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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Knurren



Bruja
19.09.2011, 16:21
Hi, mich würde interessieren, wie ihr über das Knurren denkt. Unter welchen Umständen findet ihr es akzeptabel? Wann ist es auf keinen Fall zu tolerieren? Wie unterbindet ihr es?

Grund für meine Frage ist mein Herr Chihuahua, der alles und jeden (natürlich auch mich) anknurrt, wenn ihm was nicht passt. Und es passt ihm oft etwas nicht. Man mag mir ja jetzt Erziehungsfehler unterstellen, die ich selbstverständlich in Abrede stellen muss (oder so), aber mich interessiert es prinzipiell, wie andere Hundehalter mit dem Knurren umgehen. Dass ich meinen Chi in diesem einen Punkt nicht so ganz ernst nehme, ist wohl wahr.

Also wie viel Knurren akzeptiert ihr und wie unterbindet ihr es, wenn es nicht mehr im Rahmen ist?
Nur noch zur Verdeutlichung: Ich versuche nicht, meinem Chi das Knurren abzugewöhnen, sondern interessiere mich für eure Ansichten.

phebe
19.09.2011, 16:30
Für mich wäre es absolut undenkbar, das meine eigenen Hunde mich anknurren würden. Wenn es so wäre, würde ich es auch nicht tolerieren. Andere bzw fremde Menschen grundlos anknurren gibts auch nicht. Genauso wie andere Hunde oder Tiere im allgemeinen.

Ausnahmen: Beim Spielen untereinander oder mit mir (Beißwurst). Aber wenn ich sagen"Aus", dann ist aus. Bei anderen Hunden ist es so, solange sie nicht belästigt oder bedrängt werden, haben sie die Klappe zu halten. Sollte allerdings mal wieder ein Tut-Nix ungebeten herkommen, dürfen sie sehrwohl knurren, und dem jenigen verständlich machen, das er unerwünscht ist.

MoFlo
19.09.2011, 16:34
Dass ich meinen Chi in diesem einen Punkt nicht so ganz ernst nehme, ist wohl wahr.

autsch - findest du das deinem Hund gegenüber fair?
In welchen Situationen knurrt er denn?


...solange sie nicht belästigt oder bedrängt werden, haben sie die Klappe zu halten.
und das bestimmst du wann sie sich belästigt oder bedrängt fühlen?


ich würde knurren nie verbieten.:eek:

Knurren verbietet nur jemand, der nicht weiß was es bedeutet. Man kann sich sehr leicht ausrechnen, was passiert wenn man einem Hund knurren verbietet
--> er darf nicht mehr warnen oder zeigen, dass er etwas nicht möchte, also kommt als nächstes abschnappen oder beißen.

Knurren ist ein Grundrecht jedes Hundes, genauso wie wir Menschen das Recht besitzen zu sagen, wenn uns was nicht passt.

phebe
19.09.2011, 16:44
@MoFlo

Entschuldigung schon, aber wo kämen wir den hin, wenn ich mich von meinen eigenen Hunden anknurren liese? Als nächstes schnappen sie dann, wenn sie grad zu irgendwas keine Lust haben.

Zu deinem(oder meinem) Zitat: Ich hab das zB aufs Gassi gehn bezogen. Wenn uns irgendwo jemand mit Hund entgegen kommt, wo der Hund normal neben seinem Besitzer vorbeigeht, haben meine zwei sichter nicht zum hinknurren oder stänkern.

MoFlo
19.09.2011, 16:49
im Normalfall, wenn der Besitzer ordnungsgemäß mit seinem Hund umgeht und der Hund keine Schmerzen oder sonstiges krankheitsbedingtes Unwohlsein hat, kenne ich keinen Hund der Anlass hat seinen Besitzer anzuknurren ... soviel dazu.

Also wie weit du kommst, wenn du deine Hunde soweit bringen würdest, dass sie als letzten Ausweg sehen, dir ganz deutlich durch knurren zeigen zu müssen, dass du zu weit gehst, weiß ich nicht. Für mich wäre das der absolut falsche und unnötige Weg ;)

Bruja
19.09.2011, 16:51
[quote=MoFlo;2271850]autsch - findest du das deinem Hund gegenüber fair?
In welchen Situationen knurrt er denn?

Ich meine damit, dass ich ihn nicht wesentlich maßregle (was ohnehin nichts bringt), sondern ich nehme sein Knurren mehr oder weniger hin, weil ich mir denke, dass er damit zeigt, was ihm nicht passt.
Es gibt so viele Gelegenheiten für ihn zu knurren, z.B. wenn er hochgehoben wird, wenn er reingehen soll, aber lieber draußen bleibt, wenn er eifersüchtig ist, wenn er gemütlich auf meinem Schoß liegt und aufstehen soll ...

MoFlo
19.09.2011, 16:53
Es gibt so viele Gelegenheiten für ihn zu knurren, z.B. wenn er hochgehoben wird,
warum hebt man einen Hund hoch?



wenn er reingehen soll, aber lieber draußen bleibt,
und dann? darf er dann draußen bleiben?
wenn ja, ist das klassich erlernt.
wenn nein, wie geht das vor sich?

ich würde ihn mit was lustigem locken. für den einen ist das was zum Fressen, für den anderen ein Spiel.



wenn er eifersüchtig ist, wenn er gemütlich auf meinem Schoß liegt und aufstehen soll ...
siehe oben

phebe
19.09.2011, 16:58
Siehst, und genau darum gehts. Meine Hunde haben es nicht notwendig, mich einfach so anzuknurren. Und wenn ich einen Befhel gebe zB runter von der Couch, dann gehn sie runter und knurren mich nicht an, weil es auf der Couch ja viel schöner ist, als im eigenen Körbchen. Und wenn ich meinen Hunden was wegnehme, dann haben sie es herzugeben und nicht zu knurren, oder damit wegzulaufen. Was ist, wenn sie mal draussen einen Giftköder aufsammeln, und sie wollen ihn dann nicht hergeben? Meine Nachbarin hat dieses Problem mit ihrem Schäfer. Wenn er irgendwas fressbares hat, kann sie es ihm nicht wegnehmen, weil er sie anknurrt.

Beispiel: Ich hatte gestern ein Chi-Mädchen auf dem Schoss und hab sie gestreichelt. Las ich sie dann wieder runterhebn wollte, hat sie angefangen zu knurren, weil sie nicht runter wollte. Laut Besitzerin macht sie das immer. Und nein, sie hat keine Schmerzen, wurde vom TA abgecheckt. Sie will einfach nur nicht. Das wäre für mich bzw meine Hunde ein absolutes NoGo.

Shonka
19.09.2011, 17:00
Ich glaub, man sollte sich mal von der Ansicht verabschieden, dass Knurren an sich böse oder eine Frechheit jemandem gegenüber ist. Knurren ist ganz einfach Teil der Sprache. Sowas würd ich nie verbieten wollen. Was ich wissen wollen würde, ist der Grund, warum der Hund glaubt, knurren zu müssen.

Gelöscht_29
19.09.2011, 17:02
Für mich wäre es absolut undenkbar, das meine eigenen Hunde mich anknurren würden. Wenn es so wäre, würde ich es auch nicht tolerieren. Andere bzw fremde Menschen grundlos anknurren gibts auch nicht. Genauso wie andere Hunde oder Tiere im allgemeinen.

Ausnahmen: Beim Spielen untereinander oder mit mir (Beißwurst). Aber wenn ich sagen"Aus", dann ist aus. Bei anderen Hunden ist es so, solange sie nicht belästigt oder bedrängt werden, haben sie die Klappe zu halten. Sollte allerdings mal wieder ein Tut-Nix ungebeten herkommen, dürfen sie sehrwohl knurren, und dem jenigen verständlich machen, das er unerwünscht ist.

ein klein wenig OT (trifft hier auch nicht ganz so zu): es gibt aber auch "gesprächige" hunde;) meine hündin brummelt/knurrt (wie auch immer man dazu sagen will) bei jedem bledsinn herum, es gilt halt nur zu unterscheiden, wie sies meint, grad am anfang wars für mich nicht leicht, mittlerweile weiß ich, dass ich es ignorieren kann;) (auch mein rüde nimmt es nicht mehr ernst und die TÄ hat auch gemeint, sie kennt einge "gesprächige" hunde;))

doy
19.09.2011, 17:04
ih möchte mich hier nicht wesentlich einmischen da ich bei meinen hunden das problem nie hatte.........

allerdings kenne ich seit 3 wochen eine hündin der man 3 monate lang das knurren im bezug auf "wenn mir was nicht passt wirds passend gemacht"...durchgehn hat lassen....
bis sie halt dann mit 6 monaten weg musste...weil man da mittlerweile angst vor ihr hatte.......
so kann man einen hund auch versaun:(........

ich würds auch nicht gutiern:o

phebe
19.09.2011, 17:07
ein klein wenig OT (trifft hier auch nicht ganz so zu): es gibt aber auch "gesprächige" hunde;) meine hündin brummelt/knurrt (wie auch immer man dazu sagen will) bei jedem bledsinn herum, es gilt halt nur zu unterscheiden, wie sies meint, grad am anfang wars für mich nicht leicht, mittlerweile weiß ich, dass ich es ignorieren kann;) (auch mein rüde nimmt es nicht mehr ernst und die TÄ hat auch gemeint, sie kennt einge "gesprächige" hunde;))

Ohla, das kenne ich. Ich sag grunzen dazu:D

Tamino
19.09.2011, 17:24
Ich glaub, man sollte sich mal von der Ansicht verabschieden, dass Knurren an sich böse oder eine Frechheit jemandem gegenüber ist. Knurren ist ganz einfach Teil der Sprache. Sowas würd ich nie verbieten wollen. Was ich wissen wollen würde, ist der Grund, warum der Hund glaubt, knurren zu müssen.

Wenn mein Hund mich anknurren würde, würde ich mich schlicht völlig entsetzt fragen

Was ist falsch gelaufen? Warum? Weshalb? was hab ich übersehen und und und:eek:

wenn das Knurren echt ist und somit als Warnung zu werten.

Für mich ist Knurren wirklich nicht die die erste Möglichkeit eines Hundes, dem HH zu zeigen, dieses oder jenes möchte ich nicht....

wäre für mich ne absolut Warnung....

Hab aber Null-Erfahrung damit

Gelöscht_29
19.09.2011, 18:16
Ohla, das kenne ich. Ich sag grunzen dazu:D

na grunzen ist das bei meiner sicher nicht, manchmal glaubt man sie frisst einen:D

MichlS
19.09.2011, 18:19
@Bruja

Wenn dich dein Hund anknurrt wenn du ihn aufhebst, na was will er dir wohl damit sagen:rolleyes:

Tibetan
19.09.2011, 18:44
Bzgl. Chis und Knurren: Alle Chis die ich bisher kennengelernt habe knurren verhältnismäßig oft. Waren durchwegs Kurzhaar-Chis :rolleyes:

Was das generelle Problem betrifft hatte ich bisher gsd das Problem noch nicht. Der Rüde hats mal proiert als ich ihm gesagt habe, dass es nicht ok ist die Mädels zu schnappen. War aber einmal und dann war beides gegessen. Ich lasse mich auch nicht von meinen Hunden anknurren, weil sie keinen Grund dazu haben. Sollte es doch mal passieren werd ichs auch nicht durchgehen lassen aber natürlich darüber nachdenken warums dazu gekommen ist.

