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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aufgabe der HH das Besteigen zu verhindern?



Milena
10.12.2011, 18:58
Hallo wieder einmal!

Wollte euch fragen wie ihr es handhabt, wenn euer Hund andere Vierbeiner besteigen möchte?

Denkt ihr es ist die Aufgabe der HH dieses "Dominanzverhalten" zu verhindern, oder greift ihr nicht ein, da sich Hunde die Rangordnungen selbst ausmachen sollten!?!

LG

Alae
10.12.2011, 19:00
Also ich unterbinde das und erwarte mir das selbe von anderen Hundehaltern ebenso...

puppimaus
10.12.2011, 19:17
ich seh es so wie alae, daß jeder hh seinen hund "runterpflücken" sollte.
aber wieso gehst du davon aus, daß es unbedingt dominanzverhalten sein muß ? dabei denke ich eher an kopf oder pfote auflegen. bei manchen rüden ist es ja auch eher hormonell gesteuert:D, kann auch stress sein.

lisa5
10.12.2011, 19:19
Also ich unterbinde das und erwarte mir das selbe von anderen Hundehaltern ebenso...

deto.

camellia
10.12.2011, 19:25
Warum unterbindet ihr das immer? Und warum erwartet ihr euch das?
Interessiert mich jetzt wirklich.

Blacksheep
10.12.2011, 19:35
Also ich unterbinde das und erwarte mir das selbe von anderen Hundehaltern ebenso...

Ebenfalls

puppimaus
10.12.2011, 19:37
als mein altspatz noch ein bissl jünger war, hat so mancher rüde gemeint, er muß da drauf. die haben ihren anpfiff (von ihr) schneller bekommen, als sie schauen konnten, also kann sie es nicht als lustig empfunden haben. heute traut sich das sowieso keiner mehr bei ihr:D
somit würde ich es auch bei meinen unterbinden, wenn sie es täten.

realdancingwolf
10.12.2011, 19:39
weil es einfach was mit respekt dem andern tier und dem hundehalter zu tun hat..

was würdest du tun wenn ein fremder hund an DIR selber aufreitet.. auch tollerieren ??

abgesehen davon möchte ich sehen wenn der welpe / jungspund dieses verhalten dann noch zeig wenn dieser erwachsen ist und an einen starken rüden gerät .. das kann mit unter net so lustig ausgehen

meine ältere hündin würde sich sowas weder von nem welpen / junghund oder erwachsenem rüden gefallen lassen..


mein herder wurde das erste halbe jahr von mir von jedem hund runtergepflückt :o:rolleyes:

mansi
10.12.2011, 19:46
Also ich unterbinde das und erwarte mir das selbe von anderen Hundehaltern ebenso...

Ebenso - und wenns der andere HH nicht schafft/macht, dann mach ich es ...........unsanft.

Alae
10.12.2011, 19:51
Warum unterbindet ihr das immer? Und warum erwartet ihr euch das?
Interessiert mich jetzt wirklich.

Weil ich nicht darauf vertrauen möchte dass diese Situation immer gut endet - diese Situationen können sehr schnell kippen und eskalieren. Das ist es nicht wert!

Alae
10.12.2011, 19:54
Ich hab mir das erste Post nochmals durchgelesen...

Eine Frage: Warum soll sich mein Hund mit anderen eine Rangordnung ausmachen :confused: Im besten Falle sieht er den Hund nie wieder, also wozu? Er lebt nicht in einem Wolfsrudel, daher braucht er sich nicht mit fremden Hunden Rangordnungen ausmachen.

Milena
10.12.2011, 19:57
aber wieso gehst du davon aus, daß es unbedingt dominanzverhalten sein muß ? dabei denke ich eher an kopf oder pfote auflegen. bei manchen rüden ist es ja auch eher hormonell gesteuert:D, kann auch stress sein.

mein Hund ist erst fünf Monate alt und besteigt Hunde, bei denen er merkt dass sie es sich gefallen lassen. Denk bei ihm sind es nicht die Hormone und da er zuerst mit ihnen spielt, schließ ich Stress auch eher aus!!

Ich unterbinde es auch, manchmal sagen dann andere HH halt dass ich die Hunde das selbst ausmachen lassen soll... deswegen hab ich dann nachgefragt wie andere darüber denken!!

Bei mir ist es auch eher die Angst, dass mein Hund einmal auf einen trifft, der sich es nicht gefallen lässt und es nicht bei einem "Verwarnungsknurren" bleibt

Milena
10.12.2011, 20:02
Ich hab mir das erste Post nochmals durchgelesen...

Eine Frage: Warum soll sich mein Hund mit anderen eine Rangordnung ausmachen :confused: Im besten Falle sieht er den Hund nie wieder, also wozu? Er lebt nicht in einem Wolfsrudel, daher braucht er sich nicht mit fremden Hunden Rangordnungen ausmachen.

Naja, ich hab gedacht sowas gehört irgendwie zum "normalen" Sozialverhalten der Hunde dazu.. auf den Hundewiesen (wo seine meisten Hundekontakte stattfinden) treffen sich Hunde durchaus öfter und regelmäßig.

Alae
10.12.2011, 20:18
Naja, ich hab gedacht sowas gehört irgendwie zum "normalen" Sozialverhalten der Hunde dazu.. auf den Hundewiesen (wo seine meisten Hundekontakte stattfinden) treffen sich Hunde durchaus öfter und regelmäßig.

Ja, aber das ist ja zum spielen und toben. Familie ist immernoch zu Hause, nicht die anderen Hunde in der Hundezone die ja auch nicht ständig anwesend sind.

PapaSchlumpf
10.12.2011, 20:20
Also ich unterbinde das und erwarte mir das selbe von anderen Hundehaltern ebenso...

deto.

Ken&Barbie
10.12.2011, 20:34
Also ich unterbinde das und erwarte mir das selbe von anderen Hundehaltern ebenso...

Detto:)!

SydneyBristow
10.12.2011, 20:42
Also ich unterbinde das und erwarte mir das selbe von anderen Hundehaltern ebenso...

Bingo.

Wobei ich es bei läufigen Hündinnen oder kastrierten Hunden, die so schlimm riechen, dass ihnen sämtliche Rüden nachrennen, in Hundezonen /-freilaufgebieten nicht wirklich als meine Aufgabe sehen kann...

bonnyfrieda
10.12.2011, 20:43
Egal, ob aus Stress oder hormonellen Gründen, ich unterbinde es, weil meine Hunde es nicht mögen. Übrigens sollte man es auch aus gesundheitlichen Gründen unterbinden, denn viele ältere Hunde haben Rückenprobleme oder Arthrose, und da muß es doch nicht wirklich sein!

Allerdings mache ich oft die Erfahrung, daß ich immer diejenige bin, die dfremde Hunde runterpflückt!

ody
10.12.2011, 20:51
Mein Großer wird jetzt 9 und besteigt alle Weiberl die nicht gleich klar machen das Sie das nicht wollen. Bis heute hol ich ihm von jeden HUnd runter auf den er raufsteigt und wenn er sich ganz daneben benimmt und nur noch besteigen will dann kommt er an die Leine . Aber Gott sei Dank wird er ihm Alter ein bissi ruhiger und da ist das nicht mehr soooo oft :)

MiSpBeBo
10.12.2011, 20:57
Also ich unterbinde das und erwarte mir das selbe von anderen Hundehaltern ebenso...

Yep & ich unterbinde dies, weil das die meisten Hunde nicht mögen und es in Richtung Belästigung geht (zumindest bei den Hunden die ich kennengelernt habe). Mein Hund hat aber niemanden zu "pflanzen", außerdem lassen es sich nicht alle gefallen und ich möcht nicht das mein Hund wegen so einer "Kleinigkeit" ernsthaft gebissen wird, das muß wirklich nicht sein zumal es sich wirklich leicht verhindern läßt.

Böse Fee
10.12.2011, 21:42
hab mich vertan, sorry

camellia
10.12.2011, 22:11
weil es einfach was mit respekt dem andern tier und dem hundehalter zu tun hat..

was würdest du tun wenn ein fremder hund an DIR selber aufreitet.. auch tollerieren ??

abgesehen davon möchte ich sehen wenn der welpe / jungspund dieses verhalten dann noch zeig wenn dieser erwachsen ist und an einen starken rüden gerät .. das kann mit unter net so lustig ausgehen

meine ältere hündin würde sich sowas weder von nem welpen / junghund oder erwachsenem rüden gefallen lassen..


mein herder wurde das erste halbe jahr von mir von jedem hund runtergepflückt :o:rolleyes:

Es ist ein Unterschied ob ein Hund normales Verhalten anderen Hunden gegenüber zeigt, oder auf Menschen aufreitet - ist nicht zu vergleichen.
Respekt vom Hund zu verlangen (Hund-Hund)halte ich aber für eine menschliche Ansich.
.......

Ich frag mich nämlich ob dieses stetige unterbinden von natürlichen Verhaltensweisen nicht eher zu Missverständnissen als zu Verständnissen unter den Hunde führt. Auf der anderen Seite verlangen HH ja auch, dass sich Hunde anderen Hunden gegenüber normal benehmen, greifen aber immer in die zwischenhundlichen Interaktionen ein.

Es ist ja auch ein Unterschied ob ein Hund den anderen regelrecht bedrängt oder das im Laufer der Kommunikation passiert. Besonders zwischen Hunden die sich bereits kennen.

Manchmal habe ich das Gefühl es ist eher den Menschen unangenehm und nicht so sehr den Hunden.

Aber vielleicht ist ein artgerechtes Verhalten gar nicht mehr erwünscht, weil es zu schwierig für die Menschen ist das zu handeln. Und auch von vielen zu schwer zu durchschauen. Vor allem bei der steigenden Hundedichte in den Ballungsräumen.

