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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ungewollte Rüdenbegegnung



Gothic
23.09.2004, 12:54
War gestern Nacht noch mal ne kurze Runde Pipi mit dem Bubu, da ist uns ein fremder unangeleinter Rüde begegnet.
Bubu schnuffelte gerade an einer Reklamesäule als um die Ecke ein scharzer Schäferhund kam und gleich mal zu meinem Rüfen hin ist um an ihm zu schnuffeln.

Mir ist fast das Herz stehengeblieben, aber die zwei haben einfach mal aneinander rumgeschnuffelt und Bubu hat sich sogar gefreut. Er hat gewedelt und freudig rumgefiept.

Da kam auch schon das Herrchen des Schäferhundes um die Ecke und meinte meiner ist ganz verträglich und macht nix.

Ich: ist´s ne Hündin? (Konnt ich im Dunkeln und bei Regen nicht so genau erkennen)

Er: Ein Rüde, aber er ist kastriert.

Da hatte ich gleich meine zweite Herzattacke. Da mein Rüde ja eigentlich vollkommen Rüdenunverträglich ist und normalerweise sofort mal ne deftige Rauferei anzettelt wenn der andere nicht bereit ist Abstand zu halten.

Ich antwortete nur, dass mein Rüde nicht kastriert ist und eigentlich auf fremde Rüden, besonders größere nicht gut zu sprechen ist.

Das Schäferherrchen hat seinen, nachdem er nicht auf Zuruf kam, zurückgeholt.
Was sein Rüde mit wütendem Protest bekundete.

Irgendwie hat sich Bubu selbst davon nicht aus der Ruhe bringen lassen und fand seinen Gegenüber immer noch total anziehend.

Wird mein Hund alt, oder was ist mit ihm los, dass er plötzlich freundlich zu fremden Schäferhunderüden ist die er sonst hasst wie die Pest?

lui
23.09.2004, 13:04
Also ich denke mal das lag daran, dass sich "klein Bubu" in den wunderschönen kastrierten Rüden verliebt hat.

Meine zwei Rüden sind auch kastriert..und selbst die Rüden, die lt. Besitzer absolut Rüden unverträglich sind, verlieben sich meistens in meine und selbst wenn mein kleiner knurrt weil ihm das aufdringliche Zumpfi schlecken, des anderen Rüden stört, hat bis jetzt noch kein Rüde aggressiv reagiert.

Ich denke, kastriert Rüden, die verträglich mit anderen Hunden sind haben absolute Narrenfreiheit, bei ganzen Rüden.

Bei Weiberln nicht so, denn ein für mich "dominantes" Weiberl ist nach Schnüffelkontakt auf meinen Rüden losgegangen..war nicht das erste Weiberl, nur mein alter Gentlemen wehrt sich gegen Weiberln nicht :)

Gothic
23.09.2004, 13:06
Stimmt könnte natürlich an der Kastration liegen und der damit verbundenen Hormonveränderung.

martin
23.09.2004, 13:55
Kann ich zustimmen, es gibt kastrierte Hund die auch extrem sozial sind, z.B. mein Ludwig.
Der darf sogar einem gestandenen Rottirüden, der agressiv ist, besteigen!
Wenn ein Hund ihn in eine Rauferei verwicklet, dreht er den Rücken zu und erwidert Attacken nicht und die Rauferei ist vorbei. Er wird in der Hudneschule, die ich besuche als Therapiehund für agressive Hudne eingesetzt.

carry25
23.09.2004, 16:23
es ist echt seltsam. mein unkastrierter hund reagierte auch immer aggressiv auf andere männchen. aber irgendwann kam ein anderer hund in unseren garten (auch unkastriert) und die beiden haben herumgetobt und mein hund hat ihn sogar besprungen und umgekehrt! ich war total schockiert, ich kannte sowas nicht von meinem hund. zuerst dachte ich, er würde eben auf männliche gefährten stehen, aber zu anderen rüden ist er sehr aggressiv und weibchen mag er auch. tja. anscheinend kommt so was öfter vor. meiner hat sich eben in einen anderen rüden verschossen.
ich hab es akzeptiert, aber eifersüchtig war ich schon ein bißchen. :D ;)