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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundekommunikation



Eska
11.03.2012, 21:17
hallo ihr lieben (bitte nicht böse sein, ich schreib einfach immer alles klein),
ich persönlich habe mich lange im netz schlau gemacht, was die hunde-erziehung angeht und bin dann auf die hundekommunikation gestoßen.
etwas, das ich nur jedem empfehlen kann! hier lernt der mensch den hund zu verstehen. und genau das ist es! nicht der hund verhält sich falsch - es ist der mensch! und wenn man lernt, seinen hund zu verstehen, sein verhalten....kann man mit ganz einfachen, non-verbalen signalen ein ganz enges verhältnis schaffen.
unser kleiner stinker hier *lach* - aber echt ein oberrüpel mit seinen 6 monaten - hat innerhalb kürzester zeit reagiert. weil wir gelernt haben, ihn zu verstehen. ohne worte.
sicher, arbeiten muss man trotzdem. aber es geht so verdammt schnell und so verdammt gut. ohne bestechung durch belohnung, ohne worte.
wer angst vor den kosten hat, den kann ich beruhigen. man bekommt einen einzeltrainer für 20 € / 2 stunden. viel effektiver als seinen hund für 10 € /2 stunden lang im rudel zu trainieren. mit bestechung.
ich bin total begeistert wie unkompliziert und fix ich den hund verstehen lerne. und er mich.

blue-emotion
11.03.2012, 21:28
und was willst du uns hier verkaufen....

Eska
11.03.2012, 21:44
ich will euch hier nix verkaufen. das ist meine erfahrung. ich bin weder hundetrainer, noch sonst was. einfach eine hundehalterin, die begeistert ist von dem konzept. nicht mehr, nicht weniger.
weil es super funktioniert. ganz ohne bestechung und in so wirklich kurzer zeit. tut mir leid wenn sich dir da ein anderer eindruck aufgedrängt hat.
das prinzip ist halt noch relativ neu und unbekannt. mehr, als von meinen persönlichen erfahrungen berichten, will ich garnicht.
ich kann es auch einfach lassen.
im prinzip mag ich hier mehr über barfen lernen - aber weil das hundeforum so groß ist, bot sich das an von unserem racker hier zu berichten. und davon, wie er so schnell und problemlos zu einem nicht mehr von uns gestresstem hund gefunden hat.
für uns ein sehr wichtiger und toller schritt.
aber wie gesagt - ich will hier weder werben noch was verkaufen. nichts liegt mir ferner als das!!!

angie52
11.03.2012, 21:56
Ja OK! 6 Monate?
Meine Hündin war bis zu ca. 10 Monaten d e r Vorzeigehund ....
Aber dann gings looo_os ...
Würde mich freuen für dich, wenn das Konzept aufgeht, aber .....
Nicht verzweifeln, das machen wir alle mal durch :rolleyes:

NiTeWaLkEriN
11.03.2012, 22:07
Ähm meinst du das ernst?
Ist das dieses Ding wo man jemand ein Foto schickt und derjenige redet dann mit dem Hund per Gedanken oder wie?
Und deiner hört jetzt besser?

Hab ich das richtig verstanden?

L.g.

