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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was wenn eigener hund im garten fremde katze erwischt?



NightShade
07.03.2011, 10:15
huhu,

meine frage ist ja schon inter überschrift betitelt also brauch ich sie ja indirekt nicht mehr stellen :D

geht nur darum das mir aufgefallen ist das wir des öfteren eine katze in unserem garten haben sowie auch direkt auf der terrase (hat mich nicht nur einmal erschreckt :rolleyes::mad: das ich dacht ich müsst mich an machen :o)

nur ist unsere layla so das sie fremdes getier was in den garten kommt verbellt und jagd bis dieses tier draußen ist. und jetzt denk ich mir was ist wenn aus welchen gründen auch immer mal was ist in dem fall wer ist dann schuld??

ich hab auch keine ahnung wem die katze gehört sie ist einfach da und dann auchwieder weg :confused:

Schote
07.03.2011, 10:20
meine hunde haben Nachbarskatze in unserem Garten erwischt....:o

nur so blöd das jetzt klingt, daß ist das Schicksal von Freigängerkatzen,..... die Katze hatte eine Schürfwunde, wir haben es sofort unseren Nachbarn/Freunden gesagt, und uns auch entschuldigt, wobei wir ja nichts dafür konnten....

die Antwort war auch nur kann man nichts machen, sie ist nunmal eine Freigängerin.......die leider letztes Jahr den Tot durch ein Auto fand....wohlgemerkt in einer Wohnsiedlung....

NightShade
07.03.2011, 10:39
oje aber es wird sicher nicht viele nachbarn geben die auch so denken.

mir kam nur jetzt eben die frage weil sie und ich mich voreinander erschreckt haben und sie ned sofort über den zaun gekommen ist.

vor allem was macht man denn da in so einem notfall wenn man nicht mal weiß wem die katze gehört. meine tierärztin verständigen?

ich mein ich weiß nicht ob layla ihr was antun würde, weil sie katzen eigentlich kennt aber wenns darum geht das was fremdes in ihren garten kommt bellt und knurrt sie und ist schnell wie ein pfeil.

so oft wie ich mich vor der katze die auf einmal vor der haustür steht erschreckt hab denk ich mir oft in wut "na sei froh das ned der hund draußen ist" bitte jetzt ned falsch auffassen an die katzen besitzer :p:D:o

Feline
07.03.2011, 12:38
ich haben das Gefühl, daß sich in unserem Garten seit wir den Hund haben, keine fremden Katzen herumtreiben.
Wie sich Herr Hund Fremdkatzen gegenüber benehmen würde kann ich auch nicht sagen.

Sollte es doch zu einer unliebsamen Begegnung kommen würde ich mich beim Nachbarn entschuldigen, aber wie Schote geschrieben hat - damit müssen eine freilaufende Katze und ihre Menschen leben.

lg Feline

deikoon
07.03.2011, 12:51
Deikoon ist ja Katzenliebhaber, aber nur unsere eigenen und eine fremde Katze bei uns am Grundstück würde er wahrscheinlich nicht gut ausschauen lassen, wenn er sie erwischt :o - so leid mir das für die Katze auch tut, aber was soll man machen :( - ein Grund, warum meine Katzen drinnen bleiben :)

Ken&Barbie
07.03.2011, 13:08
Unsere Nachbarn haben 5 Freigängerkatzen und die sind auch ständig in unserem Garten. Sie lassen sich auch nicht abschrecken von unseren Hunden und schei..en uns überall hin, sogar auf die Rollstuhlrampe:mad: vor der Haustür!!!! Wenn in so einem Moment einer unserer Hunde rauskommen sollte, schaut es wirklich nicht gut aus. Aber was soll man machen, die Katzen sind immer wieder herinnen und unsere Hunde verjagen sie, wenn sie sie sehen. Ich hoffe da auch immer, dass sie nicht eine erwischen.

Snowball
07.03.2011, 13:10
Bei uns wird leider alles erwischt was durch den garten zischt.
Egal ob Wild- oder Haustier, von Maus bis Hund.

Was noch lebt wird zum TA gebracht, wenn nichts mehr zu machen ist bzw. es offensichtlich ist, dass es in den letzten Atemzügen liegt - das genick gebrochen ... :(
Aber mit Ausnahme einer Krähe und einmal einer Maus, die ich noch rechtzeitig aus dem Fang ziehen konnte, stehen die allgemeinen Überlebenschancen in unserem Garten leider nicht so gut - egal für welchen vierbeiner oder flugfähigen zweibeiner.

Aber mittlerweile dürfte sich das Gerücht in der Tierwelt schon verbreitet haben. Bis auf Igel besucht uns nichts mehr.
Und die sind merkwürdigerweise gern gesehen. Wohl zu langsam zu jagen und zu stachelig zum dran kauen. Neben die legt er sich nur hin und fiept sie mit schiefgelegtem kopf an. :rolleyes:

Wir haben uns einfach bei dem Katzenbesitzer entschuldigt. Die meisten wissen ja was die Risiken bei Freigängern sind, sind natürlich sehr traurig, aber meinen: ja kann passieren.

puppimaus
07.03.2011, 16:29
unser übernächster nachbar hat seit dem vorigen frühjahr einen jungen, rotzfrechen roten kater. normalerweise foppt dieser von nachbars baum meine vier. letztens um halb sieben morgens war er jedoch zu mutig und schaffte es gerade noch mit müh und not auf den zwetschgenbaum im obstgarten bei unserer morgen-gassirunde. ich liebe katzen sehr, aber um diese uhrzeit 2 ausgeflippte hunde (von vier) beruhigen und vom baum wegbringen, das ist mir vor dem zweiten kaffee zu heftig. da hätte sich auch mein mitleid in grenzen gehalten.
tatsache ist, daß sicher nicht ich haftbar sein kann, wenn der depp in einen garten marschiert, wo vier hunde sind. es ist MEIN garten (eingezäunt), nicht meine pflicht, auch noch auf "fremde"katze aufzupassen.

NightShade
07.03.2011, 16:41
danke euch allen für die antwort, haben mich doch mehr beruhigt :)

ich mein ich wünsch es dem katzentier nicht das ihm was passiert, würde aber auch ebena us solchen gründen wohl keinen freigänger haben, hätte ich zu große angst davor das ihm was passiert :o

Wauzi611
07.03.2011, 18:58
Ich hab das Gespräch mit meiner Nachbarin gesucht.

Hab ihr erzählt, dass es jetzt mal wirklich a brenzlige Situation gab, wo die Katze von meinen beiden Hunderl fast erwischt worden wäre im Garten. Ich hab versucht zu erklären, dass ich net 24h/Tag im Garten Ausschau nach ihrer Katze halten kann und es mir schrecklich leid tun würden, wenn da mal was passieren würde.

Ich muss sagen, zu meiner Überraschung hat sie wirklich verständnisvoll reagiert. Jetzt wird des Katzerl nachts ins Haus gelockt (so gut es halt geht). Immer mag die Katze net rein aber jetzt ist das Risiko doch a bissi minimiert. :rolleyes: Und erblickt sie ihre Katze tagsüber bei mir im Garten versucht sie die Katze sofort rauszulocken.

Inge+Afghane
07.03.2011, 19:50
Meine Hunde - die in der Wohnung mit den Katzen auf dem Sofa schlafen - haben im Garten jede Katze gejagt. Die eigenen und die fremden. Ob sie ihnen wirklich was getan hätten, darauf wollte ich es nicht ankommen lassen. Meine Pam mußte ich einmal und die Goldie 2 x von einem Baum runter holen.

Ich habe nun meine Katzen (nicht mit dem Klicker) sondern mit meinen Jalousien trainiert:

Mir ist aufgefallen dass, wenn ich mit dem Auto und mit den Hunden nach Hause kam, die Katzen, sobald sie das Auto gehört haben, das Grundstück "gewechselt" haben.

Und nun habe ich jedes mal, bevor ich die Hunde (früher waren das 3 Afghanen) in den Garten gelassen habe, die Rollos geräuschvoll einmal runter gelassen und wieder aufgezogen - oder eben umgekehrt.
Sobald die Katzen dieses Geräusch gehört haben, sind sie alle auf das unbebaute Nachbargrundstück abgezischt.
Allerdings wohn ich am Ende einer Sackgasse ohne Durchzugsverkehr.

freigänger
07.03.2011, 21:57
ich erinner mich an berichte über einen prozeß, wo der hh schuldig gesprochen wurde, weil sein hund auf seinem grund eine katze verletzte/tötete. kann mich nicht erinnern ob D oder Ö und wann. fand es jedoch absurd. :cool:
am eigenen grundstück muß der hund so verwahrt werden, daß er niemanden schaden anrichten kann oder so ähnlich.:eek:

NightShade
07.03.2011, 22:49
das heißt man müsste ja wenn man es ganz genau nimmt den hund immer einen beißkorb im garten mindestens drauf geben :(:(

also manche gesetze sind echt sowas von absurd und ärgerlich sei es DE oder AT :mad::mad:

Inge+Afghane
08.03.2011, 07:57
ich erinner mich an berichte über einen prozeß, wo der hh schuldig gesprochen wurde, weil sein hund auf seinem grund eine katze verletzte/tötete. kann mich nicht erinnern ob D oder Ö und wann. fand es jedoch absurd. :cool:
am eigenen grundstück muß der hund so verwahrt werden, daß er niemanden schaden anrichten kann oder so ähnlich.:eek:


Also das kann ich kaum glauben!

Man haftet hingegen ja auch nicht wenn die Katze auf einem fremden Grundstück etwas anstellt.

Als ich noch in der Wohnung gewohnt habe, ist meine Katze immer auf den Balkon meines Nachbarn und - was ich nicht wußte - auch in dessen Wohnung.

Eines Tages hat er nicht bemerkt, dass die Katze in der Wohnung war und ist übers Wochenende fortgefahren. Ich habe sofort nach seiner Rückkehr bei ihm geläutet und ihm gesagt, dass meine Katze bei ihm sein muss. Als er sich dann auf die Suche nach der Katze gemacht hat, ist sie (scheu) in Panik geraten und hat versucht, durchs Kippfenster (!!!) zu entwischen. Dabei hat sie die Jalousien beschädigt.

Ich habe meine Haushaltsversicherung informiert und die hat gesagt, sie würden den Schaden kulanterweise bezahlen, aber sie seien nicht dazu verpflichtet, weil eine Katze von Natur aus ein sogenannter "Zaungänger" sei und daher der Besitzer nicht für Schäden haftbar gemacht werden kann. Der Nachbar habe während seiner Abwesenheit dafür Sorge zu tragen, dass niemand und nichts in seine Wohnung eindringen kann.