PapaSchlumpf
10.12.2011, 22:18
weil es einfach was mit respekt dem andern tier und dem hundehalter zu tun hat..

was würdest du tun wenn ein fremder hund an DIR selber aufreitet.. auch tollerieren ??

abgesehen davon möchte ich sehen wenn der welpe / jungspund dieses verhalten dann noch zeig wenn dieser erwachsen ist und an einen starken rüden gerät .. das kann mit unter net so lustig ausgehen

meine ältere hündin würde sich sowas weder von nem welpen / junghund oder erwachsenem rüden gefallen lassen..
.....



dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen

Cato
10.12.2011, 22:22
Bei völlig fremden Hunden würde ich es zu verhindern versuchen, bei "Bekannten", also wenn es ein älterer Hund ist mit gutem Sozialverhalten, aber ohne übertriebene Gutmütigkeit, dann würde ich abwarten. Denn lieber wäre mir schon, wenn der Ältere es dem jungen "Schnösel" auf Hundeart erklärt, dass sich das nicht gehört.

Andrea J
10.12.2011, 22:28
ich lasse das nicht zu, alle unsere Rüden besteigen keine anderen Hunde..:)..
und die Hündinen auch nicht,

1. kann das recht schnell eskalieren
2. gibt es Hunde, die Probleme mit dem Rücken, oder der Hüfte haben..ist nicht fein, wenn da ein anderer oben hängt
3. gibt es Hunde die sich nicht wehren...(getrauen),
4. können Hunde mit sovielen anderen Sachen komunizieren, dafür brauchts kein Aufreiten
5. passiert es manchmal, das die Aufreiter sich so aufgigeln, das sie nur mehr gestresst herum reiten...

camellia
10.12.2011, 22:36
ich lasse das nicht zu, alle unsere Rüden besteigen keine anderen Hunde..:)..
und die Hündinen auch nicht,

1. kann das recht schnell eskalieren
2. gibt es Hunde, die Probleme mit dem Rücken, oder der Hüfte haben..ist nicht fein, wenn da ein anderer oben hängt
3. gibt es Hunde die sich nicht wehren...(getrauen),
4. können Hunde mit sovielen anderen Sachen komunizieren, dafür brauchts kein Aufreiten
5. passiert es manchmal, das die Aufreiter sich so aufgigeln, das sie nur mehr gestresst herum reiten...

Die Voraussetzung sollte sowieso sein, dass man Hunde nicht ohne Absprache zu anderen hinrennen lässt. Da fallen ja dann schon einige Punkte weg.

Ich rede von normaler Zusammenkunft und normaler Kommunikation. Eskalieren tuts eher wenn die Hunde nicht gelernt haben auf die anderen zu hören oder in einer Freilaufzone ohne Absprache auf andere einfach losgelassen werden.

Ich habe damit nie ein Problem, aber ich treffe auch fast nur auf bekannte Hunde.

Deshalb hats mich interessiert warum das nicht erwünscht ist.

realdancingwolf
10.12.2011, 22:55
Es ist ein Unterschied ob ein Hund normales Verhalten anderen Hunden gegenüber zeigt, oder auf Menschen aufreitet - ist nicht zu vergleichen.
Respekt vom Hund zu verlangen (Hund-Hund)halte ich aber für eine menschliche Ansich.
.......

Ich frag mich nämlich ob dieses stetige unterbinden von natürlichen Verhaltensweisen nicht eher zu Missverständnissen als zu Verständnissen unter den Hunde führt. Auf der anderen Seite verlangen HH ja auch, dass sich Hunde anderen Hunden gegenüber normal benehmen, greifen aber immer in die zwischenhundlichen Interaktionen ein.

Es ist ja auch ein Unterschied ob ein Hund den anderen regelrecht bedrängt oder das im Laufer der Kommunikation passiert. Besonders zwischen Hunden die sich bereits kennen.

Manchmal habe ich das Gefühl es ist eher den Menschen unangenehm und nicht so sehr den Hunden.

Aber vielleicht ist ein artgerechtes Verhalten gar nicht mehr erwünscht, weil es zu schwierig für die Menschen ist das zu handeln. Und auch von vielen zu schwer zu durchschauen. Vor allem bei der steigenden Hundedichte in den Ballungsräumen.


ich habe hier ein rudel aus 3 hunden... auch im rudel tolleriere ich die aufreiterei zwischen den hunden nicht ( 2 Eierträger und eine kastrierte Hündin ) gerade aus dem grund da meine alte dame sich einfach gegen die zwei jungs nimma wehren kann und sie probleme im rücken hat...

ich habe bei "" aus respekt "" nicht die hund hund beziehung gemeint...

ich finde es einfach respektlos dem anderen hundehalter gegenüber wenn meine hunde einen fremden hund besteigen würden und ich nicht dafür sorge trage das ich dies unterbinde...

und wie schon erwähnt... unsere hunde haben so viele möglichkeiten zu kommunizieren da muss das aufreiten absolut nicht sein.. vor allem bei hunden die wir nur ab und an treffen...

aufreiten absolutes no go bei uns.. egal bei wehm und wo

Andrea J
10.12.2011, 23:03
Die Voraussetzung sollte sowieso sein, dass man Hunde nicht ohne Absprache zu anderen hinrennen lässt. Da fallen ja dann schon einige Punkte weg.

Ich rede von normaler Zusammenkunft und normaler Kommunikation. Eskalieren tuts eher wenn die Hunde nicht gelernt haben auf die anderen zu hören oder in einer Freilaufzone ohne Absprache auf andere einfach losgelassen werden.

Ich habe damit nie ein Problem, aber ich treffe auch fast nur auf bekannte Hunde.

Deshalb hats mich interessiert warum das nicht erwünscht ist.
..wir gehen häufig mit 6- 7 Hunden spazieren und keiner probiert beim anderen aufreiten...meine Mausi würde jeden Rüden betonieren, der es auch nur im Ansatz probiert und glaub mir...das geht nicht ohne ein Nasenpiercing ab und meine Easy ist zu gutmütig, um sich richtig zu wehren, also warum sollte ich es dann zulassen..die eine hat Stress und wird giftig, die andere hat Stress und weiß nicht wikrklich wie sie das beenden soll...und die Rüden untereinander..da ist einer der Ansager und da probierens die anderen nicht mal im Ansatz und die Gleichstandigen lassen wir nicht...für die Interaktion unter Hunden ist es nicht nötig...meistens werdens eh nur blöd im Kopf...und fangen an wegen jeder kleinen Aufregung herumzureiten...zumindest habe ich das so beobachtet, bei anderen Rüden...unsere können schön entspannt spazieren gehen..schnüffeln, spielen und rennen, aufreiten ist nicht...das beeinflußt weder ihre Komunikation untereinander, noch die mit uns Hundehaltern:)

deikoon
10.12.2011, 23:20
ich erlaube es Deikoon nicht, andere Hunde zu besteigen und ER erlaubt es keinen anderen Hund, ihn zu besteigen............sollte es einer denoch probieren.............tja :cool:

Andrea J
10.12.2011, 23:21
ich erlaube es Deikoon nicht, andere Hunde zu besteigen und ER erlaubt es keinen anderen Hund, ihn zu besteigen............sollte es einer denoch probieren.............tja :cool:

ich stell mir grad so vor, was passieren würde, wenn der Rüde meiner Mom beim Wolf meiner Schwester aufreiten probieren würde...:cool:...

Irish
10.12.2011, 23:24
mein Hund ist erst fünf Monate alt und besteigt Hunde, bei denen er merkt dass sie es sich gefallen lassen. Denk bei ihm sind es nicht die Hormone und da er zuerst mit ihnen spielt, schließ ich Stress auch eher aus!!


Nicht auschliessen. Es kann durchaus Stress sein. Zuviel Spielen, putscht auf und mit dem Rammeln holen sie sich selbst wieder runter. Quasi Beruhigungsrammeln. Klingt blöd, is aber so.

deikoon
10.12.2011, 23:25
ich stell mir grad so vor, was passieren würde, wenn der Rüde meiner Mom beim Wolf meiner Schwester aufreiten probieren würde...:cool:...

tja, dann weisst was passiert, wenn das einer bei der Elfe probieren würde (traut sich aber eh keiner) :cool:

sebulba
10.12.2011, 23:25
Ich frag mich nämlich ob dieses stetige unterbinden von natürlichen Verhaltensweisen nicht eher zu Missverständnissen als zu Verständnissen unter den Hunde führt. Auf der anderen Seite verlangen HH ja auch, dass sich Hunde anderen Hunden gegenüber normal benehmen, greifen aber immer in die zwischenhundlichen Interaktionen ein.

Sehe ich auch so und unterbinde Aufreiten daher nie, weder beim eigenen noch beim fremden Hund. Wenn ich merke, dass einer der Hunde damit wirklich nicht klar kommt (selten) oder der andere Hundebesitzer anfängt, Stress zu verbreiten (häufiger), gehe ich weiter und gebe den Hunden die Möglichkeit, die Situation selbst aufzulösen. Und wenn mein Großer auf eine Hündin in den Stehtagen springen will, tut er das nicht, ohne mich vorher zu fragen und mein Kopfschütteln zu akzeptieren. Keine Ahnung warum, aber das war von Anfang an nie ein Problem.

