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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rüdenbeisserein - wird immer extremer



Goldibub
21.03.2012, 12:12
Hallo liebe Foris!

Habe einen 14 Monate alten Goldenretriverrüden, es hat vor ein paar Monaten angefange das er gegen andere Rüden aggressiv wird (ich denke ein Impulserlebnis war das ein großer Wolfshund extrem aggressiv sich im Freilauf auf ihn draufgeschmissen hat und geknurrt hat - er hat sich nicht bewegt und dann gings auch schon los.)

Seitdem bin ich auch sehr skeptisch mit Hundebegnungen, an der Leine fängt er schon mal anzuknurren (wenn der gegenüber ein Rüde ist)

und im Freilauf steht er erst mal so komisch und kommt drauf an was der andere Rüde macht - fängt der andere zu knurren an kämpfen die auch gleich.

Folgende 2 Vorfälle sind in der letzten Woche passiert - wegen dieser Vorfälle denke ich schon über eine Kastration nach hätte aber auch gerne eure Meinungen.


Samstag Hundespaziergang im Wald Freilauf wir gehen öfters zusammen, sie einen Schäferrüden knapp ein Jahr und meiner, war nie ein Problem.

Plötzlich und aus heiterem Himmel kämpfen sie richtig böse. Die Dame meinte das der eine einen Stock gehabt hat und darum das gezetter losging.

Im Endeffekt hat meiner ein Loch in der Schnauze ich gleich ab zum TA Salbe und Antiobitika bekommen.

Dame meinte sie übernimmt die Hälfte, Ihrer hat gar nichts gehabt?! :eek:

Im Wille der Freundschaft hab ich abgelehnt halb so schlimm macht ja nichts.

Heute treffe ich besagte Dame wieder im Wald die beiden ganz normal kein geknurre gehen gemütlich nebeneinander spazieren (ich trotzdem ein waches Auge)

Kommt uns heute ein Goldenretriverrüde entgegen 3 Jahre Frauchen irgendwo (meiner geht schon so komisch da merke ich ui da muss ich aufpassen)

Hab meinen gleich gehabt am Halsband, meiner knurrt und der andere kommt immer näher und hat sich auf meinen draufgeschmissen... (ich musste ihn loslassen ich hatte keine Wahl wo sollte ich denn hin?!) naja gekämpfe... :eek: anderer Besitzer kommt angerannt und dann hat sie ihren hund auch endlich gehabt.

Jedenfalls meiner hat ein blutiges Ohr heute davon getragen... der andere Hund hat ein wenig gehumpelt...

Haben Nummern ausgetauscht und ich bin am Samstag sowieso kontrolle, dann kann ich gleich die neue Wunde herzeigen.... :eek: Antibiotika hat er eh noch und die Salbe hab ich heute auch draufgetan...)

Er ist nicht so mit allen Rüden, es gibt auch Rüden wo sie schauen ein bisschen winseln und deren und meiner Rüde dann wieder Frauchen folgt weiter im Wald.

Früher hat er auch alle Hunde angerammelt das hat sich Gott sei Dank gelegt und macht er nur ab und an mehr...

Achja und in der hundeschule gabs auch einen Vorfall...

da war das erste Mal ein anderer Rüde da (die Besitzerin meinte er wäre nicht sooo verträglich) hatten es dann ausprobiert was war er ist gleich auf meinen losgegangen und dann gabs wieder geraufe... da war zum glück nichts und wir haben die hunde relativ schnell auseinanderbekommen...


Was würdet ihr meinen?

Wäre in dem Fall eine Kastration sinnvoll?

Ich hab mit vielen Leuten geredet und hab viele Meinungen, mein Mann meint sich das legt sich sicher mit der Zeit so wie das ständige Rammeln, aber was ist wenn nicht?

Ich hab wirklich im Moment Angst, hab mir auch überlegt Beißkorb aber das ganze Leben ist das nicht schön und nützt ja auch nichts wenn die anderen Rüden im Wald keinen haben so wie heute?

Ich hatte ihn ja bei mir im Griff und der andere Rüde sprintet los, das hat mich schon geärgert und sie hat sich auch entschuldigt...

aber das entschuldigt nicht das blutende Ohr... :(

deikoon
21.03.2012, 12:49
der Hund ist 14 Monate, hat bereits seine "Erfahrungen" gemacht und was soll eine Kastration bewirken?? verträglicher wird er dadurch nicht, es ist einfach nur das Glockenspiel weg und sonst nix.........

zum HuSchu Vorfall sei gesagt, dass wenn ein Hund/Rüde als eh nicht sonderlich verträglich mit andere Rüden gilt, dann "probiere" ich es nicht auch noch aus, ob die beiden Rüden nicht doch eventuell miteinander können - die Erfahrung hätte er sich ersparen können und du eigentlich auch :rolleyes:

tja, ansonsten ist dein Hund jetzt erwachsen und kann halt nicht mit anderen Rüden.........eine Tatsache die du akzeptieren wirst müssen, weil "legen" tut sich das nicht........auch wenn dein Mann dieser Meinung ist!

Goldibub
21.03.2012, 12:58
Ja aber erst diese Woche?

Glaubst du wirklich das eine Kastration nichts bringt?

Er ist ja komischerweise nicht mit allen Rüden so, jetzt haben mir viele Leute zur kastration geraten bevors schlimmer wird....?

Weiss gar nicht was ich tun soll bin einfach nur traurig... :(

Arizona
21.03.2012, 13:06
Ja aber erst diese Woche?

Glaubst du wirklich das eine Kastration nichts bringt?

Er ist ja komischerweise nicht mit allen Rüden so, jetzt haben mir viele Leute zur kastration geraten bevors schlimmer wird....?

Weiss gar nicht was ich tun soll bin einfach nur traurig... :(


hast du schon mal in einer guten hundeschule um rat gefragt?

eine kastration verschlimmert das problem keinesfalls, ob eine besserung eintritt oder nicht kann dir niemand sagen, dafür gibts leider keine garantie.

ich persönlich würde ihn kastrieren lassen, dann sieht er seine geschlechtsgenossen nicht mehr als konkurrenz, ausserdem nimmst du ihm damit unnötigen stress wenn er läufige hündinnen riecht.

alles gute!

Goldibub
21.03.2012, 13:12
Bin heute am Abend eh in der Hundeschule da werd ich das gleich ansprechen!

Zur Vorfall in der Hundeschule:

Es war die selbe Gruppe wie immer, nur war diesesmal ein neuer Hund dabei ganze Zeit an der Leine und weil er ganz normal und brav war wurde er dann (wo die anderen Hunde miteinander gespielt haben) auch mal ausgelassen zum Testen...

Und da ist es dann passiert....

mein Vater meint auch das eine Bekannte von ihm Tierärztin den Fall geschildert hat und sie auch gemeint hat eine Kastration würde in dem Fall schon was bringen (wegen den Rüden)

Sonstist er ja lieb...

deikoon
21.03.2012, 13:12
gscheiten Trainer suchen, nicht mit anderen Rüden spielen lassen (muss ja nicht sein!) und Kastration JA/NEIN ist eine Entscheidung die du treffen musst........eine Änderung am Verhalten wird nicht sein........ist er heute kein Rüdenfreund, wird er es morgen ohne Glockenspiel auch nicht sein ;)

Cato
21.03.2012, 13:25
Ob sich das Verhalten durch eine Kastration ändern würde, kann man gut testen, indem man den Hund zuerst nur "chemisch" mittels Chip kastriert. Das kostet nicht sehr viel und schadet beim Rüden auch gar nicht.

Ich würde den Hund derzeit beim Freilauf jedenfalls lieber mit Beißkorb führen.

hutzl
21.03.2012, 13:28
stimmt - meiner ist wegen der kastration auch nicht verträglicher gegenüber rüden geworden - allerdings war das auch nicht der grund, warum er kastriert wurde.
ich lass ihn halt nicht mit anderen rüden zusammen, AUSSER er trägt Maulkorb. da darf ich sagen, dass er seltenst angemobbt wird oder er von sich aus einen rüden angeht.

aber kastra ist KEINE lösung, damit ein Hund verträglicher wird.
Ich habe mehr als 1 jahr mit einer trainerin gearbeitet, damit leo überhaupt mit hunden wieder verträglich wurde. Rüden gehn allerdings immer noch nicht!

alles gute
claudia

AstridM
21.03.2012, 13:42
Vielleicht hab ich ja was überlesen, aber ich sehe jetzt ehrlich gesagt das Problem nicht? Du hast einen Rüden, der sich dessen bewußt geworden ist und nicht mehr jeden Geschlechtsgenossen mag - was ist daran ungewöhnlich oder abnormal? :confused:

Mein Rüde kommt mit den meisten anderen Rüden auch nicht klar. An der Leine werden sie alle brav ignoriert (solange sie nicht zu uns gestürmt kommen), wir können mit anderen Rüden gemeinsam Spaziergänge machen - an der Leine oder wenn sie sich schon kennen und einander ausweichen auch ohne, er kann im Lokal, in der Hundeschule... recht nahe an einem anderen Rüden dran liegen - geht alles. Nur direkter Kontakt mit anderen Rüden ist problematisch - hat der andere Angst oder großen Respekt vor seinem Imponiergehabe, würde ganz gern gemobbt, reagiert der Andere darauf ebenfalls mit "wichtig machen", krachts. Klappen kanns dann, wenn der andere Rüde sich weder fürchtet, noch zurück "prollt" sondern ruhig beschwichtigt und zeigt, dass er kein Interesse hat. Dann wird dieser gnädigerweise toleriert. :cool:

Eine Kastration hat daran übrigens auch nichts verändert (war aber auch nicht der Grund dafür). ;)

Und die Sache mit dem Stocki - mein Gott, da kanns zwischen meinem Rüden und meiner Hündin oder zwischen meinen Hunden und ihren sehr guten Hundefreunden auch mal kleschen, wenn´s um "Beute" geht. Lässt sich aber ganz gut vermeiden, indem man einfach keine Stockis o.ä. von den Hunden mitnehmen lässt.