Wie gesagt, ich mache alles um tragische Zwischenfälle zu vermeiden, aber nicht der Haftung wegen, sondern den Katzen zuliebe.

freigänger
08.03.2011, 08:13
es klinkt absurd. ich hatte mich damals darüber fürchterlich aufgeregt und geärgert.
der eigene hund im eigenen garten müßte gesichert für fremden katzen gehalten werden.
katzen haben da wesentlich mehr 'freiheit' (das mit nachbarskatze in der wohnung kenn ich auch, trotz hund).

hier gibts ja leute die sich mit i-net und den unendlichen möglichkeiten des www auskennen, ev. findet jemand zu diesem thema entsprechende gesetzte, urteile, richtlinien.

buschi
08.03.2011, 09:52
Ich glaub auch das du dafür nicht haftest wenn dein Wauzl eine Katze in deinem Garten erwischt, immerhin ist es dein Garten, da solltest dich ja eigentlich frei bewegen können ebenso deine Hunde.

Meine beiden Katzen sind auch Freigänger, aber bei denen weiß ich das sie megaschiss vor fremden Hunden haben :D Also da brauch ich mir keine sorgen machen :)

Allerdings kommt zu mir auch immer ein Kater, ein rießen Tier, mind. 6 kg schwer, und springt mir gegen meine Terassentüre, kratzt an der Türe, faucht meine Katzen und die Nora von drausen an und haut gegen die Scheibe. Das is n richtiges Biest. Da hab ich mir auch schön öfter denkt, soll ich jez den Hund rauslassn? :o
Habs aber dann doch auf andere weise gelöst. Hab ihm, als er wieder auf Besuch kam, ne ordentlich Dusche mit nem Kübel Wasser verpasst. Seit dem hab ich ihn nicht mehr gesehen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende :)

Al-ex
08.03.2011, 16:04
hier gibts ja leute die sich mit i-net und den unendlichen möglichkeiten des www auskennen, ev. findet jemand zu diesem thema entsprechende gesetzte, urteile, richtlinien.

lt. Auskunft eines befreundeten RA ist kein Grundstücksbesitzer dazu verpflichtet, seinen Garten einbruchssicher zu machen. Sprich, wenn eine fremde Katze meint sie muss da einen Ausflug wagen und wird von einem Hund (oder andren Katze, Huhn, Ente oder was auchimmer :) ) verletzt oder getötet, dann besteht da keine Haftung des HH

Taz
08.03.2011, 16:19
hm - aber bei Menschen haftet der HH sehrwohl auf seinem Grundstück. Und eben auch wenn es ein Einbrecher ist, den der Hund verletzt hat!
Natürlich heißt das nicht, dass die Regelung auch für Tiere gilt, aber die Logik wäre dieselbe!

Al-ex
08.03.2011, 16:26
ich hab ihm auf die Mobilbox gesprochen :D

Snowball
08.03.2011, 16:39
Dass ich haften muss wenn mein Hund einen Einbrecher beisst finde ich einfach nur krank ... der kerl ist doch selber schuld.

Uns ist nur mal ein Hund über die 2 meterhohe Mauer gesprungen.
Anscheinend hat ein Passant sein auto zum spaziergehen an unsere Mauer geparkt, dass der Hund über das Auto auf die Mauer konnte ...
Wir haben sicherheitshalber die Polizei gefragt - die meinte auch dass wir nicht haften. War dann aber egal, da sich für das Tier keiner gemeldet hat.

Anilou
08.03.2011, 17:10
Wenn bei uns ne fremde Katze auf´s Grundstück kommt, tut sie mir zwar leid, aber dann hat sie Pech. Ich kann ja nicht in einem gesicherten Terrain dauernd schauen, ob da was über den Zaun gesprungen kommt.

Wie ist das eigentlich anders herum? Ich meine, wenn eine fremde Katze auf meinem Grund meinen Hund verletzt? Oder dauernd meine Goldfische mausert?

Snowball
08.03.2011, 17:15
Mhm ... sind Katzen nicht normal in der normalen Haftpflicht mitversichert?
Bezweifle nur dass du für nen Fisch was kriegst! :D

Al-ex
08.03.2011, 19:04
so, neues von der Rechtsfront. Und weil doppelt gemoppelt besser hält sowohl telefonisch als am Nachmittag auch im www in nem Rechtsforum nachgefragt.

Sollte jemand (Nachbar, Verwandter, Einbrecher :D ) in den Garten klettern, haftet nicht der Hundehalter. Kann er den Gartenhingegen normal betreten, dann schon. Ich denk mir, dass das dann auch mit dem Haus so sein müsste. Kommt jemand durch eine offene Tür, dann gehts mir an den Kragen. Bricht er ein hat er selbst schuld

SennerMi
08.03.2011, 19:37
@Al-ex: Also bezüglich Einbrecher kann ich dir aus unmittelbarer familiärer Erfahrung sagen, dass zumindest beim gebissenen Einbrecher der HH haftet.

Wie das bei Katzen ist, weiss ich leider nicht.

PS.: Aus meiner Familie kommt selbstverständlich nicht der Einbrecher:D, sonderen der, der wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt wurde.:(

puppimaus
08.03.2011, 19:45
das kanns ja wohl nicht sein ! der verschafft sich unbefugt zutritt zu meinem grundstück und ich soll haften ? na ja, irgendwie ist es beruhigend, daß ich vier hunde habe, da muß mal einer so blöd sein und reingehen !:D

Tamino
08.03.2011, 19:46
so, neues von der Rechtsfront. Und weil doppelt gemoppelt besser hält sowohl telefonisch als am Nachmittag auch im www in nem Rechtsforum nachgefragt.

Sollte jemand (Nachbar, Verwandter, Einbrecher :D ) in den Garten klettern, haftet nicht der Hundehalter. Kann er den Gartenhingegen normal betreten, dann schon. Ich denk mir, dass das dann auch mit dem Haus so sein müsste. Kommt jemand durch eine offene Tür, dann gehts mir an den Kragen. Bricht er ein hat er selbst schuld

Leider kann man das derart allgemein absolut nicht sagen.

Kein seriöser Jurist a priori die Auskunft erteilen, wenn ein Kind über den Zaun in einen Garten klettert, haftet der HH nicht. Weil es derart vereinfacht schlicht nicht stimmt.Es gibt auch kein Gesetz, das dies besagt.

Abgesehen davon, wenn ein Mensch in einen Garten klettert, ist das kein Einbruch. Ebensowenig wie wenn eine manipulativ geöffnet wird, ist nur unbefugtes Betreten.

I.S. Gartenzaun hatte ich unlängst ein interessantes und etwas überraschendes Urteil des VwGH in der Hand. Wenn ichs find, stell ichs morgen rein.

LuSiJa
08.03.2011, 20:20
Also bezüglich katze: Überreste verschwinden lassen, was keiner weiß macht keinen heiß!:rolleyes:

Und wegen Menschen, ob Einbrecher oder nicht, es wird sicher den HH zur verantwortung gezogen, denn jeder Hund ist so zu verwahren dass er niemanden Verletzen kann, das gilt auch für andere Tiere, aber das ist wie schon beschrieben leichter "beseitigt".:D

MichlS
08.03.2011, 20:27
Popcorn hol:cool:

MiSpBeBo
08.03.2011, 20:34
Popcorn hol:cool:
Ich bring's Cola :cool:

Wär aber schon interessant wie's da (mit der Katze) rechtlich aussieht. Normalerweise wird ja ein Hund im eigenen Garten nicht beaufsichtigt und das Katzen sich auf meinem Grundstück tummeln, kann man ja schlecht verhindern.

NightShade
08.03.2011, 20:36
ich hoffe es artet nicht in einer "harten" diskusion aus :p:o

danke euch auf jedenfall für diese informationen und die mühen die sich so mancher jetzt gemacht hat wegen mir :)

lg

LuSiJa
08.03.2011, 20:44
Warum denn nicht? Jetz is der Fredl "Diensthund attackier seinen Führer" oder wie der auch immer geheißen hat,geschlossen also muss was neues her!:devil:

NightShade
08.03.2011, 20:54
achso wurde geschlossen?? hab ich gar nicht mit bekommen :eek:

na da versteh ich natürlich das man was neues suchen muss :rolleyes:;)

Inge+Afghane
08.03.2011, 21:01
Und wegen Menschen, ob Einbrecher oder nicht, es wird sicher den HH zur verantwortung gezogen, denn jeder Hund ist so zu verwahren dass er niemanden Verletzen kann, das gilt auch für andere Tiere, aber das ist wie schon beschrieben leichter "beseitigt".:D

Im weiteren Sinne würde das bedeuten, wenn ein Mensch auf den Bahngleisen spazieren geht und dann vom Zug erfaßt wird, dass dann der Lokführer an dessen Tod schuld ist?
Realität ist: In so einem Fall gibt es automatisch Erhebungen wegen fahrlässiger Körperverletzung, aber es gab noch nie ein Urteil wonach der Lokführer schuldig gesprochen wurde.



Hier dann noch gerichtliche Entscheidungen aus RIS (Rechtsinformationssystem) und da ging es nicht um Einbrecher, sondern um "normale Besucher" !!!!

https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19521024_OGH0002_0020OB00411_52 00000_000&IncludeSelf=True

Norm
ABGB §1320 A

Rechtssatz

Darin, dass einem Haushunde im Hause volle Bewegungsfreiheit gewährt wird, kann noch keine Vernachlässigung der erforderlichen Verwahrung erblickt werden, wenn irgend eine bösartige Eigenschaft des Hundes nicht festgestellt ist; ein gutmütiger und harmloser Hund bedarf keiner besonderen Verwahrung.


Entscheidungstext OGH 03.11.2005 6 Ob 227/05h Vgl auch; Beisatz: Auch von gutmütigen Hunden können schon allein durch ihren Spieltrieb Gefahren für Menschen ausgehen, insbesondere wenn es sich noch um junge, aber schon kräftige, schwere und mangels entsprechender Abrichtung noch verspielte Tiere handelt. (T3); Beisatz: Hier: Der Hund der Beklagten war ein noch junger, relativ großer (30 kg schwerer) Hund mit den Eigenschaften lebhaft, verspielt und ungestüm. Schon daraus ergibt sich eine das Normalmaß übersteigende Sorgfaltspflicht. (T4)

Meine persönliche Meinung dazu:
Ist wohl klar, dass ich einen jungen ungestümen 30 kg Hund nicht auf ein kleines Kind "loslasse"!