Sandy_1983
11.12.2011, 01:10
Also ich unterbinde das und erwarte mir das selbe von anderen Hundehaltern ebenso...


zustimm, wobei meine Hündin hier sehr schnell deutlich wird, das sie es nicht mag ... falls ich mal nicht "schnell" genug bin/wäre

kylie
11.12.2011, 02:08
meine wehrt sich leider nicht und setzt sich bloß hin. also pflücke ich die hunde von ihr runter. die hh reagieren unterschiedlich. die machen sich das eh aus, oder haha, der will ja nur spielen, oder jessas, tussi, los hoit mochn... jaja.
bei mir und ihr bekannten hunden, bzw. hündinnen, die in etwa im gleichen alter waren, wartete ich ab und ließ es zu. gab da mal eine jrt hündin in fast gleichem alter in ihrer jugend. die bestieg meine, diese wiederum fand das als lustiges spiel und so hopsten beide durch den park. ja, die hatten spaß daran.:D
und kylie lernte von ihr und tats ihr gleich. bei rüden ließ ichs nicht zu und später bei gar keinen mehr. ihre freunde tatens nicht und andere ihr bekannte auch nicht mehr in entsprechendem alter.
noja, sie hatte jedenfalls keinen spaß, wenn sich labi oder goldie auf sie stülpte, ich hatte schiss, um ihr kreuz! pfff, war nicht immer einfach die gro0en hunde in der umklammerung runter zu bringen. die hhs standen meist nur so daneben.
wenn sie kleiner waren als sie selbst, lief sie einfach davon oder drehte und wand sich wie ein wurm, bis ich halt da war. nur sehr selten knurrte sie, was keiner ernst nahm.:o

Tamino
11.12.2011, 07:44
Bei völlig fremden Hunden würde ich es zu verhindern versuchen, bei "Bekannten", also wenn es ein älterer Hund ist mit gutem Sozialverhalten, aber ohne übertriebene Gutmütigkeit, dann würde ich abwarten. Denn lieber wäre mir schon, wenn der Ältere es dem jungen "Schnösel" auf Hundeart erklärt, dass sich das nicht gehört.

:) Seh ich auch differenziert.

Fremde Hunde die einfach rankommen und aufreiten wollen = sofort verhindern. Würde ich meinem Hund nie gestatten, macht er aber auch nie.

Bei Erstbegegnungen sage ich immer dazu, dass mein Hund bei Aufreitversuchen od. Kopf auf den Rücken legen nicht toleriert und deutlich verwarnt.

Bei Hunden, die er gut kennt, jeder Hund und HH weiß woran er ist, machen sich die Hunde das selbst aus.

Tja, und dann gibt da noch einen Tervueren (ein wenig schwierig, spielt auch nicht mit anderen Hunden),

da "lacht sich mein Hund schief" über genau diese Faxen, ne Zeit lang, dann guckt er ihn an, signalisiert: jetzt ist es genug,....früher per Verwarnung, jetzt genügt eben ein Blick, der Tervueren hört damit auf und es wird lustig weitergetobt....seit 4 Jahren regelmäßig...

bonnyfrieda
11.12.2011, 11:08
Ich unterbinde das...sofort. Meine Hündin mag es nicht und legt sich auf den Rücken, damit niemand bei ihr aufreitet. Und das wiederum mag ich nicht. Und meine Hunde dürfen ebenfalls nicht aufreiten. Das unterbinde ich auch. Ich lebe in einem Ballungsgebiet, wo es viele Hunde gibt. Da müssen gewisse Regeln schon eingehalten werden. Vielfach reiten Hunde aus Stress auf, und der ist nicht natürlich sondern entsteht häuhig durch zu hohe Erwartungen des HH an den Hund, Enge, zuviele Hunde. Hunde sollen soviel Freiheit wie möglich haben, aber auch für sie gelten Regeln, damit es mit dem Zusammenleben klappt.

camellia
11.12.2011, 12:51
Nicht auschliessen. Es kann durchaus Stress sein. Zuviel Spielen, putscht auf und mit dem Rammeln holen sie sich selbst wieder runter. Quasi Beruhigungsrammeln. Klingt blöd, is aber so.

Ich denke es gibt viele Gründe warum die Hunde das machen, deshalb ist es für mich auch etwas kritisch, das einfach immer zu unterbinden. (Außer es geht um die Gesundheit des Hundes) Hunde haben ja auch verschiedene Taktiken Stress abzubauen. Da gehört hektisches aufreiten wahrscheinlich dazu.

Ich glaube man muss auch unterscheiden ob sich die Hunde kennen oder nicht.

Bei uns machen das außschließlich diejenigen , die rangniederer sind, bei den ranghöheren. Mein Rüde macht das nie. Bei niemanden. Er hats anscheinend nicht nötig.
Für mich ist es auch keine Dominazgeste (müsste man einmal klären was das überhaupt ist) sondern auch eine Unsicherheitsgeste wenn die zwischenhundlichen Beziehungen ungeklärt sind. Deshalb ist das in meiner Gruppe auch kein Problem.
Spielerisch wirds auch gemacht, zwischen den Jünglingen. Das ist aber offensichtlich den Bestiegenen wurscht, die gehen einfach weiter, bis der Aufreiter runterfällt. Ist es ihnen lästig drehen sie sich um und der Lästling geht von selbst wieder runter. Alles sehr problemlos. Auch wenns sies beim Oberhaupt machen.


Aber die Beispiele zeigen recht deutlich, dass das in Ballungsräumen zu einem Problem führt , wo die Menschen eingreifen/eingreifen müssen oder viele fremde Hunde getroffen werden. Also eigentlich in Situationen die dem Hund aufgezwungen werden.


Warum das, wenn ein Kontakt zwischen den Hunden vereinbart wurde, dem HH gegenüber respektlos ist verstehe ich allerdings nicht.

brenda
11.12.2011, 13:26
Sehe ich auch so und unterbinde Aufreiten daher nie, weder beim eigenen noch beim fremden Hund. Wenn ich merke, dass einer der Hunde damit wirklich nicht klar kommt (selten) oder der andere Hundebesitzer anfängt, Stress zu verbreiten (häufiger), gehe ich weiter und gebe den Hunden die Möglichkeit, die Situation selbst aufzulösen. Und wenn mein Großer auf eine Hündin in den Stehtagen springen will, tut er das nicht, ohne mich vorher zu fragen und mein Kopfschütteln zu akzeptieren. Keine Ahnung warum, aber das war von Anfang an nie ein Problem.

Darf ich da kurz nachfragen?
Es könnte sein ich treffe dich mit deinem Hund auf der Donauinsel.
Dein Hund besteigt meinen. Auf meine Bitte das zu unterbinden, gehst du dann einfach weg, und irgendwann kommt dir dein Hund nach?
Habe ich das richtig verstanden?

Nisi
11.12.2011, 14:32
Zum Glück macht meiner das nicht... nur bei manchen Hündinnen die besonders gut riechen... und da unterbinde ich es und zwar immer. Genügt reden nicht, kommt er an die Leine.

Selbst duldet er das nicht - es knallt bei jedem der es versucht - sehr deutlich und in der Sekunde.


3. gibt es Hunde die sich nicht wehren...(getrauen),

.. genau und unwissende HB die von Normalverhalten sprechen und "die machen sich das schon aus" Theorien von sich geben und dabei nicht merken welchen Stress und Not ihr Hund gerade erduldet. Und das vielleicht auch noch täglich auf der Hundewiese... :rolleyes:

bonnyfrieda
11.12.2011, 14:34
Mal eine Frage, wer von euch lässt seine Hunde artgerecht leben? Ich bin sicher, niemand. Und das geht auch gar nicht, denn das würde bedeuten, daß man mehrere Hunde hält, denn Hunde sind Rudeltiere. Es bedeutet, daß das Rudel gemeinsam jagen geht, um an Nahrung zu kommen. Das sind die kaninchenhaltenden Nachbarn wahrscheinlich nicht begeistert. Es würde bedeuten, daß es keine Kastrationen gibt, damit das Rudel den Nachwuchs, der für die Arterhaltung notwendig ist, aufziehen kann und zwar artgerecht. So ein echtes Rudel würde natürlich nicht bei Menschen leben, denn auch das ist eigentlich nicht artgerecht. Die Rudelhunde hätten nicht den Stress, den unsere verwöhnten Vierbeiner haben, denn der ist von der Natur für sie nicht vorgesehen. Es gäbe keine Hundezucht und den ganzen Unsinn, der damit getrieben wird (Qualzuchten, gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Zucht). Und letztlich gäbe es auch nicht den ganzen Unsinn mit der Dominanz, den leider viele Hundehalter gegen besseres Wissen immer noch glauben, und womit sie leider viele Probleme schaffen. Also nochmals meine Frage, wer hat Hunde, die wirklich artgerecht leben dürfen?

Kein Tier hat sich so eng an den Menschen angeschlossen wie der Hund. Und kein Tier wird leider immer noch so mißverstanden wie der Hund!

Milena
11.12.2011, 16:52
Aber die Beispiele zeigen recht deutlich, dass das in Ballungsräumen zu einem Problem führt , wo die Menschen eingreifen/eingreifen müssen oder viele fremde Hunde getroffen werden. Also eigentlich in Situationen die dem Hund aufgezwungen werden.


Also wenn wir einen Hund beim Spazieren gehen treffen und beide an der Leine sind, ist es glaub ich eher klar dass man sie nicht aufreiten lässt.. meine Frage galt eher den Situationen auf der Hundewiese.