Jules13
19.09.2011, 18:51
Meine Hündin ist an sich schon sehr kommunikativ und brummt, knurrt, gurrt etc. eh die ganze Zeit :D Ich kann aber sehr wohl unterscheiden ob sies im Spiel macht oder Ernst meint. Mich knurrt sie nie an - schlicht und einfach deswegen weil sie keinen Grund dazu hat. Ich bedränge sie nicht, ich weiß wann Ruh is, sie fühlt sich von mir nie bedroht usw.
Ich möcht ihr aber nicht verbieten andere Leute - wenns berechtigt ist - anzuknurren. Sie würds nie (ja, sag niemals nie, aber sehr unwahrscheinlich...) machen weil sie von Haus aus vom Besten in Mensch/Tier ausgeht, immer freundlich und überdrüber nett und überschwänglich ist usw...
Aber wenn Leute meinen Hund bedrängen und ich nicht in derselben Sekunde einschreiten könnte (warum auch immer...) dann soll sie doch bitte knurren dürfen um ihnen zu signalisieren dass sie das so nicht möchte? Ich finds schon sehr wichtig, gehört für mich zur Kommunikationsbasis.
Ich hab letztens eine Rütterfolge (bitte, man mag über ihn denken wie man will, ich schaus mir ab und zu an...) gesehen, in der so eine Situation vorgekommen ist: Älteres Ehepaar hat schon seit Jahren Hunde, sich aber nie näher mit Verhalten & Körpersprache etc. beschäftigt weils das Kuscheltier war. Hatten dann einen kleinen Pinscher der bei jeder Gelegenheit sowohl Frau als auch Mann angeknurrt hat -> Grund dafür war, dass er einfach Angst hatte bzw. sich arg bedrängt gefühlt hat, die 2 das Knurren und auch ihn aber aufgrund seiner Körpergröße nicht ernst genommen haben... :rolleyes:

Wenn meine knurrt - was in der Dunkelheit, wenn sie etwas nicht erkennen kann, wohl ab und zu vorkommt - dann ist es aus Unsicherheit, die ich ihr dann versuche zu nehmen indem ich sie beruhige.
In anderen Situationen, die nicht Unsicherheit als Ursache haben, hört sie auf ein "Nein" sofort auf zu knurren.

Bruja, auch dein Chi ist ein Hund...bei einem 30kg Hund würdest du das Knurren ernster nehmen, und das find ich dem Kleinen gegenüber mehr als unfair.

puppe-sophie
19.09.2011, 20:33
Ich unterbinde Knurren nie, ich überlege mir erst mal WARUM mein hund knurrt.....

http://frenchbulldogvillage.net/2011/08/thank-your-dog-for-growling/

Bruja
20.09.2011, 15:48
[...]Bruja, auch dein Chi ist ein Hund...bei einem 30kg Hund würdest du das Knurren ernster nehmen, und das find ich dem Kleinen gegenüber mehr als unfair.

Ja, er ist definitiv ein Hund! Aber wenn du noch einmal nachliest, wirst du merken, dass ich mit nicht ernst nehmen gemeint habe, dass ich ihn nicht maßregle, wenn er knurrt. Es ist auch manchmal schwer, ernst zu bleiben, wenn er reingehen soll, es nicht will und dann knurrend und brummend an mir vorüberlatscht.

Übrigens, er ist ein Kurzhaarchihuahua und brummt und knurrt schon sein ganzes Leben lang. Die Theorie mit den "gesprächigen" Hunden passt wohl recht gut bei ihm.
Darüber hinaus kann ich alle beruhigen, die sich Sorgen machen, es geht ihm wirklich nicht allzu schlecht bei mir!

Tamino
20.09.2011, 15:53
Ja, er ist definitiv ein Hund! Aber wenn du noch einmal nachliest, wirst du merken, dass ich mit nicht ernst nehmen gemeint habe, dass ich ihn nicht maßregle, wenn er knurrt. Es ist auch manchmal schwer, ernst zu bleiben, wenn er reingehen soll, es nicht will und dann knurrend und brummend an mir vorüberlatscht.

Übrigens, er ist ein Kurzhaarchihuahua und brummt und knurrt schon sein ganzes Leben lang. Die Theorie mit den "gesprächigen" Hunden passt wohl recht gut bei ihm.
Darüber hinaus kann ich alle beruhigen, die sich Sorgen machen, es geht ihm wirklich nicht allzu schlecht bei mir!

:) Ich glaub DIE Sorgen hat sich niemand gemacht

Ich hab immer große Hunde gehabt, da empfindet man ein Knurren vielleicht anders.

z.B. ich sag runter vom Sofa und mein Hund würde mich anknurren, wäre mein Fazit: hoppla, da ist was grundsätzlich verkehrt gelaufen.

Zusammenfassend: nein, ich würde mich von meinem Hund nicht anknurren lassen.

Bruja
20.09.2011, 16:03
@Tamino
Und wie würdest du es unterbinden?

Tamino
20.09.2011, 16:14
@Tamino
Und wie würdest du es unterbinden?

Aua:D, graue Theorie

Wenn es eindeutig als Drohung zu erkennen ist, ich mein also nicht "grummeln so nach dem Motto: ja eh" sondern knurren, im Sinn von "DU hast mir gar nix zu sagen" wäre für mich der Schluss logisch, dass da was zutiefst nicht stimmt.

Also würde ich mich mit "Fachfrau/mann" in Verbindung setzen. Bei aller Hundeerfahrung ist es ja nicht möglich, sich selbst und den Hund in der Interaktion sachlich zu beobachten.

Knurren im Sinn von, dass sich der Hund bedrängt fühlt, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, entspricht so überhaupt nicht meiner Umgangsart mit Hund.

Ach, der Welpe einer Bekannten, hatte sie grad mal 2 Tage, ist mir mal wild knurrend ans Bein. Da hab ich ehrlich gesagt gar nicht überlegt, sondern aus dem Bauch raus den Kerl gepackt, ihm unwirsch klar gemacht: SO NICHT, dann mit ihm gespielt und bissi geübt...damit wars erledigt.

Bruja
20.09.2011, 16:26
Danke!

Rotzpippen88
20.09.2011, 16:43
Knurren ist für mich erstmal "positiv" (ich kenn einige Hunde die nicht knurren und gleich zur Sache kommen und das is ähm ja, nicht lustig).

Ich würd mich fragen WARUM? knurrt mein Hund und WIE? kann ich es vermeiden ihn in diese (unangenehme) Situation zu bringen bzw. ihn da wieder rausbringen.

Meine Hunde knurren mich nie - böse - an, ich schau aber auch drauf, ihnen keinen Grund dafür zu geben. Sollten sie's je tun, dann hät ich wohl was "falsch" gemacht und sie in eine ungute Situation gebracht. Die Hunde untereinander knurren sich sehr wohl an und das lass ich sie auch, die sollen sich das selbst ausmachen, da misch ich mich nicht ein. Fremde Hunde dürfen sie anknurren, wenn sie sich bedroht fühlen oder angegriffen werden. Wenn ein andrer/fremder Hund nur vorbei geht oder sie ohne - für mich - ersichtlichen Grund knurren, dann schau ich, dass ich da wegkomm und sie wieder aus der Situation rausbring.

Fido knurrt zB. wenn ihm fremde Menschen zu nah kommen, da schau ich wieder, dass ich ihn sofort aus der Situation rausbring, also weg gehen, Abstand schaffen. Das wär ein typisches Beispiel, wo ich niemals schimpfen würd oder ihm das gar abgewöhnen wollen würde!! Da gibt's dann ein neutrales "ist okay", weggehen, (absetzen/ablegen), loben.

Tjo der Nanouk ist ein eigenes Thema, er knurrt immer und überall, der ist einfach so, immer die Klappe offen. Für andere klingt's total gefährlich, er meint's aber nicht so. Er knurrt, wenn man ihn streichelt und er's total genießt, er knurrt beim bürsten, er knurrt wenn man sich zu ihm auf die Couch legt (und schmeißt sich auf den Rücken, damit man ihn streichelt, nur sind da die meisten Menschen schon wieder aufgesprungen vor Schreck).

Aja und er knurrt, wenn mir ein andrer Hund zu nah kommt und ich den womöglich auch noch streichle. Oder auch wenn fremde Hunde zu uns ins Haus kommen. Das meint er sehr wohl nimma so lustig, aber da schick ich ihn einfach ins Platz, interessiert mich nicht diese Eifersüchtelei. Wenn er sich beruhigt hat, darf er wieder kommen.

Einen Pflegehund hatte ich mal da, der hat mich angeknurrt, als ich mich auf die Couch setzen wollte (und Pflegehund auch dort saß). Da kam ein "ja sag spinnst du?" und "runter!", damit war's erledigt (und am nächsten Tag schon saßen wir gemeinsam auf da Couch).

Kläffer
20.09.2011, 18:52
ich kann da gar net viel dazu sagen :mad: unsere zwei knurren nur wenn sie zusammen herumtollen und spielen sowie wenn sie mit anderen hunden spielen . Weder mich noch meine Frau oder meinen sohn oder meine nachabrin hat keiner von den zwein angeknurrt . Auch keinen unserer freunde oder bekannten wurde angenurrt . Aber ist eine gute frage was man tun soll wenn mch einer von unseren Kötern richtig böse anknurrt ? Einzig unsere hundelady Kira wirft mal einen blick zu so in der art : das passt mir grad net oder so ,zb. wenn ich sie vom sofa schicke oder wenn ich mich da hinsetzten will wo sie grade sitzt .


LG

FriedlKaninchen
20.09.2011, 18:52
Wurde das Problem "mangelndes Vertrauen zum eigenen Menschen" schon abgehandelt? Wenn er nämlich z.B. einen schönen Platz nicht hergeben will, kann es doch ein Vertrauensmangel sein in Bezug auf: "Der will mich gängeln"...Wenn man wiederholt vom Hund etwas verlangt, was sozusagen gerade nur so als "Übung", sprich "Rangordnung-nachprüfen", man kann auch sagen "den Hund provozieren", ausprobieren, wie weit man gehen kann im Mangel der Achtung des Hundes und seiner Bedürfnisse..., führt das zu einer nicht idealen Beziehung zwischen Mensch und Hund.
Und Situationen, in denen er relativ schnell aufgeregt oder ähnlich ist, muß man halt immer wieder so üben, daß er weiß, was man von ihm will -- das "Verbot" der naturhaften - seiner persönlichen "Natur" folgenden Aktion, z.B. relativ schnell agressiv sein, durch das Verlangen einer bestimmten Verhaltensweise - z.B. kommentarlos Fuß-Gehen - ersetzen in der Situation und ein Lob bei Durchführung dieses "Auftrages" ...könnten vielleicht doch "umgefärbt" werden in vertrauensvolles Verlangen des Hundes von seinem Menschen um Übernahme der Verantwortung für ihn und klare Anweisung, was er zur friedlichen Lösung dieser Spannung in und gar um ihn herum beitragen soll.