•2 Ob 180/98d
Entscheidungstext OGH 02.07.1998 2 Ob 180/98d
Vgl auch; Beisatz: Die Wahrscheinlichkeit einer Schadenszufügung spielt bei der Prüfung, welche Verwahrung erforderlich ist, eine Rolle, jede Möglichkeit einer Schädigung muss aber nicht auszuschließen sein. Die im allgemeinen Interesse liegende Landwirtschaft darf nicht durch Überspannung der Anforderungen unbillig belastet werden. (T13); Beisatz: Hier: Ausbrechen einer Kuh aus einem mit elektrischen Zaun abgesicherten Weideareal. (T14)



Besonders interessant die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes (siehe Rechtssatz)

https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19521024_OGH0002_0020OB00411_52 00000_000

Der Oberste Gerichtshof hat schon wiederholt ausgesprochen, daß darin, daß einem Haushunde im Hause (zu dem auch ein dazugehöriger Hof zu rechnen ist) volle Bewegungsfreiheit gewährt wird, noch keine Vernachlässigung der erforderlichen Verwahrung und Beaufsichtigung im Sinne des § 1320 ABGB. erblickt werden kann, wenn irgendeine bösartige Eigenschaft des Hundes nicht bekannt ist. Ein gutmütiger und harmloser Hund bedarf eben keiner besonderen Verwahrung oder Beaufsichtigung. Es besteht kein Anlaß, besondere Maßregeln zur Verhütung von Beschädigungen bei ihm zu ergreifen. Bei der Beurteilung der Frage, welche Vorkehrungen im Sinne des § 1320 ABGB. nach den Umständen geboten sind, ist auf die allgemeinen Gepflogenheiten sowie darauf Rücksicht zu nehmen, daß nicht durch Überspannung der Anforderungen an die Verwahrungspflicht das Halten ungefährlicher Haustiere unmöglich gemacht wird (so neuerdings 1 Ob 543/50).

Bei nicht bösartigen Hunden ist es üblich, sie bei Tag in Haus und Hof frei und ohne Maulkorb herumlaufen zu lassen, und kann darin eine Verletzung der den Tierhalter treffenden Verwahrungs-, bzw. Beaufsichtigungspflicht nicht erblickt werden, noch weniger selbstverständlich darin, daß ein solcher Hund, wie im gegenständlichen Fall, an eine sehr lange Kette gelegt wird, die ihm praktisch volle Bewegungsfreiheit gewährt, wenn eine solche Ankettung, wie im gegenständlichen Falle feststeht, die Gutmütigkeit des Hundes nicht beeinträchtigt.

MichlS
08.03.2011, 21:18
ich hoffe es artet nicht in einer "harten" diskusion aus :p:o

danke euch auf jedenfall für diese informationen und die mühen die sich so mancher jetzt gemacht hat wegen mir :)

lg



Warum denn nicht? Jetz is der Fredl "Diensthund attackier seinen Führer" oder wie der auch immer geheißen hat,geschlossen also muss was neues her!:devil:




achso wurde geschlossen?? hab ich gar nicht mit bekommen :eek:

na da versteh ich natürlich das man was neues suchen muss :rolleyes:;)



Witziges Völcken hier.....das hier bleibt unkommentiert stehen:cool:


Also bezüglich katze: Überreste verschwinden lassen, was keiner weiß macht keinen heiß!:rolleyes:

Inge+Afghane
08.03.2011, 21:35
Witziges Völcken hier.....das hier bleibt unkommentiert stehen:cool:

Vielleicht fehlen einem da die Worte? :confused:

NightShade
08.03.2011, 22:02
Zitat von LuSiJa http://www.wuff-online.com/forum/images/buttons/viewpost.gif (http://www.wuff-online.com/forum/showthread.php?p=2158823#post2158823)
Also bezüglich katze: Überreste verschwinden lassen, was keiner weiß macht keinen heiß!:rolleyes:

also was das angeht das könnte ich nicht mit meinem gewissen vereinbaren, weil was wenn gott bewarhe mir meine mal aus kommt aus welchen gründen auch immer und sie wird überfrahren und ich weiß nicht was mit ihr passiert ist ob sie lebt oder nicht, da find ich es nur anständig zu mindest mich zu entschuldigen das man es nicht wollte.

orest
08.03.2011, 23:09
Dass ich haften muss wenn mein Hund einen Einbrecher beisst finde ich einfach nur krank ... der kerl ist doch selber schuld.



Wie kommst du darauf?

Snowball
09.03.2011, 06:16
Worauf? Das er selbst schuld ist? ^^

Naja wenn jemand in ein Haus einbricht, wo noch groß auf Schildern steht: Vorsicht Hunde! sogar mit großem Schäferhundbild, dann ist er doch ein Vollidiot und muss davon ausgehen, dass ihn die Hunde nicht wedelnd empfangen werden - vor allem da die Hunde in vielen fällen ja schon im vorfeld bemerkbar machen ... :rolleyes:

Und ich habs schon oft gelesen/gehört bzw. auch mal bei einer bekannten miterlebt ... der hund darf anzeigen/bellen/stellen/"schnappen" ... aber nicht "wirklich" zubeissen ...
Dann hat dein Hund wenn er Pech hat eine Charakterprüfung und du darfst dem Typen die Op zahlen.
So war es zumindest bei meiner Bekannten. Sie hatte zwar einen Rotti aber der ist im Vorfeld noch nie negativ aufgefallen ... Nur konnte der einbrecher nicht mehr flüchten, bis die von den nachbarn gerufene polizei da war dauerte es auch ne Viertelstunde ... in der kann ein Hund wenn er sich und das Haus seiner Familie schützt schon einiges am menschen "anrichten".

Aber ehrlich gesagt: Mir ist es lieber ich zahl dem Kerl was, weil mein Hund ihn beisst, als er steht bellend vor ihm und der Einbrecher kommt auf die Idee meinem irgendwas über den Schädel zu ziehen, zu erstechen, etc.
Unbewaffnet/Ungefährlich sind die ja auch nicht immer. :mad:

Aber bis jetzt haben gott sei Dank die Hunde, die Schilder, das Bellen/Knurren hinterm Tor/Tür und die Zeitschaltuhren fürs Licht anscheinend abschreckend genug gewirkt. :D

LuSiJa
09.03.2011, 07:13
also was das angeht das könnte ich nicht mit meinem gewissen vereinbaren, weil was wenn gott bewarhe mir meine mal aus kommt aus welchen gründen auch immer und sie wird überfrahren und ich weiß nicht was mit ihr passiert ist ob sie lebt oder nicht, da find ich es nur anständig zu mindest mich zu entschuldigen das man es nicht wollte.

Ich hab selber auch 2 Freigänger Katzen, und wenn man solch ein Tier hat muss man sich den gefahren bewusst sein.
Ich kenne auch nicht die Besitzer jeder Katze die bei mir im Garten ist, bei uns am Land hat fast jeder Landwirt mehrere davon. Also was soll ich machen wenn mein Hund eine erwischt? Das tote Tier Fotografieren und Zettel aufhängen:

Mein Hund hat DIESE Katze getötet! Wer weiß wem sie gehört bitte melden!

Find ich noch unangebrachter. Was wenn sie einem Kind gehört hat und die sieht den Zettl? Is doch viel schlimmer als wenn das Tier weggelaufen ist und fertig. Sicher ist das auch hart, aber meiner meinung nach nicht so schlimm wie sie is tot. Wenn sie wirklich dem Nachbarn gehört, und ich weiß das würd ich mich auch melden, aber ansonsten? Außerdem ist der Hund dann auch gleich als "gemeingefährlich" abgestempelt, da er ein anderes Lebewesen angegriffen hat.

NightShade
09.03.2011, 08:01
meine aussage war ja auch darauf bezogen das man weiß wem die katze/der hund gehört, aber hast schon irgendwie recht ...

Tamino
09.03.2011, 08:03
Dann hat dein Hund wenn er Pech hat eine Charakterprüfung und du darfst dem Typen die Op zahlen.
So war es zumindest bei meiner Bekannten. Sie hatte zwar einen Rotti aber der ist im Vorfeld noch nie negativ aufgefallen ... Nur konnte der einbrecher nicht mehr flüchten, bis die von den nachbarn gerufene polizei da war dauerte es auch ne Viertelstunde ... in der kann ein Hund wenn er sich und das Haus seiner Familie schützt schon einiges am menschen "anrichten".

. :D

Du kennst ein Urteil, wo ein Einbrecher im Zuge des Einbruches vom Hund des Eigentümers gebissen wurde und dieser der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gesprochen wurde????

Kannst Du mir näheres sagen? Ich find nämlich keines.....

LuSiJa
09.03.2011, 08:13
meine aussage war ja auch darauf bezogen das man weiß wem die katze/der hund gehört, aber hast schon irgendwie recht ...

Ja, nur leider ist das ja auch, zumindest in meiner Gegend in den wenigsten Fällen so dass ich genau weiß wem die katze gehört. Wie gesagt, da geb ich dann schon bescheid. Aber wenn ich es nicht weiß, dann verschwindet das "Opfer" und keiner hat was gesehen. Find es eben vorallem für kinder schlimmer wenn sie erfahren dass ihr Liebling von einem Hund "gefressen" wurde, alswenn sie in dem glauben leben die katze ist weggegangen und wohnd jetzt villeicht wo anders. Unsere vorige Hündin is mal in den Garten raus und hat den Meerschweinderlstall umgeworfen und, naja, die sind zu langsam gewesen. Wenn ich meiner kleinen erzählt hätte dass sie von der Vanessa getötet wurden, währe der Hund bei ihr unten durch gewesen. Also sind die Schweinderl weggelaufen und gut is.
LG

MichlS
09.03.2011, 08:16
Ich hab selber auch 2 Freigänger Katzen, und wenn man solch ein Tier hat muss man sich den gefahren bewusst sein.
Ich kenne auch nicht die Besitzer jeder Katze die bei mir im Garten ist, bei uns am Land hat fast jeder Landwirt mehrere davon. Also was soll ich machen wenn mein Hund eine erwischt? Das tote Tier Fotografieren und Zettel aufhängen:

Mein Hund hat DIESE Katze getötet! Wer weiß wem sie gehört bitte melden!


Find ich noch unangebrachter. Was wenn sie einem Kind gehört hat und die sieht den Zettl? Is doch viel schlimmer als wenn das Tier weggelaufen ist und fertig. Sicher ist das auch hart, aber meiner meinung nach nicht so schlimm wie sie is tot. Wenn sie wirklich dem Nachbarn gehört, und ich weiß das würd ich mich auch melden, aber ansonsten? Außerdem ist der Hund dann auch gleich als "gemeingefährlich" abgestempelt, da er ein anderes Lebewesen angegriffen hat.


Warum sollte das Kind nicht wissen das ihr Haustier Tot ist.....da ist die Vorstellung das das geliebte Tier davongelaufen für ein Kind viel schlimmer.
Ausserdem (und da kommt das Böse in mir hoch:D) soll das Kind ruhig wissen, das die verantwortungslosigkeit der Eltern, den Tod der Katze verursacht haben.:cool:

Aja die Woche schon 5 Glückliche Katzen im Strassengraben gesehen.:(

Inge+Afghane
09.03.2011, 08:25
Du kennst ein Urteil, wo ein Einbrecher im Zuge des Einbruches vom Hund des Eigentümers gebissen wurde und dieser der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gesprochen wurde????

Kannst Du mir näheres sagen? Ich find nämlich keines.....