Eska
11.03.2012, 22:33
Das einzge, was ich dazu schreiben kann ist, googelt halt mal etwas zu dem Thema. Ich will hier niemanden missionieren oder sonst was. Ich hab nach einer Möglichkeit gesucht, einen 6 Monate alten Rabauken (mit nicht wenig Gewicht und Selbstbewusstsein), möglichst artgerecht zu handeln.
Nein, er ist nicht mein erster Hund. Ich hatte schon 2. Bei denen hat es ur-lange gedauert.
M. war hyperaktiv, rannte permanent rum, sprang die Leute an, zerbiss alles, zerrte mit macht an der Leine. Draußen einem anderen Tier oder Menschen zu begegnen war eine Nervenprobe für beide. So war es auch früher mit den anderen - da waren meine Nerven noch stärker oder ich einfach naiver. Egal.
Und ja, ich meine das ernst.
Wir haben für uns einen Weg gefunden, dem Hund den Stress zu nehmen. In erster Linie dadurch, unser Verhalten zu ändern und ihm seine notwendige Ruhe zu gewähren. Non-verbal. Und das hat innerhalb eines Nachmittages (einen Trainer Hausbesuch lang) funktioniert. Wir haben verstanden, wie der Hund auf uns reagiert und sind dadurch in der Lage auf ihn zu reagieren.
Uns entsprechend zu verhalten. Ihm ein klares Signal zu geben auf das hin er wirklich entspannt. Glaubt es oder nicht, es funktioniert.
Das Verhalten zuhause war der erste Schritt. Aber auch das Verhalten draussen klappt, seit wir verstehen wie der Hund tickt. Klar gibt auch das erstmal Wirrwar - aber die Fortschritte sind enorm. Er reagiert auf unsere Signale - komplett ohne Worte. Das erfordert natürlich Disziplin - ebenso wie in jeder anderen Form der Erziehung. Wir freuen uns das es ohne Leckerchen geht. Sehr gut, sehr schnell und effektiv. Und offenbar nachhaltig. Unser Hund liegt jetzt relaxed auf seinem Platz, auch wenn um ihn herum der Bär steppt. DAS war das erste große Ziel. Draussen macht er auch riesige Fortschritte.
Ich will - wie gesagt - niemanden bekehren oder sonstwas. Ich bin begeistert davon, wie gut es geht. Mehr als unsere Erfahrung weiter geben mag ich nicht. Unsere Erfahrung weil - es funktioniert nicht nur mit dem Hund und mir, sondern die nonverbale Kommunikation klappt zwischen jedem Familienmitglied und dem Hund.

angie52
11.03.2012, 22:54
Hoffen wir, dass es weiterhin so gut klappt.
Aber wie kommst du darauf, dass das so eine neue Methode der Hundeerziehung ist? Gibt es da einen speziellen Geheimtipp?

Eska
11.03.2012, 23:02
Ich glaube nicht, das es eine neue Methode ist. Eher eine sehr, sehr alte - aber in Vergessenheit geratene. Das, was wir dort lernen leuchtet mir eigentlich eh ein und ich denke jedes mal - menno, warum musst du wen dafür bezahlen? Ist doch total logisch und selbstverständlich.
Leider bin - zumindest ich mit meiner Familie - sehr industriell und materiell veranlagt. Alles immer schnell und bekommst auch was dafür (das ist in meinem Berufsleben nicht anders)....da vergisst man drauf.
Aber im Umgang mit dem Hund sollte man sich drauf besinnen. Es erleichtert so vieles und der Hund dankt es sowas von umgehend!
Es gibt keinen Geheimtipp. Les dich einfach mal ein in das Thema Hundekommunikation.
Wir haben einen erfahrenen Trainer hinzu gezogen weil wir es uns selbst nicht zugetraut haben und einiges - banales - einfach nicht wahr haben wollten.
Wir lernen jede Woche wieder Techniken, die so verdammt einfach sind. Aber - zumindest wir, haben genau das Gegenteil von dem gemacht mit unserem Welpen und jetzt Jungspunt. Kein Wunder das wir ihn nicht in den Griff bekommen haben. Wir haben eine komplett andere Sprache gesprochen. Heute verstehen wir uns. Auch das Nonverbale ist für den Hund nicht immer super klasse auf Anhieb. Aber er versteht es sehr schnell und zieht seinen Nutzen raus. Und damit hast auch du als Mensch gewonnen weil einfach ein Verständnis da ist. Ist schwer zu erklären. Muss man halt mal machen.

AstridM
11.03.2012, 23:06
ohne bestechung durch belohnung

http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/a015.gif

Eska
11.03.2012, 23:12
Angie - wo in NÖ bist du denn? Mit etwas Glück sind wir garnicht soweit auseinander und können uns mal austauschen. Ohne das du einen Hundekommunikationstrainer hinzu ziehen musst. Ich bin keiner - aber ich glaube fest, diese Art von Kommunikation funktioniert mit jedem Hund.

Eska
11.03.2012, 23:13
http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/a015.gif

Das geht tatsächlich sehr gut - ganz ohne 'kopfkratz' :) Hätte ich auch nicht gedacht, aber ich bin ja auch nur ein Mensch der erstmal lernen musste ;)

NiTeWaLkEriN
11.03.2012, 23:14
Oh ich glaub ich hab es verwechselt :D ich dachte ernsthaft du meinst diese Gedankengespräche über ein Foto...!

p.s. Nennt sich Tierkommunikation was ich anfangs dachte.