Wenn der Hund nicht so auf sich gestellt für sich sorgen muß in Situationen, die ihn überfordern, muß er seinen "Machtfaktor" nicht so oft einsetzen und durch Knurren zeigen, daß e r als B e s t i m m e n d e r respektiert werden will...

Wenn er natürlich als - (körperlich kleiner Hund - was nicht so bedeutend ist) - große "Hundepersönlichkeit" - nicht ernst genommen wird, kommt er ganz schön in einen inneren Konflikt mit seinem Menschen - na ja - was soll er dann machern...?!?

Ich wünsche Euch mit lieben Grüßen

eine friedvollere harmonischere, gegenseitig achtungsvollere Beziehung

F-K

Tamino
21.09.2011, 07:00
Wurde das Problem "mangelndes Vertrauen zum eigenen Menschen" schon abgehandelt? Wenn er nämlich z.B. einen schönen Platz nicht hergeben will, kann es doch ein Vertrauensmangel sein in Bezug auf: "Der will mich gängeln"...Wenn man wiederholt vom Hund etwas verlangt, was sozusagen gerade nur so als "Übung", sprich "Rangordnung-nachprüfen", man kann auch sagen "den Hund provozieren", ausprobieren, wie weit man gehen kann im Mangel der Achtung des Hundes und seiner Bedürfnisse..., führt das zu einer nicht idealen Beziehung zwischen Mensch und Hund.
eine friedvollere harmonischere, gegenseitig achtungsvollere Beziehung

F-K

Für mich ist "üben" allerdings absolut nicht gleichzusetzen mit gängeln, provozieren, Rangordnung etc etc.

Was ich mit meinem Hund nicht übe, liebevoll absichere, dass er auch genau weiß was Sache ist, dann kann ich in einer Situation, in der ich's brauche, auch nicht verlangen, dass er's macht.

Mein Hund liegt auch mal auf einer Couch, da ich 2 hab, hätte es quasi nie einen Grund gegeben ihm beizubringen, dass er auf ein "runter" auch verlässlich runter hüpft und dies auch als ganz "normal" empfindet.

Ich würde im Zusammenleben schlicht nicht akzeptieren, dass mein Hund da nicht gehorcht und mich womöglich auch noch anknurrt, weils ihm grad nicht paßt.

Ich respektiere meinen Hund und er respektiert mich.

FriedlKaninchen
21.09.2011, 08:51
Für mich ist "üben" allerdings absolut nicht gleichzusetzen mit gängeln, provozieren, Rangordnung etc etc.
.


Vertrauensaufbau i s t für mich der erste und wichtigste Teil der Grunderziehung ! Dann weiß der Hund nämlich, daß er bei konsequenter Durchsetzung einer "Übung" (welche ja jeder Hundebesitzer seinen Bedürfnissen entsprechend anlegen kann. , eben z.B. ohne Unzufriedenheit ein Sofa mit ihm teilen oder einen Sessel frei machen... ) nicht gegängelt wird.
Man kann ja aber beobachten, wie manche Hundebesitzer sagen, der Hund m ü s s e sich von ihm alles gefallen lassen und den Hund schickanieren, provozieren und dann bei Gegenwehr bestrafen.......

F-K

Tamino
21.09.2011, 09:01
Vertrauensaufbau i s t für mich der erste und wichtigste Teil der Grunderziehung ! Dann weiß der Hund nämlich, daß er bei konsequenter Durchsetzung einer "Übung" (welche ja jeder Hundebesitzer seinen Bedürfnissen entsprechend anlegen kann. , eben z.B. ohne Unzufriedenheit ein Sofa mit ihm teilen oder einen Sessel frei machen... ) nicht gegängelt wird.
Man kann ja aber beobachten, wie manche Hundebesitzer sagen, der Hund m ü s s e sich von ihm alles gefallen lassen und den Hund schickanieren, provozieren und dann bei Gegenwehr bestrafen.......

F-K

JA!

Vertrauen aufbauen, lernen mit viel Spiel und Spaß, ausschließlich mit positiver Beststärkung, nie etwas anordnen, das der Hund nicht kennt......

der Gesdnake von "gefallen lassen und...strafen" ist mir gar nicht gekommen.:)

Jules13
21.09.2011, 09:27
Ja, er ist definitiv ein Hund! Aber wenn du noch einmal nachliest, wirst du merken, dass ich mit nicht ernst nehmen gemeint habe, dass ich ihn nicht maßregle, wenn er knurrt. Es ist auch manchmal schwer, ernst zu bleiben, wenn er reingehen soll, es nicht will und dann knurrend und brummend an mir vorüberlatscht.

Übrigens, er ist ein Kurzhaarchihuahua und brummt und knurrt schon sein ganzes Leben lang. Die Theorie mit den "gesprächigen" Hunden passt wohl recht gut bei ihm.
Darüber hinaus kann ich alle beruhigen, die sich Sorgen machen, es geht ihm wirklich nicht allzu schlecht bei mir!


Ich hab das mit dem nicht ernst nehmen falsch verstanden, tut mir Leid :) Und dass es ihm schlecht geht hat denk ich niemand angenommen :D
Sonst schließ ich mich FK und Tamino an...

FriedlKaninchen
21.09.2011, 10:58
[quote=Bruja;2272755]

Übrigens, er ist ein Kurzhaarchihuahua und brummt und knurrt schon sein ganzes Leben lang. Die Theorie mit den "gesprächigen" Hunden passt wohl recht gut bei ihm.


Ja das habe ich auch gehört - ich meine vom Kurzhaarchihuahua "persönlich" - das Knurren etc. !

Vielleicht hat ihr Frauchen sogar deshalb auch den Satz geprägt, der Hund müsse sich alles gefallen lassen und hat das Provozieren so gleichsam als Übung (Desensibilisierung??!) aus Hilflosigkeit begonnen.

Ich habe immer gesagt, man könne einem Hund alles beibringen - inzwischen als Besitzer...eines 1/4 Parson-Russel - bin ich vorsichtig, bzw muß vielleicht sogar noch um Entschuldigung bitten. Denn wenn "es" mit m e i n e m Hund vor Freude kreischt, stehe ich noch nach 11 J. immer wieder hilflos daneben und muß mich von der Umgebung maßregeln lassen!

Die Kleinen scheinen oft große "Persönlichkeiten" zu sein und uns zu lehren, daß sie eben nicht zu allem "programmierbar" sind. Da fand ich die großen Gebrauchshunde viel leichter erziehbar, wenn sie nicht schon gestört waren - wie heutzutage immer mehr zu uns kommen...

LG

F-K

Na ja - man lernt halt nie aus !

bonnyfrieda
21.09.2011, 20:35
Knurren ist ein Warnsignal des Hundes. Wenn man das nicht beachtet, kommt des Biss. Es ist nicht sinnvoll, dem Hund das Knurren abzugewöhnen. Hunden denen das passiert ist, beißen dann im Notfall ohne Vorwarnung. Und noch etwas. Bevor ein Hund knurrt, wird er erst einmal beschwichtigen. Also sollte man auch die feinen Beschwichtigungssignale wahrnehmen und reagieren bevor der Hund knurren MUß!

Übrigens hört sich das Warnknurren anders an als die Knurrgeräusche, die Hunde von sich geben, wenn sie sich wohlfühlen.

Gelöscht_29
22.09.2011, 05:35
Knurren ist ein Warnsignal des Hundes. Wenn man das nicht beachtet, kommt des Biss. Es ist nicht sinnvoll, dem Hund das Knurren abzugewöhnen. Hunden denen das passiert ist, beißen dann im Notfall ohne Vorwarnung. Und noch etwas. Bevor ein Hund knurrt, wird er erst einmal beschwichtigen. Also sollte man auch die feinen Beschwichtigungssignale wahrnehmen und reagieren bevor der Hund knurren MUß!

Übrigens hört sich das Warnknurren anders an als die Knurrgeräusche, die Hunde von sich geben, wenn sie sich wohlfühlen.

sorry, eben nicht immer;)

wie schon geschrieben, meine hündin knurrt was das zeug hält in den bösesten tonlagen und fährt trotzdem nicht hin bzw. ist sie vom beißen sehr weit entfernt, oder glaubst sonst würde ich ihre knurrerei ignorieren;) (anscheinend ist sie damit in früheren zeiten "durchgekommen" bei den vorbesitzern und hat einfach gelernt, super, ich werde dann in ruhe gelassen, zb auch in situationen, dei absolut NICHT knurrbedürftig waren), man KANN auch hier nicht pauschalisieren und genau deswegen ist es wichtig, den hund (inkl. hh) zu sehen und in welchen situationen er knurrt und wie er knurrt, damit mans richtig beurteilen kann;)

Sticha Georg
22.09.2011, 05:53
Ich meine damit, dass ich ihn nicht wesentlich maßregle (was ohnehin nichts bringt), sondern ich nehme sein Knurren mehr oder weniger hin, weil ich mir denke, dass er damit zeigt, was ihm nicht passt.
Es gibt so viele Gelegenheiten für ihn zu knurren, z.B. wenn er hochgehoben wird, wenn er reingehen soll, aber lieber draußen bleibt, wenn er eifersüchtig ist, wenn er gemütlich auf meinem Schoß liegt und aufstehen soll ...

Und dann wundert sich noch jemand, warum der Anteil an bissigen Hunden immer grösser wird. :rolleyes:

Wie würdest du reagieren, wenn du eine Dogge hättest? Zum Hundetrainer laufen ....................... ;)


Ich glaub, man sollte sich mal von der Ansicht verabschieden, dass Knurren an sich böse oder eine Frechheit jemandem gegenüber ist. Knurren ist ganz einfach Teil der Sprache. Sowas würd ich nie verbieten wollen. Was ich wissen wollen würde, ist der Grund, warum der Hund glaubt, knurren zu müssen.

Nun mit dieser Aussage zeigst du wie wenig Fachwissen dein Eigen ist. (kannst nun gleich SennerMi Rat im Thema deines Forums versuchen ;) )

Natürlich sollte man Knurren als Warnsignal/Unmutssignal/Vorankündigung zur Aggressonsentfaltung werten, jedoch auch in richtiger Weise "Beantworten".

In obig geschilderten Fällen ist ein unterbinden dieser Unmutsbezeugung absolut anzuraten.

Deine Aussage zum Thema vergleiche ich mit: Gegenüber zeigt dir die Faust - du fragst nach dem Grund - du hast schon 2 Zähne verloren und DU fragst noch immer um den Grund.