Ich kenne auch keines, aber ich kenne nicht alle Urteile. Mir kommt es nur völlig "schildbürgermässig" (weiss nicht, wie ich es sonst nennen soll) vor, wenn ich einen ausgebildeten Wachhund habe, weiters ein Schild, wo ich darauf hinweise und ein idiotischer Einbrecher steigt trotzdem ein, wird gebissen und ich würde dafür bestraft werden. :eek:

Im Falle, dass mir das passieren würde, würde ich bei einer Verurteilung und Kostenauferlegung darüber nachdenken, eine Gegenklage einzureichen. Ursächlich ist ja der Einbrecher daran schuld, dass ich nun einen "Schaden" (Kosten, sein Schmerzensgeld) habe und diesen Schaden soll er dann gefälligst auch bezahlen. (weiss schon, dass das vermutlich bei einem Schuldspruch nicht geht, aber das würde mich reizen)

Bei solchen eingangs (etwaigen) Urteilen fällt mir der Uralt-Witz ein:

Zwei Rechtsanwälte stehen auf der Strasse und unterhalten sich.
Kommt ein Mann total aufgeregt auf einem der Rechtsanwälte zu und schreit "ihr Hund hat mich gebissen, "Ihr Hund hat mich gebissen. Ich verlange 1.000 Euro Schmerzensgeld".
Der angesprochene Rechtsanwalt nimmt seine Brieftasche und gibt dem Mann sofort 1.000 Euro.
Sagt der zweite Rechtsanwalt: Sag mal, warum gibst du dem Mann 1.000 Euro?? Du hast doch überhaupt keinen Hund!!!
Sagt der angesprochene Rechtsanwalt: Das ist richtig!! Aber weißt Du, wie der "Oberste" entscheidet?????

:D

Tamino
09.03.2011, 08:40
Ich kenne auch keines, aber ich kenne nicht alle Urteile. Mir kommt es nur völlig "schildbürgermässig" (weiss nicht, wie ich es sonst nennen soll) vor, wenn ich einen ausgebildeten Wachhund habe, weiters ein Schild, wo ich darauf hinweise und ein idiotischer Einbrecher steigt trotzdem ein, wird gebissen und ich würde dafür bestraft werden. :eek:


:D

:D:D

Also anders ausgedrückt, soviel ich weiß, gibt es in Ö kein derartiges Urteil gegen einen HH. Drum würde mich das ja so interessieren.

Das Problem in solchen Diskussionnen ist halt, das hier immer wieder von Gesetzen gesprochen wird, dass Gesetze als ungerecht, als abartig bezeichnet werden, die es überhaupt nicht gibt!

Ein Urteil ist schließlich kein Gesetz.

Ja so ein Vorgehen wäre eine äußerst interessant Diskussionsgrundlage. Rechtsphilisophie in Reinkultur.;)

Conny30
09.03.2011, 09:26
also was das angeht das könnte ich nicht mit meinem gewissen vereinbaren, weil was wenn gott bewarhe mir meine mal aus kommt aus welchen gründen auch immer und sie wird überfrahren und ich weiß nicht was mit ihr passiert ist ob sie lebt oder nicht, da find ich es nur anständig zu mindest mich zu entschuldigen das man es nicht wollte.


Dafür ein dickes "gefällt mir". Ich denke schon, daß man als HH sein Möglichstes tun sollte, daß der eigene Hund auch anderen Tieren keinen Schaden zufügt - selbst dann wenn sie in den eigenen Garten kommen (daß das unter Umständen nicht ganz einfach ist, ist mir schon klar). Wenn trotz aller Vorsicht "ein Unglück" passiert, sollte man doch dazu stehen und sich entschuldigen - ist ja nicht lustig, wenn der Nachbar wochenlang seine Katze sucht, vielleicht Angst hat, daß sie irgendwo hungert oder friert.
Abgesehen davon, denke ich, daß man sich auch selbst einen Gefallen tut, wenn man dafür sorgt, daß der eigene Hund keine anderen Tiere "erwischt", zumal Hunde die schon erfolgreich gejagt haben, das ja immer wieder versuchen werden und man sich dann mit den Jagdambitionen des Hundes ständig plagen muß.

Liebe Grüße, Conny

Al-ex
09.03.2011, 09:31
wie schauts eigentlich aus wenn ich den Einbrecher beiss? :D

Tamino
09.03.2011, 09:42
Das versprochene Urteil des VwGH, als letzte Instanz:

Hund von HH A streckt Pfote durch den Gartenzaun von HH B, wird von Hund des HH B, der sich im Garten aufhält, in die Pfote gebissen.

Es wird erkannt, dass HH B seinen Hund nicht gesetzeskonform verwahrt hat!!!!

(Wobei, auch der VwGH besteht aus mehreren Senaten, ein anderer Senat hätte vielleichtt anders entschieden).

Aber richtungsweisend ist das Urteil allemal, inbesondere dann, wenn Menschen auf diese Art verletzt werden.

MichlS
09.03.2011, 09:48
Der Hund ist so zu verwhren, das er anderen nicht gefährden kann. Das heisst bei einen Garten

Ein durchgriffsicherer Zaun für dessen Überwindung man technische Hilfsmitteln (zb. Leiter) braucht.

Ist genauso wie beim Haus, wenn im EG ein Fenster offen ist und ein Enbrecher steigt ein, steigt die Versicherung aus. Im ersten Stock schaut das wieder anders aus, ausser man hat eine Leiter im Garten liegen.

Das ist mein Wissensstand

Nero_the_Great
09.03.2011, 10:40
Wie siehts aus wenn man "Betreten verboten" oder "...auf eigene Gefahr" Schilder hat?
So wie es viele Firmen haben, wär jetzt auch interessant.

Tamino
09.03.2011, 10:51
Wie siehts aus wenn man "Betreten verboten" oder "...auf eigene Gefahr" Schilder hat?
So wie es viele Firmen haben, wär jetzt auch interessant.

:D:DNoch komplizierter, noch unterschiedlicher, noch weniger vorhersehbar....

das wichtigste Wort im gesamten Rechtsbereich ist: "Rechtsansicht", sagt ja schon alles...:D

Anilou
09.03.2011, 12:55
Der Hund ist so zu verwhren, das er anderen nicht gefährden kann. Das heisst bei einen Garten

Ein durchgriffsicherer Zaun für dessen Überwindung man technische Hilfsmitteln (zb. Leiter) braucht.

Ist genauso wie beim Haus, wenn im EG ein Fenster offen ist und ein Enbrecher steigt ein, steigt die Versicherung aus. Im ersten Stock schaut das wieder anders aus, ausser man hat eine Leiter im Garten liegen.

Das ist mein Wissensstand

Bei uns ist die maximale Höhe des Zaunes festgelegt. ICH hätte gerne 2m, aber erlaubt sind nur max. 1,50m. DA steige sogar ich Zwerg ohne Leiter rüber. :(

freigänger
09.03.2011, 14:43
Das versprochene Urteil des VwGH, als letzte Instanz:

Hund von HH A streckt Pfote durch den Gartenzaun von HH B, wird von Hund des HH B, der sich im Garten aufhält, in die Pfote gebissen.

Es wird erkannt, dass HH B seinen Hund nicht gesetzeskonform verwahrt hat!!!!

(Wobei, auch der VwGH besteht aus mehreren Senaten, ein anderer Senat hätte vielleichtt anders entschieden).

Aber richtungsweisend ist das Urteil allemal, inbesondere dann, wenn Menschen auf diese Art verletzt werden.


wenn ich deinen beitrag richtig verstanden habe, bestätigt er mein früheres posting?
einfacher ausgedrückt, z. b. nachbars katze wird von meinem hund auf meinem grund verletzt/getötet also hab ich für tierarztkosten bzw. neuanschaffung aufzukommen.

Al-ex
09.03.2011, 15:47
Wie siehts aus wenn man "Betreten verboten" oder "...auf eigene Gefahr" Schilder hat?
So wie es viele Firmen haben, wär jetzt auch interessant.
ob das jetzt vergleichbar ist weiß ich nicht, aber als wir bauten wurde uns gesagt dass die "Betreten der Baustelle verboten. Eltern haften für ihre Kinder"-Schilder für die Nüsse sind und als Absicherung nicht reichen (ausser natürlich du stellst soviele davon aus dass sie eine Mauer sind ;) )


wenn ich deinen beitrag richtig verstanden habe, bestätigt er mein früheres posting?
einfacher ausgedrückt, z. b. nachbars katze wird von meinem hund auf meinem grund verletzt/getötet also hab ich für tierarztkosten bzw. neuanschaffung aufzukommen.

wobei ich es da sicherlich drauf ankommen und verklagen lassen würd. allein weil ich ein Sturkopf bin und das ned einsehen würd. Noch dazu wo mir die Nachbarskatzen regelmäßig den Sandkasten der Kinder zuschei**** wenn ich mal vergess dass ich ihn zu mach

Nisi
09.03.2011, 16:22
wobei ich es da sicherlich drauf ankommen und verklagen lassen würd. allein weil ich ein Sturkopf bin und das ned einsehen würd. Noch dazu wo mir die Nachbarskatzen regelmäßig den Sandkasten der Kinder zuschei**** wenn ich mal vergess dass ich ihn zu mach

Wobei die Katz da nichts dafür kann ;)

Schuld sind einzig die verantwortungslosen Besitzer die noch die vorgestrige Meinung haben, dass eine Freigangskatze ein "glückliches" Leben führt (bis sie halt dann überfahren, vergiftet, von einem Hund zerbissen, vom Jäger erschossen, in einem Pool ertrinkt, einem Tierquäler zum Opfer fällt, die Rauferei mit einem Marder nicht überlebt oder irgendwo eingesperrt wird und elend verhungert/verdurstet oder schlichtweg nicht mehr nach Hause kommt).

Diese Katzenbesitzer nehmen das alles ohne mit der Wimper zu zucken hin - glauben auch noch, dass sie gute und liebe Tierhalter sind (:rolleyes:) und nur das allerbeste machen. Lassen sich aber auch NIX sagen - aber gar nix, weil sie alles besser wissen (sowieso!!).

So gut wie keine Freigangskatze ist gechipt (warum auch, ist ja nicht Pflicht :rolleyes:) somit kann auch kein Schwein dem Besitzer Bescheid geben wenn das Tier im Strassengraben verreckt.

Nicht nur, dass diese Katzenbesitzer ihre Tiere in große Gefahr bringen, ist es ihnen auch schei**egal, dass durch freilaufende Katzen die sich unkontrolliert irgendwo aufhalten massive Gefährung für andere Menschen und Tiere ergibt.

Das beginnt beim Autofahrer der sein Auto verreisst, weil er die "glückliche" Katze grad net zamfahren will und einen Unfall baut (sich verletzt, andere verletzt, Auto kaputt, usw.) und endet beim Koikarpfen vom Nachbarn der von der Katze aus dem Teich gefischt wird im Wert von tausend Euro und mehr... wie kommt der Fisch dazu? Das sämtliche Nachbarn durch das pinkeln und schei**en in Blumenbeeten und in Hofeinfahrten etc. auch belästigt werden, ist auch wurscht...