AstridM
11.03.2012, 23:16
http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/a015.gif steht auch nicht für "wie soll das gehen" sondern für "offenbar den Unterschied zwischen bestechen und belohnen nicht verstanden"... ;)

Eska
11.03.2012, 23:23
Gedankensprache über ein Foto? Öhm..... Neeeee, wirklich nicht!!!
Astrid - ich belohne meinen Hund auch sehr wohl. Aber nicht mit Leckerchen. Er versteht das trotzdem. Und diese Art der Belohnung wird er auch weiterhin zu schätzen wissen, selbst wenn ich mal kein Obst oder Gemüse dabei habe.

AstridM
11.03.2012, 23:25
Dann bestichst du ihn laut deiner eigenen Aussage also auch. :cool:

Eska
11.03.2012, 23:28
Ja, ich besteche ihn auch. Mit Lob und Spielzeug wenn er was richtig gemacht hat. Es gibt ganz wenige Situationen - ich lerne ja auch noch - wo ich auf Obst und/oder Gemüse zurück greife. Herkommen bei Freilauf wenn doch gerade andere Viecher in der Nähe sind z.B. und er lernen soll, auf die Pfeife zu hören (ich persönlich kann garnicht pfeifen)
Aber generell nicht mit Essen.

AstridM
11.03.2012, 23:31
Ja, ich besteche ihn auch. Mit Lob und Spielzeug wenn er was richtig gemacht hat. Es gibt ganz wenige Situationen - ich lerne ja auch noch - wo ich auf Obst und/oder Gemüse zurück greife. Herkommen bei Freilauf wenn doch gerade andere Viecher in der Nähe sind z.B. und er lernen soll, auf die Pfeife zu hören (ich persönlich kann garnicht pfeifen)
Aber generell nicht mit Essen.

Ah ja... :D

Andreas MAYER
11.03.2012, 23:37
Speechless Dogtraining System?

Neu ist das aber nicht. :rolleyes:

Und ansonsten kann ich nur Astrid zustimmen. Über das Training mit Futter und/oder Beuteobjekt lassen sich nur jene Leute aus, die den Unterschied zwischen Bestärkung und Bestechung net verstanden haben.

Andrea J
11.03.2012, 23:42
vor allem, was macht den den Unterschied zwischen mit Spielzeug belohnen oder mit Futter belohnen aus, dass das eine gut und das andere als schlecht bewertet wird :confused:, wenn man es richtig macht, passt beides, wenn man es falsch macht, passt beides nicht :)..ergo...?

Im Endeffekt kann man einen Hund natürlich auch völlig ohne zusätzliche Hilfsmittel wie Futter, oder Spielzeug erziehen, aber ich finde es macht mehr Spaß mit:), wenn der Hund es gerne mag

Conny30
11.03.2012, 23:47
Google liefert u.a. dieses Ergebnis: http://www.hundekommunikation.info/konzept/ . Ich weiß nicht ob es das ist was die TE meint.

Ich persönlich möchte auf Belohnung mit Futter nicht verzichten, aber es "führt nicht nur ein Weg nach Rom" und ich kenne diese Methode schließlich nicht.

Liebe Grüße, Conny

Eska
11.03.2012, 23:49
Ich fühle mich falsch verstanden.
Mir liegt es mehr als fern, die herkömmlichen Erziehungsmethoden zu kritisieren oder sonst was.
Ich rede da nur von mir und unseren Erfahrungen mit unserem Jungspund hier. Ich habe NIE behauptet, das System ist neu - geschweige denn, will ich dafür Werbung machen.
WIR praktizieren das gerade sehr erfolgreich. Und ich habe das System zwischen Bestechung und Bestärkung sehr wohl verstanden.
ABER - wir praktizieren ein anderes. Also komplett ohne Futter-Leckerlie, nur über Lob und Spielzeug. Ganz ohne wird es in vieler Hinsicht sicher nicht gehen - keine Frage! NICHTS, das von meiner Seite nieder gemacht würde.
Ich mag nach wie vor einfach nur von meiner Erfahrung berichten.
Und das Hundekommunikation NEU ist, hab ich niemals behauptet. Nur, das es eine ANDERE Form ist. GEBEN tut es die wohl schon seit Menschengedenken. Nur, vergessen haben wir sie wieder. Nichts desdo trotz - es geht.
OHNE FÜR IRGENDWEN ODER IRGENDJEMAND WERBUNG MACHEN ZU MÜSSEN!!!
Warum fühlt ihr euch alle so angegriffen?