Tolle Strategie der antiautoritären Erziehung :rolleyes::D

So und nun könnts wieder über mich herfallen ................ :cool:

Nando
22.09.2011, 06:11
Knurren als Vorwarnung ist ja noch tolerierbar, aber doch nicht, wenn der Herr Hund meint, damit alles erreichen zu können. In diesem Fall ist es eine absolute Grenzüberschreitung und Frechheit, die der Hund sich da heraus nimmt. Wenn es ein größerer Hund wäre, wäre das Geschrei schon groß. Du solltest deinen - wenn auch kleinen aber trotzdem vollwertigen - Hund auch wie einen Hund behandeln. Hunde brauchen und wollen Grenzen, ebenso wie Kinder übrigens, das gibt ihnen Sicherheit und Vertrauen. Was nicht heißt, dass ein Hund ständig gemaßregelt werden muss. Ein echter souveräner Führer braucht keine Gewalt um seine Chefposition zu behaupten, eine klare und verständliche Körpersprache reicht meistens völlig aus - ist immer wieder schön im Rudel zu beobachten.

Sticha Georg
22.09.2011, 06:29
Knurren als Vorwarnung ist ja noch tolerierbar, aber doch nicht, wenn der Herr Hund meint, damit alles erreichen zu können. In diesem Fall ist es eine absolute Grenzüberschreitung und Frechheit, die der Hund sich da heraus nimmt. Wenn es ein größerer Hund wäre, wäre das Geschrei schon groß. Du solltest deinen - wenn auch kleinen aber trotzdem vollwertigen - Hund auch wie einen Hund behandeln. Hunde brauchen und wollen Grenzen, ebenso wie Kinder übrigens, das gibt ihnen Sicherheit und Vertrauen. Was nicht heißt, dass ein Hund ständig gemaßregelt werden muss. Ein echter souveräner Führer braucht keine Gewalt um seine Chefposition zu behaupten, eine klare und verständliche Körpersprache reicht meistens völlig aus - ist immer wieder schön im Rudel zu beobachten.

DANKE für diesen Beitrag :cool:

Shonka
22.09.2011, 06:36
In meinem eigenen "Rudel" wird das anders gehandhabt. Knurren müssen eigentlich immer nur die jungen, halbstarken und keiner der erwachsenen Hunde geht darauf näher ein. Jedes Knurren wird respektiert und die Handlung abgebrochen oder abgeändert. Mit zunehmender Sicherheit braucht keiner mehr zu Knurren, da läuft alles über viel feinere Signale.

Wenn mein Bertie z.B. unter einer Decke schläft und ein anderer Hund merkt es nicht und will drüberlatschen, knurrt er und der andere Hund sagt "oh Entschuldigung ;)" und geht woanders hin.

Wenn er früher gemeint hat, er muss wütend knurrend einen Knochen verteidigen, hat er von mir noch was dazu bekommen und wir haben in ruhigen Situationen "tauschen" geübt. Das hat so gut funktioniert, dass er jetzt vertrauensvoll einfach ALLES tauscht, wenn man ihn dazu auffordert. Knurren muss er dabei gar nicht mehr.

Die anderen Hunde haben sein Knochenverteidigungsknurren respektiert und mein Rüde hat ihm noch einen anderen Weg gezeigt: das Abschmeicheln. Dazu hat er dem knurrenden Bertie den Rücken zugedreht bis der sich wieder beruhigt hat und ist dann seitlich schrittweise nähergerückt. Dann hat er begonnen, ihn abzuschnüffeln, ganz langsam und so, dass der Bertie gar nicht zum Knurren gekommen ist. Irgendwann während der Schnüfflerei hat sich der Bertie so entspannt, dass der Lou ganz vorsichtig das andere Ende des Knochens genommen und auch dran gekaut hat. Und einer von beiden hat irgendwann auch wieder damit aufgehört.

Wenn der Bertie auf der Couch verschoben werden sollte, hat er anfangs auch unwillig gebrummt. Ich hab ihn dann zentimeterweise verschoben und für ruhiges Tolerieren sehr gelobt und massiert. Mittlerweile lässt er sich auch im Tiefschlaf verschieben, wegtragen, umpositionieren, weil er uns einfach vertraut.

Für mich ist Knurren einfach ein Teil der Sprache, das bei jungen und/oder verunsicherten Hunden eben häufiger auftritt, weil die sich mit den Möglichkeiten und Feinheiten der Sprache noch nicht so auseinandersetzen konnten, oder es ihnen durch unsensibe Menschen abgewöhnt wurde.

Kläffer
22.09.2011, 06:37
von Nando:Knurren als Vorwarnung ist ja noch tolerierbar, aber doch nicht, wenn der Herr Hund meint, damit alles erreichen zu können. In diesem Fall ist es eine absolute Grenzüberschreitung und Frechheit, die der Hund sich da heraus nimmt. Wenn es ein größerer Hund wäre, wäre das Geschrei schon groß. Du solltest deinen - wenn auch kleinen aber trotzdem vollwertigen - Hund auch wie einen Hund behandeln. Hunde brauchen und wollen Grenzen, ebenso wie Kinder übrigens, das gibt ihnen Sicherheit und Vertrauen. Was nicht heißt, dass ein Hund ständig gemaßregelt werden muss. Ein echter souveräner Führer braucht keine Gewalt um seine Chefposition zu behaupten, eine klare und verständliche Körpersprache reicht meistens völlig aus - ist immer wieder schön im Rudel zu beobachten.

schliesse mich da Sticha Georg an ,der beitrag war echt sehr gut und in wenigen sätzen sehr informative für jeden HH :) dafür gibts " ein gefällt mir "

LK kläfer ;)

Sticha Georg
22.09.2011, 06:42
@shonka


Für mich ist Knurren einfach ein Teil der Sprache, das bei jungen und/oder verunsicherten Hunden eben häufiger auftritt, weil die sich mit den Möglichkeiten und Feinheiten der Sprache noch nicht so auseinandersetzen konnten, oder es ihnen durch unsensibe Menschen abgewöhnt wurde.

Ach Knurren kommt nur bei JUNGEN UND VERUNSICHERTEN HUNDEN vor? :D

Und wahrscheinlich ist Aggressiontrieb bzw. Aggressionsverhalten auch nur das böööööse Hirngespinst unfähiger Ethologen. :D

Shonka
22.09.2011, 06:44
@shonka



Ach Knurren kommt nur bei JUNGEN UND VERUNSICHERTEN HUNDEN vor? :D

Und wahrscheinlich ist Aggressiontreib bzw. Aggressionsverhalten auch nur das böööööse Hirngespinst unfähiger Ethologen. :D


"häufiger" ;)

Sticha Georg
22.09.2011, 06:46
"häufiger" ;)

Und wie ist das dann mit älteren Hunden? haben die die Feinheiten der Kommunikation auch noch nicht verstanden? Sorry Ulli - BITTE lerne einfach mehr über Hunde.

Lerne zu unterscheiden zwischen aktiven und reaktiven Aggressionsverhalten, nimm zur Kenntnis das Aggression ein normaler Bestandteil jeglichen Lebens ist, und die Welt nicht in rosa Tütü gewickelt wurde.

PS: Und hätte User XY deinen Beitrag geschrieben, hätte ich selbiges Posting abgegeben. :cool:

Sticha Georg
22.09.2011, 06:59
Schade das diesmal nicht 2 min später ein Antwortposting kommt :rolleyes::D

Naja - im Internet nach aktiven und reaktiven Aggressionsverhalten zu suchen dauert ........................... :D

Tamino
22.09.2011, 07:10
SCHADE

Hätte eine interessante, sachliche und korrekte Diskussion werden können...

es gibt ja auch UserInnen, die nicht mit Ulli übereinstimmen, aber in der Lage sind, ihre Meinung ohne Pöbelei, ohne persönliche Untergriffe, ohne ...ohne...ohne...zu vertreten.

Sticha Georg
22.09.2011, 07:16
SCHADE

Hätte eine interessante, sachliche und korrekte Diskussion werden können...

es gibt ja auch UserInnen, die nicht mit Ulli übereinstimmen, aber in der Lage sind, ihre Meinung ohne Pöbelei, ohne persönliche Untergriffe, ohne ...ohne...ohne...zu vertreten.

Leider kann ich an deinem Beitrag überhaupt keinen Bezug zum Thema knurren erkennen :eek: :cool:

Wo du allerdings Pöbeleien gelesen hast entzieht sich meinem Wissen. Für dich ist es wohl schon eine Pöbelei wenn man deiner Freundin fachliches Wissen nahebringt. ;):cool:

Tamino
22.09.2011, 07:25
Leider kann ich an deinem Beitrag überhaupt keinen Bezug zum Thema knurren erkennen :eek: :cool:

Wo du allerdings Pöbeleien gelesen hast entzieht sich meinem Wissen. Für dich ist es wohl schon eine Pöbelei wenn man deiner Freundin fachliches Wissen nahebringt. ;):cool:

Es überrascht nicht, dass Du den Bezug nicht erkennen kannst

es überrascht nicht, dass es sich Deinem Wissen entzieht, was andere Menschen als Pöbelei bezeichnen

und es überrascht auch nicht, dass Du eine Person, die ich nicht mal persönlich kenne, deren Meinung ich nur hier im Forum oft teile - und manchmal eben nicht - als meine Freundin bezeichnest

leopold
22.09.2011, 07:40
Seid ihr sicher, dass ihr vom gleichen Knurren redet??:confused:
Natürlich darf (m)ein Hund knurren. Zum Beispiel einen anderen Hund an, wenn ihm der zu nahe tritt. Oder meinetwegen jemanden, der mich in der Finstern grad mit einem Messer überfallen möcht.

Aber doch bitte nicht mich:eek: Oder jemanden aus der Familie oder einen Gast, den ich ins Haus bitte, oder weil´s ihm grad nicht passt, dass wir zum Tierarzt gehen oder womöglich weil ich ihm irrtümlich auf die Zehen gestiegen bin.:confused:

Wenn mein Hund glaubt, dass er mich warnen muss, bevor er mich dann womöglich sogar ernsthaft beissen tät, würd ich mir sehr sehr große Sorgen machen. Nämlich darüber, was ich in der Beziehung falsch gemacht habe. :eek:

Und natürlich ist das Spielknurren ganz was anderes, aber den Unterschied hört ein einigermaßen vernunftbegabter Hundehalter doch sowieso:confused:

smoky
22.09.2011, 07:48
Leider kann ich an deinem Beitrag überhaupt keinen Bezug zum Thema knurren erkennen :eek: :cool:

Wo du allerdings Pöbeleien gelesen hast entzieht sich meinem Wissen. Für dich ist es wohl schon eine Pöbelei wenn man deiner Freundin fachliches Wissen nahebringt. ;):cool:

sorry- ich muss!
fachliches wissen kommt also nur von dir und deinem dunstkreis.????? ja, wo ist es denn bzw. wo gibst du es preis???? du wirfst mit ausdrücken herum, die häufig aus dem wiki zu holen sind und deine weiteren tipps beschränken sich auf: komm zu mir ins training, das muss ich mir anschauen (da muss ich sogar dir recht geben, da sog. fehlverhalten der hunde facettenreich ist)!
ulli fachliches wissen über hunde(fehl)verhalten zu beurteilen, bedarf es wohl anderer persönlichkeiten und fachleuten, als sticha and sog. friends.
der zugang zum hund, seine aktionen und reaktionen verstehen, bedarf wohl etwas mehr an empathie, fachwissen .....als einem von den selbsterwählten "göttern" und fans hier vermittelt werden kann- nur was man fürchtet, muss man bedrohen, attackieren ;)- aber ist ja eigentlich egal: NEID muss man sich verdienen

Exilim
22.09.2011, 07:49
Die Kleine 4 Monate, musste mit ihren Geschwistern "teilen" und hat Anfangs auch vor meinen Zweien ihr Futter verteidigt, ohne das jemand an ihre Schüssel gegangen ist. Es hat gereicht wenn die anderen vorbei gegangen sind, oder daneben standen. Sie allerdings steckte frech ihre Schnauze in die Schüsseln der anderen. Also hab ich mich in die Mitte gestellt, die Hände verschrenkt und jeder hatte bei seiner Schüssel zu bleiben. Fazit- sie hat gelernt ihre Schüssel bleibt ihr- Ende von Knurren.