Find dich einfach damit ab, dass du einen normalen Rüden hast, der nicht jeden anderen mögen muss und sich schon mal gerne in einer Rauferei "misst". Such ihm Hundefreundinnen zwecks gemeinsamen Gassi-gehen oder geeignete Rüden und lerne ihm, andere auf Distanz zu ignorieren und dass du heranstürmende vertreibst und er nicht agieren muss und im Freilauf zuverlässiges Kommen. So lässt sich´s auch ohne Maulkorb und mit "Nicht Tut-Nixen" sehr gut leben, wenn man Hundezonen und -freilaufgebiete meidet. Gibt ja zum Glück genügend andere Gebiete zum spazieren gehen. :)

Niaiserie
21.03.2012, 13:43
Verschlimmern kann es sich auch!, durch das fehlende Testosteron können Rüden auch sehr unsicher werden und dann hast du den Salat hoch zwei. Es gibt zur Not zum "Ausprobieren" die chemische Kastration.

Ich schliess mich da aber an den gscheiten-Trainer-Tipp an, der soll dir zeigen wie du Rüden abblockst/Hundekontakte managest. Und nicht am Halsband packen, durch den Druck am Hals macht es den Hund womöglich noch stinkiger.

Gelöscht_27
21.03.2012, 13:43
hab mal diesen Absatz aus deinem Beitrag kopiert:

Hab meinen gleich gehabt am Halsband, meiner knurrt und der andere kommt immer näher und hat sich auf meinen draufgeschmissen... (ich musste ihn loslassen ich hatte keine Wahl wo sollte ich denn hin?!) naja gekämpfe... :eek: anderer Besitzer kommt angerannt und dann hat sie ihren hund auch endlich gehabt.

Du hast deinem Hund durch den Griff ins Halsband gesagt "Gefahr in Verzug" und ein Startsignal gegeben. Auch deine unsichere Art, läßt deinen Hund unverträglich werden :(. Auch befindet sich dein Hund mitten in der Pubertät, wo er austestet, mit welchem Verhalten er Erfolg hat, Du must also schleunigst daran arbeiten, den Hund in den Griff zu bekommen, mit Kastration wird Dir das aber nicht gelingen :rolleyes:

Goldibub
21.03.2012, 14:15
Danke für eure Beiträge!

Mein Mann will ihn ja auch nicht kastrieren (er tut als ob es um seine Eier gehen würde... :p)

Er meint auch das wir das erst mit der chemischen Kastration versuchen sollten...

das mit dem Maulkorb hab ich mir auch gedacht aber was nützt das
wenn der andere Rüde im Freilauf sich auf meinen stürzt? Kann ich ja nichts mehr machen.


Und was hätte ich in der Situation machen sollen?

Einfach die aneinanderkrachenlassen oder was?

Ich hab ihm am Halsband genommen weil der andere eh schon so komisch auf uns zugekommen ist..... :-(

Aber was nützt eine Kastration dann wenn es die Rüdenaggression nicht mindert? :(

deikoon
21.03.2012, 14:20
Aber was nützt eine Kastration dann wenn es die Rüdenaggression nicht mindert? :(

über den Nutzen einer Kastration könnten wir noch 100 Seiten füllen, weil es gibt Gegner (mich zum Beispiel) und Befürworter........aber defintiv sicher ist, es ist kein Allheilmittel für Rüdenaggression!! ;)

Arizona
21.03.2012, 14:26
Mein Mann will ihn ja auch nicht kastrieren (er tut als ob es um seine Eier gehen würde... :p)

Er meint auch das wir das erst mit der chemischen Kastration versuchen sollten...

......

Aber was nützt eine Kastration dann wenn es die Rüdenaggression nicht mindert? :(

tja, die männer sind meist dagegen - is nix neues :p

ich bin ja sehr für die kastration von tieren die nicht in die zucht gehen, einfach aus dem grund weil sie ja ihren trieb sowieso nicht ausleben dürfen und leiden wenn sie mit hormonen bis oben hin voll sind und rundherum die läufigen hündinnen riechen.

ist nur meine persönliche meinung, aber da gibts ja bekannterweise die unterschiedlichsten zugänge zu diesem sehr stark emotionsbehafteten thema :cool:

Gelöscht_27
21.03.2012, 14:27
Und was hätte ich in der Situation machen sollen?

Einfach die aneinanderkrachenlassen oder was?

Ich hab ihm am Halsband genommen weil der andere eh schon so komisch auf uns zugekommen ist..... :-(

NEIN, auf jeden Fall den Sicht- und Blickkontakt der Hunde unterbrechen, in dem man rasch die Richtung wechselt, außerdem hattest Du geschrieben, dass dein Hund schon so komisch gegangen ist.

Wichtig ist, wenn man so ein Exemplar Hund sein Eigen nennt, sich nicht ablenken zu lassen, sondern den Hund und auch die Umgebung im Auge zu behalten und der Hund darf sich im Freilauf nicht zu weit entfernen und er hat einen Maulkorb zu tragen, denn wie kommen die anderen dazu.

Cato
21.03.2012, 14:29
das mit dem Maulkorb hab ich mir auch gedacht aber was nützt das
wenn der andere Rüde im Freilauf sich auf meinen stürzt?

Es ist ein Irrtum zu glauben, weil sich ein Hund mit den Zähnen verteidigen kann, wird er selber weniger verletzt. Im Gegenteil! Es kommt dann zu heftigeren Verletzungen auf beiden Seiten. Am effektivsten kann er sich durch sein Verhalten, durch Körpersprache etc. vor Verletzungen durch andere Rüden schützen. Das geht sehr gut auch mit Beißkorb.

Was man mit Beißkorb also erreicht ist, dass der eigene Hund wahrscheinlich weniger durch den anderen Hund verletzt wird, maximal aber genau so stark, aber dass der andere Hund durch den eigenen weniger bis gar nicht verletzt wird. Und falls es eine TA-Rechnung zu begleichen gibt, so wird diese eher von der Versicherung des anderen Halters übernommen werden.

Nur bei echt bösen Kämpfen auf Leben und Tod, die aber unter fremden Rüden auf neutralem Boden extrem selten sind, hätte er einen Vorteil OHNE Maulkorb.

akemi
21.03.2012, 14:29
Dein Rüde wird erwachsen, das ist alles. Irgendwann ist bei den meisten die Zeit vorbei, wo sie sich mit allen pauschal vertragen. Ich sehe auch das Problem an sich nicht wirklich. Ich würde ihn halt einfach nicht mehr einfach so zum Testen mit allen spielen lassen. Nur mehr mit ausgesuchten Hunden, wo du weißt, dass sie sich vertragen. Und wenns denn mit Rüden gar nicht mehr geht, halt nur mehr mit Hündinnen.

Das kann auch beim Spielen mit anderen Rüden, mit denen es bisher gut ging, genau so kippen. Also auch bei denen immer im Auge behalten und sobald du siehst, dass etwas anders ist als sonst, die beiden gleich trennen, bevor es überhaupt eskalieren kann.

Ich würde mich an deiner Stelle auch in deiner Hundeschule erkundigen, wie du weiter vorgehen sollst.
Aber du musst dich eindeutig von dem Gedanken verabschieden, dass sich dein Hund auf Dauer mit allen anderen verträgt.

An der Leine würde ich ihn an anderen Rüden einfach vorbeiführen, als ob gar nichts wäre. Eventuell einen kleinen Bogen schlagen, bis du auf der Distanz bist, mit der du dich selber wieder wohlfühlst. Deine Unsicherheit diesbezüglich überträgt sich auf deinen Hund. Wenn ein anderer auf deinen angeleinten zukommt, anschreien..die meisten hauen dann eh gleich ab. Der Hund soll gar nicht Gefahr laufen, sich verteidigen zu müssen. Das würde ich an deiner Stelle im Vorfeld schon unterbinden, damit er es nicht selber regeln "muss".

Und nein, ich denke auch nicht, dass es sich durch Kastration legen wird. Ohne medizinische Indikation würde ich von Haus aus keinen Hund kastrieren lassen.

arakis
21.03.2012, 14:32
wie schon andere gesagt haben, kann sich durch die kastration die unverträglichkeit durchaus auch steigern. war bei meinem auch so, der wurde allerdings aus einem anderen grund kastriert. wenn überhaupt würde ich an deiner stelle zuerst mit einem chip ausprobieren, wie die verhaltensänderung ist, bevor ich an kastration denken würde.
aus reinen verhaltensgründen würde ich aber nie kastrieren.

dein hund ist jetzt in einem schwierigen alter, da kommt unter umständen jetzt auch viel unsicherheit dazu. du bestimmst mit, ob sich sein verhalten manifestiert oder ob er später gefestigter und relaxter im umgang mit anderen hunden sein wird.
zum ersten solltest du von der vorstellung abstand nehmen, dass er sich mit jedem anderen hund verstehen muss. nicht pöbeln, keinen radau an der leine machen und keine anderen hunde bedrängen reicht meiner meinung nach schon. natürlich schön, wenn er alles liebt, was vier beine hat, aber verlangen kann man's von ihm nicht. auch hat meiner meinung nach lt. deinen erzählungen dein wuffl sich bei den meisten der vorfälle hauptsächlich verteidigt, das wird ihm wohl bitte erlaubt sein.