Somit sind die Halter von ungesicherten Freigangskatzen nicht nur verantwortungslos, sondern auch rücksichtslos ihren Mitmenschen gegenüber.

Dabei lässt sich ein Garten mit wenigen Handgriffen wunderbar sichern, Katze kann den gesamten Garten genießen und alle wären zufrieden.

Aber nein, da werden immer hundert Ausreden erfunden warum das nicht geht und überhaupt.. anstatt sich auf den Hintern zu setzen und sein Tier vor Gefahren zu beschützen.

Wir leben nicht mehr im 19.ten Jahrhundert wo der Freigang von Katzen noch halbwegs ungefährlich war - sondern in einer Welt wo kein Platz mehr für Natur und Umwelt ist, wo Tiere oft gar nichts wert sind und eine Katze immer auf Zivilisation (sprich Gefahr) trifft.

Mir tut jedes Tier leid, dass draußen ganz allein irgendwo sterben muss, während der Besitzer gemütlich irgendwo rumsitzt und sich null Gedanken macht über seine "glückliche" Katze... für die Besitzer der toten Katzen habe ich keinen Funken Mitleid übrig.

Wer sein Tier liebt, schützt es auch.

MichlS
09.03.2011, 16:23
wobei die katz da nichts dafür kann ;)

schuld sind einzig die verantwortungslosen besitzer die noch die vorgestrige meinung haben, dass eine freigangskatze ein "glückliches" leben führt (bis sie halt dann überfahren, vergiftet, von einem hund zerbissen, vom jäger erschossen, in einem pool ertrinkt, einem tierquäler zum opfer fällt, die rauferei mit einem marder nicht überlebt oder irgendwo eingesperrt wird und elend verhungert/verdurstet oder schlichtweg nicht mehr nach hause kommt).

Diese katzenbesitzer nehmen das alles ohne mit der wimper zu zucken hin - glauben auch noch, dass sie gute und liebe tierhalter sind (:rolleyes:) und nur das allerbeste machen. Lassen sich aber auch nix sagen - aber gar nix, weil sie alles besser wissen (sowieso!!).

So gut wie keine freigangskatze ist gechipt (warum auch, ist ja nicht pflicht :rolleyes:) somit kann auch kein schwein dem besitzer bescheid geben wenn das tier im strassengraben verreckt.

Nicht nur, dass diese katzenbesitzer ihre tiere in große gefahr bringen, ist es ihnen auch schei**egal, dass durch freilaufende katzen die sich unkontrolliert irgendwo aufhalten massive gefährung für andere menschen und tiere ergibt.

Das beginnt beim autofahrer der sein auto verreisst, weil er die "glückliche" katze grad net zamfahren will und einen unfall baut (sich verletzt, andere verletzt, auto kaputt, usw.) und endet beim koikarpfen vom nachbarn der von der katze aus dem teich gefischt wird im wert von tausend euro und mehr... Wie kommt der fisch dazu? Das sämtliche nachbarn durch das pinkeln und schei**en in blumenbeeten und in hofeinfahrten etc. Auch belästigt werden, ist auch wurscht...

Somit sind die halter von ungesicherten freigangskatzen nicht nur verantwortungslos, sondern auch rücksichtslos ihren mitmenschen gegenüber.

Dabei lässt sich ein garten mit wenigen handgriffen wunderbar sichern, katze kann den gesamten garten genießen und alle wären zufrieden.

Aber nein, da werden immer hundert ausreden erfunden warum das nicht geht und überhaupt.. Anstatt sich auf den hintern zu setzen und sein tier vor gefahren zu beschützen.

Wir leben nicht mehr im 19.ten jahrhundert wo der freigang von katzen noch halbwegs ungefährlich war - sondern in einer welt wo kein platz mehr für natur und umwelt ist, wo tiere oft gar nichts wert sind und eine katze immer auf zivilisation (sprich gefahr) trifft.

Mir tut jedes tier leid, dass draußen ganz allein irgendwo sterben muss, während der besitzer gemütlich irgendwo rumsitzt und sich null gedanken macht über seine "glückliche" katze... Für die besitzer der toten katzen habe ich keinen funken mitleid übrig.

Wer sein tier liebt, schützt es auch.

danke danke danke danke danke danke danke

Tamino
09.03.2011, 16:29
wenn ich deinen beitrag richtig verstanden habe, bestätigt er mein früheres posting?
einfacher ausgedrückt, z. b. nachbars katze wird von meinem hund auf meinem grund verletzt/getötet also hab ich für tierarztkosten bzw. neuanschaffung aufzukommen.

Nein.

:oIch weiß, die Antwort klingt seltsam. Aber EIN Urteil ist nicht alle Urteile. Es kann gut sein, dass regelmäßige Besuche von Nachbars Katze von einem anderen Senat bzw. eienr anderen Instanz anders bewertet werden.

Aber mit Sicherheit ist das Urteil eine wichtiges Argument, wenn z.B, ein Kind die Hand durch den Zaun streckt. Aber auch da, nur ein Argument, keine zwingende Spruchgrundlage.

Ken&Barbie
09.03.2011, 16:49
wobei die katz da nichts dafür kann ;)

schuld sind einzig die verantwortungslosen besitzer die noch die vorgestrige meinung haben, dass eine freigangskatze ein "glückliches" leben führt (bis sie halt dann überfahren, vergiftet, von einem hund zerbissen, vom jäger erschossen, in einem pool ertrinkt, einem tierquäler zum opfer fällt, die rauferei mit einem marder nicht überlebt oder irgendwo eingesperrt wird und elend verhungert/verdurstet oder schlichtweg nicht mehr nach hause kommt).

Diese katzenbesitzer nehmen das alles ohne mit der wimper zu zucken hin - glauben auch noch, dass sie gute und liebe tierhalter sind (:rolleyes:) und nur das allerbeste machen. Lassen sich aber auch nix sagen - aber gar nix, weil sie alles besser wissen (sowieso!!).

So gut wie keine freigangskatze ist gechipt (warum auch, ist ja nicht pflicht :rolleyes:) somit kann auch kein schwein dem besitzer bescheid geben wenn das tier im strassengraben verreckt.

Nicht nur, dass diese katzenbesitzer ihre tiere in große gefahr bringen, ist es ihnen auch schei**egal, dass durch freilaufende katzen die sich unkontrolliert irgendwo aufhalten massive gefährung für andere menschen und tiere ergibt.

Das beginnt beim autofahrer der sein auto verreisst, weil er die "glückliche" katze grad net zamfahren will und einen unfall baut (sich verletzt, andere verletzt, auto kaputt, usw.) und endet beim koikarpfen vom nachbarn der von der katze aus dem teich gefischt wird im wert von tausend euro und mehr... Wie kommt der fisch dazu? Das sämtliche nachbarn durch das pinkeln und schei**en in blumenbeeten und in hofeinfahrten etc. Auch belästigt werden, ist auch wurscht...

Somit sind die halter von ungesicherten freigangskatzen nicht nur verantwortungslos, sondern auch rücksichtslos ihren mitmenschen gegenüber.

Dabei lässt sich ein garten mit wenigen handgriffen wunderbar sichern, katze kann den gesamten garten genießen und alle wären zufrieden.

Aber nein, da werden immer hundert ausreden erfunden warum das nicht geht und überhaupt.. Anstatt sich auf den hintern zu setzen und sein tier vor gefahren zu beschützen.

Wir leben nicht mehr im 19.ten jahrhundert wo der freigang von katzen noch halbwegs ungefährlich war - sondern in einer welt wo kein platz mehr für natur und umwelt ist, wo tiere oft gar nichts wert sind und eine katze immer auf zivilisation (sprich gefahr) trifft.

Mir tut jedes tier leid, dass draußen ganz allein irgendwo sterben muss, während der besitzer gemütlich irgendwo rumsitzt und sich null gedanken macht über seine "glückliche" katze... Für die besitzer der toten katzen habe ich keinen funken mitleid übrig.

Wer sein tier liebt, schützt es auch.

ich danke dir!:)

Dobifan
10.03.2011, 15:04
Und wie sieht es aus wenn die Katze den Hund verletzt???

Nein, kein Spaß - ehrlich - fast tatsächlich passiert.

Mein Hund stöbert im Garten eine Katze auf welche davonläuft, Hund läuft hinten nach - Katze bleibt stehen, dreht sich um pfaucht, knurrt und schlägt wild mit den Pfoten nach der Nase meines verdutzten Hundes, welcher sich darauf umdreht und jaulend davonläuft.

Was wenn die Katze meinen Hund mit den Krallen im Auge erwischt hätte?

Dann müsst doch der Katzenbesitzer die Tierarztkosten zahlen, oder?

lg
Dobifan

Tamino
10.03.2011, 15:42
Und wie sieht es aus wenn die Katze den Hund verletzt???

Nein, kein Spaß - ehrlich - fast tatsächlich passiert.

Mein Hund stöbert im Garten eine Katze auf welche davonläuft, Hund läuft hinten nach - Katze bleibt stehen, dreht sich um pfaucht, knurrt und schlägt wild mit den Pfoten nach der Nase meines verdutzten Hundes, welcher sich darauf umdreht und jaulend davonläuft.

Was wenn die Katze meinen Hund mit den Krallen im Auge erwischt hätte?

Dann müsst doch der Katzenbesitzer die Tierarztkosten zahlen, oder?

lg
Dobifan

:):D biiittte nicht...

eine Frage der Rechtsansicht, der Rechtsauslegung....wenn z.B. in einer Gemeinde das Freigängertum üblich ist, könnte sein, dass man die Kosten für TA nicht zugesprochen bekommt....

Aber in so einem Fall wäre wohl absolut alles offen....

milo2010
11.03.2011, 16:13
das heißt man müsste ja wenn man es ganz genau nimmt den hund immer einen beißkorb im garten mindestens drauf geben :(:(

also manche gesetze sind echt sowas von absurd und ärgerlich sei es DE oder AT :mad::mad:

Nö einen MK brauchst Du nicht; Du solltest nur versuchen, Deinen Hund soweit zu erziehen;), dass er auch fremden Katzen auf Deinem Grundstück nichts zuleide tut.

Bei mir jagt keiner meiner 3 Hunde fremde Katzen im Grundstück. Ist ein wenig Arbeit, aber man/frau bekommt das im Normalfall hin.:)

Ken&Barbie
11.03.2011, 16:18
Nö einen MK brauchst Du nicht; Du solltest nur versuchen, Deinen Hund soweit zu erziehen;), dass er auch fremden Katzen auf Deinem Grundstück nichts zuleide tut.