NiTeWaLkEriN
11.12.2011, 18:22
Ob man besteigen verhindern soll/muss oder nicht kommt glaub ich immer auf die Situation an und auf die beteiligten Hunde.
Mein Rüde wurde bisher einmal bestiegen - gleich von einem 2er Ridgeback gespann!
Wie ich reagiert hab? Ich hab meinen lustigen Bub nach der Aktion streng ins Platz gerufen und da musste er ganze 4Minuten liegen bleiben!
Jetzt werden alle denken oh mann was für ne böse Frau der arme kleine Wauwau.
Aber mein Bub war da grad mal 1 Jahr und hat sich wahnsinnig wichtig gesehen auf der Welt, da kamen ihm die 2 ausgewachsenen Ridgis gerade recht und er legte frech seinen Kopf in den nacken des einen Rüden. Tja so schnell konnte der gar nicht schaun kam der zweite und hat ihn sich von hinten geschnappt und ist aufgeritten. Mein Rüdiger natürlich völlig grantig darüber wollte sich werden und schon hatte ihn der zweite vorne berammelt. Herrli rief die zwei ab und die beiden drehten ab mein Rüpel wollte das nicht auf sich sitzen lassen und hechtet hinterher tja gleiches spiel von vorne. Dann gabs noch ne Rüge von Frauli und er musste dort liegend warten bis die beiden weg waren - das war eine Strafe und er war ziemlich aggro das er jetzt "verloren" hat.

Tja geschadet hat es ihm nicht eher positive effekte. Seit dem hat er sich nicht mehr mit erwachsenen Rüden angelegt als er jung war. Jetzt ist er ein suveräner Rüde der immer Fair bleibt und auch mal über "Fehler" im Verhalten anderer Rüden hinwegsieht. Absolut kein Raufer aber wenns drauf ankommt auch mal zeigt wo der Hase läuft und seinen Mann steht.

Also man sieht es kann auch zum "normalen Hundeverhalten" gehören. So Stressrammler die alles besteigen was nicht bei 3 auf dem Baum ist gehören aber sehr wohl vom besitzer in die schranken gewiesen und runtergepflückt. Das hat dann nix mehr mit hundeverhalten zu tun sondern ist oft eben Stress, Übersprungshandlung oder sonstiges.

Tibetan
11.12.2011, 20:01
Meine Hunde reiten nicht bei anderen auf und ebenos wollen sie es auch nicht von anderen. Wir sind auch mal in großen Gruppen unterwegs. Hätte da aufreiten noch nicht als normale Kommunikation erlebt. Sollte ein anderer HH seinen Hund einfach auf einen meiner aufreiten lassen fänden das weder meine Hunde noch ich lustig.

Ich habe das Aufreiten bisher als eher kritische Situation erlebt und verhindere es von daher auch. Meine machen es wie gesagt weder bei fremden Hunden noch untereinander und hatten es auch noch nie zur Kommunikation nötig.

SydneyBristow
11.12.2011, 20:35
Also man sieht es kann auch zum "normalen Hundeverhalten" gehören.

Ich hzab's auch lieber, wenn Hunde untereinander lernen sich richtig zu verhalten - das Problem ist nur, dass man kaum noch Hunde findet, die dafür geeignet sind. (Entweder total passiv oder überzogen aggressiv)

(Was wir alles probiert haben, damit der Stinker nicht versucht Spielzeug zu klauen - ein kleiner resoluter Terrier und die Sache ist bis heute geklärt :) )

Rodin
11.12.2011, 20:41
mein Hund ist erst fünf Monate alt und besteigt Hunde, bei denen er merkt dass sie es sich gefallen lassen. Denk bei ihm sind es nicht die Hormone und da er zuerst mit ihnen spielt, schließ ich Stress auch eher aus!!

Ich unterbinde es auch, manchmal sagen dann andere HH halt dass ich die Hunde das selbst ausmachen lassen soll... deswegen hab ich dann nachgefragt wie andere darüber denken!!

Bei mir ist es auch eher die Angst, dass mein Hund einmal auf einen trifft, der sich es nicht gefallen lässt und es nicht bei einem "Verwarnungsknurren" bleibt


***Genau aus diesem Grund wäre es sinnvoll, nicht alles zu glauben,was einem andere HH auf der Hundewiese erzählen. Würde ein fremder Hund das bei meinem Großen machen - er selbst hat es auch noch nie bei einem anderen Hund gemacht - hätte der Fremde wohl schnell mal eine unfreiwillige Rückenlandung gemacht, das Gleiche wäre es bei seinem Lebenskumpel, aber auch der ist gottseidank noch nie auf diese Idee gekommen. In einem zusammen gewachsenen Rudel kann es durchaus vorkommen, dass manche Hunde ihre Rudelmitglieder dominieren oder auch mit etwas anderen "Zielen" besteigen. Nur hier kann man, wenn man seine eigenen Hunde wirklich sehr gut beobachtet und kennt, dieses "Sich-das-ausmachen" auch durchgehen lassen.
Wenn einer meiner Beiden das bei fremden Hunden machen würde, würde ich ihn schnappen, runterhieven und mit ihm an der Leine weiter gehen, und diese Vorgangsweise so lange wiederholen, bis er sich das "irgendwann" gemerkt hat. Bei Deinem scheint mir eher, dass er ein bisschen "frühreif", einfach die Grenzen austestet. Teils sollte er durchaus auch die Grenzen kennenlernen, eine gesunde Frustrations-Toleranz dahingehend entwickelt, dass er sich nicht alles erlauben kann, weil ihm dann auch andere Artgenossen ein bisschen zünftiger die Leviten lesen und die Grenzen zeigen, aber er kann damit auch wirklich böse einfahren, und das braucht er dann wohl auch nicht! Also, konsequent anhängen, weggehen, ihn sinnvoll beschäftigen - Hundewiesen-Besuche, wo der Mensch steht und zuguckt, während die Hunde neben Bekanntschaften machen auch Blödsinn treiben, ist in meinen Augen KEINE sinnvolle Beschäftigung! Auch nicht für einen 5 Monate jungen Rüden.

Liebe Grüße
Gini, Rodin & Primo

jump
11.12.2011, 21:12
Mein kastrierter Rüed würde ständig aufreiten, wenn ich ihn lassen würde, tu ich aber nicht. Für mich ist es selbstverständlich, das zu unterbinden. Ich seh ja schon, wenn er dazu ansetzt, ein klares "nein" genügt, und er dreht ab.
Und ich finde es selbstverständlich, dass andere Hundehalter das auch tun. Wenn nicht wird deren Hund von mir sofort entfernt.

Mein Hund hat Arthrose und Spondylose, wenn ein anderer Hund ihm auf den Rücken springt, kann das schlimme Folgen haben. Vor allem fährt er, aufgrund der Schmerzen, sofort auf den anderen Hund hin, verständlicher Weise.

Er selbst macht es aus reiner Unsicherheit, ich hab ihn mit 3 Jahren aus einer Tötungsstation bekommen, und er hatte keine Ahnung von "zwischenhundlicher Kommunikation". Sobald er überfordert ist, versucht er aufzureiten.

Ich kann nicht verstehen, wie man seinen Hund einfach auf fremde Hunde aufreiten lassen kann, und dabei zusieht. Erstens könnte der andere Hund, so wie meiner, einfach Schmerzen haben, und/oder aggressiv reagieren.

Meine Hunde brauchen sich nichts selbst ausmachen, wenn es was "auszumachen" gibt, dann erledige ich das für sie.

camellia
11.12.2011, 21:48
Ich hzab's auch lieber, wenn Hunde untereinander lernen sich richtig zu verhalten - das Problem ist nur, dass man kaum noch Hunde findet, die dafür geeignet sind. (Entweder total passiv oder überzogen aggressiv)



Genau das denke ich auch. Ich habe das Gefühl sie können nicht damit umgehen. Auch wenn manche das bezweifeln, aufreiten ist ein normales Verhalten.

Aber was ist die Ursache für passiv oder extrem aggressiv in diesen Situationen.
Wenns einmal soweit ist muss man was dagegen unternehmen klar, aber wie verhindert man, dass die Hunde überhaupt soweit kommen, dass sie nurmehr so reagieren können.

Gelöscht_39
11.12.2011, 22:49
Aber kann es gerade bei jungen Hunden nicht sein, dass sie "Sex" spielen? Sie lernen doch über Spiel, wie man sich unter Hunden benimmt, wie man jagt, kämpft, miteinander agiert und reagiert. Gehört dann nicht auch dieser Teil des Umgangs dazu?

Ich hatte immer den Eindruck, die Besitzer haben damit mehr Probleme als die Hunde. Wobei ich meinen auch herunterhole, wenn er damit bei jungen Hunden seine Überlegenheit demonstriert. Er ist mittlerweile 3 und machte das in dieser für mich sehr übergriffigen Art und Weise nur bei 1 Hündin, die schon als Welpe größer war als er. Wird bei ihm selbst aufgeritten (er riecht gut für Rüden) biete ich ihm die Möglichkeit zu mir zu kommen und dann lasse ich das Aufreiten nicht mehr zu. Aber das nimmt er wenig wahr, er kann selbst sagen, wenn es nicht passt. Das finde ich in Ordnung, es gab noch nie Auseinandersetzungen, das verlief auch mit unbekannten Hunde immer sehr "im Rahmen" und wurde von den anderen akzeptiert.

Laelia
11.12.2011, 23:15
Ich pflücke meinen Rüden immer runter bzw. reicht es mittlerweile aus die Pläne mit einem Lass es! zu unterbinden. Ich bin nicht der Meinung, dass sich die Hunde alles selber ausmachen sollen. Leider sehen das nicht alle so und somit musste ich schon so machen Rauferei trennen. Meiner lässt es sich nämlich nicht gefallen, wenn ein unkastrierter Rüde aufreitet.

Wenigstens greift der Großteil der Besitzer sofort ein, wenn ich der Situation nicht rechtzeitig ausgewichen bin und meine, dass es gleich zu einer Rauferei kommen wird. Aber manchmal höre auch ich dann: "Die sollen sich das selber ausmachen!" In solchen Momenten fällt meine Reaktion für den fremden Hund oft nicht all zu freundich aus.