du solltest aber unbedingt anfangen, ihn vor anderen hunden zu schützen, mit denen er schlechte erfahrungen machen könnte. sonst wird er dir wirklich unverträglich und er lernt: " frauchen ist mir da keine hilfe, selbst ist der hund und angriff ist die beste verteidigung".
d.h. wenn irgendjemand ob in der hundeschule oder sonst wo vermutungen anstellt, dass sein hund sich unter umständen fies deinem hund gegenüber verhalten könnte, dann halte doch bitte deinen hund von jenem fern und mach keine versuche!
wenn ein anderer hund auf deinen hinstartet und du merkst, dass das deinem nicht recht ist, dann nimm deinen bitte nicht am halsband. du drängst ihn damit einerseits in eine körperhaltung, die ohnehin nach vorne gehen begünstigt, du gibst ihm das gefühl "jetzt kommt was", du hinderst ihn daran, sich einer situation zu entziehen, du behinderst seine normale körpersprache, etc.
gib ihm eine lange leine rauf, die du im fall der fälle schnell loslassen kannst. versuch ihn hinter dir zu halten oder trainiere sogar einen befehl, damit er hinter dir bleibt. und dann vertreibst DU den angreifer bzw. unkontrolliert daherstürmer. es ist deine aufgabe, deinen hund soweit wie möglich vor ihn bedrängenden hunden zu schützen. hälst du ihn am halsband und es kommt dann zu einer rauferei, verliert er viel an vertrauen in dich.

fast jeder goldie-rüde den ich kenne, kennt trotz rassetypisch hoher toleranz und verträglichkeit seinen artgenossen gegenüber, kein pardon wenns um sein spielzeug geht. auch alten freunden gegenüber nicht. beide "männerfreunde" meines hundes sind goldies und trotz großer harmonie zwischen den wuffln würde ihm zumindest einer mit sicherheit ordentlich das fell langziehen, wenn meiner seinem balli zu nahe käme. ohne dass meiner überhaupt interesse an dem spieli zeigen muss. daher gilt auf den spaziergängen absolutes stecki-, balli-, welche-beute-auch-immer-verbot. da solltest du auch unbedingt ein auge drauf haben.

lg!

jasmin

Tantebate
21.03.2012, 14:38
gib ihm eine lange leine rauf, die du im fall der fälle schnell loslassen kannst. versuch ihn hinter dir zu halten oder trainiere sogar einen befehl, damit er hinter dir bleibt. und dann vertreibst DU den angreifer bzw. unkontrolliert daherstürmer. es ist deine aufgabe, deinen hund soweit wie möglich vor ihn bedrängenden hunden zu schützen.


Sorry, ich hab auch einen Rüden der nicht alle toll findet und wenn auf mich ein fremer Hund zugestürmt kommen würde (nicht in freudiger Spielhaltung), würde ICH mich nicht auch noch dazwischen stellen. Ich finde (für mich) es einfach zu gefährlich!

Hoff ich hab das jetzt eh richtig verstanden..........

Gabii
21.03.2012, 14:42
Astrid bringt es auf den Punkt :)

Mein Rüde ist knapp über 2 Jahre. In letzter Zeit merke ich schon das er gerne ...ja wie soll ich es nennen....a bissi stänkern und rempeln würde, wenn der andere dann Kontra gibt, kracht es wahrscheinlich. Ausnahmslos bei jüngeren Rüden und auch bei seinen JugendRüdenfreunden. Mit manchen können wir noch gemeinsam spazieren gehen, mit manchen geht es nicht mehr. Die Situation baut sich auf und es würde krachen.

Ich seh da aber auch kein Problem, ich greife frühzeitig ein, abrufen oder weggehen, wenn ich sehe die Spannung steigt, oder ich weiche von vornherein aus.

Und prollige Rüden die alleine quer übers Feld kommen vertreibe ich....ich bin inzwischen ein Profi im verjagen von Rüden :o:D und uneinsichtige Rüdenbesitzer werden von mir solange genervt bis sie gerne dafür sorgen das ihr Rüde bei Ihnen bleibt. - ich kann gscheit lästig und hantig sein ;)...inzwischen gibt es 2 Besitzer die machen die Fliege wenn sie mich von weitem sehen, weil sie ihre Rüden nicht bei sich behalten können.
Da muss ich immer grinsen. Ich sitze da aber auch am längeren Ast, da mir keiner vorwerfen kann, mein Rüde kontaktet so wie es ihm einfällt. Mit wem er Kontakt hat, bestimme ich.

Bis heute hat Yuma keine Rauferei oder anderen Ärger gehabt und ich hoffe das bleibt so. Natürlich kann es mal blöd laufen...

Er ist mein erster Rüde und ich hab mir das ganze viel schwieriger vorgestellt als es tatsächlich ist :)

Edit: in meinem Umfeld gibt es laufend Raufereien, meistens Hündin mit Hündin...vereinzelt auch Rüden Raufereien. Das kommt daher weil die Besitzer immer noch stur und steif miteinander spazieren gehen oder sogar darauf bestehen das die Hunde miteinander spielen! Hund muss ja mit JEDEM spielen, nur so ist er angeblich ausgelastet...Ich seh mindestens einmal die Woche eine Rauferei! Oh Graus...

akemi
21.03.2012, 14:43
Das war für mich noch nie ein Problem. In den ganzen dreißig Jahren Rüdenhaltung war noch kein fremder Hund dabei, der sich gegen mich gestellt hätte.

Es hat irgendwie immer eine etwas lautstarkes "Schleich di" gereicht..gg

Tantebate
21.03.2012, 14:48
Ich hatte bis jetzt immer Glück, dass ich bei solchen "Zusammentreffen" nie alleine unterwegs war. Ich hab mich dann mit Amon immer verzupft und meine Beleitung durfte sich um den anderen Hund kümmern :D

arakis
21.03.2012, 14:49
Sorry, ich hab auch einen Rüden der nicht alle toll findet und wenn auf mich ein fremer Hund zugestürmt kommen würde (nicht in freudiger Spielhaltung), würde ICH mich nicht auch noch dazwischen stellen. Ich finde (für mich) es einfach zu gefährlich!

Hoff ich hab das jetzt eh richtig verstanden..........

ich geh immer dazwischen und seit ich das mache, ist mein wuffl auch nicht mehr gebissen worden. der eigene hund wird aber nicht unbedingt verträglicher davon, da er ja mitbekommt, dass sämtliche fremden hunde vertrieben werden. allerdings wird er noch unverträglicher davon an der leine von anderen hunden im besten fall bedrängt im schlechtesten gebissen zu werden....

nur weil ein hund gerne mit meinem "andrahn" will, muss er nicht unbedingt mich gleich fressen, nur weil ich ihn vertreibe.
auch stellt sich die frage, ob es nicht erst durch das am-halsband-halten zur rauferei kam. unter umständen war der andere hund nur unhöflich und frech, ist aber nicht unbedingt bereits mit der intention zu raufen hergerannt. die erfahrung hat gezeigt, dass zwar tatsächlich viele unerzogene, provokante hunde nicht unter dem einfluss des besitzers frei herumlaufen. dass aber echte raufer oder menschenbeisser meistens besser verwahrt sind.
sicherheit hat man natürlich keine.

lg!

jasmin

ZJD
21.03.2012, 15:16
Ich glaube kaum, dass es durch eine Kastration zu einer Besserung kommt. Ob ja oder nein, dass mußt du entscheiden.

So wie du das scheinbar erzählst (und bitte korrigieren mich, wenn ich es falsch verstanden habe) dürften immer andere Hunde auf deinen Los gegangen sein (bis auf den Stock).
Mir ist aufgefallen, dass es zwei Gattungen bei Goldis gibt, wie Sie mit einer unsicheren Situation umgehen. Die eine Gattung ist die, die sich gleich auf den Rücken werfen und alle vier Pfoten in die Höhe strecken, oder die Sorte die sich total steif macht, richtig gehend aufbaut (sicher größer macht), den Schwanz sehr hoch trägt und noch dazu fixiert. Letzte Gattung kann wenn du auf den falschen Hund triffst (egal ob Rüde oder Hündin) eine Provokation bedeuten (auch wenn es so von deinem Hund nicht gemeint ist). Einer meiner Hunde empfindet dieses Verhalten zum Beispiel auch als absolute Provokation Ihm gegenüber und eine Missachtung der "Kommunikationregeln". Ich kenne die Körpersprache meines Hunde und es reicht ein "Komm nicht auf die Idee, ich sehe deine Gedanken" und er würde dem anderen Hund nichts tun, allerdings ist mein Hund kein Raufer und deswegen vermeidet er solche Situationen lieber. Ich kenne aber Hunde die nicht so gut hören wie meiner und dann hast du womöglich eine Rauferei.

Ich an deiner Stelle, würde auf jeden Fall für die nächste Zeit nur mit Beisskorb gehen und vor allem auf die Körpersprache deines Hundes achten. Eine Rauferei entsteht meistens nur, wenn vorher Signale von beiden Seiten ausgestrahlt werden. Wenn du merkst dein Hund verändert sicht, dann nimm Ihn aus der Situation.

Goldibub
21.03.2012, 15:36
Die eine Gattung ist die, die sich gleich auf den Rücken werfen und alle vier Pfoten in die Höhe strecken, oder die Sorte die sich total steif macht, richtig gehend aufbaut (sicher größer macht), den Schwanz sehr hoch trägt und noch dazu fixiert. Letzte Gattung kann wenn du auf den falschen Hund triffst (egal ob Rüde oder Hündin) eine Provokation bedeuten (auch wenn es so von deinem Hund nicht gemeint ist). Einer meiner Hunde empfindet dieses Verhalten zum Beispiel auch als absolute Provokation Ihm gegenüber und eine Missachtung der "Kommunikationregeln". Ich kenne die Körpersprache meines Hunde und es reicht ein "Komm nicht auf die Idee, ich sehe deine Gedanken" und er würde dem anderen Hund nichts tun, allerdings ist mein Hund kein Raufer und deswegen vermeidet er solche Situationen lieber. Ich kenne aber Hunde die nicht so gut hören wie meiner und dann hast du womöglich eine Rauferei


Ja ich glaube ich hab die zweite Gattung, er macht sich steif, Schwanz nach oben und geht so langsam auf den anderen zu.