Bei mir jagt keiner meiner 3 Hunde fremde Katzen im Grundstück. Ist ein wenig Arbeit, aber man/frau bekommt das im Normalfall hin.:)

Unsere Hunde sollen zwar den Katzen nichts tun, aber tut mir leid, bei mir hat keine Katze etwas im Garten zu suchen. Die werden von mir selbst mit dem Gartenschlauch verjag:cool:t! Bei uns schei..en die Katzen direkt vor die Haustür auf die Rollstuhlrampe, rund ums Haus auf das Pflaster, zu den Rosen usw.:mad::mad::mad:

Gelöscht_14
12.03.2011, 11:15
Unsere Hunde haben eine Katze getötet als wir nicht zuhause waren. Der Nachbar meinte uns dann zu drohen mit Polizei, weil es kann ja doch so nicht sien, dass die Hunde einfach eine Katze im Garten töten können. Es kam aber dann raus, dass man da absolut nix tun kann, außer die Katze einsperren, da es unser Grund und Boden ist und die Hunde ja in UNSEREN Garten waren.

Sandy_1983
12.03.2011, 11:20
also meine Jagdhündin lebt selbst mit Katzen zusammen,
fand aber "fremde Katzen" egal ob Garten oder am Feld usw... sehr spannend, hat nicht lange gedauert ihr zu vermitteln das auch die Katzen tabu sind.

Ich habe es einfach so gemacht eine fremde Katze einfach mit dem Namen von unserer Katze/Kater angesprochen hat super geklappt :)
Natürlich muss es mit der Erziehung auch passen.

Ken&Barbie
12.03.2011, 11:22
Unsere Hunde haben eine Katze getötet als wir nicht zuhause waren. Der Nachbar meinte uns dann zu drohen mit Polizei, weil es kann ja doch so nicht sien, dass die Hunde einfach eine Katze im Garten töten können. Es kam aber dann raus, dass man da absolut nix tun kann, außer die Katze einsperren, da es unser Grund und Boden ist und die Hunde ja in UNSEREN Garten waren.

Es ist zwar schade um die Katze, aber meiner Meinung nach hat das einzig und allein der Katzenbesitzer zu verantworten. Ich würde nie eine Katze unkontrolliert draussen laufen lassen. Wenn ich einer Katze Freigang ermöglichen will, dann muß ich eben für einen gesicherten Auslauf im eigenen Garten sorgen.

Gelöscht_14
12.03.2011, 11:27
Es ist zwar schade um die Katze, aber meiner Meinung nach hat das einzig und allein der Katzenbesitzer zu verantworten. Ich würde nie eine Katze unkontrolliert draussen laufen lassen. Wenn ich einer Katze Freigang ermöglichen will, dann muß ich eben für einen gesicherten Auslauf im eigenen Garten sorgen.
Vor allem hatte ich wirklich allen Nachbarn beim Einzug gesagt, vorsicht meine Hunde haben Katzen zu fressen gerne. Jeder meinte noch "ach was meine Katze läuft nicht in euren Garten, der ist ja doch eh so extrem gesichert, wie soll da eine Katze reinkommen". Tja was soll ich sagen, kein halbes Jahr später als ich heimkam, war eine tote Katze hier.
Mir tat die Katze schon leid, weil sie kann nichts dafür dass die Halter so dumm sind:mad:, die zweite Katze von ihnen wurde dann vor ihren Haus zusammengefahren. Aber er hat an seiner Einstellung null geändert.

Ken&Barbie
12.03.2011, 11:28
also meine Jagdhündin lebt selbst mit Katzen zusammen,
fand aber "fremde Katzen" egal ob Garten oder am Feld usw... sehr spannend, hat nicht lange gedauert ihr zu vermitteln das auch die Katzen tabu sind.

Ich habe es einfach so gemacht eine fremde Katze einfach mit dem Namen von unserer Katze/Kater angesprochen hat super geklappt :)
Natürlich muss es mit der Erziehung auch passen.

Unsere Hunde dürfen draussen auch keine Katzen jagen, genauso wie sie kein anderes Tier jagen dürfen.

Aber ich finde es generell eine ziemliche Anmaßung von Katzenbesitzern, dass jeder im eigenen Garten Katzendreck in Kauf nehmen soll. Sie graben im Gemüse- und Kräuterbeet genauso wie bei Blumen.

Ich lasse unsere Hunde nirgends hinsch.... ohne dass ich es wegräume. Da würden sich alle Leute schön bedanken, wenn die Hunde im Nachbargarten Mäuse ausgraben oder den Garten als Klo verwenden:eek::cool:!

Ken&Barbie
12.03.2011, 11:33
Vor allem hatte ich wirklich allen Nachbarn beim Einzug gesagt, vorsicht meine Hunde haben Katzen zu fressen gerne. Jeder meinte noch "ach was meine Katze läuft nicht in euren Garten, der ist ja doch eh so extrem gesichert, wie soll da eine Katze reinkommen". Tja was soll ich sagen, kein halbes Jahr später als ich heimkam, war eine tote Katze hier.
Mir tat die Katze schon leid, weil sie kann nichts dafür dass die Halter so dumm sind:mad:, die zweite Katze von ihnen wurde dann vor ihren Haus zusammengefahren. Aber er hat an seiner Einstellung null geändert.

Es gibt leider sehr viele Katzenbesitzer, die absolut resistent gegenüber Veränderungen sind:(!

NightShade
12.03.2011, 17:52
Nö einen MK brauchst Du nicht; Du solltest nur versuchen, Deinen Hund soweit zu erziehen;), dass er auch fremden Katzen auf Deinem Grundstück nichts zuleide tut.

Bei mir jagt keiner meiner 3 Hunde fremde Katzen im Grundstück. Ist ein wenig Arbeit, aber man/frau bekommt das im Normalfall hin.:)

katzen die sie kennt denen tut sie nichts ;)

wie gesagt es sind fremde katzen die sie verjagd im karten. bzw ist es immer eine bestimmte :mad::mad: (hat sich gestern auf meinem auto ausgetobt :mad::mad:)

milo2010
12.03.2011, 18:48
katzen die sie kennt denen tut sie nichts ;)

wie gesagt es sind fremde katzen die sie verjagd im karten. bzw ist es immer eine bestimmte :mad::mad: (hat sich gestern auf meinem auto ausgetobt :mad::mad:)

btw: ICH dulde es nicht, dass meine Hunde auf meinem Grundstück irgend ein anderes Tier (auch fremde Tiere) jagen oder gar töten.

Es ist tatsächlich möglich (natürlich durch konsequente Erziehung), dass Dein Hund auch fremden Katzen nichts tut.

Mit großer Verwunderung und Befremdung lese ich in einem Tierschutzforum auf 5 Seiten, dass es für die meisten User ok ist, dass die eigenen Hunde fremde Katzen jagen und sogar das Töten für einige HH ganz in Ordnung ist.:(

Tierfreundin
12.03.2011, 18:59
Nisi - Für deinen Beitrag hast du von mir einen Klick "Gefällt mir" bekommen. ;)


Also bezüglich katze: Überreste verschwinden lassen, was keiner weiß macht keinen heiß!:rolleyes:

Zu dieser Aussage sage ich einmal nichts, die ist unter jeder Kritik.:mad:


Ich denke schon, daß man als HH sein Möglichstes tun sollte, daß der eigene Hund auch anderen Tieren keinen Schaden zufügt - selbst dann wenn sie in den eigenen Garten kommen (daß das unter Umständen nicht ganz einfach ist, ist mir schon klar). Wenn trotz aller Vorsicht "ein Unglück" passiert, sollte man doch dazu stehen und sich entschuldigen - ist ja nicht lustig, wenn der Nachbar wochenlang seine Katze sucht, vielleicht Angst hat, daß sie irgendwo hungert oder friert.
Abgesehen davon, denke ich, daß man sich auch selbst einen Gefallen tut, wenn man dafür sorgt, daß der eigene Hund keine anderen Tiere "erwischt", zumal Hunde die schon erfolgreich gejagt haben, das ja immer wieder versuchen werden und man sich dann mit den Jagdambitionen des Hundes ständig plagen muß.

Liebe Grüße, Conny
Da bin ich ganz deiner Meinung. :) Ich liebe nicht nur meine Katzen, sondern habe auch für fremde Katzen etwas übrig. Und was ist dabei, wenn ich mal kurz einen Rundgang im Garten mache, bevor ich meine Hunde raus lasse? So kann ich versichert sein, daß kein Katzentier vielleicht durch meine Hunde ums Leben kommt.

Aber da sich ja 14 Katzen bei mir im Garten herumtreiben, wer weiß, ob es meinen Hunden überhaupt auffällt, wenn sich auf einmal eine Katze mehr im Garten aufhält. :p

Wegen Katzenkot bin ich nicht so empfindlich. Ob ich als Hundebesitzer jetzt da einen Hundekot, dort einen Marderkot und dabei auch einen Katzenkot mit dem "Sackerl fürs Gackerl" entsorge, ist mir egal.

SydneyBristow
12.03.2011, 19:38
btw: ICH dulde es nicht, dass meine Hunde auf meinem Grundstück irgend ein anderes Tier (auch fremde Tiere) jagen oder gar töten.

Es ist tatsächlich möglich (natürlich durch konsequente Erziehung), dass Dein Hund auch fremden Katzen nichts tut.

Mit großer Verwunderung und Befremdung lese ich in einem Tierschutzforum auf 5 Seiten, dass es für die meisten User ok ist, dass die eigenen Hunde fremde Katzen jagen und sogar das Töten für einige HH ganz in Ordnung ist.:(

Wenn die Katzen mordend durch meinen Garten ziehen, hält sich mein Mitleid für potentielle Angriffe auf Katzen in Grenzen.
(Und nein, mein Hund scheucht Katzen nicht einmal, obwohl ich's mir wünsche, wenn ich jeden Tag die Scheiße aus der Wiese (und aus dem Hundefell, wenn ich nicht alles gesehen habe) entferne)

gerhard86
12.03.2011, 19:59
Mit großer Verwunderung und Befremdung lese ich in einem Tierschutzforum auf 5 Seiten, dass es für die meisten User ok ist, dass die eigenen Hunde fremde Katzen jagen und sogar das Töten für einige HH ganz in Ordnung ist.:(

Es ist ja kein Geheimnis dass Freigängerkatzen überfahren, vergiftet, in Fallen gefangen, von Jägern erschossen, von anderen Katzen und Raubtieren verletzt oder eben von Hunden gerissen werden. Ich lasse meinen Hund doch auch nicht durch die Gegend streunen und wildern.
Ich könnte wetten, wenn sich in diesem "Tierschutzforum" jemand ausheulen würde weil sein Hund überfahren oder von einem Jäger erschossen wurde nachdem er ihn monatelang einfach streunen hat lassen würde es Vorwürfe hageln und es wäre kaum eine Spur Mitleid zu finden.(Auch nicht für den Hund weil der hat ja ganz bestimmt die armen Bambis gejagt.)