Dann gibts ein Knurren (von den anderen Beiden) wenn die Kleine extrem lästig wird, sollt sie nicht aufhören, hält sie Kimba kurz fest und dann passts wieder. Didi ist da nicht so fein, er fährt schon mal nach, aber er beißt sie nicht.

Uns gegenüber brummt Didi (Terrier) manchmal, was allerdings ein Zeichen dafür ist, ich fühl mich Sch... Er ist ja sehr, sehr krank und gelegentlich ist ihm schlecht, dass wird selbstverständlich toleriert und ich entferne mich von ihm. Er bekommt dann seine Mittel gegen Übelkeit (die ich ihm ohne weiteres einflößen kann) und gut ists.

Kimba und Reem knurren uns nicht an, sollten sie es tun, weil ich sie z.B. von der Couch schicke, gibts mit Sicherheit keine Couch mehr.
Was ich gelernt hab in all den Jahren der Hundehaltung, man muß es ernst meinen, seine Körpersprache klar einsetzen, dann braucht man weder schimpfen und schon gar nicht körperlich einwirken. Die Hunde verstehen das sehr gut. Natürlich muß auch ein Hund erst lernen wie er seinen Halter einzuschätzen hat, seh ich grad bei Reem,sie hat schon ein paarmal hinterfragt, aber dann "aufgegeben", weil ich nicht nachgegeben hab. :D

Ein Knurren als Geste des du hast mir nichts zu sagen, würde ich nicht erlauben, weil ich auch bei einer Verwandten gesehen habe wozu das führen kann. Sie ließ ihren Dackel immer gewähren, Ende der Geschichte war, sie durfte nicht mal mehr telefonieren, weil dann der Hund keifend nach Aufmerksamkeit neben ihr stand, bis sie wieder aufgehört hat. Alles was der Hund wollte wurde gemacht, alles was er nicht wollte unterlassen. Da wurde eine einfache Medikamentengabe zur "Fesselkunst" was widerrum für den Hund äußerst unangenehm war und man ihm mit der "Vergutschlerei" eigentlich nur selber "weh" tat.

Sticha Georg
22.09.2011, 08:05
Seid ihr sicher, dass ihr vom gleichen Knurren redet??:confused:
Natürlich darf (m)ein Hund knurren. Zum Beispiel einen anderen Hund an, wenn ihm der zu nahe tritt. Oder meinetwegen jemanden, der mich in der Finstern grad mit einem Messer überfallen möcht.

Aber doch bitte nicht mich:eek: Oder jemanden aus der Familie oder einen Gast, den ich ins Haus bitte, oder weil´s ihm grad nicht passt, dass wir zum Tierarzt gehen oder womöglich weil ich ihm irrtümlich auf die Zehen gestiegen bin.:confused:

Wenn mein Hund glaubt, dass er mich warnen muss, bevor er mich dann womöglich sogar ernsthaft beissen tät, würd ich mir sehr sehr große Sorgen machen. Nämlich darüber, was ich in der Beziehung falsch gemacht habe. :eek:

Und natürlich ist das Spielknurren ganz was anderes, aber den Unterschied hört ein einigermaßen vernunftbegabter Hundehalter doch sowieso:confused:

Selten aber doch .................. DANKE

Sticha Georg
22.09.2011, 08:06
Ein Knurren als Geste des du hast mir nichts zu sagen, würde ich nicht erlauben, weil ich auch bei einer Verwandten gesehen habe wozu das führen kann. Sie ließ ihren Dackel immer gewähren, Ende der Geschichte war, sie durfte nicht mal mehr telefonieren, weil dann der Hund keifend nach Aufmerksamkeit neben ihr stand, bis sie wieder aufgehört hat. Alles was der Hund wollte wurde gemacht, alles was er nicht wollte unterlassen. Da wurde eine einfache Medikamentengabe zur "Fesselkunst" was widerrum für den Hund äußerst unangenehm war und man ihm mit der "Vergutschlerei" eigentlich nur selber "weh" tat.

Auch hier mal ein Danke

Shonka
22.09.2011, 08:07
Von meinen eigenen Hunden haben mich bisher zwei offensiv "frech" angeknurrt. Einmal die Vicky, die die Couch für sich beansprucht hat, das hab ich mit "Spinnst, geh runter!!" und deutlicher Körpersprache quittiert (war auch nur einmal nötig) und eben der kleine Bert, der überhaupt viel "spricht", bei dem wars ein Knochen und das Verschieben auf der Couch und im Bett. Beide Hunde sind/waren ganz unterschiedlich und deshalb auch unterschiedlich zu behandeln.

Würden mich Quendy, Lou oder die Shanta anknurren, wär ich auch zutiefst betroffen, weil das in all den Jahren einfach undenkbar geworden ist bei unserem Verhältnis zueinander. Auch beim Bertie würds mich mittlerweile schocken, weil wir inzwischen ja eine ganz andere Basis gefunden haben.

Nochmal: Knurren ist Teil der Hundesprache und ich würd mich hüten, diesen Teil zu unterdrücken, nur weils "böse" klingt. Viel wichtiger ist es für mich, den Grund zu wissen und gegenzusteuern.

leopold
22.09.2011, 08:19
Von meinen eigenen Hunden haben mich bisher zwei offensiv "frech" angeknurrt. Einmal die Vicky, die die Couch für sich beansprucht hat, das hab ich mit "Spinnst, geh runter!!" und deutlicher Körpersprache quittiert (war auch nur einmal nötig) und eben der kleine Bert, der überhaupt viel "spricht", bei dem wars ein Knochen und das Verschieben auf der Couch und im Bett. Beide Hunde sind/waren ganz unterschiedlich und deshalb auch unterschiedlich zu behandeln.

Würden mich Quendy, Lou oder die Shanta anknurren, wär ich auch zutiefst betroffen, weil das in all den Jahren einfach undenkbar geworden ist bei unserem Verhältnis zueinander. Auch beim Bertie würds mich mittlerweile schocken, weil wir inzwischen ja eine ganz andere Basis gefunden haben.

Nochmal: Knurren ist Teil der Hundesprache und ich würd mich hüten, diesen Teil zu unterdrücken, nur weils "böse" klingt. Viel wichtiger ist es für mich, den Grund zu wissen und gegenzusteuern.

Ja eben Ulli:)
Du hast ihr eben gezeigt, dass sie mit Drohen nicht weiter kommt und du dich nicht von der Couch vertreiben lässt. Und in weiterer Folge vermutlich, dass es keinen Grund gibt, dich überhaupt jemals anzuknurren.
Darum geht´s ja in meinen Augen.

Sticha Georg
22.09.2011, 08:22
Von meinen eigenen Hunden haben mich bisher zwei offensiv "frech" angeknurrt. Einmal die Vicky, die die Couch für sich beansprucht hat, das hab ich mit "Spinnst, geh runter!!" und deutlicher Körpersprache quittiert (war auch nur einmal nötig) und eben der kleine Bert, der überhaupt viel "spricht", bei dem wars ein Knochen und das Verschieben auf der Couch und im Bett. Beide Hunde sind/waren ganz unterschiedlich und deshalb auch unterschiedlich zu behandeln.

Würden mich Quendy, Lou oder die Shanta anknurren, wär ich auch zutiefst betroffen, weil das in all den Jahren einfach undenkbar geworden ist bei unserem Verhältnis zueinander. Auch beim Bertie würds mich mittlerweile schocken, weil wir inzwischen ja eine ganz andere Basis gefunden haben.

Nochmal: Knurren ist Teil der Hundesprache und ich würd mich hüten, diesen Teil zu unterdrücken, nur weils "böse" klingt. Viel wichtiger ist es für mich, den Grund zu wissen und gegenzusteuern.

Aber HALLO - DU hast es ja unterbunden (mit Maßnahmen versuchen, dass jmd. seine Ziele nicht ausführen kann oder aufhören muss, etwas zu tun ) ................... Hier hat ja NIEMAND geschrieben das du den Hund dafür "niedermachen oder unterdrücken" sollst.

:rolleyes:

:cool:

Shonka
22.09.2011, 08:23
Ja eben Ulli:)
Du hast ihr eben gezeigt, dass sie mit Drohen nicht weiter kommt und du dich nicht von der Couch vertreiben lässt. Und in weiterer Folge vermutlich, dass es keinen Grund gibt, dich überhaupt jemals anzuknurren.
Darum geht´s ja in meinen Augen.

Ja, eh! Ich möcht nur nicht einfach sagen "der Hund hat nicht zu knurren" - ich möchts verstehen und ihm zeigen, dass er keinen Grund dazu hat. Und das ist eben von Hund zu Hund unterschiedlich. dass meine anderen Hunde mich jemals anknurren, ist so unwahrscheinlich, wie wenn ich ihnen plötzlich drohen würde, wenn sie kuscheln kommen.

Sticha Georg
22.09.2011, 08:23
Ja eben Ulli:)
Du hast ihr eben gezeigt, dass sie mit Drohen nicht weiter kommt und du dich nicht von der Couch vertreiben lässt. Und in weiterer Folge vermutlich, dass es keinen Grund gibt, dich überhaupt jemals anzuknurren.
Darum geht´s ja in meinen Augen.

Nicht nur in deinen Augen ;)

Shonka
22.09.2011, 08:26
Aber HALLO - DU hast es ja unterbunden (mit Maßnahmen versuchen, dass jmd. seine Ziele nicht ausführen kann oder aufhören muss, etwas zu tun ) ................... Hier hat ja NIEMAND geschrieben das du den Hund dafür "niedermachen oder unterdrücken" sollst.

:rolleyes:

:cool:

Entschuldige, aber das ist ja wohl selbstverständlich. Hätte sie geknurrt, weil ich mich auf sie draufgesetzt hätte, hätt ich mich wohl entschuldigt und sie nicht runtergestampert. Würd mich der Lou anknurren, weil ich mich auf seine Pfote setz, wär ich betroffen und würd nachdenken, weil SEINE Art eben viel differenzierter ist, als die meiner Staffie-Kanonenkugel.