Und wenn ich versuche ihn abzurufen, geht er immer noch weiter... ich werd einfach mal versuchen mich umzudrehen und die Richtung zu wechseln?

Bei anderen Rüdenbegegnungen hat das einfache weitergehen geklappt,..... Ich vorbei an dem Rüden, einfach ignoriert (im Freilauf).

Hunde stehen nur da vielleicht brummelt einer und dann wird weitergegangen...

Und der andere Goldenretriverrüde hat das auch gemacht, so komisch langsam gegangen, und genau da dachte ich mir ich nehm ihn raus aus der Situation nehm ihm am Halsband wollte zur Seite gehen und da sprintet der andere auf meinen zu...

Es ging einfach alles so schnell...


Und ja der Rüde wegen dem Stock, da dürfte meiner angefangen haben, aber als sich die beiden Rüden heute getroffen haben, haben sie sich ignoriert es ist nichts passiert und die sind normal nebeneinander hergelaufen....

Kein Gedrohe nichts, die waren ja sonst auch immer Freunde, bei denen denk ich mir ok eine Meinungsverschiedenheit, :-D

Hmmm... wieso ist das so schwierig, warum hab ich nur einen Rüden?! ;-)

deikoon
21.03.2012, 15:38
Sorry, ich hab auch einen Rüden der nicht alle toll findet und wenn auf mich ein fremer Hund zugestürmt kommen würde (nicht in freudiger Spielhaltung), würde ICH mich nicht auch noch dazwischen stellen. Ich finde (für mich) es einfach zu gefährlich!

Hoff ich hab das jetzt eh richtig verstanden..........

ich ehrlich auch nicht!!! :eek:

mein Mann ist einmal von einem wütenden Hund, der unseren angefallen hat gebissen worden (und er ist nicht dazwischen gegangen!!!!)..........9 Tage Krankenhaus nach einem Biss in den Oberschenkel + OP, danach 2 Monate Krankenstand!!! eh super oder :cool:

ZJD
21.03.2012, 15:46
Dein Hund ist 14 Monate alt. Gerade in so einer Situation ist es recht schwer einen Hund abzurufen. Ich würde dir im Moment absolut raten nur mit Beisskorb zu gehen und vor allem mit Schleppleine. Wenn du merkst er baut sich auf und fixiert schon den anderen Hund. Rufe Ihn und gehe in die andere Richtung davon. Sobald er ebenfalls umdreht und mit dir geht, dann kommt das Lob. Auf gar keinen Fall würde ich auf den Anderen direkt zugehen und meinen Hund diesen weiterhin fixieren zu lassen. An der Schleppleine muß er dir irgendwann folgen und du hast deinen Hund besser unter Kontrolle.

Cato
21.03.2012, 15:52
Hmmm... wieso ist das so schwierig, warum hab ich nur einen Rüden?! ;-)

Weil Hündinnen noch schwieriger sind untereinander....wenn die nämlich mal raufen, dann ist es oft - nicht immer - ernster und blutiger. Nix mit Show und Geprotze...

Goldibub
21.03.2012, 16:28
ich ehrlich auch nicht!!! :eek:

mein Mann ist einmal von einem wütenden Hund, der unseren angefallen hat gebissen worden (und er ist nicht dazwischen gegangen!!!!)..........9 Tage Krankenhaus nach einem Biss in den Oberschenkel + OP, danach 2 Monate Krankenstand!!! eh super oder :cool:


Obwohl mir das dazwischen gehen jetzt schon auch von anderen geraten wurde (in meiner heutigen Situation)

Wäre ich voraus gegangen und hätte mich dazwischen gestellt (meinten die Leute) und hätte den anderen angeschriehen dann wäre der anderen vermutlich irritiert gewesen und wäre nicht gekommen...

Goldibub
21.03.2012, 17:02
Eine Frage habe ich noch... warum ratet mir mein TA zur kastration?

Ich mein sie hat gesagt das es schon besser wird mit der aggressivität wenn man den rüden kastrieren lässt und sie würde es machen lassen....

???

warum ist mein rüde kein baby rüde mehr... :(

Cody
21.03.2012, 17:36
Eine Frage habe ich noch... warum ratet mir mein TA zur kastration?

Ich mein sie hat gesagt das es schon besser wird mit der aggressivität wenn man den rüden kastrieren lässt und sie würde es machen lassen....


In einem Gesichtspunkt kann die Kastration die Aggressivität schon reduzieren, aber nicht die Deines Hundes gegenüber anderen, sondern eher die anderer (unkastrierter) Rüden Deinem gegenüber. Wir haben seit Cody's Kastration keine Probleme mehr mit unkastrierten Rüden, die aus dem Nichts heraus Stress wollten. Allerdings hatten wir auch vor der Kastration keine wirklich schlimmen Vorfälle (bissi geprügelt, geritzt, mehr auch nicht - Cody findet immer noch alle anderen Hunde toll), insofern kann man das nicht direkt vergleichen.
Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass er als Kastrat die schlimmsten Prügel seines Lebens bezogen hat - von einer Hündin in den Stehtagen, die ihn überhaupt nicht "riechen" konnte. :)

Ken&Barbie
21.03.2012, 18:39
warum ist mein rüde kein baby rüde mehr... :(

Weil er viell. wie jedes andere Lebewesen erwachsen wird:rolleyes:?

deikoon
21.03.2012, 18:42
Eine Frage habe ich noch... warum ratet mir mein TA zur kastration?

mein TA hat auch immer gemeint, wenn mein Hund in Narkose war oder eine anstand, ob wir ihn nicht gleich auch kastrieren sollen......ich hab mich Jahre erfolgreich dagegen gewehrt, weil ich nix abschnippeln lasse was keine Probleme macht!

vor ungefähr einem 1/2 Jahr hat er so beiläufig gesagt, dass es die richtige Entscheidung war, unseren Hund nie zu kastrieren.....warum auch immer :)



Ich mein sie hat gesagt das es schon besser wird mit der aggressivität wenn man den rüden kastrieren lässt und sie würde es machen lassen....


nochmal, dein Hund wird auch nach einer Kastration kein Rüdenfreund mehr werden, darüber solltest du dir im klaren sein......und es muss deine Entscheidung sein, nicht die deiner TÄ!!! :cool:



warum ist mein rüde kein baby rüde mehr... :(

weil auch dein Hund irgendwann mal erwachsen werden musste und das ja keine Überraschung ist :rolleyes:

jollyfee
21.03.2012, 18:51
Zitat von Goldibub
warum hab ich nur einen Rüden!?
warum ist mein Rüde kein Baby Rüde mehr....

Kann es sein daß du es bedauerst dich für diesen Hund entschieden zu haben?Ich frag das jetzt ohne Wertung und ohne einen Vorwurf machen zu wollen.Es kommt vor daß man bestimmte Vorstellungen hat wie das Leben mit einem Hund sein soll.Vor allem wenn man überhaupt keine Erfahrung mit Hunden hat.Vielleicht hab ich aber nur falsch interpretiert.Das würde mich freuen.Aber auch wenn du deinen Hund liebst kann es sein daß du enttäuscht bist.Gib ihn aber bitte nicht auf.Es wird so werden daß du manche Verhaltensweisen von deinem Hund akzeptieren mußt und lernen mußt darauf richtig zu reagieren.Und andererseits wirst du mit einem guten Trainer oder Trainerin dem Hund einiges beibringen können und gewisse Verhaltensweisen abtrainieren können.Aber wie gesagt - vielleicht seh ich das eh ganz falsch und du mit deinem Hund glücklich bist,egal welche Verhaltensweisen er hat.Dann vergiß bitte den Schmafu den ich gesagt habe:)
L.G.Inge

jump
21.03.2012, 19:57
Ich habe selber 2 Rüden, einen kastrierten und einen unkastrierten. Meinen kastrierten Rüden hab ich mit ca. 3 Jahren unkastriert aus einer Tötungsstation bekommen, völlig unverträglich mit anderen unkastrierten Rüden. Nachdem er einen Shitzu fast tot gebissen hat, hab ich mich zur Kastration entschieden. Seitdem ist er vollkommen problemlos mit anderen Hunden. Er mag sie nicht und ist nicht scharf auf Kontakt mit anderen Hunden (außer meinem Zweitehund, seinem "Kumpel" natürlich), aber keinerlei aggressives Verhalten, solange er eine Fluchtmöglichkeit hat wehrt er sich nicht mal.

Ich bin KEIN Befürworter von Kastration statt Erziehung, ich erzähle die Geschichte nur, weil es sich bei mir so zugetragen hat. Aber ich möchte betonen, dass es eine AUSNAHME ist, dass die Kastration diese Wirkung zeigt.

Ich bin allerdings auch kein Kastrationsgegner aus Prinzip, ich denke es kommt auf den Fall an...

Dein Hund ist 14 Monate und wenn du dir JETZT einen guten Trainer suchst, der mit die daran arbeitet, sehe ich gut Chancen, dass du diese Eigenschaft deines Hundes in Zukunft problemlos händeln können wirst.

Dein Hund braucht nicht freudestrahlend auf fremde Hunde zugehen oder sich gar anstänkern lassen. Für euren Alltag ist nur wichtig, dass dein Hund von dir in solchen Situationen kontrollierbar und keine Gefahr ist, und dass Begegnungen positiv konnotiert bleiben und nicht automatisch zu Stressituationen werden. Außerdem zeigt dir ein Trainer auch den richtigen Umgang in solchen Situationen (zB nicht am Halsband nehmen!)