Eska
11.03.2012, 23:54
und um es mal ganz klar zu sagen:
JA! unser hund funktioniert inzwischen ganz ohne belohnungen jeglicher materiellen art.
ich setze ab und an obst und gemüse ein. wenn die ablenkung zu groß ist. ansonsten geht es komplett ohne - da reichen lob und worte. zu anfang spielzeug um das lob zu bekräftigen.
wir üben noch an gewissen dingen, aber daran übt ein jeder hundebesitzer. auf die ein oder andere art.
das man in diesem forum derart ausgegrenzt und angegriffen wird, nur weil man einen anderen weg bevorzugt, ist auch eine erfahrung wert.

Andrea J
11.03.2012, 23:54
ich fühle mich nicht angegriffen :confused:, solange es dem Hund nicht schadet, ist es doch völlig okay, unterschiedliche Formen der Erziehung, oder des Umgangs zu haben...ich kenne einige Leute, die ihren Hunden niemals was geben, fürs Folgen und der Hund tuts trotzdem, es gibt auch Hunde, die sich weder für Futter, noch für Spielzeug interessieren :), die lernen es auch ohne zusätzlichen ""Firlefanz""...aber mir machts halt mehr Spaß mit Firlefanz:D

Andreas MAYER
11.03.2012, 23:55
Wer unter angeblich unzähligen Weiterbildungen auf seiner Homepage ausgerechnet den - wegen Tierquälerei verurteilten - Hans Schlegel und die unsägliche Edith Kirchberger als "Lehrmeister" hervorhebt, würde für mich schon mal bei weitem nicht als ernstzunehmender Trainer in Frage kommen. :rolleyes:

akemi
11.03.2012, 23:57
Mal eine blöde Frage - wieso kriegt dein Hund als Leckerli Obst und Gemüse? Frisst der das tatsächlich als Leckerli?

Eska
12.03.2012, 00:02
ich fühle mich nicht angegriffen :confused:, solange es dem Hund nicht schadet, ist es doch völlig okay, unterschiedliche Formen der Erziehung, oder des Umgangs zu haben...ich kenne einige Leute, die ihren Hunden niemals was geben, fürs Folgen und der Hund tuts trotzdem, es gibt auch Hunde, die sich weder für Futter, noch für Spielzeug interessieren :), die lernen es auch ohne zusätzlichen ""Firlefanz""...aber mir machts halt mehr Spaß mit Firlefanz:D

mehr will ich doch auch garnicht sagen. hauptsache es klappt mit dem 'alten kamel - wie wir hier sagen' gut. finde es halt sehr schade, das 'unsere' methode hier so runter gemacht wird. die geht ebenso gut - für uns perfekt. muss nicht für jeden, aber wäre evtl. ne möglichkeit für die, die schon lange versuchen und nicht fündig werden.
mehr wollte ich damit niemals sagen.

AstridM
12.03.2012, 00:03
Öhm... wenn es für dich und deinen Hund funktioniert und keine tierschutzrelevanten Methoden angewandt werden, ist es doch ok und toll für euch. Liegt mir fern, das zu kritisieren. Du hast aber wörtlich "Bestechung durch Belohnung" geschrieben und das stimmt schlichtweg nicht, weil Bestechung und Belohnung nicht dasselbe sind. Wie Conny richtig geschrieben hat: es führen viele Wege nach Rom - welchen ich wähle, sollte ich von meinem Hund und mir abhängig machen, denn so wie jeder Mensch ist auch jeder Hund individuell. Dein Hund mag auf Obst und Gemüse stehen - viele Hunde werden das weniger toll finden. Soll auch Hunde geben, die Spielzeug nicht sonderlich prickelnd finden. Ergo: es gibt nicht DIE Methode, die bei jedem Mensch-Hund-Team funzt.

tantearmstrong
12.03.2012, 00:04
Mal eine blöde Frage - wieso kriegt dein Hund als Leckerli Obst und Gemüse? Frisst der das tatsächlich als Leckerli?