Sehe einfach den großen Unterschied zwischen Hund und Katze nicht der erklären würde wieso es beim Hund verpönt ist ihn ein bisschen durchs Unterholz stöbern zu lassen, man ihn dann aber am eigenen Grund noch einschränken soll damit die Katze da in Ruhe wildern und einem die Spulwurmeier vor die Türe kacken kann.

Tierfreundin
12.03.2011, 21:45
Wenn die Katzen mordend durch meinen Garten ziehen, hält sich mein Mitleid für potentielle Angriffe auf Katzen in Grenzen.

Was meinst du damit? Also wenn meine Katzen im Garten sind, verirrt sich kein Vogel und keine Maus, die meine Katzen "ermorden" könnten. Du zählst wahrscheinlich zu den Leuten, die nur für ihre eigenen Tiere Mitleid haben. :rolleyes:

(Und nein, mein Hund scheucht Katzen nicht einmal, obwohl ich's mir wünsche, wenn ich jeden Tag die Scheiße aus der Wiese (und aus dem Hundefell, wenn ich nicht alles gesehen habe) entferne)

Räumst du die Sch....von deinem Hund nicht weg? Wenn ja, wo liegt dann das Problem? Sch..... ist Sch....., egal von Hund oder Katz. :confused: Meine Hunde haben sich noch nie in einem Katzenkot gewälzt, sie fressen ihn eher. :p Dafür mußte ich ihnen schon des öfters Menschenkacke aus dem Fell oder vom Maulkorb waschen, die draussen oft hinter den Sträuchern liegen. :eek: :mad:

SydneyBristow
12.03.2011, 22:49
Mein Hund pflegt seinen (parasitenfreien) Kot außerhalb des Gartens abzusetzen, wo er problemlos entfernt werden kann, weil ich sehe wo und wann das passiert.

Und jedes schei* Jahr finde ich mindestens eine mow zerlegte Jungamsel (kein Wunder, die brüten in unseren Bäumen). Aber es ist ja nur ein Gerücht, dass die eine Zeit lang am Boden herumhopsen...

Nisi
13.03.2011, 00:07
Was meinst du damit? Also wenn meine Katzen im Garten sind, verirrt sich kein Vogel und keine Maus, die meine Katzen "ermorden" könnten. Du zählst wahrscheinlich zu den Leuten, die nur für ihre eigenen Tiere Mitleid haben.

So ganz richtig ist das nicht... ich habe 4 Katzen und einen gesicherten Garten (bringen also weder sich selbst, noch andere in Gefahr und schei**en auch nicht in fremde Gärten ;) )..

... aber auch in unserem Garten erlegen sie Mäuse, Maulwürfe, Blindschleichen, Spitzmäuse, Feldhamster, Amseln und sogar mal eine Taube oder eine Krähe (die fliegen oft so niedrig, dass Sandy sie mit einem Sprung vom Himmel fetzt.. sie hat eine ganz eigene Jagdtechnik entwickelt).

Sandy hat allerdings (früher noch ungesicherter Freigang) auch schon Feldhasen (!), Fledermäuse, Küken der Nachbarn, Fische der Nachbarn und auch schon die ein oder andere Ratte (!!!!) nach Hause gebracht.

Die Ratten lebten bevorzugt noch und wurden im Haus freigelassen - die Katzen haben sich der Ratte gemeinsam angenommen, während ich mich im Badezimmer eingesperrt hab (NEIN - ich habe KEINE Angst vor Ratten, aber diese Wildratten sind ein anderes Kaliber und beissen lassen möchte ich mich nur ungern beim Versuch sie zu retten...).

Prinzipiell versuche ich alles zu retten, was die Katzen im Garten erlegen, manchmal ist da aber nicht mehr viel zu machen... :( Und an anderen Tagen habe ich Glück und kann das Mäuschen oder den Vogel in die Freiheit entlassen - ohne gröbere Verletzungen.

Die meisten Katzen sind potentielle Raubtiere - sehr geschickt bei der Jagd und nicht zimperlich - auch dann nicht wenn sie einen gesicherten Garten besitzen.

2 meiner Kater würden net mal wissen, WIE sie etwas erlegen sollen - aber die Mädls die sind leider absolut tödlich für jedes Kleingetier.

Und das sich Kleintiere nicht in einen Garten mit Katzen verirren - ist ein Ammenmärchen - denn der Vogel oder die Maus weiß erst das die Katze da ist, wenn sie da ist... (sofern sie sich geschickt anstellt).



Es ist ja kein Geheimnis dass Freigängerkatzen überfahren, vergiftet, in Fallen gefangen, von Jägern erschossen, von anderen Katzen und Raubtieren verletzt oder eben von Hunden gerissen werden. Ich lasse meinen Hund doch auch nicht durch die Gegend streunen und wildern.
Ich könnte wetten, wenn sich in diesem "Tierschutzforum" jemand ausheulen würde weil sein Hund überfahren oder von einem Jäger erschossen wurde nachdem er ihn monatelang einfach streunen hat lassen würde es Vorwürfe hageln und es wäre kaum eine Spur Mitleid zu finden.(Auch nicht für den Hund weil der hat ja ganz bestimmt die armen Bambis gejagt.)

Sehe einfach den großen Unterschied zwischen Hund und Katze nicht der erklären würde wieso es beim Hund verpönt ist ihn ein bisschen durchs Unterholz stöbern zu lassen, man ihn dann aber am eigenen Grund noch einschränken soll damit die Katze da in Ruhe wildern und einem die Spulwurmeier vor die Türe kacken kann.

Danke!

Ich werde es nie verstehen, dass soviele Katzenbesitzer dermaßen stur und blauäugig agieren und ihnen das Leben ihrer Tiere so wenig wert ist. :(

Und dann muss man sich als Tierschutzverein noch die wüstesten Beschimpfungen anhören, weil man keine Katzen auf ungesicherten Freigang vergibt :(

Mit den besten Argumenten kommt man den Leuten überhaupt nicht bei.... :o

Dobifan
13.03.2011, 07:59
In mein Katzenfreigehege, welches so gesichert ist, dass auch kein Vogel rein kann, hat sich mal eine Maus verirrt....aber die war sicher suizidgefährdet...:D und wurde auch prompt "erlegt"...

lg
Dobifan

Cato
13.03.2011, 09:53
Ich könnte meinen Hunden beim besten Willen nicht gezielt antrainieren, keine Katze zu jagen. Wir selber haben keine Katze, und freiwillige Trainingsobjekte haben sich auch noch nicht zur Verfügung gestellt....:rolleyes:

Zwei von meinen 3 Hunden sind von Wild abrufbar, bzw gar nicht sooo besonders interessiert. Eine Katze im Garten würden sie dennoch sehr anregend finden, da bin ich mir sicher. Der dritte Hund ist eine Jägerin und daher fast immer in freier Wildbahn an der Leine.

Im Garten dürfen sich aber alle 3 auch mal ohne direkte Aufsicht aufhalten. Wie also sollte ich da rechtzeitig eingreifen?

Ich mag Katzen sehr, bisher war keine dumm genug, um sich in unserem Garten fangen zu lassen, ich hoffe, das bleibt auch so.

MichlS
13.03.2011, 16:19
Nö einen MK brauchst Du nicht; Du solltest nur versuchen, Deinen Hund soweit zu erziehen;), dass er auch fremden Katzen auf Deinem Grundstück nichts zuleide tut.

Bei mir jagt keiner meiner 3 Hunde fremde Katzen im Grundstück. Ist ein wenig Arbeit, aber man/frau bekommt das im Normalfall hin.:)

Der Katzenhalter hat die verdammte Pflicht darauf zu schauen, das seine Katze nicht in Gefahr gerät und nicht ich als HH auf meinen eingezäunten Grund und Boden. :mad:
Meine Hunde dürfen keine Katzen jagen oder gar töten......nur im Garten kann und will ich das verjagen nicht verbieten. Alleine wegen der vielen Katzenscheisse in meinen Beeten:eek:

Snowball
14.03.2011, 08:01
Wir haben seit kurzem eine neue junge Nachbarskatze (leider weiss ich noch nicht wem die gehört) - die aufgrund von regem Vogeltreiben fast den ganzen Tag in bzw. rund um unseren Garten verbringt ...
Alleine was die kleine mir dieses Wochenende schon kaputt gemacht hat ... das fliegengitter am balkon und 2 Vogelhäuser ...
Letzte woche hat sie einen Blumentopf vom Balkon geschmissen, als sie versucht hat eine taube zu fangen ...
Die Katze ist mehr bei mir, als bei ihrem Besitzer scheint mir ...

Schreien stört sie nicht ... sie rennt nicht mal weit weg wenn ich was in ihre richtung schmeiß ... da rennt sie aus schussweite und 5 minuten später sitzt sie genau an der selben stelle ...
Wenn es nicht so kalt wäre, würde ich ihr ja gerne mal meinen gartenschlauch vorstellen ...

Die einzigen katzenfreien stunden sind die, wenn die hunde draussen sind ...
Ich würde es auch nicht begrüßen, sollten meine Hunde diese freche Katze mal erwischen, aber wenn, dann ist sie wirklich selbst schuld ...

Gelöscht_14
14.03.2011, 12:42
Wir haben seit kurzem eine neue junge Nachbarskatze (leider weiss ich noch nicht wem die gehört) - die aufgrund von regem Vogeltreiben fast den ganzen Tag in bzw. rund um unseren Garten verbringt ...
Alleine was die kleine mir dieses Wochenende schon kaputt gemacht hat ... das fliegengitter am balkon und 2 Vogelhäuser ...
Letzte woche hat sie einen Blumentopf vom Balkon geschmissen, als sie versucht hat eine taube zu fangen ...
Die Katze ist mehr bei mir, als bei ihrem Besitzer scheint mir ...

Schreien stört sie nicht ... sie rennt nicht mal weit weg wenn ich was in ihre richtung schmeiß ... da rennt sie aus schussweite und 5 minuten später sitzt sie genau an der selben stelle ...
Wenn es nicht so kalt wäre, würde ich ihr ja gerne mal meinen gartenschlauch vorstellen ...

Die einzigen katzenfreien stunden sind die, wenn die hunde draussen sind ...
Ich würde es auch nicht begrüßen, sollten meine Hunde diese freche Katze mal erwischen, aber wenn, dann ist sie wirklich selbst schuld ...
Eine der Nachbarskatzen dürfte rollig sein und maunzt die ganze Zeit rum. MEine Hunde sind schon ganz verrückt stehen am Mittelzaun von unseren Garten und bellen wie verrückt. Da ich die Katze weder einfangen kann noch sonst was, wirds bald wieder Kleine geben.:mad::mad:

Tierfreundin
17.03.2011, 11:09
Mein Hund pflegt seinen (parasitenfreien) Kot außerhalb des Gartens abzusetzen, wo er problemlos entfernt werden kann, weil ich sehe wo und wann das passiert.