Ich stell mich IMMER vor meine Hunde, wenn ein anderer in nicht freundlicher Absicht auf uns zu kommt und brülle den Hund so laut ich kann an - hat noch immer funktioniert, mit den blöden Blicken des anderen Besitzers muss man halt leben können *gg*

Rotti1307
21.03.2012, 20:04
Weil Hündinnen noch schwieriger sind untereinander....wenn die nämlich mal raufen, dann ist es oft - nicht immer - ernster und blutiger. Nix mit Show und Geprotze...


Ja das triffts wohl sehr gut! :rolleyes:
Die Hündin von meinem Opa und meine Hündin hassen sich wie die Pest. Meine Hündin wird bald 9 Jahre und die andere wird schon 13 Jahre. Eigentlich sind beide eher ruhigere, brave "Senioren". Aber wehe die zwei riechen oder sehen sich, na da haben wir 2 Bestien. Beide die Haare vom Kopf bis zum Schwanz aufgestellt und beide knurren wie wild. Die 2 "Damen" würden sich glaub ich schwer verletzen wenn sie könnten.
Ich dachte früher auch immer Hündinnen wären "braver" aber mittlererweile wünsche ich mir manchmal einen Rüden der halt ein bisschen rumprotzt! ;):D

dani599
21.03.2012, 20:42
Eine Frage habe ich noch... warum ratet mir mein TA zur kastration?


Vielleicht weil er/sie damit Geld verdient?!:rolleyes:

Mein Rüde wurde damals auch kastriert - er war dann sofort wieder "normal" und hatte keine Raufereien mit Rüden mehr (es gab aber mehrere Gründe für eine Kastra bei uns). Ich wusste damals aber auch nix von den Chips - sonst hätt ich das vorher ausprobiert.;)

Die Kastra ist keine Garantie, dass dein Hund sich vom Verhalten her ändert - er ist ein Rüde das musst du akzeptieren und außerdem muss er nicht jeden anderen Hund mögen (bei uns Menschen mag sich ja auch nicht jeder).;)

angie52
21.03.2012, 20:46
Das

warum ist mein rüde kein baby rüde mehr... :(
war - denke ich - nur ein Stossseufzer, der uns allen mal erlaubt sein sollte, und man gerade hier auch aussprechen sollen dürfte. Gerade in der Pubertät sind sie oft schwierig.
Aber die Beurteilung über Kastration ja oder nein (wenn es keine medizinischen Gründe gibt) sollte man nicht dem TA überlassen.

Blue-Sky
21.03.2012, 23:20
Verschlimmern kann es sich auch!, durch das fehlende Testosteron können Rüden auch sehr unsicher werden und dann hast du den Salat hoch zwei. Es gibt zur Not zum "Ausprobieren" die chemische Kastration.

Möchte diesen Aspekt noch einmal hochholen. Drum würde ich auch es auch erst mal chemisch versuchen, bevor du eine endgültige Entscheidung triffst und sie eventuell bereust.

Ich glaub dein Bub hat einfach wirklich blöde Erfahrungen gesammelt und das auch noch in einer sensible Phase, sowas kriegt er nicht einfach so mal wieder weg ... Aber das kann man alles in den Griff bekommen, da muss der Hund nicht gleich auf den OP-Tisch. Ich würde ehrlich gesagt lieber zu einem guten Trainer, ihn um Rat fragen und gemeinsam daran arbeiten um deinem Hund mehr Sicherheit zu geben und ihn nicht Dinge alleine regeln lassen.

schnitzelhund
22.03.2012, 03:46
Es ist ein Irrtum zu glauben, weil sich ein Hund mit den Zähnen verteidigen kann, wird er selber weniger verletzt. Im Gegenteil! Es kommt dann zu heftigeren Verletzungen auf beiden Seiten. Am effektivsten kann er sich durch sein Verhalten, durch Körpersprache etc. vor Verletzungen durch andere Rüden schützen. Das geht sehr gut auch mit Beißkorb.

Was man mit Beißkorb also erreicht ist, dass der eigene Hund wahrscheinlich weniger durch den anderen Hund verletzt wird, maximal aber genau so stark, aber dass der andere Hund durch den eigenen weniger bis gar nicht verletzt wird. Und falls es eine TA-Rechnung zu begleichen gibt, so wird diese eher von der Versicherung des anderen Halters übernommen werden.

Nur bei echt bösen Kämpfen auf Leben und Tod, die aber unter fremden Rüden auf neutralem Boden extrem selten sind, hätte er einen Vorteil OHNE Maulkorb.

Ich bin auch ein Befürworter des Maulkorbs.

Und zwar aus folgenden Gründen/Erfahrungen:

1) Mit einem Hund, der (aus irgendwelchen Gründen und in bestimmten Situationen) unverträglich ist, geht man als HH meist unentspannt um. Sobald man eines anderen Hundes ansichtig wird, verändert sich die Geistes- und Körperhaltung, man überträgt das auf den Hund.
Und schon hat man eine potentielle Gefahrensituation.
Ein Maulkorb entspannt den Hundehalter zumindest zu 50 % - und somit auch den Hund.
Somit wird die Reaktion des Hundes um einiges entspannter.

2) Hat der Hund den Mauli drauf, lässt man (unbewußt) eher Hundekontakt zu. Damit wird das für den Hund zunehmend normaler und er entspannt sich mit der Zeit.

3) Selbst wenn der eigene Hund (mit Mauli) "aggressiv" reagiert, kann er dem "Gegner" nicht weh tun. Und weniger Schmerz bedeutet weniger Aggression. Somit kann sich die Situation auch nicht so aufschaukeln.
Der Rüde meiner Frau weist im Freilauf gerne zurecht, wenn es ihm reicht. Das ist dann aber maximal ein "hunde-verbales" Zusammenstauchen, weil er durch den Mauli nicht verletzen kann. Da reagiert auch der andere Hund "milder", weil ihm kein Schmerz zugefügt werden kann.
Ich habe persönlich das Gefühl, dass durch den Mauli die Calming Signals von den Hunden bewußter wahrgenommen und auch respektiert werden.

Ist aber nur meine persönliche Meinung. :)

DOJO2
22.03.2012, 06:11
Ich bin auch ein Befürworter des Maulkorbs.

Hallo
Was den Mauli betrifft , teils ... teils .
Bei anderen Hunden , soll sich der Hund auch wehren können .
Und zwar aus folgenden Gründen/Erfahrungen:

1) Mit einem Hund, der (aus irgendwelchen Gründen und in bestimmten Situationen) unverträglich ist, geht man als HH meist unentspannt um. Sobald man eines anderen Hundes ansichtig wird, verändert sich die Geistes- und Körperhaltung, man überträgt das auf den Hund.
Und schon hat man eine potentielle Gefahrensituation.
Ein Maulkorb entspannt den Hundehalter zumindest zu 50 % - und somit auch den Hund.
Somit wird die Reaktion des Hundes um einiges entspannter.

Genau dass , seh ich eben auch nicht so .
Die TE hat ja erlebt dass ein anderer auf ihren zugelaufen und losgegangen ist . Dies hat sie vor Augen , bei jedem Hund der frei läuft bzw dann womöglich in ihre richting läuft .
Allso sicher nichts mit .... entspannt . Da herrscht die Angst vor , bei der TE .
2) Hat der Hund den Mauli drauf, lässt man (unbewußt) eher Hundekontakt zu. Damit wird das für den Hund zunehmend normaler und er entspannt sich mit der Zeit.
Es gehört darann gearbeitet .
Nur so auf gut Glück den Hund mit dem Mauli zu anderen Rüden lassen , wird die Lage eher verschlechtern . Vor allem , wenn nicht beide einen Mauli tragen .
3) Selbst wenn der eigene Hund (mit Mauli) "aggressiv" reagiert, kann er dem "Gegner" nicht weh tun. Und weniger Schmerz bedeutet weniger Aggression. Somit kann sich die Situation auch nicht so aufschaukeln.
Der Rüde meiner Frau weist im Freilauf gerne zurecht, wenn es ihm reicht. Das ist dann aber maximal ein "hunde-verbales" Zusammenstauchen, weil er durch den Mauli nicht verletzen kann. Da reagiert auch der andere Hund "milder", weil ihm kein Schmerz zugefügt werden kann.
Ich habe persönlich das Gefühl, dass durch den Mauli die Calming Signals von den Hunden bewußter wahrgenommen und auch respektiert werden.
Aber ihm kann dann weh getan werden . Allso stimmt dein zweiter Satz ja nicht , weil er ja dann Schmerzen hat .
Doch die Situation schauckelt sich auf , weil der Hund dann noch aggresiver wird , durch die erfahrungen .
Ist aber nur meine persönliche Meinung. :)
Meine Meinung .
Sich eine gute Hundeschule oder privaten Trainer/in suchen .
Vor allem aber mit diesen Versuchen der Zusammenführung von Hunden erst einmal aufhören . Allso anderen Hunden aus den Weg gehn .
Eine Kastra verbessert nichts , meist entstehen dadurch dann noch grössere Probleme . Und dies sag ich nicht weil ich ein Mann bin , sondern weil es einfach so ist .


LG . Josef

Ken&Barbie
22.03.2012, 11:10
Meine 2 Rüden haben extrem gelitten, wenn rundherum die Hündinnen läufig wurden, sie wurden beide kastriert. Jetzt sind sie da viel entspannter, obwohl sie zb. auch immer wieder mal mit speicheln reagieren. Ihr Verhalten anderen Hunden ist völlig gleich geblieben. Sie sind gut verträglich, obwohl es auch absolute Erzfeinde gibt.