Ich musste auch schmunzeln....würden meine Hunde mir vor die Füße spucken. Aber da sind wohl nicht alle gleich, ich kenne einen der lässt jeden Knochen liegen wenn er dafür eine Mandarine haben kann:)

Eska
12.03.2012, 00:30
Ihr habt es immer noch nicht?
Ich habe KEINERLEI Interesse hier jemanden auf Hundekommunikation umzustellen! DAS ist UNSER weg und der funktioniert super und sehr schnell. nicht mehr, nicht weniger. der total relaxte kerl hier an meiner seite spricht . für mich/uns - für sich.
ihr könnt doch mit euren hunden machen was ihr wollt - aber bitte lasst es mich auch mit meinem tun. und wenn ich davon erzähle, wen stört das?
nebenher - JA, mein hund liebt obst und gemüse. er bekommt es täglich neben seiner fleisch ration. bei uns gibt es keine anderen leckerlies.
hab auch keine lust mehr hier von unseren erfahrungen zu schreiben - egal welcher thread, wird immer nieder gemacht.
soviel zum austausch in einem forum. austausch - um mehr ging es mir nie. aber runter gemacht wird man eh gleich überall. egal in welchem thread. klasse - fühlt man sich sofort wohl.

camellia
12.03.2012, 09:03
Sind die Fotos auf der HP alle bei einer Prüfung aufgenommen worden?

Sticha Georg
12.03.2012, 09:08
Speechless Dogtraining System?

Neu ist das aber nicht. :rolleyes:

Und ansonsten kann ich nur Astrid zustimmen. Über das Training mit Futter und/oder Beuteobjekt lassen sich nur jene Leute aus, die den Unterschied zwischen Bestärkung und Bestechung net verstanden haben.


Wer unter angeblich unzähligen Weiterbildungen auf seiner Homepage ausgerechnet den - wegen Tierquälerei verurteilten - Hans Schlegel und die unsägliche Edith Kirchberger als "Lehrmeister" hervorhebt, würde für mich schon mal bei weitem nicht als ernstzunehmender Trainer in Frage kommen. :rolleyes:

Ich bin entsetzt ................ :eek: ICH fühle mich gezwungen auf Aussagen vom mayer DANKE zu sagen. :D

Druzba
12.03.2012, 09:30
wenn das die hundeschule ist, deren hp conny gepostet hat, handelt es sich um eine örv-og...:confused:

und mir persönlich ist eine belohnung mit futter lieber als ein sauenges kettenhalsband mit schleppleine - wo in der kommunikation der hunde kommt den sowas vor?:confused:

und die referenzen des vorstandes mit schlegel und lind, nö, das wär nix für mich...:eek:

und ich arbeite auch mehrheitlich über körpersprache und sicht zeichen - wobei auch die innerartliche kommunikation der menschen zu 80 bis 90 prozent nonverbal ist...:)

camellia
12.03.2012, 09:38
Die Kettenhalsbänder sind mir auch ins Auge gestochen, deshalb dachte ich, dass es vielleicht während der Prüfung war.

Besonders der Zergpinscher mit dem Kettenhalsband hat mich verstört. Wie will man da "Leinenarbeit" machen, wenn es denn schon sein muss.

Lykaon
12.03.2012, 09:42
Ich bin natürlich nur eine naive Idiotin, welche diverse Hundeschulen jeweils nach der Schnupperstunde angegraust wieder verlassen hat. Auf Tierkommunikation bin ähnlich allergisch wie auf Feng Shui im Gemüsebeet und Bachblüten gegen Asthma.

Deswegen "besteche" ich Hunde, Katzen und Greifvögel mit Fleisch oder mit Dingen, die zumindest Fleisch enthalten. (Unmengen Fleisch tun nicht gut.)

Mit Obst und Gemüse besteche ich Schildkröten, Papageien, Kühe, Ziegen, Hasen etc.

Meine zwei Giersäcke schlucken schon auch Karotten, aber ein frisch geschossenes Fasandl und die Aussicht audf dessen Innenleben hebt ihre Motivation für Down/Such verloren/Apport etc. unvergleichlich mehr.

Ich glaube mich dunkel zu erinnern, die Mensch-Hund-Komminukation hätte vor zumindest 16 000 Jahren damit begonnen, dass die Hunde-Vorfahren beim Menschen was zu fressen fanden. An diesen 16 000 Jahre alten Arbeitsvertrag kann man sich ruhig auch heute noch halten.

Anakin73
12.03.2012, 21:07
Ähm Körperhaltung, Bewegung, Sichtzeichen, etc.,.. sind doch nichts neues...oder?