Da bin ich bei meinen Hunden nicht so überzeugt, ob ihr Kot parasitenfrei ist. Denn trotz Maulkorb fressen sie den ganzen Unrat von den Leuten, den sie bei uns auf der Wiese liegen lassen. Und der ist nicht wenig. Genauso fressen sie dauernd den Kot von den Hasen, die aus dem Krematorium herauskommen. Wie gesagt, trotz Maulkorb schaffen sie es.

Und jedes schei* Jahr finde ich mindestens eine mow zerlegte Jungamsel (kein Wunder, die brüten in unseren Bäumen). Aber es ist ja nur ein Gerücht, dass die eine Zeit lang am Boden herumhopsen...
Geh, und wieviele Vögel werden von Menschen umgebracht, weil sie für gewisse Länder eine Delikatesse sind? Da werden sie zu tausenden mit Netzen eingefangen. Und wieviele Vögel verenden durch Jäger, wenn sie Fallen für die Krähen aufstellen? Wieviele Vögel fallen einem Flugzeug zum Opfer? Warum fallen hunderte von Vögel tot vom Himmel? Nicht weil die Katze daran schuld ist, sondern immer noch der Mesnch. Soviele Vögel kann eine Katze in ihrem ganzen Leben nicht töten.

Aber ich weiß, wenn eine Katze einen Vogel (eines ihrer natürlichen Nahrungsmittel) tötet, ist der Aufschrei groß. Wenn sie aber Mäuse und Ratten tötet, wird sie gelobt.


So ganz richtig ist das nicht... ich habe 4 Katzen und einen gesicherten Garten (bringen also weder sich selbst, noch andere in Gefahr und schei**en auch nicht in fremde Gärten)...

Wie du dich vielleicht noch erinnern kannst (holte mir ja Tipps von dir und Bonsai ;)), habe ich ja auch meinen Garten katzersicher gemacht. Daher gibt es bei mir auch keine Probleme mit den Nachbarn.

... aber auch in unserem Garten erlegen sie Mäuse, Maulwürfe, Blindschleichen, Spitzmäuse, Feldhamster, Amseln und sogar mal eine Taube oder eine Krähe (die fliegen oft so niedrig, dass Sandy sie mit einem Sprung vom Himmel fetzt.. sie hat eine ganz eigene Jagdtechnik entwickelt).

Bei mir ist es wirklich so, daß sich seit dem keine Maus zu uns durch das Gitter verirrt hat oder ein Vogel in unserer Wiese sitzt. Früher hatte ich so einigen Mäusen das Leben gerettet, wenn sie noch unverletzt bei uns im Haus waren.

Ich werde es nie verstehen, dass soviele Katzenbesitzer dermaßen stur und blauäugig agieren und ihnen das Leben ihrer Tiere so wenig wert ist.

Und dann muss man sich als Tierschutzverein noch die wüstesten Beschimpfungen anhören, weil man keine Katzen auf ungesicherten Freigang vergibt

Mit den besten Argumenten kommt man den Leuten überhaupt nicht bei....
Da hast du leider recht. :(


Ich könnte meinen Hunden beim besten Willen nicht gezielt antrainieren, keine Katze zu jagen. Wir selber haben keine Katze, und freiwillige Trainingsobjekte haben sich auch noch nicht zur Verfügung gestellt....

Wie im Wuff "vermisst/gefunden" zu lesen ist, hatte mein Rüde vor Silvester eine 1 1/2 Jahre alte Jagdterrier Hündin gefunden, die ausgesetzt wurde, weil sie danach 1 Monat im WTH war, ohne daß sich der Besitzer gemeldet hat. Sie war zwar gechipt und in Burgenland registriert, aber die Tel.Nr. stimmte nicht mehr, wurde mir gesagt. So holten wir sie aus dem WTH wieder raus.

Was soll ich dir sagen, Luna flippte total aus, als sie meine 14 Katzen sah. Sie wollte nach ihnen schnappen, wenn ich sie nicht an der Leine gehabt hätte. Nach nur 3 Tagen hatte sie gelernt, daß Katzen jagen sehr unangenehm für sie wird, aber wenn sie sich ruhig verhielt, sofort mit Putenfrankfurter gefüttert wurde. Heute nach 1 1/2 Monaten kann ich sie mit den Katzen ohne Probleme alleine lassen und sie schlafen sogar neben einander.:) Und das gerade bei einem Jagdterrier, der ja nur fürs Jagen gezüchtet wurde.

Im Garten dürfen sich aber alle 3 auch mal ohne direkte Aufsicht aufhalten. Wie also sollte ich da rechtzeitig eingreifen?

Meine 3 Hunde sind auch bis auf Stichproben alleine im Garten. Aber wenn ich keinen katzensicheren Zaun hätte, würde ich vorher halt einen Rundgang machen, bevor ich die Hunde raus lasse. ;)

Ich mag Katzen sehr, bisher war keine dumm genug, um sich in unserem Garten fangen zu lassen, ich hoffe, das bleibt auch so.
Katzen sind auch nicht dumm, mir kommen sie oft schlauer als Hunde vor. :cool:

Eine der Nachbarskatzen dürfte rollig sein und maunzt die ganze Zeit rum. MEine Hunde sind schon ganz verrückt stehen am Mittelzaun von unseren Garten und bellen wie verrückt. Da ich die Katze weder einfangen kann noch sonst was, wirds bald wieder Kleine geben.:mad:
Dann kläre die Nachbarn doch auf, daß Freigängerkatzen laut Gesetz kastriert sein müssen.

Ich habe auch "sprechende" Katzen daheim, die dauernd maunzen. Sie sind aber alle kastriert. Es gibt Rassen, die sogar bekannt dafür sind, daß sie gerne plaudern.

Gelöscht_14
17.03.2011, 11:22
@Tierfreundin: was glaubst was ich schon so oft getan habe, irgendwann gibt man auf. DIe Katze die leider bei uns zu tode kam war 15Jahre und auch nicht kastriert. Und nein es war kein Kater. Du stößt hier auf taube Ohren was das kastrieren und impfen angeht.

Rotzpippen88
17.03.2011, 11:43
@Tierfreundin: was glaubst was ich schon so oft getan habe, irgendwann gibt man auf. DIe Katze die leider bei uns zu tode kam war 15Jahre und auch nicht kastriert. Und nein es war kein Kater. Du stößt hier auf taube Ohren was das kastrieren und impfen angeht.

Kurz OT: Kastration ist Pflicht, da kommen's nicht drum rum. Du kannst dich an Dr.Oppitz wenden, der ist wirklich sehr engagiert, was das angeht und hilft dir sicher weiter!

Gelöscht_14
17.03.2011, 12:35
Kurz OT: Kastration ist Pflicht, da kommen's nicht drum rum. Du kannst dich an Dr.Oppitz wenden, der ist wirklich sehr engagiert, was das angeht und hilft dir sicher weiter!


Super vielen Dank. ich wusste nicht an wem ich mich da noch wenden kann. Da ja die Katzen einen Besitzer haben, wird da sicher kein Verein das machen, war mein Gedanke eben.

SydneyBristow
17.03.2011, 13:07
Geh, und wieviele Vögel werden von Menschen umgebracht, weil sie für gewisse Länder eine Delikatesse sind?

Für mich besteht ein riesiger Unterschied, ob man ein Tier tötet, um sich zu ernähren, oder ob es aus Spaß zu Tode gequält und dann liegengelassen wird.
Natürlich sind die Methoden mit denen diese Vögel zum Verzehr gefangen werden auch nicht besonders prickelnd, aber dagegen kann ich hier in Österreich wenig tun - mich hier dafür einsetzen, dass Katzenhalter zum Schutz der Umwelt und ihrer Tiere umdenken, dass kann ich allerdings recht einfach.

Da werden sie zu tausenden mit Netzen eingefangen. Und wieviele Vögel verenden durch Jäger, wenn sie Fallen für die Krähen aufstellen?

Ich wäre die erste, die das Töten von Krähen verhindert... Aber ein Unrecht macht ein anderes nicht weniger schlimm.
Oder darf ich jetzt meinen Hund jagen lassen und es damit rechtfertigen, dass Katzen das ja auch tun?

Wieviele Vögel fallen einem Flugzeug zum Opfer?

Gar nicht mal so viele, wie es die landläufige Meinung ist. (Und wäre ich ein Vogel würde ich lieber in Sekundenbruchteilen von Turbinen zerfetzt werden, als stundenlang von einer Katze zu Tode gequält werden.)

Warum fallen hunderte von Vögel tot vom Himmel?

Wüsst ich auch gerne.

Nicht weil die Katze daran schuld ist, sondern immer noch der Mesnch.

Wahrscheinlich hast du Recht, aber soweit ich weiß ist die Ursache für dieses Vogelsterben immer noch unbekannt und könnte auch auf natürliche Phänomene (z.B. austretendes Gas) zurückzuführen sein.

Soviele Vögel kann eine Katze in ihrem ganzen Leben nicht töten.

Darf ich jetzt morden gehen, nur weil es ein anderer öfter tut?

Aber ich weiß, wenn eine Katze einen Vogel (eines ihrer natürlichen Nahrungsmittel) tötet, ist der Aufschrei groß. Wenn sie aber Mäuse und Ratten tötet, wird sie gelobt.

Auch das Töten von Ratten und Mäusen ist unnötig und für das Tier qualvoll. (Und für die Katze gefährlich.)
Und ich würde mich auch wohl weitaus weniger aufregen, wenn diese Tiere sterben würden, um gefressen zu werden - das werden sie aber in den allermeisten Fällen NICHT. Und die letzen toten Amseln die ich aus dem Garten entfernt habe, waren zwar kaum noch als solche zu erkennen - aber gefressen wurde nichts davon, nur feinsäuberlich auseinandergenommen. :mad:


Von natürlich reden find ich echt gut, wenn das liebe Katzerl hinterher nachhause geht und sich den Bauch mit Katzenfutter vollschlägt (zu dessen Produktion im Normalfall auch Tiere getötet wurden, die sicherlich nicht weniger gelitten haben als die Vögel, die in anderen Ländern mit Netzen gefangen werden, sondern eher mehr, da Massentierhaltung).

Ich geh jetzt geich los und hol einen Hund aus dem Tierheim, der da hinter Gitter sitzt und so arm ist, weil er seine natürlichen Beutetiere nicht jagen darf und geh mit ihm ein bisschen in den Wald, damit er seine Bedürfnisse befriedigen kann (denn meiner ist so degeneriert, dass er das nicht tut).

amani17
17.03.2011, 14:44
Also ehrlich gesagt geh ich auch nicht erst den Garten absuchen, bevor ich die Hunde rauslasse. Da hätt ich erstens viel zu tun und zweitens sind hier im Sommer alle Türen offen...da können sie rein und raus wann sie wollen.
Ausserhalb des Grundstücks unterbinde ich das Jagen von Katzen auch...im Garten kann ich das nicht, bin ja nicht ständig mit draussen.

LG