Ich lasse sowieso nur ausgewählten Hundekontakt zu. Sie müssen nicht mit fremden Hunden spielen, wozu auch. Bei fremden freilaufenden Hunden stelle ich mich auch vor meine Hunde, sie wissen, dass sie hinter mir bleiben müssen und ich regle das.

Ich persönlich würde an Deiner Stelle wirklich zu einem guten Trainer gehen, die Pubertät ist nicht immer leicht. Vor allem ist es wichtig, wenn Du Dir ja selbst nicht wirklich sicher bist, dass Du mit diesen Fremdhundebegegnungen vorsichtig bist. Da kannst Du ziemlich viel Schaden anrichten, wenn er oft schlechte Erfahrungen macht.

Ich bin eher ein Kastrationsbefürworter, aber tatsächlich muß es in jedem Einzelfall extra bewertet werden. Zum Thema Kastration gibt es schon mehrere Threads hier herinnen.

Goldibub
22.03.2012, 17:19
Zitat von Goldibub
warum hab ich nur einen Rüden!?
warum ist mein Rüde kein Baby Rüde mehr....

Kann es sein daß du es bedauerst dich für diesen Hund entschieden zu haben?Ich frag das jetzt ohne Wertung und ohne einen Vorwurf machen zu wollen.Es kommt vor daß man bestimmte Vorstellungen hat wie das Leben mit einem Hund sein soll.Vor allem wenn man überhaupt keine Erfahrung mit Hunden hat.Vielleicht hab ich aber nur falsch interpretiert.Das würde mich freuen.Aber auch wenn du deinen Hund liebst kann es sein daß du enttäuscht bist.Gib ihn aber bitte nicht auf.Es wird so werden daß du manche Verhaltensweisen von deinem Hund akzeptieren mußt und lernen mußt darauf richtig zu reagieren.Und andererseits wirst du mit einem guten Trainer oder Trainerin dem Hund einiges beibringen können und gewisse Verhaltensweisen abtrainieren können.Aber wie gesagt - vielleicht seh ich das eh ganz falsch und du mit deinem Hund glücklich bist,egal welche Verhaltensweisen er hat.Dann vergiß bitte den Schmafu den ich gesagt habe:)
L.G.Inge

Nein um Gottes Willen, ich liebe meinen Jungen über alles!

Er ist wie ein Schatz für mich!

Es ist nur komisch früher hat er nie sowas gemacht liebt Leute, Kinder alles und auch immer andere Hunde! Wie ein kleiner Sonnenschein eben.

Es ist halt eben nur jetzt anders und neu für mich, also ob ich schon mit einem virtuellen Hundescanner umhergehen würde.... und abchecken würde, Rüde oder nicht? :(

Heute war ich z.B. mit ihm wieder im Wald, haben wieder den ersten Bub getroffen mit der einen Besitzerin wo wir das freundschaftlich geregelt haben, ganz normal alles ok (die Besitzerin hat Ihren Hund nun kastrieren lassen, weil sie nicht will das er beginnt mit Rüdenbeißerein)

Jedenfalls hat meiner kurz den anderen angebrummelt (meiner hat diesemal angefangen) ich hab mich vor ihm gestellt ganz laut gesagt, "Aus, und jetzt geh weiter" und dann ist meiner ganz normal weitergelaufen... und wir konnten auch ein Stück zusammen gehen.

Jedenfalls hab ich auch bemerkt das er irgendwie seit der Goldenretriver Attacke, ein bisschen vorläuft und dann plötzlich wieder zurück zu mir ein bisschen wedelt und mich anspringt, und dann neben mir geht und wedelt...


Ich glaube er ist jetzt schon bisschen unsicher, so extrem wie heute macht er das eigentlich nie, und wenn er bisschen vorne ist schaut er auch immer zurück wo ich bleibe und ggf. kommt er gleich wedelnd zurück...

Ist er nun unsicher oder weil er gebissen wurde?

jollyfee
22.03.2012, 18:00
Ich freu mich sehr daß du ihn so liebst.Dann entschuldige meinen Schwachsinn bitte.War nicht böse gemeint:))
Leider kann ich nicht viel zu deiner Unterstützung beitragen aber ich wünsche dir einen langen Atem:) Ich bin sicher ihr zwei werdet noch ein spitzen Team werden.
L.G. Inge

abalon
24.03.2012, 10:23
Jedenfalls hat meiner kurz den anderen angebrummelt (meiner hat diesemal angefangen) ich hab mich vor ihm gestellt ganz laut gesagt, "Aus, und jetzt geh weiter" und dann ist meiner ganz normal weitergelaufen... und wir konnten auch ein Stück zusammen gehen.


Du hast in der Situation die Führung übernommen und auch promt die Quittung dafür bekommen :)



Jedenfalls hab ich auch bemerkt das er irgendwie seit der Goldenretriver Attacke, ein bisschen vorläuft und dann plötzlich wieder zurück zu mir ein bisschen wedelt und mich anspringt, und dann neben mir geht und wedelt...


Wer in wichtigen Situationen vorne und hinten läuft hat meinen Erfahrungen nach mit dem Abklären / Verantwortung übernehmen zu tun. Wer vorne ist bestimmt die situation, wer hinten ist folgt.



Ich glaube er ist jetzt schon bisschen unsicher, so extrem wie heute macht er das eigentlich nie, und wenn er bisschen vorne ist schaut er auch immer zurück wo ich bleibe und ggf. kommt er gleich wedelnd zurück...

Ist er nun unsicher oder weil er gebissen wurde?

Kann sein das er unsicher ist und für sich entschieden hat das Angriff die beste Verteidigung ist. Auch wie hier beschrieben wurde das ein Hund nicht alle mögen muss stimme ich zu. Man sollte als Mensch seinen Hund aber troz allem "nicht mögen" soweit anleiten können so das ein anderer Hund zumindest ignoriert wird und das erreiche ich meiner Meinung nach nur wenn ich in den Augen des Hundes die Führungsrolle einnehme.

Dazu gehört auch Schutz vor anderen Hunden (aber auch Schutz der des anderen vor meinem). Das heisst für mich das ich mich einem Fremden Hund in den weg stelle wenn dieser in einer Haltung auf uns zukommt die mir nicht gefällt aber auch das ich meinen Hund Anleitung gebe wie wir uns Verhalten wenn wir auf Hunde stossen die er nicht mag der Andere Hund uns gegenüber aber freundlich ist (ich kläre den anderen Hund für Ihn ab und stelle den Fremden unter meinen persöhnlichen Schutz falls nötig)

Sich fremden Hunden in den Weg zu stellen wenn man zweifel hat und dies nur macht weil einem dazu geraten wurde sehe ich als Kritisch an da man nicht mit der nötigen entschlossenheit die es benötigt in die Situationen geht. Ich unterscheide da nicht ob ein Dackel, Alano oder Goldi ankommt wobei ich mir der Gefahr der ich mich dabei aussetze bewusst bin. Aber wenn man Hunde das unter sich klären lässt dann klären die das auch unter sich und zwar auf Ihre art und weise. Das kann schon mal ein Showkampf entstehen aber auch eine Heftige beisserei wenn keiner einlenken möchte. Dann braucht man sich als Mensch aber auch nicht beschweren wenn man anschliessend zum TA muss wenn man untätig daneben steht.

Bitte nicht so missverstehn das Hunde grundsätzlich aggeriv sind und alles auch so klären, aber Agresivität zählt nunmal zu dem Verhaltensweisen die ein Hund zur verfügung hat und wenn mein Hund diese Zeigt dann muss ich mich damit ausseinsandersetzen.

der Schakal
24.03.2012, 16:32
Ja aber erst diese Woche?

Glaubst du wirklich das eine Kastration nichts bringt?

Er ist ja komischerweise nicht mit allen Rüden so, jetzt haben mir viele Leute zur kastration geraten bevors schlimmer wird....?

Weiss gar nicht was ich tun soll bin einfach nur traurig... :(
Eine Kastration kann das Verhalten meist verschlimmern.
Gibt irgendwie ein Buch was Kastration und Aggression erklärt.

Du bist der Chef, du musst die Sache klären. Steck dir Pfefferspray in die Tasche oder einen Elektroschocker. Klingt zwar hart, aber du bist verantwortlich das deinem Hund nichts passiert. Du bist aber auf verantwortlich das dein Hund keinen Schaden macht, also lass die Leine dran.

Und wenn man nicht den Mut hat seinen Hund zu schützen, dann soll man sich einen Stoffhund kaufen.

Eure Kinder würdet ihr doch auch mit dem Leben verteidigen?!

Eine Frage habe ich noch... warum ratet mir mein TA zur kastration? Eine Kastration kostet ca. 300 Euro, der TA freut sich bestimmt drüber.

pe_at
25.03.2012, 08:03
Es gibt zur Not zum "Ausprobieren" die chemische Kastration.

Ich halte von dieser chemischen Kastration überhaupt nichts. Das hab ich auch versucht. Es dauerte bei meinem 2 Monate, bis die Hormone überhaupt runter fuhren. Dann war er 2 Monate ruhiger, bis der Hormonchip wieder schön langsam nach ließ. Am Ende hab ich ihn doch kastrieren lassen. Das Geld für den Chip kann man sich wirklich sparen.
Das Verhalten, wenn ein Hund kastriert ist, ist auf jeden Fall noch mal anders, ich würd bei meinem sagen, noch mal gelassener als mit dem Chip, obwohl er auch nicht mit unkastrierten Rüden kann. Vielleicht hab ich ihn einfach zu spät kastrieren lassen. Aber wenn die Rüden diese Kämpfe mal erlebt haben, dann ist das irgendwie in ihnen drin.