Sticha Georg
22.09.2011, 08:29
Entschuldige, aber das ist ja wohl selbstverständlich. Hätte sie geknurrt, weil ich mich auf sie draufgesetzt hätte, hätt ich mich wohl entschuldigt und sie nicht runtergestampert. Würd mich der Lou anknurren, weil ich mich auf seine Pfote setz, wär ich betroffen und würd nachdenken, weil SEINE Art eben viel differenzierter ist, als die meiner Staffie-Kanonenkugel.

Schau mal - ohne das ich dich nun als Zurückruderweltmeisterin betiteln möchte - DU hast behauptet


Knurren ist ganz einfach Teil der Sprache. Sowas würd ich nie verbieten wollen.

........... und dieser Aussage hast dir selbst widersprochen.

Ist ja OK - man kann seine Meinung ja auch mal ändern. ;):cool:

Shonka
22.09.2011, 08:32
Ich glaub, man sollte sich mal von der Ansicht verabschieden, dass Knurren an sich böse oder eine Frechheit jemandem gegenüber ist. Knurren ist ganz einfach Teil der Sprache. Sowas würd ich nie verbieten wollen. Was ich wissen wollen würde, ist der Grund, warum der Hund glaubt, knurren zu müssen.

DAS war meine erstes Posting. Und ich hab auch der Vicky nicht das Knurren verboten, sondern ihr klargemacht, dass nicht sie bestimmt, wer auf der Couch sitzen darf, weil ihr "Wunsch" eben eindeutig war. Sie durfte nach ein paar Minuten wieder rauf und hat das dann auch genauso verstanden, wie ichs gemeint hab. Hätt ich ihr nur das Knurren verboten, hätte sie das wohl anders verknüpft. So funktioniert doch Kommunikation - nur der Auslöser und die Reaktion drauf sind unterschiedlich. Und genau deshalb, sollte man den Grund erforschen.

Tamino
22.09.2011, 08:42
Schau mal - ohne das ich dich nun als Zurückruderweltmeisterin betiteln möchte - DU hast behauptet



........... und dieser Aussage hast dir selbst widersprochen.

Ist ja OK - man kann seine Meinung ja auch mal ändern. ;):cool:

NEIN, Ulli hat sich keineswegs selbst widersprochen.

NEIN, Ulli hat ihre Meinung nicht geändert.

Wer in der Lage ist unvoreingenommen zu lesen und zu verstehen

und nicht damit beschäftigt Seitenhiebe zu verteilen -- siehe Zitat -- oder Worte zu verdrehen....

der ist auch in der Lage Ullis Grundhaltung zu erfassen, ihre Beiträge RICHTIG zu interpretieren

die Lücken, die sich logischerweise ergeben, da nicht 10 Seiten lang -mittels eigener Intelligenz und dem -an sich - völlig normalen Respekt vor anderen Menschen, zu füllen.

Shonka
22.09.2011, 08:43
Um beim Vicky-Beispiel zu bleiben: hätte sie auf der Couch einen Knochen gekaut und mich angeknurrt, wenn ich mich dazusetze, hätte ich wohl gedacht, es geht um den Knochen und da hätte ich sie nicht von der Couch komplimentiert, sondern ihr gezeigt, dass sie vor mir kein Futter zu verteidigen braucht, sondern im Gegenteil, noch etwas dazubekommt. Hätte ich mich auf ihre Pfoten gesetzt und sie hätte geknurrt, hätt ich mich entschuldigt, weil sie schwere Allergikerin war und vermutlich die Pfoten sowieso geschmerzt haben. Setz ich mich aber einfach mit einem halben Meter Abstand zu ihr und sie knurrt, muss sie gehen, weil Couch = Allgemeingut und nicht Besitz eines einzelnen.
3x Knurren, 3 unterschiedliche Gründe, drei Möglichkeiten damit umzugehen = Grund herausfinden.

andrea97
22.09.2011, 08:46
leute, ich fasse die diskussionen der letzten jahre zwischen sticha und ulli mal kurz zusammen:
ergebnis:
es gibt keine einigung und es wird vermutlich nie eine geben, da man mechanistisches "verstehen" nicht mit einem wirklichen verstehen von hunden in einklang bringen kann.
mehr sag ich nicht, da ich nicht unhöflich werden möchte.

Tamino
22.09.2011, 08:46
DAS war meine erstes Posting. Und ich hab auch der Vicky nicht das Knurren verboten, sondern ihr klargemacht, dass nicht sie bestimmt, wer auf der Couch sitzen darf, weil ihr "Wunsch" eben eindeutig war. Sie durfte nach ein paar Minuten wieder rauf und hat das dann auch genauso verstanden, wie ichs gemeint hab. Hätt ich ihr nur das Knurren verboten, hätte sie das wohl anders verknüpft. So funktioniert doch Kommunikation - nur der Auslöser und die Reaktion drauf sind unterschiedlich. Und genau deshalb, sollte man den Grund erforschen.


Also ich habs schon "damals" kapiert......und andere auch...obwohl Du nicht meine Freundin bist:D:D

zwischen einem Verbot im Sinne von "DAS darfst Du nicht" z.B. mit einem erlernten obligaten "Nein"

und dem Setzen einer Handlung im causalen Zusammenhang

ist halt ein Unterschied.

leopold
22.09.2011, 08:47
Ja, eh! Ich möcht nur nicht einfach sagen "der Hund hat nicht zu knurren" - ich möchts verstehen und ihm zeigen, dass er keinen Grund dazu hat. Und das ist eben von Hund zu Hund unterschiedlich. dass meine anderen Hunde mich jemals anknurren, ist so unwahrscheinlich, wie wenn ich ihnen plötzlich drohen würde, wenn sie kuscheln kommen.

Ich glaub, da geht´s jetzt eher um eine sprachliche Differenz als um eine sachliche;)

Ich persönlich stehe schon zu dem Satz: Mein Hund hat mich nicht anzuknurren! (und wenn er´s täte, müßte ich auf der Stelle tätig werden).
Nie würd ich aber zum Bsp. sagen "Mein Hund HAT ein perfektes Fuß zu gehen".

Natürlich würd ich auch verstehen wollen, WARUM der jetzt plötzlich knurrt. Aber tolerieren, mich in dem Fall nach seinen "Wünschen" (z.B. allein auf der Couch zu sitzen) richten, tät ich nie. Weil ich das grundsätzlich für gefährlich halte. Wenn ich mich beispielsweise von meinem 6monatigen 30 Kilo Lackl ein paar Mal probeweise anknurren ließe und ihm das auch noch durchgehen ließe, na dann hab ich wohl schon verloren und wir würden ganz sicher kein schönes Leben miteinander führen (so wie es Exilim z.B. beschrieben hat).

Und noch eine Verständnisfrage: Wie will man grundsätzlich einem Hund das Knurren "verbieten"?:confused: Das geht ja sowieso nicht. Ich kann ihm verbieten, etwas auf der Straße zu fressen BEVOR er das tut. Aber beim Knurren kannst in 99 von 100 Fällen ohnedies erst reagieren, wenn er schon geknurrt hat oder grad knurrt.

PS: Tamino hat´s jetzt eh erklärt....:o Ich versteh, was ihr meint

Shonka
22.09.2011, 08:47
Also ich habs schon "damals" kapiert......und andere auch...obwohl Du nicht meine Freundin bist:D:D

zwischen einem Verbot im Sinne von "DAS darfst Du nicht" z.B. mit einem erlernten obligaten "Nein"

und dem Setzen einer Handlung im causalen Zusammenhang

ist halt ein Unterschied.

Danke!! (obwohl: Deine Freundin wär ich schon gern :D)

Shonka
22.09.2011, 08:50
Ich glaub, da geht´s jetzt eher um eine sprachliche Differenz als um eine sachliche;)

Ich persönlich stehe schon zu dem Satz: Mein Hund hat mich nicht anzuknurren! (und wenn er´s täte, müßte ich auf der Stelle tätig werden).
Nie würd ich aber zum Bsp. sagen "Mein Hund HAT ein perfektes Fuß zu gehen".

Natürlich würd ich auch verstehen wollen, WARUM der jetzt plötzlich knurrt. Aber tolerieren, mich in dem Fall nach seinen "Wünschen" (z.B. allein auf der Couch zu sitzen) richten, tät ich nie. Weil ich das grundsätzlich für gefährlich halte. Wenn ich mich beispielsweise von meinem 6monatigen 30 Kilo Lackl ein paar Mal probeweise anknurren ließe und ihm das auch noch durchgehen ließe, na dann hab ich wohl schon verloren und wir würden ganz sicher kein schönes Leben miteinander führen (so wie es Exilim z.B. beschrieben hat).

Und noch eine Verständnisfrage: Wie will man grundsätzlich einem Hund das Knurren "verbieten"?:confused: Das geht ja sowieso nicht. Ich kann ihm verbieten, etwas auf der Straße zu fressen BEVOR er das tut. Aber beim Knurren kannst in 99 von 100 Fällen ohnedies erst reagieren, wenn er schon geknurrt hat oder grad knurrt.

Vielleicht bin ich da jahrelang hundeschulgeschädigt, aber es gibt genug Leute, die dem Hund eine wischen, weil "DU hast ned zum Knurren" - aber eben NICHT durchschauen, dass das Knurren womöglich einenen bereinigungswerten Grund hat und sie das Problem damit nicht lösen, sondern eins schaffen.

Sticha Georg
22.09.2011, 08:53
Vielleicht bin ich da jahrelang hundeschulgeschädigt, aber es gibt genug Leute, die dem Hund eine wischen, weil "DU hast ned zum Knurren" - aber eben NICHT durchschauen, dass das Knurren womöglich einenen bereinigungswerten Grund hat und sie das Problem damit nicht lösen, sondern eins schaffen.

Das könnte sein, aber über dieses Niveau sollten wir schon längst hinweg sein. :cool: Es ging auch nicht um deine oder meine Hunde, sondern einen Hund welcher in jeder ihm nicht passenden Situation knurrt.

So einem Hund muss man sehr wohl das Knurren/aktive Aggression unterbinden, und Alternativerhalten (befolgen von Anweisungen/Befehlen) verdeutlichen.

Kosmica
22.09.2011, 08:56
Das könnte sein, aber über dieses Niveau sollten wir schon längst hinweg sein. :cool: Es ging auch nicht um deine oder meine Hunde, sondern einen Hund welcher in jeder ihm nicht passenden Situation knurrt.

So einem Hund muss man sehr wohl das Knurren unterbinden, und Alternativerhalten verdeutlichen.

Und wie würdest das machen? Zb bei der TE, knurrt der Hund wenn sie ihn vom Schoß schiebt. Was würdest du machen?

Tamino
22.09.2011, 08:58
Ich persönlich stehe schon zu dem Satz: Mein Hund hat mich nicht anzuknurren! (und wenn er´s täte, müßte ich auf der Stelle tätig werden).
Nie würd ich aber zum Bsp. sagen "Mein Hund HAT ein perfektes Fuß zu gehen".