Rodin
12.12.2011, 00:01
Aber kann es gerade bei jungen Hunden nicht sein, dass sie "Sex" spielen? Sie lernen doch über Spiel, wie man sich unter Hunden benimmt, wie man jagt, kämpft, miteinander agiert und reagiert. Gehört dann nicht auch dieser Teil des Umgangs dazu?

Ich hatte immer den Eindruck, die Besitzer haben damit mehr Probleme als die Hunde. Wobei ich meinen auch herunterhole, wenn er damit bei jungen Hunden seine Überlegenheit demonstriert. Er ist mittlerweile 3 und machte das in dieser für mich sehr übergriffigen Art und Weise nur bei 1 Hündin, die schon als Welpe größer war als er. Wird bei ihm selbst aufgeritten (er riecht gut für Rüden) biete ich ihm die Möglichkeit zu mir zu kommen und dann lasse ich das Aufreiten nicht mehr zu. Aber das nimmt er wenig wahr, er kann selbst sagen, wenn es nicht passt. Das finde ich in Ordnung, es gab noch nie Auseinandersetzungen, das verlief auch mit unbekannten Hunde immer sehr "im Rahmen" und wurde von den anderen akzeptiert.

***"Geschlechtsreif" werden Rüden in der Regel mit ungefähr 9 Monaten, ich denke, je kleiner, desto früher, weil sie ja auch körperlich schneller ausgewachsen sind. Es gibt sicherlich so einige wirklich "frühreife" Lausbuben, aber ich denke nicht, dass ein 5 Monate junger Schlingel schon weiß, wie das Üben für diese bestimmte Tätigkeit geht oder auch instinkt-mäßig weiß, WAS er da im Falle Deiner Annahme übt!;) Hier wird bei Youngsteres wohl eher das "Überleben" geübt, auch wenn sie das ja nicht mehr wirklich brauchen, aber eben das ist da einstweilen noch "Spiel" und eben in der Junghund-Zeit ein "Grenzen-Austesten" ... und möglicherweise würde es im Falle der Nichteinmischung durch uns Menschen, - mit gut sozialisierten "Clinch-Partnern" - tatsächlich dazuführen, dass auch Youngsters bald spüren, wieviel an "Frustration" sie ertragen, wo sie stehen und wie sie sich weiter entwickeln können, an welcher Stelle einer möglichen Rangordnung sie letzenendlich landen.

Liebe Grüße
Gini, Rodin & Primo

Rosa
12.12.2011, 11:00
Sehe ich auch so und unterbinde Aufreiten daher nie, weder beim eigenen noch beim fremden Hund. Wenn ich merke, dass einer der Hunde damit wirklich nicht klar kommt (selten) oder der andere Hundebesitzer anfängt, Stress zu verbreiten (häufiger), gehe ich weiter und gebe den Hunden die Möglichkeit, die Situation selbst aufzulösen. Und wenn mein Großer auf eine Hündin in den Stehtagen springen will, tut er das nicht, ohne mich vorher zu fragen und mein Kopfschütteln zu akzeptieren. Keine Ahnung warum, aber das war von Anfang an nie ein Problem.


Ich hab eine Hündin, die löst die Situation selbst auf :D Das wird dir aber nicht so gefallen. Für deinen Hund jedenfalls sehr lehrreich. Meine splittet auch, wenn eine/r auf jemanden anderen aufreitet.

Mal im Ernst: Was ist natürlich dran, wenn z.B. ein 45 kg Fettsack auf eine 15 kg, 6 Monate Junghündin aufreitet? Ich hab den selbst ernannten Tierschützern erklären müssen, dass das nicht so gut für die Gesundheit meines Hundes ist. Da hab ich mir dann auch erklären lassen müssen, dass die sich das schon selber ausmachen :confused: und ich soll mich nicht so anstellen.

Cato
12.12.2011, 11:36
Das Aufreiten ist durchaus oft einfach sexuell motiviert. Die jeweils Bestiegenen machen da aber normal einen großen Unterschied, das kratzt scheinbar nicht am Ego und wird daher viel eher geduldet.

realdancingwolf
12.12.2011, 12:17
Ich hab eine Hündin, die löst die Situation selbst auf :D Das wird dir aber nicht so gefallen. Für deinen Hund jedenfalls sehr lehrreich. Meine splittet auch, wenn eine/r auf jemanden anderen aufreitet.

Mal im Ernst: Was ist natürlich dran, wenn z.B. ein 45 kg Fettsack auf eine 15 kg, 6 Monate Junghündin aufreitet? Ich hab den selbst ernannten Tierschützern erklären müssen, dass das nicht so gut für die Gesundheit meines Hundes ist. Da hab ich mir dann auch erklären lassen müssen, dass die sich das schon selber ausmachen :confused: und ich soll mich nicht so anstellen.


also da hätte ich persöhnlich den 45kg fettsack aber sowas von unsanft heruntergepflückt :eek::mad::(

Gelöscht_39
12.12.2011, 13:18
Also ehrlich gesagt versteh ich nicht, warum das Aufreiten so viele Emoionen beim Menschen auslöst. Wenn die Gesundheit eines Hundes gefährdet ist, ist es eh klar, dass man was tut, aber da geht es oft um andere Befindlichkeiten.

Gerade von Besitzern von Hündinnen hört man oft, dass die Hündin es nicht mag, wenn sie am Hintern beschnüffelt wird. Daher dürfen das andere Hunde nicht tun, vor allem Rüden. (Ich habe 2 Rüden daher fällt mir das besonders auf). Das gehört aber meines Wissens zum ganz normalen Hundeverhalten, das tun Rüden untereinander ja auch. Wenn ich ganz normales Verhalten unterbinde, weil der Mensch ein Problem damit hat, brauche ich mich nicht wundern, dass es so wenige gut sozialisierte Hunde gibt.

Andrea J
12.12.2011, 13:24
Also ehrlich gesagt versteh ich nicht, warum das Aufreiten so viele Emoionen beim Menschen auslöst. Wenn die Gesundheit eines Hundes gefährdet ist, ist es eh klar, dass man was tut, aber da geht es oft um andere Befindlichkeiten.

Gerade von Besitzern von Hündinnen hört man oft, dass die Hündin es nicht mag, wenn sie am Hintern beschnüffelt wird. Daher dürfen das andere Hunde nicht tun, vor allem Rüden. (Ich habe 2 Rüden daher fällt mir das besonders auf). Das gehört aber meines Wissens zum ganz normalen Hundeverhalten, das tun Rüden untereinander ja auch. Wenn ich ganz normales Verhalten unterbinde, weil der Mensch ein Problem damit hat, brauche ich mich nicht wundern, dass es so wenige gut sozialisierte Hunde gibt.

Aber es ist echt witzig...meine Hündinen hassen es, wenn Rüden an ihren Hintern schnüffeln( dezentes Schüffeln geht grad noch, aber es gibt ja Rüden, die die Nase schon bald im Loch haben und nicht mal kurz schüffeln, sondern hinten dran picken :rolleyes:)..selber tun sie es aber schon...:D..nur warne ich andere Hundehalter vor, das es eins auf die Nase geben kann, wenn Rüden das tun..und da lass ich sie auch...nur Aufreiten lasse ich nicht....abgesehen davon, das es wirklich zu einer argen Rauferei ausarten kann, wird meine kleine Hündin richtig grantig und die Große kommt gleich zu mir um Hilfe...also...Hunde mögen es nicht, also lasse ich es auch nicht...

Rodin
12.12.2011, 13:53
Also ehrlich gesagt versteh ich nicht, warum das Aufreiten so viele Emoionen beim Menschen auslöst. Wenn die Gesundheit eines Hundes gefährdet ist, ist es eh klar, dass man was tut, aber da geht es oft um andere Befindlichkeiten.

Gerade von Besitzern von Hündinnen hört man oft, dass die Hündin es nicht mag, wenn sie am Hintern beschnüffelt wird. Daher dürfen das andere Hunde nicht tun, vor allem Rüden. (Ich habe 2 Rüden daher fällt mir das besonders auf). Das gehört aber meines Wissens zum ganz normalen Hundeverhalten, das tun Rüden untereinander ja auch. Wenn ich ganz normales Verhalten unterbinde, weil der Mensch ein Problem damit hat, brauche ich mich nicht wundern, dass es so wenige gut sozialisierte Hunde gibt.

***Das hat z. B. auch mit persönlichen Eitelkeiten mancher Besitzer zu tun!:cool: Bei mir wäre - wenn einer meiner Burschen das versuchen würde, eher eben, wie schon oben von jemand anderen sehr griffig erklärt, eher der Gesundheits-Aspekt des anderen Hundes wichtig, abgesehen davon: Wenn mein Hund es notwenig hätte, auf kastrierte "arme Hascherl" aufzureiten, müsste ich mir auch um die Psyche dieses anderen Hundes Gedanken machen, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es für diesen wirklich lustig ist, immer wieder von aufdringlichen Hunden bedrängt und bestiegen zu werden.:confused:

Mein großer Rodin hat mitunter die etwas "blöde" Angewohnheit, Rüden, die ihm sympathischer sind, oder die "mental" etwas schwächer als er zu sein scheinen, zu markieren. Mir wärs ja nicht peinlich, weil der Strahl sie eher selten wirklich erwischt, aber was da manche Besitzer aufführen, ist wirklich nicht mehr normal. Da wird der eigene Hund wüst beschimpft, weil er sich das einfach gefallen lässt, ohne sich zu "wehren", da wird Rodin beschimpft, weil er eine "gscherte Sau" ist, da wird herumgepöbelt, dass der eigene Hund keinen Mumm und kein Rückgrat hätte, nichts wert wäre ... dass man jetzt mit der "stinkenden Sau" zig km durch die Stadt kurven müsste - während in der Nähe ein Kiesstrand am Wasser dazu "einlädt", wenn einem halt das so peinlich ist, seinen Hund kurz ins Wasser zu schicken oder ihn zuminest abzuwaschen ...:cool::(

liebe Grüße
Gini, Rodin & Primo

Gelöscht_39
12.12.2011, 13:55
@AndreaJ: finde ich auch witzig.