Mein Hund isst gerne Obst und Gemüse, aber ich denke wenn er die Wahl hat würde er dann doch ein fleischiges Leckerlie vorziehen *g*.

Gelöscht_39
12.03.2012, 22:00
ihr könnt doch mit euren hunden machen was ihr wollt - aber bitte lasst es mich auch mit meinem tun. und wenn ich davon erzähle, wen stört das?


Mich stört das nicht, genau wie die anderen, aber mich würde interessieren, was du eigentlich machst mit deinem Hund!? Du erzählst leider gar nichts, sondern nur, dass es toll ist und was du nicht machst. Geheimniskrämerei ist halt nichts Vertrauen erweckendes.

Eska
19.03.2012, 22:32
Jetzt hab ich gerade einen halben Roman geschrieben - und wurde nicht gespeichert. Ich versuche es später nochmal - der Text ist komplett weg und ich muss alles neu schreiben. Mag dich aber auch nicht im Dunkel tappen lassen.

Fuji
19.03.2012, 23:04
ohjegale... ist das soein unding wie hundwelten.de? :o:o
(deren einziger ausweg auf panikattacken meines alterchens war, dass ich den anderen hund (der zu dem zeitpunkt schon 6 monate hier war) abgeben muss) :D

es ist nämlich nicht natürlich... ahja :o:D


wenns für euch funktioniert ist das ja nett... aber meine hunde dürfen weiter vor / hinter / neben / um mich rumlaufen wie sie lustig sind :D ich dominiere sie nicht dafür dominieren sie mich nicht. und über leckerli freuen sie sich zwar sind aber nicht zwingend notwendig :)

Eska
19.03.2012, 23:28
Ob du es glaubst oder nicht: mein Hund darf auch vor, neben, hinter und um mich herum laufen. Aber nicht immer und überall. Er soll schon wissen, wann er (zu seiner eigenen Sicherheit) neben mir laufen muss und wann er rennen/toben darf wie er will.
Und dann muss das funktionieren. Man muss sich aufeinander verlassen können. Sich vertrauen. Ich dem Hund, der Hund mir. Was ja nicht bedeutet, das der Hund keine Freiheiten oder keinen Spaß mehr haben darf. Um mehr geht es nicht. Um Vertrauen und Verständnis zueinander/miteinander.
Ohne viele (oder schlimmer: laute) Worte. Ohne Gezerge.
Und auf dieser Basis soll auch mein Hund lernen, das er nicht mit Anlauf jeden anspringen darf der ihm entgegen kommt. Jetzt wiegt er noch 17 kg - in einigen Monaten sieht das anders aus und ich möchte nicht wissen wie du dich fühlen würdest, wenn ein wildfremdes 'Kalb' im vollem Galopp auf dich zurennt....;)

Fuji
19.03.2012, 23:36
Ob du es glaubst oder nicht: mein Hund darf auch vor, neben, hinter und um mich herum laufen. Aber nicht immer und überall. Er soll schon wissen, wann er (zu seiner eigenen Sicherheit) neben mir laufen muss und wann er rennen/toben darf wie er will.
Und dann muss das funktionieren. Man muss sich aufeinander verlassen können. Sich vertrauen. Ich dem Hund, der Hund mir. Was ja nicht bedeutet, das der Hund keine Freiheiten oder keinen Spaß mehr haben darf. Um mehr geht es nicht. Um Vertrauen und Verständnis zueinander/miteinander.
Ohne viele (oder schlimmer: laute) Worte. Ohne Gezerge.
Und auf dieser Basis soll auch mein Hund lernen, das er nicht mit Anlauf jeden anspringen darf der ihm entgegen kommt. Jetzt wiegt er noch 17 kg - in einigen Monaten sieht das anders aus und ich möchte nicht wissen wie du dich fühlen würdest, wenn ein wildfremdes 'Kalb' im vollem Galopp auf dich zurennt....;)

ich red viiiiiel mit meinen hunden so viel, dass sie teilweise ihre ohren auf durchzug stellen und mich gar nimma hören :D dann werd ich lauter "heee i mein diiii!? würdest du dich bitte herbequemen?" es funktioniert auch so ;) hin und wieder schrei i auch gern amal rum ... ist auch ok. für mich und die hunde.

