recht, vielleicht stellen wir inzwischen schon eine eigene Art dar...:confused:
Und weil wir uns so ähnlich sind, ich hätte da ein Objekt der Begierde, das ich unbedingt haben will, klein, handlich und Schoßi sitzend..... :D

lg
Bonsai

Shonka
06.09.2006, 10:15
Und weil wir uns so ähnlich sind, ich hätte da ein Objekt der Begierde, das ich unbedingt haben will, klein, handlich und Schoßi sitzend..... :D

lg
Bonsai

Nix, nix, der kleine Wasauchimmer bleibt da!! Sorry fürs OT, aber ich muss meine Mitgeschöpfe vor einschneidenden Übergriffen bewahren. Sollte der Lou mal abgängig sein, bitte zuerst bei Bonsai suchen....

Bonsai
06.09.2006, 10:27
bitte zuerst bei Bonsai suchen....
Die ist leider unbekannt verzogen. :D :D

lg
Bonsai

WallyB
06.09.2006, 11:53
Die ist leider unbekannt verzogen. :D :D

lg
Bonsai


ich glaub, da gibts noch andere Adressen wo man kleine wasauchimmers suchen könnt...*pfeif*:D :p

forintos
06.09.2006, 12:08
Ja, natürlich. Leider behandeln viele Menschen Tiere grundsätzlich als "Nutztiere". .........

Ich wußte net, daß das Wort "Tier" auch schon einen negativen Beigeschmack hat, jetzt wirds elektrisch :p

Wer seinen Hund als Kind- oder Partnerersatz "mißbraucht" tut ihm aber keinen großen Gefallen. Man kann mit falsch verstandener Liebe auch "erdrücken" - sowohl Menschen als auch Tiere.

Und mit dem Wort "fördern" hab ich auch kein Problem. Man bietet dem Hund etwas an (Sport) und schaut dann, wo seine Stärken sind, die ihm auch Spaß machen. Und DAS wird gefördert.

Wir sehen das anders, aber nimm einen Bauern her, der u.U. auch Zuchtstiere hat, der kann es sich nicht leisten, seine Tiere als Schmusis zu sehen, sonst lebt er nicht lange ;) - ich war fast 4 Jahre lang auf einer Hengststation und nach 2 Todesfällen und einer Schwerbehinderten (nach Unfällen mit den Pferden) sieht man einiges ein bißchen anders. Bitte, jetzt nicht wieder falsch verstehen, das hat nichts mit brutal behandeln, prügeln oder ähnlichem zu tun!!!! Aber man kann halt nicht alle als Schmusetiere sehen ;)

lg
Karin

Robbie
06.09.2006, 12:17
Glaube nicht, daß grad der Andi seine Hunde als "Schmusis" sieht. Und die Interpretation von Texten hängt immer auch davon ab,was man sonst schon vom jeweiligen Verfasser gelesen hat:D:D:D LG Jens

SnoopDog1977
06.09.2006, 12:24
Ich wußte net, daß das Wort "Tier" auch schon einen negativen Beigeschmack hat, jetzt wirds elektrisch :p

Wer seinen Hund als Kind- oder Partnerersatz "mißbraucht" tut ihm aber keinen großen Gefallen. Man kann mit falsch verstandener Liebe auch "erdrücken" - sowohl Menschen als auch Tiere.

Und mit dem Wort "fördern" hab ich auch kein Problem. Man bietet dem Hund etwas an (Sport) und schaut dann, wo seine Stärken sind, die ihm auch Spaß machen. Und DAS wird gefördert.

Wir sehen das anders, aber nimm einen Bauern her, der u.U. auch Zuchtstiere hat, der kann es sich nicht leisten, seine Tiere als Schmusis zu sehen, sonst lebt er nicht lange ;) - ich war fast 4 Jahre lang auf einer Hengststation und nach 2 Todesfällen und einer Schwerbehinderten (nach Unfällen mit den Pferden) sieht man einiges ein bißchen anders. Bitte, jetzt nicht wieder falsch verstehen, das hat nichts mit brutal behandeln, prügeln oder ähnlichem zu tun!!!! Aber man kann halt nicht alle als Schmusetiere sehen ;)

lg
Karin


*Dankebuttondrueck* :)

Bzgl. der Pferde kann ich dir zu 100% Recht geben.
Gerade bei so grossen Tieren gehts halt nicht immer nur mit "Liebe"
(was auch nicht heissen soll, dass UNNOETIGE Gewalt richtig ist!)

Aber fuer manche "Tierschuetzer" ist ja schon eine Kandarre, oder ein Steigeisen "Tierquaelerei" :eek: :cool:

forintos
06.09.2006, 12:32
Glaube nicht, daß grad der Andi seine Hunde als "Schmusis" sieht. Und die Interpretation von Texten hängt immer auch davon ab,was man sonst schon vom jeweiligen Verfasser gelesen hat:D:D:D LG Jens


Jens, das weiß ich, vor allem weil ich den Andy sicher besser kenne als Du, ich trainier bei ihm Agility :p :D

lg
Karin

Bonsai
06.09.2006, 12:40
Aber fuer manche "Tierschuezter" ist ja schon eine Kandarre, oder ein Steigeisen "Tierquaelerei" :eek: :cool:
Wenn man die Kandare nicht benutzen kann, dann ist sie ganz sicher Tierquälerei.

lg
Bonsai

SnoopDog1977
06.09.2006, 12:53
Wenn man die Kandare nicht benutzen kann, dann ist sie ganz sicher Tierquälerei.

lg
Bonsai

Bingo :)

Genauso wie bei der Kette beim Hund ;)
Jedes Hilfsmittel ist nur so gut, wenn es richtig benutzt wird.

Edit:
Wobei ich der Meinung bin, dass eine Trense in Anfaenger-Haenden oft auch viel Schaden verursacht, wenn im Maul staendig hin-u hergezogen wird!
Eine Kandarre wirkt da viel feiner und man benoetigt weniger "Eingriffe" :)

Atti
06.09.2006, 19:07
Genauso wie bei der Kette beim Hund
Jedes Hilfsmittel ist nur so gut, wenn es richtig benutzt wird.

Und es gibt sogar Hundehalter, die kommen ganz ohne Hilfsmittel aus;)

cora57
06.09.2006, 19:12
Und es gibt sogar Hundehalter, die kommen ganz ohne Hilfsmittel aus;)kommt auf das wesen des hundes aber auch an ;)