Ich glaube ja, dass Hunde eine wesentlich feinere Ausdrucksweise haben, als wir sie wahrnehmen können. So wie es bei Menschen ja auch unterschiedliche Blicke gibt. Aber den feinen Dialog müssen wir und auch unsere Hunde lernen und zwar voneinander. Ich habe Fritz als Welpe und Jungspund immer auf die Hundewiese mitgenommen und er hat dadurch die Möglichkeit bekommen, angemessenes Verhalten zu lernen. Er war aber auch zuvor in einem Rudel. Er kam ja vom TSV Klosterneuburg, wo die Hunde in Rudeln leben und sehr schnell lernen, wie es unter Hunden zugeht. Ich finde, er ist ein sehr sozialer Hund (im hündischen Sinn), der aber auch deutlich sagt, wenn etwas nicht passt. So mancher Jungspund hat schon eine auf den Deckel bekommen, so wie er damals auch.

Er darf übrigens an den meisten Hintern riechen, anscheinend schnuppert er zart genug :D.

Gelöscht_39
12.12.2011, 14:02
@rodin: kastrierte Rüden sind keine "armen Hascherl", da hast du was verwechselt. Auch diese Hunde können klar sagen, was Sache ist, genauso wie Hündinnen und unkastrierte Rüden auch.

Ich kenne nur 1 Hund, der andere anpinkelt und der hat wirklich Probleme, weil er sich mit allen anlegt und leider nicht der stärkste (körperlich und mental) ist.

Andrea J
12.12.2011, 14:09
@AndreaJ: finde ich auch witzig.

Ich glaube ja, dass Hunde eine wesentlich feinere Ausdrucksweise haben, als wir sie wahrnehmen können. So wie es bei Menschen ja auch unterschiedliche Blicke gibt. Aber den feinen Dialog müssen wir und auch unsere Hunde lernen und zwar voneinander. Ich habe Fritz als Welpe und Jungspund immer auf die Hundewiese mitgenommen und er hat dadurch die Möglichkeit bekommen, angemessenes Verhalten zu lernen. Er war aber auch zuvor in einem Rudel. Er kam ja vom TSV Klosterneuburg, wo die Hunde in Rudeln leben und sehr schnell lernen, wie es unter Hunden zugeht. Ich finde, er ist ein sehr sozialer Hund (im hündischen Sinn), der aber auch deutlich sagt, wenn etwas nicht passt. So mancher Jungspund hat schon eine auf den Deckel bekommen, so wie er damals auch.

Er darf übrigens an den meisten Hintern riechen, anscheinend schnuppert er zart genug :D.
:D:D..aber das spielt wirklich eine Rolle, zumindest bei meinen Mädels, aufdringliche Rüden könnens gar nit...vermutlich vom Fraulie abgefärbt..ich mag auch keine aufdringlichen Männer:D:cool:

Rosa
12.12.2011, 15:20
Also ehrlich gesagt versteh ich nicht, warum das Aufreiten so viele Emoionen beim Menschen auslöst. Wenn die Gesundheit eines Hundes gefährdet ist, ist es eh klar, dass man was tut, aber da geht es oft um andere Befindlichkeiten.

Gerade von Besitzern von Hündinnen hört man oft, dass die Hündin es nicht mag, wenn sie am Hintern beschnüffelt wird. Daher dürfen das andere Hunde nicht tun, vor allem Rüden. (Ich habe 2 Rüden daher fällt mir das besonders auf). Das gehört aber meines Wissens zum ganz normalen Hundeverhalten, das tun Rüden untereinander ja auch. Wenn ich ganz normales Verhalten unterbinde, weil der Mensch ein Problem damit hat, brauche ich mich nicht wundern, dass es so wenige gut sozialisierte Hunde gibt.

Was glaubst, was das für Emotionen beim Besitzer des aufdringlichen Rüden auslöst, wenn meine dann hinfährt, weil sie das gerade und von dem schon gar nicht mag. für gewöhnlich kann ich mich dann beschimpfen lassen. :o Dann ist sie meistens dann auch noch "gestört". Nicht einmal wenn sie im Fuß geht, lassen manche Rüdenbesitzer meine Hündin in Ruhe und lassen den dann von hinten an der Flexi - damit er ja schön hingkommt - reinfahren. Meine mag nur Rüden mit Stil und net solche, die mit ihrem Gesicht in ihrem Arsch drin hängen. Aufdringlichkeiten gehören nicht zum normalen Verhalten. Hat der Besitzer keinen Respekt vor höfliche Bitten, dann ists mit dem Hund auch nicht weit her, so meine Erfahrung. Gut sozialisierte Hunde haben auch gelernt, sich zu benehmen.

Rodin
12.12.2011, 17:32
@rodin: kastrierte Rüden sind keine "armen Hascherl", da hast du was verwechselt. Auch diese Hunde können klar sagen, was Sache ist, genauso wie Hündinnen und unkastrierte Rüden auch.

Ich kenne nur 1 Hund, der andere anpinkelt und der hat wirklich Probleme, weil er sich mit allen anlegt und leider nicht der stärkste (körperlich und mental) ist.

***Zwischen "anpinkeln" und markieren gibts viele feine Unterschiede ... und zu Deiner Meinung da würde ich Dir mal vorschlagen, dass Du mal in guten Verhaltensbüchern unter diesem Punkt "markieren" genauer nachlesen solltest!;)
Viele Rüden werden - aufgrund der Trainer-Meinung in so einigen Hundeschulen - viel zu früh kastriert und lernen dabei nicht mehr, wie sie sich zur Wehr setzen könnten. DAS sind dann die Rüden, die liebend gern von anderen Rüden (und auch Hündinnen:cool:) bestiegen werden und sich kaum wehren. Und DAS sind in meinen Augen dann sehr wohl arme Hunde oder auch "Hascherl" . Kommt übrigens gar nicht so selten vor, am besten kann mans auf Hundewiesen und in Hundezonen beobachten!:cool:

liebe Grüße
Gini, Rodin & Primo

Gelöscht_39
12.12.2011, 19:02
Nicht einmal wenn sie im Fuß geht, lassen manche Rüdenbesitzer meine Hündin in Ruhe und lassen den dann von hinten an der Flexi - damit er ja schön hingkommt - reinfahren.

Das ist aber nicht dein Ernst! Ich weiß nicht wo du lebst und mit wem du es zu tun hast, aber ich kenne eine Menge Rüdenbesitzer und keiner agiert so, wie du es beschreibst.
Gerade die Besitzer von allzu aufdringlichen Rüden verstehen sehr wohl, wenn eine Hündin ihre Ruhe haben will und verhindern ein permanentes Lästigsein.

brenda
12.12.2011, 22:09
Gerade die Besitzer von allzu aufdringlichen Rüden verstehen sehr wohl, wenn eine Hündin ihre Ruhe haben will und verhindern ein permanentes Lästigsein.

Das trifft allerdings nur zu wenn der Rüdenbesitzer gut sozialisiert ist.:)

Nicht sozialisierte Hundebesitzer gibt es allerdings auch und auch solche die irgend eine Verhaltenserklärungstheorie als Berechtigung für das schlechte Benehmen ihres Hundes hernehmen.
z.B.: "Meiner mag keine schwarzen Hunde weil er mal gebissen wurde, deshalb hat er Ihren Hund jetzt niederbetoniert.Ihr Hund ist ja auch schwarz."
Oder die Hundebesitzer die meinen ihr Hund wäre dazu berechtigt alles was an Hund vor die Füsse kommt zu erziehen.
Der Stolz in der Stimme ist nicht zu überhören, wenn das Hundsi einem anderen wieder mal "Benimm" beigebracht hat.
Meiner darf nicht aufreiten, ich lasse es von anderen nicht zu das bei ihm aufgeritten wird und vermeide "Sozialkompetenzler" wo es geht.
Und er ist freundlich und hundekörpersprachlich voll fit, egal ob bei -hie und da mal -Begegnungen in der Pampa, oder bei völliger Hundeüberflutung auf der Insel.

Aber mein Hund ist keine Ausnahme. Ich treffe so viele gut sozialisierte Hunde auf der Insel wo Aufreiten nicht zum Verhaltensrepertoir gehört, also kann ich mir nicht vorstellen, das es der Hund zur Sozialisierung braucht.

Andrea J
12.12.2011, 22:33
naja...eigentlich müssten wir Hündinenhalter bei den Rüdenbesitzern aufreiten :D:D...mal schauen, wieviele da in die Knie gehen, wenn ich das mach..hihihi:D

brenda
12.12.2011, 23:01
Du meinst das wäre dann ein Sozialisierungsschnellkurs für renitente nicht sozialisierte Rüdenbesitzer.
Na dann mal los. :D

kylie
13.12.2011, 01:21
naja...eigentlich müssten wir Hündinenhalter bei den Rüdenbesitzern aufreiten :D:D...mal schauen, wieviele da in die Knie gehen, wenn ich das mach..hihihi:D

jaaaa, das gefällt mir!:D

Rosa
13.12.2011, 12:06
Das ist aber nicht dein Ernst! Ich weiß nicht wo du lebst und mit wem du es zu tun hast, aber ich kenne eine Menge Rüdenbesitzer und keiner agiert so, wie du es beschreibst.
Gerade die Besitzer von allzu aufdringlichen Rüden verstehen sehr wohl, wenn eine Hündin ihre Ruhe haben will und verhindern ein permanentes Lästigsein.