wenn ich gaaanz sauer bin (weil der tag blöd war oder sonst irgendein blödsinn passiert ist) red ich nicht mehr. und dann hab ich zwei hunde die mit hängendem kopf neben mir her watscheln und auf jede bewegung achten, weil sie alles schei**e finden :D ganz lieb immer :)

jedem das seine. und meine hunde können auch bei mir bleiben, wenn ich es ihnen sage.

und es ist ja gut und recht wenn du deinen hund erziehst :D ich bin nur extreeeem vorsichtig mit "solchen" methoden. und jop ich hab mich mal damit auseinandergesetzt aber wenn die lösung des problems panikanfall mit pfoten aufbeissen "hör auf mit deinem hund zu reden und nimm ihm die einzige konstante die er im moment noch hat" lautet.. daaaaann bin ich dagegen ;)

wenns geht is eh gut.. bloss brauchen tuts es nich :)

Eska
19.03.2012, 23:42
Du hast recht, man sollte einfach für sich selbst heraus finden was am besten funktioniert. Der Meinung bin ich selbst nach wie vor. Derzeit funktioniert es für uns sehr gut so wie es ist. Sollte sich eines Tages etwas ändern, werde ich reagieren und schauen das es dem Hund weiterhin gut geht. Wenn es der Hund gewöhnt ist Ansprache zu bekommen und darauf reagiert, bin ich die letzte die sagt das man das ändern sollte.

edit: unser hund ist noch sehr jung (und so verhält er sich auch *g*) - er muss quasi in 2 haushalten leben (aber regelmässig). nonverbal funktioniert das bei uns einfach besser da er nicht auf eine stimme oder einen tonfall fixiert ist.

edit2: was nicht heißt, das er mich nicht trotzdem manchmal an der nase herum führt. klar haben wir das auch immer wieder. aber im großen und ganzen klappt es besser als mit ton. er macht gewisse dinge auch wenn ich es ihm sage. aber mir liegt daran, das er 'funktioniert' (in erster linie in seinem sinne) wenn er mit allen aus der familie kommuniziert. bin ich nicht da, macht er auch was meine tochter (sein eigentliches herrchen) und mein mann von ihm will. also im haus oft ruhe und entspannung, draussen dann toben oder aber auch mal gesittet spazieren gehen, in ein lokal einkehren können ohne stress für hund und halter etc.

vielleicht liegt es auch daran, das wir hier eher auf dem dorf leben als in der stadt. aber hier sind die meisten hunde echt ungesittet und ausser rand und band sobald ein artgenosse auftaucht. oder ein mensch den der hund nicht kennt.
habe heute mit unserem schleppleine geübt. 2 mal kam ein hundehalter mit einem - total überdrehtem artgenossen in unsere nähe. ich hab mich halt auf die leine gestellt - relativ kurz gehalten....das erste mal war meiner auch ziemlich ruppig und hätte mich fast von den socken gehauen. beim nächsten hund, hat er - als ich auf der leine stand - ganz brav neben mir gehockt und den kläffer komplett ignoriert. mag zufall sein, aber ich denke wenn man selber ruhe bewahrt und ausstrahlt, kommt der eigene auch zur ruhe. korrigiere mich, wenn ich falsch liege bitte.

Vienna15
20.03.2012, 00:17
Wenn Du einen komplett terrischen (tauben) ururalten Beagle wie ich hast, dann bleibt Dir auch ganz und gar nix anderes über als nonverbal zu komunizieren, vorausgesetzt er schenkt Dir seine Aufmerksamkeit und guckt Dich an.
Wenn er sehen auch nicht mehr kann altersbedingt, dann bleibt wahrscheinlich nur mehr Telepathie über. :)

Und wieder mal ist das Rad neu erfunden worden...
lg
Andrea

Eska
20.03.2012, 00:21
Andrea - für diese Antwort liebe ich dich :)

Genau so ist es. Eigentlich muss für jede Hund/Mensch Beziehung das Rad neu erfunden werden. Weil es niemals gleich rund laufen wird.

Und im Prinzip reden wir hier eh nur über Peanuts. Wir bekommen schon alle irgendwie unsere eigene Beziehung zu unserem vierbeinigen Freund. Das ist wie im richtigen Leben - mit den Zweibeinern kommen wir auch nicht alle auf dieselbe Art zurecht. Mit manchen garnicht - egal was man versucht. ;)