Druzba
25.03.2012, 16:18
Eine Kastration kann das Verhalten meist verschlimmern.
Gibt irgendwie ein Buch was Kastration und Aggression erklärt.

Du bist der Chef, du musst die Sache klären. Steck dir Pfefferspray in die Tasche oder einen Elektroschocker. Klingt zwar hart, aber du bist verantwortlich das deinem Hund nichts passiert. Du bist aber auf verantwortlich das dein Hund keinen Schaden macht, also lass die Leine dran.



den totschläger hast du noch vergessen zu empfehlen...:eek: himmel, dir möcht ich nicht begegnen in diesem leben, egal ob mit oder ohne hund:cool:

Shonka
25.03.2012, 16:51
den totschläger hast du noch vergessen zu empfehlen...:eek: himmel, dir möcht ich nicht begegnen in diesem leben, egal ob mit oder ohne hund:cool:

Ich hab mir was ganz ähnliches gedacht. Pfefferspray und Elektroschocker, weil irgendein ein HUND sich nähern könnte?

pe_at
25.03.2012, 16:55
Ja, genau, ein Elektroschocker, Pfefferspray und den Totschläger LOL - so bewaffnet ist man nicht mal in Chicago. Da muss man schon sehr Angst haben vor Hunden. Naja - den Pfefferspray kann man später ja weglassen, die sind dann eh blind. :D
Wenn ich das so lese, dann hab ich eher vor so manchem Hundebesitzer Angst. Vielleicht sollte ich mich vor solchen Hundebesitzern besser schützen mit Pfefferspray und Elektroschocker :confused:

der Schakal
25.03.2012, 17:07
Ja, genau, ein Elektroschocker, Pfefferspray und den Totschläger LOL - so bewaffnet ist man nicht mal in Chicago. Da muss man schon sehr Angst haben vor Hunden. Naja - den Pfefferspray kann man später ja weglassen, die sind dann eh blind. :D
Wenn ich das so lese, dann hab ich eher vor so manchem Hundebesitzer Angst. Vielleicht sollte ich mich vor solchen Hundebesitzern besser schützen mit Pfefferspray und Elektroschocker :confused:

Was denn, biste von der Gruppe "die klären das unter sich" oder von der die mit das bloßen Hand zwischen fassen?

Wie gesagt, die Unversehrtheit meiner Hunde geht mir über alles.
Und eine 200-300Euro Tierarztrechnung fürs zusammenflicken brauch ich echt nicht.

Aber wenn euch eure Hunde nicht bedeuten oder ihr zu viel Geld habt bitte... ihr braucht sie ja nicht schützen.

Habt ihr überhaupt mal eine richtig Beißerei miterlebt? Hatte ihr schon mal Angst um das Leben eures Hundes?

MoFlo
25.03.2012, 17:30
ich würde mit ihm in eine ordentliche Hundeschule gehen, zB www.hunde-forum.at
in keine HuSchu auf einem Platz - davon halte ich sowieso nichts und in so einem Fall ist es Gift.

Weiters würde ich ihn tierärztlich checken lassen, ob er Schmerzen hat. Nichts schlimmeres als wenn ein Hund umerzogen wird und in Wirklichkeit Schmerzen hat ...

Du musst lernen, die Situation zu regeln und das muss auch dein Hund spüren.
Er ist grad mitten in der Pubertät und testet - dich und wie weit er allgemein gehen kann.

Druzba
25.03.2012, 18:52
vielleicht sollte man dem hund ein tolles stachelhalsband (stacheln nach aussen, damit dem eigenen hundi nix passieren kann) umschnallen? das machten früher ja auch die hirten bei ihren hsh, damit wolf und bär nicht an den hund rankamen...

pe_at
25.03.2012, 19:03
vielleicht sollte man dem hund ein tolles stachelhalsband (stacheln nach aussen, damit dem eigenen hundi nix passieren kann) umschnallen? das machten früher ja auch die hirten bei ihren hsh, damit wolf und bär nicht an den hund rankamen...

Ja, das mit den Wölfen und den Bären finde ich auch gefährlich. Man weiß ja nie - und wehe wenn man dann keinen Pfefferspray zur Hand hat :D

Zitat von der Schakal: "Was denn, biste von der Gruppe "die klären das unter sich" oder von der die mit das bloßen Hand zwischen fassen?

Wie gesagt, die Unversehrtheit meiner Hunde geht mir über alles.
Und eine 200-300Euro Tierarztrechnung fürs zusammenflicken brauch ich echt nicht.

Aber wenn euch eure Hunde nicht bedeuten oder ihr zu viel Geld habt bitte... ihr braucht sie ja nicht schützen.

Habt ihr überhaupt mal eine richtig Beißerei miterlebt? Hatte ihr schon mal Angst um das Leben eures Hundes?"

Ich hab schon ein paar Rüdenbeißereien miterlebt. Aber um diese zu lösen, benötigte ich nie einen Pfefferspray oder einen Elektroschocker. Bis jetzt brachte ich und ein anderer, vernünftig denkender Besitzer, die Hunde noch immer unter Kontrolle.

angie52
25.03.2012, 19:40
Was denn, biste von der Gruppe "die klären das unter sich" oder von der die mit das bloßen Hand zwischen fassen?


Vielleicht von der Gruppe "vorausschauend agieren" ...?

akemi
25.03.2012, 20:00
Eher von der Fraktion "mit der Kanone auf Spatzen schießen".

angie52
25.03.2012, 21:13
Eher von der Fraktion "mit der Kanone auf Spatzen schießen".
Aber net ich !!!
Hab gemeint, statt der "Kanonen" vorher womöglich unguten Situationen auszuweichen.

Fuji
25.03.2012, 21:24
also ich persönlich bin ja schon eher pro kastra bei vielen hunden... wegen vielen verschiedenen faktoren, aber warum menschen noch immer glauben, dass eine kastration an dem verhalten eines hundes etwas ändert, ist mir persönlich ein rätsel.

ich kenn unverträgliche intakte hunde und unverträgliche kastrierte...

mir fallen ja wirklich viiiiiiiele gründe für eine kastration ein (mir persönlich ;) ) aber doch nicht "wegen sowas" :o:o



ich würd mal in eine gute hundeschule schaun, die nicht rät "es mal zu probieren" ;) sondern schaut warum und weshalb die situation so ist wie sie ist und dann eine lösung findet die hund und halter ein entspanntes spatzierengehen ermöglicht.

kaukase01
26.03.2012, 07:56
also ich persönlich bin ja schon eher pro kastra bei vielen hunden... wegen vielen verschiedenen faktoren, aber warum menschen noch immer glauben, dass eine kastration an dem verhalten eines hundes etwas ändert, ist mir persönlich ein rätsel.

ich kenn unverträgliche intakte hunde und unverträgliche kastrierte...

mir fallen ja wirklich viiiiiiiele gründe für eine kastration ein (mir persönlich ;) ) aber doch nicht "wegen sowas" :o:o



ich würd mal in eine gute hundeschule schaun, die nicht rät "es mal zu probieren" ;) sondern schaut warum und weshalb die situation so ist wie sie ist und dann eine lösung findet die hund und halter ein entspanntes spatzierengehen ermöglicht.
meiner ist kastriert, er wurde trotz kastratieon auch auf andere rüden losgehen wenn sie ihm aus welchen grund auch immer nicht sympatisch sind. mit hoden war es schlimmer, weil er da auch die hündinnen für sich in anspruch genommen hat, und sobald ein rüde dazukam wollte er den mit allen mitteln weg haben.

der Schakal
27.03.2012, 06:24
Ja, das mit den Wölfen und den Bären finde ich auch gefährlich. Man weiß ja nie - und wehe wenn man dann keinen Pfefferspray zur Hand hat :D

Zitat von der Schakal: "Was denn, biste von der Gruppe "die klären das unter sich" oder von der die mit das bloßen Hand zwischen fassen?

Wie gesagt, die Unversehrtheit meiner Hunde geht mir über alles.
Und eine 200-300Euro Tierarztrechnung fürs zusammenflicken brauch ich echt nicht.

Aber wenn euch eure Hunde nicht bedeuten oder ihr zu viel Geld habt bitte... ihr braucht sie ja nicht schützen.

Habt ihr überhaupt mal eine richtig Beißerei miterlebt? Hatte ihr schon mal Angst um das Leben eures Hundes?"

Ich hab schon ein paar Rüdenbeißereien miterlebt. Aber um diese zu lösen, benötigte ich nie einen Pfefferspray oder einen Elektroschocker. Bis jetzt brachte ich und ein anderer, vernünftig denkender Besitzer, die Hunde noch immer unter Kontrolle.
Das glaub ich nicht, das hört sich mehr nach kleinen Beißereien an, ich mein aber eine wo die Hunde sich richtig in einander verbeißen und den anderen ans Leben wollen.
Pfefferspray und Elektroschocker, sind vorbeudende Sachen, damit es nicht zur Beißerei kommt. Um sie zu lösen sind die Dinge völlig ungeeignet.

Ihr stellt euch das immer so einfach vor. Was macht ihr den, wenn ihr allein auf weiter Flur einem Großhund sagen wir mal Rotti oder Kaukasen begebnet und der euren Hund platt machen will.
Ok, hat eurer Hund eben seine letzten Stunden gehabt, aber was solls, kauft man sich eben einen neuen.


angie52 bist du witzig, mach das mal in der von mir beschriebenen Situation. Am besten du sagst dem anderen früh genung bescheid das er doch bitte dein Hundi nicht töten soll. Oder noch besser, lass die Leine fallen und die klären das unter sich. Beim zweiten kannste deinen Hund bestimmt danach noch als Bettvorleger benutzen.