Das ist mir mit der Flexi in Wien passiert, und auf der Messe in Wieselburg (ohne Flexi) 3mal!!! hintereinander (davon ist sie 2mal im Fuß neben mir gesessen, weil ich mir was angeschaut hab, von hinten ohne Vorwarnung niedergeritten!). Und das mitten in diesem Gedrängel. Ich nehm sie nicht mehr mit auf eine Messe.

Kiwi02
13.12.2011, 12:14
Ich erwarte mir auch vom Besitzer des Hundes, der meine Hündin belästigt, dass er etwas unternimmt! Meine Hündin wehrt sich leider auch nicht - sie mag es aber offensichtlich nicht!
Der Höhepunkt war einmal die Besitzerin eines Rüden, der meine Hündin in die schiere Verzweiflung trieb; Originalton Besitzerin: "Was soll ich machen, der meinige ist halt ein kleiner Gynäkologe"....:o

Tamino
13.12.2011, 14:31
Ich erwarte mir auch vom Besitzer des Hundes, der meine Hündin belästigt, dass er etwas unternimmt! Meine Hündin wehrt sich leider auch nicht - sie mag es aber offensichtlich nicht!
Der Höhepunkt war einmal die Besitzerin eines Rüden, der meine Hündin in die schiere Verzweiflung trieb; Originalton Besitzerin: "Was soll ich machen, der meinige ist halt ein kleiner Gynäkologe"....:o

:)Dazu kann ich, als immer nur Rüdenhalterin, auch nur sagen: das darfst Du auch erwarten.

Ein Rüde, der schlicht zu einem anderen Hund hinmarschiert und diesen besteigt:eek::mad:

Keiner meiner Rüden hat je Hunde bestiegen , keinem hätte ich es allerdings je auch nur im Ansatz erlaubt.

Laelia
13.12.2011, 17:04
Nicht nur Rüden reiten auf. Bei meinem Rüden reiten regelmäßig Hündinnen auf. Da hört man dann oft, da kann eh nichts passieren, weils ja eine Hündin ist. Ich bin dann bemüht das zu beenden, außer er tuts gleich von selbst.

Es stimmt sicher, dass es oft Rüden sind, aber nicht immer.

Taz
13.12.2011, 17:17
Wenn die Gesundheit eines Hundes gefährdet ist, ist es eh klar, dass man was tut, aber da geht es oft um andere Befindlichkeiten.


Der Punkt ist hier für mich, das der HB (der ja weiß, oder wissen sollte wie sein Hund reagieren wird) schon reagieren sollte laaaaaange bevor sein Hund auf meine rückenkranke Hündin aufreitet. Dasselbe gilt übrigens auch für "überfreundliche" Rempler.
Leider können die meisten Leut ihre Hunde nicht einschätzen...ich weiß meistens schon viel früher wie der fremde Hund agieren wird.
Man sieht einem Hund schließlich nicht immer an, ob und wo es Problemchen gibt - passieren kann immer was aber solange viele Leute das Verhalten als "normal" abtun und sich keines Problems bewusst sind wird sich das auch nicht ändern und mir immer wieder passieren.
Und ich finde das garnicht lustig!

Claudi70
13.12.2011, 17:20
Also ich hab hier einen nichtkastrierten Rüden in der Nähe zu wohnen der meinen Herrn Bären -übr. kastriert mit 1 Jahr- regelmässig versucht zu besteigen.

Weder der andere HH noch ich müssen da eingreifen, meiner zeigt ihm das er es nicht will.

Übr. mein kastr. Rüde besteigt auch keine anderen Hunde, egal ob nun Rüde oder Hündin.

Gelöscht_39
13.12.2011, 21:39
Meine Rüden reiten beide nicht (mehr) bei anderen Hunden auf, nur untereinander. Fritz war als Halbwüchsiger ziemlich schlimm, er ist nicht nur bei allen Hunden aufgeritten, sondern auch bei allen Menschen. Er wurde kastriert, weil das Verhalten total übersteigert war und ist nun ein "armes Hascherl" (lt. Rodin), dass sich aber wehren kann. Wie schon geschrieben, riecht er für Rüden gut, also sind wir eigentlich auch davon betroffen, dass eher aufgeritten wird von andern als von den eigenen. Obelix wurde erst später kastriert, weiß das aber nicht. Er ist total Rüde, reitet aber nie auf, außer andeutungsweise bei läufigen Hündinnen. Andere Rüden werden anders angestänkert, da hat er viele Ausdrucksmöglichkeiten.

Aufreiten an der Leine kann ich mir gar nicht vorstellen. Das heißt, es kommt vor allem im Freilauf vor. Wenn der eigene Hund nicht neben einem steht, sonder weiter weg, kann ich gar nicht so schnell eingreifen, wie der andere Hund reagiert. Oder sehe ich das falsch?

Also ich denke, die meisten Hunde tun das nicht, außer in einer bestimmten Entwicklungsphase und wenn sie es nicht anders gelernt haben. Das Ausprobieren ist wie beim Menschen und jedem sozial lebendem Tier ein wichtiger Lernprozess, Sozialisation findet über einen langen Zeitraum statt. Wenn man bedenkt, dass manche Hunde erst mit 3 einigermaßen erwachsen sind, ist das ein wirklich sehr langer Zeitraum. Ich bin prinzipiell nicht dafür, Hunde sich die Dinge ausmachen zu lassen, aber wie man sich unter Hunden benimmt, können nur Hunde sagen. Die "Absage" durch andere Hunde kommt ja meist schon viel früher, noch lange bevor das erste Bein gehoben wird. Das sieht man bei läufigen Hündinnen sehr gut, finde ich. Das wird von den Rüden auch meist akzeptiert.

Wenn die Mama 100mal sagt, sei nett zu Frauen wird das nichts nützen, wenn der pubertierende Sohn sich nicht selbst ein paar deftige Absagen holt. Gutes Benehmen ist wichtig, muss aber gelernt werden. Wenn der Welpe nicht aufreiten darf und ein Regulativ durch andere Hunde erfährt, wird er nicht lernen, dass andere das nicht wollen. Er wird lernen, dass der Mensch das nicht will und es tun, wenn keiner da ist. Und Welpen haben meist auch keine 45 Kilo.

brenda
13.12.2011, 23:40
Ich denk mal innerhalb des eigenen Rudels kann es ja jeder halten wie er möchte.
Ich hab ja auch ein eigenes Rudel und einen Haufen Ziehkinder. Aber bei uns gibts kein aufreiten innerhalb der Gruppe, und sicher auch nicht wenn ich nicht da bin. Da wird gepennt.
Aber bei fremden Hunden finde ich es nicht angebracht. Mein Hund braucht sich von keinem fremden Hund eine Ansage holen, schon gar nicht als Welpe oder Junghund. Die durften und dürfen auch nie einfach so zu einem fremden Hund.
Ich kann ja nicht wissen ob der andere Hund a) Nicht eh schon genervt wurde an diesem Tag und daher überzogen reagiert.
b) Kann der andere Hund durchaus Schmerzen haben (wurde ja eh schon oft angesprochen) und aus dem Grund überzogen reagieren oder still leiden.
Wegen meinem Hund muß kein anderer Schmerzen haben oder die Nerven verlieren.
Mein voriger hatte mit 3 Monaten 25 Kilo, das kann für manche Hunde z.B. schon heftig schwer sein.

Ich geb jetzt ganz ehrlich zu das es mir durchaus genügt, wenn mein Hund das aufreiten unterläßt weil ich es so möchte.
Mein Hund hat genug andere Möglichkeiten der Kommunikation, da kann er auf diese Form verzichten. Aus den oben genannten Gründen.

Und stimmt. Gutes Benehmen muß auch der Mensch lernen. Aber bei meinem Kind erst mal durch mich. Andere Menschen müssen für mich nicht die Erziehung übernehmen. Würde ich auch nicht wollen ;)
Der Mensch steht auch irgend wann auf seinen eigenen Füssen und übernimmt für sich die Verantwortung.
Meinem Hund kann ich das nicht erlauben. Für den bin ich "bis das der Tod uns scheidet" zuständig.

Nisi
13.12.2011, 23:56
Er wurde kastriert, weil das Verhalten total übersteigert war und ist nun ein "armes Hascherl" (lt. Rodin), dass sich aber wehren kann.

Ach? Tatsächlich? :D

Hat doch nicht Prof. Dr. vet. med. Rodin geschrieben, dass sich solche Hascherl gar nicht wehren können, weil sie das doch aufgrund der Kastration nicht (mehr) erlernen könnten?

Wie geht denn das?

Würde mich sehr interessen, da ja auch mein frühkastrierter (mit 8 Monaten) Rüde (der heute 40kg wiegt) sehr wohl in der Lage ist zur Wehr zu setzen... bisher jedenfalls hat es noch kein Rüde (oder auch Hündin) ungestraft getan.

Hmm.. jetzt haben wir schon zwei kastrierte Rüden (einer davon sogar ganz böse frühkastriert) die durchaus in der Lage sind ungebührliches Verhalten zu erkennen und auch so viel Selbstvertrauen besitzen sich dagegen zu wehren.

Damit schmeissen wir doch die These von Rodin völlig über den Haufen.

Also ein Kastrationsammenmärchen (oder Schauergeschichterl)... mal wieder :rolleyes:

Denn der Gedanke, dass jeder Hund unterschiedlich ist und damit auch unterschiedlich agiert (Aufzucht, Herkunft, genetische Disposition, Erziehung, Umfeld, soziale Kompetenz, gesundheitliche Einschränkungen, pos. und neg. Verknüpfungen etc.) ist wohl bei Rodins Beobachtungen nicht relevant.