PS: Tamino hat´s jetzt eh erklärt....:o Ich versteh, was ihr meint

Ja, genau DAS würde ich auch sagen....

unter Menschen, die mich gut kennen, meine Diktion verinnerlicht haben, meine Wortwahl interpretieren können....mich einschätzen können...

aber NIE zu einem HH, der erzählt: mein Hund knurrt mich oft an...

denn das würde : "verbiets ihm"

vermitteln, statt : "hplla, das muss genau geguckt und überlegt werden"

jasmin86
22.09.2011, 09:01
Also wir haben selber einen Chi und das kommt glaube ich auch einfach auf dich drauf an, wenn sie bei meiner Mam nicht vom Schoß will knurt sie schon eher , aber bei mir nicht weil sie weiß ich setzte sie trotzdem runter :) Mein Chi wohnt mit userem anderen Hund zusammen bei uns , sie haben sich lieb, aber klar gibts auch mal Eifersüchteleien wo sie dann wieder knurrt, außerdem hat sie sich das Bellen angewöhnt(vom größeren Hund abgeschaut) wenn es an der Tür klingelt um zu zeigen wer hier der Boss ist ;) hihi also kann verstehen was du meinst mit du nimmst dein Chi manchmal nicht so ernst....
Fazit, denke wenn du das knurren in manchen Situationen nicht möchtest, mach was dagegen und wenns dich nicht stört umso besser ;) sind halt CHIS hihi die haben ihr eigenes Köpfchen

Piia
22.09.2011, 09:04
Ich würd mir mal Gedanken darüber machen, ob der Hund vielleicht Schmerzen hat. Hochheben, wenn er reingehen soll (gehts über eine Stiege?) und vielleicht an der Leine gezogen wird, Aufstehen nachdem er sichs gerade bequem gemacht hat - könnte alles schmerzhaft sein. Oder Angst vor einem erwarteten Schmerz.
Soll nur ein Anstoß sein und kein Vorwurf oder dgl.
LG Stephi

Andrea J
22.09.2011, 09:09
Und wie würdest das machen? Zb bei der TE, knurrt der Hund wenn sie ihn vom Schoß schiebt. Was würdest du machen?

wenn sowas zur Konfliktsituation wird, kommt er nicht mehr auf den Schoß...ganz einfach...

Meine Weiße knurrt(es ist eher ein maulen)manchmal, wenn sie auf der Couch liegt und sich jemand zu dicht neben sie hineitzen will, in so einem Fall maschiert sie sofort von der Couch runter, sie muss lernen, wenn es mich stört, das sich jemand neben mich hinsetzt, habe ich die Möglichkeit auszuweichen und zu gehen...klappt mittlerweile einwandfrei, auch wenn sie maulend abzieht :)...

Knurren ist eine Unmutsäußerung, aber auch eine Wahrnung, ich als Mensch muss schauen, warum hat der Hund das gefühl jetzt Drohen zu müssen, oder seinen Unmut zu äußern....und ich als Mensch muss entscheiden, ist der Unmut gerechtfertigt, sprich Hund darf knurren, (Tierarztuntersuchung) oder ist der Unmut unverschämt..sprich die Bank gehört nur Hund alleine...und dementsprechen handeln...

Sticha Georg
22.09.2011, 09:10
Und wie würdest das machen? Zb bei der TE, knurrt der Hund wenn sie ihn vom Schoß schiebt. Was würdest du machen?

Ohne den Hund zu kennen ist eine fachgerechte Antwort nicht möglich. Würde dies einer meiner Hunde machen, würde ich ihm ruhig aber bestimmt sagen ................... Lass das ................ und würde ihn OHNE Gewalt und Tamtam hinunter schieben.

Autorität und Führung hat NICHTS mit Gewalt zu tun. ;):cool:

Kosmica
22.09.2011, 09:13
wenn sowas zur Konfliktsituation wird, kommt er nicht mehr auf den Schoß...ganz einfach...

Meine Weiße knurrt(es ist eher ein maulen)manchmal, wenn sie auf der Couch liegt und sich jemand zu dicht neben sie hineitzen will, in so einem Fall maschiert sie sofort von der Couch runter, sie muss lernen, wenn es mich stört, das sich jemand neben mich hinsetzt, habe ich die Möglichkeit auszuweichen und zu gehen...klappt mittlerweile einwandfrei, auch wenn sie maulend abzieht :)...

Knurren ist eine Unmutsäußerung, aber auch eine Wahrnung, ich als Mensch muss schauen, warum hat der Hund das gefühl jetzt Drohen zu müssen, oder seinen Unmut zu äußern....und ich als Mensch muss entscheiden, ist der Unmut gerechtfertigt, sprich Hund darf knurren, (Tierarztuntersuchung) oder ist der Unmut unverschämt..sprich die Bank gehört nur Hund alleine...und dementsprechen handeln...

Ich weiß.;)

Ich würde es auch so machen, wenn mich ein Hund anknurren würde, wenn ich mich auf die Bank setzen will. Da muss der Hund runter. Und was ich vom Schoßsitzen allgemein halte.......Ein Hund ist ein Hund und kein Schoßtier. Auch wenns nur ein Chi ist oder sonstige kleine Rassen sind. Das sage ich immer zu meiner Mutter wenn sie mit ihrer Leila (Dackel)auf Besuch ist.

Kosmica
22.09.2011, 09:16
Ohne den Hund zu kennen ist eine fachgerechte Antwort nicht möglich. Würde dies einer meiner Hunde machen, würde ich ihm ruhig aber bestimmt sagen ................... Lass das ................ und würde ihn OHNE Gewalt und Tamtam hinunter schieben.

Autorität und Führung hat NICHTS mit Gewalt zu tun. ;):cool:

Das ist mir klar bzw habe ich das gelernt;):D

Ich hab mir nur gedacht, vielleicht würdest ihn mit einer Extra runterlocken:D:D

Sticha Georg
22.09.2011, 09:20
Das ist mir klar bzw habe ich das gelernt;):D

Ich hab mir nur gedacht, vielleicht würdest ihn mit einer Extra runterlocken:D:D

Sicher nicht ................. :D

Kläffer
22.09.2011, 10:03
von AndreaJ:Knurren ist eine Unmutsäußerung, aber auch eine Wahrnung, ich als Mensch muss schauen, warum hat der Hund das gefühl jetzt Drohen zu müssen, oder seinen Unmut zu äußern....und ich als Mensch muss entscheiden, ist der Unmut gerechtfertigt, sprich Hund darf knurren, (Tierarztuntersuchung) oder ist der Unmut unverschämt..sprich die Bank gehört nur Hund alleine...und dementsprechen handeln...


Das mit der tierarztuntersuchung ,meinst du ein hund könnte Knurren weil er krank ist ? oder meinst du jegliches knurren egal welche situation muss man vom tierarzt untersuchen lassen ?

LG Kläfer

scura
22.09.2011, 10:12
Also mein Gedanke zum knurren:
Erstens gibt es knurren und knurren, und zweitens jeder Hund ist anders.

Verbieten würde ich es auch nicht. Ich schätze es nicht besonders, aber sehe es als natürliche Hundesprache an.

Snoopy hat mich einmal als Jungflegel angeknurrt, als er unerlaubter Weise auf meinem Bett lag, und nicht runter wollte. Ich habe dann einfach an der Decke gezogen bis auch Herr Hund am Boden war. (Runter schicken kannte er damals noch nicht so gut). Snoopy ist auch nicht so der Knurrer. Er knurrt ab und zu mal im Spiel mit anderen Hunden oder bei meinem Freund, also dieses Spielknurren... Was auch vorkommt ist, dass er knurrt wenn ihm eine Person zu nahe kommt, und er absolut nicht ausweichen kann. Da bitte ich aber die Person schleunigst sich zu verziehen. Es ist einfach ein scharfes "Laß mich in Ruhe"... wenn er ausweichen kann, weicht er aus. Er knurrt manchmal auch wenn jemand Fremder ins Haus geht. Dann bellt er und knurrt er. Das fasse ich als einerseits Ruf an uns - da ist jemand - und zweitens eine Warnung an den Fremden... sobald jemand von uns da ist und sagt es passt, dann passt es.
Mich knurrt Snoopy nicht an, weil er mir vertraut.

Waldi ist da anders. Sie hat bei den Schwiegereltern gelernt, dass man Knurren auch gezielt einsetzen kann um seinen Willen durchzusetzen. Also Waldi knurrt durchaus mal. Selten aber auch manchmal mich an. Wird aber immer seltener. Ich schimpfe aber dann nicht mit ihr sondern bleibe ruhig, und reagiere je nach Situation. Knurrt sie weil ich ihr die Haare zupf und ihr taugt es nicht, bleibe ich ruhig, streichle sie mal, und zupfe nach einer Zeit weiter. Auf der Sofa hat sie mich einmal angeknurrt weil sie meinte zu wenig Platz zu haben, da musste sie aber runter. (Einfach runter geschickt). Und manchmal bin ich sogar so arg und mache ein Spiel daraus. Also wir spielen dann das Spiel "Wilde Bestie". Wo ich zurückknurre und wir balgen... sie weiß aber dann es ist ein Spiel. Gerade bei Kaustangen etc... sie macht es dann auch manchmal so, dass sie extra mit so einem Zeug herkommt, damit wir das spielen können...
Ich entschärfe also so die Situation. Also bei Waldi bin ich nicht sonderlich betroffen wenn sie mal knurrt. Sie ist halt eine Zicke, und hat gelernt bei manchen Menschen so an ihr Ziel zu kommen. Und es kommt auf die Situation an wann und wie sie knurrt, wie ich reagiere. Schimpfen oder gar körperlich bestrafen tu ich sie nie. Aber ich zeige ihr halt, dass es nicht die von mir gewünschte Form der Kommunikation ist und sie höflicher sein soll.

Wenn ein Hund Schmerzen hat und knurrt weil man ihn blöd berührt hat, ist es auch nochmal was anders.

Bei dem Beispiel mit Hund knurrt wenn er auf die Schoß genommen wird. Naja ich würde mal davon ausgehen es ist ihm unangenehm und ihn nicht mehr auf die Schoß nehmen.

Wenn er rein muss und beim reingehen knurrt, dann werte ich das so als Nachmotzen... so wie bei einem Teenie der motzt weil er um 12:00 heim muss...

Also im Grunde sehe ich es einfach als eine Form der Kommunikation an. Genauso wie bei einem Menschen der vielleicht mal sehr scharf redet oder sogar schreit. Es ist halt keine sehr höfliche Form. Deshalb sollte man auch dem Hund die Möglichkeit gönnen, höflich bleiben zu können, indem man die vorigen Gesten nicht ignoriert.

admin1
22.09.2011, 10:20
Dieser "Ich bin der bessere Trainer Zickenkrieg" nervt. Der Beweis, dass es auch männliche Zicken gibt ...
Und bitte bei sachlicher Diskussion bleiben - andauernde beleidigende Postings fördern die Stimmung hier nicht gerade.
admin1

Bruja
22.09.2011, 10:44
Vielleicht sollte man auch den Begriff "anknurren" noch spezifizieren, denn ich sehe es schon als unterschiedlich gravierend an, ob mich mein Hund (und zwar genau dieser Hund!) in dem Sinn anknurrt, dass er mich warnen und bei Nichtbeachtung der Warnung dann schreddern will (das fände ich bedenklich!) oder ob er mich in dem Sinn anknurrt, dass er eben auf etwas reagiert, das ihm nicht passt. Er tut zwar, was ich will, aber motzt eben dabei.