Mir ist es egal, aber schreit nicht, wenn es zu spät ist. Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Druzba
27.03.2012, 06:27
du gehst also davon aus, dass jeder freilaufende rotti oder kaukase (?) deinen hund töten will...? wo lebst du eigentlich, bzw. von welchem planeten kommst du? ich bin noch nie einem freilaufenden kaukasen begegnet, rotti eigentlic auch nicht...

AstridM
27.03.2012, 06:41
Ich werd mich künftig auch nur mehr schwer bewaffnet aus dem Haus wagen, denn es könnte ja sein, dass mir irgendwo ein Mann begegnet, der mich vergewaltigen will. :rolleyes:

Druzba
27.03.2012, 06:46
Ich werd mich künftig auch nur mehr schwer bewaffnet aus dem Haus wagen, denn es könnte ja sein, dass mir irgendwo ein Mann begegnet, der mich vergewaltigen will. :rolleyes:

das sowieso...jeder mann ist ein potentieller vergewaltiger, deswegen sollte frau männern nur mit äusserster vorsicht begegenen,bes., wenn sie freilaufend sind (die männer)...:rolleyes:

AstridM
27.03.2012, 06:52
Welcher Thread war das noch gleich, wo jemand meinte, wären alle Rüden die nicht für die Zucht genommen werden kastriert... http://www.cosgan.de/images/midi/frech/a050.gif :D

Na Spaß beiseite - mir ist noch nie (und ich bin jetzt seit 19 Jahren Hundehalter) ein Hund in Tötungsabsicht entgegen gerast. Und vom Rest lassen sich 2/3 durch ein bestimmtes "Schleich di" mit entsprechender Körperhaltung von mir auf Abstand halten.

Was für ein trauriges Leben, wenn ich permanent das Schlimmste erwarte...

Druzba
27.03.2012, 07:04
ja, zu tode gefürchtet ist auch gestorben...;)

akemi
27.03.2012, 07:22
Aber net ich !!!
Hab gemeint, statt der "Kanonen" vorher womöglich unguten Situationen auszuweichen.

Nana, ich habe das Schakalgetier gemeint;-)

akemi
27.03.2012, 07:26
Mir ist in insgesamt 32 Jahren noch keiner begegnet, der sich nicht durch das "Schleich di" davonjagen ließ...wenn ich ihn früh genug gesehen habe. Kaukase ist mir noch überhaupt nie freilaufend begegnet, Rotti schon öfter, aber auch die zischen ab. Wenn ich mal überlege, nur mehr mit Pfefferspray außer Haus zu gehen, ob mit oder ohne Hund, dann würde ich was gegen diese zwanghafte Angst unternehmen - vielleicht mit einem guten Psychologen;-)

kaukase01
27.03.2012, 07:46
du gehst also davon aus, dass jeder freilaufende rotti oder kaukase (?) deinen hund töten will...? wo lebst du eigentlich, bzw. von welchem planeten kommst du? ich bin noch nie einem freilaufenden kaukasen begegnet, rotti eigentlic auch nicht...
Kaukasen wirst du überhaupt selten begegnen:D

Druzba
27.03.2012, 07:55
gelegentlich schon...zumindest auf der klubschau und andren ausstellungen (aber auch dort nicht freilaufend)...

kaukase01
27.03.2012, 08:12
Ihr stellt euch das immer so einfach vor. Was macht ihr den, wenn ihr allein auf weiter Flur einem Großhund sagen wir mal Rotti oder Kaukasen begebnet und der euren Hund platt machen will.
Ok, hat eurer Hund eben seine letzten Stunden gehabt, aber was solls, kauft man sich eben einen neuen.


angie52 bist du witzig, mach das mal in der von mir beschriebenen Situation. Am besten du sagst dem anderen früh genung bescheid das er doch bitte dein Hundi nicht töten soll. Oder noch besser, lass die Leine fallen und die klären das unter sich. Beim zweiten kannste deinen Hund bestimmt danach noch als Bettvorleger benutzen.

Mir ist es egal, aber schreit nicht, wenn es zu spät ist. Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Bin selber großhundebesitzer und in meinem Bekanntenkreis befinden sich ebenfalls nur großhundebsitzer der verschiedensten molosser und hsh rassen. und noch niemals war bei einer rauferei eine tötungsabsicht dabei, wenn wir gemeinsam auf spaziergängen waren ist es schon mal vorgekommen das sich die hunde in die haare geraten sind, aber es ist genau nichts passiert.
manchmal ist es wirklich besser die leine fallen zu lassen, denn ein eingreifen kann die sache womöglich noch verschlimmern weil sich der hund bestärkt fühlt. Dazu brauch man aber schon eine gewisse hundeerfahrung um herauslesen zu können das es rein nur machogehabe ist. Das haben aber leider die wenigsten

Tamino
27.03.2012, 08:17
Mir ist in insgesamt 32 Jahren noch keiner begegnet, der sich nicht durch das "Schleich di" davonjagen ließ...wenn ich ihn früh genug gesehen habe. Kaukase ist mir noch überhaupt nie freilaufend begegnet, Rotti schon öfter, aber auch die zischen ab. Wenn ich mal überlege, nur mehr mit Pfefferspray außer Haus zu gehen, ob mit oder ohne Hund, dann würde ich was gegen diese zwanghafte Angst unternehmen - vielleicht mit einem guten Psychologen;-)

Mir leider schon 2x. Beide x lange her.

Aber ich hab halt gegen meine damaligen Ängste was unternommen und nie wieder erlebt, dass ein böses "zisch ab" nicht reicht....

ich kann ja verstehen, dass sich ein HH mit schlechten Erfahrungen "bewaffnet", aber aus einer Nichtbewaffnung abzuleiten, dass anderen HH ihre Hunde egal sind, sie sich einfach einen neuen kaufen, ist mir schlicht zu ...........

pe_at
27.03.2012, 09:13
Das glaub ich nicht, das hört sich mehr nach kleinen Beißereien an, ich mein aber eine wo die Hunde sich richtig in einander verbeißen und den anderen ans Leben wollen.
Pfefferspray und Elektroschocker, sind vorbeudende Sachen, damit es nicht zur Beißerei kommt. Um sie zu lösen sind die Dinge völlig ungeeignet.

Ihr stellt euch das immer so einfach vor. Was macht ihr den, wenn ihr allein auf weiter Flur einem Großhund sagen wir mal Rotti oder Kaukasen begebnet und der euren Hund platt machen will.
Ok, hat eurer Hund eben seine letzten Stunden gehabt, aber was solls, kauft man sich eben einen neuen.

Tja, Gott sei Dank ist es so, dass nicht alle Hunde schon Blut riechen, wenn sie außer Haus gehen und sich in den nächstbesten Artgenossen verbeißen. Deiner vielleicht?! Irgendwoher muss ja deine übertriebene Angst kommen. Hast du dir schon mal überlegt, dass der tägliche Hundespaziergang eigentlich Genuss und Entspannung bringen soll und nicht Angst, Stress und Frustation?! Irgendetwas läuft da ganz gewaltig schief und oft sind´s gar nicht die anderen......

Aber vor solchen rüden Hundebesitzern wie dir muss man sich auf jeden Fall in Acht nehmen! "Wie der Herr so´s Gescherr" heißt ein altes Sprichwort. Und es bestätigt sich sehr oft, dass der Hund den Besitzer widerspiegelt. Wenn man schon bewaffnet aus dem Haus geht, dann kann der Hund gleich mal seine Zähne polieren und für den Einsatz bereit machen.

AstridM
27.03.2012, 09:23
Naja, nur weil man´s selbst noch icht erlebt hat, heisst es ja nicht, dass es das nicht gibt. Und ich kann mir schon vorstellen, dass man - wenn man sowas mal erlebt hat - vorsichtiger ist. Dauerbewaffnet und ständig das Schlimmste annehmend herum spazieren kann zwar dennoch nicht die Lösung sein, aber dem Hund da jetzt gleich einen Klescha zu unterstellen, ist auch nicht grad fein.

P.S: Ich würd mich zwar mitunter explosiv, aber absolut nicht als proletoide Schlägertussi mit Daueraggression bezeichnen. Meine Hündin würde dennoch gerne fremde Artgenossen kloppen gehen. Trifft also nicht immer zu - nicht alle Problemchen sind automatisch hausgemacht... :rolleyes:

pe_at
27.03.2012, 12:09
Naja, nur weil man´s selbst noch icht erlebt hat, heisst es ja nicht, dass es das nicht gibt. Und ich kann mir schon vorstellen, dass man - wenn man sowas mal erlebt hat - vorsichtiger ist. Dauerbewaffnet und ständig das Schlimmste annehmend herum spazieren kann zwar dennoch nicht die Lösung sein, aber dem Hund da jetzt gleich einen Klescha zu unterstellen, ist auch nicht grad fein.

P.S: Ich würd mich zwar mitunter explosiv, aber absolut nicht als proletoide Schlägertussi mit Daueraggression bezeichnen. Meine Hündin würde dennoch gerne fremde Artgenossen kloppen gehen. Trifft also nicht immer zu - nicht alle Problemchen sind automatisch hausgemacht... :rolleyes:

Ich möchte jetzt aber wirklich betonen, dass ich niemanden einen "Klescha" unterstellt habe!!! Und glaub mir, ich hab das schon erlebt und weiß ganz genau, was da abgeht und wie hilflos man sich da fühlt. Man muss einfach vorausschauender werden, seinen und auch andere Hunde lesen lernen, sich Bücher und DVD´s zum Thema kaufen, sich mit einem Hundetrainer beraten, mit anderen Hundebesitzern sprechen...... Es gibt so viele andere Möglichkeiten. Ich hab keinen Pfefferspray dabei und noch nie hatte mir das ein kompetenter Hundetrainer geraten.