Da gibt es nur 1 Verknüpfung: Kastration ist böse. Und hat immer an ALLEM Schuld. Punkt.

@Rodin: So... nun darfst du mich wieder beschimpfen und dein tiefes Niveau der Wuff Gemeinde präsentieren.

Tamino
14.12.2011, 08:00
Würde mich sehr interessen, da ja auch mein frühkastrierter (mit 8 Monaten) Rüde (der heute 40kg wiegt) sehr wohl in der Lage ist zur Wehr zu setzen... bisher jedenfalls hat es noch kein Rüde (oder auch Hündin) ungestraft getan.

Hmm.. jetzt haben wir schon zwei kastrierte Rüden (einer davon sogar ganz böse frühkastriert) die durchaus in der Lage sind ungebührliches Verhalten zu erkennen und auch so viel Selbstvertrauen besitzen sich dagegen zu wehren.


Denn der Gedanke, dass jeder Hund unterschiedlich ist und damit auch unterschiedlich agiert (Aufzucht, Herkunft, genetische Disposition, Erziehung, Umfeld, soziale Kompetenz, gesundheitliche Einschränkungen, pos. und neg. Verknüpfungen etc.) .

Ich hatte immer nur Rüden, alle kastriert, allerdings mit ca 2 Jahren, keiner hätte ein Aufreiten gedultet, keienr duldete auch nur dieses typische Kopf auf den Rücken legen.....

keienr hat je andere Hunde bestiegen, hatten sie schlicht nicht nötig

außerdem kenne ich 2 frühkastrierte Rüden, die sich in keienr Weise unterbuttern lassen.

Ich denke das kommt sehr wohl auf die Veranlagung an, etc...wird wohl schon so sein, dass - wenn alles zusammentrifft - eine Frühkastration die Wehrlosigkeit auch noch unterstützt......aber, dass sie Auslöser ist, wird nirgendwo bestätigt.

auch mein Haariger, mit seiner damaligen Panik vor allen Artgenossen, duldet keinerlei derartige Gesten und auch er besteigt nie Hunde.....

Gelöscht_39
14.12.2011, 08:42
@brenda: ich denke, wir haben einfach ganz grundsätzlich unterschiedliche Sichtweisen, wie (soziales) Lernen funtioniert. Aber das ist auch in Ordnung so.

Was allerdings bleibt, ist der Eindruck, dass Aufreiten eh nicht so ein großes Problem ist.

Ken&Barbie
14.12.2011, 11:36
Hmm.. jetzt haben wir schon zwei kastrierte Rüden (einer davon sogar ganz böse frühkastriert) die durchaus in der Lage sind ungebührliches Verhalten zu erkennen und auch so viel Selbstvertrauen besitzen sich dagegen zu wehren.

Damit schmeissen wir doch die These von Rodin völlig über den Haufen.

Also ein Kastrationsammenmärchen (oder Schauergeschichterl)... mal wieder :rolleyes:.

Nein, das ist falsch:eek: - jetzt sind es dann schon mind. 4 kastrierte Rüden:D! Nero wurde mit 8 Monaten und Blacky mit 12 Monaten kastriert und sie können sich sehr wohl wehren:D.

asta1
14.12.2011, 12:57
Warum unterbindet ihr das immer? Und warum erwartet ihr euch das?
Interessiert mich jetzt wirklich.


asta ist noch nie irgendwem bestiegen. allerdings wurde sie in ihrer jugend von einem notgeilen schäfer gepackt. die halterin hat ihn sofort runtergezupft. asta hätte überhaupt keine chance gehabt und er wollte nicht nur gehabemässig aufreiten :eek:. ich war echt schockiert, nicht auszudenken wenn sie nicht unverzüglich gehandelt hätte. vor allem war asta zu diesem zeitpunkt noch nicht mal geschlechtsreif. nebenbei bemerkt hat sie deswegen gleich reagiert weil sie es von ihrem hund so gewohnt war aber ihn auf keinen fall kastrieren wollte...

wenn einer in ihrer größe ansatzweise aufreiten will, bellt sie ihn weg und gut ist.
ich glaub das ist eher situationsabhängig. wenn einer ganz lästig ist, dann gehen wir einfach.

Fuji
14.12.2011, 13:20
feli wurde mit 11 monaten kastriert und WENN ein fremder hund aufreitet war weder ich noch der andere hundehalter schnell genug um den hund von feli runterzupflücken. :o

das "darf" feli dann selber machen. "dürfen" so schnell daschau is nie.. :o
fuji lässt sich fallen und dreht sich raus und "scheisst" den fremdhund dann zusammen.

ein einziges mal war ein hund SO aufdringlich und so fürchterlich aufdringlich, dass ich ihn ziemlich böse runtergepflückt hab. hatte ca 40kg dagegen kam feli mit seinen 20 nicht an... :( dazugehöriger hundehalter hat mir dann eine predigt gehalten, dass er das nur bei kastrierten rüden macht, ich also selbst schuld bin. und ähm ja wir kennen viiiiiiiiiele unkastrierte rüden und keiner von denen würde feli besteigen wollen.

und einen freund hat feli, der ihn besteigen "darf" und feli ihn... DAS dürfen sie zwar auch nicht wirklich machens aber immer wieder und freuen sich. beide kastriert... aber nur beieinander. und da "passt das auch" also ja... :) das find ich zwar doof, aber das können sie sich wirklich selber ausmachen - blöd nur dass sie sich beide total darüber freuen - immer und immer wieder :rolleyes::o najo...

The Jenny
15.12.2011, 10:57
Seh das so wie die meisten hier. ich will nicht dass meine Hunde von fremden Hunden bestiegen werden und kümmer mich auch darum dass es meine nicht tun! Kümmert sich der Besitzer nicht drum, dann tu ich das oder gegebenfalls auch meine Mädls selbst je nach Situation!

Der Hund meiner Eltern ist fast 11 Jahre alt, HD krank, öfter Entzündungen in der Hüfte und ich finds einfach nur dreist dass sie sich oft mit Menschen streiten müssen nur weil sie nicht wollen dass andre große Hunde an ihrem Hund hängen (normales hündisches Verhalten alias "lass sie doch" jaja grml), der sich aufgrund des Alters und der Schmerzen nicht mehr gescheit wehren kann :mad:

Bruci
15.12.2011, 13:48
:cool:Mein Rüde besteigt keine anderen Hunde.Das ist erziehungssache.
:mad:Obwohl es hat immer wieder Hundebesitzer gegeben auch Hundetrainer
die der Meinung waren(wenn ich das unterbunden habe)man soll das nicht tun,das machen sie sich selber aus.:cool:Ich hatte mich da nie irretieren lassen
und es nicht zugelassen.Verlange auch das kein anderer Hund meinen Rüden besteigt es kann sehr blöd ausgehen.
;)Jetzt wo meiner groß ist sind die oberbesserwisser froh das er es nicht tut.
Ob kastriert oder nicht kastriert macht keinen unterschied viele wehren sich und viele nicht.

Bruci

MichlS
15.12.2011, 14:16
Meine Hunde haben keine anderen Lebewesen zu besteigen....genausowenig haben andere Lebewesen meine Hunde zu besteigen....und sollte es doch passieren, dann ist das Individium so schnell runtergepflückt:cool:

Kurenai
15.12.2011, 14:30
Ich selber hätt gar keine Chance einen Rüden von meiner "runterzupflücken". Der würd so schnell und augenblicklich in den Boden gestampft werden (da reicht schon der Ansatz dazu, zum richtig besteigen würd der gar net kommen). Ihr Hintern ist Madame nämlich heilig und sie hasst schlechtes Benehmen. Wenn ein Rüde meint ihr zur Begrüßung den Rüssel in den Hintern zu stecken ohne voriges hallo sagen, kriegt er schon Watschn.

Ansonsten seh ich das durchaus als Aufgabe des Halters an, es zu verhindern. Sicher kanns immer mal passieren, aber dann müssens auch damit rechnen, dass es nicht angenehm ist für ihren Hund.

Bei der Kleinen isses so, dass ich sie herrufe und wenn er's nochmal probiert wird der unsanft von mir runtergepflückt.

Andrea J
15.12.2011, 21:30
Nein, das ist falsch:eek: - jetzt sind es dann schon mind. 4 kastrierte Rüden:D! Nero wurde mit 8 Monaten und Blacky mit 12 Monaten kastriert und sie können sich sehr wohl wehren:D.

kann auch 2 Rüden beisteuern, beide markieren,, beide dulden kein Aufreiten oder andere Aktionen, die sie bedrängen würden :cool:, einer davon ist frühkastriert...

Andrea J
15.12.2011, 21:31
Ich selber hätt gar keine Chance einen Rüden von meiner "runterzupflücken". Der würd so schnell und augenblicklich in den Boden gestampft werden (da reicht schon der Ansatz dazu, zum richtig besteigen würd der gar net kommen). Ihr Hintern ist Madame nämlich heilig und sie hasst schlechtes Benehmen. Wenn ein Rüde meint ihr zur Begrüßung den Rüssel in den Hintern zu stecken ohne voriges hallo sagen, kriegt er schon Watschn.

Ansonsten seh ich das durchaus als Aufgabe des Halters an, es zu verhindern. Sicher kanns immer mal passieren, aber dann müssens auch damit rechnen, dass es nicht angenehm ist für ihren Hund.

Bei der Kleinen isses so, dass ich sie herrufe und wenn er's nochmal probiert wird der unsanft von mir runtergepflückt.

:) hört sich total nach meinen beiden Mädels an...die kleine verpasst ein Nasenpiercing, die große kommt zu mir...und ich muss es für sie regeln..sie hassen es beide, wenn Rüden sie besteigen wollen, oder zu aufdringlich sind...