Ich weiß.
Ich würde es auch so machen, wenn mich ein Hund anknurren würde, wenn ich mich auf die Bank setzen will. Da muss der Hund runter. Und was ich vom Schoßsitzen allgemein halte.......Ein Hund ist ein Hund und kein Schoßtier. Auch wenns nur ein Chi ist oder sonstige kleine Rassen sind. Das sage ich immer zu meiner Mutter wenn sie mit ihrer Leila (Dackel)auf Besuch ist.


Und auch wenn ich mich jetzt vielleicht in die Nesseln setze, aber ich kann der Meinung, dass Hunde NICHT auf den Schoß gehören, nichts abgewinnen. Denn da muss man schon unterscheiden, um welche Art von Hund es sich handelt. Ein Jagdhund oder Hütehund ist wohl zu anderen Aufgaben gezüchtet worden als ein sogenannter Schoßhund. Ich kann nur von meinem Chi ausgehen, er hat ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Körperkontakt. Er ist ein Hund wie jeder andere, ist auf jeder Bergtour dabei, geht jeden Tag spazieren, wird nicht unter dem Arm geklemmt oder in einer Tasche getragen. ABER: Er braucht viel Körperkontakt, was ja auch logisch ist, denn wofür wurde er denn über tausende Jahre gezüchtet?!
Es gibt Gott sei Dank so viele unterschiedliche Hunde, da kann ich nicht generalisieren und mit "Hund ist Hund" alles gleichzuschalten versuchen.

Andrea J
22.09.2011, 10:50
Das mit der tierarztuntersuchung ,meinst du ein hund könnte Knurren weil er krank ist ? oder meinst du jegliches knurren egal welche situation muss man vom tierarzt untersuchen lassen ?

LG Kläfer

meinen Weiße knurrt, wenn ihr der TA mit einem Augenuntersuchungsgerät, (keine Ahnung wie das Ding heißt) zu lange in die Augen starrt, sie darf knurren und der TA unterbricht kurz die Untersuchung, um die Spannung raus zu nehmen, ich beruhige sie und die Untersuchung geht weiter....
Der Hund darf in dieser Situation zeigen, das es für ihn unangenehm wird....warum auch nicht...

Ich meine ein Hund sollte knurren dürfen, das ist wichtig in der Komunikation, aber der Grund dafür muss okay sein....mir ist lieber ein Hund hat gelernt zu knurren und schnappt nicht gleich zu...deshalb muss man auch in bestimmten Situationen respektieren, wenn ein Hund knurrt...nur sollte man dem Hund auch lernen, wie er aus einer ihm unangenehmen Situation wieder raus kommt..ohne das er nach dem Knurren zubeißt..den Schnappen folgt ja nach dem Knurren, wenn man darauf nicht richtig reagiert

Gründe für mich sind, z.B. wenn fremde Menschen den Hund anfassen wollen...meine Hunde dürfen dann knurren..ich habe ihnen aber gelernt hinter mich zu gehen, wenn sie etwas nicht wollen und ich regle das dann für sie...sprich ich habe nicht geschimpft wenn sie geknurrt haben, sondern sie hinter mich geschickt...entspannt und ruhig :), hätte ich da das Knurren nur unterbunden, hätte es sein können, das der Hund mal zuschnappt, weil es ihm unangenehm ist, er aber keine Lösungsansätze hat :)

felipe
22.09.2011, 10:51
Ich seh' das auch nicht so eng - gibt ja auch große Hunde die beim Kontaktliegen gerne mal mit dem Oberkörper auf dem Schoß liegen - bei einem kleinen geht sich halt der ganze Hund aus.

Allerdings, wenn der auf dem Schuß knurrt (auch "nur" etwa andere Hunde oder Personen anknurrt) ist er unten - aber das ist wohl eh klar...

Taz
22.09.2011, 11:30
Und auch wenn ich mich jetzt vielleicht in die Nesseln setze, aber ich kann der Meinung, dass Hunde NICHT auf den Schoß gehören, nichts abgewinnen. Denn da muss man schon unterscheiden, um welche Art von Hund es sich handelt. Ein Jagdhund oder Hütehund ist wohl zu anderen Aufgaben gezüchtet worden als ein sogenannter Schoßhund. Ich kann nur von meinem Chi ausgehen, er hat ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Körperkontakt.

Ersteres hat ja auch niemand behauptet! Jeder HH kann selbst entscheiden wo sein Hund überall hindarf. (Meine dürfen zb auf die Couch aber nicht ins Bett)
Und ich bin auch der Meinung, das jeder Hund Körperkontakt braucht (Manche mehr, manche weniger - manche mehr mit anderen Hunden, manche eher mit Menschen,...)
ABER: 1.) Mein Hund hat nicht das Recht das zu jeder Zeit einzufordern (da hab ich schon ein Wort mitzureden) und 2.) Wenn mein Hund meint, dass er das entscheiden könnte hab ich sehrwohl ein Problem. Und würde mich mein Hund anknurren, weil ich ihn von der Couch "schubse" - dann würde ich ihm als erste Maßnahme auch erstmal untersagen auf die Couch/ den Schoß zu gehen.

Und "Körperkontakt" muß nicht immer heißen "Schoßisitzen" - Ich hab ja auch eine Schäferhündin, die nicht sooo gern auf die Couch geht (zu weich/ zu warm) - da kann man sich auch durchaus mal auf den Boden setzen und mit seinem Hund "Kontaktsitzen" :) Insofern kann ich mit meinem Hund auch Kontakt haben wenn er nicht auf meinen Schoß oder die Couch darf!

bonnyfrieda
22.09.2011, 12:22
sorry, eben nicht immer;)

wie schon geschrieben, meine hündin knurrt was das zeug hält in den bösesten tonlagen und fährt trotzdem nicht hin bzw. ist sie vom beißen sehr weit entfernt, oder glaubst sonst würde ich ihre knurrerei ignorieren;) (anscheinend ist sie damit in früheren zeiten "durchgekommen" bei den vorbesitzern und hat einfach gelernt, super, ich werde dann in ruhe gelassen, zb auch in situationen, dei absolut NICHT knurrbedürftig waren), man KANN auch hier nicht pauschalisieren und genau deswegen ist es wichtig, den hund (inkl. hh) zu sehen und in welchen situationen er knurrt und wie er knurrt, damit mans richtig beurteilen kann;)

Im Großen und Ganzen ist das schon richtig, was ich geschrieben habe. Aber es stimmt auch, daß man die Gesamtsituation sehen muß, in der der Hund sich gerade befindet! Und dann gibt es die gesprächigen Hunde, die einfach sehr viele Laute von sich geben, knurren, brummen sind nur zwei davon. Trotzdem behaupte ich, ein echtes, also ein Warnknurren hört sich so an, wie es gemeint ist, nämlich durchaus gefährlich. Dazu im Kontext steht die Körperhaltung, die mit dem Knurren einhergeht und das Ganze noch unterstreicht. Also zeigt ein Hund die Zähne, ist er angespannt, hat er auf dem Rücken eine Bürste, das alles unterstreicht das Warnknurren.

Gelöscht_29
22.09.2011, 14:10
Im Großen und Ganzen ist das schon richtig, was ich geschrieben habe. Aber es stimmt auch, daß man die Gesamtsituation sehen muß, in der der Hund sich gerade befindet! Und dann gibt es die gesprächigen Hunde, die einfach sehr viele Laute von sich geben, knurren, brummen sind nur zwei davon. Trotzdem behaupte ich, ein echtes, also ein Warnknurren hört sich so an, wie es gemeint ist, nämlich durchaus gefährlich. Dazu im Kontext steht die Körperhaltung, die mit dem Knurren einhergeht und das Ganze noch unterstreicht. Also zeigt ein Hund die Zähne, ist er angespannt, hat er auf dem Rücken eine Bürste, das alles unterstreicht das Warnknurren.

nein, im prinzip stimmt das schon, man sollte seinen eigenen hund halt kennen und es unterscheiden können (ich muss auch dazu sagen, ich war vorher die brummelei, knurrerei, das "sprechen"/kommentieren usw. auch nicht gewohnt, hatte noch keinen hund, der so gesprächig war, und die ersten paar mal, war ich fast erschrocken, weil ich jetzt die situation nicht so eingestuft hätte und diese definitiv NICHT gegeben war, meine ist halt ein altes "weib" und hat halt oft was zum herummeckern;), ich weiß klingt jetzt ein wenig vermenschlicht, soll aber nicht so rüberkommen)

Claudi70
22.09.2011, 14:41
Ich seh' das auch nicht so eng - gibt ja auch große Hunde die beim Kontaktliegen gerne mal mit dem Oberkörper auf dem Schoß liegen - bei einem kleinen geht sich halt der ganze Hund aus.

Allerdings, wenn der auf dem Schuß knurrt (auch "nur" etwa andere Hunde oder Personen anknurrt) ist er unten - aber das ist wohl eh klar...

Richtg, mein 62 kg schwerer Herr Bär darf auch auf die Couch zum Kuscheln kommen ... und liegt dann auch auf meinem Schoß :)

Runterwerfen muss ich ihn eh nicht, er geht meist von allein, wird ihm eh zu warm.

Thema knurren: Meiner knurrt bzw. brummelt !!! mich an wenn er aus dem Garten raus soll ... weil er nicht kapiert warum ... ich locke ihn dann rein -wenn er nicht grad grummelt- .

leyla
22.09.2011, 14:58
meine hunde dürfen mich inzwischen nach herzenslust anknurren, aus dem pubertären "ich schau mal was geht alter" sind wir draussen.
piero knurrt viel insbesondere wenn er nicht so gut drauf ist.
reaktion drauf ist ganz unterschiedlich je nachdem wieso er knurrt.
knurrt er weil er sich am sofa bedrängt fühlt ich will dort aber liegen bleiben sag ich ihm halt freundlich dass er ruhig runtergehen und sich neu sortieren kann.
knurrt er weil ich ihm unabsichtlich wehgetan hab in der situation gibts ein "ist schon gut dicker"
würde er widerum knurren bloss weil ich mcih auf dem sofa niederlasse (oder auch momo oder sonstwer) würd er hochkant runterfliegen und auch sobald nimmer raufdürfen.
ebenso knurrt er bei vielen pflegerischen tätigkeiten, seit der kastration hat er einfach vor den simpelsten handgriffen fürchterliche panik.
da ist das für mich schlicht ein zeichen "es ist zuviel".
ist es nicht notwendig hör ich auf ihn zu bedrängen, gehört es gemacht entschärf ich die situation für uns beide und er bekommt den mauli drauf und wir gehen ins freie weil er sich da weniger leicht bedroht fühlt.
knurren beim spielen ist sowieso okay.
mo dagegen ist nicht sehr gesprächig und ein ziemliches lamperl, wenn die knurrt oder abschnappt muss ich ihr schon brutal wehgetan haben (unabsichtlich natürlich) meist noch zusätzlich ziemlich bedrängt :o